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Der Tambour/Ausgabe 1973 08: Unterschied zwischen den Versionen
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Über aufgetretene Mängel und Schwächen, gleich ob beim Trainingsablauf, der Organisierung einer sinnvollen Freizeitgstaltung oder bei der Einhaltung von Disziplin und Ordnung wurde offen, sachlich, kritisch und selbstkritisch diskutiert. Die Ergebnisse dieser Diskussionen zeigten sich durch verbesserte Leistungen auf allen Gebieten. Es kann eingeschätzt werden, daß in Vorbereitung der X. Weltfestspiele und nicht zuletzt auch in Dessau neue Maßstäbe der politisch-ideologischen Arbeit in der Spielleutebewegung des DTSB gesetzt wurden. | Über aufgetretene Mängel und Schwächen, gleich ob beim Trainingsablauf, der Organisierung einer sinnvollen Freizeitgstaltung oder bei der Einhaltung von Disziplin und Ordnung wurde offen, sachlich, kritisch und selbstkritisch diskutiert. Die Ergebnisse dieser Diskussionen zeigten sich durch verbesserte Leistungen auf allen Gebieten. Es kann eingeschätzt werden, daß in Vorbereitung der X. Weltfestspiele und nicht zuletzt auch in Dessau neue Maßstäbe der politisch-ideologischen Arbeit in der Spielleutebewegung des DTSB gesetzt wurden. | ||
Eine ganze Reihe von Kollektiven leistete und leistet auf diesem Gebiet echte Schrittmacherdienste. | |||
Aus dem Teilverband Schalmeien sei hier das Kollektiv der '''BSG Aktivist Luckenau,''' aus dem Teilverband Blasorchester das Fanfarenorchester '''BSG Lok Mitte Leipzig,''' aus dem Teilverband Fanfaren der Fanfarenzug „Dr. Richard Sorge“ der '''SG Dynamo Potsdam Stadt,''' aus dem Teilverband Spielmannszüge Mädchen die '''BSG Empor Quedlinburg,''' aus dem Teilverband Spielmannszüge — Erwachsene die '''BSG Medizin Mühlhausen''' und aus dem Teilverband Spielmannszüge — Pioniere die '''BSG Turbine Lauta''' genannt. | |||
In allen Teilverbänden gibt es weitere Kollektive, die hervorragende Arbeit leisten, die hier alle nicht genannt werden können. | |||
Die Ergebnisse aller dieser Kollektive beweisen, daß wir auf dem richtigen Weg sind. | |||
Setzen wir die begonnene Arbeit zielstrebig fort, dann werden wir, die Spielleute, mit unseren Mitteln und Möglichkeiten dazu beitragen, die sozialistische Entwicklung in unserer Deutschen Demokratischen Republik mitzugestalten. | |||
'''Klaus Gesierich,''' Parteisekretär des Übungsverbandes Musikschau des DTSB | |||
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'''IHREN NAMENSTAG''' feierten im Verlauf des Trainingslagers eine ganze Reihe von Sportfreundinnen und Sportfreunden. | |||
Zu ihnen gehörte auch Sportfreund '''HANS-JOACHIM BANASIAK,''' der anläßlich seines 39. Geburtstages die Glückwünsche des Übungsverbandes durch den Leiter des ÜV, Sportfreund Bernd Schenke, entgegennimmt. | |||
Auch Sportfreund '''HELMUTH WINKLER''' beging in Dessau seinen 39. Geburtstag und erhielt zahlreiche Glückwünsche. | |||
Den 50. Geburtstag feierte Sportfreund '''ARNOLD PEDE''' vom Spielleutekollektiv der HSG IHS Wismar. | |||
Allen Sportfreunden gilt an dieser Stelle nochmals unser herzlichster Glückwunsch und vor allem der Dank für ihre uneingeschränkte Einsatzbereitschaft zum Gelingen unserer gemeinsamen großen Aufgaben anläßlich der X. Weltfestspiele. | |||
==== Musikschau begeistert aufgenommen ==== | |||
Fortsetzung von Seite 1 | |||
Mit viel Beifall und Hochrufen wurde die Musikschau des DTSB von den über 70 000 Zuschauern aufgenommen und damit zu einem wertvollen Bestandteil der Sportschau. | |||
Für diese hervorragende Leistung, die eine neue Etappe in der weiteren Entwicklung der Spielleutebewegung des DTSB einleitete, erhielt jedes Mitglied des Übungsverbandes eine Anerkennungsurkunde des Ersten Sekretärs des ZK der SED, Genossen Erich Honecker, in der es heißt: | |||
'''„Für die hohe Einsatzbereitschaft und die gezeigten Leistungen bei der Mitwirkung am Programm der X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten 1973, für antiimperialistische Solidarität, Frieden und Freundschaft in der Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik, spreche ich im Namen des Nationalen Festivalkomitees der Deutschen Demokratischen Republik Dank und Anerkennung aus.“''' | |||
Auch die folgenden Sportschauen am 29. Juli und 5. August zeigten, daß die Spielleute seit dem V. Deutschen Turn- und Sportfest der DDR 1969 ein entscheidendes Stück vorangekommen sind. Denn es gab keine Abstriche an den guten Leistungen und die leitenden Genossen des Organisationskomitees der Weltfestspiele kamen zu der Meinung, daß der Vortrag am 5. August der wohl beste gewesen sei. | |||
In unserer nächsten Ausgabe werden wir in Wort und Bild berichten. | |||
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Version vom 3. Februar 2025, 10:12 Uhr
5. Jahrgang, August-Ausgabe 1973
Scan der Original-Ausgabe als PDF
Seite 1


GROSSEN ZUSPRUCH fand die feierliche Eröffnung des Trainingslagers des „Übungsverbandes Musikschau“ am 9. Juli auf dem August-Bebel-Platz in Dessau.
Die Mitglieder des Übungsverbandes waren teilverbandsweise angetreten und führten die Musik des Weltfestspielrepertoires erstmalig gemeinsam in der Öffentlichkeit auf.
Unter den zahlreichen Ehrengästen befand sich auch die Abgeordnete der Volkskammer der DDR und Oberbürgermeister der Stadt Dessau, Genossin Thea Hauschild (ganz links) sowie der amtierende 1. Sekretär der SED-Kreisleitung Dessau, Genosse Willy Jost (ganz rechts). Die Eröffnungsrede hielt Genosse Prof. Dr. Edelfrid Buggel, Vizepräsident des DTSB und Vorsitzender der Sportkommission (Bild Mitte).
Genosse Erich Honecker verlieh Anerkennungsurkunde
Hohe Einsatzbereitschaft führte zum Erfolg
Musikschau begeistert aufgenommen
Das Weltfestival der Jugend und Studenten gehört der Vergangenheit an, doch die Tage des Jugendtreffens werden noch lange in den Erinnnerungen derer wach bleiben, die dabei waren oder die mitreißenden Veranstaltungen am Bildschirm erlebten.
Die Spielleute des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR gehörten zu denen, die den ehren- und verantwortungsvollen Auftrag erhalten hatten, die große Eröffnungsveranstaltung im „Stadion der Weltjugend“ mitzugestalten.
Acht Tage der Vorbereitung mit den Übungsverbänden der Turnerjugend, der Sportstudenten und der SV Dynamo galt es nach dem Trainingslager Dessau in Berlin zu nutzen, um die Sportschau des DTSB als Komplex wirksam und erfolgreich darzubieten.
Von allen Mitgliedern des „Übungsverbandes Musikschau“ wurde ein hohes Maß an Fleiß und Einsatzbereitschaft aufgebracht, um auch bei widrigsten Witterungsbedingungen in jeder Minute zu bestehen.
Nach der völlig verregneten, aber technisch guten Generalprobe, gestaltete sich der 28. Juli 1973, der Tag der Eröffnung der X. Weltfestspiele, zu einem großen Erfolg für die Spielleutebewegung des DTSB.
Fortsetzung auf Seite 2
An die
Leitung des ÜV Musikschau
Genossen Schenke
Werte Genossen!
Nach Abreise der Sportlerinnen und Sportler aus der Käthe-Kollwitz-Oberschule möchten wir Ihnen mitteilen, daß die Disziplin, Ordnung und Sauberkeit, der bei uns einquartierten Kollektive sehr gut waren. Aus diesem Grund sprechen wir den Spielleuten von der BSG Medizin Mühlhausen, BSG Traktor Luisenthal, BSG Aufbau Karl-Marx-Stadt, TSG Chemie Apolda und BSG Lok Mühlhausen unseren herzlichsten Dank aus.
Gute, Direktor der IV. Oberschule Dessau
Wir bitten nochmals alle Leser um Verständnis, daß die August- und Septemberausgaben des „tambour“ verspätet ausgeliefert werden, da die Termine durch die Redaktion nicht in jedem Fall auf Grund der Weltfestspiele eingehalten werden konnten.
Seite 2
Übungsverband „Musikschau“ berichtet
Neue Maßstäbe in der politischen Arbeit
Genügt es, im Trainingslager Dessau des „Übungsverbandes Musikschau“ des DTSB nur zu musizieren, um gute musikalische Ergebnisse zu erreichen?
Reicht es aus, wenn im Freizeitbereich Kino und Tanzveranstaltungen organisiert werden?
So und ähnlich hat sich mancher Genosse und Sportfreund in Vorbereitung auf dieses Trainingslager die Frage gestellt.
Sie wurde in den Parteiversammlungen beantwortet, und es wurden Maßstäbe gesetzt, wie die Mitglieder der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands ihren konkreten Beitrag zu leisten haben. Die Aufgabe eines jeden Genossen ist es, immer und überall in der Arbeit, wie im persönlichen Leben ein bewußter und aktiver Kämpfer für die Ziele der Partei zu sein. Die ideologische Arbeit und das persönliche Beispiel sind wesentlich in der Tätigkeit eines Genossen. Das Verbreiten sozialistischer Überzeugungen im täglichen politischen Gespräch, schöpferische und disziplinierte Verwirklichung der Aufgaben, die sich für alle Genossen aus Beschlüssen und individuellen Parteiaufträgen ergeben, sind echte Maßstäbe der Parteiarbeit, Ausgehend von diesen Kriterien arbeiteten die Genossen im „Übungsverband Musikschau“ des DTSB der X. Weltfestspiele.
In allen Teilverbänden fanden Parteiversammlungen der zeitweilig gebildeten Parteigruppen statt. Getragen von hohem Bewußtsein und der Verantwortung stand im Vordergrund aller Diskussionen die Erfüllung der dem Übungverband gestellten hohen und komplizierten Aufgaben, in Berlin im Rahmen der Sportschau des DTSB würdig und ehrenvoll zu bestehen. Dabei ging es in erster Linie darum, wie sind wir ideologisch auf das Welttreffen der Jugend vorbereitet, und was gilt es noch zu tun? Welche konkrete Aufgabe hat jeder Genosse zu erfüllen, und wie geligt es uns, daß die Mitglieder unserer Partei sich überall an die Spitze der Kollektive stellen?
Über aufgetretene Mängel und Schwächen, gleich ob beim Trainingsablauf, der Organisierung einer sinnvollen Freizeitgstaltung oder bei der Einhaltung von Disziplin und Ordnung wurde offen, sachlich, kritisch und selbstkritisch diskutiert. Die Ergebnisse dieser Diskussionen zeigten sich durch verbesserte Leistungen auf allen Gebieten. Es kann eingeschätzt werden, daß in Vorbereitung der X. Weltfestspiele und nicht zuletzt auch in Dessau neue Maßstäbe der politisch-ideologischen Arbeit in der Spielleutebewegung des DTSB gesetzt wurden.
Eine ganze Reihe von Kollektiven leistete und leistet auf diesem Gebiet echte Schrittmacherdienste.
Aus dem Teilverband Schalmeien sei hier das Kollektiv der BSG Aktivist Luckenau, aus dem Teilverband Blasorchester das Fanfarenorchester BSG Lok Mitte Leipzig, aus dem Teilverband Fanfaren der Fanfarenzug „Dr. Richard Sorge“ der SG Dynamo Potsdam Stadt, aus dem Teilverband Spielmannszüge Mädchen die BSG Empor Quedlinburg, aus dem Teilverband Spielmannszüge — Erwachsene die BSG Medizin Mühlhausen und aus dem Teilverband Spielmannszüge — Pioniere die BSG Turbine Lauta genannt.
In allen Teilverbänden gibt es weitere Kollektive, die hervorragende Arbeit leisten, die hier alle nicht genannt werden können.
Die Ergebnisse aller dieser Kollektive beweisen, daß wir auf dem richtigen Weg sind.
Setzen wir die begonnene Arbeit zielstrebig fort, dann werden wir, die Spielleute, mit unseren Mitteln und Möglichkeiten dazu beitragen, die sozialistische Entwicklung in unserer Deutschen Demokratischen Republik mitzugestalten.
Klaus Gesierich, Parteisekretär des Übungsverbandes Musikschau des DTSB

IHREN NAMENSTAG feierten im Verlauf des Trainingslagers eine ganze Reihe von Sportfreundinnen und Sportfreunden.
Zu ihnen gehörte auch Sportfreund HANS-JOACHIM BANASIAK, der anläßlich seines 39. Geburtstages die Glückwünsche des Übungsverbandes durch den Leiter des ÜV, Sportfreund Bernd Schenke, entgegennimmt.
Auch Sportfreund HELMUTH WINKLER beging in Dessau seinen 39. Geburtstag und erhielt zahlreiche Glückwünsche.
Den 50. Geburtstag feierte Sportfreund ARNOLD PEDE vom Spielleutekollektiv der HSG IHS Wismar.
Allen Sportfreunden gilt an dieser Stelle nochmals unser herzlichster Glückwunsch und vor allem der Dank für ihre uneingeschränkte Einsatzbereitschaft zum Gelingen unserer gemeinsamen großen Aufgaben anläßlich der X. Weltfestspiele.
Musikschau begeistert aufgenommen
Fortsetzung von Seite 1
Mit viel Beifall und Hochrufen wurde die Musikschau des DTSB von den über 70 000 Zuschauern aufgenommen und damit zu einem wertvollen Bestandteil der Sportschau.
Für diese hervorragende Leistung, die eine neue Etappe in der weiteren Entwicklung der Spielleutebewegung des DTSB einleitete, erhielt jedes Mitglied des Übungsverbandes eine Anerkennungsurkunde des Ersten Sekretärs des ZK der SED, Genossen Erich Honecker, in der es heißt:
„Für die hohe Einsatzbereitschaft und die gezeigten Leistungen bei der Mitwirkung am Programm der X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten 1973, für antiimperialistische Solidarität, Frieden und Freundschaft in der Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik, spreche ich im Namen des Nationalen Festivalkomitees der Deutschen Demokratischen Republik Dank und Anerkennung aus.“
Auch die folgenden Sportschauen am 29. Juli und 5. August zeigten, daß die Spielleute seit dem V. Deutschen Turn- und Sportfest der DDR 1969 ein entscheidendes Stück vorangekommen sind. Denn es gab keine Abstriche an den guten Leistungen und die leitenden Genossen des Organisationskomitees der Weltfestspiele kamen zu der Meinung, daß der Vortrag am 5. August der wohl beste gewesen sei.
In unserer nächsten Ausgabe werden wir in Wort und Bild berichten.
