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Der Tambour/Ausgabe 1978 08
Dies ist die originale Wiedergabe der entsprechenden Einzel-Ausgabe von „der tambour“ zum Zweck der einfachen Durchsuchbarkeit. Aus archivarischen Gründen wurde bewusst darauf verzichtet, Wortlaute zu ändern. Für die Inhalte sind die entsprechenden Original-Autoren verantwortlich. Ansichten, Meinungen oder Aufrufe spiegeln die damaligen Gegebenheiten wider und nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers!
| August 1978 | |
| Nummer: | 8/78 |
| Erschienen: | 08/1978 |
| Jahrgang: | 11 |
| Seiten: | 6 |
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Seite 1
HEUTE AUF SEITE
| 2 | Ein glanzvoller Meister: Potsdamer Fanfarenzug |
| 4 | Die höchsten Noten bei den Schalmeienkapellen |
| 5 | Mühlhausener beherrschten die Szenerie |
Hohe Ehrung für den Zentralen Fanfarenzug
Während der 1. DDR-Meisterschaften der Fanfarenzüge in Ziegelrode, die von Dynamo Potsdam souverän gewonnen wurden, erfuhr der Zentrale Fanfarenzug des DTSB der DDR eine hohe Ehrung. Dieser Klangkörper erhielt für seine hervorragenden Leistungen bei den verschiedensten Auftritten zu gesellschaftlichen Höhepunkten das „Artur-Becker-Ehrenbanner“. Der Zentrale Fanfarenzug hat mit seinem Auftreten in der Öffentlichkeit große Verdienste für das Ansehen der Spielleute erworben und das Anliegen unseres Sports auf massenwirksame Weise dargestellt. Dem Auswahl-Fanfarenzug gilt unser allerherzlichster Glückwunsch zur Verleihung des Ehrenbanners.


Seite 2
1. DDR-Meisterschaften der Fanfarenzüge
Ein glanzvoller Meister: Potsdamer Fanfarenzug
Allein neun Neuschöpfungen von Dynamo Potsdam / Auch Lob für Stahl Hettstedt
Die 1. DDR-Meisterschaften der Fanfarenzüge im Mansfeldischen Ziegelrode waren in vielerlei Hinsicht bemerkenswerte, attraktive Titelkämpfe. Da sind die niveauvollen Darbietungen der Sonderklassen-Kollektive mit dem alles überragenden Fanfarenzug „Dr. Richard Sorge“ von Dynamo Potsdam Stadt zu nennen, verdient die glänzende Organisation durch die Mitglieder des Spielmannzuges (!) von MK Ziegelrode um den rührigen Gerhard Schobes höchste Anerkennung. Es ist in unserer Spielleutebewegung ohne Beispiel, daß Spielleute eines bestimmten Genres für ein anderes Genres die Veranstaltung organisierte. Dafür den Ziegelrodern unseren Dank. Auch für das bewegende Eröffnungszeremoniell im Ziegelroder Waldstadion. Zahlreiche Ehrengäste, an der Spitze Ernst Wied, 1. Sekretär der SED-Kreisleitung Mansfeld-Kombinat, wurden von den Spielleuten und Zuschauern herzlich begrüßt. Die Solo-Fanfarengruppe von Dynamo Potsdam umrahmte diese Veranstaltung, die zu einem Höhepunkt der Spielleutebewegung wurde.
Doch nun zu den Wettkämpfen selbst. Ohne die Leistungen der Sonderklassen-Fanfarenzüge schmälern zu wollen, die allesamt das Niveau vom VI. Turn- und Sportfest 1977 in Leipzig zu halten vermochten, Dynamo Potsdam nimmt zur Zeit eine Ausnahmeposition ein. Es gibt derzeit keinen Klangkörper in unserer Republik, der in seinem Genre so überlegen dominiert. In Potsdam wird eine hervorragende Arbeit geleistet, die Maßstäbe setzt für die Spielleute insgesamt. In Ziegelrode bot das Kollektiv unter Stabführer Dietmar Siegemund den nahezu 5 000 Zuschauern elf Titel, davon allein neun Neuschöpfungen.
Der 97 Mitwirkende umfassende Klangkörper, etwa ein Drittel davon fingen erst nach dem „VI.“ mit der Spielmannsmusik an, hatte das schwierigste, das anspruchsvollste Repertoire. Verblüffend der Dakotamarsch, den die Potsdamer mit einem völlig neuartigem Rhythmus spielten, verhältnismäßig langsam geradezu „unter die Haut gehend“. Premiere hatte auch der „Manövermarsch“, für den es wie für die meisten anderen Titel Beifall auf offener Szene gab. Gelungen die Idee mit dem „umgekrempelten“ Festmarsch, der die Zuschauer in ausgesprochene feierliche Stimmung versetzte. Die Vielseitigkeit der Potsdamer brachte auch der schmissige Beatmarsch zum Ausdruck, der fast zum Tanzen verleitete. Dies alles wurde technisch perfekt vorgetragen. Hinzu kam, daß hier Musik und originelle Choreographie eine homogene Einheit bildeten, sich gegenseitig geschickt ergänzten.
Wie überlegen der Fanfarenzug „Dr. Richard Sorge“ war, kommt auch im Punktabstand zum Nächstplazierten zum Ausdruck. Vizemeister Stahl Hettstedt hatte mit über 25 Zählern einen ungewöhnlichen Rückstand, der übrigens nicht gegen die Hettstedter, sondern für die brillanten Potsdamer spricht. Hettstedt schuf nämlich mit diesem zweiten Platz keine geringe Überraschung im erfreulichem Sinne. Erst 1976 war dieser Fanfarenzug in die Sonderklasse aufgestiegen und konnte nun solch profilierte Klangkörper wie eben Greiz, Teichwolframsdorf und Einheit Pädagogik Leipzig hinter sich lassen.
Die Leipziger blieben doch etwas unter den Erwartungen. Hier konnte die vor kurzem vorgenommene starke Verjüngung des Klangkörpers nicht nahtlos vollzogen werden. Unverständlich blieb in Ziegelrode das Fehlen des Klangkörpers aus Nordhausen. Uns ist nicht bekannt, warum die ansonsten rührigen Lok-Sportler aus dem Harzer Vorland den Meisterschaften fernblieben.
Zu den Höhepunkten gehörte das eindrucksvolle Kampfmeeting am Lenindenkmal in Eisleben, das auch vom strömenden Regen nicht beeinträchtigt werden konnte. Dem Zentralen Fanfarenzung des DTSB der DDR wurde hier das „Artur-Becker-Ehrenbanner“ überreicht (wir informierten bereits auf Seite 1 darüber).
Resultate:
| 1. | Dynamo Potsdam | 84,60 |
| 2. | Stahl Hettstedt | 59,47 |
| 3. | Greika Greiz | 52,60 |
| 4. | Teichwolframsdorf | 51,38 |
| 5. | Einh. Pädagogik Leipzig | 48,60 |

Machen wir uns nichts vor, das rein sportliche Training in unseren Sektionen und Klangkörpern genießt noch nicht jene Aufmerksamkeit, die notwendig ist. Damit man mich nicht falsch versteht, hier soll keineswegs der wöchentlichen aktiven Sportstunde auf Kosten der musikalischen Ausbildung das Wort geredet werden, es geht um die zusätzliche, regelmäßig (!) betriebene Sportstunde.
Fanfare und Lyra, Trommel und Schalmeie sollten wir einmal in der Woche (oder zumindest alle 14 Tage) für 60 Minuten gegen den Sportdreß eintauschen, um etwas Leichtathletik zu treiben, Fuß- oder Handball zu spielen, zu turnen oder an frischer Luft etwas zu laufen. Aktive sportliche Betätigung gehört heutzutage zur gesunden Lebensweise der Bürger unseres Landes, für einen Spielmann ist sie geradezu unerläßlich, wenn er auf Dauer gute Leistungen in seinem Klangkörper vollbringen, wenn er bestehen will.
Eine willkommene Bereicherung dieses Fitneßprogramms ist die Erfüllung der Bedingungen für das Sportabzeichen. Auf dem VI. Turn- und Sporttag wurde aus gutem Grund die Forderung erhoben, daß jedes Mitglied des DTSB der DDR einmal jährlich die Sportabzeichenbedingungen erfüllt. Nun sagen sicherlich nicht wenige, na und, das haben wir ja in diesem Jahr längst gemacht. Doch die fünf Grundbedingungen für Bronze an einem Sonntagnachmittag absolvieren ist eine Seite, indes regelmäßig Sport zu treiben eine andere. In allen Sphären des gesellschaftlichen Lebens streben wir ständig höhere Leistungen an. Warum geben wir uns eigentlich bei der Sportabzeichenprüfung mit acht Punkten zufrieden, die für den Erwerb von „Bronze“ ausreichen? Muß sich ein 20jähriger Spielmann mit 15 min im 3000-m-Lauf, drei Klimmzügen, 6 m im Dreierhopp, 14,8 s im Schlängellauf und 25 Ringen beim Schießen abfinden? Ich meine nein. Natürlich ist kontinuierliches Training erforderlich, um beispielsweise elf Klimmzüge zu schaffen oder die 3000 m in 12:20 min zu bewältigen, um die Maximalpunktzahl zu erreichen. Aber dazu ist eben regelmäßiges Training erforderlich. Und genau darauf kommt es uns an.
GÜNTHER GIESSLER
Seite 3
Bezirksmeisterschaften von Halle
Vier Zehntel entschieden bei den Spielmannszügen
Viel Beifall für Musikschau der Luckenauer Schalmeien

Die Hallenser Bezirksmeisterschaften hatten am letzten Juni-Wochenende in Roßlau einen würdigen „Rahmen“ gefunden. Sie fanden statt innerhalb der Arbeiter- und Bauernfestspiele des Kreises Roßlau, was an die 900 in der Elbestadt versammelten Spielleute natürlich besonders hohe Anforderungen stellte, die Pflicht zu vorbildlichen Leistungen geradezu auferlegte. Schließlich galt es, die gesamte Spielleutebewegung vor einem großen Publikum zu repräsentieren.
Und die Hallenser Klangkörper, immerhin verfügt der Bezirk über neun Sonderklassen-Kollektive, sind mit dieser zusätzlichen Verantwortung sehr gut fertig geworden. Gerade die Auftritte der Sonderklassen-Kollektive bildeten Höhepunkte, wenn hier allein an die mit großem Beifall aufgenommene Musikschau der Luckenauer Schalmeienkapelle gedacht wird. Die Spielmannszüge Erwachsene von Dynamo Halle und auch Baukema Aschersleben boten mit virtuosem Können ihre Titel dar, die alle Roßlauer begeisterten. „La Paloma“ und „Rosamunde“ hatten die Hallenser in ihrem Kürprogramm ausgewählt, den „Radetzky-Marsch“ und den „Petersburger Marsch“ die Ascherslebener. Ein Leckerbissen für Auge und Ohr war auch der Auftritt des Nachwuchs-Spielmannszuges aus Aschersleben, der das Publikum mit dem „Ungarischen Marsch“ und den „Lustigen Turnern“ erfreute.
Bei den Kämpfen um die Bezirksmeistertitel ging es überall denkbar knapp zu, wenn von der Entscheidung bei den Nachwuchs-Spielmannszügen einmal abgesehen wird, da hier Dynamo Halle eindeutig dominierte und Chemie Rodleben, den Zweiten, um über neun Punkte distanzierte. 0,4 Punkte gaben den Ausschlag über den Titel bei den Erwachsenen - Spielmannszügen. Jubeln konnte hier Motor Zeitz, während sich MK Benndorf damit trösten kann, dem Bezirksmeister nahezu gleichwertig zu sein. Beide hatten übrigens auch den gleichen Kürtitel („Zum Städtle hinaus“) gewählt. Die Benndorfer zogen in der Pflicht den „Radetzky-Marsch“, die Zeitzer den „Fliegermarsch“.
Nicht ohne einer gewissen Akribie die Entscheidung bei den Schalmeien. Die Erwachsenen von Stahl Hettstedt mußten sich ihres Nachwuchs-Klangkörpers erwehren, der sich keinen Deut schwächer zeigte als die Erfahreneren aus der eigenen Sektion. Auch hier ließen die 0,9 Punkte Differenz (45,05:44,15) kaum Unterschiede deutlich werden. Schließlich war Chemie Taucha ein weiterer ernster Konkurrent (42,55 Punkte) eines auf solidem Niveau stehenden Wettbewerbes der Schalmeienkapellen.
Anteil am erfolgreichen Verlauf der Bezirksmeisterschaften besaß das Kampfgericht und natürlich der BFA, der diese Veranstaltung glänzend vorbereitet und organisiert hatte. Im Kampfgericht arbeiteten unter Hauptkampfrichter Bernd Neumann die Sportfreunde Gerald Christ, Jörg Schulze, Gunther Frank, Wilfried Röglin, Klaus Dröge, Wolfgang Schubert, Rolf Jäger und Axel Schmutzler.

Resultate:
| Spielmannszüge Erwachsene | ||
|---|---|---|
| Pokalwettbewerb der Sonderklassen-Kollektive | ||
| 1. | Dynamo Halle | |
| 2. | Baukema Aschersleben | |
| 3. | MK Ziegelrode | |
| 4. | Chemie Rodleben | |
| 5. | Stahl Hettstedt | |
| Bezirksmeisterschaft | ||
| 1. | Motor Zeitz | 43,20 |
| 2. | MK Benndorf | 42,80 |
| 3. | Chemie Bernburg | 37,95 |
| 4. | Aufbau Gernrode | 37,75 |
| 5. | SSG Benndorf | 25,70 |
| Spielmannszüge Nachwuchs | ||
| Pokalwettbewerb der Sonderklassen-Kollektive | ||
| 1. | Baukema Aschersleben | |
| 2. | Stahl Hettstedt | |
| Bezirksmeisterschaft | ||
| 1. | Dynamo Halle | 43,55 |
| 2. | Chemie Rodleben | 34,10 |
| 3. | MK Ziegelrode | 31,45 |
| 4. | MK Benndorf | 27,25 |
| außer Konkurrenz: SSG Vatterode | ||
| Schalmeienkapellen | ||
| Pokalwettbewerb der Sonderklassen-Kollektive | ||
| 1. | Aktivist Luckenau | |
| Bezirksmeisterschaft | ||
| 1. | Stahl Hettstedt EW | 45,05 |
| 2. | Stahl Hettstedt NW | 44,15 |
| 3. | Chemie Taucha | 42,25 |
| Fanfarenzüge | ||
| Pokalwettbewerb der Sonderklassen-Kollektive | ||
| 1. | Stahl Hettstedt | |
| Bezirksmeisterschaft | ||
| 1. | Pädagogik Zeitz | 36,70 |
Seite 4
Bezirksmeisterschaften von Gera
Die höchsten Noten bei den Schalmeienkapellen
Regelwidriger Doppelstart brachte Disqualifikation
In Großenstein wurde bestätigt, daß auch im Bezirk Gera die Spielleutebewegung einen neuen Aufschwung erlebt. Sicherlich hat man bei den Nachwuchs-Spielmannszügen noch Nachholebedarf gegenüber den Zentren unserer Republik, aber ansonsten durfte man sich an vielen guten Leistungen und auch an der diesem Wettkampf würdigen Organisation erfreuen.
Bei den Fanfarenzügen brachte sich neben den Sonderklassen-Kollektiven von Greika Greiz u. Fortschritt Teichwolframsdorf der Klangkörper von Einheit Elsterberg nachdrücklich ins Gespräch. Die höchsten Noten indes vergab das Kampfgericht bei den Schalmeien. Was hier der neue Bezirksmeister, die SG Neugersdorf bot, war schon beachtenswert. 46,10 Punkte erhielten die Neugersdorfer für ihre gefällige Choreographie, das saubere Spiel und den passablen Gesamteindruck. Die „Arbeitsmänner“ und „Freundschaft der Völker“ waren ihre Siegertitel. Das höherklassige Kollektiv aus Kleinreinsdorf mußte sich immerhin einen Rückstand von 4,10 Punkten gefallen lassen.
Bedauerlicherweise wurde die reibungslos abgewickelte Veranstaltung durch einen Regelverstoß der BSG Empor Klengel-Serba getrübt. Der Stabführer des Nachwuchsspielmannzuges spielte anschließend auch bei den Erwachsenen mit. Dieser Klangkörper erreichte zwar mit 39,80 Punkten die mit Abstand beste Bewertung bei den Spielmannszügen, mußte aber schließlich wegen des Verstoßes gegen die Wettkampfordnung disqualifiziert werden. Hauptkampfrichter Gerhard Schobes und die Kampfrichter Helga Neuwirth, Rüdiger Martin, Rolf Eimler, Lothar Lier, Michael Freitag, Sabine Dudeck, Rolf Jäger und Ute Zimmermann leisteten qualitativ Hochwertiges

Resultate:
| Spielmannszüge Erwachsene | ||
|---|---|---|
| 1. | Traktor Reichstädt | 31,15 |
| 2. | Empor Klengel-Serba | 39,80
diqualifiziert |
| Spielmannszüge Nachwuchs | ||
| 1. | Empor Klengel-Serba | 27,20 |
| 2. | Traktor Reichstädt | 24,70 |
| Schalmeienkapellen | ||
| Pokalwettbewerb der Sonderklassen-Kollektive | ||
| 1. | Stahl Maxhütte | |
| Bezirksmeisterschaft | ||
| 1. | SG Neugersdorf | 46,10 |
| 2. | SG Kleinreinsdorf | 42,00 |
| Fanfarenzüge | ||
| Pokalwettbewerb der Sonderklassen-Kollektive | ||
| 1. | Greika Greiz | |
| 2. | Fortschritt Teichwolframsdorf | |
| Bezirksmeisterschaft | ||
| 1. | Einheit Elsterberg | 36,65 |
| 2. | Einheit Woltersdorf | 22,50 |

Bezirksmeisterschaften von Frankfurt/Oder
Herausragend: Schwedt und Tiefbau Eberswalde
Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Besten
Die Frankfurter Bezirksmeisterschaften endeten zunächst mit einem irregulären Ergebnis, wie erst nach den Wettkämpfen festgestellt werden konnte. Durch einen Berechnungsfehler ergab sich, daß die Kollektive der AK und der SK/NW benachteiligt wurden. Bei diesen Kollektiven wurde nicht, wie in der Wettkampfordnung auf Seite 24, Punkt 8.3.1.1. zu 3. festgelegt, der zweite Kürmarsch als Pflichttitel und somit mit dem vorgegebenen Standardwert von 5,0 Punkten in der Schwierigkeit bewertet. Die am Ende dieses Beitrages veröffentlichten Resultate sind die korrigierten und somit endgültigen Ergebnisse der Bezirksmeisterschaften des Oderbezirkes.
Bei den Erwachsenen-Spielmannszügen lieferten sich Chemie PCK Schwedt und Tiefbau Eberswalde ein ausgesprochenes Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide, die zur Allgemeinen Klasse gehörenden Schwedter und das Kollektiv der Leistungsklasse III aus Eberswalde, boten in der Musikalität und Choreographie sehr gute Leistungen. Attraktiv auch der Auftritt des Nachwuchs-Spielmannzuges aus Schwedt, der sein Programm exakt bewältigte und technisch einen hohen Ausbildungsstand erreicht hat.
Resultate:
| Spielmannszüge Erwachsene | ||
|---|---|---|
| 1. | Chemie PCK Schwedt | 45,85 |
| 2. | Tiefbau Eberswalde | 45,50 |
| 3. | Tiefbau Frankfurt/Oder | 36,25 |
| 4. | Motor Oderberg | 35,25 |
| Spielmannszüge Nachwuchs | ||
| Pokalwettbewerb der Sonderklassen-Kollektive | ||
| 1. | Chemie PCK Schwedt | |
| Bezirksmeisterschaft | ||
| 1. | Tiefbau Eberswalde | 37,10 |
| 2. | Motor Oderberg | 31,75 |
| 3. | Tiefbau Frankfurt/Oder | 23,70 |
| 4. | Stahl 6isenhüttenstadt | disqual. |
| Schalmeienkapellen | ||
| 1. | Tantow | |
