Der Tambour/Ausgabe 1970 04
3. Jahrgang, Ausgabe April 1970
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Unser Beitrag im Jahr des 100. Geburtstages Lenins und des 25. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus: vorbildliche Leistungen in der Schule, im Beruf und im Sport!
Vor der Spartakiade ein volles Wettkampfprogramm
■ Erfolgreiche gemeinsame Beratung leitender Funktionäre der Spielleutebewegung
■ Hohe Anforderungen an alle Fach- und Bezirkskommissionen für die Wettkampfdurchführungen
Eine zweitägige Beratung führte die Mitglieder der Zentralen Spielleutekommission des DTSB mit den Vorsitzenden der Bezirksspielleutekommissionen an der Sportschule Berlin-Grünau durch.
Hauptinhalt dieser Beratung war die Durchführung der zentralen Wettkämpfe und Meisterschaften, der Einsatz zur III. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR in Berlin sowie grundlegende Probleme und Aufgaben der weiteren Arbeit.
Zu Beginn der Tagung sprach der Leiter der Abt. Prop./Wissenschaft, Sportfreund Dr. Harald Löbe, zu einigen Grundsätzen der Sportpolitik in unserer Republik und verband seine Ausführungen mit interessanten Informationen über die „Vorbereitung“ der Olympischen Spiele in München seitens Westdeutschlands.
„Wir müssen noch intensiver als bisher unsere eigentliche Aufgabe als Funktionäre darin sehen, innerhalb der Sportorganisation die politisch-ideologische Arbeit wirksam in das Gesamtsystem einzubauen. Dazu gehört, den erfolgreichen Weg von Körperkultur und Sport in der DDR, der nur dank der großzügigen Unterstützung von Partei und Regierung möglich war, aufzuzeigen und in diesem Zusammenhang die weiteren Ziele festzulegen“, führte er u. a. aus.
Zur Vorbereitung der Wettkämpfe und Meisterschaften im Jahr 1970 sprachen dann die anwesenden Bezirksspielleutekommissionsvorsitzenden und die verantwortlichen Sportfreunde der ZSK.
Einschätzend kann man sagen, daß die Bezirksmeisterschaften ansprechend organisiert sind und überall einen guten Verlauf versprechen.
Lediglich für die Bezirke Potsdam, Frankfurt (Oder) und Berlin ergeben sich noch Unklarheiten, die sich aus einer ungenügenden Zusammenarbeit zwischen dem DTSB-Bezirksvorstand Berlin und der Berliner Bezirksspielleutekommission ergeben haben. Sie schnellstens zu klären, sollte Sache der zuständigen Funktionäre sein.
Über die „DDR-Bestenermittlung“ der Schalmeienkapellen berichtete Sportfreund Günter Schlaeftke.
„Wir haben in Luckenau einen hervorragenden Gastgeber gefunden und hoffen auf eine würdige Austragung unserer ersten offiziellen „DDR-Bestenermittlung“. Die einzelnen Kollektive haben ihre Mel-
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Letzte Meldung
Die Startreihenfolge für die Spielmannszüge zur „Deutschen Meisterschaft der DDR“ und für das „Aufstiegsturnier zur Sonderklasse“ wurde auf der oben genannten Beratung in Berlin-Grünau vorgenommen. Die genaue Veröffentlichung nehmen wir in der Maiausgabe vor. Nur soviel sei verraten, die möglichen Medaillenanwärter sind in unmittelbarer Folge am Start.
DIE STATTFINDENDEN BEZIRKSMEISTERSCHAFTEN bieten für unsere Zeitung ein breites Feld der Berichterstattung. Um aber aus allen Bezirken, von jedem einzelnen Wettkampf die genauen Ergebnisse, einige wichtige Eindrücke, aber auch Kritiken und Hinweise zu erhalten ist es notwendig, daß aus dem Kreis der jeweiligen Funktionäre der betreffenden Bezirke Pressematerial in Wort und Bild an uns gesandt wird. Es kommt dabei nicht auf lange Ausarbeitungen, sondern vielmehr auf interessante und sachliche Berichterstattungen an. Sollte mögliches Bildmaterial nicht gleich fertig sein, dann kann der Text dennoch sofort an uns gehen.
Jede Mitarbeit gestaltet unsere Zeitung interessanter und aktueller.
Beim „Internationalen Subbotnik“ aktiv dabeigewesen
An vielen Schwerpunkten unserer Industrie und Landwirtschaft nutzten auch die Spielleute des DTSB den „Internationalen Subbotnik“, um bei der Aufholung von Planrückständen und der Erfüllung von Staatsplanaufgaben mitzuhelfen.
In einem Telefonat am Vortag sagte uns Sportfreund Gerhardt Rissel, Vorsitzender der Zentralen Spielleutekommission des DTSB: „Wir werden an diesem Tag aktiv dabei sein. Haben wir doch dadurch eine Möglichkeit, unseren Betriebskollektiven und den eigenen Kollegen Dank zu sagen, für die Unterstützung bei der Gewährung von Freistellungen für unsere Spielleutetätigkeit.“
Und so wie Sportfreund G. Rissel, handelten viele — die zahlreichen Zuschriften sind ein sprechender Beweis der Aktivität unserer Spielleute.
