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Der Tambour/Ausgabe 1976 02: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Seite wurde neu angelegt: „{{DerTambourAusgaben}} = 9. Jahrgang, Ausgabe Februar 1976 = Scan der Original-Ausgabe als PDF == Seite 1 == ZENTRALE SPIELLEUTEKOMMISSION TAGTE Auf ihrer 1. Tagung im neuen Jahr beschäftigte sich die ZSK mit der Auswertung der Funktionärskonferenz vom Dezember 1975, nahm einen Bericht der Kommission Fanfaren zur weiteren Tätigkeit in Vorbereitung auf 1977 entgegen und informierte sich bei den verantwortlichen Orga…“
 
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=== Leipzig ’77 ===
'''SIEBZEHN MONATE''' trennen uns noch vom VI. Turn- und Sportfest und der VI. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR 1977 in Leipzig.
Mit der heutigen Ausgabe wollen wir eine kontinuierliche Berichterstattung zu Fragen der Sportfestvorbereitung unter der Dachzeile „Leipzig ’77“ beginnen, die Interviews mit verantwortlichen Funktionären verschiedenster Bereiche, Hinweise zur konkreten Vorbereitung auf organisatorischem und musikalisch-technischem Gebiet sowie Informationen von hier dort zum Inhalt haben soll.
Selbstverständlich werden wir auch die Leitung des Übungsverbandes und das Gestalterkollektiv der „Musikschau“ und „Musikparade“ in Wort und Bild vorstellen.
'''DIE RUBRIK''' „Auf dem Weg zum VI. 1977 in Leipzig“, soll künftig aus Meldungen der Kollektive gestaltet werden. Gute Erfolge in der Entwicklung der eigenen Sektion, gesellschaftliche Leistungen besonderer Art, Verpflichtungen, Spendenaktionen u. v. a. m. wollen wir aufnehmen und damit zeigen, wie unsere Spielleute an diesem großen Fest schon in der Vorbereitung zielgerichtet mitwirken.
Also, liebe Sportfreunde, greift zur Feder und schreibt uns. Selbst die kleinste Meldung ist willkommen.
----Fortseizung von Seite 1
==== Wettbewerbsbanner ging von Cottbus nach Halle ====
Hier nun das '''Ergebnis der 2. Etappe''' vom 1. Juni bis 31. Dezember 1975:
{| class="wikitable"
|'''1.'''
|'''BFA Halle'''
(Etappensieger)
|40 Pkt.
|-
|2.
|BFA Schwerin
|40 Pkt.
|-
|3.
|BFA Cottbus
|33 Pkt.
|-
|4.
|BFA Suhl
|32 Pkt.
|-
|5.
|BFA Dresden
|27 Pkt.
|-
|6.
|BFA Gera
|23 Pkt.
|-
|7.
|BFA Rostock
|22 Pkt.
|-
|8.
|BFA Potsdam
|22 Pkt.
|-
|9.
|BFA Magdeburg
|22 Pkt.
|-
|10.
|BFA Karl-Marx-Stadt
|
|-
|11.
|BFA Frankfurt/Oder
|
|}
Die beiden letztgenannten BFA erhielten keine Punkte, da ihre Berichte nach dem Meldetermin eingingen.
In der '''Gesamtwertung nach zwei Etappen''' ergibt sich daraus folgender Gesamtstand:
{| class="wikitable"
|'''1.'''
|'''BFA Cottbus'''
|12 Pkt.
|-
|2.
|BFA Halle
|9 Pkt.
|-
|3.
|BFA Schwerin
|9 Pkt.
|-
|4.
|BFA Gera
|8 Pkt.
|-
|5.
|BFA Dresden
|7 Pkt.
|-
|6.
|BFA Suhl
|6 Pkt.
|-
|7.
|BFA Rostock
|3 Pkt.
|-
|8.
|BFA Karl-Marx-Stadt
|3 Pkt.
|-
|9.
|BFA Magdeburg
|2 Pkt.
|-
|10.
|BFA Potsdam
|2 Pkt.
|-
|11.
|BFA Frankfurt (O.)
|0 Pkt.
|-
|12.
|BFA Berlin
|0 Pkt.
|-
|
|BFA Leipzig
|0 Pkt.
|-
|
|BFA Erfurt
|0 Pkt.
|}
==== BESCHLUSS ====
'''der Aktivtagung der Spielleute des BFA-Magdeburg'''
'''Anläßlich der Aktivtagung der Spielleute des Bezirkes Magdeburg und in Auswertung der Entwürfe zum Parteiprogramm der SED und der Direktive zum Volkswirtschaftsplan haben alle Anwesenden beschlossen:'''
# In Vorbereitung auf den IX. Parteitag der SED die angeführten Entwürfe in ihren Kollektiven zum Gegenstand von Diskussionen zu machen und daraus Schlußfolgerungen für die weitere Entwicklung und Festigung der Kollektive, insbesondere zur Erreichung einer hohen Übungsintensität zu ziehen. Dieser Punkt wird zusätzlich in die Wettbewerbswertung des Bezirkes aufgenommen.
# Der Übungsbetrieb in Vorbereitung auf das VI. Turn- und Sportfest und die VI. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR ist als Hauptmethode der Leistungsentwicklung so zu intensivieren, daß die berufenen Kollektive mit Abschluß des Jahres 1976 das geforderte Repertoire vollkommen und mit hoher Qualität beherrschen.
# Alle sportfähigen Teilnehmer im „Übungsverband Musikschau“ verpflichten sich, bis zum VI. Turn- und Sportfest und der VI. Kinder- und  Jugendspartakiade der DDR die Bedingungen für das Sportabzeichen „Bereit zur Arbeit und zur Verteidigung der Heimat“ mit Erfolg abzulegen.
# Den sozialistischen Wettbewerb als Hauptmethode der Führungs- und Leitungstätigkeit voll zu unterstützen und mit Streben nach Höchstleistungen sowie besten Ergebnissen erfolgreich zu gestalten.
# Jedes berufene Kollektiv erarbeitet in Vorbereitung auf das VI. Turn- und Sportfest und die VI. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR ein eigenes Arbeits- und Kampfprogramm, das abrechnungsfähig gestaltet und monatlich ausgewertet wird.
# Alle zum VI. Turn- und Sportfest und der VI. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR vornominierten Kollektive verpflichten sich, einen Schaukastenwettbewerb zur Popularisierung der Vorbereitungsarbeit für das Sportfest durchzuführen.
Dieser Beschluß wurde einstimmig gefaßt und der Zentralen Spielleutekommission beim Bundesvorstand des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR zugeleitet.
==== Auf dem Weg zum »VI.« 1977 in Leipzig ====
'''MAGDEBURG''' — In die Reihe der Verpflichtungen unserer Kollektive können wir auch die Sportfreunde der BSG AUFBAU ELBE einbeziehen.
In ihrem Wettbewerbsprogramm stellen sie sich u. a. die Aufgaben, eine Parteigruppe sowie ein FDJ-Aktiv zu bilden, alle Instrumente bis zum 1. Mai 1976 einer Grundinstandsetzung zu unterziehen, pro Mitglied 1976 2 M auf das Konto der Eigenfinanzierung des „VI.“ zu überweisen, die Ablegung des Sportabzeichens von allen Aktiven, die regelmäßige Gestaltung eines Schaukastens zu übernehmen und mit diesen Vorhaben am Pokalwettkampf des BFA Magdeburg teilzunehmen.
'''COTTBUS''' — Im Rahmen der 2. Etappe des Wettbewerbes leisteten die Spielleute des BFA Cottbus 5634 Stunden im Rahmen der VMI-Initiative und erwirtschafteten damit einen Gesamtwert von 28 170 Mark.
'''ALTENBURG''' — Der KFA Spielleute Altenburg im Bezirk Leipzig kann von guten Ergebnissen seiner Kollektive berichten. In den zurückliegenden Monaten gab es zahlreiche Initiativen und auch für die kommenden Monate gibt es konkrete Verpflichtungen.
So sollen z. B. über 500 Stunden im VMI-Aufgebot und weitere zur Werterhaltung der Instrumente und Ausrüstung geleistet werden. Nahezu alle Aktiven wollen das Sportabzeichen ablegen und ihren persönlichen Beitrag zur Eigenfinanzierung leisten.
Selbstverständlich gibt es auch klare Vorstellungen zur Aus- und Weiterbildung von Übungsleitern, der Gewinnung von Nachwuchs sowie der Einstudierung des Repertoires für das Auftreten 1977 in Leipzig.
'''LEIPZIG''' — Das Aktiv der Übungsleiter und die Leitungsmitglieder des Fanfarenzuges der BSG EINHEIT PÄDAGOGIK LEIPZIG spendeten für die Volkssolidarität einen Betrag von 40 M und überwiesen aus Mitteln einer Prämiierung für beispielgebende gesellschaftliche Tätigkeit den Betrag von 50 M auf das Sonderkonto der Eigenfinanzierung für das VI. in Leipzig.
==== Bezirksmeisterschaften von Cottbus verlegt ====
Aus dringenden und nicht beeinflußbaren Gründen, mußte sich der Bezirksfachausschuß Spielleute Cottbus entscheiden, seine diesjährigen Bezirksmeisterschaften in Hohenleipisch terminlich zu verlegen. Die Wettkämpfe finden nun am 29. und 30. Mai 1976 in Hohenleipisch statt.
Damit erhalten gleichzeitig alle Kollektive des Energiebezirkes die Möglichkeit, an dieser Veranstaltung teilzunehmen, da ursprünglich zum bisherigen Termin die Kollektive der LK I Erwachsene- und Nachwuchsspielmannszüge zu ihren „Aufstiegsturnieren“ gestartet wären und zur Bezirksmeisterschaft gefehlt hätten.


== Seite 3 ==
== Seite 3 ==

Version vom 27. Februar 2025, 08:22 Uhr

Dies ist die originale Wiedergabe der entsprechenden Einzel-Ausgabe von "der tambour" zum Zweck der einfachen Durchsuchbarkeit. Aus archivarischen Gründen wurde bewusst darauf verzichtet, Wortlaute zu ändern. Für die Inhalte sind die entsprechenden Original-Autoren verantwortlich. Ansichten, Meinungen oder Aufrufe spiegeln die damaligen Gegebenheiten wider und nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers!


9. Jahrgang, Ausgabe Februar 1976

Scan der Original-Ausgabe als PDF

Seite 1

ZENTRALE SPIELLEUTEKOMMISSION TAGTE

Auf ihrer 1. Tagung im neuen Jahr beschäftigte sich die ZSK mit der Auswertung der Funktionärskonferenz vom Dezember 1975, nahm einen Bericht der Kommission Fanfaren zur weiteren Tätigkeit in Vorbereitung auf 1977 entgegen und informierte sich bei den verantwortlichen Organisatoren über den Stand der Vorbereitungen für die „Aufstiegsturniere“ der Spielmannszüge (Erwachsene und Nachwuchs) sowie Fanfaren in diesem Jahr.

Im Verlauf der Tagung berief Genosse Bernd Schenke im Auftrag des Vizepräsidenten des DTSB der DDR, Genosse Hannes Rech, den Vorsitzenden der BSG Motor Lauchhammer, Genossen HEINZ HAUPTMANN, als Mitglied der Zentralen Spielleutekommission des DTSB der DDR.

Nachwuchstrainingslager wieder in Groß Köris

Der „Zentrale Nachwuchsspielmannszug des DTSB der DDR“ führt sein diesjähriges zentrales Trainingslager wieder im Pionierlager „Heinrich Rau“ in Groß Köris, Bezirk Potsdam durch.

Als Termin liegt der 10. bis 24. August fest. Gegenwärtig prüft die Kommission Nachwuchs in Verbindung mit der Leitung des Lagers, ob eine Anreise bereits am 8. oder 9. August möglich ist, da der Zeitpunkt der „DDR-MEISTERSCHAFT“ verschoben werden mußte.

Sie findet am 8. August statt — der Ort ist voraussichtlich Lübbenau.

Lehrgangsauslastung nur bei 54,7 Prozent

Die Auswertung der zentralen Übungsleiterlehrgänge 1975 brachte keine erfreulichen Ergebnisse. So wurden die vorgegebenen 106 Lehrgangsplätze nur von 58 Sportfreunden belegt (54.7 Prozent) und der Gesamtzensurendurchschnitt liegt auch nur bei der Note {}.

Dabei steht einem Ergebnis von 1.2 im Durchschnitt bei den Bezirksübungsleitern zweimal eine 3.2 im Durchschnitt gegenüber, die jeweils beim Lehrgang der Stufe II/2 von Vertretern der Spielmannszüge erreicht wurde.

Die Statistik, die allen Bezirksvorsitzenden und Bezirksübungsleitern übergeben wurde, sollte ein Anlaß ernster Überlegungen sein, wie die zu Lehrgängen delegierten Sportfreunde noch besser ausgewählt und vorbereitet werden können.

Letzte Meldung

BSG Erdöl Schwedt in Leistungsklasse I

Die in der Ausgabe 11/1975 veröffentlichte Neueinstufung der Nachwuchsspielmannszüge der Leistungsklassen I und II berücksichtigt nicht das Kollektiv der BSG Erdöl Schwedt. Der Spielmannszug des Oderbezirkes hat sich auf Grund seiner guten Leistungen und Wettkampfergebnisse für die Leistungsklasse I klassifiziert und ist dort nachzutragen. Wir bitten das Versäumnis zu entschuldigen.

Wettbewerbsbanner ging von Cottbus nach Halle

■ Hervorragende Ergebnisse in der 2. Wettbewerbsetappe

■ Erfurt, Leipzig, Berlin erneut nicht beteiligt

Einen außerordentlich beachtlichen Aufschwung brachte die 2. Etappe des sozialistischen Wettbewerbs der Spielleute des DTSB der DDR in Vorbereitung auf das VI. Turn- und Sportfest der DDR. Neun Bezirke gaben ihre Berichte ab und konnten dabei auf eine Vielzahl beispielgebender Ergebnisse verweisen, die allesamt zeigen, daß überall mit Festelan an die Lösung der Aufgaben herangegangen wird.

Den größten Schritt nach vorn taten die Spielleute des Chemiebezirkes. Nach Anfangsschwierigkeiten in der 1. Etappe schafften sie diesmal gleich 40 Punkte und wurden damit Sieger der 2. Etappe vor den punktgleichen Schwerinern, die sich nur auf Grund der Nichtbeantwortung einer Bewertungsfrage um den Sieg brachten.

Der bisherige Inhaber des Wanderbanners, der BFA Cottbus, belegte den 3. Platz und muß nun erneut um das Banner kämpfen.

Erfreulich stimmt die Tatsache, daß sich auch die kleineren Bezirke recht achtbar plazierten.

Suhl wurde 4., Gera 6. und Rostock 7. in der Etappenwertung.

Ganz und gar nicht einverstanden kann man mit den Bezirken ERFURT, LEIPZIG und BERLIN sein.

Alle drei haben noch keinen einzigen Bericht zur Auswertung des Wettbewerbs eingereicht und liegen in der Gesamtwertung mit 0 Punkten an letzter Stelle.

Wie wollen die Verantwortlichen dieser Bezirke ihr Verhalten rechtfertigen, das sie in der Vorbereitung auf 1977 in der politisch-ideologischen Tätigkeit an den Tag legen?

Die gegenwärtig laufende 3. Etappe, die zu Ehren des IX. Parteitages der SED geführt und am 15. Mai 1976 abgeschlossen wird (die Abgabe der Berichtsbogen ist bis 30. April 1976), ist eine erneute Bewährungsprobe und sollte vor allem von den zuletzt genannten Bezirken zur Rehabilitierung genutzt werden.

Die BFA-Vorsitzenden tragen ganz sicher die Hauptverantwortung für die Führung und Auswertung des Wettbewerbes, aber die Stellvertreter für die massenpolitische Arbeit der BFA in Leipzig, Berlin und Erfurt sind jene, die dazu die praktische Arbeit zu leisten haben und dieser Aufgabe wurden sie bisher nicht gerecht.

Dabei ist allerdings auch eine gewisse Mitverantwortung der DTSB-Bezirksvorstände nicht auszuschließen. In GERA beispielsweise hat man diese Dinge „fest im Griff“, denn das Bezirkssekretariat nimmt zum Stand der Wettbewerbsführung des BFA Spielleute regelmäßig Berichte entgegen und spart nicht mit helfenden Empfehlungen. Der 4. Platz in der Gesamtwertung ist dafür der beste Beweis.

Fortsetzung auf Seite 2

Wir gratulieren

Die herzlichsten Glückwünsche zum Geburtstag, verbunden mit der Hoffnung auf beste Gesundheit und Erfolge im beruflichen, persönlichen und sportlichen Leben, übermitteln wir nachträglich den Sportfreunden Hans Ullmann (46.), Manfred Koß (34.), Egon Herrmann (43.) und Hans Brückner (66.).

Seite 2

Leipzig ’77

SIEBZEHN MONATE trennen uns noch vom VI. Turn- und Sportfest und der VI. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR 1977 in Leipzig.

Mit der heutigen Ausgabe wollen wir eine kontinuierliche Berichterstattung zu Fragen der Sportfestvorbereitung unter der Dachzeile „Leipzig ’77“ beginnen, die Interviews mit verantwortlichen Funktionären verschiedenster Bereiche, Hinweise zur konkreten Vorbereitung auf organisatorischem und musikalisch-technischem Gebiet sowie Informationen von hier dort zum Inhalt haben soll.

Selbstverständlich werden wir auch die Leitung des Übungsverbandes und das Gestalterkollektiv der „Musikschau“ und „Musikparade“ in Wort und Bild vorstellen.

DIE RUBRIK „Auf dem Weg zum VI. 1977 in Leipzig“, soll künftig aus Meldungen der Kollektive gestaltet werden. Gute Erfolge in der Entwicklung der eigenen Sektion, gesellschaftliche Leistungen besonderer Art, Verpflichtungen, Spendenaktionen u. v. a. m. wollen wir aufnehmen und damit zeigen, wie unsere Spielleute an diesem großen Fest schon in der Vorbereitung zielgerichtet mitwirken.

Also, liebe Sportfreunde, greift zur Feder und schreibt uns. Selbst die kleinste Meldung ist willkommen.


Fortseizung von Seite 1

Wettbewerbsbanner ging von Cottbus nach Halle

Hier nun das Ergebnis der 2. Etappe vom 1. Juni bis 31. Dezember 1975:

1. BFA Halle

(Etappensieger)

40 Pkt.
2. BFA Schwerin 40 Pkt.
3. BFA Cottbus 33 Pkt.
4. BFA Suhl 32 Pkt.
5. BFA Dresden 27 Pkt.
6. BFA Gera 23 Pkt.
7. BFA Rostock 22 Pkt.
8. BFA Potsdam 22 Pkt.
9. BFA Magdeburg 22 Pkt.
10. BFA Karl-Marx-Stadt
11. BFA Frankfurt/Oder

Die beiden letztgenannten BFA erhielten keine Punkte, da ihre Berichte nach dem Meldetermin eingingen.

In der Gesamtwertung nach zwei Etappen ergibt sich daraus folgender Gesamtstand:

1. BFA Cottbus 12 Pkt.
2. BFA Halle 9 Pkt.
3. BFA Schwerin 9 Pkt.
4. BFA Gera 8 Pkt.
5. BFA Dresden 7 Pkt.
6. BFA Suhl 6 Pkt.
7. BFA Rostock 3 Pkt.
8. BFA Karl-Marx-Stadt 3 Pkt.
9. BFA Magdeburg 2 Pkt.
10. BFA Potsdam 2 Pkt.
11. BFA Frankfurt (O.) 0 Pkt.
12. BFA Berlin 0 Pkt.
BFA Leipzig 0 Pkt.
BFA Erfurt 0 Pkt.

BESCHLUSS

der Aktivtagung der Spielleute des BFA-Magdeburg

Anläßlich der Aktivtagung der Spielleute des Bezirkes Magdeburg und in Auswertung der Entwürfe zum Parteiprogramm der SED und der Direktive zum Volkswirtschaftsplan haben alle Anwesenden beschlossen:

  1. In Vorbereitung auf den IX. Parteitag der SED die angeführten Entwürfe in ihren Kollektiven zum Gegenstand von Diskussionen zu machen und daraus Schlußfolgerungen für die weitere Entwicklung und Festigung der Kollektive, insbesondere zur Erreichung einer hohen Übungsintensität zu ziehen. Dieser Punkt wird zusätzlich in die Wettbewerbswertung des Bezirkes aufgenommen.
  2. Der Übungsbetrieb in Vorbereitung auf das VI. Turn- und Sportfest und die VI. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR ist als Hauptmethode der Leistungsentwicklung so zu intensivieren, daß die berufenen Kollektive mit Abschluß des Jahres 1976 das geforderte Repertoire vollkommen und mit hoher Qualität beherrschen.
  3. Alle sportfähigen Teilnehmer im „Übungsverband Musikschau“ verpflichten sich, bis zum VI. Turn- und Sportfest und der VI. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR die Bedingungen für das Sportabzeichen „Bereit zur Arbeit und zur Verteidigung der Heimat“ mit Erfolg abzulegen.
  4. Den sozialistischen Wettbewerb als Hauptmethode der Führungs- und Leitungstätigkeit voll zu unterstützen und mit Streben nach Höchstleistungen sowie besten Ergebnissen erfolgreich zu gestalten.
  5. Jedes berufene Kollektiv erarbeitet in Vorbereitung auf das VI. Turn- und Sportfest und die VI. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR ein eigenes Arbeits- und Kampfprogramm, das abrechnungsfähig gestaltet und monatlich ausgewertet wird.
  6. Alle zum VI. Turn- und Sportfest und der VI. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR vornominierten Kollektive verpflichten sich, einen Schaukastenwettbewerb zur Popularisierung der Vorbereitungsarbeit für das Sportfest durchzuführen.

Dieser Beschluß wurde einstimmig gefaßt und der Zentralen Spielleutekommission beim Bundesvorstand des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR zugeleitet.

Auf dem Weg zum »VI.« 1977 in Leipzig

MAGDEBURG — In die Reihe der Verpflichtungen unserer Kollektive können wir auch die Sportfreunde der BSG AUFBAU ELBE einbeziehen.

In ihrem Wettbewerbsprogramm stellen sie sich u. a. die Aufgaben, eine Parteigruppe sowie ein FDJ-Aktiv zu bilden, alle Instrumente bis zum 1. Mai 1976 einer Grundinstandsetzung zu unterziehen, pro Mitglied 1976 2 M auf das Konto der Eigenfinanzierung des „VI.“ zu überweisen, die Ablegung des Sportabzeichens von allen Aktiven, die regelmäßige Gestaltung eines Schaukastens zu übernehmen und mit diesen Vorhaben am Pokalwettkampf des BFA Magdeburg teilzunehmen.

COTTBUS — Im Rahmen der 2. Etappe des Wettbewerbes leisteten die Spielleute des BFA Cottbus 5634 Stunden im Rahmen der VMI-Initiative und erwirtschafteten damit einen Gesamtwert von 28 170 Mark.

ALTENBURG — Der KFA Spielleute Altenburg im Bezirk Leipzig kann von guten Ergebnissen seiner Kollektive berichten. In den zurückliegenden Monaten gab es zahlreiche Initiativen und auch für die kommenden Monate gibt es konkrete Verpflichtungen.

So sollen z. B. über 500 Stunden im VMI-Aufgebot und weitere zur Werterhaltung der Instrumente und Ausrüstung geleistet werden. Nahezu alle Aktiven wollen das Sportabzeichen ablegen und ihren persönlichen Beitrag zur Eigenfinanzierung leisten.

Selbstverständlich gibt es auch klare Vorstellungen zur Aus- und Weiterbildung von Übungsleitern, der Gewinnung von Nachwuchs sowie der Einstudierung des Repertoires für das Auftreten 1977 in Leipzig.

LEIPZIG — Das Aktiv der Übungsleiter und die Leitungsmitglieder des Fanfarenzuges der BSG EINHEIT PÄDAGOGIK LEIPZIG spendeten für die Volkssolidarität einen Betrag von 40 M und überwiesen aus Mitteln einer Prämiierung für beispielgebende gesellschaftliche Tätigkeit den Betrag von 50 M auf das Sonderkonto der Eigenfinanzierung für das VI. in Leipzig.

Bezirksmeisterschaften von Cottbus verlegt

Aus dringenden und nicht beeinflußbaren Gründen, mußte sich der Bezirksfachausschuß Spielleute Cottbus entscheiden, seine diesjährigen Bezirksmeisterschaften in Hohenleipisch terminlich zu verlegen. Die Wettkämpfe finden nun am 29. und 30. Mai 1976 in Hohenleipisch statt.

Damit erhalten gleichzeitig alle Kollektive des Energiebezirkes die Möglichkeit, an dieser Veranstaltung teilzunehmen, da ursprünglich zum bisherigen Termin die Kollektive der LK I Erwachsene- und Nachwuchsspielmannszüge zu ihren „Aufstiegsturnieren“ gestartet wären und zur Bezirksmeisterschaft gefehlt hätten.

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