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Der Tambour/Ausgabe 1975 12: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Zum Zweck der Stabilisierung im Nachwuchsbereich ===
Zur Schaffung stabilerer Leistungsklassen machte sich für den Nachwuchsbereich eine Ergänzung der Wettkampfordnung notwendig.
Auf dieser Grundlage ist es Kollektiven ab 1975 erstmals möglich, die auf Grund von Umbesetzung des Zuges mit jungen Sportfreunden im kommenden Sportjahr das an sie gestellte Leistungspensum innerhalb der bisherigen Klasse nicht bewältigen können, einen Rückstufungsantrag zu stellen.
Außerdem ist damit die Möglichkeit gegeben, durch ausbleibende Rückmeldungen Kollektive, die nicht mehr spielfähig sind, in die Allgemeine Klasse abzustufen. Ein Vorgang, der sonst über 3 Jahre hingezogen werden muß und jungen aufstrebenden Nachwuchskollektiven einen schnelleren Aufstieg versperrte.
Das jedoch ist ein entscheidender Schritt für die altersbegrenzten Kollektive des Nachwuchses, die einer gewissen Schnellebigkeit unterliegen.
Dank des Verständnisses und der guten Mitarbeit aller Kollektiv- und Übungsleiter in Verbindung mit der Kommission Nachwuchs, konnte nun eine neue Klasseneinteilung vorgenommen werden, die für 1976 verbindlich ist und vor allem bei den Bezirksmeisterschaften zu beachten ist.
Die '''SONDERKLASSE''' bleibt unverändert.
'''LEISTUNGSKLASSE I:'''
BSG Traktor Hasselfelde
<br />BSG Traktor Zabeltitz
<br />BSG Traktor Luisenthal
<br />BSG Traktor Hirschfeld
<br />BSG Stahl Brandenburg II
<br />BSG Kooperation Ragew.-Dürrweitzschen
<br />BSG Aktivist Golzow I
<br />BSG Aufbau Brandenburg
<br />BSG Fortschritt Bischofswerda
'''LEISTUNGSKLASSE II:'''
BSG Motor Treuenbrietzen
<br />SG Großdrebnitz
<br />BSG Chemie Rodleben
<br />BSG Motor Altenburg
<br />BSG Einheit Ruhland
<br />BSG Lok Oschersleben
<br />BSG MK Ziegelrode/Helbra
<br />BSG Stahl Freital
<br />BSG VB Dresden
<br />BSG Aktivist Schipkau
” wältigt
=== kurz berichtet: ===
'''PRITZWALK''' — Die Medaille „Für Verdienste im künstlerischen Volksschaffen der DDR“ wurde unseren Sportfreund, Medizinalrat Dr. Kurt Becker, für seine Einsatzbereitschaft und Verdienste um das Kollektiv der BSG Traktor Pritzwalk, verliehen.
'''RUHLAND''' — Im Ergebnis der Sektions- und BSG-Wahlversammlungen erreichten uns eine Reihe von Arbeitsprogrammen, die deutlich machten, daß unsere Kollektive den richtigen Weg beschreiten.
Die BSG EINHEIT RUHLAND teilte uns z. B. mit, daß es mit zu den Hauptzielen für 1976 gehört, den Wiederaufstieg in die Sonderklasse der Erwachsenenspielmannszüge zu erringen. Das Arbeitsprogramm beinhaltet wesentliche Kriterien, wie diese Aufgabe bewältigt werden soll. Einhaltung der Beschlüsse, Disziplin und Kameradschaft werden im gleichen Zusammenhang mit der musikalisch-technischen Ausbildung genannt. Sicher der beste Weg zum Erfolg.
----'''1.2. Themenübersicht'''
{| class="wikitable"
!Zu behandelnde Themen
!I/M
!I/R
!II/M
!II/R
!III
!Lehrwart
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| colspan="7" |'''1. Sportpolitik'''
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|1.1 Rolle und Funklion des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR bei der Entwicklung von KK und Sport in der entwickelten soz. Gesellschaft
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|2
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|1.2. Sportordnung des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR — Versicherungsschutz und Verhütung von Sportunfällen
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|1.3. Die Aufgaben des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR bei der Entwicklung von KK und Sport in der entwickelten soz. Gesellschaft der DDR
|—
|—
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|2
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|1.4. Die intern. Sportpolitik des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR — ein Beitrag für Frieden und Völkerverständigung
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| colspan="7" |'''2. Trainingswissenschaft'''
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|2.1. Die Stellung und Aufgaben des ÜL im Deutschen Turn- und Sportbund der DDR
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|2.2. Das Sportabzeichen der DDR
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|— Vorbereitung für die Abnahmeberechtigung,
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|— Erwerb der Abnahmeberechtigung,
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|3
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|— Wiederholung der Abnahmeberechtigung
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|2.3. Der Bildengs- und Erziehungsauftrag des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR und seine Verwirklichung im sportlichen Training
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|-
!Zu behandelnde Themen
!I/M
!I/R
!II/M
!II/R
!III
!Lehrwart
|-
|2.4. Die Entwicklung soz. Persönlichkeiten im Kollektiv
|—
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|-
|2.5. Bildungs- und Erziehungsmethoden im Training
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|1
|1
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|2.6. Grundfragen der Sporthygiene
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|-
|2.7. Grundfragen der Gestaltung und Vervollkommnung der körperlichen Fähigkeiten
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|2.8. Die Anwendung effektiver Verfahren des Übungsablaufes im Trainingsprozeß
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|-
|2.9. Planung, Vorbereitung und Durchführung einer Übungsstunde
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|2.10. Die kontintierliche Arbeit mit Nachwuchskollektiven
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|-
|2.11. Sport (Selbstbetätigung)
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| colspan="7" |'''3. Spezielle Theorie und Praxis'''
|-
|3.1. Die Notenschrift
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|-
|3.2. Abkürzungen in der Notenschrift und Wiederholungszeichen
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|3.3. Der Takt
|3
|3
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|3.4. Dynamik, Rhythmus, Tempo
|3
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|-
|3.5. Versetzungs und Auflösungszeichen
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|3.6. Aufbau der C-, D-, G- u. F-Dur-Tonleiter
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|3.7. Aufbau aller Dur-Tonleitern / Hauptdreiklang / Moll-Tonleiter
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|3.8. Die Grundintervalle und das Transponieren
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|3.9. Intervallehre
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|3.11. Aufbau von Akkorden aller Dur-Tonarten
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|3.12. Die Akkordsymbolschrift
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|3.13. Die Hauptdreiklänge und ihre Verbindung zur Kadenz
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|3.14. Die Harmonisierung eines Tons
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Version vom 21. Februar 2025, 12:43 Uhr

Dies ist die originale Wiedergabe der entsprechenden Einzel-Ausgabe von „der tambour“ zum Zweck der einfachen Durchsuchbarkeit. Aus archivarischen Gründen wurde bewusst darauf verzichtet, Wortlaute zu ändern. Für die Inhalte sind die entsprechenden Original-Autoren verantwortlich. Ansichten, Meinungen oder Aufrufe spiegeln die damaligen Gegebenheiten wider und nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers!


8. Jahrgang, Ausgabe Dezember 1975

Scan der Original-Ausgabe als PDF

Seite 1

Auf ein erfolgreiches Sportjahr 1976

Allen Sportfreundinnen und Sportfreunden der Spielleutebewegung des DTSB der DDR, den Aktiven, Übungsleitern, Funktionären, Betreuern sowie deren Angehörigen, übermitteln wir zur Jahreswende die herzlichsten Glückwünsche verbunden mit der Hoffnung auf weitere erfolgreiche Zusammenarbeit und allseitige Erfüllung der gestellten Aufgaben. Gleichzeitig richten wir an alle den Dank für die gezeigten Leistungen im vergangenen Jahr und würdigen die hohe Einsatzbereitschaft sowie die Disziplin und den aufgebrachten Fleiß.

Sektor Spielleute, Zentrale Spielleutekommission

Überall neue Initiativen auf dem Weg in die Sportfeststadt Leipzig

Täglich erreichen uns neue Informationen und Meldungen über die Aktivitäten der Spielleute in Vorbereitung auf Leipzig 77.

Deshalb in dieser Rubrik erneut einige Beispiele:

LÜBBENAU — Einen interessanten Weg zur Sicherung des Nachwuchses beschreiten die Spreewalder Spielleute. Sie bildeten mit Hilfe der Direktoren an allen Schulen des Kreises Calau Arbeitsgemeinschaften für Spielleute, die künftig nach erfolgter Auswahl ihrer Besten zur TSG delegieren.

EBERSWALDE — Alle Mitglieder der BSG TIEFBAU EBERSWALDE legen bis 1977 das Sportabzeichen der DDR ab und leisten darüber hinaus 300 Stunden beim Ausbau des Sportzentrums „Bootshaus“.

HIRSCHFELD — Mit einem Stundenaufwand von 2500 Stunden schafften die Hirschfelder Spielleute einen Wert von 12 500 M durch den Bau einer Freilichtbühne am Sportplatz.

BERLIN — Auf Grund vieler Nachfragen möchten wir nochmals die Kontonummer veröffentlichen, auf die aus dem Bereich der Spielleute alle Spendenaufkommen für 1977 überwiesen werden sollten, um die uns übertragene Gesamtzielstellung als Übungsverband in der Eigenfinanzierung zu erfüllen.

Es ist das Konto Nr. 5621-32-296 bei der Stadtsparkasse Leipzig. Und bitte nicht vergessen, nach erfolgter Überweisung den Sektor Spielleute schriftlich davon informieren.

COTTBUS — Seine Mitgliederzahl will der Mädchenspielmannszug der BSG FORTSCHRITT COTTBUS bis 1977 auf 180 erhöhen. Außerdem wird das persönliche Spendenaufkommen von 0,80 M auf 1,50 M bis zum Sportfestjahr gesteigert.

Den Erlös von zwei Großveranstaltungen wollen die Mädchen zu 50 Prozent auf das Festkonto überweisen.

FREITAL — Von der Leitung des „Zentralen Mädchenspielmannszuges des DTSB der DDR“ wurden ebenso wie in den anderen zentralen Klangkörpern, erstmals offizielle Berufungsurkunden an die Kollektive vergeben, die auf Grund ihrer Leistungen für die nächsten 12 Monate Mitglieder dieser repräsentativen Züge sind.

Als Neuling bei den Mädchen wurde das Kollektiv der BSG TIEFBAU EBERSWALDE aufgenommen und berufen.

Ab 1.1.1976 »Künstlerischer Leiter«

Mit Wirkung vom 1. Januar 1976 übernahm Genosse HERBERT KLEIN, bisheriger Mitarbeiter im Sektor Spielleute des DTSB-Bundesvorstandes, die Funktion des „Künstlerischen Leiters“ der Spielleute des DTSB der DDR.

Damit obliegt ihm die Realisierung der Beschlüsse des DTSB-Bundesvorstandes sowie der Zentralen Spielleutekommission zur weiteren Entwicklung des musikalischen und technischen Niveaus der Spielleute aller Genres des DTSB der DDR und die musikalische Leitung aller kommenden Großveranstaltungen.

Seine direkte Anleitung bezieht sich vor allem auf die Bezirksübungsleiter sowie auf die verantwortlichen Übungsleiter der zentralen Klangkörper.

Genosse Klein leitet außerdem die gesamte Aus- und Weiterbildung der Spielleutebewegung des DTSB der DDR.

HEUTE:

Seite 2:

Ausschreibungen für die Spielmannszüge der Erwachsenen

Seite 3:

Themenplan für das neue Lehrprogramm der Übungsleiter

Seite 5:

Jahressportterminkalender 1976

Seite 6:

Korrektur zum Marsch „Mit vereinten Kräften“

Seite 7:

Veränderungen zur WKO ab 1. 1. 1976

Seite 2

Wettkampfausschreibungen 1976

Ausschreibung zur „DDR-Meisterschaft“ der Erwachsenenspielmannszüge Sonderklasse des DTSB der DDR 1976

1. Veranstalter

Zentrale Spielleutekommission des DTSB der DDR

2. Mit der Durchführung beauftragt

Kommission Spielmannszüge der ZSK in Verbindung mit dem BFA Halle

3. Art der Veranstaltung

„DDR-Meisterschaft 1976“ der Erwachsenenspielmannszüge Sonderklasse

4. Ort

Roßlau bei Dessau

5. Termin des Wettkampfes

2. bis 4. Juli 1976

6. Beginn des Wettkampfes

3. Juli 1976, 8.00 Uhr

7. Wettkampfdurchführung

Gemäß der WKO vom 1. Januar 1974 mit den nachfolgend veröffentlichten Zusätzen ab 1. Januar 1976

8. Termine für Meldungen und Einzahlungen

  • Meldebogen: bis 30. April 1976 an Hans Brückner, 1035 Berlin, Pettenkoferstr. 29
  • Startgebühren und Verpflegungsgeld (pro Person 15 M): bis 30. April 1976 auf das Konto 3572-37-2318 bei der Sparkasse Dessau mit den Vermerken „Startgebühren“ der BSG . . . . und „Verpflegungsgeld“ der BSG . . . . . für . . . Personen. Es sind zwei getrennte Einzahlungen vorzunehmen.
  • Kürnoten: bis 30. April 1976 per Einschreiben an Burkhard Sasse, 301 Magdeburg, Hardenbergstraße 11.

9. Anreise

Am 2. Juli 1976, bis 16.00 Uhr

10. Abreise

Am 4. Juli 1976, nach 12.00 Uhr

11. Reisekosten

Die Kollektive tragen 50 Prozent der anfallenden Fahrtkosten (Tarif DR)

Kommission Spielmannszüge
H. Winkler,
Vorsitzender

Startreihenfolge

BSG Motor Treuenbrietzen
BSG Empor Perleberg
BSG Medizin Mühlhausen
TSG Lübbenau
BSG Aufbau Brandenburg
BSG MK Ziegelrode
BSG Baukema Aschersleben
BSG Traktor Luisenthal
SG Oberlichtenau
BSG Chemie Rodleben
BSG Traktor Zabeltitz
BSG Chemie Geraberg
BSG Stahl Hettstedt
BSG Traktor Hirschfeld
SG Dynamo Halle

Ausschreibung
zum „Aufstiegsturnier“ der Erwachsenenspielmannszüge LK I des DTSB der DDR 1976

1. Veranstalter

Zentrale Spielleutekommission des DTSB der DDR

2. Mit der Durchführung beauftragt

Kommission Spielmannszüge der ZSK in Verbindung mit dem BFA Schwerin

3. Art der Veranstaltung

„Aufstiegsturnier 1976“ der Erwachsenenspielmannszüge LK I

4. Ort

Perleberg

5. Termin des Wettkampfes

14./16. Mai 1976

6. Beginn des Wettkampfes

15. Mai 1976, 13.00 Uhr

7. Wettkampfdurchführung

Gemäß der WKO vom 1. Januar 1974 mit den nachfolgend veröffentlichten Zusätzen ab 1. Januar 1976

8. Termine für Meldungen und Einzahlungen

  • Meldebogen: bis 15. März 1976 an Hans Brückner, 1035 Berlin, Pettenkoferstr. 29
  • Startgebühren und Verpflegungsgeld (pro Person 45 M): bis 15. März 1976 auf das Konto 1382-35-456 bei der Sparkasse Perleberg mit den Vermerken „Startgebühren“ der BSG . . . . . und „Verpflegungsgeld“ der BSG . . . . . für . . . Personen. Es sind zwei getrennte Überweisungen vorzunehmen.
  • Einreichung der Kürnoten: bis 15. März 1976 per Einschreiben an Burkhard Sasse, 301 Magdeburg, Hardenbergstraße 11.

9. Anreise

Am 14. Mai 1976, bis 18.00 Uhr in Perleberg

10. Abreise

Am 16. Mai 1976, nach 12.00 Uhr

11. Reisekosten

Die Kollektive tragen 50 Prozent der anfallenden Fahrtkosten (Tarif DR)

Kommission Spielmannszüge
H. Winkler,
Vorsitzender

Startreihenfolge

TSG Empor Dahme
BSG Lok Mühlhausen
BSG Einheit Mutzschen
BSG Einheit Pritzerbe
BSG Motor Barth
BSG Einheit Ruhland
BSG Einheit Tessin
BSG Chemie Schönborn
TSG Traktor Taucha
BSG Motor Stralsund
BSG Traktor Hasselfelde
BSG Empor Klengel-Serba
BSG CM Veritas Wittenberge
BSG Aufbau Karl-Marx-Stadt
TSG Chemie Apolda

BESCHLUSS

der Leitung des „Übunsgverbandes Musikschau“ zur Absicherung eines hohen Niveaus der allseitigen Vorbereitungen

Die Leitung des „UV Musikschau“ hat auf Anweisung der Abteilung Sportschau des Organisationsbüros 1977 beschlossen, die Übungsleiterausbildung, die Bezirksproben und die Zentralen Trainingslager speziell für 1977 auf der Gründlage eines in sich geschlossenen Planmaterials durchzuführen. Die darin enthaltenen Festlegungen sind in jedem Fall zu akzeptieren und einzuhalten.

Zur Übersicht für alle Beteiligten nochmals alle Termine auf einen Blick, die nichts mit den bereits feststehenden Lehrgängen an den Bezirkssportschulen zu tun haben.

1. Übungsleiterausbildung:

1.1. Bezirke Rostock, Schwerin, Magdeburg

30. 1. bis 1. 2. 1976 (BFA Rostock)
29. 1. bis 31. 10. 1976 (BFA Schwerin)
3. 12. bis 5. 12. 1976 (BFA Magdeburg)
21. 1. Bis 23. 1 1977 (BFA Rostock)
25. 3. bis 27.3. 1977 (BFA Schwerin)
Verantwortlich: BFA Vorsitzende

1.2. Bezirke Potsdam, Berlin, Frankfurt/Oder

7. 2. bis 9. 2. 1976 (BFA Potsdam)
8. 10. bis 10. 10. 1976 (BFA Berlin)
7. 1. bis 9. 1. 1977 (BFA Frankfurt/O.)
4. 3. bis 6. 3. 1977 (BFA Potsdam)
22. 4. bis 24. 4. 1977 (BFA Berlin)
Verantwortlich: BFA-Vorsitzende

1.3. Bezirke Cottbus, Dresden

27. 2. bis 29. 2. 1976 (BFA Dresd./Cott
29. 10. — 31. 10. 76 (BFA Dresd./Cottb.)
21. 1. — 23. 1. 77 (BFA Dresd./Cottb.)
25. 3. — 27. 3. 77 (BFA Dresd./Cottb.)
Verantwortlich: BFA-Vorsitzende

1.4. Bezirke Halle, Leipzig

30. 1. bis 1. 2. 1976 (BFA Halle)
29. 10. bis 31. 10. 1976 (BFA Leipzig)
3. 12. bis 5. 12. 1976 (BFA Halle)
21. 1. bis 23. 1. 1977 (BFA Leipzig)
25. 3. bis 27. 3. 1977 (BFA Halle)
Verantwortlich: BFA-Vorsitzende

1.5. Bezirke Erfurt, Suhl

9. 1. bis 11. 1. 1976 (BFA Erfurt)
8. 10. bis 10. 10. 1976 (BFA Suhl)
7. 1. bis 9. 1. 1977 (BFA Erfurt)
4. 3. bis 6. 3. 1977 (BFA Suhl)
22. 3. bis 24. 4. 197t (BFA Erfurt)
Verantwortlich: BFA-Vorsitzende

1.6. Bezirke Karl-Marx-Stadt, Gera

9. 1. bis 11. 1. 1976 (BFA K.-M.Stadt)
8. 10. bis 10. 10. 1976 (BFA Gera)
7. 1. bis 9. 1. 1977 (BFA K.-M.-Stadt)
4. 3. bis 6. 3. 1977 (BFA Gera)
22. 4. bis 24. 4. 1977 (BFA K.-M.-Stadt)
Verantwortlich: BFA-Vorsitzende

2. Bezirksproben

2.1. Bezirke Rostock, Schwerin, Magdeburg

am 31. 10. 1976 (Bezirk Schwerin)
am 27. 3. 1977 (Bezirk Schwerin)
Verantwortlich: BFA-Vorsitzender Schwerin

Fortsetzung auf Seite 3

Seite 3

Fortsetzung von Seite 2

2.2. Bezirke Potsdam, Berlin, Frankfurt/Oder

am 10. 10. 1976 (Berlin)
am 6. 3. 1977 (Potsdam)
Verantwortlich: BFA-Vorsitzender Berlin, Potsdam

2.3. Bezirke Halle, Leipzig

am 31. 10. 1976 (Bezirk Leipzig)
am 27. 3. 1977 (Bezirk Halle)
Verantwortlich: BFA-Vorsitzende Halle, Leipzig

2.4. Bezirke Cottbus, Dresden

am 31. 10. 1976 (Bez. Cottbus/Dresden)
am 27. 3. 1977 (Bez. Cottbus/Dresden)
Verantwortlich: BFA Vorsitzende Cottbus/Dresden

2.5. Bezirke Erfurt, Suhl

am 10. 10. 1976 (Bezirk Suhl)
am 24. 4. 1977 (Bezirk Erfurt)
Verantwortlich: BFA-Vorsitzende Erfurt/Suhl

2.6. Bezirke Karl-Marx-Stadt, Gera

am 10. 10. 1975 (Bezirk Gera)
am 24. 4. 1977 (Bezirk Karl-Marx-Stadt)
Verantwortlich: BFA-Vorsitzende Karl-Marx-Stadt, Gera

3. Trainingslager

3.1. Nachwuchsspielmannszüge

vom 15. bis 21. 2. 1976, mit LK I, im Bezirk Leipzig
vom 10. bis 16. 5. 1976, mit LK I, in Oelsnitz
vom 10. bis 24. 8. 1976, mit Sonderklasse (Zentrales Pionierlager)
vom 16. bis 28. 8. 1976, mit LK II, in Rerik
vom 18. bis 23. 10. 1976, mit LK II, in Halle
vom 6. bis 12. 2. 1977 mit LK I, im Bezirk Cottbus
vom 8. bis 14. 5. 1977, mit LK II, im Bezirk Erfurt
Verantwortlich: R. Lorenz

3.2. Mädchenspieimannszüge

vom 10. bis 15. Mai 1976 (Bezirk Dresden)
vom 17. bis 23. 10. 1976 (Bezirk Halle)
vom 6. bis 12. 2. 1977 (Bezirk Cottbus)
vom 8. bis 14. 5. 1977 (Bezirk Dresden)
Verantwortlich: Helga Neuworth

3.3. Fanfarenzüge

Vom 23. bis 28. 2. 1976, mit LK II/Allg. Klasse, in Leipzig
vom 8. bis 12. 5. 1976, mit LK I, im Bezirk Potsdam
vom 16. bis 28. 8. 1976 mit LK II/Allg. Klasse, in Rerik
vom 16. bis 20. 10. 1976, mit LK II/Allg. Klasse, in Leipzig
vom 5. bis 9. 2. 1977, mit LK I, in Leipzig
vom 6. bis 11. 5. 1977, mit LK II/Allg. Klasse, in Leipzig
Verantwortlich: Leo Ertel

3.4. Schalmeienkapellen

vom 10. bis 14. 5. 1976, in Leipzig
vom 17. bis 23. 10. 1976, im Bez. Gera
vom 8. bis 14. 5. 1977, im Bez. Halle
Verantwortlich: G. Schlaefke

4. Vorbereitung/

4.1. Übungsleiterlehrgänge

  • Die BFA-Spielleute laden nur die verantwortlichen Übungsleiter der berufenen Kollektive ihres Bezirkes (alle Genres) zu den festgelegten Lehrgängen, mindestens 6 Wochen vorher über die DTSB-Bezirksvorstände ein.

Fortsetzung auf Seite 7


Zu behandelnde Themen I/M I/R II/M II/R III Lehrwart
3.15. Zur Melodik, Improvisation, Notation und Interpretation 2
3.16. Umfang und Notierung der wichtigsten Musikinstrumente in der Spielleutebewegung und international gebräuchliche Abkürzungen 1
3.17. Zur Struktur der Bläserstimmen 1
3.18. Die Partitur 1 1
3.19. Die Arbeit mit der Partitur 1 1 1 1
3.20. Das Selbstanfertigen einer Partitur 1
3.21. Die Notierung d. Schlagzeugnoten (kl. Trommel) 1 1
3.22. Das Schlagen der einzelnen Schlagverbindungen auf der kleinen Trommel 2 3 1
3.23. Demonstration des großen Schlagzeugs 1 1
3.24. Das Umsetzen von Musikstücken in andere Taktarten 1 3 1 3 2 1
3.25. Ansatz- und Atemtechnik für Bläser 1
3.26. Das Transponieren 1 1 2
3.27. Die Wettkampfordnung 1 1 1 1 1 1
3.28. Der Wettkampfablauf 1 1 1 1 1 1
3.29. Die Stabzeichen und ihre Ausführung 2 2 2 2 2 1
3.30. Abspiel bekannter und unbekannter Märsche 3 3 2 2 2
3.31. Eröffnung, Auswertung und Abschluß des Lehrgangs 2 2 2 2 2 2
4. Prüfungen
4.1. Mündliches Prüfungsgespräch 2 2
4.2. Mündliche Prüfung 2 2
4.3. Schriftliche Prüfung 2 2 2 2 2 2

Für Übungsleiter der Stufe III gibt es keinen gesonderten Lehrplan. Die Grundlage für den Erwerb der Übungsleiterstufe III bildet die Erfüllung der Bedingungen des Lehrplanes für die Übungsleiter der Stufen II/M und II/R.


Teil II

Lehrprogramm zur Ausbildung von Übungsleitern der Stufen I, II, III und Lehrwart für die Spielleutebewegung des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR

Programmteil „Sportwissenschaftliche Grundlagen“

1. Übersicht

1.1. Stundentafel (Angaben in Unterrichtsstunden: 1 Stunde = 50 Minuten)

Stufe Sportwissenschaftliche Grundlagen Spezielle Theorie und Praxis Lehrgangseröffnung und -abschluß Prüfung mündl./schriftl. Sport Gesamtstunden
Sportpolitik Trainingswissenschaft
I/M

I/R

3

3

5

5

24

24

2

2

2/2

2/2

2

2

40

40

II/M

II/R

4

4

8

8

21

21

2

2

2/2

2/2

1

1

40

40

III 4 8 21 2 2/2 1 40
Lehrwart 4 7 21 2 2/2 2 40

Seite 4

Zum Zweck der Stabilisierung im Nachwuchsbereich

Zur Schaffung stabilerer Leistungsklassen machte sich für den Nachwuchsbereich eine Ergänzung der Wettkampfordnung notwendig.

Auf dieser Grundlage ist es Kollektiven ab 1975 erstmals möglich, die auf Grund von Umbesetzung des Zuges mit jungen Sportfreunden im kommenden Sportjahr das an sie gestellte Leistungspensum innerhalb der bisherigen Klasse nicht bewältigen können, einen Rückstufungsantrag zu stellen.

Außerdem ist damit die Möglichkeit gegeben, durch ausbleibende Rückmeldungen Kollektive, die nicht mehr spielfähig sind, in die Allgemeine Klasse abzustufen. Ein Vorgang, der sonst über 3 Jahre hingezogen werden muß und jungen aufstrebenden Nachwuchskollektiven einen schnelleren Aufstieg versperrte.

Das jedoch ist ein entscheidender Schritt für die altersbegrenzten Kollektive des Nachwuchses, die einer gewissen Schnellebigkeit unterliegen.

Dank des Verständnisses und der guten Mitarbeit aller Kollektiv- und Übungsleiter in Verbindung mit der Kommission Nachwuchs, konnte nun eine neue Klasseneinteilung vorgenommen werden, die für 1976 verbindlich ist und vor allem bei den Bezirksmeisterschaften zu beachten ist.

Die SONDERKLASSE bleibt unverändert.

LEISTUNGSKLASSE I:

BSG Traktor Hasselfelde
BSG Traktor Zabeltitz
BSG Traktor Luisenthal
BSG Traktor Hirschfeld
BSG Stahl Brandenburg II
BSG Kooperation Ragew.-Dürrweitzschen
BSG Aktivist Golzow I
BSG Aufbau Brandenburg
BSG Fortschritt Bischofswerda

LEISTUNGSKLASSE II:

BSG Motor Treuenbrietzen
SG Großdrebnitz
BSG Chemie Rodleben
BSG Motor Altenburg
BSG Einheit Ruhland
BSG Lok Oschersleben
BSG MK Ziegelrode/Helbra
BSG Stahl Freital
BSG VB Dresden
BSG Aktivist Schipkau

” wältigt

kurz berichtet:

PRITZWALK — Die Medaille „Für Verdienste im künstlerischen Volksschaffen der DDR“ wurde unseren Sportfreund, Medizinalrat Dr. Kurt Becker, für seine Einsatzbereitschaft und Verdienste um das Kollektiv der BSG Traktor Pritzwalk, verliehen.

RUHLAND — Im Ergebnis der Sektions- und BSG-Wahlversammlungen erreichten uns eine Reihe von Arbeitsprogrammen, die deutlich machten, daß unsere Kollektive den richtigen Weg beschreiten.

Die BSG EINHEIT RUHLAND teilte uns z. B. mit, daß es mit zu den Hauptzielen für 1976 gehört, den Wiederaufstieg in die Sonderklasse der Erwachsenenspielmannszüge zu erringen. Das Arbeitsprogramm beinhaltet wesentliche Kriterien, wie diese Aufgabe bewältigt werden soll. Einhaltung der Beschlüsse, Disziplin und Kameradschaft werden im gleichen Zusammenhang mit der musikalisch-technischen Ausbildung genannt. Sicher der beste Weg zum Erfolg.


1.2. Themenübersicht

Zu behandelnde Themen I/M I/R II/M II/R III Lehrwart
1. Sportpolitik
1.1 Rolle und Funklion des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR bei der Entwicklung von KK und Sport in der entwickelten soz. Gesellschaft 2 2
1.2. Sportordnung des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR — Versicherungsschutz und Verhütung von Sportunfällen 1 1
1.3. Die Aufgaben des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR bei der Entwicklung von KK und Sport in der entwickelten soz. Gesellschaft der DDR 2 2 2 1
1.4. Die intern. Sportpolitik des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR — ein Beitrag für Frieden und Völkerverständigung 2 2 2 3
2. Trainingswissenschaft
2.1. Die Stellung und Aufgaben des ÜL im Deutschen Turn- und Sportbund der DDR 2 2
2.2. Das Sportabzeichen der DDR
— Vorbereitung für die Abnahmeberechtigung, 1 1
— Erwerb der Abnahmeberechtigung, 3 3 3
— Wiederholung der Abnahmeberechtigung 2
2.3. Der Bildengs- und Erziehungsauftrag des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR und seine Verwirklichung im sportlichen Training 1 1 1
Zu behandelnde Themen I/M I/R II/M II/R III Lehrwart
2.4. Die Entwicklung soz. Persönlichkeiten im Kollektiv 1 1 1 1
2.5. Bildungs- und Erziehungsmethoden im Training 1 1 1 1
2.6. Grundfragen der Sporthygiene 1 1 1
2.7. Grundfragen der Gestaltung und Vervollkommnung der körperlichen Fähigkeiten 1
2.8. Die Anwendung effektiver Verfahren des Übungsablaufes im Trainingsprozeß 1
2.9. Planung, Vorbereitung und Durchführung einer Übungsstunde 1 1
2.10. Die kontintierliche Arbeit mit Nachwuchskollektiven 1 1 1 1 1 1
2.11. Sport (Selbstbetätigung) 2 2 1 1 1 2
3. Spezielle Theorie und Praxis
3.1. Die Notenschrift 3 3 2 2 2 1
3.2. Abkürzungen in der Notenschrift und Wiederholungszeichen 1 1 1 1 1
3.3. Der Takt 3 3 2 2 2 1
3.4. Dynamik, Rhythmus, Tempo 3 2 1 1 1
3.5. Versetzungs und Auflösungszeichen 1
3.6. Aufbau der C-, D-, G- u. F-Dur-Tonleiter 2 2 1
3.7. Aufbau aller Dur-Tonleitern / Hauptdreiklang / Moll-Tonleiter 2 2 1
3.8. Die Grundintervalle und das Transponieren 1
3.9. Intervallehre 1
3.11. Aufbau von Akkorden aller Dur-Tonarten 1 1
3.12. Die Akkordsymbolschrift 1
3.13. Die Hauptdreiklänge und ihre Verbindung zur Kadenz 1
3.14. Die Harmonisierung eines Tons 1

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