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Der Tambour/Ausgabe 1975 12: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Stabführer.de
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=== »Mit vereinten Kräften« ===
'''Um einer Reihe von Fragen, in Vorbereitung auf die Wettkampfsaison 1976, eine Antwort zu geben, bitten wir alle Spielleute, die nachfolgenden Informationen genauestens zu lesen und im Kollektiv auszuwerten.'''
'''1. Wie ist der Pflichtmarsch „Mit vereinten Kräften vorzutragen?'''
1.1. Allgemeine Klasse (Spielmannszüge)
Der Marsch wird durchgespielt, wie er in den zentral gelieferten Noten notiert ist.
Die Hornteile (H) werden von den Flöten eine Oktave höher gespielt.
1.2. Alle Leistungsklassen und Sonderklasse (Spielmannszüge)
* Trommler und Schlagzeug:<br />Der Marsch wird so gespielt, wie er in den zentral gelieferten Noten notiert ist (Dynamik wie im Notenmaterial notiert).
* Flöten und Hörner:<br />Sie spielen ihren Teil des Marsches abwechselnd, wobei zu beachten ist, daß die Instrumente (Horn bzw. Flöte) vor jedem Teilstück auf 5 Zeiten aufgenommen und mit des folgenden Taktes abgenommen werden.
* Lyren:<br />Sie spielen den gesamten Marsch (Flöten und Hornstimme) durch, wobei die Hornstimme eine Oktave höher gespielt wird.
* Stabführer:<br />Er reißt jeden einzelnen Teil auf 5 Zeiten an (mit vorherigem Auswinkeln). Die Teile werden nicht abgerissen.
1.3. Veränderungen der Noten der zentral herausgegebenen Fassung:
* Horn/Flöte: 2. Zeile — Im 1. Takt ist.der
* erste Bindebogen zu streichen. *
* 3. Zeile= Im letzien . Bakt ist für-.die
* Viertelpause ein „g“ einzusetzen.
* 3. Zeile — Im 6. Takt ist die zweite Note
* (notiert als hohes „g“) eine Sekunde tiefer
* zu seizen .als hokes “
P, Ahlborn
2. Wie erfolgt der Einsatz der Lyren ab
1. Januar 1976?
Ab 1. Januar 1976 ist in der gültigen Wettkampfordnung
in allen Abschnitten der Klassifizierungsordnung
der Satz zu streichen:
„Jeder Zug hat mit mindestens 2 (1) Lyra anzutreten“;
f\ Pa I .
Begründung:
Der prozentuale Anteil der‘Lyren im Spielmannszug
liegt im Durchschnitt bei 10 Prozent.
Die 'Lyra ist jedoch das einzige Instrument,
welches ein Kollektiv (auch .zahlenmäßig
vorgegeben) haben mußte, um nicht
disqualifiziert zu werden.
Werden Instrumente, die zur Ausrüstung
eines Spielmannszuges gehören, nicht eingesetzt,
werden dem Kollektiv vom Endergebnis
3, Punkte abgezogen.
i Kommission Kampfrichter
3. Wie muß ein richtig ausgefülltes Mitgliedsbuch
aussehen? .
Die Seite 2 (Personalien) ist_ vollständig
auszufüllen (mit Tinte oder Schreibmaschine).
Auf Seite 3 muß ein ordnungsgemäßes,
dem augenblicklichen Alter entsprechendes
Paßbild . eingeklebt und mit einem Prägesiegel‘
oder BSG-Stempel versehen sein.
Eine Eintrittsmarke (beim 1. Buch), die
eigenhändige Unterschrift, der Stempel der
BSG und die Unterschrift des BSG-Leiters
komplettieren diese Seite.
Auf Seite 20 -ist die sportärztliche Untersuchung
einzutragen, die 12 Kalendermonate
gültig ist.
Seite\‘ 21 Ssieht. folgende‘ Eintragungen
durch den BFA-Spielleute des Bezirkes vor:
Sportart/Spielleute, Mannschaft/Erwachsene
oder Nachwuchs, Bestätigung in Form des
Stempels und der UntersclÄrift des BFA-Vorsitzenden.
Seite 22 ist nur dann auszufüllen, wenn
zwei Nachwuchs- oder Erwachsenenkollektive
in einer BSG vorhanden sind. Dann muß
es richtig heißen: Sportart/Spielleute, Klasse/
Sonderklasse, LKI usw. sowie die Bestätigung
durch den BFA.
Kommission Kampfrichter
Wir verweisen in diesem Zusammenhang
auf die Veränderungen zur WKO, die in. der
heutigen Ausgabe abgedruckt wurden und
ebenfalls ab 1. Januar 1976 gültig sind.
=== Lob und Dank für Nachwuchstrainingslager ===
Im Oktober hatte die Kommission Nachwuchs
ein einwöchiges. Trainingslager für
Spielmannszüge der LKI und II in Sömmerda
durchgeführt. Die Erhöhung der musikalischen
Qualität, .die Festigung des Kollektivs
der Nachwuchsspielmannszüge und
eine gewisse Stabilisierung der Leistungsklassen
war das erklärte Ziel dieser Traini»<swoche..
Bie . Eeitung - des_TrainingsX
konnte nach Abschluß einschätzen, daß -die
Aufgabenstellung erfüllt und alle Beteiligten
zufrieden die Heimreise angetreten hatten.
In den letzten Wochen erreichten uns nun
Briefe aus den Kollektiven, die in Sömmerda
waren. Aus ihrem Inhalt spricht Dank und
Anerkennung für die Gestaltung des Lagers,
für die Ausbildung und alle erforderlichen
Voraussetzungen.
SO Sschreibt ‚uns die. Sektionsleitung der
BSG ERDÖL SCHWEDT u. a.: „Erstmals
wurde unserem Kollektiv die Möglichkeit gegeben,
an einem zentralen Trainingslager teilzunehmen.
Diese Chance nutzten wir eifrig.
Das- ezlernte Repertoire. brachte ‚uns in _ der
Ausbildung einen großen Schritt nach vorn.
Deshalb - gilt.- unser besönderer- Dank , den
Übungsleitern“ der. „ZUG“ / "die „durch‘ ihre
erstklassige Hilfsbereitschaft wesentlich zum
Erfolg beitrugen.“
Und aus Brandenburg von der BSG
STAHL II erreichten uns folgende Zeilen: „In
Sömmerda erlebten wir eine hervorragende
Ausbildung durch die „ZÜG“, die .sich viel
Mühe gab, um uns Kindern etwas beizub„r£l—
gen. Dafür möchten. wir ıUns herzlichst” >
danken. ‚Unser-Dank. geht ‘ aber auch a®... _
Sportfreund Paul Müller, der ausgezeichnet
für unser leibliches Wohl sorgte. Also, allen
Leitungsfunktionären ein Lob aus Brandenburg.
Übrigens, die schönen Tage von Sömmerda
werden wir nicht so schnell vergessen und
freuen uns schon jetzt auf das nächste Trainingslager“
, schließt- AnkexZach-er, ihren
Brief.


== Seite 7 ==
== Seite 7 ==

Version vom 24. Februar 2025, 08:06 Uhr

Dies ist die originale Wiedergabe der entsprechenden Einzel-Ausgabe von „der tambour“ zum Zweck der einfachen Durchsuchbarkeit. Aus archivarischen Gründen wurde bewusst darauf verzichtet, Wortlaute zu ändern. Für die Inhalte sind die entsprechenden Original-Autoren verantwortlich. Ansichten, Meinungen oder Aufrufe spiegeln die damaligen Gegebenheiten wider und nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers!


8. Jahrgang, Ausgabe Dezember 1975

Scan der Original-Ausgabe als PDF

Seite 1

Auf ein erfolgreiches Sportjahr 1976

Allen Sportfreundinnen und Sportfreunden der Spielleutebewegung des DTSB der DDR, den Aktiven, Übungsleitern, Funktionären, Betreuern sowie deren Angehörigen, übermitteln wir zur Jahreswende die herzlichsten Glückwünsche verbunden mit der Hoffnung auf weitere erfolgreiche Zusammenarbeit und allseitige Erfüllung der gestellten Aufgaben. Gleichzeitig richten wir an alle den Dank für die gezeigten Leistungen im vergangenen Jahr und würdigen die hohe Einsatzbereitschaft sowie die Disziplin und den aufgebrachten Fleiß.

Sektor Spielleute, Zentrale Spielleutekommission

Überall neue Initiativen auf dem Weg in die Sportfeststadt Leipzig

Täglich erreichen uns neue Informationen und Meldungen über die Aktivitäten der Spielleute in Vorbereitung auf Leipzig 77.

Deshalb in dieser Rubrik erneut einige Beispiele:

LÜBBENAU — Einen interessanten Weg zur Sicherung des Nachwuchses beschreiten die Spreewalder Spielleute. Sie bildeten mit Hilfe der Direktoren an allen Schulen des Kreises Calau Arbeitsgemeinschaften für Spielleute, die künftig nach erfolgter Auswahl ihrer Besten zur TSG delegieren.

EBERSWALDE — Alle Mitglieder der BSG TIEFBAU EBERSWALDE legen bis 1977 das Sportabzeichen der DDR ab und leisten darüber hinaus 300 Stunden beim Ausbau des Sportzentrums „Bootshaus“.

HIRSCHFELD — Mit einem Stundenaufwand von 2500 Stunden schafften die Hirschfelder Spielleute einen Wert von 12 500 M durch den Bau einer Freilichtbühne am Sportplatz.

BERLIN — Auf Grund vieler Nachfragen möchten wir nochmals die Kontonummer veröffentlichen, auf die aus dem Bereich der Spielleute alle Spendenaufkommen für 1977 überwiesen werden sollten, um die uns übertragene Gesamtzielstellung als Übungsverband in der Eigenfinanzierung zu erfüllen.

Es ist das Konto Nr. 5621-32-296 bei der Stadtsparkasse Leipzig. Und bitte nicht vergessen, nach erfolgter Überweisung den Sektor Spielleute schriftlich davon informieren.

COTTBUS — Seine Mitgliederzahl will der Mädchenspielmannszug der BSG FORTSCHRITT COTTBUS bis 1977 auf 180 erhöhen. Außerdem wird das persönliche Spendenaufkommen von 0,80 M auf 1,50 M bis zum Sportfestjahr gesteigert.

Den Erlös von zwei Großveranstaltungen wollen die Mädchen zu 50 Prozent auf das Festkonto überweisen.

FREITAL — Von der Leitung des „Zentralen Mädchenspielmannszuges des DTSB der DDR“ wurden ebenso wie in den anderen zentralen Klangkörpern, erstmals offizielle Berufungsurkunden an die Kollektive vergeben, die auf Grund ihrer Leistungen für die nächsten 12 Monate Mitglieder dieser repräsentativen Züge sind.

Als Neuling bei den Mädchen wurde das Kollektiv der BSG TIEFBAU EBERSWALDE aufgenommen und berufen.

Ab 1.1.1976 »Künstlerischer Leiter«

Mit Wirkung vom 1. Januar 1976 übernahm Genosse HERBERT KLEIN, bisheriger Mitarbeiter im Sektor Spielleute des DTSB-Bundesvorstandes, die Funktion des „Künstlerischen Leiters“ der Spielleute des DTSB der DDR.

Damit obliegt ihm die Realisierung der Beschlüsse des DTSB-Bundesvorstandes sowie der Zentralen Spielleutekommission zur weiteren Entwicklung des musikalischen und technischen Niveaus der Spielleute aller Genres des DTSB der DDR und die musikalische Leitung aller kommenden Großveranstaltungen.

Seine direkte Anleitung bezieht sich vor allem auf die Bezirksübungsleiter sowie auf die verantwortlichen Übungsleiter der zentralen Klangkörper.

Genosse Klein leitet außerdem die gesamte Aus- und Weiterbildung der Spielleutebewegung des DTSB der DDR.

HEUTE:

Seite 2:

Ausschreibungen für die Spielmannszüge der Erwachsenen

Seite 3:

Themenplan für das neue Lehrprogramm der Übungsleiter

Seite 5:

Jahressportterminkalender 1976

Seite 6:

Korrektur zum Marsch „Mit vereinten Kräften“

Seite 7:

Veränderungen zur WKO ab 1. 1. 1976

Seite 2

Wettkampfausschreibungen 1976

Ausschreibung zur „DDR-Meisterschaft“ der Erwachsenenspielmannszüge Sonderklasse des DTSB der DDR 1976

1. Veranstalter

Zentrale Spielleutekommission des DTSB der DDR

2. Mit der Durchführung beauftragt

Kommission Spielmannszüge der ZSK in Verbindung mit dem BFA Halle

3. Art der Veranstaltung

„DDR-Meisterschaft 1976“ der Erwachsenenspielmannszüge Sonderklasse

4. Ort

Roßlau bei Dessau

5. Termin des Wettkampfes

2. bis 4. Juli 1976

6. Beginn des Wettkampfes

3. Juli 1976, 8.00 Uhr

7. Wettkampfdurchführung

Gemäß der WKO vom 1. Januar 1974 mit den nachfolgend veröffentlichten Zusätzen ab 1. Januar 1976

8. Termine für Meldungen und Einzahlungen

  • Meldebogen: bis 30. April 1976 an Hans Brückner, 1035 Berlin, Pettenkoferstr. 29
  • Startgebühren und Verpflegungsgeld (pro Person 15 M): bis 30. April 1976 auf das Konto 3572-37-2318 bei der Sparkasse Dessau mit den Vermerken „Startgebühren“ der BSG . . . . und „Verpflegungsgeld“ der BSG . . . . . für . . . Personen. Es sind zwei getrennte Einzahlungen vorzunehmen.
  • Kürnoten: bis 30. April 1976 per Einschreiben an Burkhard Sasse, 301 Magdeburg, Hardenbergstraße 11.

9. Anreise

Am 2. Juli 1976, bis 16.00 Uhr

10. Abreise

Am 4. Juli 1976, nach 12.00 Uhr

11. Reisekosten

Die Kollektive tragen 50 Prozent der anfallenden Fahrtkosten (Tarif DR)

Kommission Spielmannszüge
H. Winkler,
Vorsitzender

Startreihenfolge

BSG Motor Treuenbrietzen
BSG Empor Perleberg
BSG Medizin Mühlhausen
TSG Lübbenau
BSG Aufbau Brandenburg
BSG MK Ziegelrode
BSG Baukema Aschersleben
BSG Traktor Luisenthal
SG Oberlichtenau
BSG Chemie Rodleben
BSG Traktor Zabeltitz
BSG Chemie Geraberg
BSG Stahl Hettstedt
BSG Traktor Hirschfeld
SG Dynamo Halle

Ausschreibung
zum „Aufstiegsturnier“ der Erwachsenenspielmannszüge LK I des DTSB der DDR 1976

1. Veranstalter

Zentrale Spielleutekommission des DTSB der DDR

2. Mit der Durchführung beauftragt

Kommission Spielmannszüge der ZSK in Verbindung mit dem BFA Schwerin

3. Art der Veranstaltung

„Aufstiegsturnier 1976“ der Erwachsenenspielmannszüge LK I

4. Ort

Perleberg

5. Termin des Wettkampfes

14./16. Mai 1976

6. Beginn des Wettkampfes

15. Mai 1976, 13.00 Uhr

7. Wettkampfdurchführung

Gemäß der WKO vom 1. Januar 1974 mit den nachfolgend veröffentlichten Zusätzen ab 1. Januar 1976

8. Termine für Meldungen und Einzahlungen

  • Meldebogen: bis 15. März 1976 an Hans Brückner, 1035 Berlin, Pettenkoferstr. 29
  • Startgebühren und Verpflegungsgeld (pro Person 45 M): bis 15. März 1976 auf das Konto 1382-35-456 bei der Sparkasse Perleberg mit den Vermerken „Startgebühren“ der BSG . . . . . und „Verpflegungsgeld“ der BSG . . . . . für . . . Personen. Es sind zwei getrennte Überweisungen vorzunehmen.
  • Einreichung der Kürnoten: bis 15. März 1976 per Einschreiben an Burkhard Sasse, 301 Magdeburg, Hardenbergstraße 11.

9. Anreise

Am 14. Mai 1976, bis 18.00 Uhr in Perleberg

10. Abreise

Am 16. Mai 1976, nach 12.00 Uhr

11. Reisekosten

Die Kollektive tragen 50 Prozent der anfallenden Fahrtkosten (Tarif DR)

Kommission Spielmannszüge
H. Winkler,
Vorsitzender

Startreihenfolge

TSG Empor Dahme
BSG Lok Mühlhausen
BSG Einheit Mutzschen
BSG Einheit Pritzerbe
BSG Motor Barth
BSG Einheit Ruhland
BSG Einheit Tessin
BSG Chemie Schönborn
TSG Traktor Taucha
BSG Motor Stralsund
BSG Traktor Hasselfelde
BSG Empor Klengel-Serba
BSG CM Veritas Wittenberge
BSG Aufbau Karl-Marx-Stadt
TSG Chemie Apolda

BESCHLUSS

der Leitung des „Übunsgverbandes Musikschau“ zur Absicherung eines hohen Niveaus der allseitigen Vorbereitungen

Die Leitung des „UV Musikschau“ hat auf Anweisung der Abteilung Sportschau des Organisationsbüros 1977 beschlossen, die Übungsleiterausbildung, die Bezirksproben und die Zentralen Trainingslager speziell für 1977 auf der Gründlage eines in sich geschlossenen Planmaterials durchzuführen. Die darin enthaltenen Festlegungen sind in jedem Fall zu akzeptieren und einzuhalten.

Zur Übersicht für alle Beteiligten nochmals alle Termine auf einen Blick, die nichts mit den bereits feststehenden Lehrgängen an den Bezirkssportschulen zu tun haben.

1. Übungsleiterausbildung:

1.1. Bezirke Rostock, Schwerin, Magdeburg

30. 1. bis 1. 2. 1976 (BFA Rostock)
29. 1. bis 31. 10. 1976 (BFA Schwerin)
3. 12. bis 5. 12. 1976 (BFA Magdeburg)
21. 1. Bis 23. 1 1977 (BFA Rostock)
25. 3. bis 27.3. 1977 (BFA Schwerin)
Verantwortlich: BFA Vorsitzende

1.2. Bezirke Potsdam, Berlin, Frankfurt/Oder

7. 2. bis 9. 2. 1976 (BFA Potsdam)
8. 10. bis 10. 10. 1976 (BFA Berlin)
7. 1. bis 9. 1. 1977 (BFA Frankfurt/O.)
4. 3. bis 6. 3. 1977 (BFA Potsdam)
22. 4. bis 24. 4. 1977 (BFA Berlin)
Verantwortlich: BFA-Vorsitzende

1.3. Bezirke Cottbus, Dresden

27. 2. bis 29. 2. 1976 (BFA Dresd./Cott
29. 10. — 31. 10. 76 (BFA Dresd./Cottb.)
21. 1. — 23. 1. 77 (BFA Dresd./Cottb.)
25. 3. — 27. 3. 77 (BFA Dresd./Cottb.)
Verantwortlich: BFA-Vorsitzende

1.4. Bezirke Halle, Leipzig

30. 1. bis 1. 2. 1976 (BFA Halle)
29. 10. bis 31. 10. 1976 (BFA Leipzig)
3. 12. bis 5. 12. 1976 (BFA Halle)
21. 1. bis 23. 1. 1977 (BFA Leipzig)
25. 3. bis 27. 3. 1977 (BFA Halle)
Verantwortlich: BFA-Vorsitzende

1.5. Bezirke Erfurt, Suhl

9. 1. bis 11. 1. 1976 (BFA Erfurt)
8. 10. bis 10. 10. 1976 (BFA Suhl)
7. 1. bis 9. 1. 1977 (BFA Erfurt)
4. 3. bis 6. 3. 1977 (BFA Suhl)
22. 3. bis 24. 4. 197t (BFA Erfurt)
Verantwortlich: BFA-Vorsitzende

1.6. Bezirke Karl-Marx-Stadt, Gera

9. 1. bis 11. 1. 1976 (BFA K.-M.Stadt)
8. 10. bis 10. 10. 1976 (BFA Gera)
7. 1. bis 9. 1. 1977 (BFA K.-M.-Stadt)
4. 3. bis 6. 3. 1977 (BFA Gera)
22. 4. bis 24. 4. 1977 (BFA K.-M.-Stadt)
Verantwortlich: BFA-Vorsitzende

2. Bezirksproben

2.1. Bezirke Rostock, Schwerin, Magdeburg

am 31. 10. 1976 (Bezirk Schwerin)
am 27. 3. 1977 (Bezirk Schwerin)
Verantwortlich: BFA-Vorsitzender Schwerin

Fortsetzung auf Seite 3

Seite 3

Fortsetzung von Seite 2

2.2. Bezirke Potsdam, Berlin, Frankfurt/Oder

am 10. 10. 1976 (Berlin)
am 6. 3. 1977 (Potsdam)
Verantwortlich: BFA-Vorsitzender Berlin, Potsdam

2.3. Bezirke Halle, Leipzig

am 31. 10. 1976 (Bezirk Leipzig)
am 27. 3. 1977 (Bezirk Halle)
Verantwortlich: BFA-Vorsitzende Halle, Leipzig

2.4. Bezirke Cottbus, Dresden

am 31. 10. 1976 (Bez. Cottbus/Dresden)
am 27. 3. 1977 (Bez. Cottbus/Dresden)
Verantwortlich: BFA Vorsitzende Cottbus/Dresden

2.5. Bezirke Erfurt, Suhl

am 10. 10. 1976 (Bezirk Suhl)
am 24. 4. 1977 (Bezirk Erfurt)
Verantwortlich: BFA-Vorsitzende Erfurt/Suhl

2.6. Bezirke Karl-Marx-Stadt, Gera

am 10. 10. 1975 (Bezirk Gera)
am 24. 4. 1977 (Bezirk Karl-Marx-Stadt)
Verantwortlich: BFA-Vorsitzende Karl-Marx-Stadt, Gera

3. Trainingslager

3.1. Nachwuchsspielmannszüge

vom 15. bis 21. 2. 1976, mit LK I, im Bezirk Leipzig
vom 10. bis 16. 5. 1976, mit LK I, in Oelsnitz
vom 10. bis 24. 8. 1976, mit Sonderklasse (Zentrales Pionierlager)
vom 16. bis 28. 8. 1976, mit LK II, in Rerik
vom 18. bis 23. 10. 1976, mit LK II, in Halle
vom 6. bis 12. 2. 1977 mit LK I, im Bezirk Cottbus
vom 8. bis 14. 5. 1977, mit LK II, im Bezirk Erfurt
Verantwortlich: R. Lorenz

3.2. Mädchenspieimannszüge

vom 10. bis 15. Mai 1976 (Bezirk Dresden)
vom 17. bis 23. 10. 1976 (Bezirk Halle)
vom 6. bis 12. 2. 1977 (Bezirk Cottbus)
vom 8. bis 14. 5. 1977 (Bezirk Dresden)
Verantwortlich: Helga Neuworth

3.3. Fanfarenzüge

Vom 23. bis 28. 2. 1976, mit LK II/Allg. Klasse, in Leipzig
vom 8. bis 12. 5. 1976, mit LK I, im Bezirk Potsdam
vom 16. bis 28. 8. 1976 mit LK II/Allg. Klasse, in Rerik
vom 16. bis 20. 10. 1976, mit LK II/Allg. Klasse, in Leipzig
vom 5. bis 9. 2. 1977, mit LK I, in Leipzig
vom 6. bis 11. 5. 1977, mit LK II/Allg. Klasse, in Leipzig
Verantwortlich: Leo Ertel

3.4. Schalmeienkapellen

vom 10. bis 14. 5. 1976, in Leipzig
vom 17. bis 23. 10. 1976, im Bez. Gera
vom 8. bis 14. 5. 1977, im Bez. Halle
Verantwortlich: G. Schlaefke

4. Vorbereitung/

4.1. Übungsleiterlehrgänge

  • Die BFA-Spielleute laden nur die verantwortlichen Übungsleiter der berufenen Kollektive ihres Bezirkes (alle Genres) zu den festgelegten Lehrgängen, mindestens 6 Wochen vorher über die DTSB-Bezirksvorstände ein.

Fortsetzung auf Seite 7


Zu behandelnde Themen I/M I/R II/M II/R III Lehrwart
3.15. Zur Melodik, Improvisation, Notation und Interpretation 2
3.16. Umfang und Notierung der wichtigsten Musikinstrumente in der Spielleutebewegung und international gebräuchliche Abkürzungen 1
3.17. Zur Struktur der Bläserstimmen 1
3.18. Die Partitur 1 1
3.19. Die Arbeit mit der Partitur 1 1 1 1
3.20. Das Selbstanfertigen einer Partitur 1
3.21. Die Notierung d. Schlagzeugnoten (kl. Trommel) 1 1
3.22. Das Schlagen der einzelnen Schlagverbindungen auf der kleinen Trommel 2 3 1
3.23. Demonstration des großen Schlagzeugs 1 1
3.24. Das Umsetzen von Musikstücken in andere Taktarten 1 3 1 3 2 1
3.25. Ansatz- und Atemtechnik für Bläser 1
3.26. Das Transponieren 1 1 2
3.27. Die Wettkampfordnung 1 1 1 1 1 1
3.28. Der Wettkampfablauf 1 1 1 1 1 1
3.29. Die Stabzeichen und ihre Ausführung 2 2 2 2 2 1
3.30. Abspiel bekannter und unbekannter Märsche 3 3 2 2 2
3.31. Eröffnung, Auswertung und Abschluß des Lehrgangs 2 2 2 2 2 2
4. Prüfungen
4.1. Mündliches Prüfungsgespräch 2 2
4.2. Mündliche Prüfung 2 2
4.3. Schriftliche Prüfung 2 2 2 2 2 2

Für Übungsleiter der Stufe III gibt es keinen gesonderten Lehrplan. Die Grundlage für den Erwerb der Übungsleiterstufe III bildet die Erfüllung der Bedingungen des Lehrplanes für die Übungsleiter der Stufen II/M und II/R.


Teil II

Lehrprogramm zur Ausbildung von Übungsleitern der Stufen I, II, III und Lehrwart für die Spielleutebewegung des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR

Programmteil „Sportwissenschaftliche Grundlagen“

1. Übersicht

1.1. Stundentafel (Angaben in Unterrichtsstunden: 1 Stunde = 50 Minuten)

Stufe Sportwissenschaftliche Grundlagen Spezielle Theorie und Praxis Lehrgangseröffnung und -abschluß Prüfung mündl./schriftl. Sport Gesamtstunden
Sportpolitik Trainingswissenschaft
I/M

I/R

3

3

5

5

24

24

2

2

2/2

2/2

2

2

40

40

II/M

II/R

4

4

8

8

21

21

2

2

2/2

2/2

1

1

40

40

III 4 8 21 2 2/2 1 40
Lehrwart 4 7 21 2 2/2 2 40

Seite 4

Zum Zweck der Stabilisierung im Nachwuchsbereich

Zur Schaffung stabilerer Leistungsklassen machte sich für den Nachwuchsbereich eine Ergänzung der Wettkampfordnung notwendig.

Auf dieser Grundlage ist es Kollektiven ab 1975 erstmals möglich, die auf Grund von Umbesetzung des Zuges mit jungen Sportfreunden im kommenden Sportjahr das an sie gestellte Leistungspensum innerhalb der bisherigen Klasse nicht bewältigen können, einen Rückstufungsantrag zu stellen.

Außerdem ist damit die Möglichkeit gegeben, durch ausbleibende Rückmeldungen Kollektive, die nicht mehr spielfähig sind, in die Allgemeine Klasse abzustufen. Ein Vorgang, der sonst über 3 Jahre hingezogen werden muß und jungen aufstrebenden Nachwuchskollektiven einen schnelleren Aufstieg versperrte.

Das jedoch ist ein entscheidender Schritt für die altersbegrenzten Kollektive des Nachwuchses, die einer gewissen Schnellebigkeit unterliegen.

Dank des Verständnisses und der guten Mitarbeit aller Kollektiv- und Übungsleiter in Verbindung mit der Kommission Nachwuchs, konnte nun eine neue Klasseneinteilung vorgenommen werden, die für 1976 verbindlich ist und vor allem bei den Bezirksmeisterschaften zu beachten ist.

Die SONDERKLASSE bleibt unverändert.

LEISTUNGSKLASSE I:

BSG Traktor Hasselfelde
BSG Traktor Zabeltitz
BSG Traktor Luisenthal
BSG Traktor Hirschfeld
BSG Stahl Brandenburg II
BSG Kooperation Ragew.-Dürrweitzschen
BSG Aktivist Golzow I
BSG Aufbau Brandenburg
BSG Fortschritt Bischofswerda

LEISTUNGSKLASSE II:

BSG Motor Treuenbrietzen
SG Großdrebnitz
BSG Chemie Rodleben
BSG Motor Altenburg
BSG Einheit Ruhland
BSG Lok Oschersleben
BSG MK Ziegelrode/Helbra
BSG Stahl Freital
BSG VB Dresden
BSG Aktivist Schipkau

kurz berichtet:

PRITZWALK — Die Medaille „Für Verdienste im künstlerischen Volksschaffen der DDR“ wurde unseren Sportfreund, Medizinalrat Dr. Kurt Becker, für seine Einsatzbereitschaft und Verdienste um das Kollektiv der BSG Traktor Pritzwalk, verliehen.

RUHLAND — Im Ergebnis der Sektions- und BSG-Wahlversammlungen erreichten uns eine Reihe von Arbeitsprogrammen, die deutlich machten, daß unsere Kollektive den richtigen Weg beschreiten.

Die BSG EINHEIT RUHLAND teilte uns z. B. mit, daß es mit zu den Hauptzielen für 1976 gehört, den Wiederaufstieg in die Sonderklasse der Erwachsenenspielmannszüge zu erringen. Das Arbeitsprogramm beinhaltet wesentliche Kriterien, wie diese Aufgabe bewältigt werden soll. Einhaltung der Beschlüsse, Disziplin und Kameradschaft werden im gleichen Zusammenhang mit der musikalisch-technischen Ausbildung genannt. Sicher der beste Weg zum Erfolg.


1.2. Themenübersicht

Zu behandelnde Themen I/M I/R II/M II/R III Lehrwart
1. Sportpolitik
1.1 Rolle und Funklion des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR bei der Entwicklung von KK und Sport in der entwickelten soz. Gesellschaft 2 2
1.2. Sportordnung des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR — Versicherungsschutz und Verhütung von Sportunfällen 1 1
1.3. Die Aufgaben des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR bei der Entwicklung von KK und Sport in der entwickelten soz. Gesellschaft der DDR 2 2 2 1
1.4. Die intern. Sportpolitik des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR — ein Beitrag für Frieden und Völkerverständigung 2 2 2 3
2. Trainingswissenschaft
2.1. Die Stellung und Aufgaben des ÜL im Deutschen Turn- und Sportbund der DDR 2 2
2.2. Das Sportabzeichen der DDR
— Vorbereitung für die Abnahmeberechtigung, 1 1
— Erwerb der Abnahmeberechtigung, 3 3 3
— Wiederholung der Abnahmeberechtigung 2
2.3. Der Bildengs- und Erziehungsauftrag des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR und seine Verwirklichung im sportlichen Training 1 1 1
Zu behandelnde Themen I/M I/R II/M II/R III Lehrwart
2.4. Die Entwicklung soz. Persönlichkeiten im Kollektiv 1 1 1 1
2.5. Bildungs- und Erziehungsmethoden im Training 1 1 1 1
2.6. Grundfragen der Sporthygiene 1 1 1
2.7. Grundfragen der Gestaltung und Vervollkommnung der körperlichen Fähigkeiten 1
2.8. Die Anwendung effektiver Verfahren des Übungsablaufes im Trainingsprozeß 1
2.9. Planung, Vorbereitung und Durchführung einer Übungsstunde 1 1
2.10. Die kontintierliche Arbeit mit Nachwuchskollektiven 1 1 1 1 1 1
2.11. Sport (Selbstbetätigung) 2 2 1 1 1 2
3. Spezielle Theorie und Praxis
3.1. Die Notenschrift 3 3 2 2 2 1
3.2. Abkürzungen in der Notenschrift und Wiederholungszeichen 1 1 1 1 1
3.3. Der Takt 3 3 2 2 2 1
3.4. Dynamik, Rhythmus, Tempo 3 2 1 1 1
3.5. Versetzungs und Auflösungszeichen 1
3.6. Aufbau der C-, D-, G- u. F-Dur-Tonleiter 2 2 1
3.7. Aufbau aller Dur-Tonleitern / Hauptdreiklang / Moll-Tonleiter 2 2 1
3.8. Die Grundintervalle und das Transponieren 1
3.9. Intervallehre 1
3.11. Aufbau von Akkorden aller Dur-Tonarten 1 1
3.12. Die Akkordsymbolschrift 1
3.13. Die Hauptdreiklänge und ihre Verbindung zur Kadenz 1
3.14. Die Harmonisierung eines Tons 1

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JAHRESSPORTTERMINKALENDER 1976

JANUAR
3. „Wilhelm-Pieck-Pokalturnier“ für Nachwuchsspielmannszüge und Nachwuchsschalmeienkapellen in Dessau
16. Tagung der ZSK in Leipzig
17. Anleitung der BFA-Vorsitzenden, Stellvertreter für Kultur und Bildung, Nachwuchsverantwortlichen und Bezirksübungsleiter in Leipzig
23. — 25. Tagungen der Kommissionen Fanfaren, Orchester und Spielmannszüge der ZSK
24. Beratung des Gestalterkollektivs „Musikparade 77“ in Leipzig
FEBRUAR
4. Tagung des Sekretariats der ZSK in Berlin
6. — 7. Tagung der Kommission Nachwuchs der ZSK in Schwedt
15. — 21. Trainingslager der Nachwuchsspielmannszüge LK I
16. — 21. Trainingslager der Fanfaren LK II und Allgemeine Klasse in Leipzig
MÄRZ
1. — 5. Übungsleiterlehrgang Stufe II für Spielmannszüge in Weißenfels
3. Tagung des Sekretariats der ZSK in Berlin
5. Beratung der Leitung des „ÜV Musikschau 77“ in Leipzig
22. — 26. Übungsleiterlehrgang Stufe II für Fanfaren in Weißenfels
APRIL
1. Tagung der ZSK in Leipzig
2. Anleitung der BFA-Vorsitzenden, Stellvertreter für Kultur und Bildung, Nachwuchsverantwortlichen und Bezirksübungsleiter in Leipzig
9. — 11. Anleitung der Kampfrichterobmänner und Hauptkampfrichter in Leipzig
23. — 25. Tagungen der Kommissionen Fanfaren, Orchester und Spielmannszüge der ZSK
29. Beratung des Gestalterkollektivs „Musikparade 77“ in Leipzig
MAI
5. Tagung des Sekretariats der ZSK in Leipzig
7. — 8. Tagung der Kommission Nachwuchs der ZSK
8. — 9. „Aufstiegsturnier“ der Fanfarenzüge LK II in Hettstedt
10. — 14. Trainingslager der Schalmeienkapellen in Leipzig
10. — 15. Trainingslager der Fanfaren LK I im Bezirk Potsdam
10. — 16. Trainingslager der Nachwuchsspielmannszüge LK I in Oelsnitz
14. — 16. „Aufstiegsturnier“ der Erwachsenenspielmannszüge LK I in Perleberg
15. „Aufstiegsturnier" der Nachwuchsspielmannszüge LK I in Oelsnitz
15. — 16. Bezirksmeisterschaft Cottbus in Hohenleipisch
22. Bezirksmeisterschaft Gera in Kahla
23. Bezirksmeisterschaft Suhl in Suhl
24. — 28. Übungsleiterweiterbildungslehrgang in Halberstadt
29. Bezirksmeisterschaft Rostock/Schwerin in Barth
30. Bezirksmeisterschaft Dresden in Dresden
31. — 5. 6. Arbeitsklausur in Rerik
JUNI
2. Tagung des Sekretariats der ZSK in Berlin
5. Bezirksmeisterschaft Karl-Marx-Stadt in Marienberg
13. Bezirksmeisterschaft Erfurt in Mellingen

Bezirksmeisterschaft Potsdam in Mittenwalde

Bezirksmeisterschaft Leipzig in Altenburg

14. — 19. Trainingslager Blasorchester in Rerik
18. — 20. „DDR-Bestenermittlung“ der Fanfaren LK I in Zeitz
19. — 20. Bezirksmeisterschaft Halle in Ziegelrode
20. Bezirksmeisterschaft Berlin/Frankfurt-Oder in Berlin
25. — 27. 16. Arbeiterfestspiele der DDR im Bezirk Dresden mit dem „Zentralen Fanfarenzug“ und „Zentralen Mädchenspielmannszug“ des DTSB der DDR
27. Bezirksmeisterschaft Magdeburg in Biere
JULI
1. Tagung der ZSK in Dessau
2. Anleitung der BFA-Vorsitzenden in Dessau
2. — 4. „DDR-Meisterschaft“ der Erwachsenenspielmannszüge Sonderklasse in Roßlau

„DDR-Bestenermittlung“ der Schalmeien LK I in Luckenau

„Aufstiegsturnier“ der Schalmeien LK II in Luckenau

23. Tagung der Kommission Kampfrichter in Brandenburg
AUGUST
8. „DDR-Meisterschaft“ der Nachwuchsspielmannszüge Sonderklasse
10. — 24. Trainingslager der Nachwuchsspielmannszüge Sonderklasse in einem zentralen Pionierlager
11. Tagung des Sekretariats der ZSK in Berlin
16. — 28. Trainingslager der Nachwuchsspielmannszüge LK II und Allgemeine Klasse sowie Fanfaren LK II und Allgemeine Klasse in Rerik
27. — 28. Tagung der Kommission Nachwuchs der ZSK
30. — 3. 9. Übungsleiterlehrgang Stufe II für Spielmannszüge in Weißenfels
SEPTEMBER
2. Tagung der ZSK in Leipzig
3. Anleitung der BFA-Vorsitzenden, Stellvertreter für Kultur und Bildung, Nachwuchsverantwortlichen und Bezirksübungsleiter in Leipzig
24. Beratung der Leitung des „ÜV Musikschau 77“ in Leipzig
24. — 26. Tagung der Kommissionen Fanfaren, Orchester und Spielmannszüge der ZSK
OKTOBER
5. Tagung des Sekretariats der ZSK in Berlin
15. — 16. Anleitung aller Kampfrichterobmänner in Magdeburg
16. — 20. Trainingslager der Fanfaren LK II und Allgemeine Klasse in Leipzig
17. — 23. Trainingslager des „Zentralen Mädchenspielmannszuges“
17. — 23. Trainingslager der Schalmeienkapellen im Bezirk Gera
18. — 23. Trainingslager der Nachwuchsspielmannszüge LK II und Allgemeine Klasse
22. Miniaturschau für die „Musikparade 77“ in Berlin
NOVEMBER
3. Tagung des Sekretariats der ZSK in Leipzig
4. Beratung der Leitung des „ÜV Musikschau 77“ in Leipzig
5. Beratung der Gestalterkollektive „Musikschau 77“ und „Musikparade 77“ in Leipzig
26. — 28. Tagung der Kommissionen Fanfaren, Orchester und Spielmannszüge der ZSK
DEZEMBER
3. — 5. Tagung der Kommission Nachwuchs der ZSK
9. Tagung des Sekretariats der ZSK in Leipzig
10. Anleitung der BFA-Vorsitzenden, Stellvertreter für Kultur und Bildung, Nachwuchsverantwortlichen und Bezirksübungsleiter mit der ZSK in Leipzig
13. — 17. Übungsleiterlehrgang Stufe III in Halberstadt
13. — 18. Arbeitsklausur ın Rerik

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»Mit vereinten Kräften«

Um einer Reihe von Fragen, in Vorbereitung auf die Wettkampfsaison 1976, eine Antwort zu geben, bitten wir alle Spielleute, die nachfolgenden Informationen genauestens zu lesen und im Kollektiv auszuwerten.

1. Wie ist der Pflichtmarsch „Mit vereinten Kräften vorzutragen?

1.1. Allgemeine Klasse (Spielmannszüge)

Der Marsch wird durchgespielt, wie er in den zentral gelieferten Noten notiert ist.

Die Hornteile (H) werden von den Flöten eine Oktave höher gespielt.

1.2. Alle Leistungsklassen und Sonderklasse (Spielmannszüge)

  • Trommler und Schlagzeug:
    Der Marsch wird so gespielt, wie er in den zentral gelieferten Noten notiert ist (Dynamik wie im Notenmaterial notiert).
  • Flöten und Hörner:
    Sie spielen ihren Teil des Marsches abwechselnd, wobei zu beachten ist, daß die Instrumente (Horn bzw. Flöte) vor jedem Teilstück auf 5 Zeiten aufgenommen und mit des folgenden Taktes abgenommen werden.
  • Lyren:
    Sie spielen den gesamten Marsch (Flöten und Hornstimme) durch, wobei die Hornstimme eine Oktave höher gespielt wird.
  • Stabführer:
    Er reißt jeden einzelnen Teil auf 5 Zeiten an (mit vorherigem Auswinkeln). Die Teile werden nicht abgerissen.

1.3. Veränderungen der Noten der zentral herausgegebenen Fassung:

  • Horn/Flöte: 2. Zeile — Im 1. Takt ist.der
  • erste Bindebogen zu streichen. *
  • 3. Zeile= Im letzien . Bakt ist für-.die
  • Viertelpause ein „g“ einzusetzen.
  • 3. Zeile — Im 6. Takt ist die zweite Note
  • (notiert als hohes „g“) eine Sekunde tiefer
  • zu seizen .als hokes “

P, Ahlborn

2. Wie erfolgt der Einsatz der Lyren ab

1. Januar 1976?

Ab 1. Januar 1976 ist in der gültigen Wettkampfordnung

in allen Abschnitten der Klassifizierungsordnung

der Satz zu streichen:

„Jeder Zug hat mit mindestens 2 (1) Lyra anzutreten“;

f\ Pa I .

Begründung:

Der prozentuale Anteil der‘Lyren im Spielmannszug

liegt im Durchschnitt bei 10 Prozent.

Die 'Lyra ist jedoch das einzige Instrument,

welches ein Kollektiv (auch .zahlenmäßig

vorgegeben) haben mußte, um nicht

disqualifiziert zu werden.

Werden Instrumente, die zur Ausrüstung

eines Spielmannszuges gehören, nicht eingesetzt,

werden dem Kollektiv vom Endergebnis

3, Punkte abgezogen.

i Kommission Kampfrichter

3. Wie muß ein richtig ausgefülltes Mitgliedsbuch

aussehen? .

Die Seite 2 (Personalien) ist_ vollständig

auszufüllen (mit Tinte oder Schreibmaschine).

Auf Seite 3 muß ein ordnungsgemäßes,

dem augenblicklichen Alter entsprechendes

Paßbild . eingeklebt und mit einem Prägesiegel‘

oder BSG-Stempel versehen sein.

Eine Eintrittsmarke (beim 1. Buch), die

eigenhändige Unterschrift, der Stempel der

BSG und die Unterschrift des BSG-Leiters

komplettieren diese Seite.

Auf Seite 20 -ist die sportärztliche Untersuchung

einzutragen, die 12 Kalendermonate

gültig ist.

Seite\‘ 21 Ssieht. folgende‘ Eintragungen

durch den BFA-Spielleute des Bezirkes vor:

Sportart/Spielleute, Mannschaft/Erwachsene

oder Nachwuchs, Bestätigung in Form des

Stempels und der UntersclÄrift des BFA-Vorsitzenden.

Seite 22 ist nur dann auszufüllen, wenn

zwei Nachwuchs- oder Erwachsenenkollektive

in einer BSG vorhanden sind. Dann muß

es richtig heißen: Sportart/Spielleute, Klasse/

Sonderklasse, LKI usw. sowie die Bestätigung

durch den BFA.

Kommission Kampfrichter

Wir verweisen in diesem Zusammenhang

auf die Veränderungen zur WKO, die in. der

heutigen Ausgabe abgedruckt wurden und

ebenfalls ab 1. Januar 1976 gültig sind.

Lob und Dank für Nachwuchstrainingslager

Im Oktober hatte die Kommission Nachwuchs

ein einwöchiges. Trainingslager für

Spielmannszüge der LKI und II in Sömmerda

durchgeführt. Die Erhöhung der musikalischen

Qualität, .die Festigung des Kollektivs

der Nachwuchsspielmannszüge und

eine gewisse Stabilisierung der Leistungsklassen

war das erklärte Ziel dieser Traini»<swoche..

Bie . Eeitung - des_TrainingsX

konnte nach Abschluß einschätzen, daß -die

Aufgabenstellung erfüllt und alle Beteiligten

zufrieden die Heimreise angetreten hatten.

In den letzten Wochen erreichten uns nun

Briefe aus den Kollektiven, die in Sömmerda

waren. Aus ihrem Inhalt spricht Dank und

Anerkennung für die Gestaltung des Lagers,

für die Ausbildung und alle erforderlichen

Voraussetzungen.

SO Sschreibt ‚uns die. Sektionsleitung der

BSG ERDÖL SCHWEDT u. a.: „Erstmals

wurde unserem Kollektiv die Möglichkeit gegeben,

an einem zentralen Trainingslager teilzunehmen.

Diese Chance nutzten wir eifrig.

Das- ezlernte Repertoire. brachte ‚uns in _ der

Ausbildung einen großen Schritt nach vorn.

Deshalb - gilt.- unser besönderer- Dank , den

Übungsleitern“ der. „ZUG“ / "die „durch‘ ihre

erstklassige Hilfsbereitschaft wesentlich zum

Erfolg beitrugen.“

Und aus Brandenburg von der BSG

STAHL II erreichten uns folgende Zeilen: „In

Sömmerda erlebten wir eine hervorragende

Ausbildung durch die „ZÜG“, die .sich viel

Mühe gab, um uns Kindern etwas beizub„r£l—

gen. Dafür möchten. wir ıUns herzlichst” >

danken. ‚Unser-Dank. geht ‘ aber auch a®... _

Sportfreund Paul Müller, der ausgezeichnet

für unser leibliches Wohl sorgte. Also, allen

Leitungsfunktionären ein Lob aus Brandenburg.

Übrigens, die schönen Tage von Sömmerda

werden wir nicht so schnell vergessen und

freuen uns schon jetzt auf das nächste Trainingslager“

, schließt- AnkexZach-er, ihren

Brief.

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