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Der Tambour/Ausgabe 1979 11

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Nummer 11/1979
Nummer: 11/79
Erschienen: November 1979
Jahrgang: 12
Seiten: 8
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Seite 1

HEUTE AUF SEITE

2 Die Aufgaben der Spielleute im Wettbewerb 1980
4 30 Weidenplanschüler standen am Anfang
6 Fachleute mit Lyra und Maurerkelle

Neue Übungsleiter im Bezirk Dresden

Für die Spielleute des Bezirkes Dresden fand im Oktober in Zabeltitz ein Lehrgang zum Erwerb der Übungsleiter-Qualifikation der Stufe I statt. 29 Sportlerinnen und Sportler waren der Einladung gefolgt. Dies bedeutete seit langem die höchste Teilnehmerzahl bei Lehrgängen solcher Art im Bezirk Dresden. Der erfreuliche Zuspruch brachte einige organisatorische Probleme mit sich, die aber durch die sehr gute Vorbereitungsarbeit der Zabeltitzer Spielleute mit Lehrgangsleiter Horst Schulze an der Spitze bewältigt wurden.

(Fortsetzung auf Seite 6)

Seite 2

Die Aufgaben der Spielleute im sozialistischen Wettbewerb 1980

IN DER BEREICHSKLASSE NORD spielt die Schalmeienkapelle der SG Pretzsch. Peter Sperling und all die anderen hoffen, den Aufstieg zur Leistungsklasse zu schaffen.

Die 5. Tagung des DTSB-Bundesvorstandes würdigte die guten Leistungen der sozialistischen Sportorganisation im Wettbewerb zum 30. Jahrestag der Gründung unserer Republik. Die Spielleute des DTSB der DDR haben an dieser erfolgreichen Bilanz ihren Anteil. Auf dem Erreichten aufbauend steckte der Bundesvorstand die neuen, höheren Aufgaben unserer Sportorganisation ab. Er faßte bedeutsame Beschlüsse, die weit über das Jahr 1980 hinausragen. So wurde das VII. Turn- und Sportfest und die IX. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR vom 25. bis 31. Juli 1983 in Leipzig beschlossen, der Sportplan 1980 verabschiedet und mit einem Beschluß über die Auszeichnung mit dem Titel „Vorbildlicher Übungsleiter des DTSB der DDR“ die verdienstvolle Tätigkeit dieser unentbehrlichen Helfer des Sports besonders hervorgehoben.

Gerade in der Vorbereitung auf den 30. Jahrestag haben wir Spielleute bewiesen, daß sich der Wettbewerb und Leistungsvergleich als entscheidende Leitungsmethode bei der Entfaltung vieler Initiativen und Ideen bewähren. Dabei gehen wir von der Erkenntnis aus, daß dies Anforderungen an die ideologische Arbeit stellt. Jetzt kommt es darauf an, bei der weiteren Erfüllung der Beschlüsse des IX. Parteitages der SED und der 11. ZK-Tagung, des VI. Turn- und Sporttages des DTSB und der 5. Tagung des DTSB-Bundesvorstandes sowie des Sekretariats des DTSB-Bundesvorstandes vom 17.. Oktober 1978 zur Weiterentwicklung der Spielleutebewegung neue vielfältige Aktivitäten an den Tag zu legen.

Spielleute des DTSB — sozialistische Persönlichkeiten

Gegenwärtig verstärken die imperialistischen Mächte um die USA und BRD ihre antikommunistische Hetzkampagne, besonders gegen die Sowjetunion, weil sie der afghanischen Volksmacht entsprechend gemeinsamer Verträge politische, ökonomische und militärische Unterstützung gewährt. Die Verschärfung der Klassenauseinandersetzung zwischen den beiden Weltsystemen sollte uns Anlaß sein, noch wirksamer alle Spielleute zu sozialistischen Persönlichkeiten zu erziehen, zu Spielleuten, die sich stets und ständig für ihr sozialistisches Vaterland einsetzen, die alles zu seiner Stärkung und Festigung tun. Wir Spielleute wollen an der Festigung der engen Verbundenheit mit der Sowjetunion und den anderen Ländern unseres Bruderbundes als sozialistische Patrioten und proletarische Internationalisten mitwirken, jederzeit aktiv für Frieden und Völkerverständigung eintreten.

Deshalb nimmt die Mitgestaltung am 35. Jahrestag der Befreiung unseres Volkes vom Faschismus durch die ruhmreiche Sowjetarmee einen bedeutsamen Anteil der politisch-ideologischen Arbeit der Spielleute im Jahre 1980 ein. In unseren Sektionen und Klangkörpern gestalten wir Mitgliederversammlungen unter dem Motto „35. Jahrestag der Befreiung des deutschen Volkes vom Hitlerfaschismus durch die ruhmreiche Sowjetarmee — 35 Jahre brüderliche Zusammenarbeit mit der Sowjetunion“.

Um dem Anspruchsniveau an die Spielleute gerecht zu werden, stellen wir uns im sozialistischen Wettbewerb höhere Ziele. Unser Leistungsvergleich soll — gemäß den Leninschen Prinzipien — öffentlich geführt und konkret abrechenbar gestaltet sein.

Welche Schwerpunkte bestimmen 1980 unsere Wettbewerbstätigkeit?

(1) Fest verbunden mit der Partei der Arbeiterklasse, der SED, und unserem Staat, setzen sich die Spielleute mit ganzer Kraft für die Verwirklichung der Beschlüsse des IX. Parteitages der SED ein.

Dem Grundgedanken der Losung „Bereit zur Arbeit und zur Verteidigung der Heimat“ folgend, tragen die Spielleute mit neuen Taten und hohen Leistungen in der Schule, im Beruf und im Sport zur weiteren allseitigen Stärkung und zur Verteidigung unserer Republik bei.

(2) In Wahrung und Fortführung der fortschrittlichen und humanistischen Traditionen der deutschen Turn- und Sportbewegung sowie des revolutionären und sozialistischen Liedgutes erhöhen die Klangkörper der Spielleutebewegung ihre Wirksamkeit und Ausstrahlungskraft als Agitatoren und Propagandisten der sozialistischen Körperkultur in der DDR.

Hohe Einsatzbereitschaft und Disziplin, ein umfangreiches Repertoire und ausgezeichnete musikalisch-künstlerische Leistungen sind der Maßstab für alle Spielleute.

Mit Freude und hohem Niveau bereiten wir das „VII.“ vor

(3) Unter dem Leitgedanken „Für Gesundheit, Erholung und Lebensfreude, für Leistungsfähigkeit und Leistungsstreben, für Frieden und Sozialismus! Treibt alle Sport!“ beginnen wir mit der Vorbereitung des VI. Turn- und Sportfestes und der IX. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR. Das Nationalfest unserer Körperkultur soll zu einem eindrucksvollen Bekenntnis auch der Spielleute zur Par-

(Fortsetzung auf Seite 3)

DER FANFARENZUG des Pionierhauses Hoyerswerda schaffte nach dem Aufstieg in die Sonderklasse auf Anhieb mit dem dritten Rang einen Medaillenplatz (Foto auf Seite 1). Cornelia Bols gehört zu den fleißigen Spielleuten dieses hoffnungsvollen Klangkörpers.

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