Der Tambour/Ausgabe 1974 06
6. Jahrgang, Ausgabe Juni 1974
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Festes Fundament gibt Sicherheit
- Wichtige Dokumente von ZSK bestätigt
- Bisherige Arbeit mit positiven Ergebnissen
Nachdem in den zurückliegenden Wochen sehr viel über die weitere Entwicklung der Spielleutebewegung des DTSB der DDR beraten, beschlossen, geschrieben und in zahlreichen Kollektiven geplant wurde, ist es nun an der Zeit, den Worten Taten folgen zu lassen.
Die Zentrale Spielleutekommission beim Präsidium des DTSB der DDR hat im Verlauf ihrer ersten Beratung nach der Konstituierung die Konsequenzen gezogen und wichtige Beschlüsse für die künftige Arbeit gefaßt.
So wurde neben einem Grundsatzprogramm zur Entwicklung des „Zentralen Fanfarenzuges des DTSB der DDR“ der Perspektivplan der Spielleutebewegung im DTSB der DDR bis 1978 beraten und beschlossen.
Dieser Plan (Abdruck auf den Seiten 5 und 6 der heutigen Ausgabe) gibt allen Leitungen und Kollektiven eine klare Vorgabe für die nächsten Jahre und stellt ein festes Fundament dar, auf dem aufgebaut werden kann.
Die vergangenen Wochen haben gezeigt, daß in den Bezirken mit der richtigen Einstellung an die Lösung der Aufgaben herangegangen und mit viel Einsatzbereitschaft gearbeitet wird.
Das wird ganz sicher zu Erfolgen führen, die zur weiteren Stabilisierung der Spielleutebewegung des DTSB der DDR beitragen, aber auch von jedem einzelnen ein hohes Maß an Disziplin fordern.
Daß unsere Aktiven und Funktionäre mit ihrer ganzen Kraft hinter der neuen und verantwortungsvollen Aufgabenstellung stehen, zeigten nicht zuletzt die stattgefundenen Bezirksmeisterschaften, der Wettkampf um den „Pionierpokal“ und besonders der Sportlerappell zum V. Turn- und Sporttag des DTSB der DDR.
Sektor Spielleute mit neuen Funktionären
Entsprechend der beschlossenen Struktur durch das Sekretariat des DTSB-Bundesvorstandes arbeiten künftig im Sektor Spielleute der Abteilung Propaganda/Kultur folgende Sportfreundinnen und Sportfreunde: BERND SCHENKE als Sektorenleiter, JENNY FINKE als Instrukteur, ROLF LORENZ und PETER AHLBORN jeweils als operativtätige Instrukteure und REGINA WENDLÄNDER als Sekretärin.
Unbesetzt sind noch die Funktionen des „Künstlerischen Leiters“ sowie des dritten operativen Instrukteurs.
Die Aufgabengebiete dieser Funktionäre sind recht unterschiedlich und von den festgelegten Schwerpunktaufgaben abhängig.
Während Sportfreund Schenke für die Gesamtleitung der Spielleutebewegung — einschließlich Anleitung, Führung und Kontrolle der Zentralen Spielleutekommission beim Präsidium des DTSB der DDR — verantwortlich ist und Sportfreundin Finke, die Koordinierung aller organisatorisch-technischen Aufgaben wahrnimmt, haben die operativtätigen Instrukteure (Sportfreunde Lorenz und Ahlborn) ihr Hauptbetätigungsfeld in der unmittelbaren Arbeit mit den Kollektiven in den Bezirken.
Gültige Anschrift
Auf Grund der bereits bekannten Veränderungen ist ab sofort folgende Postanschrift für die Zentrale Spielleutekommission gültig:
- DTSB-Bundesvorstand
Sektor Spielleute
1055 Berlin
Storkower Straße 118
Tel.-Nr. 5 38 43 11 (Durchwahl)
Letzte Meldung
Damit es künftig besser wird
In Leipzig trafen sich am 4. Juni erstmals die Verantwortlichen für Nachwuchs der Bezirksfachausschüsse, um über ihre künftigen Aufgaben zu beraten. Diese Zusammenarbeit soll der Auftakt für eine kontinuierliche Tätigkeit in allen Bezirken in enger Verbindung mit der Kommission Nachwuchs der Zentralen Spielleutekommission sein, damit in allernächster Zukunft die Nachwuchsarbeit einheitlich und qualitativer gestaltet werden kann.
Erste Aufgabe der Funktionäre wird es sein, in ihren BFA dafür zu sorgen, daß sich jeder für die Aus- und Weiterbildung der Nachwuchskollektive verantwortlich fühlt und diese Frage nicht mehr als notwendiges Übel ansieht.
Was eine gute Arbeit auf diesem Gebiet wert ist, zeigten einige Bezirke bei den diesjährigen Bezirksmeisterschaften — die „DDR-Meisterschaft“ im Juli in Weißwasser wird es unterstreichen.
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republik-rundschau
POTSDAM — Der Fanfarenzug der SG Dynamo Potsdam gehörte am Wahltag zu den Mitgestaltern der Fernsehoriginalsendung „Wünsch Dir was“ und zeigte Ausschnitte aus seiner neuen Kür.
BERLIN — Das Kollektiv der SG Dynamo NW Berlin zählte zu den Mitwirkenden der Rahmenprogramme der stattgefundenen Bezirksdelegiertenkonferenzen und Verbandstage des DTSB der DDR. Sein Einsatz war u. a. bei der zentralen Delegiertenkonferenz der SV Dynamo.
MAGDEBURG — Im Verlauf der Delegiertenkonferenzen kamen auch zahlreiche Vertreter der Spielleutebewegung zu Wort.
In Magdeburg sprach beispielsweise Sportfreund Heinrich Hofmann von der BSG Traktor Seehausen über die Verantwortung der Übungsleiter bei der Erziehung des Nachwuchses, Sportfreund Leo Ertel von der SG Dynamo Potsdam gab einen Diskussionsbeitrag bei der Bezirksdelegiertenkonferenz der SV Dynamo in Potsdam zur politisch-ideologischen Arbeit in seinem Kollektiv.
KARL-MARX-STADT — Aus Anlaß der Etappenankunft der Friedensfahrer gestalteten die Spielleute des Industriebezirkes eine Musikschau mit den leistungsstärksten Kollektiven.
Wie in den anderen Etappenorten unserer Republik fanden die Darbietungen den ungeteilten Beifall des interessierten Sportpublikums.
LEIPZIG — Einen Stabführerlehrgang für die Leiter der Schalmeienkapellen der Leistungsklasse führte die Kommission Orchester durch.
Ziel der Zusammenkunft war, die bisherigen Dirigenten mit der einheitlichen Stabführung der Spielmanns- und Fanfarenzüge des DTSB der DDR vertraut zu machen und ihnen die Handhabung des Tambourstabes, der It. Wettkampfordnung gefordert ist, nahezubringen.
COTTBUS — Einen Nachwuchsspielmannszug hat nach der BSG Stahl Freital und der BSG Verkehrsbetriebe Dresden nun auch die BSG Fortschritt Cottbus aufgebaut.
Vierzig der neu gewonnenen Mädchen wurden inzwischen in den DTSB der DDR aufgenommen und erhöhten die Mitgliederzahl der Sektion auf 135 Sportfreundinnen.
BERLIN — Wir möchten nochmals darauf hinweisen, daß im DTSB-Materiallager Leipzig erst im zweiten Halbjahr 1974 einige Tambourstäbe und Marschtrommeln zur Auslieferung bereitstehen und nur nach vorheriger schriftlicher Bestellung an das Lager eine mögliche Berücksichtigung erfolgen kann.
Jahressportterminkalender 1974 — II. Halbjahr
Auf Grund der Veränderungen vieler Maßnahmen und neuer Termin- bzw. Aufgabenstellungen bringen wir nochmals eine Zusammenstellung der wichtigsten Daten für das zweite Halbjahr 1974:
| JUNI | |
| 1. und 2. | Bezirksmeisterschaft Cottbus in Lübbenau |
| 4. | Anleitung der Bezirksnachwuchsverantwortlichen in Leipzig |
| 6. | Sekretariatssitzung der ZSK in Berlin |
| 7. bis 9. | 15. Arbeiterfestspiele der DDR im Bezirk Erfurt |
| 8. | „Aufstiegsturnier zur Sonderklasse“ LK I SZ/Erw. in Mühlhausen |
| 9. | Bezirksmeisterschaft Dresden in Lommatzsch
Bezirksmeisterschaft Erfurt in Erfurt |
| 17. bis 21. | Übungsleiterlehrgang Stufe II / Fanfaren-Schalmeien |
| 23. | Bezirksmeisterschaft Potsdam in Brandenburg |
| 29. und 30. | Bezirksmeisterschaft Leipzig/Karl-Marx-Stadt in Oschatz |
| JULI | |
| 5. | Anleitung der BFA-Vorsitzenden in Leipzig |
| 7. bis 23. | Trainingslager des „Zentralen Nachwuchsspielmannszuges des DTSB der DDR“ in Weißwasser |
| 21. | „DDR-Meisterschaft“ Nachwuchsspielmannszüge des DTSB der DDR in Weißwasser |
| AUGUST | |
| 14. | Sekretariatssitzung der ZSK in Berlin |
| SEPTEMBER | |
| 6. | Beratung der Zentralen Spielleutekommission in Berlin |
| 7. und 8. | „DDR-Bestenermittlung“ Schalmeien in Lauchhammer |
| 14. | Beratungen der Kommissionen Spielmannszüge, Fanfaren, Orchester und Nachwuchs |
| 16. | Anleitung der Bezirksübungsleiter in Leipzig |
| 21. | Beratung der Kommissionen Technik sowie Aus- und Weiterblidung |
| 23. bis 27. | Lehrgang für Übungsleiter Stufe II/Fanfaren |
| 27. bis 29. | „DDR-Meisterschaft“ Spielmannszüge/Erw. in Treuenbrietzen |
| OKTOBER | |
| 2. | Sekretariatssitzung der ZSK in Berlin |
| 11. | Anleitung der BFA-Vorsitzenden in Leipzig |
| 19. | „DDR-Bestenermittlung“ Fanfaren in Potsdam |
| NOVEMBER | |
| 4. bis 8. | Übungsleiterlehrgang Stufe II/Schalmeien |
| 6. | Sekretariatssitzung der ZSK in Berlin |
| 16. | Beratung der Kommissionen Spielmannszüge, Fanfaren, Orchester und Nachwuchs |
| 25. bis 29. | Übungsleiterlehrgang für alle Bezirksübungsleiter und musikalischen Leiter der zentralen Klangkörper |
| 30. | Beratung der Kommissionen Technik sowie Aus- und Weiterbildung |
| DEZEMBER | |
| 2. bis 6. | Übungsleiterlehrgang Stufe III aller Genres |
| 13. | Tagung der Zentralen Spielleutekommission in Berlin |
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Weltmeisterin Erika Zuchold beim „Zentralen Mädchenspielmannszug“ zu Gast
- Erfolgreiches Trainingslager der Mädchen in Leipzig
- Weiterer Schritt in der Vereinheitlichung des Niveaus
Leipzig war vom 13. bis 17. Mai Austragungsort eines Trainingslagers des „Zentralen Mädchenspielmannszuges des DTSB der DDR“.
Aus Freital, Dresden, Quedlinburg und Benndorf waren Mitglieder der Mädchenkollektive gekommen, um sich auf die bevorstehenden Bezirksmeisterschaften und den Einsatz zum V. Turn- und Sporttag des DTSB der DDR vorzubereiten.

Vielseitig und interessant war das Programm gestaltet, um das Lernziel zu erreichen.
Geeignete Übungsleiter aus Kollektiven der Sonderklasse standen der Leitung des „ZMS“ zur Verfügung und so wurde es möglich, in der musikalischen Stabilisierung des Kollektivs entscheidende Fortschritte zu erzielen. Denn Fernziel des Trainingslagers und der Ausbildung ist der qualitativ verbesserte Auftritt der Mädchen im Rahmen des VI. Turn- und Sportfestes der DDR 1977 in Leipzig.
Neben der musikalisch-technischen Unterrichtsgestaltung kam die Freizeit keineswegs zu kurz.
Herzlich begrüßter Gast der Mädchen war am ersten Abend die erfolgreiche Turnerin unserer Republik, Erika Zuchold, die in Leipzig zu Hause ist und an einer Oberschule als Lehrerin wirkt.
Sie plauderte in Verbindung mit einem Farblichtbildervortrag über die Olympischen Sommerspiele 1972 und ihre Eindrücke bei internationalen Starts.
Selbstverständlich gab es auch Fragen an die „Frau Erika Zuchold“, die sie gern beantwortete.
Ein Diskoabend, die Gestaltung eigener Programmteile zum Abschluß des Lagers und Besichtigungen der Messestadt Leipzig an einem freien Nachmittag vervollständigten die Tagesabläufe.
Zu einem Höhepunkt des Aufenthaltes in Leipzig wurde ein Auftritt des zentralen Klangkörpers in Vorbereitung der Kommunalwahlen, der ein interessiertes Publikum fand.
Alles in allem, ein relativ kurzes Trainingslager, das aber dazu beigetragen hat, der neuen Leitung weiteres Selbstvertrauen zu geben, dem verantwortlichen Übungsleiter einen klaren Überblick zum Leistungsstand zu vermitteln und die Mädchen einander näherzubringen.
Helga Neuwirth, Leiter des ZMS
Leipzig im Juli 1977 Gastgeber
Das VI. Turn- und Sportfest der DDR und die VI. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR in den olympischen Sommersportarten findet vom 25. bis 31. Juli in Leipzig statt.
Das wurde auf dem V. Turn- und Sporttag des DTSB der DDR beschlossen. Für die Spielleute des DTSB der DDR heißt das, alle Kräfte auf dieses gesellschaftspolitische Ereignis zu konzentrieren, denn die zu erwartenden Aufgaben werden höchste Qualität notwendig machen.
Es muß nicht immer gleich der DTSB-Bundesvorstand sein
Damit es nicht zur Gewohnheit wird, soll es an dieser Stelle nochmals geschrieben stehen.
Der DTSB-Bundesvorstand ist nur dann von Sektionen oder KFA bzw. BFA anzuschreiben, wenn es keinen anderen Weg mehr gibt, um Probleme zu lösen.
Das war in letzter Zeit leider nicht immer der Fall — mit jeder Frage wandten sich Mitglieder aus Sektionen an uns und nahmen uns damit viel Zeit, die für zentrale Aufgaben dringend benötigt wurde.
Deshalb sei hier deutlich gesagt:
1. Schriftverkehr sollte in jeder Sektion grundsätzlich nur ein Sportfreund führen (möglichst der Sektionsleiter).
2. Die Sektionen haben sich in jedem Fall erst an den KFA oder BFA zu wenden. Erhalten sie von dort keine befriedigende Antwort, sind die Kreis- bzw. Bezirksvorstände die nächsten Stationen.
Sollte auch von dort keine zufriedenstellende Antwort kommen, ist die Möglichkeit der Verbindung zum Bundesvorstand gegeben. Doch das sollte eben erst in letzter Instanz erfolgen.
3. Für alle Fachprobleme sind die jeweiligen Fachkommissionen zuständig. Das trifft für die KFA, BFA ebenso zu, wie für die Zentrale Spielleutekommission.
Also, künftig nicht den Bundesvorstand anschreiben, sondern die Vorsitzenden der Fachkommissionen (Spielmannszüge — H. Winkler, Fanfarenzüge — S. Hartig, Orchester — G. Schlaefke, Nachwuchs — R. Lorenz, AG Kampfrichter — P. Ahlborn). Sie können eine spezielle Antwort geben und sind einzig und allein für diese Probleme zuständig.
Der Sektor Spielleute des DTSB-Bundesvorstandes behält es sich vor, künftig Schreiben, die nicht den entsprechenden Leitungsweg durchlaufen, an den Absender zurückzusenden.
Das trifft auch für Fragen und Probleme zu, die von Sektionsmitgliedern an uns herangetragen werden, ohne daß der betreffende Sportfreund einen Leitungsauftrag dazu hat.
Wir bitten für diese Maßnahmen im Interesse einer kontinuierlichen Arbeitsweise zum Nutzen der Spielleutebewegung des DTSB der DDR um entsprechendes Verständnis. Bernd Schenke, Sektorenleiter
Nachruf
Das Kollektiv des Spielmannszuges der BSG AUFBAU BRANDENBURG trauert um sein langjähriges Mitglied, den Sportfreund
WERNER KÖNIG
Bis zu seinem Tod war er stets bemüht, das Kollektiv tatkräftig zu unterstützen, um die Traditionen der Spielleutebewegung des DTSB der DDR, der er 25 Jahre angehörte, zu pflegen und zu fördern.
Die Sportfreundinnen und Sportfreunde des Spielmannszuges werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
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Freitaler Jubiläum mit populären Gästen aus Potsdam und Leipzig

Aus Anlaß der Betriebs- und Wohngebietsfestspiele des Edelstahlwerkes hatte sich die Sektion Spielleute der BSG Stahl Freital zu ihrem 5jährigen Bestehen Gäste aus Potsdam, Leipzig und Bad Liebenwerda eingeladen.
Zum Eröffnungsappell vereinten sich 300 Spielleute im Neubaugebiet, um den in reicher Anzahl erschienenen Zuschauern eine Probe ihres Könnens darzubieten.
5 Jahre Mädchenspielmannszug in Freital
Am Sonntag imponierten zu einem Platzkonzert aller Teilnehmer das Fanfarenkollektiv der SG Dynamo Potsdam Stadt, das Fanfarenorchester der BSG Lok Mitte Leipzig, das Pionierblasorchester der Musikschule Bad Liebenwerda und der Mädchenspielmannszug mit guten musikalischen Leistungen. Besonders gelungen war das Zusammenspiel des Fanfarenzuges mit dem Mädchenspielmannszug und des Pionierblasorchesters mit dem Mädchenspielmannszug.
Der Höhepunkt, die Musikschau aller beteiligten Kollektive, war eine besonders gute Probe für alle. Dabei bestach und überzeugte der Fanfarenzug der SG Dynamo Potsdam Stadt mit seinem neuen Programm.
Diese Veranstaltung reihte sich gut in die Vorbereitungsarbeit der Kollektive für die bevorstehenden Höhepunkte — die Kommunalwahlen und den 25. Jahrestag der DDR — ein. Frank Mierisch
Gastgeber nutzte seinen Heimvorteil und siegte
Der in diesem Jahr leider zahlenmäßig recht schwach besetzte Wettkampf um den „Pionierpokal“ in Großröhrsdorf endete mit einem Sieg des Gastgebers — der Mädchen und Jungen der SG KLEINRÖHRSDORF.

Mit viel Liebe und Mühe hatten die Organisatoren versucht, den startenden Spielmannszügen der Leistungsklasse/Nachwuchs bestmöglichste Bedingungen zu schaffen, was ihnen auch gelungen ist.
Die angereisten Kollektive waren gewillt, ihre Chance zu nutzen, um im nächsten Jahr Mitglied der höchsten Spielklasse zu sein und in den Kampf um den Titel eines „DDR-Meisters“ einzugreifen.
Nun, bis dahin vergehen noch einige Monate, ist viel Arbeit notwendig, um an der Leistungsstabilisierung zu wirken.
Zu den Vertretern der Leistungsklasse/Nachwuchs hatten sich noch Kollektive der Sonderklasse und der Allgemeinen Klasse gesellt, so daß im bekannten Rödertalstadion vor etwa 3000 Zuschauern doch noch ein recht illustres Feld vor den kritischen Augen der Kampfrichter stand.
Das Kollektiv der BSG Chemie Geraberg eröffnete den Wettkampf und erst nach dem Vortrag des letztstartenden Spielmannszuges stand der Sieger fest.
Bei den überwiegend ausgeglichenen Leistungen hatten die Sportfreunde von Kleinröhrsdorf (unser Bild) dann knapp die Nase vorn, dicht gefolgt von dem Hettstedter und Brandenburger Spielleutenachwuchs.
Bedauerlich war nur, daß wieder einmal Kinder um den Lohn ihrer Anstrengungen gebracht wurden, weil die zuständigen Funktionäre die Wettkampfordnung nur ungenügend beherrschten. Das kostete Zehntelpunkte, die sich auf die Endplazierung negativ auswirkten.
Hier das Gesamtergebnis:
| 1. | SG Kleinröhrsdorf Gewinner des „Pionierpokals“ |
44.55 Pkt. |
| 2. | BSG Stahl Hettstedt | 44.35 Pkt. |
| 3. | BSG Stahl Brandenburg | 44.20 Pkt. |
| 4. | BSG Motor Zeitz | 43.75 Pkt. |
| 5. | BSG Traktor Luisenthal | 40.95 Pkt. |
| 6. | BSG Chemie Geraberg | 38.10 Pkt. |
