
Am besten feiert man das mit neuen Informationen. Gesucht werden daher verstärkt fehlenden Daten, interessante Geschichten und alle Arten von Fotos, Dokumente usw., die es wert sind erhalten zu werden. Gern per Email an info@stabfuehrer.de
Weltfestspiele der Jugend und Studenten
Die Weltfestspiele der Jugend und Studenten (kurz: Weltjugendspiele oder Weltfestspiele) sind unregelmäßig veranstaltete internationale Jugendtreffen, die 1947 vom Weltbund der Demokratischen Jugend (WBDJ) ins Leben gerufen wurden.
Auf den Weltfestspielen wird diskutiert und gefeiert, man hört und bietet Musik und Vorträge, es finden Kunstausstellungen statt. Die Veranstaltungen sind politisch und kulturell geprägt.
Im Rahmenprogramm traten die Spielleute der DDR in einer Musikschau auf.
Veranstaltungen in Deutschland
III. Weltfestspiele 5. bis August 1951 in Ost-Berlin
X. Weltfestspiele 28. Juli bis zum 5. August in Ost-BerlinFür die Musikschau wurde eine Choreografie vorbereitet sowie eine neue Komposition von Hans-Jürgen Wenzel geschrieben. Fast 300 Blatt Notenpapier im Format A4 mussten beschrieben werden, bis die gesamte Komposition in ihrer endgültigen Fassung fertiggestellt war. Diese Zur Unterstützung des Einstudierungsprozesses erhielten alle zentralen Klangkörper vom Gestalterkollektiv ein Tonband mit der Klavierstimme der Komposition und einigen technischen Hinweisen. 17 Lehrgänge führte das Gestalterkollektiv mit den Übungsleitern und Aktiven aus den verschiedensten Zügen durch, um sie auf besondere Schwierigkeiten hinzuweisen bzw. Unklarheiten zu beseitigen (September 1972 und sind im Februar 1973). Die erste Bewährungsprobe hatte die Musikschau bereits am 13. Mai 1972 zu bestehen bei der Miniaturschau in Leipzig. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch die neue Bekleidung erstmals vorgestellt.

Gestalterkollektiv[1]
- Bernd Schenke (Leitder des Gestalterkollektivs)
- Gerhard Müller (Stellv. Leiter desGestalterkollektivs)
- Gerhard Knoll (Techniker für Fanfarenorchester)
- Günter Nöthlich (Techniker für Naturfanfaren)
- Gerhard Molde (Techniker für Schalmeien)
- Achim Donath (Techniker für Spielmannszüge)
- Albert Adler (Techniker für Blasorchester)
- Horst Kubitza (Hauptstabführer)
Leitung des Übungsverbandes Musikschau[2]
- Bernd Schenke (Leiter des Übungsverbandes)
- Werner Dreyer (Stellvertreter für Organisation)
- Lothar Noltin (Stellvertreter für Kultur und Bildung)
- Gerhardt Müller (Stellvertreter für Ausbildung)
- Hans Kribus (Sekretär des Übungsverbandes)
- Klaus Gesierich (Parteisekretär)
- Gerd Schaufuß (FDJ-Sekretär)
- Ellen Regler (Finanzverantwortliche)
Nach eingehenden Beratungen in den Fachkommissionen, dem Sekretariat der ZSK und der Zentralen Spielleutekommission selbst, wurden die Kollektive ausgewählt, bestätigt und schriftlich in den „Übungsverband Musikschau“ berufen.
Teilnehmnede Züge
Die Spielleutebewegung des DTSB wurde vertreten durch: [3]
Spielmannszüge Erwachsene:
- BSG Medizin Mühlhausen
- BSG Motor Lauchhammer
- TSG Halle-Trotha
- BSG Traktor Zabeltitz
- BSG Traktor Luisenthal
- BSG Motor Treuenbrietzen
- BSG Aufbau Brandenburg
- BSG Mansfeldkombinat
- TSG Traktor Taucha
- TSG Wismar
- BSG Aufbau Gernrode
- BSG Chemie Rodleben
- BSG Traktor Hasselfelde
- BSG Aufbau Karl-Marx-Stadt
- BSG Motor Zeitz
- BSG Stahl Brandenburg
- BSG Stahl Hettstedt
- BSG Lok Oschersleben
- BSG Motor Stralsund
- BSG Traktor Friedland
- TSG Empor Dahme
- BSG Traktor Hirschfeld
- BSG Stahl Megu Leipzig
- SG Oberlichtenau
- BSG Motor Lengefeld
- BSG Einheit Ruhland
- BSG Motor Altenburg
- BSG Einheint Wurzen
- BSG Robotron Radeberg
- TSG Chemie Apolda
- BSG Empor Klengel-Serba
- BSG Einheit Tessin
- BSG Chemie Bernburg
Spielmanszüge Pioniere
- BSG Baukema Aschersleben
- BSG Medizin Mühlhausen
- BSG Traktor Großsteinberg
- SSG Bischofswerda
- BSG Lok Oschersleben II
- TSG Lübbenau
- BSG Traktor Hirschfeld
- SG Cattenstedt
- SG Pritzwalk/Perleberg
- BSG Traktor Zabeltitz
- SG Oberlichtenau
- BSG Motor Boizenburg
- BSG Motor Zeitz
- TSG Halle-Trotha
- BSG Turbine Lauta
- BSG Traktor Hasselfelde
Spielmannszüge Mädchen
- BSG Empor Quedlinburg
- HSG IHS Wismar
- BSG Stahl Freital
Fanfarenzüge
- SG Dynamo Potsdam
- BSG Einheit Pädagogik Leipzig NO
- SG „Ernst Thälmann” Berlin-Friedrichshain
- SG „Ernst Thälmann” Berlin-Prenzlauer Berg
- BSG Stahl Hennigsdorf
- SG Dynamo NW Berlin
- BSG Lok Mitte Leipzig
- SG Dynamo Mühlhausen
Schalmeienkapellen
- BSG Aktivist Luckenau
- BSG Stahl Maxhütte
- SG Dynamo Hohenschönhausen
- BSG Empor Plauen
- BSG Traktor Großpösna
- SG Dynamo Grimma
- BSG Fortschritt Falkenstein
- BSG Lok Brandenburg
Blasorchester
- BSG Fortschritt Adorf
- BSG Lok Dresden
- TSG Warin
- BSG Motor Netzschkau
- SG Ottendorf
Lehrgänge/Trainingslager
Zur effektivsten Vorbereitung der verantwortlichen Übungsleiter und der Mitglieder der Kollektive wurden folgende Lehrgänge nach:[4]
1. Zentraler Vorbereitungslehrgang
Dieser Lehrgang vom 26. bis 30. Juni 1972 dienet als Einweisung aller Übungsleiter der zentralen Klangkörper und sollte sie befähigen, die folgenden Lehrgänge ihres Genres selbständig zu leiten.
2. Naturfanfarenzüge
Die Lehrgänge wurden für jeweils 20 Teilnehmer und 3 Leitungskader veranstaltet.
Termine: 08.-10.09.1972, 10.-12.11.1972, 08.-11.02.1973
Teilnehmer: je 2 Bläser, 1 Hochtrommler
3. Fanfarenorchester
Der Lehrgang war für 25 Teilnehmer und 5 Leitungskader vorgesehen.
Termin: 23.-25.10.1972
Teilnehmer: von allen Instrumentalgruppen 1 Teilnehmer
4. Schalmeien
Die Lehrgänge wurden für jeweils 40 Teilnehmer und 5 Leitungskader durchgeführt.
Termine: 15.-17.09. 1972, 17.-19.11.1972
Teilnehmer: von allen Instrumentalgruppen je 1 Teilnehmer
5. Blasorchester
Der Lehrgang war für 25 Teilnehmer und 3 Leitungskader vorgesehen.
Termin: 22.-24.09.1972
Teilnehmer: Entscheidung oblag dem Techniker Albert Adler
6. Zentraler Lehrgang
Die Schalmeien, Fanfarenorchester und Blasorchester führten mit auserwählten Teilnehmern zusätzlich einen gemeinsamen Lehrgang durch. Er stand unter der technischen Leitung der Techniker Adler, Knoll und Molde.
Termin: 16.-18.02.1973
Teilnehmer: Schalmeien 20, Blasorchester 20, Fanfarenorchester 20. Die Auswahl oblag den jeweiligen verantwortlichen Technikern.
7. Spielmannszüge Erwachsene
Diese Lehrgänge wurden für die Kollektive der Sonder- und Leistungsklasse I/II durchgeführt. Dabei war beabsichtigt, eine territoriale Trennung vorzunehmen.
Termine: Mühlhausen 29.09.-01.10.1972, 12.-14.01.1973
Lauchhammer 22.-24.09.1972, 19.-21.01.1973
Teilnehmer: jeweils der verantwortliche Übungsleiter der Kollektive
8. Spielmannszüge Mädchen
Die Lehrgänge waren für jeweils 35 Teilnehmer und 5 Leitungskader vorgeschen.
Termine: 26.-28.10.1972, 27.-30.12.1972, 21.-25.02.1973
Teilnehmer: Entscheidung oblag der Leitung des „Zentralen Mädchenspielmannszuges”
9. Spielmannszüge Pioniere
Die Lehrgänge waren für jeweils 60 Teilnehmer und 5 Leitungskader vorgeschen.
Termine: 21.-23.10.1972, 05.-09.02.1973
Teilnehmer: je 1 Flöter, 1 Trommler, 1 Übungsleiter je Kollektiv
