
Am besten feiert man das mit neuen Informationen. Gesucht werden daher verstärkt fehlenden Daten, interessante Geschichten und alle Arten von Fotos, Dokumente usw., die es wert sind erhalten zu werden. Gern per Email an info@stabfuehrer.de
Der Tambour/Ausgabe 1977 01
Dies ist die originale Wiedergabe der entsprechenden Einzel-Ausgabe von "der tambour" zum Zweck der einfachen Durchsuchbarkeit. Aus archivarischen Gründen wurde bewusst darauf verzichtet, Wortlaute zu ändern. Für die Inhalte sind die entsprechenden Original-Autoren verantwortlich. Ansichten, Meinungen oder Aufrufe spiegeln die damaligen Gegebenheiten wider und nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers!
| März 1977 | |
| Nummer: | 1/77 |
| Erschienen: | 03/1977 |
| Jahrgang: | 10 |
| Scan der Original-Ausgabe als PDF | |
Seite 1
HEUTE AUF SEITE
| 3 | „tambour“-Interview: Die Bezirksproben — Zäsur vor Leipzig |
| 4 | Informationen zu den bevorstehenden Bezirksmeisterschaften |
| 7 | Effektvolle Harmonie von Sport und Musik aus der Turnfeststadt |
FZ Hoyerswerda mit 160 Turnfestmeilen
Sport wird im zentralen Fanfarenzug Hoyerswerda groß geschrieben. 32 Mitglieder dieses Klangkörpers aus dem Bezirk Cottbus bekamen als Auszeichnung für beispielhafte Einsatzbereitschaft eine Wintersportfahrt ins Osterzgebirge. Wie zu Hause im Gelände am Knappensee wollten die Sportler auch in Geising auf ihre Meilenläufe nicht verzichten. Jeder legte an einem Tag gleich fünf Turnfestmeilen zurück. Es sollen nicht die letzten gewesen sein.
Nonnenwiese wird zentraler Übungsplatz
Die Nonnenwiese, ein riesiges Areal unmittelbar am Kulturpark „Clara Zetkin“ in der Leipziger Weltvorstadt, wird zentraler Übungsplatz der Musikschau während des „VI.“. Im Stadion der Freundschaft des Stadtbezirkes Südwest entsteht ein Regieturm, der Trainingsstunden für Teilverbände der Musikschau effektiver gestaltet. Insgesamt beziehen 2152 Sportlerinnen und Sportler unseres Übungsverbandes in diesem Leipziger Stadtbezirk ihr Quartier.
Neues „Gewand“ für die Musiker
In der Gastgeberstadt des „VI.“ bereitet sich seit langem alles auf den Empfang der Teilnehmer am bisher größten nationalen Fest des Sports vor. Auch die Schulen, in denen die 4500 Mitwirkenden der Musikschau ihre Gemeinschaftsquartiere haben werden, legen ein neues „Gewand“ an. So sind bereits jetzt in der 48. Polytechnischen Oberschule in Leipzig-Schleußig alle Zimmer renoviert. Im Mai kommen die Maler nochmals, um das Schulhaus vom Keller bis zum Boden „Sportfestrein“ zu machen. Auch die Klempner ziehen ein. Sie werden neue sanitäre Einrichtungen installieren. Die „48.“ ist keineswegs eine Ausnahme. An sämtlichen Schulen wird alles auf Hochglanz gebracht.

Fanfarenzug von Dynamo Halle ruft zum Wettbewerb auf
An jedem Sonntag eine zusätzliche Übungsstunde
Beste Vorbereitung auf das „VI.“ — ein Beitrag der Hallenser Sportler zum 60. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution
Am 5. Februar felerte der Fanfarenzug der SG Dynamo Halle sein 15jähriges Bestehen. Seit langem schon gehören die Sportler aus der Saalestadt zu den führenden Klangkörpern unserer Republik. In der Feierstunde ihres Jubiläums beschlossen die Fanfarenspieler ihr Wettbewerbsprogramm zu überarbeiten, sich neue Ziele zu stellen, die ganz auf das VI. Turn- und Sportfest und die VI. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR sowie den 60. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution ausgerichtet sind. Die Hallenser rufen alle Spielleute auf, sich ihrem Wettbewerb anzuschließen. Und dies ist ihr Programm:
Jedes Mitglied des Fanfarenzuges der SG Dynamo Halle stellte sich einen persönlich-schöpferischen Plan auf, in dem alle Aufgaben konkret abrechenbar fixiert sind. Regelmäßig legen die Sportler Rechenschaft vor der Sektionsleitung über den Erfüllungsstand ihres Planes ab. Die Dynamo-Akteure beschlossen, daß alle für die Musikschau des „VI.“ berufenen Sportler die Prüfungen für das Abzeichen für gutes Wissen ablegen und die Bedingungen des bronzenen Sportabzeichens „Bereit zur Arbeit und zur Verteidigung des Friedens“ erfüllen.
Fortsetzung auf Seite 2
