Der Tambour/Ausgabe 1975 03

Aus Stabführer.de
Dies ist die originale Wiedergabe der entsprechenden Einzel-Ausgabe von "der tambour" zum Zweck der einfachen Durchsuchbarkeit. Aus archivarischen Gründen wurde bewusst darauf verzichtet, Wortlaute zu ändern. Für die Inhalte sind die entsprechenden Original-Autoren verantwortlich. Ansichten, Meinungen oder Aufrufe spiegeln die damaligen Gegebenheiten wider und nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers!


7. Jahrgang, Ausgabe März 1975

Scan der Original-Ausgabe als PDF

Seite 1

WETTBEWERB ’77

In allen Bezirken, und wir hoffen auch in den Sektionen, hat der Aufruf zum Wettbewerb der Spielleute in Vorbereitung des VI. Turn- und Sportfestes der DDR 1977 ein breites Echo gefunden.

Es entstehen Verpflichtungen, die klar das Ziel der künftigen Tätigkeit in den verschiedensten Wirkungsbereichen abstecken, um bei der Auswertung der einzelnen Etappen möglichst dabei zu sein.

Der „BESTE BEZIRK“ erhält das Wanderbanner und hat es dann gegen gewiß harte Konkurrenz zu verteidigen. Um nun zu zeigen, wie um die beste Plazierung gerungen wird, gute Beispiele darzustellen, werden wir künftig in jeder Ausgabe unter dieser Rubrik über unseren Wettbewerb berichten. Lesen Sie dazu heute erstmals auf Seite 2.

Notwendige Korrektur an Pflichtmärschen 1975

Bei der Anfertigung der Teilpartituren der Pflichtmärsche für die Spielmannszüge 1975 wurden folgende notwendige Korrekturen in dem gegenwärtig in den Kollektiven existierenden Notenmaterial erkannt:
„GEBURTSTAGSMARSCH“
Flöte I: 4. Zeile / 6. Takt — Viertelnote „g“ ändern in „a“
Schlagzeug: 10. Zeile / 5. Takt — unter die erste Viertelnote der großen Trommel ist ein Akzentzeichen zu setzen.
„SCHWARZE AMSEL“
Schlagzeug: Seite 2 / 2. Zeile / 2. und 6. Takt — unter die Viertelnote der großen Trommel ist ein Akzentzeichen zu setzen.
„DER KREUZFIDELE KUPFERSCHMIED“
Lyra: ab 5. Zeile / 6. Takt wird die Lyra wie Flöte III geschlagen,
ab 7. Zeile / 5. Takt ist die Lyra zweimal 15 Takte wie der Schlußteil der Flöte III zu schlagen,
ab 10. Zeile / ist die Lyra al Fine wie Flöte III zu schlagen.
Lyra gilt wie angegeben als Pflicht.
Schlagzeug: 5. Zeile / 5. Takt — halbe Pause ändern in Viertelnote (große Trommel) und viertel Pause,
8. Zeile / 3. und 8. Takt sowie 9. Zeile / 3. und 7. Takt — das Akzentzeichen über der ersten Viertelnote der kleinen Trommel ist zu streichen.
Letzte Zeile / letzter Takt — unter die drei Viertelnoten der großen Trommel ist ein Akzentzeichen zu setzen.

DIE ÜBERRASCHUNG des vergangenen Wettkampfjahres war zweifellos das erfolgreiche Abschneiden des Fanfarenzuges der BSG LOK NORDHAUSEN bei der „DDR-Bestenermittlung“. Nun gilt es für die Loksportler ihr gewachsenes Leistungsvermögen bei den Aufgaben 1975 nachzuweisen.

Bezirksübungsleiter tragen große Verantwortung

Welch verantwortliche Funktion die Bezirksübungsleiter haben, wurde im Verlauf der letzten zentralen Anleitung überaus deutlich. Es geht in diesem Bereich nicht nur um Bezirksübungsstunden oder Lehrgänge schlechthin, sondern vielmehr um eine kontinuierliche Tätigkeit, die vor allem von einer hohen Qualität getragen werden muß.

Das erfordert ein perspektivisches Herangehen an alle Fragen, zu denen die umfangreiche Übungsleiterausbildung und dabei wiederum die Weiterbildung ebenso gehören, wie spezielle Wochenendlehrgänge für leistungsschwache Kollektive, um sie an das Durchschnittsniveau heranzuführen.

Aufgaben, die in Vorbereitung auf 1977 in allen Bezirken unerläßlich sind, wenn der Beitrag der Spielleute Qualität atmen soll.

Letzte Meldung

Terminverlängerung

Für das im Januar veröffentlichte Preisausschreiben des Nachwuchsbereiches wird der Einsendeschluß auf den 25. April 1975 verlängert, da die Zeitung erst Ende Januar ausgeliefert wurde und der Termin bereits erreicht war.

Wir hoffen, daß nun allen Mädchen und Jungen genügend Zeit zur Beteiligung verbleibt.

Seite 2

DIE GEMEINDE LUCKENAU war stets ein würdiger Gastgeber für die Spielleutekollektive. Wie 1971, so unternehmen die Organisatoren auch in diesem Jahr alle Anstrengungen, um die Bezirksmeisterschaften von Halle erfolgreich durchzuführen.

WETTBEWERB ’77

Sekretariat des DTSB-Bezirksvorstandes kontrolliert

GERA — Viel vorgenommen haben sich die Spielleute dieses südlichen Bezirkes unserer Republik.

Gleich nach Bekanntwerden des Wettbewerbsaufrufes haben sich die verantwortlichen Mitglieder des BFA-Spielleute in engster Zusammenarbeit mit dem DTSB-Bezirksvorstand an die Spezifizierung ihrer eigenen Aufgabenstellung herangemacht.

Mit klaren Vorstellungen, wie die nächsten Schritte zu gehen sind, unter Einbeziehung aller Funktionäre und Kollektive des Bezirkes versteht sich, gingen sie gemeinsam in das Sekretariat des DTSB-Bezirksvorstandes und erhielten von den erfahrenen Genossen Unterstützung.

Nun steht das Wettbewerbsprogramm der Spielleute des Bezirkes Gera nicht nur als Verpflichtung auf dem Papier, sondern unter der Kontrolle des Sekretariats des Bezirksvorstandes.

Na, und diese Genossen werden kritisch sein, wenn es um die Einschätzung des Erfüllungsstandes solcher Aufgabenstellungen wie die Gestaltung der Bezirksmeisterschaften, die Ankunft der Friedensfahrer, die Durchführung des „Werner-Seelenbinder-Pokalturniers" und der weiteren Entwicklung des Nachwuchses geht.

In diesem Monat, der Beschluß sagt aus alle zwei Monate, ist wieder „Abrechnung“. Hoffen wir, daß die Spielleute mit guten Ergebnissen aufwarten können.

Wir gratulieren

Geburtstag feierten und feiern die Sportfreundinnen und Sportfreunde:

Hans Ullmann (45.), Dr. Erhard Güttner (33.), Egon Herrmann, (42.), Hans Brückner (65), Herbert Klein (42.), Petra Streubel (18), Kurt Sellheim (66.).

Wir wünschen allen beste Gesundheit und weitere Schaffenskraft.

Günstige Startnummern für die möglichen Favoriten

Im Verlauf der Kommissionstagungen wurden die Startreihenfolgen der zentralen Wettkämpfe der Fanfaren- und Spielmannszüge ausgelost. Dabei ergaben sich durchweg günstige Startpositionen für die Favoriten.

SPIELMANNSZÜGE / Sonderklasse

BSG Aufbau Brandenburg
BSG Motor Lauchhammer
BSG Traktor Zabeltitz
BSG Einheit Ruhland
BSG Traktor Luisenthal
BSG Medizin Mühlhausen
TSG Traktor Taucha
TSG Lübbenau
BSG Chemie Rodleben
BSG MK Ziegelrode
SG Dynamo Halle
SG Oberlichtenau
BSG Motor Treuenbrietzen
BSG Traktor Hirschfeld
BSG Stahl Hettstedt

SPIELMANNSZÜGE / Leistungsklasse I

BSG Einheit Tessin
BSG Traktor Hasselfelde
BSG Lok Mühlhausen
BSG Empor Perleberg
SG Lommatzsch
BSG Lok Oschersleben
BSG Chemie Schönborn
BSG Chemie Geraberg
BSG Baukema Aschersleben
BSG Chemie Bernburg
BSG Einheit Pritzerbe
BSG Traktor Pritzwalk

FANFARENZÜGE / Leistungsklasse I

BSG Fortschritt Teichwolframsdorf
BSG Greika Greiz
BSG Einheit Pädagogik NO Leipzig
SG Dynamo NW Berlin
SG Dynamo Potsdam-Stadt
BSG Lok Nordhausen

FANFARENZÜGE / Leistungsklasse II

BSG Einheit Wolfersdorf
BSG Stahl Hennigsdorf
BSG Traktor Oßmannstedt
BSG Stahl Hettstedt
FZ Berlin Prenzlauer Berg
BSG Fortschritt Hoyerswerda
BSG Einheit Elsterberg

Alles im Blickpunkt 1977

  • Kommissionen mit zahlreichen Aktivitäten
  • Trainingslager mit perspektivischer Tendenz

Die Kommission Fanfaren, Spielmannszüge und Orchester, die unmittelbar nach der Zentralen Spielleutekommission ihre Arbeitsberatungen durchführten, hatten in den Mittelpunkt ihrer Aussprachen die Verbesserung der Führungs- und Leitungstätigkeit gestellt, um mit höherer Qualität die Probleme des Jahres 1975 zu lösen. Sie wollen damit die bestmöglichsten Voraussetzungen für die Vorbereitungen der Musikschau zum nächsten Turn- und Sportfest der DDR schaffen.

So konnten in allen Kommissionen die Funktionen mit geeigneten Kadern besetzt und konkrete Aufgaben verteilt werden.

Die Trainingslager der Blasorchester, Fanfaren- und Spielmannszüge, die im I. Quartal stattfinden bzw. -fanden erhielten in der Zielstellung Vorgaben, die auf 1977 gerichtet sind.

Die Bemühungen um eine bessere Bindung zu den Kollektiven der unteren Klassen wurden deutlich, wie das Beispiel des Lehrganges der Fanfarenzüge zeigt.

Jetzt gilt es, die eingeleiteten Maßnahmen kontinuierlich zu überprüfen und auf ihre termingetreue und qualitätsgerechte Erfüllung zu drängen.

Die Bezirksmeisterschaften könnten dann bereits der Anlaß für mögliche und dringend notwendige positive Verbesserungen auf allen Ebenen sein.

Seite 3

Seite 4

Seite 5

Seite 6