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Der Tambour/Ausgabe 1975 02

Aus Stabführer.de
Dies ist die originale Wiedergabe der entsprechenden Einzel-Ausgabe von "der tambour" zum Zweck der einfachen Durchsuchbarkeit. Aus archivarischen Gründen wurde bewusst darauf verzichtet, Wortlaute zu ändern. Für die Inhalte sind die entsprechenden Original-Autoren verantwortlich. Ansichten, Meinungen oder Aufrufe spiegeln die damaligen Gegebenheiten wider und nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers!


7. Jahrgang, Ausgabe Februar 1975

Scan der Original-Ausgabe als PDF

Seite 1

„VERDIENSTPLAKETTE DES DTSB DER DDR« an Sportfreund Hans Brückner verliehen

Anläßlich seines 65. Geburtstages am 19. Februar hat das Präsidium des Bundesvorstandes des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR dem Stellvertretenden Vorsitzenden der Zentralen Spielleutekommission, unserem verehrten Sportfreund HANS BRÜCKNER, die „Verdienstplakette des DTSB der DDR“ verliehen.

Fortsetzung auf Seite 2

Mut gehört nun einmal zum Risiko

  • Erster Stabführerlehrgang im Nachwuchsbereich
  • Vorbildliche Organisation brachte den Erfolg

Als sich das Sportjahr 1974 zum Ende neigte, gingen die Jüngsten der Stabführer unserer Spielmännszüge auf Reisen. In Mühlhausen war ein Stabführerlehrgang vorbereitet worden der dazu beitragen sollte, die Klarheit und vor allem Einheitlichkeit der Stabführung im Sportjahr 1975 in den Nachwuchskollektiven durchzusetzen. Das bisherige Stiefkind mit seinen vielen individuellen Varianten mußte verschwinden.

Von den 32 eingeladenen Kollektiven der Sonderklasse, Leistungsklasse I und II sowie den Spitzenzügen der Allgemeinen Klasse reisten 27 Kinder an, 2 waren rechtzeitig entschuldigt und nur 3 Kollektive waren trotz vorheriger Zusage (Hettstedt, Hirschfeld und Geraberg) nicht erschienen.

Fortsetzung auf Seite 2

Freunschaftliche Verbindungen zu den Kollektiven

die an der „DDR-Bestenermittlung“ der Fanfarenzüge in Potsdam teilnahmen, hatten die Werktätigen der größten Betriebe des Bezirkes. Sie ließen sich nicht nehmen, im Rahmen der Siegerehrung ihre „Paten“ mit Geschenken an das Zusammensein zu erinnern. Eine freundliche Geste, die sich auch anderswo in den vergangenen Jahren erfolgreich bewährt hat.

Nachruf

Nach langer schwerer Krankheit ist der langjährige Vorsitzende der Bezirksspielleutekommission Magdeburg und Sektionsleiter der BSG Aufbau Magdeburg, unser Sportfreund und Genosse

OTTO MUHS

am 26. Januar 1975 im Alter von 69 Jahren verstorben.

Er zählte zu den ältesten Funktionären unserer Spielleutebewegung.

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

LETZTE MELDUNG

Auf Grund vielseitiger Erfordernisse macht sich eine terminliche Verlegung der Bezirksmeisterschaften des BEZIRKES GERA notwendig.

Der Wettkampf findet nun am 17. und nicht am 10. Mai 1975 statt.

Seite 2

ZUM HECHT IM KARPFENTEICH wurde das Kollektiv der BSG Lok Nordhausen im Sportjahr 1974. Gerade diesem Zug hatte man die wenigsten Chancen einer vorderen Plazierung zugetraut und die Harzer Mädchen und Jungen straften alle Lügen. Der dritte Platz bei den besten DTSB-Fanfarenzügen war ein überaus verdienter und großer Erfolg des sich überdurchschnittlich entwickelnden Kollektivs.

Fortsetzung von Seite 1

VERDIENSTPLAKETTE...

Auch der Vizepräsident des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR, Genosse Hannes Rech, hat dem Jubilar ein Glückwunschschreiben übermittelt, in dem er seine jahrelangen Verdienste würdigt und ihm weiterhin Gesundheit und Schaffenskraft wünscht.

Vom Sektor Spielleute des DTSB-Bundesvorstandes wurden im Namen aller Spielleute, vorrangig natürlich der Sportfreunde der SG Mittenwalde, dem Sportfreund Brückner herzliche Glückwünsche übermittelt. Gleichzeitig wird ihm für seine aufopferungsvolle und erfolgreiche Tätigkeit bei der Entwicklung der Spielleutebewegung des DTSB der DDR gedankt und ihm viel Erfolg in seiner verantwortungsvollen Arbeit in den Leitungen der Spielleute gewünscht.

Für seine bisherigen Verdienste wurde Sportfreund Brückner mit der „Ehrennadel des DTSB“ im Gold, der „Ehrenurkunde der Spielleute des DTSB der DDR“ und anderen staatlichen sowie gesellschaftlichen Auszeichnungen („Aktivist“, „Sozialistisches Kollektiv“) geehrt.

Fortsetzung von Seite 1

Mut gehört...

Bei bester Verpflegung, guter Unterkunft und interessanter Freizeitgestaltung (so war die Meinung der Kinder) wurde das Lager in Nordhausen zu einem vollen Erfolg. Ja, der Ort ist kein Fehler, sondern das Ergebnis einer Vielzahl unglücklicher Zufälle und Umstände, die zur Sperrung der Mühlhäuser Objekte aus gesundheitlichen Gründen führten. (Anm. der Red.: Dank unermüdlicher und vorbildlicher Einsatzbereitschaft gelang es den Verantwortlichen des Lehrganges trotz einer Zeit von nur 24 Stunden die Durchführung abzusichern. Wenn man berücksichtigt, daß das in einer anderen Stadt erfolgte, kann sich jeder ein Bild der umfangreichen Arbeit machen. Deshalb an dieser Stelle einen besonderen Dank an die Sportfreunde Lorenz, Wiedenroth, Günnel, Ahlborn und Krätzig, die auf den verschiedensten Bahnhöfen für die richtige Lenkung und Betreuung sowie an anderen Stellen tätig waren.)

Auf der Grundlage des „Ausbildungs-ABC für Spielmannszüge“ erfolgte die theoretische und praktische Ausbildung, die durch schriftliches Material wesentlich erleichtert wurde.

Gleichzeitig zu den Fragen der Stabführung vermittelten die leitenden Sportfreunde den Kindern einen Leitfaden der gesamten Ausbildungsproblematik bis hin zur Aufgabe des Stabführers als musikalischer Leiter während des Spiels und der Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen.

Hierbei gab es innerhalb der Diskussion wertvolle Anregungen und Hinweise, auf die wir in der nächsten Ausgabe näher eingehen wollen, da sie es wert sind, allseitig diskutiert zu werden. In diesem Zusammenhang erfolgen auch noch einige Einschätzungen zum Lehrgang selbst.

Rolf Lorenz

Aktuelle Informationen *** Aktuelle Informationen ***

BERLIN — Anläßlich des 15jährigen Gründungsjubiläums wurde der Traditionsschalmeienkapelle „Ernst Thälmann“ der SG DYNAMO HOHENSCHÖNHAUSEN vom Ministerium für Kultur der Titel „Hervorragendes Volkskunstkollektiv der DDR“ verliehen.

GERNRODE — Einen herzlichen Glückwunsch zum 60. Geburtstag möchten wir nachträglich nach Gernrode zum Spielmannszug der BSG Aufbau schicken.

Dort feierte Sportfreund WALTER GÄNSICKE dieses Jubiläum. Seine besonderen Verdienste neben der Tätigkeit als Stabführer im Heimatkollektiv hat Sportfreund Gänsicke in seiner Eigenschaft als Übungsleiter des Mädchenspielmannszuges der BSG Empor Quedlinburg sowie beim Aufbau des „Zentralen Mädchenspielmannszuges des DTSB der DDR“ nachzuweisen.

Wir wünschen ihm weiterhin alles Gute, Gesundheit und Schaffenskraft.

GERABERG - Als zweites Kollektiv in der Spielleutebewegung konnten die Sportfreundinnen und Sportfreunde der BSG CHEMIE GERABERG im Bezirk Suhl mit dem Titel „Sektion der vorbildlichen Arbeit in der Spielleutebewegung“ ausgezeichnet werden. Dazu unseren herzlichsten Glückwunsch. Mehr über die Erfolge der Geraberger berichten wir im März.

ROSSLAU — Seinen 50. Geburtstag feierte der Vorsitzende des BFA Halle, Sportfreund KARL-HEINZ SEIFERT. Wir wünschen ihm für die kommenden Jahre alles Gute und Schaffenskraft sowie Erfolge mit seinem Spielmannszug der BSG Chemie Rodleben.

MITTENWALDE — Goldene Hochzeit und 50jähriges Jubiläum als Spielmann konnte unser Sportfreund WILLY SCHNEIDER im Januar feiern. Der 73 Jahre alte Spielmann vom Kollektiv der SG Mittenwalde nimmt heute noch an den Übungsstunden teil.

Im Namen seines Zuges wünschen wir ihm und seiner Gattin noch viele schöne gemeinsame Jahre und beste Gesundheit.

RERIK — Die Kampfrichterobmänner der Bezirke und zentralen Kommissionen nahmen Ende 1974 in der Sportschule Rerik an einem Sonderseminar teil, das sich ausschließlich mit Problemen der Wettkampftätigkeit und der richtigen Anwendung der neuen Wettkampfordnung beschäftigte. Die umfangreichen Informationen werden sich positiv bei der Ausbildung in den Bezirken und der Abwicklung der Wettkämpfe 1975 auswirken.

Seiten 3-6

Die Seiten waren so gestaltet, dass man sie durchneiden und falten musste, um so ein kleines Heft zu erhalten. Da die Seiten dieses Heftchens aber dafür auch in einer anderen Reihenfolge aufgedruckt wurden, wird hier zur besseren Lesberkeit die Reihenfolge verwendet, die sich mit dem Falten des Heftchens korrekterweise ergeben würde.

Heftseite 1

GESCHÄFTSORDNUNG

der Zentralen Spielleutekommission beim Präsidium des DTSB der DDR

1. Führung und Leitung der Spielleutebewegung des DTSB der DDR

1.1. Zentral

Die Spielleutebewegung des DTSB der DDR wird zentral durch die „Zentrale Spielleutekommission beim Präsidium des DTSB der DDR“ vertreten.

Sie erhält vom Sektor Spielleute der Abteilung Propaganda/Kultur des DTSB-Bundesvorstandes die politisch-ideologische, organisatorische sowie künstlerische Anleitung und ist ihm rechenschaftspflichtig.

1.2. Bezirke

In den Bezirken bestehen „Bezirksfachausschüsse Spielleute“, die den Charakter von Kommissionen tragen. Sie unterstehen dem Stellvertretenden Vorsitzenden des DTSB-Bezirksvorstandes für Kultur und Bildung und erhalten ihre fachspezifische Anleitung und Aufgabenstellung durch die Zentrale Spielleutekommission.

1.2. Kreise

In den Kreisen bestehen „Kreisfachausschüsse Spielleute“, die den Charakter von Kommissionen tragen. Sie unterstehen dem Stellvertretenden Vorsitzenden des DTSB-Kreisvorstandes für Kultur und Bildung und erhalten ihre fachspezifische Anleitung und Aufgabenstellung vom BFA-Spielleute.

1.4. Sektionen

In den Sportgemeinschaften bestehen „Sektionen Spielleute“, die den gleichen Charakter wie alle anderen Sektionen der Sportgemeinschaften tragen. Sie erhalten ihre fachspezifische Anleitung und Aufgabenstellung vom zuständigen KFA- bzw. BFA-Spielleute.

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2. Struktur der Spielleutebewegung des DTSB der DDR

2.1. Struktur der „ZENTRALEN SPIELLEUTEKOMMISSION beim Präsidium des DTSB der DDR“

Die ZSK ist funktionsmäßig mit folgenden Bereichen besetzt:

  1. Vorsitzender
  2. Stellv. Vorsitzender für Kultur und Bildung
  3. Stellv. Vorsitzender für musikalisch-technische Entwicklung
  4. Stellv. Vorsitzender für Aus- und Weiterbildung
  5. Sekretär
  6. Künstlerischer Leiter
  7. Finanzverantwortlicher
  8. Vorsitzender der Kommission Spielmannszüge
  9. Vorsitzender der Kommission Fanfarenzüge
  10. Vorsitzender der Kommission Orchester
  11. Vorsitzender der Kommission Nachwuchs
  12. 6 Mitglieder

Die ZSK tritt in der Regel jährlich viermal zusammen. Sie kontrolliert die Erfüllung der zentralen Aufgabenstellungen auf der Grundlage des Jahres- und Perspektivplanes, analysiert durchgeführte Veranstaltungen und legt die nächsten Maßnahmen für den Gesamtbereich der Spielleute des DTSB der DDR in Beschlüssen fest.

Zwischen den Tagungen der ZSK nimmt ein Sekretariat die Kontroll- und Weisungsfunktionen wahr, das in der Regel monatlich zusammenkommt.

Es wird gebildet vom:

  1. Vorsitzenden der ZSK
  2. Stellv. Vorsitzenden für Kultur und Bildung
  3. Stellv. Vorsitzenden für musikalisch-technische Entwicklung
  4. Stellv. Vorsitzenden für Aus- und Weiterbildung
  5. Sekretär
  6. Künstlerischen Leiter
  7. Vorsitzenden der Kommission Nachwuchs
  8. Leiter der Kommission Kampfrichter

Das Sekretariat trifft seine Entscheidungen auf der Grundlage der Beschlüsse der ZSK und ist auf dieser Ebene weisungsberechtigt.

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2.2. Struktur der „BEZIRKSFACHAUSSCHÜSSE-Spielleute“

Die BFA-Spielleute sind analog der Zentralen Spiclleutekommission funktionsmäßig besetzt:

  1. Vorsitzender
  2. Stellv. Vorsitzender für Kultur und Bildung
  3. Stellv. Vorsitzender für Organisation
  4. Bezirksübungsleiter
  5. Kampfrichterobmann
  6. Verantwortlicher für Nachwuchs
  7. Verantwortlicher für Spielmannszüge
  8. Verantwortlicher für Fanfarenzüge
  9. Verantwortlicher für Orchester
  10. Finanzverantwortlicher

Die BFA treten in der Regel monatlich, jedoch mindestens achtmal im Jahr zusammen. Sie kontrollieren die Erfüllung der Aufgabenstellungen und legen weitere Maßnahmen für eine kontinuierliche Entwicklung auf allen Gebieten innerhalb des Territoriums fest.

2.3 Struktur der „KREISFACHAUSSCHÜSSE-Spielleute“

Die KFA-Spielleute sind in Kreisen zu bilden, in denen mehr als drei Sektionen Spielleute bestehen. Sie nehmen die Führung und Leitung dieser Kollektive auf der Grundlage vorgegebener Kriterien des BFA und der eigenen Planung wahr.

Sie setzen sich zusammen aus:

  1. Vorsitzender
  2. Stellvertreter
  3. Verantwortlicher Übungsleiter
  4. 3 bis 5 Mitglieder

Die KFA treten in der Regel monatlich zusammen, um die Aufgabenstellung zu kontrollieren und Maßnahmen für die Entwicklung der Spielleutebewegung im Territorium, vorrangig Bildung neuer Kollektive und Gewinnung von Nachwuchs, festzulegen.

2.4. Struktur der „SEKTIONEN-Spielleute“

Die Sektionen-Spielleute in den Sportgemeinschaften unterscheiden sich nicht von den anderen Sektionen. Die Funktionsbesetzung ist ihnen angeglichen.

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3. Die Kommissionen der „Zentralen Spielleutekom-

3.1.

3.2.

mission“ E

Zur allseitigen Verwirklichung der Beschlüsse für die Spielleutebewegung

des DTSB der DDR bestehen bei der Zentralen

Spielleutekommission verschiedene Unterkommissionen,

Sie haben ihre Hauptaufgabe in der Spezifizierung aller Maßnahmen

für die jeweiligen Genres, die Durchsetzung, Kontrolle

und Unterbreitung geeigneter Vorschläge für die Verbesserung

der Tätigkeit.

Struktur der Kommissionen (Spielmanns- und Fanfarenzüge,

Orchester, Nachwuchs)

Die Kommissionen sind funktionsmäßig so besetzt, daß sie

jederzeit in der Lage sind, ihnen übertragene Aufgaben in der

erforderlichen Qualität zu erfüllen.

. Vorsitzender

. Stellv. Vorsitzender für Kultur und Bildung

. Stellv. Vorsitzender für Organisation

. Verantwortlicher Übungsleiter

. Leiter des zentralen Klangkörpers

. Kampfrichterobmann

. Verantwortlicher für Wettkämpfe

. Verantwortlicher für Aus- und Weiterbildung

DNA NES

Die Kommissionen treten in der Regel viermal im Jahr nach

den Tagungen der Zentralen Spielleutekommissionen zusammen.

Aufgaben der Kommissionen (Spielmanns- und Fanfarenzüge

sowie Orchester)

Die Arbeit der Kommissionen basiert auf den Jahresarbeitsplänen

der‘ ZSK und der Kommissionspläne. Sie ordnet sich

in das Gesamtwirken innerhalb der Spielleutebewegung des

DTSB der. DDR ein und reicht bis in die Sektionen.

Die einzelnen Aufgabengebiete sind:

— Vorbereitung und Durchführung geeigneter Maßnahmen

zur politisch-ideologischen, organisatorischen und künstlerischen

Qualitätssteigerung auf der Grundlage zentraler

Beschlüsse,

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— eine zielstrebige Aus- und Weiterbildung von Übungsleitern

und Kampfrichtern,

— eine kontinuierliche und niveauvolle Anleitung und Zusammenarbeit

mit den BFA,

— Gestaltung von Wettkämpfen im zentralen Rahmen und

Unterstützung in den Bezirken und Kreisen,

— regelmäßiges Zusammenwirken mit den Kollektiven der

zentralen Klangkörper des jeweiligen Genres (Trainin-—,

lager, Weiterbildungslehrgänge u. a.),

— Gewinnung von Nachwuchs und Bildung neuer Kollektive,

3.2.1. Kommission Technik

Für die Kommission Technik der ZSK ergeben sich aus der

Zusammensetzung und Rolle einige grundsätzliche Aufgaben.

Hauptinhalt der Tätigkeit ist die künstlerische Entwicklung

der Spielleutebewegung des DTSB der DDR auf der Grundlage

der bestehenden Traditionen unter Beachtung sowie Einbeziehung

moderner Aspekte und Erkenntnisse. Das bedeutet

eine ständige und enge Zusammenarbeit mit allen verantwortlichen

Übungsleitern der einzelnen Genres, eine kontinuierliche

Aus- und Weiterbildung der Bezirksübungsleiter

sowie die gründliche Analyse aller zentralen Veranstaltungen

und der durchgeführten Wettkämpfe in musikalisch-technizentra

Gestalterkollektiven den Kern und wird durch

geeignete, dem Anliegen entsprechende Fachkader erweitert.

Durch die Kommission Technik wird jährlich das Pflichtrepertoire

für die kommende Wettkampfsaison vorgelegt,

unter Berücksichtigung der bevorstehenden Großveranstaltungen.

Zur Realisierung dieser umfangreichen Aufgaben setzt sich

diese Kommission wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender (Künstlerischer Leiter)

2. Verantwortlicher Übungsleiter der Spielmannszüge/Erwachsene

3. Verantwortlicher Übungsleiter der. Spielmannszüge/Nachwuchs

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4. Verantwortlicher Übungsleiter der Spielmannszüge/Mädchen

5.. Verantwortlicher Übungsleiter der Fanfarenzüge

6. Verantwortlicher Übungsleiter der Orchester

7. Verantwortlicher Übungsleiter der Schalmeien

3.2.2. Kommission Nachwuchs

Ihr obliegt die gesamte Nachwuchsarbeit im Bereich der

Spielmannszüge des DTSB der DDR. Sie ist wie die Kommissionen

der Genres besetzt und hat als Hauptaufgabe zu

lösen:

— die systematische Arbeit mit allen Nachwuchskollektiven,

um das Leistungsniveau allseitig zu steigern und anzugleichen,

— den „Zentralen Nachwuchsspielmannszug des DTSB der‘

DDR“ als repräsentativen Klangkörper jederzeit leistungsfähig

zu gestalten und innerhalb dieses Kollektivs eine

beispielgebende politisch-ideologische Arbeit zu organisieren,

—' die .Wettkämpfe auf jeder Ebene zu einem Erfolgserlebnis

und Stimulator des Leistungsniveaus zu führen.

Das verlangt eine gute Abstimmung mit den Verantwortlichen

für Nachwuchs in den BFA sowie eine planmäßige Durchführung

von Lehrgängen für Übungsleiter dieser Kollektive,

von Wochenendübungen in Stützpunkten und zentralen Trainingslagern.

3.2.3. Kommission Kampfrichter

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Sie zeichnet in Verbindung mit’ der Kommission Aus- und

Weiterbildung für die Qualifizierung aller Kampfrichter verantwortlich.

In ihr sind die Leiter der AG Kampfrichter der

Fachbereiche vertreten.

Der Einsatz der Kampfrichter zu Wettkämpfen aller Art erfolgt

von dieser Kommission, die nach Abschluß einer Wettkampfsaison

eine schriftliche Einschätzung des Bereiches

Kampfrichter erarbeitet und Vorschläge für die kommende

Saison unterbreitet. >

Sie allein ist berechtigt, Kampfrichter für eine höhere Aufgabe

oder Abstufung vorzuschlagen.

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