Der Tambour/Ausgabe 1975 08: Unterschied zwischen den Versionen
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===== Deutlicher Niveauanstieg während des Kürdurchganges ===== | |||
[[Datei:DerTambour1975-8-3-1.png|mini|'''EINE NEUE POSITION''' nahmen die Kampfrichter bei den diesjährigen zentralen Wettkämpfen ein. Neben den Kollektiven (links und rechts) haben sie eine bessere Beurteilungsmöglichkeit als bisher, was sich hervorragend bewährte.]] | |||
Was in den vergangenen Jahren oft fehlte, war die musikalische Steigerung im Verlauf des II. Durchganges. Häufig brachten Kollektive der unteren Tabellenhälfte Programme, die sich bei einem besseren Abschneiden in der Pflicht bestimmt auf vordere Plätze gebracht hätten. In diesem Jahr, mit zwei Ausnahmen, war es anders. Die leistungsstärksten Züge des I. Durchganges wiesen ihr Können auch mit einem ausgewogenen Kürprogramm nach und so gab es fast eine fortlaufende Steigerung im Wettkampfablauf. | |||
Das führende Quartett (Zabeltitz, Ziegelrode, Halle, Mühlhausen) lag nur 2 Punkte auseinander und die Medaillenvergabe war offen wie selten vorher. | |||
Während alle Kollektive der Plätze 5 bis 14 auch im II. Durchgang unter 50 Punkten blieben, setzten sich die nunmehrigen Favoriten mit Werten über 52.0 deutlich ab und spielten die Plätze unter sich aus. | |||
Für '''Zabeltitz''' waren an diesem Tag 52.40 Punkte zu wenig, um die Bronzemedaille von {1974} zu verteidigen. Doch der vierte Platz für die „Ouvertüre“ aus Banditenstreiche und den „Wrangelmarsch“ ist ein ausgezeichneter Platz für die Aktiven um Horst Schulze. | |||
Die '''Mansfelder''' Spielleute, Vizemeister 1974, brachten zwar 53.95 Punkte in die Entscheidung und hatten damit für 15 Minuten Hoffnung auf die „Silberne“, doch die jungen '''Hallenser''' Spielleute nutzten die Gunst der Stunde. Sie erspielten sich 52.40 Punkte und verteidigten damit ihren zweiten Platz mit 0.1 Punkten. | |||
Schon beim Aufmarsch begeistert begrüßt und während des Spiels mit viel Beifall bedacht gingen die '''Mühlhausener''' „Medizinmänner“ an die Verteidigung ihres Titels. | |||
Mit 48 Aktiven, in dieser Stärke trat noch kein Zug zu einer „DDR-Meisterschaft“ an, zeigten die Gastgeber, wie kontinuierliche und aufopferungsvolle Übungstätigkeit zum Erfolg wird, wenn ein Kollektiv erfahrener Spielleute mit jungen Spielleuten zusammenwirkt und ein gemeinsames Ziel anstrebt. | |||
Das Kampfgericht vergab an den Kürvortrag der Mühlhäuser ausnahmslos Höchstwerte, die 56.10 Punkte ergaben und mit 2,5 Punkten Vorsprung zum fünften Mal in Folge den Titel in die Thomas-Müntzer-Stadt brachte. | |||
===== Als erstes Fazit — gestiegenes Niveau ===== | |||
Will man mit wenigen Worten diese fünften Titelkämpfe einschätzen, so kann festgestellt werden, die Kollektive der Sonderklasse haben alle ein gestiegenes Leistungsvermögen gezeigt. Das ist zu begrüßen, denn es wird damit nachgewiesen, daß die Reserven richtig genutzt wurden, von denen wir nach den Meisterschaften in Treuenbrietzen sprachen. | |||
Jetzt gilt es, den Blick auf 1976 zu richten. Roßlau im Bezirk Halle wird dann die letzte Station vor dem Auftreten 1977 in Leipzig sein. | |||
Und da heißt es für alle eine gute Ausgangsform nachzuweisen, um die Musikschau innerhalb der Sportschau zum Erfolg zu führen. | |||
=== Ergebnisse der Meisterschaft === | |||
{| class="wikitable" | |||
! | |||
! | |||
!I. DG | |||
!II. DG | |||
!Gesamtpkt. | |||
|- | |||
|1. | |||
|BSG Medizin Mühlhausen | |||
|51.75 | |||
|56.10 | |||
|54.23 | |||
|- | |||
|2. | |||
|SG Dynamo Halle | |||
|50.20 | |||
|53.50 | |||
|51.85 | |||
|- | |||
|3. | |||
|BSG MK Ziegelrode | |||
|49.60 | |||
|53.95 | |||
|51.75 | |||
|- | |||
|4. | |||
|BSG Traktor Zabeltitz | |||
|47.30 | |||
|52.40 | |||
|49.85 | |||
|- | |||
|5. | |||
|BSG Chemie Rodleben | |||
|46.60 | |||
|46.95 | |||
|46.78 | |||
|- | |||
|6. | |||
|BSG Aufbau Brandenburg | |||
|44.25 | |||
|48.95 | |||
|46.60 | |||
|- | |||
|7. | |||
|TSG Lübbenau | |||
|44.85 | |||
|47.60 | |||
|46.23 | |||
|- | |||
|8. | |||
|SG Oberlichtenau | |||
|44.10 | |||
|48.25 | |||
|46.18 | |||
|- | |||
|9. | |||
|BSG Stahl Hettstedt | |||
|43.50 | |||
|47.60 | |||
|45.55 | |||
|- | |||
|10. | |||
|BSG Traktor Hirschfeld | |||
|44.00 | |||
|45.75 | |||
|44.88 | |||
|- | |||
|11. | |||
|BSG Traktor Luisenthal | |||
|43.50 | |||
|44.10 | |||
|43.80 | |||
|- | |||
|12. | |||
|BSG Motor Treuenbrietzen | |||
|41.45 | |||
|44.10 | |||
|42.78 | |||
|- | |||
|13. | |||
|BSG Einheit Ruhland | |||
|42.70 | |||
|42.00 | |||
|41.35 | |||
|- | |||
|14. | |||
|TSG Traktor Taucha | |||
|39.30 | |||
|40.90 | |||
|39.10 | |||
|} | |||
'''Anm.:''' Den Kollektiven Ruhland und Taucha wurden vom Endergebnis 1.0 Punkte wegen Nichteinhaltung der WKO abgezogen. | |||
=== Nicht nur am Rande notiert === | |||
Der Schirmherr der Meisterschaften, Bürgermeister Genosse Karl Saul, überreichte dem neuen und alten Meister ein wertvolles Erinnerungsgeschenk des Rates der Stadt. | |||
Alle anderen Kollektive bekamen von der Leitung der BSG Medizin Mühlhausen zur Erinnerung ein Bild mit den Motiven der Stadt „Mulhusium“. | |||
Hervorragend organisiert war die gastronomische Betreuung der Aktiven und Zuschauer auf dem Wettkampfplatz. Leider fehlten Sitzmöglichkeiten unmittelbar am Wettkampfplatz für jene, die von morgens bis abends ausharrten, um nichts zu verpassen. | |||
Einen recht unsportlichen Abgang verschafften sich beide Absteiger. Trotz gegebener Zusage am Vorabend, zogen es die Spielleute von Taucha und Ruhland vor, dem Festzug, den alle anderen Kollektive anläßlich der 1200-Jahrfeier der Gastgeberstadt am Sonntag mitgestalteten, ohne ehrliche Entschuldigung fernzubleiben. | |||
Dieses Verhalten solltet Ihr überprüfen, liebe Freunde beider Züge. | |||
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Version vom 14. Februar 2025, 13:12 Uhr
7. Jahrgang, Ausgabe August 1975
Scan der Original-Ausgabe als PDF
Seite 1
Ereignisreiche Julitage setzten neue Akzente
■ „DDR-Meisterschaften“ und „DDR-Bestenermittlungen“ der höchsten Klassen verdeutlichten gegenwärtigen Leistungsstand
■ Mitgestaltung der V. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR ein würdiger Beitrag unserer Spieileutebewegung
■ Zentrale Trainingslager als wertvolle Fundgruben für die künftige Vorbereitung unserer Aktiven

Die heißen Julitage liegen hinter uns. Überall beginnt jetzt die systematische Vorbereitung auf das neue Ausbildungsjahr 1975/76.
Wir können uns dabei allerorts auf die zahlreichen Erfahrungen der zurückliegenden Monate stützen, die wertvolle Hinweise vermittelten, aber auch schonungslos unsere Fehler sowie wichtige Reserven in unserer Arbeit aufdeckten.
Dennoch, und das sollte an dieser Stelle geschehen, haben wir allen Grund, den Aktiven, Funktionären und zahlreichen ehrenamtlichen Helfern unserer Spielleutebewegung herzlichst zu danken für die großzügige Hilfe und Unterstützung, die wir auf allen Ebenen erhalten haben. Sie hat wesentlich zum Gelingen beigetragen und die Reihen gestärkt.
Fortsetzung auf Seite 2
Ein seltener Jubilar
Am 27. September feiert Sportfreund Erich FRÄDERICH vom Spielmannszug der BSG Aufbau Brandenburg seinen 70. Geburtstag.
Seit 1921 ist er der-Spielleutebewegung eng verbunden und setzte nach 1945 seine ganze Kraft für den Neuaufbau seines Kollektivs ein. Im Juli dieses Jahres war er aktiver Teilnehmer der „DDR-Meisterschaften“ der Erwachsenenspielmannszüge und hatte Anteil am 6. Platz des Zuges.
Zur Sektionswahlversammlung am 19. September kandidiert er erneut für die Leitung und möchte die Kassierung übernehmen.
Im Auftrag des Spielmannszuges der BSG Aufbau Brandenburg, der Spielleute des Bezirkes Potsdam und aller Sportfreundinnen und Sportfreunde übermitteln wir dem Sportfreund Fräderich herzlichste Glückwünsche, verbunden mit der Hoffnung auf lange Gesundheit und persönliches Wohlergehen.
KURZ INFORMIERT
Heute lesen Sie:
- DDR-Meisterschaften in Mühlhausen
Seiten 2/3 - Einstufungen für Saison 1976
Seite 4 - Kommission Nachwuchs berichtet
Seite 5 - Aktuell und umfangreich informiert
Seite 6
In diesem Zusammenhang bitten wir um Verständnis, daß wir aus Termingründen erst in der Septemberausgabe von der „DDR-Bestenermittlung“ der Fanfaren LK I und dem Auftreten der Delegation Spielleute zur V. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR berichten.
Und in der nächsten Ausgabe:
- Lehrprogramm für die Übungsleiteraus- und -weiterbildung
Seite 2
Jubiläumsmeisterschaften wurden erneut zum Triumph für die Mühlhäuser Medizin-Spielleute
Fortsetzung von Seite 1
Fünf Meisterschaften — Fünf Titel — Ein Sieger!

In Anwesenheit des Vizepräsidenten des DTSB der DDR, Genossen Hannes RECH, des 1. Sekretärs der SED-Kreisleitung Mühlhausen, Genossen HANSETZ, des Vorsitzenden des Rates des Kreises Mühlhausen, Genossen SCHRÖDER, des Vorsitzenden des DTSB-Bezirksvorstandes Erfurt, Genossen WINKLER, und einer Delegation der Leitung der Spielleute unter Führung des Genossen SCHENKE, wurden die 5. DDR-Meisterschaften der Spielmannszüge/Erwachsene in Mühlhausen,Thomas-Müntzer-Stadt, feierlich eröffnet.
Vor den 14 startenden Kollektiven erklärte Genosse Hannes Rech, daß die zurückliegenden Jahre gezeigt haben, wie die Spielleutebewegung gewachsen sei, daß nun aber eine neue Aufgabe vor allen Kollektiven steht, die höchste Einsatzbereitschaft und Disziplin sowie niveauvolle musikalische Leistungen fordert. Denn das VI. Turn- und Sportfest und die VI. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR 1977 in Leipzig werden erneut der Gradmesser dafür sein, wie die Spielleute mit den an sie gerichteten erhöhten Anforderungen fertig werden und damit die sozialistische Sportorganisation auf ihrem speziellen Gebiet vertreten.
Die zahlreichen Zuschauer und Gäste auf dem Wilhelm-Pieck-Platz Mühlhausens erlebten schon während der Eröffnungsveranstaltung ansprechende Darbietungen, die durch das Auftreten des Fanfarenzuges der SG Dynamo Potsdam Stadt unterstützt wurden und herzlichen Beifall erhielten.
Deshalb war die Spannung auf den folgenden Wettkampftag recht groß. Denn, der Lokalmatador hatte seinen Titel zum vierten Mal gegen starke Konkurrenz zu verteidigen.
Junge Hallenser setzten Achtungszeichen

Für viele waren die Favoriten klar. Mühlhausen, Ziegelrode und Zabeltitz wurden in einem Atemzug genannt, danach sprach man von zu erwartenden guten Plazierungen der Spielleute aus Rodleben, Brandenburg und möglicherweise Halle. Außerdem interessierte der Einstand der Freunde aus Lübbenau und Hirschfeld.
Nun, welchen Wert Prognosen haben, ist bekannt. Es kam wieder einmal anders.
Die BSG Stahl Hettstedt eröffnete den Reigen und bekam 43.50. Punkte. Überall Verwunderung, ob der niedrigen Wertung, und bereits hier und dort Bemerkungen zur Abstiegsfrage.
Doch auch die folgenden Kollektive konnten sich nicht in höhere Regionen vorschieben (außer Zabeltitz mit 47.30 und Ziegelrode mit 49.60 Punkten) und so überraschten die 50.20 Punkte der Hallenser Dynamos alle begeistert mitgehenden Zuschauer und vor allem die Aktiven der startenden Kollektive.
Das war ein ernsthafter Angriff auf den Titelverteidiger, der den Fehdehandschuh auffing und mit 51.75 Punkten als Bester den Pflichtdurchgang beendete.
Viel Spannung also für den Nachmittag, der von der TSG Traktor Taucha als Punktniedrigster eröffnet wurde und für die Leipziger trotz Sonnenschein keinen Lichtblick brachte. Denn mit 39.30 Punkten des vormittags folgten magere 40.90 Punkte in der Kür, die am Ende den letzten Platz und damit den Abstieg bedeuteten.
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Fortsetzung von Seite 2
Deutlicher Niveauanstieg während des Kürdurchganges

Was in den vergangenen Jahren oft fehlte, war die musikalische Steigerung im Verlauf des II. Durchganges. Häufig brachten Kollektive der unteren Tabellenhälfte Programme, die sich bei einem besseren Abschneiden in der Pflicht bestimmt auf vordere Plätze gebracht hätten. In diesem Jahr, mit zwei Ausnahmen, war es anders. Die leistungsstärksten Züge des I. Durchganges wiesen ihr Können auch mit einem ausgewogenen Kürprogramm nach und so gab es fast eine fortlaufende Steigerung im Wettkampfablauf.
Das führende Quartett (Zabeltitz, Ziegelrode, Halle, Mühlhausen) lag nur 2 Punkte auseinander und die Medaillenvergabe war offen wie selten vorher.
Während alle Kollektive der Plätze 5 bis 14 auch im II. Durchgang unter 50 Punkten blieben, setzten sich die nunmehrigen Favoriten mit Werten über 52.0 deutlich ab und spielten die Plätze unter sich aus.
Für Zabeltitz waren an diesem Tag 52.40 Punkte zu wenig, um die Bronzemedaille von {1974} zu verteidigen. Doch der vierte Platz für die „Ouvertüre“ aus Banditenstreiche und den „Wrangelmarsch“ ist ein ausgezeichneter Platz für die Aktiven um Horst Schulze.
Die Mansfelder Spielleute, Vizemeister 1974, brachten zwar 53.95 Punkte in die Entscheidung und hatten damit für 15 Minuten Hoffnung auf die „Silberne“, doch die jungen Hallenser Spielleute nutzten die Gunst der Stunde. Sie erspielten sich 52.40 Punkte und verteidigten damit ihren zweiten Platz mit 0.1 Punkten.
Schon beim Aufmarsch begeistert begrüßt und während des Spiels mit viel Beifall bedacht gingen die Mühlhausener „Medizinmänner“ an die Verteidigung ihres Titels.
Mit 48 Aktiven, in dieser Stärke trat noch kein Zug zu einer „DDR-Meisterschaft“ an, zeigten die Gastgeber, wie kontinuierliche und aufopferungsvolle Übungstätigkeit zum Erfolg wird, wenn ein Kollektiv erfahrener Spielleute mit jungen Spielleuten zusammenwirkt und ein gemeinsames Ziel anstrebt.
Das Kampfgericht vergab an den Kürvortrag der Mühlhäuser ausnahmslos Höchstwerte, die 56.10 Punkte ergaben und mit 2,5 Punkten Vorsprung zum fünften Mal in Folge den Titel in die Thomas-Müntzer-Stadt brachte.
Als erstes Fazit — gestiegenes Niveau
Will man mit wenigen Worten diese fünften Titelkämpfe einschätzen, so kann festgestellt werden, die Kollektive der Sonderklasse haben alle ein gestiegenes Leistungsvermögen gezeigt. Das ist zu begrüßen, denn es wird damit nachgewiesen, daß die Reserven richtig genutzt wurden, von denen wir nach den Meisterschaften in Treuenbrietzen sprachen.
Jetzt gilt es, den Blick auf 1976 zu richten. Roßlau im Bezirk Halle wird dann die letzte Station vor dem Auftreten 1977 in Leipzig sein.
Und da heißt es für alle eine gute Ausgangsform nachzuweisen, um die Musikschau innerhalb der Sportschau zum Erfolg zu führen.
Ergebnisse der Meisterschaft
| I. DG | II. DG | Gesamtpkt. | ||
|---|---|---|---|---|
| 1. | BSG Medizin Mühlhausen | 51.75 | 56.10 | 54.23 |
| 2. | SG Dynamo Halle | 50.20 | 53.50 | 51.85 |
| 3. | BSG MK Ziegelrode | 49.60 | 53.95 | 51.75 |
| 4. | BSG Traktor Zabeltitz | 47.30 | 52.40 | 49.85 |
| 5. | BSG Chemie Rodleben | 46.60 | 46.95 | 46.78 |
| 6. | BSG Aufbau Brandenburg | 44.25 | 48.95 | 46.60 |
| 7. | TSG Lübbenau | 44.85 | 47.60 | 46.23 |
| 8. | SG Oberlichtenau | 44.10 | 48.25 | 46.18 |
| 9. | BSG Stahl Hettstedt | 43.50 | 47.60 | 45.55 |
| 10. | BSG Traktor Hirschfeld | 44.00 | 45.75 | 44.88 |
| 11. | BSG Traktor Luisenthal | 43.50 | 44.10 | 43.80 |
| 12. | BSG Motor Treuenbrietzen | 41.45 | 44.10 | 42.78 |
| 13. | BSG Einheit Ruhland | 42.70 | 42.00 | 41.35 |
| 14. | TSG Traktor Taucha | 39.30 | 40.90 | 39.10 |
Anm.: Den Kollektiven Ruhland und Taucha wurden vom Endergebnis 1.0 Punkte wegen Nichteinhaltung der WKO abgezogen.
Nicht nur am Rande notiert
Der Schirmherr der Meisterschaften, Bürgermeister Genosse Karl Saul, überreichte dem neuen und alten Meister ein wertvolles Erinnerungsgeschenk des Rates der Stadt.
Alle anderen Kollektive bekamen von der Leitung der BSG Medizin Mühlhausen zur Erinnerung ein Bild mit den Motiven der Stadt „Mulhusium“.
Hervorragend organisiert war die gastronomische Betreuung der Aktiven und Zuschauer auf dem Wettkampfplatz. Leider fehlten Sitzmöglichkeiten unmittelbar am Wettkampfplatz für jene, die von morgens bis abends ausharrten, um nichts zu verpassen.
Einen recht unsportlichen Abgang verschafften sich beide Absteiger. Trotz gegebener Zusage am Vorabend, zogen es die Spielleute von Taucha und Ruhland vor, dem Festzug, den alle anderen Kollektive anläßlich der 1200-Jahrfeier der Gastgeberstadt am Sonntag mitgestalteten, ohne ehrliche Entschuldigung fernzubleiben.
Dieses Verhalten solltet Ihr überprüfen, liebe Freunde beider Züge.
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