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Der Tambour/Ausgabe 1975 11: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Wettkampfausschreibungen 1976 ===
==== Ausschreibung Zur „DDR-Meisterschaft“ der Nachwuchsspielmannszüge im DTSB der DDR 1976 ====
'''1. Veranstalter'''
Zentrale Spielleutekommission des DTSB der DDR
'''2. Mit der Durchführung beauftragt'''
Kommission Nachwuchs der Zentralen Spielleutekommission
'''3. Art der Veranstaltung'''
„DDR-Meisterschaft 1976“ der Nachwuchsspielmannszüge im DTSB der DDR
'''4. Ort der Durchführung'''
Lübbenau/Spreewald
'''5. Termin des Wettkampfes'''
24./25. Juli 1976
'''6. Beginn des Wettkampfes'''
Am 25. 7. 1976, 9.00 Uhr
Siegerehrung: 25. 7. 1976, 13.00 Uhr
'''7. Teilnehmer'''
# BSG Medizin Mühlhausen (M)
# BSG Stahl I Brandenburg
# BSG Empor Perleberg
# BSG Stahl Hettstedt
# BSG Traktor Pritzwalk
# BSG Baukema Aschersleben
# SG Oberlichtenau
# SG Kleinröhrsdorf
# TSG Lübbenau
# BSG Chemie Geraberg (A)
# BSG Robotron Radeberg (A)
# BSG Motor Zeitz (A)
'''8. Wertung'''
Nach der gültigen WKO der Spielleute im DTSB der DDR vom 1. Januar 1974
'''9. Wettkampfdurchführung'''
Die Teilnahme am Wettkampf erfolgt auf der Grundlage der gültigen Klassifizierungsordnung. Jeder Zug gibt zur Stabführerbesprechung das Wettkampfbuch ab.
'''10. Wettkampfprogramm'''
a) Pflichtmärsche:
lt. tambour 7/75
* Der kreuzfidele Kupferschmied
* Geburtstagsmarsch
* Frohe Klänge
* Mit vereinten Kräften
Alle Pflichtmärsche können je nach Leistungsvermögen der Kollektive mehrstimmig gespielt werden.
b) Kürmärsche:
Entsprechend der WKO, Punkt 1.6.4.
'''11. Termin für Abgabe der Kürnoten bzw. Titel'''
Bis 24. Mai 1976 an Sportfreund Fritz Hippe, 7705 Lauta, Karl-Marx-Str. 41.
'''12. Startreihenfolge'''
Die Auslosung erfolgt lt. Wettkampfordnung in der Kommission Nachwuchs.
'''13. Meldetermin:'''
Der Meldebogen ist bis 1. Juni 1976 an Sportfreund Fritz Hippe (obige Adresse) zu senden.
'''14. An- und Abreise/Reisekosten:'''
Anreise der berufenen Kollektive des „ZNSZ“ erfolgt zentral mit Sammeltransport aus dem Trainingslager am 24. Juli 1976 bis 10.00 Uhr. Anreise der Kollektive, die eine Berufung in den „ZNSZ“ ablehnen und somit nicht Teilnehmer am zentralen Trainingslager sind, erfolgt kollektivweise am 24. Juli 1976 bis 10.00 Uhr an (sie tragen 50 Prozent der Reisekosten — Reichsbahntarif). Rückreise erfolgt für alle Kollektive am 25. Juli 1976 ab 13.00 Uhr.
Kommission Nachwuchs
<br />'''Lorenz,'''
<br />Vorsitzender
==== Ausschreibung  zum „Aufstiegsturnier“ der Nachwuchsspielmannszüge im DTSB der DDR 1976 ====
'''1. Veranstalter'''
Zentrale Spielleutekommission des DTSB der DDR
'''2. Mit der Durchführung beauftragt'''
Kommission Nachwuchs der Zentralen Spielleutekommission
'''3. Art der Veranstaltung'''
„Aufstiegsturnier 1976“ der Nachwuchsspielmannszüge im DTSB der DDR
'''4. Ort der Durchführung'''
Ölsnitz/Vogtland
Wettkampfplatz: (wird noch bekanntgegeben)
'''5. Termin des Wettkampfes'''
15. Mai 1976
'''6. Beginn des Wettkampfes'''
Am 15. Mai 1976, 13.00 Uhr
Siegerehrung: 15. Mai 1976, 17.00 Uhr
'''7. Teilnehmer'''
# BSG Traktor Hasselfelde
# BSG Traktor Zabeltitz
# BSG Fortschritt Bischofswerda
# BSG Traktor Luisenthal
# BSG Traktor Hirschfeld
# BSG Stahl II Brandenburg
# BSG Koop. Ragewitz/Dürrweitzschen
# BSG Turbine Golzow I
# BSG Erdöl Schwedt
# BSG Aufbau Brandenburg
'''8. Wertung'''
Nach der gültigen WKO der Spielleute im DTSB der DDR vom 1. Januar 1974
'''9. Wettkampfdurchführung'''
Die Teilnahme am Wettkampf erfolgt auf der gültigen Klassifizierungsordnung. Jeder Zug gibt zur Stabführerbesprechung das Wettkampfbuch ab.
'''10. Wettkampfprogramm'''
a) Pflichtmärsche:
lt. „tambour“ 7/75
* Der kreuzfidele Kupferschmied
* Geburtstagsmarsch
* Frohe Klänge
* Mit vereinten Kräften
Alle Pflichtmärsche können je nach Leistungsvermögen der Kollektive mehrstimmig gespielt werden.
b) Kürmärsche:
Entsprechend der WKO, Punkt 1.6.4.
'''11. Termin für Abgabe der Kürnoten bzw. Titel'''
Bis 15. März 1976 an Sportfreund Fritz Hippe, 7705 Lauta, Karl-Marx-Straße 41.
'''12. Startreihenfolge'''
Die Auslosung erfolgt lt. Wettkampfordnung in der Kommission Nachwuchs.
'''13. Meldetermin:'''
Der Meldebogen ist bis 1. April 1976 an Sportfreund Fritz Hippe (obige Adresse) zu senden.
'''14. An- und Abreise'''
Anreise aller Kollektive am 10. Mai 1976 bis 14.00 Uhr im Trainingslager (gleichfalls Ort der Wettkampfdurchführung)
Abreise am 16. Mai, 8.00 Uhr.
'''15. Reisekosten'''
Die Kollektive tragen 50 Prozent der Reisekosten (Reichsbahntarif).
Kommission Nachwuchs
<br />'''Lorenz,'''
<br />Vorsitzender
==== Ausschreibung  zum „Aufstiegsturnier“ der Fanfarenzüge im DTSB der DDR 1976 ====
'''1. Veranstalter'''
Zentrale Spielleutekommission des DTSB der DDR
'''2. Mit der Durchführung beauftragt'''
Kommission Fanfarenzüge
'''3. Art der Veranstaltung'''
„Aufstiegsturnier 1976“ der Fanfarenzüge des DTSB der DDR
Leistungsklasse II
'''4. Ort der Durchführung'''
Hettstedt (Bezirk Halle)
'''5. Termin des Wettkampfes'''
8./9. Mai 1976
'''6. Beginn des Wettkampfes'''
9. Mai 1976‚ 10.00 Uhr
'''7. Teilnehmer'''
* BSG Greika Greiz
* BSG Fortschritt Hoyerswerda
* BSG Stahl Hettstedt
* BSG Stahl Hennigsdorf
* BSG Einheit Wolfersdorf
'''8. Wertung'''
Nach der gültigen WKO der Spielleute des DTSB der DDR vom 1. Januar 1974
'''9. Wettkampfdurchführung'''
Die Teilnahme am Wettkampf erfolgt auf der Grundlage der gültigen Klassifizierungsordnung.
'''10. Wettkampfprogramm'''
a) Pflichtmärsche
* Spartakiademarsch
* Sportler voran
* Sport frei
* Potsdamer Dynamomarsch
* Mit vereinten Kräften
b) Kürmärsche — Entsprechend der WKO
'''11. Einstufung von Kürmärschen'''
Einzustufende Kürmärsche für das Wettkampfjahr 1976 sind bis 31. Januar 1976 an den Sportfreund Leo Ertel, 15 Potsdam, Haus der Jungen Pioniere, Am Neuen Garten, zu schicken.
'''12. Termin der Abgabe der Kürnoten'''
Bis 31. März 1976 an den Sportfreund Horst Müller, 705 Leipzig, Gretschelstr. 7 (It. WKO 1.6.4.)
'''13. Startreihenfolge'''
Die Auslosung wird laut WKO auf der 1. Kommissionssitzung 1976 vorgenommen.
'''14. Meldetermin:'''
Der Meldebogen ist bis 31. März 1976 an den Sportfreund Horst Müller, Leipzig, zu schicken.
'''15. Startgebühren'''
Die Startgebühren in Höhe von 35 Mark sind


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Version vom 20. Februar 2025, 11:58 Uhr

Dies ist die originale Wiedergabe der entsprechenden Einzel-Ausgabe von „der tambour“ zum Zweck der einfachen Durchsuchbarkeit. Aus archivarischen Gründen wurde bewusst darauf verzichtet, Wortlaute zu ändern. Für die Inhalte sind die entsprechenden Original-Autoren verantwortlich. Ansichten, Meinungen oder Aufrufe spiegeln die damaligen Gegebenheiten wider und nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers!


7. Jahrgang, Ausgabe November 1975

Scan der Original-Ausgabe als PDF

Seite 1

Die neue Wettkamptsaison steht vor der Tür

■ Heute Veröffentlichung aller Wettkampfausschreibungen

■ Bezirksmeisterschaften ab 1976 mit zentralen Ausschreibungen

In unserer heutigen Ausgabe veröffentlichen wir, gemäß eines Beschlusses der ZSK und mit Zustimmung aller BFA-Spielleute, die Wettkampfausschreibungen für alle zentralen und Bezirkswettkämpfe 1976.

Wir möchten an dieser Stelle nochmals betonen, den Kollektiven gehen mit dieser Veröffentlichung keine Ausschreibungen mehr zu. Die Ausschreibungen sind für alle Kollektive der jeweiligen Genres und Klassen verbindlich.

Die Teilnahme an den einzelnen Wettkämpfen wird durch die gültige WKO vom 1. Januar 1974 und die Einstufungen für die Saison 1976 in „der tambour“ 8/75 geregelt.

Instrumente zur Zeit nicht am Lager

Auf Grund der großen Nachfrage und des vorhandenen Bedarfs sind die vorrätig gewesenen Flachtrommeln und Signalhörner im DTSB-Materiallager Leipzig bereits wieder verkauft.

Zur Zeit besteht keine konkrete terminliche Aussicht auf Wiedereingang von Instrumenten aller Art.

Wir bitten deshalb, von weiteren Bestellungen und auch telefonischen Nachfragen unbedingt abzusehen.

S. Hartig und K. Zschunke aus der ZSK abberufen

Die Zentrale Spielleutekommission des DTSB der DDR hat auf Vorschlag des BFA-Spielleute Cottbus bzw. auf eigenen Antrag hin, den Genossen Vizepräsident J. Rech gebeten, die Sportfreundin KARIN ZSCHUNKE (bisheriger Vertreter des BFA Cottbus) und den Sportfreund SIEGMAR HARTIG (bisheriger Vorsitzender der Kommission Fanfaren) aus der Zentralen Spielleutekommission abzuberufen.

Beide Anträge wurden durch den Genossen J. Rech akzeptiert und die beiden Funktionäre in offizieller Form von ihm abberufen.

Lesen Sie dazu auch auf Seite 2.

L. Ertel in die ZSK berufen

Auf Vorschlag der Zentralen Spielleutekommission des DTSB der DDR wurde Sportfreund LEO ERTEL (Leiter des Fanfarenzuges der SG Dynamo Potsdam und bisheriges Mitglied der Kommission Fanfaren) vom Vizepräsidenten des DTSB der DDR, Genossen J. Rech, in die ZSK berufen.

Das Morgen ist nicht allzu fern - Leipzig ruft schon heute

Die Funktionärskonferenz als würdiger Auftakt

Auf die Kraft des Kollektivs stärker vertrauen

Die 77er Elle ist der entscheidende Maßstab

Abstriche zum Plan sind Qualitätsverluste

In neunzehn Monaten wird im Leipziger Sportforum die Festfanfare alle Teilnehmer und Zuschauer des VI. Turn- und Sportfestes und der VI. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR zur feierlichen Eröffnung rufen. Dann stehen 6 Tage voller Spannung, Dramatik, Schönheit und Eleganz bevor.

Sicher ist es noch weit bis zu jenem Zeitpunkt, doch die Vorbereitungen laufen schon jetzt auf vollen Touren und verlangen bereits volle Konzentration.

Planmäßigkeit, Kontinuietät und Zielstrebigkeit sind augenblicklich Kriterien, die für einen Erfolg Voraussetzungen schaffen.

Das wurde auch auf der Funktionärskonferenz der Spieleute des DTSB der DDR, am 13. Dezember in Leipzig, deutlich.

Die richtungsweisenden Ausführungen und klaren Anforderungen an alle Beteiligten, die vom Genossen Bernd Schenke im Auftrag der Abteilung Propaganda/Kultur des DTSB-Bundesvorstandes, der Zentralen Spielleutekommission des DTSB der DDR sowie der Leitung des „Übungsverbandes Musikschau“ dargelegt wurden, sind einzig und allein der Maßstab, mit dem in der kommenden Zeit gemessen werden muß.

In den Diskussionen brachten zahlreiche Redner zum Ausdruck, daß sie die hohe Verantwortung, die den Spielleuten übertragen wurde, erkannt haben und gemeinsam alle Kräfte zur Realisierung des Auftrages einsetzen wollen.

Auszüge aus dem Referat und enigen Diskussionsbeiträgen veröffentlichten wir in der Januarausgabe 1976.

Seite 2

Leipzig ’77

Auf dem Weg zum „Sechsten“

■ Informationen aus den Kollektiven aller Bezirke

■ Wo gibt es ähnliche oder neue Initiativen?

RODLEBEN — Einen Betrag von 200 Mark überwiesen die Spielleute der BSG Chemie Rodleben auf das Konto für „Leipzig 1977“.

Diese Summe war dem Kollektiv für den Einsatz zum Kreissportfest der Werktätigen vom FDGB-Kreisvorstand Roßlau übergeben worden. Darüber hinaus verpflichtete sich der Zug, bis zum Beginn des Sportfestes neben dem sonst üblichen Erwerb von Sonderbeitragsmarken, Sportfestsondermarken im Gesamtwert von 800 Mark zusätzlich zu kaufen.

FREITAL — Im Rahmen ihres Oktobertrainingslagers veranstalteten die Kollektive des „Zentralen Mädchenspielmannszuges des DTSB der DDR“ in Cottbus einern Sportfestbasar, um die Eigenfinanzierung des Festes zu unterstützen.

Dabei wurde ein Betrag von 120 Mark aus dem Verkauf selbstgefertigter Souveniers erzielt.

SÖMMERDA — Eine Spendenaktion innerhalb der Kollektive des Nachwuchsbereiches, die in Sömmerda an einem Trainingslager teilnahmen, und der Erlös einer öffentlichen Sammlung während eines Platzkonzertes dieser Spielmannszüge auf dem Sömmerdaer Markt, brachte eine Summe von 237,90 Mark, die auf das Sportfestkonto überwiesen wurde.

ASCHERSLEBEN — Ihre Verpflichtung zur Unterstützung der Eigenfinanzierung des Festes wollen die Mitglieder der BSG Baukema Aschersleben durch Platzkonzerte, den Erwerb von Spendenmarken sowie den Verkauf von Festlosen bereits am 30. Juni 1976 erfüllen.

Nachnominierung auf Grund guter Leistungen

Auf Beschluß der Zentralen Spielleutekommission werden folgende Klangkörper für den „ÜV Musikschau“ 1977 nachnominiert:

Spielmannszüge/Erwachsene
SG Sachsensiedlung Mühlhausen
BSG Wismut Gera
BSG BKK Regis
BSG Stahl Brandenburg
BSG DEFA Babelsberg
SG Dynamo Bützow Nord
BSG Traktor Pennewitz
BSG Traktor Gehren
BSG Einheit Parchim

Spielmannszüge/Nachwuchs
BSG Einheit Tessin

Spielmannszüge/Mädchen
BSG Tiefbau Eberswalde

Fanfarenzüge
BSG Wismut Aue
BSG Medizin Bad Kösen

5000 Mark aus unserem Übungsverband

Wie auf allen Ebenen, so hat auch die Leitung des „ÜV Musikschau“ in Vorbereitung der Leipziger Festtage einen entsprechenden Betrag zur Eigenfinanzierung beizutragen.

Für uns wurde eine Gesamtsumme von 5 TM festgelegt, die nun durch Sonderspenden, zusätzliche Auftritte und Sammlungen zu erbringen ist.

Die KOMMISSION NACHWUCHS hat sich verpflichtet, allein 1000 Mark beizusteuern und ruft alle anderen Bereiche und zentralen Klangkörper auf, ihrem Beispiel zu folgen.

Wir bitten alle Sportfreunde und Kollektive, ihre Spenden künftig direkt auf das Konto 5621-32-296 bei der Stadtsparkasse Leipzig einzuzahlen und dem Sektor Spielleute schriftlich davon Kenntnis zu geben.

Je größer der eingezahlte Betrag in der Endabrechnung ist, umso vielseitiger werden die kulturellen Maßnahmen im Vorbereitungslager 1977 für die Spielleute werden, denn einen bestimmten Prozentsatz der Einzahlungen bekommen wir dafür zur Verfügung gestellt.

Den Grundstein legten viele

Sportfreundin Sylvia Szymanski, Mitglied der BSG Baukema Aschersleben, stellte während der Wahlversammlung der Sektion Spielmannszug den Antrag, Kandidat der Partei der Arbeiterklasse zu werden.

Seit 10 Jahren gehört sie nun schon zum Kollektiv.

Die Schülerin der EOS „Thomas Müntzer“ begründet ihren Antrag wie folgt:

„Die klassenmäßige Erziehung im Elternhaus, in der Schule und vor allem im Spielmannszug legten bei mir den Grundstein für diesen Schritt, mit dem ich mich schon lange beschäftigt habe. Denn wie die Partei der Arbeiterklasse die Interessen der Jugendlichen vertritt, das ist begeisternd und da möchte ich nicht abseits stehen.“

Auch in Taucha mit Festelan

Ein recht junges Kollektiv (unser Bild) ist da im Bezirk Halle im Genre Schalmeien in den letzten Monaten herangewachsen und machte auf sich aufmerksam.

Nun haben sich seine Mitglieder konkrete Aufgaben in der Sportfestvorbereitung gestellt, die helfen sollen, noch schneller den Sprung an die Besten zu finden.

Ein Blick in die Verpflichtungen:

  1. Der Erlös eines Einsatzes wird zur Eigenfinanzierung des „VI.“ überwiesen.
  2. Der Aufbau eines Kulturzentrums wird aktiv unterstützt. Gleiches gilt für die Bildung einer FDJ-Gruppe im Kollektiv.
  3. Engste Verbindung mit den Sportfreunden, die gegenwärtig ihren Dienst in der NVA versehen.
  4. Alle Anstrengungen auf musikalisch-technischem Gebiet zu unternehmen, um die LK II zu erreichen.
  5. Weiterbildung von zwei Sportfreunden zum Übungsleiter Stufe II bzw. III.

Schreibt uns, liebe Sportfreunde, wie es bei Euch in Sachen Sportfest 1977 aussieht. Die Beiträge werden zur weiteren Anregung gern veröffentlicht.

Seite 3

Wettkampfausschreibungen 1976

Ausschreibung Zur „DDR-Meisterschaft“ der Nachwuchsspielmannszüge im DTSB der DDR 1976

1. Veranstalter

Zentrale Spielleutekommission des DTSB der DDR

2. Mit der Durchführung beauftragt

Kommission Nachwuchs der Zentralen Spielleutekommission

3. Art der Veranstaltung

„DDR-Meisterschaft 1976“ der Nachwuchsspielmannszüge im DTSB der DDR

4. Ort der Durchführung

Lübbenau/Spreewald

5. Termin des Wettkampfes

24./25. Juli 1976

6. Beginn des Wettkampfes

Am 25. 7. 1976, 9.00 Uhr

Siegerehrung: 25. 7. 1976, 13.00 Uhr

7. Teilnehmer

  1. BSG Medizin Mühlhausen (M)
  2. BSG Stahl I Brandenburg
  3. BSG Empor Perleberg
  4. BSG Stahl Hettstedt
  5. BSG Traktor Pritzwalk
  6. BSG Baukema Aschersleben
  7. SG Oberlichtenau
  8. SG Kleinröhrsdorf
  9. TSG Lübbenau
  10. BSG Chemie Geraberg (A)
  11. BSG Robotron Radeberg (A)
  12. BSG Motor Zeitz (A)

8. Wertung

Nach der gültigen WKO der Spielleute im DTSB der DDR vom 1. Januar 1974

9. Wettkampfdurchführung

Die Teilnahme am Wettkampf erfolgt auf der Grundlage der gültigen Klassifizierungsordnung. Jeder Zug gibt zur Stabführerbesprechung das Wettkampfbuch ab.

10. Wettkampfprogramm

a) Pflichtmärsche:

lt. tambour 7/75

  • Der kreuzfidele Kupferschmied
  • Geburtstagsmarsch
  • Frohe Klänge
  • Mit vereinten Kräften

Alle Pflichtmärsche können je nach Leistungsvermögen der Kollektive mehrstimmig gespielt werden.

b) Kürmärsche:

Entsprechend der WKO, Punkt 1.6.4.

11. Termin für Abgabe der Kürnoten bzw. Titel

Bis 24. Mai 1976 an Sportfreund Fritz Hippe, 7705 Lauta, Karl-Marx-Str. 41.

12. Startreihenfolge

Die Auslosung erfolgt lt. Wettkampfordnung in der Kommission Nachwuchs.

13. Meldetermin:

Der Meldebogen ist bis 1. Juni 1976 an Sportfreund Fritz Hippe (obige Adresse) zu senden.

14. An- und Abreise/Reisekosten:

Anreise der berufenen Kollektive des „ZNSZ“ erfolgt zentral mit Sammeltransport aus dem Trainingslager am 24. Juli 1976 bis 10.00 Uhr. Anreise der Kollektive, die eine Berufung in den „ZNSZ“ ablehnen und somit nicht Teilnehmer am zentralen Trainingslager sind, erfolgt kollektivweise am 24. Juli 1976 bis 10.00 Uhr an (sie tragen 50 Prozent der Reisekosten — Reichsbahntarif). Rückreise erfolgt für alle Kollektive am 25. Juli 1976 ab 13.00 Uhr.

Kommission Nachwuchs
Lorenz,
Vorsitzender

Ausschreibung zum „Aufstiegsturnier“ der Nachwuchsspielmannszüge im DTSB der DDR 1976

1. Veranstalter

Zentrale Spielleutekommission des DTSB der DDR

2. Mit der Durchführung beauftragt

Kommission Nachwuchs der Zentralen Spielleutekommission

3. Art der Veranstaltung

„Aufstiegsturnier 1976“ der Nachwuchsspielmannszüge im DTSB der DDR

4. Ort der Durchführung

Ölsnitz/Vogtland

Wettkampfplatz: (wird noch bekanntgegeben)

5. Termin des Wettkampfes

15. Mai 1976

6. Beginn des Wettkampfes

Am 15. Mai 1976, 13.00 Uhr

Siegerehrung: 15. Mai 1976, 17.00 Uhr

7. Teilnehmer

  1. BSG Traktor Hasselfelde
  2. BSG Traktor Zabeltitz
  3. BSG Fortschritt Bischofswerda
  4. BSG Traktor Luisenthal
  5. BSG Traktor Hirschfeld
  6. BSG Stahl II Brandenburg
  7. BSG Koop. Ragewitz/Dürrweitzschen
  8. BSG Turbine Golzow I
  9. BSG Erdöl Schwedt
  10. BSG Aufbau Brandenburg

8. Wertung

Nach der gültigen WKO der Spielleute im DTSB der DDR vom 1. Januar 1974

9. Wettkampfdurchführung

Die Teilnahme am Wettkampf erfolgt auf der gültigen Klassifizierungsordnung. Jeder Zug gibt zur Stabführerbesprechung das Wettkampfbuch ab.

10. Wettkampfprogramm

a) Pflichtmärsche:

lt. „tambour“ 7/75

  • Der kreuzfidele Kupferschmied
  • Geburtstagsmarsch
  • Frohe Klänge
  • Mit vereinten Kräften

Alle Pflichtmärsche können je nach Leistungsvermögen der Kollektive mehrstimmig gespielt werden.

b) Kürmärsche:

Entsprechend der WKO, Punkt 1.6.4.

11. Termin für Abgabe der Kürnoten bzw. Titel

Bis 15. März 1976 an Sportfreund Fritz Hippe, 7705 Lauta, Karl-Marx-Straße 41.

12. Startreihenfolge

Die Auslosung erfolgt lt. Wettkampfordnung in der Kommission Nachwuchs.

13. Meldetermin:

Der Meldebogen ist bis 1. April 1976 an Sportfreund Fritz Hippe (obige Adresse) zu senden.

14. An- und Abreise

Anreise aller Kollektive am 10. Mai 1976 bis 14.00 Uhr im Trainingslager (gleichfalls Ort der Wettkampfdurchführung)

Abreise am 16. Mai, 8.00 Uhr.

15. Reisekosten

Die Kollektive tragen 50 Prozent der Reisekosten (Reichsbahntarif).

Kommission Nachwuchs
Lorenz,
Vorsitzender

Ausschreibung zum „Aufstiegsturnier“ der Fanfarenzüge im DTSB der DDR 1976

1. Veranstalter

Zentrale Spielleutekommission des DTSB der DDR

2. Mit der Durchführung beauftragt

Kommission Fanfarenzüge

3. Art der Veranstaltung

„Aufstiegsturnier 1976“ der Fanfarenzüge des DTSB der DDR

Leistungsklasse II

4. Ort der Durchführung

Hettstedt (Bezirk Halle)

5. Termin des Wettkampfes

8./9. Mai 1976

6. Beginn des Wettkampfes

9. Mai 1976‚ 10.00 Uhr

7. Teilnehmer

  • BSG Greika Greiz
  • BSG Fortschritt Hoyerswerda
  • BSG Stahl Hettstedt
  • BSG Stahl Hennigsdorf
  • BSG Einheit Wolfersdorf

8. Wertung

Nach der gültigen WKO der Spielleute des DTSB der DDR vom 1. Januar 1974

9. Wettkampfdurchführung

Die Teilnahme am Wettkampf erfolgt auf der Grundlage der gültigen Klassifizierungsordnung.

10. Wettkampfprogramm

a) Pflichtmärsche

  • Spartakiademarsch
  • Sportler voran
  • Sport frei
  • Potsdamer Dynamomarsch
  • Mit vereinten Kräften

b) Kürmärsche — Entsprechend der WKO

11. Einstufung von Kürmärschen

Einzustufende Kürmärsche für das Wettkampfjahr 1976 sind bis 31. Januar 1976 an den Sportfreund Leo Ertel, 15 Potsdam, Haus der Jungen Pioniere, Am Neuen Garten, zu schicken.

12. Termin der Abgabe der Kürnoten

Bis 31. März 1976 an den Sportfreund Horst Müller, 705 Leipzig, Gretschelstr. 7 (It. WKO 1.6.4.)

13. Startreihenfolge

Die Auslosung wird laut WKO auf der 1. Kommissionssitzung 1976 vorgenommen.

14. Meldetermin:

Der Meldebogen ist bis 31. März 1976 an den Sportfreund Horst Müller, Leipzig, zu schicken.

15. Startgebühren

Die Startgebühren in Höhe von 35 Mark sind

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