Zentrale Spielleutekommission: Unterschied zwischen den Versionen

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Seit 1970 bemühten sich verantwortliche Funktionäre der DTSB Spielleutebewegung um eine Gründung eines eigenen Sportverbandes. Im April 1974 war man dem Ziel ganz nahe. Der Termin für den ersten Verbandstag zur Gründung des „[[Musik- und Spielleuteverband des DTSB der DDR]]“ (MSV) stand fest, die Delegierten waren eingeladen. Da kam fünf Tage vor dem Ereignis der „Protest“ des damaligen Ersten Sekretärs des FDJ Zentralrates, Egon Krenz. Er hatte gegenüber dem SED Politbüro diese Verbandsgründung abgelehnt, weil „die Musikjugend der DDR nicht getrennt werden kann“. Seit 1970 bestand beim FDJ Zentralrat das sog. [[Zentrales Musikkorps der FDJ und der Pionierorganisation Ernst Thälmann der DDR|Zentrale Musikkorps der FDJ und der Pionierorganisation]]. Es rekrutierte sich vornehmlich aus Zügen des Sports. Mit der künftigen Selbstständigkeit der DTSB Spielleute befürchtete Krenz einen Abbruch der hervorgehobenen Stellung der FDJ Musiker.  
Seit 1970 bemühten sich verantwortliche Funktionäre der DTSB Spielleutebewegung um eine Gründung eines eigenen Sportverbandes. Im April 1974 war man dem Ziel ganz nahe. Der Termin für den ersten Verbandstag zur Gründung des „[[Musik- und Spielleuteverband des DTSB der DDR]]“ (MSV) stand fest, die Delegierten waren eingeladen. Da kam fünf Tage vor dem Ereignis der „Protest“ des damaligen Ersten Sekretärs des FDJ Zentralrates, Egon Krenz. Er hatte gegenüber dem SED Politbüro diese Verbandsgründung abgelehnt, weil „die Musikjugend der DDR nicht getrennt werden kann“. Seit 1970 bestand beim FDJ Zentralrat das sog. [[Zentrales Musikkorps der FDJ und der Pionierorganisation Ernst Thälmann der DDR|Zentrale Musikkorps der FDJ und der Pionierorganisation]]. Es rekrutierte sich vornehmlich aus Zügen des Sports. Mit der künftigen Selbstständigkeit der DTSB Spielleute befürchtete Krenz einen Abbruch der hervorgehobenen Stellung der FDJ Musiker.  


In der Folge wird der Sektor Spielleute der Abteilung Propaganda/Kultur des DTSB-Bundesvorstandes umstrukturiert. [[Bernd Schenke]] wird Sektoren-Leiter und erhält damit Gesamtleitung der Spielleutebewegung — einschließlich Anleitung, Führung und Kontrolle der Zentralen Spielleutekommission beim Präsidium des DTSB der DDR. Ihm zur Seite stehen [[Jenny Finke]] für die Koordinierung aller organisatorisch-technischen Aufgaben, [[Rolf Lorenz]] und [[Peter Ahlborn]] als operativtätige Instrukteure für die unmittelbare Arbeit mit den Kollektiven in den Bezirken und Regina Wendländer als Sekretärin.<ref>Der Tambour 6/1974</ref> Zum 1. Januar 1975 kommt noch [[Herbert Klein]] als dritter hauptamtlicher operativ tätiger Funktionär hinzu, vorrangig für zentrale und Bezirkslehrgänge.
In der Folge wird der Sektor Spielleute der Abteilung Propaganda/Kultur des DTSB-Bundesvorstandes umstrukturiert. [[Bernd Schenke]] wird Sektoren-Leiter und erhält damit Gesamtleitung der Spielleutebewegung — einschließlich Anleitung, Führung und Kontrolle der Zentralen Spielleutekommission beim Präsidium des DTSB der DDR. Ihm zur Seite stehen [[Jenny Finke]] für die Koordinierung aller organisatorisch-technischen Aufgaben, [[Rolf Lorenz]] und [[Peter Ahlborn]] als operativtätige Instrukteure für die unmittelbare Arbeit mit den Kollektiven in den Bezirken und Regina Wendländer als Sekretärin.<ref>Der Tambour 6/1974</ref> Zum 1. Januar 1975 kommt noch [[Herbert Klein]] als dritter hauptamtlicher operativ tätiger Funktionär hinzu<ref>Der Tambour 1/1975</ref>, vorrangig für zentrale und Bezirkslehrgänge, wechselte aber zum 1. Januar 1976 in die Funktion des Künstlerischen Leiters<ref>Der Tambour 12/1975</ref>, behielt dabei jedoch seine bisherige Verantwortung.


Im November 1989 bestätigte der DTSB Bundesvorstand bestätigt im November mit großer Mehrheit einen Antrag zur Gründung eines eigenen Verbandes - auch im Zuge des Falls der Berliner Mauer, dem ''[[Musik- und Spielleuteverband des DTSB der DDR|Musik- und Spielleuteverbandes des DTSB der DDR]].'' Dieser tritt für eine kurze Zeit die Nachfolge der ZSK an, bis im Zuge der Deutsche Wiedervereinigung die Spielleute zwangsläufig vom [[Deutscher Turner-Bund e.V.|Deutschen Turnerbund]] übernommen wurden.
Im November 1989 bestätigte der DTSB Bundesvorstand bestätigt im November mit großer Mehrheit einen Antrag zur Gründung eines eigenen Verbandes - auch im Zuge des Falls der Berliner Mauer, dem ''[[Musik- und Spielleuteverband des DTSB der DDR|Musik- und Spielleuteverbandes des DTSB der DDR]].'' Dieser tritt für eine kurze Zeit die Nachfolge der ZSK an, bis im Zuge der Deutsche Wiedervereinigung die Spielleute zwangsläufig vom [[Deutscher Turner-Bund e.V.|Deutschen Turnerbund]] übernommen wurden.
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|Stellv. K und B Wolfgang Kunde, Stellv. Org. Paul Müller, Verantw. Übungsleiter Bernd Neumann, Verantw. für Wettkämpfe Fritz Hippe, Leiter des zentralen Zuges Manfred Krätzig
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|Burkhardt Sasse (Kommission Spielmannszüge), Horst Müller (Kommission Fanfarenzüge), Kurt Taegner (Kommission Orchester)
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A. Adler (Blasorchester), G. Nöthlich (Fanfaren), G. Knoll (Fanfarenorchester), H. Klein (Schalmeien), R. Lorenz (SZ Pioniere),  H.-J. Banasiak (SZ Erwachsene), A. Donath (SZ Erwachsene), G. Hebach (SZ Mädchen)
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|Stellv. K/B Hans-Dieter Kjesa, Stellv. Vors. und Verantw. für Aus- und Weiterb. Leo Ertel, Stellv. Org. Helga Müller, Verantw. ÜL Gerd Brückner, Verantw. für Wettkämpfe/Kampfrichterobmann Horst Müller, Mitglieder Lutz Nagorski, Heinz Lasch, Reiner Arndt & Wolfgang Homut
Ab 11/75: Stellv. und K/B Klaus Bernutz, Org./Finanzen Helga Müller, Verantw. ÜL Gerd Brückner und Uwe Müller, Kampfrichterobmann Siegfried Strom, Wettkämpfe Horst Müller, Mitglieder Lutz Nagorski und H.-D. Kjesa und Bernd Lasch
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Aktuelle Version vom 3. Februar 2026, 13:34 Uhr

Wimpel der Spielleute im DTSB

Die Zentrale Spielleutekommission (ZSK) des DTSB der DDR wurde 1967 gebildet. Ihre Aufgabe war die zentrale Leitung der im DTSB organisierten Spielleute, das umfasste insbesondere die Aus- und Weiterbildung von Übungsleitern und Wettkampfrichtern, die Organisation zentraler Wettkämpfe und Auftritte aber auch die Schaffung von einheitlicher Ausrüstung, Notenmaterial und Regelwerken. Die Kommision war dem Präsidium des DTSB unterstellt und alle Tätigkeiten basierten auf dem Statut des DTSB.

Mit „der tambour“ wurde eine Monatszeitung zur Information aller Spielleute herausgegeben.

Regional wurden die Aufgaben an die Bezirksspielleutekommissionen delegiert, die sich dann um die Wettkämpfe und Fortbildungsmaßnahmen in dem jeweiligen Bezirk sowie die dort bestehenden Spielleute-Kollektive des DTSB kümmern sollten. In der Praxis gelang das nicht überall zufriedenstellend.

Geschichte

In Leipzig und Chemnitz (ehem. Karl Marx Stadt) bemühen sich 1953 ehemalige Spielleute des Arbeiter Turner Bundes (ATB) um die Wiederbelebung der Sportspielleutebewegung nach dem Zweiten Weltkrieg. Zunächst sind es nur sechs Klangkörper des Genres Spielmannszüge, die sich zu einem ersten Treffen in Taucha bei Leipzig treffen. Der Deutsche Turnverband der DDR (DTV) nimmt die Sportmusiker wenig später in seinen Verantwortungsbereich auf. Die Zentrale Spielleutekommission und Bezirkskommissionen für Musik und Spielmannswesen (in den 15 Bezirken der DDR) werden wenig später gebildet.

Am 7. Juni 1967 kommt es zur Herauslösung der Spielleute aus dem DTV. Der Vizepräsidentenbereich Kultur des DTSB Bundesvorstandes wird zur neuen Heimstatt der Spielleute. Die Zentrale Spielleutekommission (ZSK) wird umstrukturiert. DTSB Vizepräsident Alfred Heil beruft die neuen Mitglieder: Vorsitzender wird Friedel Neumann aus Stendal, seine Stellvertreter Hans Brückner (Berlin) und Bernd Schenke (Leipzig).

Seit 1970 bemühten sich verantwortliche Funktionäre der DTSB Spielleutebewegung um eine Gründung eines eigenen Sportverbandes. Im April 1974 war man dem Ziel ganz nahe. Der Termin für den ersten Verbandstag zur Gründung des „Musik- und Spielleuteverband des DTSB der DDR“ (MSV) stand fest, die Delegierten waren eingeladen. Da kam fünf Tage vor dem Ereignis der „Protest“ des damaligen Ersten Sekretärs des FDJ Zentralrates, Egon Krenz. Er hatte gegenüber dem SED Politbüro diese Verbandsgründung abgelehnt, weil „die Musikjugend der DDR nicht getrennt werden kann“. Seit 1970 bestand beim FDJ Zentralrat das sog. Zentrale Musikkorps der FDJ und der Pionierorganisation. Es rekrutierte sich vornehmlich aus Zügen des Sports. Mit der künftigen Selbstständigkeit der DTSB Spielleute befürchtete Krenz einen Abbruch der hervorgehobenen Stellung der FDJ Musiker.

In der Folge wird der Sektor Spielleute der Abteilung Propaganda/Kultur des DTSB-Bundesvorstandes umstrukturiert. Bernd Schenke wird Sektoren-Leiter und erhält damit Gesamtleitung der Spielleutebewegung — einschließlich Anleitung, Führung und Kontrolle der Zentralen Spielleutekommission beim Präsidium des DTSB der DDR. Ihm zur Seite stehen Jenny Finke für die Koordinierung aller organisatorisch-technischen Aufgaben, Rolf Lorenz und Peter Ahlborn als operativtätige Instrukteure für die unmittelbare Arbeit mit den Kollektiven in den Bezirken und Regina Wendländer als Sekretärin.[1] Zum 1. Januar 1975 kommt noch Herbert Klein als dritter hauptamtlicher operativ tätiger Funktionär hinzu[2], vorrangig für zentrale und Bezirkslehrgänge, wechselte aber zum 1. Januar 1976 in die Funktion des Künstlerischen Leiters[3], behielt dabei jedoch seine bisherige Verantwortung.

Im November 1989 bestätigte der DTSB Bundesvorstand bestätigt im November mit großer Mehrheit einen Antrag zur Gründung eines eigenen Verbandes - auch im Zuge des Falls der Berliner Mauer, dem Musik- und Spielleuteverbandes des DTSB der DDR. Dieser tritt für eine kurze Zeit die Nachfolge der ZSK an, bis im Zuge der Deutsche Wiedervereinigung die Spielleute zwangsläufig vom Deutschen Turnerbund übernommen wurden.

Mitglieder der Zentralen Spielleutekommission im DTSB

Unvollständig, die genaue Aufstellung ist heute nicht mehr lückenlos belegt.

Die genaue Bezeichnung und Zuständigkeit einzelner Funktionen veränderte sich im Laufe der Zeit mehrmals.

Vorsitzender:

stellvertretender Vorsitzender:

Haupttechniker:

Finanzen:

  • Regina Kellner (1967-?)
  • Regina Schmimski (?-31.12.1969)
  • Annelies Bodenstein (01.01.1970-?)
  • Ellen Regler (min. im Jahr 1971)

Protokoll und Statistik:

Sekretär (1968 eingeführt):

Mitglieder Sekretariat:

Mitglieder ZSK:

  • Erhardt Güttner (1967)
  • Karl Seidel (1967)
  • Rolf Ochsendorf (1967)

Kommissionen der Zentralen Spielleutekommission

Für die speziellen Aufgaben in den Fachbereichen wurden Unterkommissionen gebildet, die entsprechend eigene Arbeitspläne erstellten und Maßnahmen der ZSK vorschlugen. Die Mitglieder dieser Kommissionen wechselten teils häufig.

Kommission Kultur und Bildung

Vorsitzender:

  • Bernd Schenke (1967-1968), Walter Ludwig (1968-?)

Mitglieder:

  • Egon Hermann (min. 1968)
  • Walter Ludwig (min. 1968)
  • Helmut Winkler (min. 1968)
  • Kurt Lohse (min. 1968)

Kommission Recht und Auszeichnung

Vorsitzender:

  • Kurt Kellner (min. 1968)

Mitglieder:

  • Kurt Kellner (min. im Jahr 1971)
  • Richard Spalteholz (min. 1968)
  • Walter Koch (min. 1968)
  • Martin Bauer (min. 1968)

Kommission Kinder und Jugend

Vorsitzender:

  • Ernst Bartling (1987-min. 1968)

Mitglieder:

  • Heinz Palwizat (min. 1968)
  • Rolf Ochsendorf (min. 1968)
  • Walter Bräuer (min. 1968)
  • Herbert Torges (min. 1968)
  • Alfred Rondio (min. 1968)

Kommission Kampfrichter

Vorsitzender:

  • Gerhardt Rissel (1967-min. 1968)

Mitglieder:

  • Wolfgang Voigt (min. 1968)
  • Rolf Böhme (min. 1968)

Kommission Technik

Verantwortlich für die musikalisch-technische Entwicklung der Spielleutebewegung.

Vorsitzender:

  • Tankred Böhm (1967-?)

Mitglieder: A. Adler (Blasorchester; 1973-?), G. Nöthlich (Fanfaren; 1973-?), G. Knoll (Fanfarenorchester; 1973-?), H. Klein (Schalmeien; 1973-?), R. Lorenz (SZ Pioniere; 1973-?), H.-J. Banasiak (SZ Erwachsene; 1973-?), A. Donath (SZ Erwachsene, 1973-?), G. Hebach (SZ Mädchen; 1973-?)

Um den einzelnen Genres gerecht zu werden, wurde die Kommission Technik im Laufe der Zeit erst gesamt, dann über entsprechende (Fach-)Kommisionen je Genre realisiert.

Fachkommission Spielmannszüge

Vorsitzender:

Mitglieder:

  • Günter Bodenstein (min. 1968), verantw. für Lehrgänge und Lehrbücher sowie Wettkämpfe LK I, ab 1971 Leitung AG Nachwuchs
  • Achim Donath (min. 1968), verantw. für Lehrgänge und Lehrbücher
  • Norman Saar (min. 1968), verantw. für Groß- und Repräsentativveranstaltungen
  • Rolf Böhme (min. 1968), verantw. für Groß- und Repräsentativveranstaltungen
  • Willy Rudloff (min. 1968), verantw. für Lehrgänge und Lehrbücher
  • Werner Schwotzer (min. 1968), verantw. für Wettkämpfe Sonderklasse (gemeinsam mit Brückner)
  • Gerhardt Steinert (min. 1968)
  • Erhardt Güttner (min. 1968), verantw. für Noten und Einstufung
  • Rolf Melle (min. 1968), verantw. für Noten und Einstufung

Fachkommission Fanfarenzüge

Vorsitzender:

  • Achim Leske (1967-min. 1968)
  • Hans Kribus (min. im Jahr 1971)
  • Siegmar Hartig (12/1972-?)
  • Leo Ertel (1974-1990)

Stellvertreter für Organisation:

Stellvertreter für Kultur und Bildung:

  • H. Mittag (12/1972-?)

Wettkämpfe/Kampfrichter:

  • Gerd Schaufuß (12/1972-?)

Technik:

  • Günter Nöthlich (12/1972-?)

Mitglieder:

  • Richard Preußer (min. 1968)
  • Joachim Gerlach (min. 1968)
  • Gerhard Knoll (12/1972-?)
  • Leo Ertel (12/1972-?)
  • Lutz Nagorski (12/1972-?)

Fachkommission Schalmeienkapellen

1967 wurde die Fachkommission Schalmeienkapellen als gleichberechtigte Kommission in der Spielleutebewegung des DTSB gebildet.

Vorsitzender:

  • Günter Schlaefke (1967-1968, 1973-?)

Stellvertreter für Kultur und Bildung:

  • G. Pihan (1973-?)

Stellvertreter für Organisation:

  • W. Gehrke (1973-?)

Verantw. Übungsleiter:

  • H. Klein (1973-?)

Leiter AG Nachwuchs:

  • P. Santen (1973-?)

Leiter AG Kampfrichter:

  • B. Raab (1973-?)

Leiter AG Wettkämpfe:

  • H. Müller (1973-?)

Finanzen:

  • R. Schlaefke (1973-?)

Mitglied:

  • Ellen Regler (min. im Jahr 1971)
  • K. Nonnenmacher (1973-?)
  • Erich Löffler (?-1968)
  • Neef (1968-?)
  • Möbius (1968-?)

Fachkommission Blasorchester

Die AG Blasorchester (sowie die darin organisierten Fanfarenorchester) innerhalb der Fachkommission Fanfarenzüge wurde mit Wirkung vom 1. April 1973 eine eigene Fachkommission.[5]

Vorsitzender:

  • Paul Plenikowski (1967-min. 1968)

Stellv. Voristzender:

Mitglieder:

  • Werner Stein (min. 1968)
  • Ewald Taube (min. 1968)

Zeitstrahl der personellen Änderungen

Aufgrund der Umbenennungen von Positionen und Strukturen und der damit einher gehenden Ungenauigkeit obiger Angaben, musste ein neuer Ansatz gefunden werden. Die nachfolgenden Übersichten dienen erstmal vorrangig der Beleghaftigkeit.
Funktion 1967[6] 1968 1969 1970[7] 1971[8] 1972 1973 1974
Vorsitzender Friedel Neumann (ab 01.07.) Bernd Schenke (ab 20.09. nur amtieren aufgrund Parteistuiums von Neumann)[9] Friedel Neumann (übernimmt vom 16. Januar 1969 wieder)[10]Auf der Tagung am 12.04.1969 wird er auf eigenen Wunsch abberufen und Gerhardt Rissel berufen. Gerhardt Rissel 06.06.73: Hans Brückner
1. Stellvertreter und Haupttechniker für Erwachsene Günter Bodenstein Haupttechniker: Günter Bodenstein Günter Bodenstein, ab 01.09. abberufen[11], Gerhardt Müller ab 15.09.[12] G. Müller ab 01.11. abberufen[13]
2. Stellvertreter und Vors. Kommission Spielmannszüge Hans Brückner 1. Stellv. und Vors. Komm. SZ: Hans Brückner Hans Brückner
2. Stellv. und Vors. Komm. Kultur u. Bildung / Sekretär: Bernd Schenke
Vors. Kommission Blasorchester Paul Plenikowski -
Vors. Kommission Schalmeienkapellen Günter Schlaefke Günter Schlaefke
Vors. Kommission Fanfarenzüge Achim Leske Hans Kribus
Vors. Kommission Kultur und Bildung (Presse) Bernd Schenke -
Vors. Kommission Kinder und Jugend Ernst Bartling -
Vors. Kommission Technik Tankred Böhm -
Vors. Kommission Wettkampfrichter Gerhardt Rissel -
Haupttechniker Kinder und Jugend Heinz Palwizat -
Finanzen Regina Kellner Annelies Bodenstein[14] Ellen Regler
Statistiker Herbert Torges -
Mitglieder Erhardt Güttner

Karl Seidel

Rolf Ochsendorf

Norman Saar

Regina Schimski

Karl Seidel

Helmuth Winkler

Rainer Kammlott

Petra Streichhahn

Regina Schimski (Finanzen der tambour)

Petra Streichhahn (Protokoll und Statistik), noch im selben Jahr ausgeschieden

Norman Saar abberufen im Feb.[15]
Sekretär (ab 1968) Bernd Schenke[9] s. o.
Komission Kultur und Bildung
1967 1968[16] 1970 1975[17]
Vorsitzender Bernd Schenke, Walter Ludwig (da Schenke ab 9/68 Sekretär) Walter Ludwig verstarb am 14.05.1970 Rudi Penndorf
Mitglieder Egon Hermann, Walter Ludwig, Helmut Winkler, Kurt Lohse Günter Reichel, Karl-Anton Nohr, Karin Griebenow, Heinz Kluge
Komission Kinder und Jugend (ab 1974 Komm. Nachwuchs)
1967 1968[16] 1969 1970 1974 1975[18]
Vorsitzender Ernst Bartling Rolf Ochsendorf, da Ernst Bartling gesundheitlich auf eigenen Wunsch von seinen Aufgaben entbunden wurde[19] Ochsendorf im Januar abberufen[20] R. Loren[21] Rolf Lorenz
Mitglieder Heinz Palwizat, Rolf Ochsendorf, Walter Bräuer, Herbert Torges, Alfred Rondio Bartling, Ochsendorf und Torges im Januar abberufen[20] Stellv. K und B Wolfgang Kunde, Stellv. Org. Paul Müller, Verantw. Übungsleiter Bernd Neumann, Verantw. für Wettkämpfe Fritz Hippe, Leiter des zentralen Zuges Manfred Krätzig
Komission Kampfrichter
1967 1968[16] 1975[17]
Vorsitzender Gerhardt Rissel Peter Ahlborn
Mitglieder Wolfgang Voigt, Rolf Böhme Burkhardt Sasse (Kommission Spielmannszüge), Horst Müller (Kommission Fanfarenzüge), Kurt Taegner (Kommission Orchester)
Kommission Technik (02/1973 gebildet)
1973[22]
Vorsitzender G. Müller
Mitglieder

A. Adler (Blasorchester), G. Nöthlich (Fanfaren), G. Knoll (Fanfarenorchester), H. Klein (Schalmeien), R. Lorenz (SZ Pioniere), H.-J. Banasiak (SZ Erwachsene), A. Donath (SZ Erwachsene), G. Hebach (SZ Mädchen)

Rechtskomission (Komm. Recht und Auszeichnung)
1967 1968[16] 1970 1971
Vorsitzender Kurt Kellner Kurt Kellner Kurt Kellner
Mitglieder Richard Spalteholz, Walter Koch, Martin Bauer Erich Kurzer (verstarb 07/1971, war "von Anfang an" dabei)[23]
Kommission Aus- und Weiterbildung
1975[17]
Herbert Klein
Leo Ertel (Kommission Fanfarenzüge), Hans-Joachim Banasiak (Kommission Spielmannszüge), Dieter Fiolka (Kommission Orchester)
Kommission Spielmannszüge
1967 1968[24] 1970 1971 1973 1974 1975[25]
Vorsitzender Hans Brückner Hans Brückner Hans Brückner H. Winkler[21] Helmut Winkler
Mitglieder Norman Saar, Willy Rudloff, Gerhardt Steinert, Erhardt Güttner
Aufgabenverteilung April Neustrukturierung:

Verantwortlich für die Organisierung und Kontrolle der Durchführung aller anfallenden Aufgaben: Hans Brückner, Vorsitzender der Kommission.

Verantwortlich für Lehrgänge und Lehrbücher: Günter Bodenstein, Haupttechniker sowie Rudloff und Donath

Verantwortlich für Groß- und Repräsentativveranstaltungen: Saar und Böhme

Verantwortlich für die Wettkämpfe der Sonderklasse: Brückner und Schwotzer

Verantwortlich für die Wettkämpfe der Leistungsklasse I: Bodenstein

Einstufung der Märsche sowie für das Notenmaterial verantwortlich: Brückner, Güttner, Melle und Bodenstein

Stellv. Kultur und Bildung: Achim Witzel

Leiter AG Technik: Rolf Melle

Leiter AG Nachwuchs: Jürgen Zerner

Leiter AG Wettkämpfe: Werner Schwotzer

Leiter AG Kampfrichter: Erich Schnabel

Finanzverantwortliche: Käthe Höfler

Mitglieder: Erhardt Güttner, Willy Rudloff

Leiter AG Nachwuchs: Günter Bodenstein

AG Lampfrichter: Burkhard Sasse ab Dez.[15]; Erich Schnabel abberufen

Leiter AG Noten und Märsche: Dr. Erhardt Güttner[26] AG Kampfrichter: P. Ahlborn[21] Stellv. K/B Kurt Sellheim, Stellv. Org. Michael Leonhardt, Verantw. ÜL Hans-Joachim Banasiak, Kampfrichterobmann Burkhardt Sasse, Verantw. für Wettkämpfe Werner Schwotzer, Leiter AG Einstufung Dr. Erhard Güttner
Komission Fanfarenzüge
1967 1968[24] 1970 ab 12/1972[27] 1974 1975[25]
Vorsitzender Achim Leske ab 2/70: Günter Riedel; ab 9/70: Hans Kribus S. Hartig S. Hartig[21] Siegmar Hartig; ab 11/75 Leo Ertel[28]
Stellv. Vorsitzende Kommission Fanfarenzüge Gerhard Topf ab 2/70: Gerd Schaufuß Stellv. Org.: W. Richter, Stellv. K/B: H. Mittag
Mitglieder Richard Preußer, Gerhardt Topf, Joachim Gerlach Im Januar abberufen: Rudi Grabenkamp, Hans-Jürgen Bogler, neu dafür Hans Kribus G. Knoll, L. Ertel, L. Nagorski
Stellv. Kultur und Bildung: Günter Trittel, ab 2/70: Hans Kribus

Stellv. Organisation: Leo Ertel; ab 2/70: Gerhard Topf

Leiter AG Technik: Günter Nöthlich

Leiter AG Wettkämpfe: Gerd Schaufuß

Leiter AG Kampfrichter: Gerd Schaufuß

Finanzen: Ursula Wolter

Mitglieder: Klaus Gesierich, Gerhardt Knoll; ab 2/70: Günter Trittel, Kurt Rudat

Wettkämpfe/Kampfrichter: G. Schaufuß, Technik: G. Nöthlich Stellv. K/B Hans-Dieter Kjesa, Stellv. Vors. und Verantw. für Aus- und Weiterb. Leo Ertel, Stellv. Org. Helga Müller, Verantw. ÜL Gerd Brückner, Verantw. für Wettkämpfe/Kampfrichterobmann Horst Müller, Mitglieder Lutz Nagorski, Heinz Lasch, Reiner Arndt & Wolfgang Homut

Ab 11/75: Stellv. und K/B Klaus Bernutz, Org./Finanzen Helga Müller, Verantw. ÜL Gerd Brückner und Uwe Müller, Kampfrichterobmann Siegfried Strom, Wettkämpfe Horst Müller, Mitglieder Lutz Nagorski und H.-D. Kjesa und Bernd Lasch

Komission Schalmeienkapellen
1967[6] 1968 1969[29] 1970 1973[30]
Vorsitzender Günter Schlaefke Günter Schlaefke Günter Schlaefke G. Schlaefke
Stellvertreter Heinz Berndt Heinz Berndt
Techniker Erich Löffler und Heinz Glahs noch nicht besetzt
Kampfrichter Artur Kranz Hans Neef
Organisation und Wettbewerbe Herbert Müller Herbert Müller
Presse Heinz Naumann Heinz Naumann
ohne weitere Angabe Erich Löffler beendet, Neef und Möbius neu dazu[31] -
Kultur und Bildung Heinz Glahs
Jugendarbeit Peter Santen
Stellv. Kultur und Bildung: Herbert Glahs

Stellv. Organisation: Werner Dreyer

Leiter AG Technik: Gerhardt Molde

Leiter AG Nachwuchs: Peter Santen

Leiter AG Wettkämpfe: Herbert Müller

Leiter AG Kampfrichter: Hans Neef

Finanzen: Ellen Regler

Mitglied: Heinz Möbius

Stellv. K und B: G. Pihan, Stellv. Organisation: W. Gehrke, Verantw. Übungsleiter: H. Klein, Leiter AG Nachwuchs: P. Santen, Leiter AG Kampfrichter: B. Raab, Leiter AG Wettkämpfe: H. Müller, Finanzen: R. Schlaefke, Mitglied: K. Nonnenmacher
Komission Blasorchester (ab 02/1973 Komm. Blasmusik, ab 1974 Komm. Orchester)
1967 1968[24] 1974 1975[25]
Vorsitzender Paul Plenikowski G. Schlaefke[21] Günter Schlaefke
Mitglieder Werner Stein, Ewald Taube Stellv. K/B Dieter Edler, Stellv. Org. Adolf Oeter, Verantw. ÜL Karl Nonnenmacher, Kampfrichterobmann Kurt Taegner, Verantw. BO Joachim Reinsch, Verantw. FO Wolfgang Richter, Mitglieder Lothar Hahn & Dietmar Fiolka

Einzelnachweise

  1. Der Tambour 6/1974
  2. Der Tambour 1/1975
  3. Der Tambour 12/1975
  4. Der Tambour 9/1971
  5. Der Tambour 2/1973
  6. 6,0 6,1 Der Tambour 9/1967
  7. Handbuch für Funktionäre der Spielleutebewegung des DTSB
  8. Der Tambour 5/1971
  9. 9,0 9,1 Der Tambour 9/1968
  10. Der Tambour 12/1968
  11. Der Tambour 8/1971
  12. Der Tambour 9/1971
  13. Der Tambour 10/1973
  14. Der Tambour 2/1970
  15. 15,0 15,1 Der Tambour 3/1972
  16. 16,0 16,1 16,2 16,3 Der Tambour 3/1968
  17. 17,0 17,1 17,2 Der Tambour 5/1975
  18. Der Tambour 2/1975
  19. Der Tambour 2/1969
  20. 20,0 20,1 Der Tambour 1/1970
  21. 21,0 21,1 21,2 21,3 21,4 Der Tambour 6/1974
  22. Der Tambour 2/1973
  23. Der Tambour 7/1971
  24. 24,0 24,1 24,2 Der Tambour 2/1968
  25. 25,0 25,1 25,2 Der Tambour 4/1975
  26. Der Tambour 6/1973
  27. Der Tambour 12/1972
  28. Der Tambour 11/1975
  29. Der Tambour 10/1969
  30. Der Tambour 3/1973
  31. Der Tambour 11/1968