
Am besten feiert man das mit neuen Informationen. Gesucht werden daher verstärkt fehlenden Daten, interessante Geschichten und alle Arten von Fotos, Dokumente usw., die es wert sind erhalten zu werden. Gern per Email an info@stabfuehrer.de
Der Tambour/Ausgabe 1975 11
Dies ist die originale Wiedergabe der entsprechenden Einzel-Ausgabe von „der tambour“ zum Zweck der einfachen Durchsuchbarkeit. Aus archivarischen Gründen wurde bewusst darauf verzichtet, Wortlaute zu ändern. Für die Inhalte sind die entsprechenden Original-Autoren verantwortlich. Ansichten, Meinungen oder Aufrufe spiegeln die damaligen Gegebenheiten wider und nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers!
7. Jahrgang, Ausgabe November 1975
Scan der Original-Ausgabe als PDF
Seite 1
Die neue Wettkamptsaison steht vor der Tür
■ Heute Veröffentlichung aller Wettkampfausschreibungen
■ Bezirksmeisterschaften ab 1976 mit zentralen Ausschreibungen
In unserer heutigen Ausgabe veröffentlichen wir, gemäß eines Beschlusses der ZSK und mit Zustimmung aller BFA-Spielleute, die Wettkampfausschreibungen für alle zentralen und Bezirkswettkämpfe 1976.
Wir möchten an dieser Stelle nochmals betonen, den Kollektiven gehen mit dieser Veröffentlichung keine Ausschreibungen mehr zu. Die Ausschreibungen sind für alle Kollektive der jeweiligen Genres und Klassen verbindlich.
Die Teilnahme an den einzelnen Wettkämpfen wird durch die gültige WKO vom 1. Januar 1974 und die Einstufungen für die Saison 1976 in „der tambour“ 8/75 geregelt.
Instrumente zur Zeit nicht am Lager
Auf Grund der großen Nachfrage und des vorhandenen Bedarfs sind die vorrätig gewesenen Flachtrommeln und Signalhörner im DTSB-Materiallager Leipzig bereits wieder verkauft.
Zur Zeit besteht keine konkrete terminliche Aussicht auf Wiedereingang von Instrumenten aller Art.
Wir bitten deshalb, von weiteren Bestellungen und auch telefonischen Nachfragen unbedingt abzusehen.
S. Hartig und K. Zschunke aus der ZSK abberufen
Die Zentrale Spielleutekommission des DTSB der DDR hat auf Vorschlag des BFA-Spielleute Cottbus bzw. auf eigenen Antrag hin, den Genossen Vizepräsident J. Rech gebeten, die Sportfreundin KARIN ZSCHUNKE (bisheriger Vertreter des BFA Cottbus) und den Sportfreund SIEGMAR HARTIG (bisheriger Vorsitzender der Kommission Fanfaren) aus der Zentralen Spielleutekommission abzuberufen.
Beide Anträge wurden durch den Genossen J. Rech akzeptiert und die beiden Funktionäre in offizieller Form von ihm abberufen.
Lesen Sie dazu auch auf Seite 2.
L. Ertel in die ZSK berufen
Auf Vorschlag der Zentralen Spielleutekommission des DTSB der DDR wurde Sportfreund LEO ERTEL (Leiter des Fanfarenzuges der SG Dynamo Potsdam und bisheriges Mitglied der Kommission Fanfaren) vom Vizepräsidenten des DTSB der DDR, Genossen J. Rech, in die ZSK berufen.
Das Morgen ist nicht allzu fern - Leipzig ruft schon heute
■ Die Funktionärskonferenz als würdiger Auftakt
■ Auf die Kraft des Kollektivs stärker vertrauen
■ Die 77er Elle ist der entscheidende Maßstab
■ Abstriche zum Plan sind Qualitätsverluste
In neunzehn Monaten wird im Leipziger Sportforum die Festfanfare alle Teilnehmer und Zuschauer des VI. Turn- und Sportfestes und der VI. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR zur feierlichen Eröffnung rufen. Dann stehen 6 Tage voller Spannung, Dramatik, Schönheit und Eleganz bevor.
Sicher ist es noch weit bis zu jenem Zeitpunkt, doch die Vorbereitungen laufen schon jetzt auf vollen Touren und verlangen bereits volle Konzentration.
Planmäßigkeit, Kontinuietät und Zielstrebigkeit sind augenblicklich Kriterien, die für einen Erfolg Voraussetzungen schaffen.
Das wurde auch auf der Funktionärskonferenz der Spieleute des DTSB der DDR, am 13. Dezember in Leipzig, deutlich.
Die richtungsweisenden Ausführungen und klaren Anforderungen an alle Beteiligten, die vom Genossen Bernd Schenke im Auftrag der Abteilung Propaganda/Kultur des DTSB-Bundesvorstandes, der Zentralen Spielleutekommission des DTSB der DDR sowie der Leitung des „Übungsverbandes Musikschau“ dargelegt wurden, sind einzig und allein der Maßstab, mit dem in der kommenden Zeit gemessen werden muß.
In den Diskussionen brachten zahlreiche Redner zum Ausdruck, daß sie die hohe Verantwortung, die den Spielleuten übertragen wurde, erkannt haben und gemeinsam alle Kräfte zur Realisierung des Auftrages einsetzen wollen.
Auszüge aus dem Referat und enigen Diskussionsbeiträgen veröffentlichten wir in der Januarausgabe 1976.
