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Spielmannszug Leipzig: Unterschied zwischen den Versionen

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In Leipzig gab es ebenfalls einen Spielmannszug. Er wurde 1908 von drei Turnern im Stadtteil Leutzsch gegründet und war nach 1945 als Spielmannszug der BSG Stahl Megu Leipzig bekannt.
In Leipzig gab es ebenfalls einen Spielmannszug. Er wurde 1908 von den drei Turnern Arthur und Herrmann Kellner sowie Heinrich Funke gegründet.<ref>Der Tambour 3/1968</ref> Ganze vier Jahre vergingen bis zum ersten Auftritt als spielfähiger Zug. Der erste Weltkrieg brachte einen Einschnitt, aber bereits 1919 konnte mit jungen Mitgliedern eine Mitgliedszahl von 35 erreicht werden und machten ihn zu einem der größten Züge. Im Zweiten Weltkrieg fiel erst Tambour Erich Keller, dann folgten sieben weitere in kurzer Zeit. Erst nach 1945 fanden sich Ehemalige und interessierte Werktätige im Westen der Stadt zusammen und bauten den Spielmannszug in der Sportgemeinschaft Leutzsch wieder auf. Dieser wurde dann in die BSG Stahl Megu Leipzig integriert.


Seit 1973 war er der Spielmannszug der Leipziger Verkehrsbetriebe bzw. Spielmannszug der BSG LVB. Letzter Leiter war Hagen Schnabel.
Ab 1973 war er der Spielmannszug der Leipziger Verkehrsbetriebe bzw. Spielmannszug der BSG LVB. Letzter Leiter war Hagen Schnabel.


Der Zug wurde viermal "Hervorragendes Volkskunstkollektiv" und erhielt die "Medaille für ausgezeichnete Leistungen".
Der Zug wurde viermal "Hervorragendes Volkskunstkollektiv" und erhielt die "Medaille für ausgezeichnete Leistungen".


Ebenfalls schriftlich erwähnt ist ein Spielmannszug der 4. Oberschule Leipzig (heutiges Kant-Gymnasium), über den allerdings keine Informationen verfügbar sind. Vermutlich handelt es sich hierbei um den Nachwuchs-Zug für das Sonderklasse-Kollektiv.
Ebenfalls schriftlich erwähnt ist ein Spielmannszug der 4. Oberschule Leipzig (heutiges Kant-Gymnasium), über den allerdings keine Informationen verfügbar sind. Vermutlich handelt es sich hierbei um den Nachwuchs-Zug für das Sonderklasse-Kollektiv.
== Vorgänger ==
* Spielmannszug der BSG Stahl Megu Leipzig (?-1973)
* Spielmannszug der BSG LVB (Leipziger Verkehrsbetriebe; 1973-?)
== Einzelnachweise ==
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Version vom 13. Mai 2025, 11:02 Uhr

Anstecker zu 60 Jahre Spielmannszug Leipzig
Medaille zum 60. Jubiläum 1968

In Leipzig gab es ebenfalls einen Spielmannszug. Er wurde 1908 von den drei Turnern Arthur und Herrmann Kellner sowie Heinrich Funke gegründet.[1] Ganze vier Jahre vergingen bis zum ersten Auftritt als spielfähiger Zug. Der erste Weltkrieg brachte einen Einschnitt, aber bereits 1919 konnte mit jungen Mitgliedern eine Mitgliedszahl von 35 erreicht werden und machten ihn zu einem der größten Züge. Im Zweiten Weltkrieg fiel erst Tambour Erich Keller, dann folgten sieben weitere in kurzer Zeit. Erst nach 1945 fanden sich Ehemalige und interessierte Werktätige im Westen der Stadt zusammen und bauten den Spielmannszug in der Sportgemeinschaft Leutzsch wieder auf. Dieser wurde dann in die BSG Stahl Megu Leipzig integriert.

Ab 1973 war er der Spielmannszug der Leipziger Verkehrsbetriebe bzw. Spielmannszug der BSG LVB. Letzter Leiter war Hagen Schnabel.

Der Zug wurde viermal "Hervorragendes Volkskunstkollektiv" und erhielt die "Medaille für ausgezeichnete Leistungen".

Ebenfalls schriftlich erwähnt ist ein Spielmannszug der 4. Oberschule Leipzig (heutiges Kant-Gymnasium), über den allerdings keine Informationen verfügbar sind. Vermutlich handelt es sich hierbei um den Nachwuchs-Zug für das Sonderklasse-Kollektiv.

Vorgänger

  • Spielmannszug der BSG Stahl Megu Leipzig (?-1973)
  • Spielmannszug der BSG LVB (Leipziger Verkehrsbetriebe; 1973-?)

Einzelnachweise

  1. Der Tambour 3/1968