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Der Tambour/Ausgabe 1976 02

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9. Jahrgang, Ausgabe Februar 1976

Scan der Original-Ausgabe als PDF

Seite 1

ZENTRALE SPIELLEUTEKOMMISSION TAGTE

Auf ihrer 1. Tagung im neuen Jahr beschäftigte sich die ZSK mit der Auswertung der Funktionärskonferenz vom Dezember 1975, nahm einen Bericht der Kommission Fanfaren zur weiteren Tätigkeit in Vorbereitung auf 1977 entgegen und informierte sich bei den verantwortlichen Organisatoren über den Stand der Vorbereitungen für die „Aufstiegsturniere“ der Spielmannszüge (Erwachsene und Nachwuchs) sowie Fanfaren in diesem Jahr.

Im Verlauf der Tagung berief Genosse Bernd Schenke im Auftrag des Vizepräsidenten des DTSB der DDR, Genosse Hannes Rech, den Vorsitzenden der BSG Motor Lauchhammer, Genossen HEINZ HAUPTMANN, als Mitglied der Zentralen Spielleutekommission des DTSB der DDR.

Nachwuchstrainingslager wieder in Groß Köris

Der „Zentrale Nachwuchsspielmannszug des DTSB der DDR“ führt sein diesjähriges zentrales Trainingslager wieder im Pionierlager „Heinrich Rau“ in Groß Köris, Bezirk Potsdam durch.

Als Termin liegt der 10. bis 24. August fest. Gegenwärtig prüft die Kommission Nachwuchs in Verbindung mit der Leitung des Lagers, ob eine Anreise bereits am 8. oder 9. August möglich ist, da der Zeitpunkt der „DDR-MEISTERSCHAFT“ verschoben werden mußte.

Sie findet am 8. August statt — der Ort ist voraussichtlich Lübbenau.

Lehrgangsauslastung nur bei 54,7 Prozent

Die Auswertung der zentralen Übungsleiterlehrgänge 1975 brachte keine erfreulichen Ergebnisse. So wurden die vorgegebenen 106 Lehrgangsplätze nur von 58 Sportfreunden belegt (54.7 Prozent) und der Gesamtzensurendurchschnitt liegt auch nur bei der Note {}.

Dabei steht einem Ergebnis von 1.2 im Durchschnitt bei den Bezirksübungsleitern zweimal eine 3.2 im Durchschnitt gegenüber, die jeweils beim Lehrgang der Stufe II/2 von Vertretern der Spielmannszüge erreicht wurde.

Die Statistik, die allen Bezirksvorsitzenden und Bezirksübungsleitern übergeben wurde, sollte ein Anlaß ernster Überlegungen sein, wie die zu Lehrgängen delegierten Sportfreunde noch besser ausgewählt und vorbereitet werden können.

Letzte Meldung

BSG Erdöl Schwedt in Leistungsklasse I

Die in der Ausgabe 11/1975 veröffentlichte Neueinstufung der Nachwuchsspielmannszüge der Leistungsklassen I und II berücksichtigt nicht das Kollektiv der BSG Erdöl Schwedt. Der Spielmannszug des Oderbezirkes hat sich auf Grund seiner guten Leistungen und Wettkampfergebnisse für die Leistungsklasse I klassifiziert und ist dort nachzutragen. Wir bitten das Versäumnis zu entschuldigen.

Wettbewerbsbanner ging von Cottbus nach Halle

■ Hervorragende Ergebnisse in der 2. Wettbewerbsetappe

■ Erfurt, Leipzig, Berlin erneut nicht beteiligt

Einen außerordentlich beachtlichen Aufschwung brachte die 2. Etappe des sozialistischen Wettbewerbs der Spielleute des DTSB der DDR in Vorbereitung auf das VI. Turn- und Sportfest der DDR. Neun Bezirke gaben ihre Berichte ab und konnten dabei auf eine Vielzahl beispielgebender Ergebnisse verweisen, die allesamt zeigen, daß überall mit Festelan an die Lösung der Aufgaben herangegangen wird.

Den größten Schritt nach vorn taten die Spielleute des Chemiebezirkes. Nach Anfangsschwierigkeiten in der 1. Etappe schafften sie diesmal gleich 40 Punkte und wurden damit Sieger der 2. Etappe vor den punktgleichen Schwerinern, die sich nur auf Grund der Nichtbeantwortung einer Bewertungsfrage um den Sieg brachten.

Der bisherige Inhaber des Wanderbanners, der BFA Cottbus, belegte den 3. Platz und muß nun erneut um das Banner kämpfen.

Erfreulich stimmt die Tatsache, daß sich auch die kleineren Bezirke recht achtbar plazierten.

Suhl wurde 4., Gera 6. und Rostock 7. in der Etappenwertung.

Ganz und gar nicht einverstanden kann man mit den Bezirken ERFURT, LEIPZIG und BERLIN sein.

Alle drei haben noch keinen einzigen Bericht zur Auswertung des Wettbewerbs eingereicht und liegen in der Gesamtwertung mit 0 Punkten an letzter Stelle.

Wie wollen die Verantwortlichen dieser Bezirke ihr Verhalten rechtfertigen, das sie in der Vorbereitung auf 1977 in der politisch-ideologischen Tätigkeit an den Tag legen?

Die gegenwärtig laufende 3. Etappe, die zu Ehren des IX. Parteitages der SED geführt und am 15. Mai 1976 abgeschlossen wird (die Abgabe der Berichtsbogen ist bis 30. April 1976), ist eine erneute Bewährungsprobe und sollte vor allem von den zuletzt genannten Bezirken zur Rehabilitierung genutzt werden.

Die BFA-Vorsitzenden tragen ganz sicher die Hauptverantwortung für die Führung und Auswertung des Wettbewerbes, aber die Stellvertreter für die massenpolitische Arbeit der BFA in Leipzig, Berlin und Erfurt sind jene, die dazu die praktische Arbeit zu leisten haben und dieser Aufgabe wurden sie bisher nicht gerecht.

Dabei ist allerdings auch eine gewisse Mitverantwortung der DTSB-Bezirksvorstände nicht auszuschließen. In GERA beispielsweise hat man diese Dinge „fest im Griff“, denn das Bezirkssekretariat nimmt zum Stand der Wettbewerbsführung des BFA Spielleute regelmäßig Berichte entgegen und spart nicht mit helfenden Empfehlungen. Der 4. Platz in der Gesamtwertung ist dafür der beste Beweis.

Fortsetzung auf Seite 2

Wir gratulieren

Die herzlichsten Glückwünsche zum Geburtstag, verbunden mit der Hoffnung auf beste Gesundheit und Erfolge im beruflichen, persönlichen und sportlichen Leben, übermitteln wir nachträglich den Sportfreunden Hans Ullmann (46.), Manfred Koß (34.), Egon Herrmann (43.) und Hans Brückner (66.).

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