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Der Tambour/Ausgabe 1971 07: Unterschied zwischen den Versionen

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=== unser standpunkt ===
Die kontinuierliche Entwicklung der im DTSB organisierten Klangkörper zeichnete sich in den zurückliegenden Monaten immer deutlicher ab.
Galt das Augenmerk der verantwortlichen Funktionäre seit 1968 besonders der Nachwuchsfrage, der Bildung zentraler Klangkörper wie des „Zentralen Mädchenspielmannszuges“, des „Zentralen Pionierspielmannszuges“ und des „Zentralen Fanfarenzuges“, so stehen jetzt der Aufbau der „Bezirkskorps der Erwachsenen und Pioniere“ im Mittelpunkt des Bereiches der Spielmannszüge.
Auf einem anderen Gebiet gilt es verlorenen Boden aufzuholen und der kontinuierlichen Entwicklung mit ihren Tendenzen zu entsprechen.
Ich meine damit die Arbeit mit den DTSB-Blasorchestern und ihren Zusammenschluß zu einem zentralen Klangkörper.
Das wird um so dringlicher, da die Kommission Technik der ZSK an die Durchsetzung einer musikalisch-technischen Konzeption herangeht, die alle Genres gleichberechtigt einbezieht und von jedem zentralen Klangkörper, das ihm Mögliche an Leistung abverlangen wird.
Durch diese neue Qualität des Niveaus, gepaart mit einer richtigen Proportionalität der Spielstärken, ergeben sich Möglichkeiten der Darbietungen, die letztendlich dem Charakter und den Anforderungen unserer Großveranstaltungen gerecht werden.
Die Blasorchester spielen gerade in dieser Frage keine unwichtige Rolle. Das wurde von uns bereits vor dem V. Deutschen Turn- und Sportfest der DDR 1969 erkannt und deshalb die sich abzeichnende gemeinsame Entwicklung gefördert.
Verschiedene Umstände ließen den Erfolg am Horizont verschwinden und Ruhe um diese Kollektive eintreten. Den Funken der Funktionärskonferenz vom November 1970 haben wir nun vor einigen Wochen wieder geschürt und eine erste Beratung mit den Leitern der Orchester durchgeführt.
Die Bereitschaft der Kollektive, mit uns zu arbeiten, ist vorhanden. Nun ist es eine gemeinsame Aufgabe, schrittweise vorzugehen. Denn durch die den Blasorchestern eigene Aussagekraft, auf Grund der instrumentellen Besetzung, erhalten unsere Auftritte eine wertvolle musikalisch-technische Steigerung und Bereicherung, die dem Spiel die eigentliche Klangfülle bringt.
Zur nächsten Beratung gilt es die kommenden Maßnahmen konkret abzustecken, um diesen neuen zentralen Klangkörper aufzubauen. Sein Aufbau wird sich parallel mit der Bildung des „Bundeskorps“ der Erwachsenenspielmannszüge vollziehen, das sich aus den besten „Bezirkskorps“ zusammensetzen wird.
Diese Entwicklung ist nicht spontan, sondern langfristig geplant und durchgesetzt worden. Sie beweist Kontinuität und ein weiteres Anwachsen der Qualität in der Führungs- und Leitungstätigkeit unserer Spielleutebewegung.
'''G. Bodenstein'''
=== Klassifizierungsprogramm für Pionierspielmannszüge ===
'''Dieses Programm ist als Ergänzung zur Wettkampfordnung der Spielleute des DTSB, Anlage 1, Absatz 2.1.4. anzusehen und entsprechend einzuordnen.'''
'''Auf Grund von Festlegungen der Zentralen Spielleutekommission hat ein Klassifizierungsprogramm 4 Jahre Gültigkeit und muß danach neu erarbeitet werden. Das heißt, das gegenwärtig gültige Programm ist ab 1973 neuzufassen.'''
'''Aus diesem Grund veröffentlichen wir das Pionierklassifizierungsprogramm in „der tambour“ und werden es dann gemeinsam mit dem Programm der Erwachsenen im „Handbuch“ einordnen.'''
==== KLASSIFIZIERUNG der Pionierspielmannszüge ====
'''1. Klasseneinteilung'''
Leistungsklasse I: Sie umfaßt 12 Kollektive, die sich über die Bezirksmeisterschaften qualifiziert haben.
Leistungsklasse II: Sie umfaßt 10 Kollektive, die sich über die Bezirksmeisterschaften qualifiziert haben.
Altgemeine Klasse: Sie umfaßt alle am Wettkampfsystem des DTSB beteiligten Pionierspielmannszüge, die sich bisher nicht für eine der oben genannten Leistungsklassen qualifizieren konnten.
'''2. Klassifizierung:'''
Die Leistungsklasse I führt jährlich eine „DDR-Bestenermittlung“ durch. Der Sieger trägt den Titel „DDR-Bester“ des betreffenden Jahres.
Die Leistungsklasse II führt jährlich den Wettkampf um den „Wanderpokal der Pionierorganisation ‚Ernst Thälmann‘“ durch, der gleichzeitig als „Aufstiegsturnier“ gewertet wird.
Die Allgemeine Klasse führt im Rahmen der laufenden Bezirksmeisterschaften ihre Wettkämpfe zu ihren Bedingungen durch.
'''3. Auf- und Abstiegsreglement'''
3.1. Die drei Erstplazierten der „DDR-Bestenermittlung“ erhalten Medaillen und Urkunden. Die drei Letztplazierten des Wettkampfes steigen ungeachtet ihrer erreichten Punktzahl aus der LK I ab und starten im folgenden Jahr in der LK II.
3.2. Die drei Erstplazierten des „Aufstiegsturniers“ steigen ungeachtet ihrer erreichten Punktzahl in die LK I auf und starten im folgenden Jahr in dieser Klasse zu ihren Bedingungen.
Die beiden Letztplazierten des Wettkampfes steigen in die Allgemeine Klasse ab und starten dort im folgenden Jahr im Rahmen des Bezirkes.
3.3. Die beiden punkthöchsten Kollektive aller Bezirke der Allgemeinen Klasse steigen in die LK II auf und starten dort im folgenden Jahr zu den entsprechenden Bedingungen.
'''4. Startbedingungen'''
Die Kollektive der LK I und LK II sind für zentrale Wettkämpfe nur startberechtigt, wenn sie an den vorangegangenen Bezirksmeisterschaften des laufenden Sportjahres teilgenommen haben.
Die erreichten Punktzahlen der Bezirkswettkämpfe haben dabei keinen Einfluß auf die Plazierung bei zentralen Wettkämpfen.
Aufsteiger zu den einzelnen Klassen, die nicht den Anforderungen dieser Leistungsklasse entsprechen, sind zurückzustufen.
'''5. Klassifizierungsbedingungen'''
Leistungsklasse I: Jeder Zug hat zum Wettkampf zwei Kürmärsche einzureichen. Einer davon (selbstgewählt) wird im Stand, der andere in der Bewegung gespielt (2. Durchgang).
Vom Kampfgericht werden die Pflichtmärsche, einer im Stand und einer in der Bewegung, aus dem festgelegten Pflichtprogramm bestimmt.
Die Kürmärsche müssen mindestens die Schwierigkeit 3.0 haben.
Das Kürprogramm hat für zentrale Wettkämpfe zwei Jahre Gültigkeit.
Jeder Zug hat mindestens zwei Lyren einzusetzen.
Leistungsklasse II: Die Bedingungen sind analog der LK I. Die Schwierigkeit der einzureichenden Kürmärsche muß mindestens 2.6 erreichen.
Altgemeine Klasse: Jeder Zug hat bei den Bezirksmeisterschaften einen selbstgewählten Kürmarsch einzureichen (Mindestschwierigkeit 1.8), der dann mit einem festgelegten Pflichtmarsch zu spielen ist.
Dieser Wettkampf wird nur in einem Durchgang ausgetragen.
6. Dieses Klassifizierungsprogramm tritt ab 1972 vollinhaltlich in. Kraft. Für 1971 gelten bestimmte Festlegungen und Sonderregelungen, die sich auf Grund der Neubildung der Klassen notwendig machten.


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Version vom 23. Oktober 2024, 14:45 Uhr

Dies ist die originale Wiedergabe der entsprechenden Einzel-Ausgabe von „der tambour“ zum Zweck der einfachen Durchsuchbarkeit. Aus archivarischen Gründen wurde bewusst darauf verzichtet, Wortlaute zu ändern. Für die Inhalte sind die entsprechenden Original-Autoren verantwortlich. Ansichten, Meinungen oder Aufrufe spiegeln die damaligen Gegebenheiten wider und nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers!


4. Jahrgang, Ausgabe Juli 1971

Scan der Original-Ausgabe als PDF

Seite 1

Erfolge ständig neu erkämpfen

■ Gute Ergebnisse der Bezirksmeisterschaften 1971

■ Ergebnisse des VIII. Parteitages der SED in die Arbeit 1972 kontinuierlich einbeziehen

Ende Juni hatten sich die Vorsitzenden der Bezirksspielleutekommissionen in Berlin zusammengefunden, um gemeinsam mit dem Genossen Bernd Schenke eine sachliche Auswertung und Einschätzung der Bezirksmeisterschaften 1971 vorzunehmen.

Zu Beginn der Beratung werteten die Funktionäre eine stattgefundene Aktivtagung aus, die im Ergebnis des VIII. Parteitages der SED am Vortag in der Berliner Dynamohalle stattgefunden hatte. Der Präsident des DTSB, Genosse Manfred Ewald, hatte im Verlauf dieser Beratung bedeutende Ausführungen zur weiteren Arbeit innerhalb unserer sozialistischen Sportbewegung vorgetragen, die es nun auch in der Spielleutebewegung auszuwerten gilt. In der Augustausgabe werden wir ausführlicher und spezifischer darauf eingehen.

Im Anschluß an die kritischen Einschätzungen der einzelnen Bezirkswettkämpfe, ihren Vorbereitungen und Rahmenveranstaltungen, konnte übereinstimmend festgestellt werden, daß sich das Gesamtniveau mit einigen Abstrichen gegenüber 1970 verbessert hat. Es aber nun gilt, mit dem gleichen Einsatz an Kraft und Zeit qualitativ bessere und effektivere Meisterschaften im Sportjahr 1972 vorzubereiten.

Im Verlauf der Aussprache gab es eine Fülle von Anregungen und Hinweisen, die unbedingt von den einzelnen Bezirkskommissionen beachtet und ausgewertet werden müssen, wenn unsere neuen Zielstellungen erreicht werden sollen.

Auf Seite 5 der heutigen Ausgabe gehen wir auf die einzelnen Bezirke nochmals näher ein und veröffentlichen einen „Beschluß zur Durchführung der Bezirksmeisterschaften 1972“.

Aufstiegsturnier zur Sonderklasse

STRAHLENDE STABFÜHRER — die stellvertretend für ihre Kollektive die Gratulationen zum Gewinn des „Aufstiegsturniers“ und den damit geschafften Aufstieg zur Sonderklasse entgegennahmen. Von links W. Liebau, Hasselfelde, Heinz Kubitza, Rodleben, und Tankfred Böhme, Karl-Marx-Stadt.
1. BSG CHEMIE RODLEBEN 51,85 Pkt.
2. BSG TRAKTOR HASSELFELDE 50,28 Pkt.
3. BSG AUFBAU KARL-MARX-STADT 49,78 Pkt.
4. BSG OBERLICHTENAU 49,60 Pkt.
5. BSG MOTOR STRALSUND 49,20 Pkt.
6. BSG TRAKTOR FRIEDLAND 49,13 Pkt.
7. TSG EMPOR DAHME 48,93 Pkt.
8. BSG TRAKTOR HIRSCHFELD 47,70 Pkt.
9. BSG STAHL MEGU LEIPZIG 46,23 Pkt.
10. BSG MOTOR ALTENBURG 45,48 Pkt.
11. BSG EINHEIT WURZEN disqual.

Letzte Meldung

Schalmaien ermittelten Aufsteiger

„Beim „Aufstiegsturnier“ der Schalmeienkapellen des DTSB zur Leistungsklasse 1 gab es in Brandenburg/Havel folgende Ergebnisse:

1. BSG Lok Stahlbau Dessau 52,62 Pkt.
2. BSG Fortschritt Falkenstein 52,30 Pkt.
3. SG Neugernsdorf 48,22 Pkt.
4. BSG Lok Brandenburg 48,17 Pkt.
5. SG Rüdersdorf 46,67 Pkt.
6. BSG Traktor Naundorf 45,30 Pkt.

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unser standpunkt

Die kontinuierliche Entwicklung der im DTSB organisierten Klangkörper zeichnete sich in den zurückliegenden Monaten immer deutlicher ab.

Galt das Augenmerk der verantwortlichen Funktionäre seit 1968 besonders der Nachwuchsfrage, der Bildung zentraler Klangkörper wie des „Zentralen Mädchenspielmannszuges“, des „Zentralen Pionierspielmannszuges“ und des „Zentralen Fanfarenzuges“, so stehen jetzt der Aufbau der „Bezirkskorps der Erwachsenen und Pioniere“ im Mittelpunkt des Bereiches der Spielmannszüge.

Auf einem anderen Gebiet gilt es verlorenen Boden aufzuholen und der kontinuierlichen Entwicklung mit ihren Tendenzen zu entsprechen.

Ich meine damit die Arbeit mit den DTSB-Blasorchestern und ihren Zusammenschluß zu einem zentralen Klangkörper.

Das wird um so dringlicher, da die Kommission Technik der ZSK an die Durchsetzung einer musikalisch-technischen Konzeption herangeht, die alle Genres gleichberechtigt einbezieht und von jedem zentralen Klangkörper, das ihm Mögliche an Leistung abverlangen wird.

Durch diese neue Qualität des Niveaus, gepaart mit einer richtigen Proportionalität der Spielstärken, ergeben sich Möglichkeiten der Darbietungen, die letztendlich dem Charakter und den Anforderungen unserer Großveranstaltungen gerecht werden.

Die Blasorchester spielen gerade in dieser Frage keine unwichtige Rolle. Das wurde von uns bereits vor dem V. Deutschen Turn- und Sportfest der DDR 1969 erkannt und deshalb die sich abzeichnende gemeinsame Entwicklung gefördert.

Verschiedene Umstände ließen den Erfolg am Horizont verschwinden und Ruhe um diese Kollektive eintreten. Den Funken der Funktionärskonferenz vom November 1970 haben wir nun vor einigen Wochen wieder geschürt und eine erste Beratung mit den Leitern der Orchester durchgeführt.

Die Bereitschaft der Kollektive, mit uns zu arbeiten, ist vorhanden. Nun ist es eine gemeinsame Aufgabe, schrittweise vorzugehen. Denn durch die den Blasorchestern eigene Aussagekraft, auf Grund der instrumentellen Besetzung, erhalten unsere Auftritte eine wertvolle musikalisch-technische Steigerung und Bereicherung, die dem Spiel die eigentliche Klangfülle bringt.

Zur nächsten Beratung gilt es die kommenden Maßnahmen konkret abzustecken, um diesen neuen zentralen Klangkörper aufzubauen. Sein Aufbau wird sich parallel mit der Bildung des „Bundeskorps“ der Erwachsenenspielmannszüge vollziehen, das sich aus den besten „Bezirkskorps“ zusammensetzen wird.

Diese Entwicklung ist nicht spontan, sondern langfristig geplant und durchgesetzt worden. Sie beweist Kontinuität und ein weiteres Anwachsen der Qualität in der Führungs- und Leitungstätigkeit unserer Spielleutebewegung.

G. Bodenstein

Klassifizierungsprogramm für Pionierspielmannszüge

Dieses Programm ist als Ergänzung zur Wettkampfordnung der Spielleute des DTSB, Anlage 1, Absatz 2.1.4. anzusehen und entsprechend einzuordnen.

Auf Grund von Festlegungen der Zentralen Spielleutekommission hat ein Klassifizierungsprogramm 4 Jahre Gültigkeit und muß danach neu erarbeitet werden. Das heißt, das gegenwärtig gültige Programm ist ab 1973 neuzufassen.

Aus diesem Grund veröffentlichen wir das Pionierklassifizierungsprogramm in „der tambour“ und werden es dann gemeinsam mit dem Programm der Erwachsenen im „Handbuch“ einordnen.

KLASSIFIZIERUNG der Pionierspielmannszüge

1. Klasseneinteilung

Leistungsklasse I: Sie umfaßt 12 Kollektive, die sich über die Bezirksmeisterschaften qualifiziert haben.

Leistungsklasse II: Sie umfaßt 10 Kollektive, die sich über die Bezirksmeisterschaften qualifiziert haben.

Altgemeine Klasse: Sie umfaßt alle am Wettkampfsystem des DTSB beteiligten Pionierspielmannszüge, die sich bisher nicht für eine der oben genannten Leistungsklassen qualifizieren konnten.

2. Klassifizierung:

Die Leistungsklasse I führt jährlich eine „DDR-Bestenermittlung“ durch. Der Sieger trägt den Titel „DDR-Bester“ des betreffenden Jahres.

Die Leistungsklasse II führt jährlich den Wettkampf um den „Wanderpokal der Pionierorganisation ‚Ernst Thälmann‘“ durch, der gleichzeitig als „Aufstiegsturnier“ gewertet wird.

Die Allgemeine Klasse führt im Rahmen der laufenden Bezirksmeisterschaften ihre Wettkämpfe zu ihren Bedingungen durch.

3. Auf- und Abstiegsreglement

3.1. Die drei Erstplazierten der „DDR-Bestenermittlung“ erhalten Medaillen und Urkunden. Die drei Letztplazierten des Wettkampfes steigen ungeachtet ihrer erreichten Punktzahl aus der LK I ab und starten im folgenden Jahr in der LK II.

3.2. Die drei Erstplazierten des „Aufstiegsturniers“ steigen ungeachtet ihrer erreichten Punktzahl in die LK I auf und starten im folgenden Jahr in dieser Klasse zu ihren Bedingungen.

Die beiden Letztplazierten des Wettkampfes steigen in die Allgemeine Klasse ab und starten dort im folgenden Jahr im Rahmen des Bezirkes.

3.3. Die beiden punkthöchsten Kollektive aller Bezirke der Allgemeinen Klasse steigen in die LK II auf und starten dort im folgenden Jahr zu den entsprechenden Bedingungen.

4. Startbedingungen

Die Kollektive der LK I und LK II sind für zentrale Wettkämpfe nur startberechtigt, wenn sie an den vorangegangenen Bezirksmeisterschaften des laufenden Sportjahres teilgenommen haben.

Die erreichten Punktzahlen der Bezirkswettkämpfe haben dabei keinen Einfluß auf die Plazierung bei zentralen Wettkämpfen.

Aufsteiger zu den einzelnen Klassen, die nicht den Anforderungen dieser Leistungsklasse entsprechen, sind zurückzustufen.

5. Klassifizierungsbedingungen

Leistungsklasse I: Jeder Zug hat zum Wettkampf zwei Kürmärsche einzureichen. Einer davon (selbstgewählt) wird im Stand, der andere in der Bewegung gespielt (2. Durchgang).

Vom Kampfgericht werden die Pflichtmärsche, einer im Stand und einer in der Bewegung, aus dem festgelegten Pflichtprogramm bestimmt.

Die Kürmärsche müssen mindestens die Schwierigkeit 3.0 haben.

Das Kürprogramm hat für zentrale Wettkämpfe zwei Jahre Gültigkeit.

Jeder Zug hat mindestens zwei Lyren einzusetzen.

Leistungsklasse II: Die Bedingungen sind analog der LK I. Die Schwierigkeit der einzureichenden Kürmärsche muß mindestens 2.6 erreichen.

Altgemeine Klasse: Jeder Zug hat bei den Bezirksmeisterschaften einen selbstgewählten Kürmarsch einzureichen (Mindestschwierigkeit 1.8), der dann mit einem festgelegten Pflichtmarsch zu spielen ist.

Dieser Wettkampf wird nur in einem Durchgang ausgetragen.

6. Dieses Klassifizierungsprogramm tritt ab 1972 vollinhaltlich in. Kraft. Für 1971 gelten bestimmte Festlegungen und Sonderregelungen, die sich auf Grund der Neubildung der Klassen notwendig machten.

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