Sonderklasse

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Zur Durchführung von Wettkämpfen des DTSB werden die Züge in verschiedene Klassen eingeteilt. Die höchste ist die Sonderklasse. Sie umfasst die 15 besten Züge eines Genre innerhalb der DDR, die aus vergangenen Wettkämpfen ermittelt werden.

Die Sonderklasse führte jährlich die DDR-Meisterschaft mit zwei Durchgängen (Pflicht und Kür) durch. Die drei letztplatzierten Züge steigen (unabhängig von der Punktzahl) ab und traten im folgenden Jahr in der Leistungsklasse I im Aufstiegsturnier an. Um zum Wettkampf zugelassen zu sein, musste der Zug vorher auch an der Bezirksmeisterschaft teilgenommen haben, wenngleich die dort erreichte Punktzahl keinerlei Einfluss hatte - Bezirksmeister konnte ein Zug der Sonderklasse aber nicht werden.

Klassifizierungsbedingungen

Spielmannszüge:

  • Zum Wettkämpfen musste mit mindestens zwei Lyren angetreten werden.
  • Zum Wettkampf mussten mindestens zwei Kür-Titel eingereicht werden, ein weiterer selbstgewählter Kürmarsch wurde im zweiten Durchgang im Stand gespielt.
  • Die selbstgewählten Kürmärsche durften nicht länger als 2 Jahre hintereinander gespielt werden.
  • Die Schwierigkeit der Kürmärsche musste mindestens 3,6 betragen.
  • Im Ersten Durchgang wurde ein Hornmarsch im Stand und der festgesetzte Pflichtmarsch in der Bewegung gespielt.