
Am besten feiert man das mit neuen Informationen. Gesucht werden daher verstärkt fehlenden Daten, interessante Geschichten und alle Arten von Fotos, Dokumente usw., die es wert sind erhalten zu werden. Gern per Email an info@stabfuehrer.de
Der Tambour/Ausgabe 1972 06
5. Jahrgang, Ausgabe Juni 1972
Scan der Original-Ausgabe als PDF
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Mädchen richten sich nach den Schrittmachern

Unmittelbar nach der stattgefundenen Funktionärskonferenz, die als Auftakt für die X. Weltfestspiele galt, führte die Leitung des „Zentralen Mädchenspielmannszuges des DTSB“ eine Beratung durch.
Hauptinhalt der Aussprache war die Verbesserung der Führungs- und Leitungstätigkeit.
Viele wertvolle Hinweise gab es in der Diskussion und die vorangegangene Einschätzung der bisherigen Arbeit fand einmütige Bestätigung.
Daß die musikalisch-technische Seite eine der wichtigsten Aufgaben für die kommende Arbeit ist, darüber sind sich alle klar, was aber besonders unterstrichen wurde, war das wie.
Sportfreund Pede betonte dazu, daß der kontinuierlichen politisch-ideologischen Tätigkeit in allen Kollektiven eine noch größere Aufmerksamkeit geschenkt werden müsse. Denn sie ist der Grundstein aller Erfolge.
Gerade im Hinblick auf die IV. Kinder- und Jugendspartakiade und die X. Weltfestspiele ergeben sich eine Menge Anknüpfungspunkte, die genutzt werden sollten.
Einen Weg der Aktivierung sehen die Mitglieder der zentralen Leitung in einem Wettbewerb von FDJ-Aktiv zu FDJ-Aktiv der einzelnen Klangkörper. Ziel dieses Wettstreites soll sein, dem Beispiel des „Zentralen Fanfarenzuges des DTSB“ folgend, den Namen eines antifaschistischen Widerstandskämpfers zu erringen.
Im weiteren Verlauf der Beratung wurden auch notwendige politisch-organisatorische Fragen behandelt und beschlossen, die Leitung des „Zentralen Mädchenspielmannszuges“ zu erweitern.
Fortsetzung auf Seite 8
Miniaturschau bestätigte richtigen Weg
■ Choreographie und Komposition wurden bestätigt
■ Leistung des Gestalterkollektivs fand lobende Anerkennung
In Anwesenheit führender Repräsentanten des gesellschaftlichen Lebens unserer Republik, unter ihnen der Präsident des DTSB, Genosse Manfred Ewald und der Leiter der Abteilung Sport im ZK der SED, Genosse Rudi Hellmann, führte der „Übungsverband Musikschau“ seine Miniaturschau in Vorbereitung auf die Sportschau zu den X. Weltfestspielen durch.
Die geschaffene Neukomposition des Genossen Hans-Jürgen Wenzel und die gestaltete Choreographie fanden seitens der zentralen Abnahmekommission volle Zustimmung.
Fortsetzung auf Seite 7
Letzte Meldung
Vorübergehende Unregelmäßigkeiten
BERLIN — In den Monaten Mai und Juni gab es einige Unregelmäßigkeiten in der Zustellung „der tambour“ sowie in geringen Fällen die nicht sofortige Veröffentlichung von eingereichten Beiträgen.
Die Gründe liegen in strukturellen Veränderungen, die wir bemüht sind, schnellstens zu beenden. Wir bitten deshalb um das notwendige Verständnis.
Gleichzeitig möchten wir nochmals an die Berichte von den Beziksmeisterschaften 1972 erinnern. Die Redaktion
Sportestrade zu den „14." in Schwerin
Eine Sportestrade als Beitrag des DTSB zu den 14. Arbeiterfestspielen 1972 in Schwerin gestalteten die Spielleute der drei Nordbezirke gemeinsam mit den besten Sportensembles des DTSB aus Elsterwerda und Karl-Marxstadt am 17. Juni in der Schweriner Sport- und Kongreßhalle. Zur Mitgestaltung hatten sich die Spielleute aus Schwerin und Rostock/Neubrandenburg das Fanfarenorchester BSG Lok Leipzig und einen Teil des Mädchenspielmannszuges der BSG Stahl Freital eingeladen.
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unser standpunkt
Um einem immer wieder geäußerten Wunsch der Spielleute nachzukommen, hat die ZSK beschlossen, die zentralen Wettkämpfe, das heißt die „DDR-Meisterschaften“ der Sonderklasse und das „Aufstiegsturnier“ der Leistungsklasse I, nur noch alle 2 Jahre durchzuführen.
Der Grund seitens der Züge bestand hauptsächlich darin, daß sie sich überfordert fühlten. Sie mußten sich laufend auf die Wettkämpfe vorbereiten und es blieb keine Zeit für die individuelle Arbeit im Kollektiv.
Da die Forderung der Züge jetzt erfüllt ist und sie somit wesentlich mehr Zeit zur Vorbereitung erhalten haben, kann erwartet werden, daß die Kollektive die Zeit nutzen, um zu den Wettkämpfen in allen Belangen ein höheres Niveau zu erreichen als bisher.
Von der Fachkommission Spielmannszüge wurde und wird z. B. ebenfalls alles getan, um schon 1972 bisher aufgetretene Mängel und Schwächen in der Organisation der Wettkämpfe auszumerzen.
Die Austragungsorte Rostock und Oberlichtenau bieten schon vom Veranstalter her die Gewähr, daß die Organisation gut klappen wird.
Durch die Reorganisierung der Arbeitsgruppe Kampfrichter wird erreicht, daß die Wettkämpfe mit den z. Z. besten Kampfrichtern besetzt werden. Hier wird allerdings 1972 noch nicht der erforderliche und gewünschte Höchststand erreicht.
Die Überarbeitung der Klassifizierungs- und Einstufungsordnung wird ebenfalls dazu beitragen, das Niveau anzuheben.
Da Kürmärsche nur zwei Jahre hintereinander gebracht werden können, ist der größte Teil der Züge 1972 gezwungen, mit einem neuen Kürprogramm anzutreten. Es wird demnach auch hier hoffentlich einige interessante „Neuerscheinungen“ geben.
Es bleibt aber auch zu hoffen, daß sich die Festlegung in den Wettkampfausschreibungen, daß auf je 10 Aktive nur ein Betreuer mit anreisen kann, positiv auf die Leistung der Züge auswirkt.
Denn so mancher Sportfreund, der bisher auf Kosten aller als „Schlachtenbummler“ mitgefahren ist, wird nun doch alles daransetzen, seine Leistungen zu steigern, um als Aktiver dabeisein zu können.
Zu den Bezirksmeisterschaften 1972 kann heute gesagt werden, daß die Vorbereitungen gut gelaufen sind.
Eine Ausnahme bildete hier der Bezirk Dresden, der seine Bezirksmeisterschaften gemeinsam mit dem Bezirk Cottbus durchgeführt. Hier mußte sich die ZSK gemeinsam mit der BSK Cottbus, von der eine sehr gute Arbeit geleistet wird, einschalten, um eine Panne zu vermeiden.
Die Zentrale Spielleutekommission erwartet von allen Kollektiven, den Fach- und Bezirksspielleutekommissionen eine gute Vorbereitung und Durchführung der Wettkämpfe und wünscht ihnen zu den Meisterschaften gutes Wetter und einen vollen Erfolg.
Hans Brückner, stellv. Vorsitzender der ZSK
Dynamo Halle und Motor Altenburg mit Startnummer „1“
Startfolge der SZ der Leistungsklasse I zum „Aufstiegsturnier“.
- BSG Motor Altenburg
- BSG Motor Lengefeld
- SG Traktor Pritzwalk/Perleberg
- SG Oberlichtenau
- BSG Stahl Brandenburg
- BSG Stahl Hettstedt
- BSG Motor Stralsund
- BSG Lok Oschersleben
- BSG Traktor Hirschfeld
- TSG Empor Dahme
- BSG Traktor Friedland
- BSG Traktor Hasselfelde
- BSG Stahl Megu Leipzig
Startfolge der SZ der Sonderklasse zur „DDR-Meisterschaft“
- SG Dynamo Halle
- TSG Wismar
- BSG Traktor Zabeltitz
- BSG Motor Treuenbrietzen
- BSG Medizin Mühlhausen
- BSG Aufbau Brandenburg
- BSG Motor Lauchhammer-Ost
- BSG Mansfeld Kombinat
- BSG Chemie Rodleben
- BSG Aufbau Karl-Marx-Stadt
- TSG Traktor Taucha
- BSG Traktor Hasselfelde
- BSG Traktor Luisenthal
republik-rundschau
LEIPZIG — Im Rahmenprogramm des diesjährigen FDGB-Pokal-Fußballendspiels wirkten die Spielleutekollektive der BSG Einheit Pädagogik Leipzig, BSG Stahl Freital, BSG Dresdener Verkehrsbetriebe und der BSG Meßelektronik Dresden mit. Die drei letztgenannten Kollektive traten als „Bezirksmädchenspielmannszug Rudolf Harbig“ auf.
BERLIN — In unserer Aprilausgabe unterlief uns ein bedauerlicher Fehler, den wir zu entschuldigen bitten. Sportfreund Otto Benne vom SZ BSG Mansfeldkombinat ist selbstverständlich nicht seit 1961, sondern bereits seit 1916 in der Spielleutebewegung aktiv.
BERLIN — Allen Lesern möchten wir an dieser Stelle nochmals mitteilen, daß Fragen und Beiträge, die an die Redaktion „der tambour“ gerichtet sind, nur noch an den DTSB-Bundesvorstand, 1055 Berlin, Storkower Straße 118, Abt. Prop.-Kultur zu schicken sind. Das trifft auch für Zeitungsbestellungen zu. Abonnentenbezahlungen gehen wie bisher per Postanweisung an Regina Schiemski, 7113 Markkleeberg, Böhlener Straße 48
