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Der Tambour/Ausgabe 1973 08

Aus Stabführer.de
Dies ist die originale Wiedergabe der entsprechenden Einzel-Ausgabe von "der tambour" zum Zweck der einfachen Durchsuchbarkeit. Aus archivarischen Gründen wurde bewusst darauf verzichtet, Wortlaute zu ändern. Für die Inhalte sind die entsprechenden Original-Autoren verantwortlich. Ansichten, Meinungen oder Aufrufe spiegeln die damaligen Gegebenheiten wider und nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers!


5. Jahrgang, August-Ausgabe 1973

Scan der Original-Ausgabe als PDF

Seite 1

GROSSEN ZUSPRUCH fand die feierliche Eröffnung des Trainingslagers des „Übungsverbandes Musikschau“ am 9. Juli auf dem August-Bebel-Platz in Dessau.

Die Mitglieder des Übungsverbandes waren teilverbandsweise angetreten und führten die Musik des Weltfestspielrepertoires erstmalig gemeinsam in der Öffentlichkeit auf.

Unter den zahlreichen Ehrengästen befand sich auch die Abgeordnete der Volkskammer der DDR und Oberbürgermeister der Stadt Dessau, Genossin Thea Hauschild (ganz links) sowie der amtierende 1. Sekretär der SED-Kreisleitung Dessau, Genosse Willy Jost (ganz rechts). Die Eröffnungsrede hielt Genosse Prof. Dr. Edelfrid Buggel, Vizepräsident des DTSB und Vorsitzender der Sportkommission (Bild Mitte).


Genosse Erich Honecker verlieh Anerkennungsurkunde

Hohe Einsatzbereitschaft führte zum Erfolg

Musikschau begeistert aufgenommen

Das Weltfestival der Jugend und Studenten gehört der Vergangenheit an, doch die Tage des Jugendtreffens werden noch lange in den Erinnnerungen derer wach bleiben, die dabei waren oder die mitreißenden Veranstaltungen am Bildschirm erlebten.

Die Spielleute des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR gehörten zu denen, die den ehren- und verantwortungsvollen Auftrag erhalten hatten, die große Eröffnungsveranstaltung im „Stadion der Weltjugend“ mitzugestalten.

Acht Tage der Vorbereitung mit den Übungsverbänden der Turnerjugend, der Sportstudenten und der SV Dynamo galt es nach dem Trainingslager Dessau in Berlin zu nutzen, um die Sportschau des DTSB als Komplex wirksam und erfolgreich darzubieten.

Von allen Mitgliedern des „Übungsverbandes Musikschau“ wurde ein hohes Maß an Fleiß und Einsatzbereitschaft aufgebracht, um auch bei widrigsten Witterungsbedingungen in jeder Minute zu bestehen.

Nach der völlig verregneten, aber technisch guten Generalprobe, gestaltete sich der 28. Juli 1973, der Tag der Eröffnung der X. Weltfestspiele, zu einem großen Erfolg für die Spielleutebewegung des DTSB.

Fortsetzung auf Seite 2


An die
Leitung des ÜV Musikschau
Genossen Schenke

Werte Genossen!

Nach Abreise der Sportlerinnen und Sportler aus der Käthe-Kollwitz-Oberschule möchten wir Ihnen mitteilen, daß die Disziplin, Ordnung und Sauberkeit, der bei uns einquartierten Kollektive sehr gut waren. Aus diesem Grund sprechen wir den Spielleuten von der BSG Medizin Mühlhausen, BSG Traktor Luisenthal, BSG Aufbau Karl-Marx-Stadt, TSG Chemie Apolda und BSG Lok Mühlhausen unseren herzlichsten Dank aus.

Gute, Direktor der IV. Oberschule Dessau


Wir bitten nochmals alle Leser um Verständnis, daß die August- und Septemberausgaben des „tambour“ verspätet ausgeliefert werden, da die Termine durch die Redaktion nicht in jedem Fall auf Grund der Weltfestspiele eingehalten werden konnten.

Seite 2

Übungsverband „Musikschau“ berichtet

Neue Maßstäbe in der politischen Arbeit

Genügt es, im Trainingslager Dessau des „Übungsverbandes Musikschau“ des DTSB nur zu musizieren, um gute musikalische Ergebnisse zu erreichen?

Reicht es aus, wenn im Freizeitbereich Kino und Tanzveranstaltungen organisiert werden?

So und ähnlich hat sich mancher Genosse und Sportfreund in Vorbereitung auf dieses Trainingslager die Frage gestellt.

Sie wurde in den Parteiversammlungen beantwortet, und es wurden Maßstäbe gesetzt, wie die Mitglieder der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands ihren konkreten Beitrag zu leisten haben. Die Aufgabe eines jeden Genossen ist es, immer und überall in der Arbeit, wie im persönlichen Leben ein bewußter und aktiver Kämpfer für die Ziele der Partei zu sein. Die ideologische Arbeit und das persönliche Beispiel sind wesentlich in der Tätigkeit eines Genossen. Das Verbreiten sozialistischer Überzeugungen im täglichen politischen Gespräch, schöpferische und disziplinierte Verwirklichung der Aufgaben, die sich für alle Genossen aus Beschlüssen und individuellen Parteiaufträgen ergeben, sind echte Maßstäbe der Parteiarbeit, Ausgehend von diesen Kriterien arbeiteten die Genossen im „Übungsverband Musikschau“ des DTSB der X. Weltfestspiele.

In allen Teilverbänden fanden Parteiversammlungen der zeitweilig gebildeten Parteigruppen statt. Getragen von hohem Bewußtsein und der Verantwortung stand im Vordergrund aller Diskussionen die Erfüllung der dem Übungverband gestellten hohen und komplizierten Aufgaben, in Berlin im Rahmen der Sportschau des DTSB würdig und ehrenvoll zu bestehen. Dabei ging es in erster Linie darum, wie sind wir ideologisch auf das Welttreffen der Jugend vorbereitet, und was gilt es noch zu tun? Welche konkrete Aufgabe hat jeder Genosse zu erfüllen, und wie geligt es uns, daß die Mitglieder unserer Partei sich überall an die Spitze der Kollektive stellen?

Über aufgetretene Mängel und Schwächen, gleich ob beim Trainingsablauf, der Organisierung einer sinnvollen Freizeitgstaltung oder bei der Einhaltung von Disziplin und Ordnung wurde offen, sachlich, kritisch und selbstkritisch diskutiert. Die Ergebnisse dieser Diskussionen zeigten sich durch verbesserte Leistungen auf allen Gebieten. Es kann eingeschätzt werden, daß in Vorbereitung der X. Weltfestspiele und nicht zuletzt auch in Dessau neue Maßstäbe der politisch-ideologischen Arbeit in der Spielleutebewegung des DTSB gesetzt wurden.

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