
Am besten feiert man das mit neuen Informationen. Gesucht werden daher verstärkt fehlenden Daten, interessante Geschichten und alle Arten von Fotos, Dokumente usw., die es wert sind erhalten zu werden. Gern per Email an info@stabfuehrer.de
Fanfarentuch: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
|||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
[[Datei:Fanfarentuch LeipzigNordost1 links.jpg|miniatur|Bereits damals schon abweichende Form möglich]] | [[Datei:Fanfarentuch LeipzigNordost1 links.jpg|miniatur|Bereits damals schon abweichende Form möglich]] | ||
[[Datei:Fanfarentuch EinheitPaedagogikLeipzig1 links.jpg|miniatur|Typisches rot-weißes Dreieck-Muster bei Zügen im DTSB]] | [[Datei:Fanfarentuch EinheitPaedagogikLeipzig1 links.jpg|miniatur|Typisches rot-weißes Dreieck-Muster bei Zügen im DTSB]] | ||
Als '''Fanfarentuch''' bezeichnet man die Fahne, die an die [[Fanfare]] in einem [[Fanfarenzug]] gebunden wird. Eine einheitliche Regelung zu Aussehen und Beschaffenheit gibt es nicht. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Ausführungen. Aufgrund ihrer abweichenden Beschaffenheit ist bei der [[Heroldfanfare]] Das Tuch generell anders (länger). | Als '''Fanfarentuch''' bezeichnet man die Fahne aus textilem Stoff, die an die [[Fanfare]] in einem [[Fanfarenzug]] gebunden wird. Auch [[Blasorchester]] nutzen es an einigen Instrumenten. Eine einheitliche Regelung zu Aussehen und Beschaffenheit gibt es nicht. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Ausführungen. Aufgrund ihrer abweichenden Beschaffenheit ist bei der [[Heroldfanfare]] Das Tuch generell anders (länger). | ||
== Fanfarentücher bis 1990 == | == Fanfarentücher bis 1990 == | ||
| Zeile 13: | Zeile 13: | ||
== Fanfarentücher ab 1990 == | == Fanfarentücher ab 1990 == | ||
Durch DDR-Wappen oder FDJ-Logo auf den Fahnen musste hier schnell Ersatz gefunden werden. Da es keine Vorgaben mehr gab, entstand schnell ein breites Spektrum an verschiedenen Tüchern. Teilweise wurden alte aus Kostengründen wiederverwertet. Die meisten Vereine blieben der quadratischen Grundform mit Fransen treu. | Durch DDR-Wappen oder FDJ-Logo auf den Fahnen musste hier schnell Ersatz gefunden werden. Da es keine Vorgaben mehr gab, entstand schnell ein breites Spektrum an verschiedenen Tüchern in allen möglichen Formen und Materialien. Teilweise wurden alte aus Kostengründen wiederverwertet. Die meisten Vereine blieben der quadratischen Grundform mit Fransen treu. | ||
== Siehe auch == | == Siehe auch == | ||
Version vom 19. November 2024, 10:58 Uhr


Als Fanfarentuch bezeichnet man die Fahne aus textilem Stoff, die an die Fanfare in einem Fanfarenzug gebunden wird. Auch Blasorchester nutzen es an einigen Instrumenten. Eine einheitliche Regelung zu Aussehen und Beschaffenheit gibt es nicht. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Ausführungen. Aufgrund ihrer abweichenden Beschaffenheit ist bei der Heroldfanfare Das Tuch generell anders (länger).
Fanfarentücher bis 1990
Die Tücher waren in allen Zügen im Groben gleich, die nachfolgenden Eigenschaften sind aber keinesfalls für jedes Exemplar gleich. Teilweise wurden auch ersatzweise andere passende Fahnen benutzt z.B. Speerwimpel der Thälmann-Pioniere.
- Form: Fast immer quadratisch
- Maße: 40x40 cm für Es-Fanfare, 25x25 cm für B-Fanfare und 35x35 cm für Umschaltfanfare
- Befestigung: 3 oder 4 Schleifenbänder für Es-Fanfare, 2 Bänder für B- oder Umschaltfanfare
- Rand: an allen drei Seiten mit gelben Fransen (4-6 cm lang)
- Material: verschiedene Textilstoffe, meistens eingefärbt
- Motive: kleine Züge hatten auf beiden Seiten zumeist ein FDJ-Emplem, teilweise auch mit JP-Logo, größere Züge wiesen auf einer Seite den Namen des Zuges auf und die andere war stets für die DDR-Flagge oder FDJ vorgesehen, bei Zügen im DTSB war eine Seite immer mit DDR-Flagge und die andere mit einem Muster aus vier Dreiecken abwechselnd rot und weiß und dem DTSB-Logo in der Mitte sowie dem Namen des Zuges in gelb gestickter Schrift darüber und darunter (innerhalb der beiden roten Dreiecke)
Fanfarentücher ab 1990
Durch DDR-Wappen oder FDJ-Logo auf den Fahnen musste hier schnell Ersatz gefunden werden. Da es keine Vorgaben mehr gab, entstand schnell ein breites Spektrum an verschiedenen Tüchern in allen möglichen Formen und Materialien. Teilweise wurden alte aus Kostengründen wiederverwertet. Die meisten Vereine blieben der quadratischen Grundform mit Fransen treu.
