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Zentrale Spielleutekommission: Unterschied zwischen den Versionen
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Seit 1970 bemühten sich verantwortliche Funktionäre der DTSB Spielleutebewegung um eine Gründung eines eigenen Sportverbandes. Im April 1974 war man dem Ziel ganz nahe. Der Termin für den ersten Verbandstag zur Gründung des „[[Musik- und Spielleuteverband des DTSB der DDR]]“ (MSV) stand fest, die Delegierten waren eingeladen. Da kam fünf Tage vor dem Ereignis der „Protest“ des damaligen Ersten Sekretärs des FDJ Zentralrates, Egon Krenz. Er hatte gegenüber dem SED Politbüro diese Verbandsgründung abgelehnt, weil „die Musikjugend der DDR nicht getrennt werden kann“. Seit 1970 bestand beim FDJ Zentralrat das sog. [[Zentrales Musikkorps der FDJ und der Pionierorganisation Ernst Thälmann der DDR|Zentrale Musikkorps der FDJ und der Pionierorganisation]]. Es rekrutierte sich vornehmlich aus Zügen des Sports. Mit der künftigen Selbstständigkeit der DTSB Spielleute befürchtete Krenz einen Abbruch der hervorgehobenen Stellung der FDJ Musiker. | Seit 1970 bemühten sich verantwortliche Funktionäre der DTSB Spielleutebewegung um eine Gründung eines eigenen Sportverbandes. Im April 1974 war man dem Ziel ganz nahe. Der Termin für den ersten Verbandstag zur Gründung des „[[Musik- und Spielleuteverband des DTSB der DDR]]“ (MSV) stand fest, die Delegierten waren eingeladen. Da kam fünf Tage vor dem Ereignis der „Protest“ des damaligen Ersten Sekretärs des FDJ Zentralrates, Egon Krenz. Er hatte gegenüber dem SED Politbüro diese Verbandsgründung abgelehnt, weil „die Musikjugend der DDR nicht getrennt werden kann“. Seit 1970 bestand beim FDJ Zentralrat das sog. [[Zentrales Musikkorps der FDJ und der Pionierorganisation Ernst Thälmann der DDR|Zentrale Musikkorps der FDJ und der Pionierorganisation]]. Es rekrutierte sich vornehmlich aus Zügen des Sports. Mit der künftigen Selbstständigkeit der DTSB Spielleute befürchtete Krenz einen Abbruch der hervorgehobenen Stellung der FDJ Musiker. | ||
In der Folge wird der ''Sektor Spielleute'' der Abteilung Propaganda/Kultur des DTSB-Bundesvorstandes umstrukturiert. [[Bernd Schenke]] wird Sektoren-Leiter und erhält damit Gesamtleitung der Spielleutebewegung — einschließlich Anleitung, Führung und Kontrolle der Zentralen Spielleutekommission beim Präsidium des DTSB der DDR. Ihm zur Seite stehen [[Jenny Finke]] für die Koordinierung aller organisatorisch-technischen Aufgaben, [[Rolf Lorenz]] und [[Peter Ahlborn]] als operativtätige Instrukteure für die unmittelbare Arbeit mit den Kollektiven in den Bezirken und Regina Wendländer als Sekretärin.<ref name=":9">Der Tambour | In der Folge wird der ''Sektor Spielleute'' der Abteilung Propaganda/Kultur des DTSB-Bundesvorstandes umstrukturiert. [[Bernd Schenke]] wird Sektoren-Leiter und erhält damit Gesamtleitung der Spielleutebewegung — einschließlich Anleitung, Führung und Kontrolle der Zentralen Spielleutekommission beim Präsidium des DTSB der DDR. Ihm zur Seite stehen [[Jenny Finke]] für die Koordinierung aller organisatorisch-technischen Aufgaben, [[Rolf Lorenz]] und [[Peter Ahlborn]] als operativtätige Instrukteure für die unmittelbare Arbeit mit den Kollektiven in den Bezirken und Regina Wendländer als Sekretärin.<ref name=":9">[[Der Tambour/Ausgabe 1974 06|Der Tambour 06/1974]]</ref> Zum 1. Januar 1975 kommt noch [[Herbert Klein]] als dritter hauptamtlicher operativ tätiger Funktionär hinzu<ref name=":10">[[Der Tambour/Ausgabe 1975 01|Der Tambour 01/1975]]</ref>, vorrangig für zentrale und Bezirkslehrgänge, wechselte aber zum 1. Januar 1976 in die Funktion des Künstlerischen Leiters<ref>[[Der Tambour/Ausgabe 1975 12|Der Tambour 12/1975]]</ref>, behielt dabei jedoch seine bisherige Verantwortung, bis er zum 18.10.1976 von allen Posten entbunden wurde<ref name=":12">[[Der Tambour/Ausgabe 1976 11|Der Tambour 11/1976]]</ref>. Bernd Schenke wurde mit Wirkung zum 23.11.1976 als Sektorenleiter abberufen.<ref>[[Der Tambour/Ausgabe 1976 12|Der Tambour 12/1976]]</ref> Es folgt zum 01.03.1977 [[Michael Leonhardt]] als amtierender Leiter der Sektor Spielleute, bis Rainer Eidenschink zum 1. Mai 1978 zu diesem Posten ernannt wird.<ref>[[Der Tambour/Ausgabe 1978 05|Der Tambour 05/1978]]</ref> Bodo Clauß wurde mit Wirkung vom 15. März 1978 als hauptamtlicher Mitarbeiter in den Sektor Spielleute berufen.<ref>[[Der Tambour/Ausgabe 1978 04|Der Tambour 04/1978]]</ref> | ||
Im November 1989 bestätigte der DTSB Bundesvorstand bestätigt im November mit großer Mehrheit einen Antrag zur Gründung eines eigenen Verbandes - auch im Zuge des Falls der Berliner Mauer, dem ''[[Musik- und Spielleuteverband des DTSB der DDR|Musik- und Spielleuteverbandes des DTSB der DDR]].'' Dieser tritt für eine kurze Zeit die Nachfolge der ZSK an, bis im Zuge der Deutsche Wiedervereinigung die Spielleute zwangsläufig vom [[Deutscher Turner-Bund e.V.|Deutschen Turnerbund]] übernommen wurden. | Im November 1989 bestätigte der DTSB Bundesvorstand bestätigt im November mit großer Mehrheit einen Antrag zur Gründung eines eigenen Verbandes - auch im Zuge des Falls der Berliner Mauer, dem ''[[Musik- und Spielleuteverband des DTSB der DDR|Musik- und Spielleuteverbandes des DTSB der DDR]].'' Dieser tritt für eine kurze Zeit die Nachfolge der ZSK an, bis im Zuge der Deutsche Wiedervereinigung die Spielleute zwangsläufig vom [[Deutscher Turner-Bund e.V.|Deutschen Turnerbund]] übernommen wurden. | ||
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Die AG Blasorchester (sowie die darin organisierten Fanfarenorchester) innerhalb der Fachkommission Fanfarenzüge wurde mit Wirkung vom 1. April 1973 eine eigene Fachkommission.<ref>Der Tambour | Die AG Blasorchester (sowie die darin organisierten Fanfarenorchester) innerhalb der Fachkommission Fanfarenzüge wurde mit Wirkung vom 1. April 1973 eine eigene Fachkommission.<ref>[[Der Tambour/Ausgabe 1973 02|Der Tambour 02/1973]]</ref> | ||
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Aktuelle Version vom 2. Juni 2026, 10:17 Uhr

Die Zentrale Spielleutekommission (ZSK) des DTSB der DDR wurde 1967 gebildet. Ihre Aufgabe war die zentrale Leitung der im DTSB organisierten Spielleute, das umfasste insbesondere die Aus- und Weiterbildung von Übungsleitern und Wettkampfrichtern, die Organisation zentraler Wettkämpfe und Auftritte aber auch die Schaffung von einheitlicher Ausrüstung, Notenmaterial und Regelwerken. Die Kommision war dem Präsidium des DTSB unterstellt und alle Tätigkeiten basierten auf dem Statut des DTSB.
Mit „der tambour“ wurde eine Monatszeitung zur Information aller Spielleute herausgegeben.
Regional wurden die Aufgaben an die Bezirksspielleutekommissionen delegiert, die sich dann um die Wettkämpfe und Fortbildungsmaßnahmen in dem jeweiligen Bezirk sowie die dort bestehenden Spielleute-Kollektive des DTSB kümmern sollten. In der Praxis gelang das nicht überall zufriedenstellend.
Geschichte
In Leipzig und Chemnitz (ehem. Karl Marx Stadt) bemühen sich 1953 ehemalige Spielleute des Arbeiter Turner Bundes (ATB) um die Wiederbelebung der Sportspielleutebewegung nach dem Zweiten Weltkrieg. Zunächst sind es nur sechs Klangkörper des Genres Spielmannszüge, die sich zu einem ersten Treffen in Taucha bei Leipzig treffen. Der Deutsche Turnverband der DDR (DTV) nimmt die Sportmusiker wenig später in seinen Verantwortungsbereich auf. Die Zentrale Spielleutekommission und Bezirkskommissionen für Musik und Spielmannswesen (in den 15 Bezirken der DDR) werden wenig später gebildet.
Am 7. Juni 1967 kommt es zur Herauslösung der Spielleute aus dem DTV. Der Vizepräsidentenbereich Kultur des DTSB Bundesvorstandes wird zur neuen Heimstatt der Spielleute. Die Zentrale Spielleutekommission (ZSK) wird umstrukturiert. DTSB Vizepräsident Alfred Heil beruft die neuen Mitglieder: Vorsitzender wird Friedel Neumann aus Stendal, seine Stellvertreter Hans Brückner (Berlin) und Bernd Schenke (Leipzig).
Seit 1970 bemühten sich verantwortliche Funktionäre der DTSB Spielleutebewegung um eine Gründung eines eigenen Sportverbandes. Im April 1974 war man dem Ziel ganz nahe. Der Termin für den ersten Verbandstag zur Gründung des „Musik- und Spielleuteverband des DTSB der DDR“ (MSV) stand fest, die Delegierten waren eingeladen. Da kam fünf Tage vor dem Ereignis der „Protest“ des damaligen Ersten Sekretärs des FDJ Zentralrates, Egon Krenz. Er hatte gegenüber dem SED Politbüro diese Verbandsgründung abgelehnt, weil „die Musikjugend der DDR nicht getrennt werden kann“. Seit 1970 bestand beim FDJ Zentralrat das sog. Zentrale Musikkorps der FDJ und der Pionierorganisation. Es rekrutierte sich vornehmlich aus Zügen des Sports. Mit der künftigen Selbstständigkeit der DTSB Spielleute befürchtete Krenz einen Abbruch der hervorgehobenen Stellung der FDJ Musiker.
In der Folge wird der Sektor Spielleute der Abteilung Propaganda/Kultur des DTSB-Bundesvorstandes umstrukturiert. Bernd Schenke wird Sektoren-Leiter und erhält damit Gesamtleitung der Spielleutebewegung — einschließlich Anleitung, Führung und Kontrolle der Zentralen Spielleutekommission beim Präsidium des DTSB der DDR. Ihm zur Seite stehen Jenny Finke für die Koordinierung aller organisatorisch-technischen Aufgaben, Rolf Lorenz und Peter Ahlborn als operativtätige Instrukteure für die unmittelbare Arbeit mit den Kollektiven in den Bezirken und Regina Wendländer als Sekretärin.[1] Zum 1. Januar 1975 kommt noch Herbert Klein als dritter hauptamtlicher operativ tätiger Funktionär hinzu[2], vorrangig für zentrale und Bezirkslehrgänge, wechselte aber zum 1. Januar 1976 in die Funktion des Künstlerischen Leiters[3], behielt dabei jedoch seine bisherige Verantwortung, bis er zum 18.10.1976 von allen Posten entbunden wurde[4]. Bernd Schenke wurde mit Wirkung zum 23.11.1976 als Sektorenleiter abberufen.[5] Es folgt zum 01.03.1977 Michael Leonhardt als amtierender Leiter der Sektor Spielleute, bis Rainer Eidenschink zum 1. Mai 1978 zu diesem Posten ernannt wird.[6] Bodo Clauß wurde mit Wirkung vom 15. März 1978 als hauptamtlicher Mitarbeiter in den Sektor Spielleute berufen.[7]
Im November 1989 bestätigte der DTSB Bundesvorstand bestätigt im November mit großer Mehrheit einen Antrag zur Gründung eines eigenen Verbandes - auch im Zuge des Falls der Berliner Mauer, dem Musik- und Spielleuteverbandes des DTSB der DDR. Dieser tritt für eine kurze Zeit die Nachfolge der ZSK an, bis im Zuge der Deutsche Wiedervereinigung die Spielleute zwangsläufig vom Deutschen Turnerbund übernommen wurden.
Mitglieder der Zentralen Spielleutekommission im DTSB
Die genaue Bezeichnung und Zuständigkeit einzelner Funktionen veränderte sich im Laufe der Zeit mehrmals.
Vorsitzender:
- Friedel Neumann (1967-04/1969)
- Bernd Schenke (kommissarisch von 20.09.1968-15.01.1969)
- Gerhard Rissel (04/1969-05/1973)
- Hans Brückner (06/1973-?)
- Rainer Eidenschink (?)
- Uwe Klein (1985-1987)
- Gerd Schreiber (1988-?)
stellvertretender Vorsitzender:
- Hans Brückner (1967-1973)
- Bernd Schenke (1968 kommissarisch, 1988-?)
- Walter Ludwig (1969-†05/1970)
- Uwe Klein
- Helmut Mey
Haupttechniker:
- Günter Bodenstein (1968-31.08.1971)
- Heinz Palwizat (1987 als Haupttechniker Kinder und Jugend)
- Gerhard Müller (ab 15.09.1971[8]-31.10.1973)
Finanzen:
- Regina Kellner (1967-?)
- Regina Schmimski (?-31.12.1969)
- Annelies Bodenstein (01.01.1970-?)
- Ellen Regler (min. im Jahr 1971)
Protokoll und Statistik:
- Petra Streichhahn (min. im Jahr 1971)
Sekretär (1968 eingeführt):
- Bernd Schenke (1968-1976)
Mitglieder Sekretariat:
- Günter Bodenstein (min. im Jahr 1971)
- Ellen Regler (min. im Jahr 1971)
Mitglieder ZSK:
- Erhardt Güttner (1967)
- Karl Seidel (1967)
- Rolf Ochsendorf (1967)
Kommissionen der Zentralen Spielleutekommission
Für die speziellen Aufgaben in den Fachbereichen wurden Unterkommissionen gebildet, die entsprechend eigene Arbeitspläne erstellten und Maßnahmen der ZSK vorschlugen. Die Mitglieder dieser Kommissionen wechselten teils häufig.
Kommission Kultur und Bildung
Vorsitzender:
- Bernd Schenke (1967-1968), Walter Ludwig (1968-?)
Mitglieder:
- Egon Hermann (min. 1968)
- Walter Ludwig (min. 1968)
- Helmut Winkler (min. 1968)
- Kurt Lohse (min. 1968)
Kommission Recht und Auszeichnung
Vorsitzender:
- Kurt Kellner (min. 1968)
Mitglieder:
- Kurt Kellner (min. im Jahr 1971)
- Richard Spalteholz (min. 1968)
- Walter Koch (min. 1968)
- Martin Bauer (min. 1968)
Kommission Kinder und Jugend
Vorsitzender:
- Ernst Bartling (1987-min. 1968)
Mitglieder:
- Heinz Palwizat (min. 1968)
- Rolf Ochsendorf (min. 1968)
- Walter Bräuer (min. 1968)
- Herbert Torges (min. 1968)
- Alfred Rondio (min. 1968)
Kommission Kampfrichter
Vorsitzender:
- Gerhardt Rissel (1967-min. 1968)
Mitglieder:
- Wolfgang Voigt (min. 1968)
- Rolf Böhme (min. 1968)
Kommission Technik
Verantwortlich für die musikalisch-technische Entwicklung der Spielleutebewegung.
Vorsitzender:
- Tankred Böhm (1967-?)
Mitglieder: A. Adler (Blasorchester; 1973-?), G. Nöthlich (Fanfaren; 1973-?), G. Knoll (Fanfarenorchester; 1973-?), H. Klein (Schalmeien; 1973-?), R. Lorenz (SZ Pioniere; 1973-?), H.-J. Banasiak (SZ Erwachsene; 1973-?), A. Donath (SZ Erwachsene, 1973-?), G. Hebach (SZ Mädchen; 1973-?)
Um den einzelnen Genres gerecht zu werden, wurde die Kommission Technik im Laufe der Zeit erst gesamt, dann über entsprechende (Fach-)Kommisionen je Genre realisiert.
Fachkommission Spielmannszüge
Vorsitzender:
- Hans Brückner (min. 1968-1971)
Mitglieder:
- Günter Bodenstein (min. 1968), verantw. für Lehrgänge und Lehrbücher sowie Wettkämpfe LK I, ab 1971 Leitung AG Nachwuchs
- Achim Donath (min. 1968), verantw. für Lehrgänge und Lehrbücher
- Norman Saar (min. 1968), verantw. für Groß- und Repräsentativveranstaltungen
- Rolf Böhme (min. 1968), verantw. für Groß- und Repräsentativveranstaltungen
- Willy Rudloff (min. 1968), verantw. für Lehrgänge und Lehrbücher
- Werner Schwotzer (min. 1968), verantw. für Wettkämpfe Sonderklasse (gemeinsam mit Brückner)
- Gerhardt Steinert (min. 1968)
- Erhardt Güttner (min. 1968-1976), verantw. für Noten und Einstufung
- Rolf Melle (min. 1968), verantw. für Noten und Einstufung
Fachkommission Fanfarenzüge
Vorsitzender:
- Achim Leske (1967-min. 1968)
- Hans Kribus (min. im Jahr 1971)
- Siegmar Hartig (12/1972-?)
- Leo Ertel (1974-1990)
Stellvertreter für Organisation:
- Gerhard Topf (min. 1968)
- W. Richter (12/1972-?)
Stellvertreter für Kultur und Bildung:
- H. Mittag (12/1972-?)
Wettkämpfe/Kampfrichter:
- Gerd Schaufuß (12/1972-?)
Technik:
- Günter Nöthlich (12/1972-?)
Mitglieder:
- Richard Preußer (min. 1968)
- Joachim Gerlach (min. 1968)
- Gerhard Knoll (12/1972-?)
- Leo Ertel (12/1972-?)
- Lutz Nagorski (12/1972-?)
Fachkommission Schalmeienkapellen
1967 wurde die Fachkommission Schalmeienkapellen als gleichberechtigte Kommission in der Spielleutebewegung des DTSB gebildet.
Vorsitzender:
- Günter Schlaefke (1967-1968, 1973-?)
Stellvertreter für Kultur und Bildung:
- G. Pihan (1973-?)
Stellvertreter für Organisation:
- W. Gehrke (1973-?)
Verantw. Übungsleiter:
- H. Klein (1973-?)
Leiter AG Nachwuchs:
- P. Santen (1973-?)
Leiter AG Kampfrichter:
- B. Raab (1973-?)
Leiter AG Wettkämpfe:
- H. Müller (1973-?)
Finanzen:
- R. Schlaefke (1973-?)
Mitglied:
- Ellen Regler (min. im Jahr 1971)
- K. Nonnenmacher (1973-?)
- Erich Löffler (?-1968)
- Neef (1968-?)
- Möbius (1968-?)
Fachkommission Blasorchester
Die AG Blasorchester (sowie die darin organisierten Fanfarenorchester) innerhalb der Fachkommission Fanfarenzüge wurde mit Wirkung vom 1. April 1973 eine eigene Fachkommission.[9]
Vorsitzender:
- Paul Plenikowski (1967-min. 1968)
Stellv. Voristzender:
- Joachim Reinsch (01/1973-?)
Mitglieder:
- Werner Stein (min. 1968)
- Ewald Taube (min. 1968)
Zeitstrahl der personellen Änderungen
| Funktion | 1967[10] | 1968 | 1969 | 1970[11] | 1971[12] | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1978 | 1979[13] |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Vorsitzender | Friedel Neumann (ab 01.07.) | Bernd Schenke (ab 20.09. nur amtieren aufgrund Parteistuiums von Neumann)[14] | Friedel Neumann (übernimmt vom 16. Januar 1969 wieder)[15]Auf der Tagung am 12.04.1969 wird er auf eigenen Wunsch abberufen und Gerhardt Rissel berufen. | Gerhardt Rissel | 06.06.73: Hans Brückner | Kein Vorsitzender mehr, stattdessen hauptamtliche Funktionäre im DTSB-Bundesvorstand, Sektor Spielleute:
Bernd Schenke (Sektoren-Leiter), Jenny Finke (Koordinierung org.-techn. Aufgaben), Rolf Lorenz und Peter Ahlborn (operativtätige Instrukteure)[1] |
01.01.75: Herbert Klein (dritter hauptamtl. operativer Funktionär)[2] | Michael Leonhard statt Herbert Klein[16] | Rainer Eidenschink | |||
| 1. Stellvertreter und Haupttechniker für Erwachsene | Günter Bodenstein | Haupttechniker: Günter Bodenstein | Günter Bodenstein, ab 01.09. abberufen[17], Gerhardt Müller ab 15.09.[18] | G. Müller ab 01.11. abberufen[19] | Rolf Lorenz (Stellvertreter für Technik) | |||||||
| 2. Stellvertreter und Vors. Kommission Spielmannszüge | Hans Brückner | 1. Stellv. und Vors. Komm. SZ: Hans Brückner | Hans Brückner | Hans Brückner[16] | Bodo Clauß (Stellvertreter für künstl. Arbeit) | |||||||
| 2. Stellv. und Vors. Komm. Kultur u. Bildung / Sekretär: Bernd Schenke | Uwe Klein (Stellvertreter für Propaganda/Kultur) | |||||||||||
| Hans Brückner (Kommission Spielmannszüge
Erwachsene) | ||||||||||||
| Vors. Kommission Blasorchester | Paul Plenikowski | - | ||||||||||
| Vors. Kommission Schalmeienkapellen | Günter Schlaefke | Günter Schlaefke | Günter Schlaefke (Vorsitzender der Kommission Schalmeien) | |||||||||
| Vors. Kommission Fanfarenzüge | Achim Leske | Hans Kribus | Leo Ertel (Vorsitzender Kommission Fanfaren) | |||||||||
| Vors. Kommission Kultur und Bildung (Presse) | Bernd Schenke | - | ||||||||||
| Vors. Kommission Kinder und Jugend | Ernst Bartling | - | ||||||||||
| Vors. Kommission Technik | Tankred Böhm | - | ||||||||||
| Vors. Kommission Wettkampfrichter | Gerhardt Rissel | - | ||||||||||
| Haupttechniker Kinder und Jugend | Heinz Palwizat | - | ||||||||||
| Finanzen | Regina Kellner | Annelies Bodenstein[20] | Ellen Regler | |||||||||
| Statistiker | Herbert Torges | - | ||||||||||
| Mitglieder | Erhardt Güttner
Karl Seidel Rolf Ochsendorf |
Norman Saar
Regina Schimski Karl Seidel Helmuth Winkler Rainer Kammlott Petra Streichhahn |
Regina Schimski (Finanzen der tambour)
Petra Streichhahn (Protokoll und Statistik), noch im selben Jahr ausgeschieden |
Norman Saar abberufen im Feb.[21] | Bernd Kanthack, Frank Mierisch, Helga Neuwirth, Lothar Noltin (Vorsitzender der Rechtskommission), Ellen Regler, Erich Rous | |||||||
| Sekretär (ab 1968) | Bernd Schenke[14] | s. o. | ||||||||||
| Komission Kultur und Bildung | ||||||||||||
| 1967 | 1968[22] | 1970 | 1975[23] | |||||||||
| Vorsitzender | Bernd Schenke, Walter Ludwig (da Schenke ab 9/68 Sekretär) | Walter Ludwig verstarb am 14.05.1970 | Rudi Penndorf | |||||||||
| Mitglieder | Egon Hermann, Walter Ludwig, Helmut Winkler, Kurt Lohse | Günter Reichel, Karl-Anton Nohr, Karin Griebenow, Heinz Kluge | ||||||||||
| Komission Kinder und Jugend (ab 1974 Komm. Nachwuchs) | ||||||||||||
| 1967 | 1968[22] | 1969 | 1970 | 1974 | 1975[24] | 1978[25] | ||||||
| Vorsitzender | Ernst Bartling | Rolf Ochsendorf, da Ernst Bartling gesundheitlich auf eigenen Wunsch von seinen Aufgaben entbunden wurde[26] | Ochsendorf im Januar abberufen[27] | R. Loren[28] | Rolf Lorenz | Rolf Lorenz | ||||||
| Mitglieder | Heinz Palwizat, Rolf Ochsendorf, Walter Bräuer, Herbert Torges, Alfred Rondio | Bartling, Ochsendorf und Torges im Januar abberufen[27] | Stellv. K und B Wolfgang Kunde, Stellv. Org. Paul Müller, Verantw. Übungsleiter Bernd Neumann, Verantw. für Wettkämpfe Fritz Hippe, Leiter des zentralen Zuges Manfred Krätzig | Wolfgang Kunde (Stellv. für Kultur und Bildung),
Paul Müller (Stellv. für Org.), Wolfgang Krätzig (Leiter des Zentralen Nachwuchsspielmannszuges), Fritz Hippe (Wettkampfverantw.), Bernd Neumann (verantw. ÜL) |
||||||||
| Komission Kampfrichter | ||||||||||||
| 1967 | 1968[22] | 1975[23] | ||||||||||
| Vorsitzender | Gerhardt Rissel | Peter Ahlborn | ||||||||||
| Mitglieder | Wolfgang Voigt, Rolf Böhme | Burkhardt Sasse (Kommission Spielmannszüge), Horst Müller (Kommission Fanfarenzüge), Kurt Taegner (Kommission Orchester) | ||||||||||
| Kommission Technik (02/1973 gebildet) | ||||||||||||
| 1973[29] | ||||||||||||
| Vorsitzender | G. Müller | |||||||||||
| Mitglieder |
A. Adler (Blasorchester), G. Nöthlich (Fanfaren), G. Knoll (Fanfarenorchester), H. Klein (Schalmeien), R. Lorenz (SZ Pioniere), H.-J. Banasiak (SZ Erwachsene), A. Donath (SZ Erwachsene), G. Hebach (SZ Mädchen) |
|||||||||||
| Rechtskomission (Komm. Recht und Auszeichnung) | ||||||||||||
| 1967 | 1968[22] | 1970 | 1971 | |||||||||
| Vorsitzender | Kurt Kellner | Kurt Kellner | Kurt Kellner | |||||||||
| Mitglieder | Richard Spalteholz, Walter Koch, Martin Bauer | Erich Kurzer (verstarb 07/1971, war "von Anfang an" dabei)[30] | ||||||||||
| Kommission Aus- und Weiterbildung | ||||||||||||
| 1975[23] | 1976 | |||||||||||
| Herbert Klein | H. Klein abberufen[4] | |||||||||||
| Leo Ertel (Kommission Fanfarenzüge), Hans-Joachim Banasiak (Kommission Spielmannszüge), Dieter Fiolka (Kommission Orchester) | ||||||||||||
| Kommission Spielmannszüge | ||||||||||||
| 1967 | 1968[31] | 1970 | 1971 | 1973 | 1974 | 1975[32] | 1976 | |||||
| Vorsitzender | Hans Brückner | Hans Brückner | Hans Brückner | H. Winkler[28] | Helmut Winkler | |||||||
| Mitglieder | Norman Saar, Willy Rudloff, Gerhardt Steinert, Erhardt Güttner | |||||||||||
| Aufgabenverteilung | April Neustrukturierung:
Verantwortlich für die Organisierung und Kontrolle der Durchführung aller anfallenden Aufgaben: Hans Brückner, Vorsitzender der Kommission. Verantwortlich für Lehrgänge und Lehrbücher: Günter Bodenstein, Haupttechniker sowie Rudloff und Donath Verantwortlich für Groß- und Repräsentativveranstaltungen: Saar und Böhme Verantwortlich für die Wettkämpfe der Sonderklasse: Brückner und Schwotzer Verantwortlich für die Wettkämpfe der Leistungsklasse I: Bodenstein Einstufung der Märsche sowie für das Notenmaterial verantwortlich: Brückner, Güttner, Melle und Bodenstein |
Stellv. Kultur und Bildung: Achim Witzel
Leiter AG Technik: Rolf Melle Leiter AG Nachwuchs: Jürgen Zerner Leiter AG Wettkämpfe: Werner Schwotzer Leiter AG Kampfrichter: Erich Schnabel Finanzverantwortliche: Käthe Höfler Mitglieder: Erhardt Güttner, Willy Rudloff |
Leiter AG Nachwuchs: Günter Bodenstein
AG Lampfrichter: Burkhard Sasse ab Dez.[21]; Erich Schnabel abberufen |
Leiter AG Noten und Märsche: Dr. Erhardt Güttner[33] | AG Kampfrichter: P. Ahlborn[28] | Stellv. K/B Kurt Sellheim, Stellv. Org. Michael Leonhardt, Verantw. ÜL Hans-Joachim Banasiak, Kampfrichterobmann Burkhardt Sasse, Verantw. für Wettkämpfe Werner Schwotzer, Leiter AG Einstufung Dr. Erhard Güttner | 09/76: Dr. Erhardt Güttner auf eignen Wunsch abberufen[34] | |||||
| Komission Fanfarenzüge | ||||||||||||
| 1967 | 1968[31] | 1970 | ab 12/1972[35] | 1974 | 1975[32] | |||||||
| Vorsitzender | Achim Leske | ab 2/70: Günter Riedel; ab 9/70: Hans Kribus | S. Hartig | S. Hartig[28] | Siegmar Hartig; ab 11/75 Leo Ertel[36] | |||||||
| Stellv. Vorsitzende Kommission Fanfarenzüge | Gerhard Topf | ab 2/70: Gerd Schaufuß | Stellv. Org.: W. Richter, Stellv. K/B: H. Mittag | |||||||||
| Mitglieder | Richard Preußer, Gerhardt Topf, Joachim Gerlach | Im Januar abberufen: Rudi Grabenkamp, Hans-Jürgen Bogler, neu dafür Hans Kribus | G. Knoll, L. Ertel, L. Nagorski | |||||||||
| Stellv. Kultur und Bildung: Günter Trittel, ab 2/70: Hans Kribus
Stellv. Organisation: Leo Ertel; ab 2/70: Gerhard Topf Leiter AG Technik: Günter Nöthlich Leiter AG Wettkämpfe: Gerd Schaufuß Leiter AG Kampfrichter: Gerd Schaufuß Finanzen: Ursula Wolter Mitglieder: Klaus Gesierich, Gerhardt Knoll; ab 2/70: Günter Trittel, Kurt Rudat |
Wettkämpfe/Kampfrichter: G. Schaufuß, Technik: G. Nöthlich | Stellv. K/B Hans-Dieter Kjesa, Stellv. Vors. und Verantw. für Aus- und Weiterb. Leo Ertel, Stellv. Org. Helga Müller, Verantw. ÜL Gerd Brückner, Verantw. für Wettkämpfe/Kampfrichterobmann Horst Müller, Mitglieder Lutz Nagorski, Heinz Lasch, Reiner Arndt & Wolfgang Homut
Ab 11/75: Stellv. und K/B Klaus Bernutz, Org./Finanzen Helga Müller, Verantw. ÜL Gerd Brückner und Uwe Müller, Kampfrichterobmann Siegfried Strom, Wettkämpfe Horst Müller, Mitglieder Lutz Nagorski und H.-D. Kjesa und Bernd Lasch |
||||||||||
| Komission Schalmeienkapellen | ||||||||||||
| 1967[10] | 1968 | 1969[37] | 1970 | 1973[38] | ||||||||
| Vorsitzender | Günter Schlaefke | Günter Schlaefke | Günter Schlaefke | G. Schlaefke | ||||||||
| Stellvertreter | Heinz Berndt | Heinz Berndt | ||||||||||
| Techniker | Erich Löffler und Heinz Glahs | noch nicht besetzt | ||||||||||
| Kampfrichter | Artur Kranz | Hans Neef | ||||||||||
| Organisation und Wettbewerbe | Herbert Müller | Herbert Müller | ||||||||||
| Presse | Heinz Naumann | Heinz Naumann | ||||||||||
| ohne weitere Angabe | Erich Löffler beendet, Neef und Möbius neu dazu[39] | - | ||||||||||
| Kultur und Bildung | Heinz Glahs | |||||||||||
| Jugendarbeit | Peter Santen | |||||||||||
| Stellv. Kultur und Bildung: Herbert Glahs
Stellv. Organisation: Werner Dreyer Leiter AG Technik: Gerhardt Molde Leiter AG Nachwuchs: Peter Santen Leiter AG Wettkämpfe: Herbert Müller Leiter AG Kampfrichter: Hans Neef Finanzen: Ellen Regler Mitglied: Heinz Möbius |
Stellv. K und B: G. Pihan, Stellv. Organisation: W. Gehrke, Verantw. Übungsleiter: H. Klein, Leiter AG Nachwuchs: P. Santen, Leiter AG Kampfrichter: B. Raab, Leiter AG Wettkämpfe: H. Müller, Finanzen: R. Schlaefke, Mitglied: K. Nonnenmacher | |||||||||||
| Komission Blasorchester (ab 02/1973 Komm. Blasmusik, ab 1974 Komm. Orchester) | ||||||||||||
| 1967 | 1968[31] | 1974 | 1975[32] | |||||||||
| Vorsitzender | Paul Plenikowski | G. Schlaefke[28] | Günter Schlaefke | |||||||||
| Mitglieder | Werner Stein, Ewald Taube | Stellv. K/B Dieter Edler, Stellv. Org. Adolf Oeter, Verantw. ÜL Karl Nonnenmacher, Kampfrichterobmann Kurt Taegner, Verantw. BO Joachim Reinsch, Verantw. FO Wolfgang Richter, Mitglieder Lothar Hahn & Dietmar Fiolka | ||||||||||
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Der Tambour 06/1974
- ↑ 2,0 2,1 Der Tambour 01/1975
- ↑ Der Tambour 12/1975
- ↑ 4,0 4,1 Der Tambour 11/1976
- ↑ Der Tambour 12/1976
- ↑ Der Tambour 05/1978
- ↑ Der Tambour 04/1978
- ↑ Der Tambour 09/1971
- ↑ Der Tambour 02/1973
- ↑ 10,0 10,1 Der Tambour 09/1967
- ↑ Handbuch für Funktionäre der Spielleutebewegung des DTSB
- ↑ Der Tambour 05/1971
- ↑ Der Tambour 01/1979
- ↑ 14,0 14,1 Der Tambour 09/1968
- ↑ Der Tambour 12/1968
- ↑ 16,0 16,1 Der Tambour 10/1976
- ↑ Der Tambour 08/1971
- ↑ Der Tambour 09/1971
- ↑ Der Tambour 10/1973
- ↑ Der Tambour 02/1970
- ↑ 21,0 21,1 Der Tambour 03/1972
- ↑ 22,0 22,1 22,2 22,3 Der Tambour 03/1968
- ↑ 23,0 23,1 23,2 Der Tambour 05/1975
- ↑ Der Tambour 02/1975
- ↑ Der Tambour 02/1978
- ↑ Der Tambour 02/1969
- ↑ 27,0 27,1 Der Tambour 01/1970
- ↑ 28,0 28,1 28,2 28,3 28,4 Der Tambour 06/1974
- ↑ Der Tambour 02/1973
- ↑ Der Tambour 07/1971
- ↑ 31,0 31,1 31,2 Der Tambour 02/1968
- ↑ 32,0 32,1 32,2 Der Tambour 04/1975
- ↑ Der Tambour 06/1973
- ↑ Der Tambour 09/1976
- ↑ Der Tambour 12/1972
- ↑ Der Tambour 11/1975
- ↑ Der Tambour 10/1969
- ↑ Der Tambour 03/1973
- ↑ Der Tambour 11/1968
