10 Jahre Stabführer.de
Stabführer.de wird 10 Jahre alt!
Am besten feiert man das mit neuen Informationen. Gesucht werden daher verstärkt fehlenden Daten, interessante Geschichten und alle Arten von Fotos, Dokumente usw., die es wert sind erhalten zu werden. Gern per Email an info@stabfuehrer.de

Leistungsklasse

Aus Stabführer.de
Version vom 24. April 2026, 08:49 Uhr von MAPtheMOP (Diskussion | Beiträge) (Der Seiteninhalt wurde durch einen anderen Text ersetzt: „Zur Durchführung von Wettkämpfen des DTSB werden die Züge in verschiedene Klassen, den '''Leistungsklassen''', eingeteilt. Die höchste ist die Sonderklasse. Je Klasse gab es eine maximale Anzahl an Vereinen, die darin eingeteilt werden konnten. Nach jeder Wettkampfsaison (also mehreren Meisterschaften auf regionaler und zentraler Ebene) stiegen die besten (in der Regel drei) Vereine in die nächsthöhere Klasse au…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Zur Durchführung von Wettkämpfen des DTSB werden die Züge in verschiedene Klassen, den Leistungsklassen, eingeteilt. Die höchste ist die Sonderklasse.

Je Klasse gab es eine maximale Anzahl an Vereinen, die darin eingeteilt werden konnten. Nach jeder Wettkampfsaison (also mehreren Meisterschaften auf regionaler und zentraler Ebene) stiegen die besten (in der Regel drei) Vereine in die nächsthöhere Klasse auf und die (meistens drei) schlechtesten Züge stiegen in die nächsttiefere Klasse ab, bis die maximale Anzahl an Vereinen in jeder Klasse wieder erreicht ist. Die genauen Bedingungen für den Auf- und Abstieg wurden in der Klassifizierungsordnung festgelegt, die genaue Klassifizierung der einzelnen Vereine dann nach Abschluss jeder Wettkampfsaison (gültig für die nachfolgende Saison) veröffentlicht.

Die Einteilung erfolgt nach den erreichten Ergebnissen in den Wettkämpfen. Je nach Klasse (und teils abweichend entsprechend der zum Zeitpunkt gültigen Ordnung) gab es eine bestimmte Anzahl Klangkörper, die maximal in einer Klasse sein können. Sofern ein Verein am Ende einer Saison auf- bzw. abgestiegen ist, trat dieser dann in der kommenden Saison in der ihm neu zugeteilten Klasse (mit ggf. anderen Bedingungen) an.

Da sich die Anzahl an Vereinen zwischen den verschiedenen Genres stark unterschied, gab es auch entsprechend unterschiedliche Abstufungen in den Leistungsklassen. Neben der Sonderklasse als höchstmöglich erreichbar Klasse gab es bei den Erwachsenen-Spielmannszügen zumeist drei Leistungsklassen (LK I, LK II und LK II). Die Nachwuchsspielmannszüge kamen auf zwei Leistungsklassen (LK I und LK II). Da es sehr viel weniger Fanfarenzüge und Schalmeienkapellen gab, existierte in der Regel nur eine Leistungsklasse.

Zusätzlich zur Sonderklasse und den Leistungsklassen existierte als unterste Einstufung die Allgemeine Klasse. In ihr waren dann alle restlichen Klangkörper eingeordnet, die den Aufstieg in eine der höheren Klassen nicht schafften. Auch Vereine, die noch nicht vorher klassifiziert waren bzw. an Wettkämpfen teilnahmen, starteten dann zuerst in der Allgemeinen Klasse. Mitunter wurden Vereine auch unabhängig ihrer erreichten Klassifizieung als Strafe für Verstöß gegen die Wettkampfordnung oder anderer Taten direkt in die Allgemeine Klasse herabgesetzt.