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Der Tambour/Ausgabe 1978 03
Dies ist die originale Wiedergabe der entsprechenden Einzel-Ausgabe von „der tambour“ zum Zweck der einfachen Durchsuchbarkeit. Aus archivarischen Gründen wurde bewusst darauf verzichtet, Wortlaute zu ändern. Für die Inhalte sind die entsprechenden Original-Autoren verantwortlich. Ansichten, Meinungen oder Aufrufe spiegeln die damaligen Gegebenheiten wider und nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers!
| März 1978 | |
| Nummer: | 3/78 |
| Erschienen: | 03/1978 |
| Jahrgang: | 11 |
| Seiten: | 8 |
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Seite 1
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| 2 | Der BFA Halle ruft alle zum Wettbewerb auf |
| 6 | Klassifizierungen aller Genres für das Jahr 1978 |
| 7 | Was ist neu an der neuen Wettkampfordnung? |
Beschluß der ZSK
Die Zentrale Spielleutekommission hat auf ihrer Beratung am 23. Februar in Leipzig beschlossen, daß sich die Spielleute des DTSB der DDR dem sozialistischen Wettbewerb innerhalb der „Sportstafette DDR 30“ anschließen. Grundlage des Wettbewerbs ist der Aufruf an alle Sportgemeinschaften des DTSB der DDR durch die 12. Tagung des DTSB-Bundesvorstandes.
Wir wollen innerhalb unseres Wettbewerbes die „Beste Sektion“ und den „Besten Bezirksfachausschuß“ ermitteln. Für den besten Bezirk wird als äußeres Zeichen ein Wanderbanner gestiftet. Die Sektionen beteiligen sich am Kampf um die Ehrenschleifen des DTSB-Bundesvorstandes.
Und dies sind die ausschlaggebenden Wettbewerbskriterien:
- Die Spielleute stellen sich das Ziel, bis zum 30. Jahrestag der Gründung der DDR ihren Mitgliederstand auf 14 000 zu erhöhen
- Wir konzentrieren uns auf die zielstrebige allseitige Entwicklung aller Sektionen
- Der Neuaufbau von Klangkörpern, die Bildung bzw. Stabilisierung von Nachwuchskol-
(Fortsetzung auf Seite 2)
Spielleute beendeten Wahlen der neuen BFA
Delegiertenkonferenzen bewiesen gewachsene Leistungsstärke der Spielleute / Überall hohe Zielstellungen

Mit den Delegiertenkonferenzen zur Neuwahl der Bezirksfachausschüsse ging vor wenigen Tagen eine bedeutsame Etappe in der Entwicklung der Spielleutebewegung zu Ende. Eine erfolgreiche, wie die Bilanzen und die Entschließungen überall ausweisen. Und eines stand eigentlich in allen Beratungen im Mittelpunkt der Rechenschaftsberichte und der Diskussion: die Erhöhung der Massenwirksamkeit der 12 000 Spielleute, die Verbreiterung der Basis unseres Sports insgesamt.
Dies hört sich alles gut an. Doch die Notwendigkeit zur Erhöhung des persönlichen Engagements aller Spielleute und die Verwirklichung der anspruchsvollen Vorhaben sind zwei Seiten einer Medaille. In Halle, Magdeburg, Gera, ja, in allen Bezirken versucht man die Leistungsfähigkeit der Klangkörper vor allem über eine intensivere Arbeit mit dem Nachwuchs zu erreichen. Die Beiträge, die wir heute auf den Seiten 4 und 5 von den Konferenzen in Magdeburg, Gera und Schwerin veröffentlichen (die anderen BFA-Wahlversammlungen fanden nach Redaktionsschluß statt), verdeutlichen dies. In Wittenberge, Boizenburg und Bützow beispielsweise notierte man aufmerksam die Erfahrungen, die Empor Perleberg mit seiner bekanntermaßen vorbildlichen Nachwuchspflege machte. Hier sei nur an die Verträge erinnert, die man mit Schulen abschloß, um kontinuierlich Jahr für Jahr Jungen und Mädchen in bestimmten Altersklassen für die Spielleute zu gewinnen.
Und auch das Übungsleiterproblem, das die Geraer mit in den Mittelpunkt ihrer Debatten rückten, verdient Verallgemeinerungscharakter. Die Geraer sind sehr richtig der Auffassung, daß ein Übungsleiter für fast 20 Spielleute nicht den gewünschten Qualitätszuwachs bei unseren Klangkörpern bringen kann. Man hat als auch dort die Zeichen der Zeit richtig verstanden.
