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Der Tambour/Ausgabe 1975 05: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Seite wurde neu angelegt: „{{DerTambourAusgaben}} = 7. Jahrgang, Ausgabe Mai 1975 = Scan der Original-Ausgabe als PDF == Seite 1 == === Versäumnisse und Mittelmaß zulassen, bedeutet Qualitätsverluste hinnehmen === '''■ Zentrale Spielleutekommission beschloß wichtiges Dokument zur Aus- und Weiterbildung''' '''■ Bezirksfachausschüsse tragen hohe Verantwortung in den kommenden 25 Monaten''' '''■ Vornominierung der Klangkörper für 19…“
 
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=== Leipzig ’77 ===
==== Es geschieht noch vieles hinter den Kulissen ====
■ ÜV Musikschau formiert sich zusehends
■ Künftige Informationen im „tambour“
[[Datei:DerTambour1975-5-2-1.png|mini|'''DIE FESTLICHE ERÖFFNUNG''' wird am Fuße des Glockenturmes auf der Festwiese des Sportforums am 25. Juli abends Teilnehmer und Gastgeber vereinen und die richtige Einstimmung für die folgenden Tage geben.]]
[[Datei:DerTambour1975-5-2-2.png|mini|'''GESCHLOSSENE TORE, LEERE RÄNGE''' — so zeigt sich der Stadionkessel in diesen Tagen. Nur hin und wieder finden Gestalter für die Sportschau den Weg dahin, um am praktischen Beispiel ihre Ideen zu beraten.]]
Setzen wir voraus, daß in allen Sektionen der Spielleute das Fest 1977 bereits entsprechend im Mittelpunkt der Gespräche stand und sich jeder seine eigenen Gedanken gemacht hat.
Dann muß man sagen, die gegenwärtig zu tätigenden Arbeitsaufgaben in Vorbereitung des Sportfestes und der Spartakiade entwickeln sich zwar im Verborgenen, hinter den sogenannten Kulissen, aber sie sind nicht losgelöst von der laufenden Entwicklung.
Das Pflichtrepertoire der Spielleute beispielsweise ordnet sich ein in die musikalische Gestaltung der Musikschau innerhalb der Sportschau und die Trainingslager zentraler Klangkörper dienen der Erprobung choreografischer Elemente.
Das Wirken der Funktionäre in zentralen Funktionen zur V. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR 1975 beispielsweise ist auch eine Möglichkeit, den richtigen Kader an der richtigen Stelle auszuprobieren.
So reiht sich eines an das andere mit dem gemeinsamen Ziel, 1977 das Optimalste mit minimalstem Aufwand zu erreichen.
===== Von nun an regelmäßige Informationen =====
Die Leitung des „Übungsverbandes Musikschau“ nimmt mit Wirkung vom 1. Juli 1975 ihre Tätigkeit auf. Die Sportfreunde sind alle erfahrene Funktionäre, die schon eine stattliche Zahl größerer Veranstaltungen politisch-organisatorisch und technisch geleitet haben.
Mit ihrer Vorstellung beginnen wir in der nächsten Ausgabe unsere regelmäßigen Informationen über den Stand unserer Vorbereitungen im „Übungsverband Musikschau des DTSB der DDR“.
Heute geben wir einige wichtige Details zur Kenntnis, die wir als notwendige Voraussetzung für die weitere Zusammenarbeit zwischen der Leitung und den Kollektiven ansehen.
===== Gestalterkollektiv hat Vorarbeiten erfolgreich abgeschlossen =====
Seit über 10 Monaten arbeitet das Gestalterkollektiv unseres ÜV an der Konzeption der Musikschau. Die Erfahrungen von 1969 und 1973 berücksichtigend wurde nach Varianten und Gestaltungselementen gesucht, die eine effektvolle und ansprechende Darbietung garantieren, den Akteuren (Spielleuten) aber keine übermäßigen und zusätzlichen Belastungen in der Vorbereitung aufbürden.
Der musikalische Teil und die Choreografie sind inzwischen fertiggestellt. Viel Zeit wurde von allen Mitgestaltern investiert, um das jetzt vorliegende Material zu erarbeiten. Die Miniaturschau am 29. August 1975 wird zeigen, ob der beschrittene Weg richtig war und die erhoffte Wirkung eintritt.
Der „Geburtstagsmarsch“ und „Der kreuzfidele Kupferschmied“ sind ebenso eingearbeitet wie der Hornmarsch „Frohe Klänge“ und jene Märsche, die für 1976/77 als Pflichtrepertoire aufgenommen werden.
===== Mini-Schau Trainingslager in Neu Zittau =====
Mitglieder des Fanfarenzuges der SG Dynamo Potsdam, aus den Blasorchestern des DTSB der DDR und des „Auswahlspielmannszuges“ werden mit allen Bezirksübungsleitern und dem Gestalterkollektiv in der Zeit vom 16. bis 28. August 1975 in Neu Zittau den musikalilischen Teil einstudieren, um eine entsprechende Bandaufnahme vom Gesamtprogramm zur Miniaturschau aller Übungsverbände am 29. August 1975 in der Berliner Dynamohalle vorzustellen.
Diese Spielleute sollen es anschließend sein, die mit ihren Erfahrungen im Gesamtbereich der Spielleute, natürlich vorrangig im Kreis der vornominierten Kollektive für 1977, für eine einheitliche Einstudierung des Repertoires sorgen.
In unserer nächsten Ausgabe setzen wir die Informationen fort u. a. mit konkreten Fakten zur finanziellen Seite (Eigenbeteiligung und 4 Bekleidungskauf).


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Version vom 7. Februar 2025, 13:50 Uhr

Dies ist die originale Wiedergabe der entsprechenden Einzel-Ausgabe von „der tambour“ zum Zweck der einfachen Durchsuchbarkeit. Aus archivarischen Gründen wurde bewusst darauf verzichtet, Wortlaute zu ändern. Für die Inhalte sind die entsprechenden Original-Autoren verantwortlich. Ansichten, Meinungen oder Aufrufe spiegeln die damaligen Gegebenheiten wider und nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers!


7. Jahrgang, Ausgabe Mai 1975

Scan der Original-Ausgabe als PDF

Seite 1

Versäumnisse und Mittelmaß zulassen, bedeutet Qualitätsverluste hinnehmen

■ Zentrale Spielleutekommission beschloß wichtiges Dokument zur Aus- und Weiterbildung

■ Bezirksfachausschüsse tragen hohe Verantwortung in den kommenden 25 Monaten

■ Vornominierung der Klangkörper für 1977 an Bezirksvorstände und BFA-Spielleute übergeben

Außerordentliche, auf die nächsten zwei Jahre orientierende Beratungen, fanden Ende April in Berlin und Leipzig statt.

Die Zentrale Spielleutekommission beim Präsidium des DTSB der DDR und leitende Funktionäre der Bezirksfachausschüsse beschäftigten sich mit konkreten Fragen der inhaltlichen Vorbereitung auf das VI. Turn- und Sportfest und die Vl. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR 1977 in Leipzig.

AUFTAKT zur Musikschau der Spielleute 1969. Der Einmarsch der Spielmannszüge mit „Jubelklängen“ war imponierend und setzte mit den folgenden Darbietungen Maßstäbe, die es 1977 zu übertreffen gilt, wenn das Wachstum unserer Bewegung dokumentiert werden soll.

Im Mittelpunkt der Tagung der ZENTRALEN SPIELLEUTEKOMMISSION stand ein Beschlußentwurf zur Verbesserung der Aus- und Weiterbildung von Übungsleitern in den Bezirken und im zentralen Bereich.

Auf der Grundlage einer Analyse des I. Quartals 1975, die im Vergleich zum Jahr 1974 die gleichen Aussagen beinhaltet, wurden neue Wege und Methoden beschlossen, die Ergebnisse zurückliegender Monate schnellstens vergessen machen. Denn, so zeigt es die Statistik, von 120 verfügbaren Plätzen an Sportschulen wurden nur 87 zur Aus- und Weiterbildung genutzt. Wobei 18,1 Prozent der Teilnehmer die geforderten Prüfungsbedingungen nicht erfüllten und damit durchfielen. Allein im Bezirk Leipzig waren es 46,7 Prozent der Prüflinge, die versagten.

Deshalb wurde dieser Beschluß auch den BFA-VORSITZENDEN und den STELLV. für KULTUR/BILDUNG der BFA eingehend erläutert, da sich gezeigt hat, daß die Hauptursachen für das schlechte Abschneiden im mangelhaften Vorbereitungsprozeß der Bezirke einerseits und ihrer eigenen Übungsleiterlehrgänge andererseits zu suchen sind.

In Vorbereitung auf die Musikschau für 1977 erwachsen daraus für die Bezirke große und verantwortungsvolle Aufgaben. Das trifft vor allem auf all die Kollektive zu, die vom Sektor Spielleute für den „Übungsverband Musikschau“ vornominiert wurden (siehe heutige Ausgabe Seigen 3/4) und mit denen nun zielgerichtet gearbeitet werden muß.

Seitens der DTSB-Bezirksvorstände gibt es dazu die erforderliche Unterstützung, wenn sich die BFA rechtzeitig und plamäßig mit ihren Vorstellungen und Vorhaben melden.

Letzte Meldung

»Ausbildungs-ABC« sofort lieferbar

LEIPZIG — Um die vielen Anfragen aus alle Kollektiven der Spielleutesektionen zu beantworten, sei an dieser Stelle nochmals vermerkt, daß das neue „Ausbildungs-ABC“ einschließlich der erforderlich gewordenen Korrekturbeilage bei schriftlicher Bestellung im DTSB-Materiallager, 7026 Leipzig, Gustav-Esche-Straße 32, zum Preis von 15,— Mark sofort erhältlich ist. Selbstabholung ist auch möglich.

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Leipzig ’77

Es geschieht noch vieles hinter den Kulissen

■ ÜV Musikschau formiert sich zusehends

■ Künftige Informationen im „tambour“

DIE FESTLICHE ERÖFFNUNG wird am Fuße des Glockenturmes auf der Festwiese des Sportforums am 25. Juli abends Teilnehmer und Gastgeber vereinen und die richtige Einstimmung für die folgenden Tage geben.
GESCHLOSSENE TORE, LEERE RÄNGE — so zeigt sich der Stadionkessel in diesen Tagen. Nur hin und wieder finden Gestalter für die Sportschau den Weg dahin, um am praktischen Beispiel ihre Ideen zu beraten.

Setzen wir voraus, daß in allen Sektionen der Spielleute das Fest 1977 bereits entsprechend im Mittelpunkt der Gespräche stand und sich jeder seine eigenen Gedanken gemacht hat.

Dann muß man sagen, die gegenwärtig zu tätigenden Arbeitsaufgaben in Vorbereitung des Sportfestes und der Spartakiade entwickeln sich zwar im Verborgenen, hinter den sogenannten Kulissen, aber sie sind nicht losgelöst von der laufenden Entwicklung.

Das Pflichtrepertoire der Spielleute beispielsweise ordnet sich ein in die musikalische Gestaltung der Musikschau innerhalb der Sportschau und die Trainingslager zentraler Klangkörper dienen der Erprobung choreografischer Elemente.

Das Wirken der Funktionäre in zentralen Funktionen zur V. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR 1975 beispielsweise ist auch eine Möglichkeit, den richtigen Kader an der richtigen Stelle auszuprobieren.

So reiht sich eines an das andere mit dem gemeinsamen Ziel, 1977 das Optimalste mit minimalstem Aufwand zu erreichen.

Von nun an regelmäßige Informationen

Die Leitung des „Übungsverbandes Musikschau“ nimmt mit Wirkung vom 1. Juli 1975 ihre Tätigkeit auf. Die Sportfreunde sind alle erfahrene Funktionäre, die schon eine stattliche Zahl größerer Veranstaltungen politisch-organisatorisch und technisch geleitet haben.

Mit ihrer Vorstellung beginnen wir in der nächsten Ausgabe unsere regelmäßigen Informationen über den Stand unserer Vorbereitungen im „Übungsverband Musikschau des DTSB der DDR“.

Heute geben wir einige wichtige Details zur Kenntnis, die wir als notwendige Voraussetzung für die weitere Zusammenarbeit zwischen der Leitung und den Kollektiven ansehen.

Gestalterkollektiv hat Vorarbeiten erfolgreich abgeschlossen

Seit über 10 Monaten arbeitet das Gestalterkollektiv unseres ÜV an der Konzeption der Musikschau. Die Erfahrungen von 1969 und 1973 berücksichtigend wurde nach Varianten und Gestaltungselementen gesucht, die eine effektvolle und ansprechende Darbietung garantieren, den Akteuren (Spielleuten) aber keine übermäßigen und zusätzlichen Belastungen in der Vorbereitung aufbürden.

Der musikalische Teil und die Choreografie sind inzwischen fertiggestellt. Viel Zeit wurde von allen Mitgestaltern investiert, um das jetzt vorliegende Material zu erarbeiten. Die Miniaturschau am 29. August 1975 wird zeigen, ob der beschrittene Weg richtig war und die erhoffte Wirkung eintritt.

Der „Geburtstagsmarsch“ und „Der kreuzfidele Kupferschmied“ sind ebenso eingearbeitet wie der Hornmarsch „Frohe Klänge“ und jene Märsche, die für 1976/77 als Pflichtrepertoire aufgenommen werden.

Mini-Schau Trainingslager in Neu Zittau

Mitglieder des Fanfarenzuges der SG Dynamo Potsdam, aus den Blasorchestern des DTSB der DDR und des „Auswahlspielmannszuges“ werden mit allen Bezirksübungsleitern und dem Gestalterkollektiv in der Zeit vom 16. bis 28. August 1975 in Neu Zittau den musikalilischen Teil einstudieren, um eine entsprechende Bandaufnahme vom Gesamtprogramm zur Miniaturschau aller Übungsverbände am 29. August 1975 in der Berliner Dynamohalle vorzustellen.

Diese Spielleute sollen es anschließend sein, die mit ihren Erfahrungen im Gesamtbereich der Spielleute, natürlich vorrangig im Kreis der vornominierten Kollektive für 1977, für eine einheitliche Einstudierung des Repertoires sorgen.

In unserer nächsten Ausgabe setzen wir die Informationen fort u. a. mit konkreten Fakten zur finanziellen Seite (Eigenbeteiligung und 4 Bekleidungskauf).

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