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Der Tambour/Ausgabe 1978 09: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Stabführer.de
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'''6.8.1.1. Ausnahmeregelung'''
'''6.8.1.1. Ausnahmeregelung'''


Eine Ausnahme bildet innerhalb der zwei Jahre die vorherige
Eine Ausnahme bildet innerhalb der zwei Jahre die vorherige schriftliche Freigabe durch den Arrangeur.


schriftliche Freigabe
'''6.8.1.2. Vergabe an Dritte'''


durch den Arrangeur.
Eine Vergabe der Titel an Dritte durch den Nachnutzer ist nicht statthaft.


6.8.1.2. Vergabe an Dritte
'''6.8.1.3. Urheberrechte und Veränderungen'''


Eine Vergabe‘ der Titel an
Die Urheberrechte bleiben dem Arrangeur vorbehalten. Veränderungen sind nur mit schriftlicher Zustimmung des Urhebers möglich.


Dritte durch den Nachnutzer ist
'''6.8.1.4. Freigabe von Kürtiteln'''


nicht statthaft.
Eine Freigabe von Kürtiteln erfolgt durch persönliche Abforderung der Kollektive vom Arrangeur.


6.8.1.3. Urheberrechte und Veränderungen
'''6.8.1.5. Entsprechender Leistungsstand des abfordernden Kollektivs ist Grundbedingung'''


bleiben
Kollektive, die Kürtitel abfordern, müssen technisch in der Lage sein, diese in der entsprechenden Schwierigkeit mit Perfektion einstudieren zu können. Grundbedingung für die Vergabe von Titeln mit hohem Schwierigkeitsgrad ist eine Niveaueinschätzung des abfordernden Kollektivs durch den Arrangeur. Um musikalische Veranstaltungen von Titeln mit hohem künstlerischen Wert zu vermeiden, hat der Arrangeur das Recht, unter Hinweis auf die Schwierigkeit des Titels, diesen zu verweigern und einem dem Niveau des Kollektivs entsprechenden Titel anzubieten.


vorbehalten.
'''(B) Verstöße gegen den Punkt 6.8.1.'''


Die ., Urheberrechte
Verstöße gegen die Positionen 6.8.1.1. bis 6.8.1.5. werden zu allen Wettkämpfen geahndet.


dem Arrangeur
In der Fehlertabelle der Wettkampfordnungen der Spielmannszüge, Fanfarenzüge und Schalmeienkapellen erfolgt die Ergänzung unter „Ahnung bei Zuwiderhandlung“ — Zuordnungspunkt in der Wettkampfordnung Punkt 6.8.1. — „Verstöße gegen die Wahrung der Urheberrechte und Vergabe von Arrangements wird mit Disqualifikation zu dem Wettkampf geahndet, zu dem genannte Fakten zutreffen.“


Veränderungen sind nur mit
Diese Maßnahmen bieten den Kollektiven einen breiteren Raum für die Auswahl eines Kürtitels, die selbst keinen Arrangeur in ihren Reihen besitzen. Sie schützen natürlich auch die Mühe und den Fleiß der Arrangeure, um niveauvolles Musikgut nur zielgerichtet dem Leistungsstand des Nachnutzers entsprechend zu vergeben. Diese Vorlage zur „Freigabe von Arrangements und zur Wahrung der Urheberrechte“ wurde von allen Mitgliedern der Kommission Technik bestätigt und zur Realisierung an den Sektor Spielleute übergeben.


schriftlicher Zustimmung des
Laut Wettkampfordnung Schlußbemerkung, Absatz 3, wurde diese Ergänzung dem Sektor vorgelegt und ist mit Wirkung vom 1. Januar 1979 rechtskräftig.


Urhebers möglich.
'''Kommission Technik'''


6.8.1.4.
=== Kein Interesse an neuen Marschalben? ===
'''Die Kommission Technik gibt bekannt, daß der Einsendetermin zur Bedarfsermittlung der neuen Marschalben (siehe „tambour“ 7/78) bis 15. November verlängert wird. Bis September erreichten die Kommission Technik 15 Einsendungen mit Bestellungen von insgesamt 484 Marschalben Flöte I. Mit solch einer geringen Auflagenhöhe ist ein Druck aus ökonomischen Gründen unvertretbar. Wir können es uns nicht vorstellen, daß derartig viele Übungsleiter an einem neuen Repertoire uninteressiert sind. Aus den Kollektiven der Sonderklassen-Spielmannszüge hat sich nur Dynamo Halle an die Kommission gewandt. Wir appellieren nochmals an alle Kollektive, sich an dieser Bedarfsermittlung mit hohem Verantwortungsbewußtsein zu beteiligen, um dadurch den Druck neuer Marschalben zu ermöglichen, eine Voraussetzung zur Erweiterung unserer Arrangements zu gewährleisten. Und hier nochmals die Anschrift der Kommission Technik:'''


Eine Freigabe von Kürtiteln
'''Rolf Lorenz<br />57 Mühlhausen<br />M.-Verfaillie-Allee 52.'''


erfolgt durch persönliche Abfor-
=== Ruhland-Werbung für unseren Sport ===
Zu einem gesellschaftlichen Höhepunkt des gesamten Kreises gestalteten sich die Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen des Spielmannszuges der BSG Einheit Ruhland, die ganz im Zeichen der Vorbereitung auf den 30. Jahrestag der Gründung unserer Republik standen. Klangkörper aus vielen Teilen unseres Landes beteiligten sich am 2. und 3. September an einem Programm, das die Leistungsfähigkeit der Spielleute des DTSB der DDR auf wirksame Art und Weise veranschaulichte, eine attraktive Werbung für unseren schönen Sport war.


Freigabe von Kürtiteln
Ruhland hatte praktisch ein Festkleid angelegt und einen eindrucksvollen Rahmen für die zahlreichen Konzerte und Schauveranstaltungen geschaffen.  Höhepunkte waren zweifellos die „Große Musikschau“, der musikalische Frühschoppen am Volkshaus und die „1000 bunten Noten“. Und hier ein Blick in die Teilnehmerlisten: Spielmannszüge der SG Dynamo Halle, TSG Lübbenau, Traktor Hirschfeld, Motor Lauchhammer und Einheit Ruhland, das Schalmeienorchester von Turbine Lauta und als besonderen Knüller, das Stabsmusikkorps der Stadtkommandantur Berlin.


derung der Kollektive vom
== Seite 5 ==
[[Datei:DerTambour1978-9-5-1.png|mini|'''GLÜCKLICH''' strahlen die Mädchen und Jungen des Potsdamer Fanfarenzuges über den errungenen DDR-Meistertitel (oben). — '''EXAKTE''' '''CHOREOGRAPHIE,''' trotz ungünstiger Platzverhältnisse, boten die Mitwirkenden der Musikschau in Lanz (unteres Foto).]]
[[Datei:DerTambour1978-9-5-2.png|mini]]
'''Nachwuchsspielmannszug von Aufbau Elbe Magdeburg:'''


Arrangeur.
=== Aus bloßer Neugier wurde Begeisterung ===
'''Intensive Traditionspflege ist uns Verpflichtung'''


6.8.1.5. Entsprechender Leistungsstand
Ein .Jahr ist es jetzt her, seit die BSG Aufbau Elbe Magdeburg an unserer Schule, der POS „Hans Beimler“ in der Elbestadt, mit der Ausbildung eines Nachwuchs-Spielmannszuges begann. Wir, das sind Mädchen und Jungen zwischen acht und zwölf Jahren, machten anfangs mehr oder weniger aus Neugier mit. Aber bald entwickelte sich aus der Neugier Begeisterung für die Sportmusik. Heute möchten wir die vielen schönen Stunden im Kreise der Spielleute nicht mehr missen. Vergessen ist auch die nicht so einfache Startphase, das erste Üben auf Instrumenten, die Notenlehre. Unsere Übungsleiter haben dabei natürlich das größte Verdienst, ihnen möchten wir Dank sagen für all die Mühe, die sie sich gaben, für das Verständnis, wenn es bei den einen nicht so schnell voran ging wie bei den anderen. Und das sind unsere Übungsleiter: Ingrid Müller, Bärbel Schramm, Ilona Irrgang, Gabi Külkens, Martina Schwarz, Simone Reichel, Manfred Meyer, Michael Irrgang, Frank Buhlert und Mario Jaenecke.


des abfordernden
Neben dem rein musikalischen Training hatten wir auch Gelegenheit, uns mit den Traditionen der Spielleutebewegung, die auf die revolutionäre deutsche Arbeiter -und Turnbewegung zurückzuführen sind, vertraut zu machen. Für uns alle war dies sehr interessant und lehrreich. Wer will es uns verübeln, daß wir jetzt mit besonderem Stolz Mitglied der Sektion Spielleute von Aufbau Elbe Magdeburg sind, da unser Erwachsenen-Spielmannszug auf solch gute Traditionen verweisen kann.


Kollektivs ist Grundbedingung
Wir vom Nachwuchskollektiv verpflichten uns, die revolutionären Traditionen unseres Erwachsenenzuges, der Spielleute des DTSB der DDR insgesamt, zu pflegen und somit unseren Beitrag zur Erhöhung der Massenwirksamkeit der Spielleutebewegung zu leisten. Natürlich müssen wir noch viel lernen und üben, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Aber auch dabei können wir immer auf die Hilfe unserer Übungsleiter und vieler erfahrener Spielleute aus der Sektion bauen.


Kollektive, die Kürtitel abfordern,
=== Potsdamer Spielleute ausgezeichnet ===
Als der Fanfarenzug „Dr. Richard Sorge“ von Dynamo Potsdam Stadt, der beste Klangkörper dieses Genres in unserer Republik, vor wenigen Wochen sein 15jähriges Bestehen feierte, wurden verdienstvolle Mitglieder dieses Kollektivs ausgezeichnet. Genosse Klaus Gesierich, den Begründer des Zuges, ehrte man mit der „Artur-Becker-Medaille“ in Gold. Sektionsleiter Leo Ertel erhielt für hervorragende Leistungen bei der kommunistischen Erziehung der Jugend die „Herbert-Ritter-Medaille“. Michael Domröse und Bernhard Bosecker verlieh man die Pioniermedaille in Silber, Sabine Baumert und Bodo Jablonowski in Bronze.


müssen technisch in der
=== Strausberger hielten Wort ===
Das Aufstiegsturnier zur Sonderklasse der Fanfarenzüge im Kultur- und Sportzentrum der NVA in Strausberg — der „tambour“ informierte bereits darüber — war eine der bestorganisierten Veranstaltungen dieser Art im laufenden Wettkampfjahr. Der Strausberger Klangkörper, Volkskunstkollektiv der Nationalen Volksarmee, betrachtete es für eine vornehmste Aufgabe, diesen Höhepunkt für das Genre Fanfaren würdig vorzubereiten. Und eine gute Vorbereitung hieß nicht nur alle organisatorischen Modalitäten gewissenhaft zu erfüllen, sondern verpflichtete gleichzeitig den eigenen Klangkörper zu guten musikalischen Leistungen, zu hoher Awusstrahlungskraft im Territorium. Unser vierter Platz vor namhaften Fanfarenzügen bestätigt, daß wir hier nicht auf Sand gebaut haben. Mit Abstand hat der Zug des KSZ Strausberg auch einen Leistungsvergleich aller Fanfarenzüge des Oderbezirkes für sich entschieden.


Lage sein, diese in der entsprechenden
Viele Mitglieder unseres Fanfarenzuges vollbrachten seit dem VI. Turn- und Sportfest Vorbildliches. Dies nicht nur in der Trainingsintensität und Einsatzbereitschaft bei Auftritten, sondern auch bei der Präparierung des Wettkampfplatzes für das Aufstiegsturnier. Allein 320 Arbeitsstunden wurden hier von unserem Kollektiv geleistet. Inzwischen zeichnete man uns mit der „Artur-Becker-Medaille“ in Silber aus. Birgit Hilbig, Vorsitzende unseres FDJ/JP-Aktivs, erhielt ein Mandat zu den XI. Weltfestspielen nach Kuba. Doch auch die Mitglieder des Auswahlkollektivs Jörg Zeugmann, Andreas Küsel, Ingo Selke, Silvia Albrecht und Andre Boxberger sowie Gabi Wollschläger, Maik Amtsbüchler und Uwe Mannek vom Vorbereitungszug sollen hier besonders genannt werden. Wir hoffen, daß die enge Bindungen zu den Klangkörpern des DTSB der DDR weiter vertieft werden.


Schwierigkeit mit Perfoektion
'''Fanfarenzug des FSZ Strausberg'''


einstudieren zu können.
== Seite 6 ==
 
Grundbedingung für die Vergabe
 
von Titeln mit hohem Schwierigkeitsgrad
 
ist eine Niveaueinschätzung
 
des abfordernden Kollektivs
 
durch den Arrangeur. Um
 
musikalische Veranstaltungen
 
von Titeln mit hohem künstlerischen
 
Wert zu vermeiden, hat
 
der Arrangeur das Recht, unter
 
Hinweis auf die Schwierigkeit
 
des Titels, diesen zu verweigern
 
und einem dem Niveau des Kollektivs
 
entsprechenden Titel anzubieten.
 
(B) Verstöße gegen den Punkt


6.8.1.
=== ER GEHÖRT ZU UNSEREN BESTEN ===
[[Datei:DerTambour1978-9-6-1.png|mini|275x275px]]
'''Karlheinz Seifert'''


Verstöße gegen die Positionen
engagiert sich wie nur ganz wenige für die Spielleutebewegung. Der Name des 53-jährigen Vorsitzenden des BFA Halle ist auf’s engste verbunden mit der seit vielen Jahren beispielhaften Arbeit dieses leistungsstarken Bezirkes. Der gelernte Schiffsbauer und jetzige verantwortliche Materialbereitsteller der Roßlauer Elbewerft ist Spielmann aus Leidenschaft. 1958 begann er mit dem Lyraspiel im Spielmannszug von Motor Roßlau (seit 1964 bei Chemie Rodleben), Karlheinz Seifert, der übrigens auch sehr gut mit dem Klavier umgehen kann, lebt für die Musik, die seine „anspruchsvolle Freizeitgestaltung“ darstellt, wie er selbst sagt. So gibt es kaum ein Wochenende, an dem er nicht unter Gleichgesinnten weilt oder zu Hause den sehr aufwendigen Schriftverkehr bewältigt, den er als BFA-Vorsitzender und Sektionsleiter zu absolvieren hat. Natürlich versäumt Karlheinz Seifert auch keine Überstunde in seinem Rodlebener Klangkörper. Daß der Erwachsenen-Spielmannszug von Chemie Rodleben seit elf Jahren ununterbrochen der Sonderklasse angehört, ein sechster Rang bei DDR-Meisterschaften die „schlechteste“ Plazierung in jener Zeit war, ist nicht zuletzt Karlheinz zu verdanken.


6.8.1.1. bis 6.8.1.5. werden zu allen
Zum „VI.“ war er stellvertretender Leiter des Teilverbandes Spielmannszüge Erwachsene und „Chef“ der Musikparade des gleichen Genres. Für seine hervorragenden Leistungen wurde er mit einer Ehrenurkunde Erich Honeckers ausgezeichnet. Seine beispielhafte Tätigkeit am Arbeitsplatz würdigte man viermal mit der Ehrung als Aktivist.


Wettkämpfen geahndet.
=== Knappe Entscheidung für die Elsterberger ===
In Nummer 7/78 berichteten wir ausführlich vom Aufstiegsturnier zur Sonderklasse der Fanfarenzüge in Strausberg. Neben dem Bericht veröffentlichten wir die Plazierung ohne Punkte, da diese zu jenem Zeitpunkt der Redaktion nicht vorlagen. Hier nun der komplette Ergebnisnachtrag:
{| class="wikitable"
!
!
!Gesamt
!Pflicht
!Kür
!Strafskala
|-
|1.
|Einheit Elsterberg
|57,80
|21,80
|26,50
|9,50
|-
|2.
|Pionierhaus Hoyerswerda
|57,25
|22,75
|24,50
|10,00
|-
|3.
|Tiefbau Berlin
|53,55
|20,20
|25,35
|8,00
|}


In der Fehlertabelle der Wettkampfordnungen


der _Spielmannszüge,
'''Bodo Clauss''' (7. 9. 30), Mitarbeiter des Sektors Spielleute und Komponist, zum 48. Geburtstag,


Fanfarenzüge und
'''Mario Bielig''' (10. 9. 55), Mitarbeiter des Sektors Spielleute, zum 23. Geburtstag,


Schalmeienkapellen erfolgt die
'''Lothar Heß''' (12. 9. 50) mit glied des BFA Suhl, zum 28. Geburtstag,


Ergänzung unter „Ahnung bei
'''Gerhart Steinert''' (23. 9. 16), Vorsitzender des BFA Leipzig, zum 62. Geburtstag,


Zuwiderhandlung“ — Zuordnungspunkt
'''Klaus Blum''' (13. 10. 48), Vorsitzender des BFA Rostock, zum 30. Geburtstag,


in der Wettkampfordnung
4. KSZ Strausberg 50,80 18,50 24,30 8,00 en


Punkt 6.8.1. — „Verstöße
5. Traktor Oßmannstedt 40.95. 15.10 2135 450 rm en ae


gegen die Wahrung der
. . ı 6. TSG Lübbenau/BKW Jugend 40,05 15,65 18,40 6,00 Jeute, zum 32. Geburtsta


Urheberrechte und Vergabe von
7. Dynamo Nordwest Berlin 42,10 17,55 20,05 4,50 a Trsen. Lehmaniı (29-10.8)


Arrangements wird mit Disqualifikation
Anmerkung: Dynamo Nord- KSZ Strausberg nahm als Gast | Mitglied der Zentralen Spiel


zu dem Wettkampf
west Berlin wurde disqualifiziert, an dem Wettkampf teil. leutekommission, zum 25. Ge


geahndet, zu dem genannte Fakten
burgstag,


zutreffen.“
und wünschen


Diese Maßnahmen bieten den
Ihnen haste


Kollektiven einen breiteren
Gesundheit, Wohlergehen“ 4


Raum für die Auswahl eines
a J Schaffenskraft sowie weitermin


Kürtitels, die selbst keinen
ermmn an 19) er 78 viel Freude und Erfolge in ihrer


Arrangeur in ihren Reihen besitzen.
beruflichen Tätigkeit und in der


Sie schützen natürlich auch
| a | chrenamtlichen Arbeit zum.


die‘ Mühe und -den Fleiß der
Wohle unseres Sports,


Arrangeure, um niveauvolles
2.10. — 6.10. Arbeitsberatung der Kommission Technik in Steinbach


Musikgut nur zielgerichtet dem
2.10. — 6.10. ‚.K frichterlehr des Genres Sch i i


Leistungsstand des Nachnutzers
Den 88nE Ss s almeien in M


entsprechend zu vergeben. Diese
Brandenburg Herausgeber: Zentrale Spiel-


Vorlage zur ‘ „Freigabe von
19. 10. Pokalwettkampf der Mädchen-Spielmannszüge in a


Arrangements und zur Wahrung
Eberswalde nn


der Urheberrechte“ wurde von
an Redakteur: Günther Gießler —


allen Mitgliedern der Kommission
20. 10. — 21.10.


Technik bestätigt und zur
20. 10. — 22.10. DDR-Meisterschaften der Spielmannszüge Erwach


Realisierung an den Sektor
sene in Wittenberge


Spielleute übergeben.
30. 10.— 3711;
 
Laut Wettkampfordnung
 
Schlußbemerkung, Absatz 3,
 
wurde diese Ergänzung dem
 
Sektor vorgelegt und ist mit Wirkung
 
vom 1. Januar 1979 rechtskräftig.
 
Kommission Technik
 
== Seite 5 ==
 
== Seite 6 ==

Version vom 7. Mai 2026, 12:08 Uhr

Dies ist die originale Wiedergabe der entsprechenden Einzel-Ausgabe von „der tambour“ zum Zweck der einfachen Durchsuchbarkeit. Aus archivarischen Gründen wurde bewusst darauf verzichtet, Wortlaute zu ändern. Für die Inhalte sind die entsprechenden Original-Autoren verantwortlich. Ansichten, Meinungen oder Aufrufe spiegeln die damaligen Gegebenheiten wider und nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers!

September 1978
Nummer: 9/78
Erschienen: 09/1978
Jahrgang: 11
Seiten: 6
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Seite 1

DAS EHRENBANNER im Wettbewerb innerhalb der „Sportstafette DDR 30“ des Zentralen Nachwuchsspielmannszuges verleiht hier der Leiter des Sektors Spielleute, Rainer Eidenschink, dem Klangkörper von Medizin Mühlhausen, der Etappensieger wurde (links).
SIEGEREHRUNG für die Medaillengewinner bei den DDR-Meisterschaften der Fanfarenzüge. Dynamo Potsdam (oben), gewann vor Stahl Hettstedt und Greika Greiz.

HEUTE AUF SEITE

3 Jahns Werk wird von den Spielleuten in Ehren bewahrt
4 Kommission Technik beschloß Ergänzung zur neuen WKO
5 Aus bloßer Neugier wurde schnell große Begeisterung

Unser Beitrag in der „Sportstafette DDR 30“:

Ein Übungsleiter — sieben Spielleute

BFA Halle stellt höhere Ansprüche im Wettbewerb

In allen Klangkörpern und Kollektiven der Spielleute des DTSB der DDR ist man mittendrin in der Vorbereitung auf den 30. Jahrestag der Gründung unserer Republik im Oktober kommenden Jahres. Natürlich sind die einen mit ihren Präparationen schon weiter fortgeschritten, haben andere eine bestimmte Etappe innerhalb unseres Wettbewerbes „Sportstafette DDR 30“ noch nicht ganz erreicht. Zu denjenigen, die sich besonders engagieren, denen vor allem die Verbreiterung der Massenbasis unseres Sports immer wieder am Herzen liegt, gehören die Spielleute des Bezirkes Halle.

„Wir können uns einfach nicht von der Zeit treiben lassen, sondern müssen selbst unsere Aufgaben verantwortungsbewußt überdenken, sie ständig den neuen Anforderungen anpassen,“ urteilte Karlheinz Seifert, der Vorsitzende des BFA Halle. Karlheinz Seifert war einer unserer Delegierten des VI. Turn- und Sporttages des DTSB der DDR. Aus Berlin zurückgekehrt, beriet man im BFA sofort, wie man „die Massenwirksamkeit als Agitatoren und Propagandisten der sozialistischen Körperkultur und des Sports weiter erhöhen kann“. (Karlheinz Seifert).

Abgestimmt mit den Klangkörpern des Bezirkes beschloß der BFA praktisch ein neues Arbeitsprogramm, aus dem hier

(Fortsetzung auf Seite 2)

Seite 2

BFA-Vorsitzende berieten mit Leiter des Sektors

Der Leiter des Sektors Spielleute beim DTSB-Bundesvorstand, Rainer Eidenschink, beriet vom 25. bis zum 27. August in Mühlhausen mit den Vorsitzenden der Bezirksfachausschüsse weitere Schlußfolgerungen nach dem VI. Turn- und Sporttag und Aufgaben, die in der Vorbereitung des 30. Jahrestages der Gründung unserer Republik vor den Spielleuten stehen.

Ausführlich befaßte man sich mit der Musikschau, die von 450 Spielleuten anläßlich der Friedrich-Ludwig-Jahn-Ehrung in Lanz geboten wurde. Hier hatte man mit einer neuartigen Choreographie und den für die Schalmeienkapellen geschaffenen „Concerto der Freundschaft“ Maßstäbe gesetzt, die künftig für alle Veranstaltungen dieser Art gelten. Die Funktionäre brachten ihre Anerkennung für das musikalisch sehr gut in Lanz vorgetragene Repertoire zum Ausdruck. Die Beratung beschloß in diesem Zusammenhang, die Lanzer Darbietungen gründlich auszuwerten. Eine Analyse der Vorbereitungen auf diesen Höhepunkt ergab, daß bei besserer Zusammenarbeit mit den Kollektiv-Leitern durch die Zentrale Spielleutekommission und die Bezirksfachausschüsse noch günstigere Resultate zu erzielen sind. Es sollen jährlich genresbezogene Aussprachen stattfinden.

Der BFA Erfurt legte der Beratung einen Bericht über den Stand des Wettbewerbes innerhalb der „Sportstafette DDR 30“ vor, der bestätigt wurde. Es hat sich erwiesen, daß im Bezirk Erfurt alle Sektionen in die BFA-Arbeit einbezogen werden und die Kollektive wirksame Unterstützung in der gesamten Erziehungstätigkeit und im musikalischen Wirken erhalten. Die Aussprache über Formen und Methoden der Wettbewerbsführung mündete in der Empfehlung, daß die ZSK bei der Auswertung der II. Etappe des Wettbewerbs zum 30. Jahrestag konkrete Maßnahmen beschließen sollte, wie der Erfahrungsaustausch (noch immer die billigste Investition!) und Leistungsvergleich zwischen den Bezirken und Sektionen auf kontinuierliche Weise und zielgerichtet erfolgen kann.

Kritisch befaßten sich die BFA-Vorsitzenden mit einigen Bezirken, die zur Verfügung gestellte Plätze bei Übungsleiter- und Kampfrichterlehrgängen nicht voll nutzten. Dies kostet nicht nur unser Geld, sondern bedeutet unter dem Strich verschenkte Möglichkeit zur Qualifizierung unserer Arbeit. Die Termine für die Lehrgänge des kommenden Jahres wurden bereits alle genannt, so daß sich jeder langfristig darauf vorbereiten kann und 100prozentige Teilnahmen zu garantieren sind.

Die nächste Beratung mit den BFA-Vorsitzenden findet am 1. Dezember 1978 im Bezirk Dresden statt.

Sektor Spielleute

ENGE BEZIEHUNGEN verbinden uns mit Klangkörpern der Roten Armee. Hier sehen wir die sowjetischen Freunde bei einem Auftritt im Leipziger Zentralstadion.

Startreihenfolge ausgelost

Die ausgeloste Startreihenfolge für die DDR-Meisterschaften der Spielmannszüge Erwachsene, die vom 20. bis 22. 10. 78 in Wittenberge stattfinden:

  1. Medizin Mühlhausen
  2. Traktor Zabeltitz
  3. MK Ziegelrode
  4. Einheit Ruhland
  5. Aufbau Brandenburg
  6. TSG Lübbenau
  7. SG Dynamo Halle
  8. Traktor Hirschfeld
  9. Baukema Aschersleben
  10. Chemie Rodleben
  11. Lok Mühlhausen
  12. Traktor Luisenthal
  13. SG Oberlichtenau
  14. Chemie Geraberg
  15. Traktor Taucha

Ein Übungsleiter ...

(Fortsetzung von Seite 1)

einige wesentliche Aspekte genannt sein sollen.

  • Wir wollen uns im Bezirk nicht mit dem ursprünglich geplanten Mitgliederzuwachs von etwa 300 Spielleuten zufriedengeben, sondern halten eine Zahl von 450 für möglich. Natürlich fällt uns solch eine Steigerung nicht in den Schoß, da müssen bestimmte Voraussetzungen geschaffen werden. Diese beginnen in den Sektionen, wo der Übungs- und Trainingsbetrieb einfach attraktiver, das gesamte Mitgliederleben für noch Außenstehende anziehenswerter gestaltet werden muß, und enden noch lange nicht im vorbildlichen Auftreten der Spielleute in der Öffentlichkeit. Nur so kann man die zugegebener Maßen hohe Zielstellung verwirklichen, wobei auch die natürliche Fluktuation berücksichtigt wurde. Der Bezirk Halle hätte dann über 1900 Spielleute.
  • Das wöchentlich regelmäßige Üben attraktiver zu machen, heißt auch die Ausbildung weiter zu verbessern. Gegenwärtig steht bei uns für neun Spielleute ein Übungsleiter zur Verfügung. Dies kann sich durchaus sehen lassen, befriedigt uns aber trotznoch nicht. Soll die Qualität der Ausbildung auf eine höhere Stufe gestellt werden, muß man die Trainingsstunde individueller gestalten. Der Übungsleiter braucht mehr Zeit für das Üben mit dem einzelnen Spielmann. Deshalb wollen wir kurzfristig auf das Verhältnis von 7:1 kommen. Dies bedeutet, 118 neue Übungsleiter auszubilden. Wir wissen, daß wir damit die Grenzen unserer gegenwärtigen Möglichkeiten erreichen, Vertrauen aber in die Kraft und die Einsatzfreude unserer Kollektive. In bestimmten Sektionen bilden wir Stützpunkte, wo in Wochenendlehrgängen Übungsleiter der Stufe I ausgebildet werden. Außerdem schaffen wir, neben der uns an der Sportschule Weißenfels zur Verfügung stehenden Kapazität, zusätzlich Möglichkeiten, um auch Übungsleiter mit der Stufe II zu qualifizieren.
  • Um umfangreicheren Wettkampfbetrieb zu ermöglichen, bilden wir mindestens 15 neue Kampfrichter aus.
  • Große Aufmerksamkeit widmen wir der Verbesserung der politisch-ideologischen Arbeit in den Klangkörpern. Sozialistische Persönlichkeiten zu erziehen, setzt umfassende Kenntnisse der gesellschaftlichen Zusammenhänge voraus, verlangt pädagogisches Geschick, fordert das beispielhafte Vorleben des Leiters. In Wochenendschulungen wollen wir helfen, daß die entsprechenden Funktionäre ständig ihr Wissen erweitern können.
  • Den Spielleute-Kollektiven geben wir die Anregung, die Angehörigen in allgemeine Sportstunden einzubeziehen. Hier sollte man gemeinsam die Bedingungen für das Sportabzeichen erfüllen, sich bei Ballspielen, Gymnastik, Leichtathletik oder auch beim Kegeln die nötige Spannkraft holen.

Seite 3

Jahns Werk wird auch von den Spielleuten in Ehren bewahrt

Begeisternde Musikschau — ein Höhepunkt der Jahn-Ehrungen

Eindrucksvolle Festveranstaltung zum Gedenken des 200. Geburtstages von Friedrich Ludwig Jahn in Lanz bei Ludwigslust / Manfred Ewald, Rudi Hellmann und Prof. Dr. Günter Erbach herzlich begrüßt

Höhepunkt der vielfältigen Ehrungen zum 200. Geburtstag von Friedrich Ludwig Jahn (11. 8.) war eine Festveranstaltung des Präsidiums des DTSB der DDR in Lanz, dem Geburtsort des großen Patrioten, streitbaren Humanisten und Begründers des Vaterländischen Turnens. DTSB-Präsident Manfred Ewald, der Leiter der Abteilung Sport im ZK der SED, Rudi Hellmann, und der Staatssekretär für Körperkultur und Sport, Prof. Dr. Günter Erbach, standen an der Spitze herzlich begrüßter Ehrengäste, denen weitere Persönlichkeiten des gesellschaftlichen Lebens angehörten. „Friedrich Ludwig Jahns Werk gehört zu dem reichen Erbe, das im Verlauf der deutschen Turn- und Sportbewegung geschaffen wurde und dem wir uns verpflichtet fühlen,“ betonte Prof. Dr. Günter Wonneberger in seinem Festvortrag. „Wir bewahren es nicht nur, sondern wir mehren es.“ Eines der herausragenden Ereignisse der Ehrungen am Jubiläumstage war die Musikschau der Spielleute des DTSB der DDR. Gerade die Spielleute trachten nach der Erfüllung des Jahnschen Vermächtnisses und trugen eine eigens zu diesem Zwecke einstudierte Musikparade vor.

DANK UND ANERKENNUNG für die in Lanz gezeigten Leistungen überbrachte zum Abschlußappell auf dem „Platz der Freiheit“ von Wittenberge Sektorenleiter Rainer Eidenschink im Namen der Zentralen Spielleutekommission.

Der begeisternde Beifall bewies, daß die neuartige Musikschau beim Publikum angekommen ist und von Lanz eine Signalwirkung für Veranstaltungen ähnlicher Art ausgehen sollte. Wie sah die Musikschau aus? Stellen wir zunächst die Leitung vor. Rainer Eidenschink war Leiter des Übungsverbandes, Bodo Clauss der Chefdirigent. Das Gestalterkollektiv: Rolf Lorenz (Leiter), Hans, Brückner, Leo Ertel, Bernd Neumann und Wolfgang Schröter. Obwohl in den einzelnen Genres (Fanfaren, Schalmeien, Spielmannszüge Nachwuchs) nicht die absolute Spitze von Instrumentalisten zur Verfügung stand, konnte durch die beispielhafte Arbeit versierter Übungsleiter und der Einsatzfreude der Spielleute eine Darbietung von hohem Niveau erreicht werden. Rolf Lorenz vor allem hat es wieder einmal verstanden, eine attraktive Choreographie zu entwickeln (trotz wenig günstiger Platzverhältnisse).

Mit dem Geburtstagsständchen „Wir kommen all’ und gratulieren“ eröffneten die 450 Spielleute die Musikschau. Nennen wir die weitere Musikfolge mit dem jeweiligen Genres. Der Zentrale Nachwuchsspielmannszug „Fritz Weineck“ bot die „Lustigen Turner“ und behielt in der aufmarschierenden Blockformation den Fanfarenzug in seinen Reihen, der anschließend den „Dynamomarsch“ und den „Spartakiademarsch“ intonierte. Beifall auf offener Szene erhielt das Zentrale Schalmeienorchester mit einem eigenwillig zusammengestellten „Concerto der Freundschaft“. Dieser Klangkörper trat das erste Mal in einem Schauprogramm mit einer neuen, für ihn ungewohnten Musik auf. Herausragend hier die Rhythmusgruppe mit großer Trommel, Becken und kleiner Trommel, die eine Melodienfolge von fast zwölf Minuten auswendig lernen mußte, die von Titel zu Titel andere rhythmische Elemente aufwies.

Die „Marseillaise“, „Dem Morgenrot entgegen“, „Avanti popolo“, „Frisch voran“, „Steigermarsch“, „Jägerlatein“, „Abschiedsmelodie“ und „Rose von Chile“ gehörten zum „Concerto der Freundschaft“, das im Nonstop dargeboten wurde. Im Wechsel zwischen den Fanfaren und dem Nachwuchsspielmannszug erklang dann „Frohe Klänge“, womit man das Finale ankündigte. Die Solofanfaren brachten die Einleitung zu „Turner auf zum Streite“, mit dem der Spielmannszug die Musikschau beendete. Mit Drushba — Freundschaft“ verabschiedeten sich die Schalmeien, stellvertretend für alle Spielleute, mit einem Vorbeimarsch an den Ehrengästen.

Es ist Spielleuteart, trotz einer mit Ovationen aufgenommenen Darbietung nach weiteren Reserven zu suchen. Bei den Fanfaren liegen bestimmt im noch exakteren Staccatos (Anstoß) Möglichkeiten. Die einzelnen Stimmgruppen (1., 2., 3. Stimme usw.) könnten ausgeglichener wirken, die Notenwerte einheitlicher gehalten werden. Auch sollten die Übungsleiter das Einzelüben forcieren, um bestimmte Ansatzschwierigkeiten abzubauen.

Der Zentrale Nachwuchsspielmannszug würde bei mehr Dynamik zweifellos weiter an Ausstrahlung gewinnen. Die Tambours sind allzuoft zu stark (gegenüber große Trommel und Becken, Flöten ohnehin). Das Beachten der Notenwerte (Flöter), überhaupt das notengerechte Spiel, sollte im Ausbildungsprozeß weiter besondere Aufmerksamkeit finden.

Seite 4

DIE AUFSTELLUNGSFORMATION zur Musikschau während der Jahn-Ehrungen in Lanz.

Kommission Technik beschloß:

Ergänzung zur Wettkampfordnung

Die Kommission Technik legte folgende Ergänzung der Wettkampfordnungen Fanfaren, Schalmeien und Spielmannszüge fest. Diese Ergänzungen sind unter Punkt 6.8.1. der Wettkampfordnung einzufügen.

(A) 6.8.1. Freigabe vor Arrangements der Kollektive und Wahrung der Urheberrechte

Arrangierte Kürtitel von Kollektiven bzw. deren Arrangeuren bleiben diesen zum persönlichen Spiel auf die Dauer von zwei Jahren vorbehalten (Kalendermonate, gerechnet vom 1. öffentlichen Spiel bei Wettkämpfen). Innerhalb dieser Zeit ist kein weiteres Kollektiv (außer der eigene Nachwuchszug) berechtigt, diese Titel im erarbeiteten Arrangement zu spielen oder eine Kopie zu fertigen. Es ist keine gesellschaftliche Institution (Kreisfachausschuß, Bezirksfachausschuß, Zentrale Spielleutekommission, Sektor Spielleute) berechtigt, diese Titel ohne Zustimmung zu fordern. Nach der genannten Zeit müssen Kürtitel unter Beachtung der hier formulierten Kriterien vergeben werden.

6.8.1.1. Ausnahmeregelung

Eine Ausnahme bildet innerhalb der zwei Jahre die vorherige schriftliche Freigabe durch den Arrangeur.

6.8.1.2. Vergabe an Dritte

Eine Vergabe der Titel an Dritte durch den Nachnutzer ist nicht statthaft.

6.8.1.3. Urheberrechte und Veränderungen

Die Urheberrechte bleiben dem Arrangeur vorbehalten. Veränderungen sind nur mit schriftlicher Zustimmung des Urhebers möglich.

6.8.1.4. Freigabe von Kürtiteln

Eine Freigabe von Kürtiteln erfolgt durch persönliche Abforderung der Kollektive vom Arrangeur.

6.8.1.5. Entsprechender Leistungsstand des abfordernden Kollektivs ist Grundbedingung

Kollektive, die Kürtitel abfordern, müssen technisch in der Lage sein, diese in der entsprechenden Schwierigkeit mit Perfektion einstudieren zu können. Grundbedingung für die Vergabe von Titeln mit hohem Schwierigkeitsgrad ist eine Niveaueinschätzung des abfordernden Kollektivs durch den Arrangeur. Um musikalische Veranstaltungen von Titeln mit hohem künstlerischen Wert zu vermeiden, hat der Arrangeur das Recht, unter Hinweis auf die Schwierigkeit des Titels, diesen zu verweigern und einem dem Niveau des Kollektivs entsprechenden Titel anzubieten.

(B) Verstöße gegen den Punkt 6.8.1.

Verstöße gegen die Positionen 6.8.1.1. bis 6.8.1.5. werden zu allen Wettkämpfen geahndet.

In der Fehlertabelle der Wettkampfordnungen der Spielmannszüge, Fanfarenzüge und Schalmeienkapellen erfolgt die Ergänzung unter „Ahnung bei Zuwiderhandlung“ — Zuordnungspunkt in der Wettkampfordnung Punkt 6.8.1. — „Verstöße gegen die Wahrung der Urheberrechte und Vergabe von Arrangements wird mit Disqualifikation zu dem Wettkampf geahndet, zu dem genannte Fakten zutreffen.“

Diese Maßnahmen bieten den Kollektiven einen breiteren Raum für die Auswahl eines Kürtitels, die selbst keinen Arrangeur in ihren Reihen besitzen. Sie schützen natürlich auch die Mühe und den Fleiß der Arrangeure, um niveauvolles Musikgut nur zielgerichtet dem Leistungsstand des Nachnutzers entsprechend zu vergeben. Diese Vorlage zur „Freigabe von Arrangements und zur Wahrung der Urheberrechte“ wurde von allen Mitgliedern der Kommission Technik bestätigt und zur Realisierung an den Sektor Spielleute übergeben.

Laut Wettkampfordnung Schlußbemerkung, Absatz 3, wurde diese Ergänzung dem Sektor vorgelegt und ist mit Wirkung vom 1. Januar 1979 rechtskräftig.

Kommission Technik

Kein Interesse an neuen Marschalben?

Die Kommission Technik gibt bekannt, daß der Einsendetermin zur Bedarfsermittlung der neuen Marschalben (siehe „tambour“ 7/78) bis 15. November verlängert wird. Bis September erreichten die Kommission Technik 15 Einsendungen mit Bestellungen von insgesamt 484 Marschalben Flöte I. Mit solch einer geringen Auflagenhöhe ist ein Druck aus ökonomischen Gründen unvertretbar. Wir können es uns nicht vorstellen, daß derartig viele Übungsleiter an einem neuen Repertoire uninteressiert sind. Aus den Kollektiven der Sonderklassen-Spielmannszüge hat sich nur Dynamo Halle an die Kommission gewandt. Wir appellieren nochmals an alle Kollektive, sich an dieser Bedarfsermittlung mit hohem Verantwortungsbewußtsein zu beteiligen, um dadurch den Druck neuer Marschalben zu ermöglichen, eine Voraussetzung zur Erweiterung unserer Arrangements zu gewährleisten. Und hier nochmals die Anschrift der Kommission Technik:

Rolf Lorenz
57 Mühlhausen
M.-Verfaillie-Allee 52.

Ruhland-Werbung für unseren Sport

Zu einem gesellschaftlichen Höhepunkt des gesamten Kreises gestalteten sich die Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen des Spielmannszuges der BSG Einheit Ruhland, die ganz im Zeichen der Vorbereitung auf den 30. Jahrestag der Gründung unserer Republik standen. Klangkörper aus vielen Teilen unseres Landes beteiligten sich am 2. und 3. September an einem Programm, das die Leistungsfähigkeit der Spielleute des DTSB der DDR auf wirksame Art und Weise veranschaulichte, eine attraktive Werbung für unseren schönen Sport war.

Ruhland hatte praktisch ein Festkleid angelegt und einen eindrucksvollen Rahmen für die zahlreichen Konzerte und Schauveranstaltungen geschaffen. Höhepunkte waren zweifellos die „Große Musikschau“, der musikalische Frühschoppen am Volkshaus und die „1000 bunten Noten“. Und hier ein Blick in die Teilnehmerlisten: Spielmannszüge der SG Dynamo Halle, TSG Lübbenau, Traktor Hirschfeld, Motor Lauchhammer und Einheit Ruhland, das Schalmeienorchester von Turbine Lauta und als besonderen Knüller, das Stabsmusikkorps der Stadtkommandantur Berlin.

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GLÜCKLICH strahlen die Mädchen und Jungen des Potsdamer Fanfarenzuges über den errungenen DDR-Meistertitel (oben). — EXAKTE CHOREOGRAPHIE, trotz ungünstiger Platzverhältnisse, boten die Mitwirkenden der Musikschau in Lanz (unteres Foto).

Nachwuchsspielmannszug von Aufbau Elbe Magdeburg:

Aus bloßer Neugier wurde Begeisterung

Intensive Traditionspflege ist uns Verpflichtung

Ein .Jahr ist es jetzt her, seit die BSG Aufbau Elbe Magdeburg an unserer Schule, der POS „Hans Beimler“ in der Elbestadt, mit der Ausbildung eines Nachwuchs-Spielmannszuges begann. Wir, das sind Mädchen und Jungen zwischen acht und zwölf Jahren, machten anfangs mehr oder weniger aus Neugier mit. Aber bald entwickelte sich aus der Neugier Begeisterung für die Sportmusik. Heute möchten wir die vielen schönen Stunden im Kreise der Spielleute nicht mehr missen. Vergessen ist auch die nicht so einfache Startphase, das erste Üben auf Instrumenten, die Notenlehre. Unsere Übungsleiter haben dabei natürlich das größte Verdienst, ihnen möchten wir Dank sagen für all die Mühe, die sie sich gaben, für das Verständnis, wenn es bei den einen nicht so schnell voran ging wie bei den anderen. Und das sind unsere Übungsleiter: Ingrid Müller, Bärbel Schramm, Ilona Irrgang, Gabi Külkens, Martina Schwarz, Simone Reichel, Manfred Meyer, Michael Irrgang, Frank Buhlert und Mario Jaenecke.

Neben dem rein musikalischen Training hatten wir auch Gelegenheit, uns mit den Traditionen der Spielleutebewegung, die auf die revolutionäre deutsche Arbeiter -und Turnbewegung zurückzuführen sind, vertraut zu machen. Für uns alle war dies sehr interessant und lehrreich. Wer will es uns verübeln, daß wir jetzt mit besonderem Stolz Mitglied der Sektion Spielleute von Aufbau Elbe Magdeburg sind, da unser Erwachsenen-Spielmannszug auf solch gute Traditionen verweisen kann.

Wir vom Nachwuchskollektiv verpflichten uns, die revolutionären Traditionen unseres Erwachsenenzuges, der Spielleute des DTSB der DDR insgesamt, zu pflegen und somit unseren Beitrag zur Erhöhung der Massenwirksamkeit der Spielleutebewegung zu leisten. Natürlich müssen wir noch viel lernen und üben, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Aber auch dabei können wir immer auf die Hilfe unserer Übungsleiter und vieler erfahrener Spielleute aus der Sektion bauen.

Potsdamer Spielleute ausgezeichnet

Als der Fanfarenzug „Dr. Richard Sorge“ von Dynamo Potsdam Stadt, der beste Klangkörper dieses Genres in unserer Republik, vor wenigen Wochen sein 15jähriges Bestehen feierte, wurden verdienstvolle Mitglieder dieses Kollektivs ausgezeichnet. Genosse Klaus Gesierich, den Begründer des Zuges, ehrte man mit der „Artur-Becker-Medaille“ in Gold. Sektionsleiter Leo Ertel erhielt für hervorragende Leistungen bei der kommunistischen Erziehung der Jugend die „Herbert-Ritter-Medaille“. Michael Domröse und Bernhard Bosecker verlieh man die Pioniermedaille in Silber, Sabine Baumert und Bodo Jablonowski in Bronze.

Strausberger hielten Wort

Das Aufstiegsturnier zur Sonderklasse der Fanfarenzüge im Kultur- und Sportzentrum der NVA in Strausberg — der „tambour“ informierte bereits darüber — war eine der bestorganisierten Veranstaltungen dieser Art im laufenden Wettkampfjahr. Der Strausberger Klangkörper, Volkskunstkollektiv der Nationalen Volksarmee, betrachtete es für eine vornehmste Aufgabe, diesen Höhepunkt für das Genre Fanfaren würdig vorzubereiten. Und eine gute Vorbereitung hieß nicht nur alle organisatorischen Modalitäten gewissenhaft zu erfüllen, sondern verpflichtete gleichzeitig den eigenen Klangkörper zu guten musikalischen Leistungen, zu hoher Awusstrahlungskraft im Territorium. Unser vierter Platz vor namhaften Fanfarenzügen bestätigt, daß wir hier nicht auf Sand gebaut haben. Mit Abstand hat der Zug des KSZ Strausberg auch einen Leistungsvergleich aller Fanfarenzüge des Oderbezirkes für sich entschieden.

Viele Mitglieder unseres Fanfarenzuges vollbrachten seit dem VI. Turn- und Sportfest Vorbildliches. Dies nicht nur in der Trainingsintensität und Einsatzbereitschaft bei Auftritten, sondern auch bei der Präparierung des Wettkampfplatzes für das Aufstiegsturnier. Allein 320 Arbeitsstunden wurden hier von unserem Kollektiv geleistet. Inzwischen zeichnete man uns mit der „Artur-Becker-Medaille“ in Silber aus. Birgit Hilbig, Vorsitzende unseres FDJ/JP-Aktivs, erhielt ein Mandat zu den XI. Weltfestspielen nach Kuba. Doch auch die Mitglieder des Auswahlkollektivs Jörg Zeugmann, Andreas Küsel, Ingo Selke, Silvia Albrecht und Andre Boxberger sowie Gabi Wollschläger, Maik Amtsbüchler und Uwe Mannek vom Vorbereitungszug sollen hier besonders genannt werden. Wir hoffen, daß die enge Bindungen zu den Klangkörpern des DTSB der DDR weiter vertieft werden.

Fanfarenzug des FSZ Strausberg

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ER GEHÖRT ZU UNSEREN BESTEN

Karlheinz Seifert

engagiert sich wie nur ganz wenige für die Spielleutebewegung. Der Name des 53-jährigen Vorsitzenden des BFA Halle ist auf’s engste verbunden mit der seit vielen Jahren beispielhaften Arbeit dieses leistungsstarken Bezirkes. Der gelernte Schiffsbauer und jetzige verantwortliche Materialbereitsteller der Roßlauer Elbewerft ist Spielmann aus Leidenschaft. 1958 begann er mit dem Lyraspiel im Spielmannszug von Motor Roßlau (seit 1964 bei Chemie Rodleben), Karlheinz Seifert, der übrigens auch sehr gut mit dem Klavier umgehen kann, lebt für die Musik, die seine „anspruchsvolle Freizeitgestaltung“ darstellt, wie er selbst sagt. So gibt es kaum ein Wochenende, an dem er nicht unter Gleichgesinnten weilt oder zu Hause den sehr aufwendigen Schriftverkehr bewältigt, den er als BFA-Vorsitzender und Sektionsleiter zu absolvieren hat. Natürlich versäumt Karlheinz Seifert auch keine Überstunde in seinem Rodlebener Klangkörper. Daß der Erwachsenen-Spielmannszug von Chemie Rodleben seit elf Jahren ununterbrochen der Sonderklasse angehört, ein sechster Rang bei DDR-Meisterschaften die „schlechteste“ Plazierung in jener Zeit war, ist nicht zuletzt Karlheinz zu verdanken.

Zum „VI.“ war er stellvertretender Leiter des Teilverbandes Spielmannszüge Erwachsene und „Chef“ der Musikparade des gleichen Genres. Für seine hervorragenden Leistungen wurde er mit einer Ehrenurkunde Erich Honeckers ausgezeichnet. Seine beispielhafte Tätigkeit am Arbeitsplatz würdigte man viermal mit der Ehrung als Aktivist.

Knappe Entscheidung für die Elsterberger

In Nummer 7/78 berichteten wir ausführlich vom Aufstiegsturnier zur Sonderklasse der Fanfarenzüge in Strausberg. Neben dem Bericht veröffentlichten wir die Plazierung ohne Punkte, da diese zu jenem Zeitpunkt der Redaktion nicht vorlagen. Hier nun der komplette Ergebnisnachtrag:

Gesamt Pflicht Kür Strafskala
1. Einheit Elsterberg 57,80 21,80 26,50 9,50
2. Pionierhaus Hoyerswerda 57,25 22,75 24,50 10,00
3. Tiefbau Berlin 53,55 20,20 25,35 8,00


Bodo Clauss (7. 9. 30), Mitarbeiter des Sektors Spielleute und Komponist, zum 48. Geburtstag,

Mario Bielig (10. 9. 55), Mitarbeiter des Sektors Spielleute, zum 23. Geburtstag,

Lothar Heß (12. 9. 50) mit glied des BFA Suhl, zum 28. Geburtstag,

Gerhart Steinert (23. 9. 16), Vorsitzender des BFA Leipzig, zum 62. Geburtstag,

Klaus Blum (13. 10. 48), Vorsitzender des BFA Rostock, zum 30. Geburtstag,

4. KSZ Strausberg 50,80 18,50 24,30 8,00 en

5. Traktor Oßmannstedt 40.95. 15.10 2135 450 rm en ae

. . ı 6. TSG Lübbenau/BKW Jugend 40,05 15,65 18,40 6,00 Jeute, zum 32. Geburtsta

7. Dynamo Nordwest Berlin 42,10 17,55 20,05 4,50 a Trsen. Lehmaniı (29-10.8)

Anmerkung: Dynamo Nord- KSZ Strausberg nahm als Gast | Mitglied der Zentralen Spiel

west Berlin wurde disqualifiziert, an dem Wettkampf teil. leutekommission, zum 25. Ge

burgstag,

und wünschen

Ihnen haste

Gesundheit, Wohlergehen“ 4

a J Schaffenskraft sowie weitermin

ermmn an 19) er 78 viel Freude und Erfolge in ihrer

beruflichen Tätigkeit und in der

| a | chrenamtlichen Arbeit zum.

Wohle unseres Sports,

2.10. — 6.10. Arbeitsberatung der Kommission Technik in Steinbach

2.10. — 6.10. ‚.K frichterlehr des Genres Sch i i

Den 88nE Ss s almeien in M

Brandenburg Herausgeber: Zentrale Spiel-

19. 10. Pokalwettkampf der Mädchen-Spielmannszüge in a

Eberswalde nn

an Redakteur: Günther Gießler —

20. 10. — 21.10.

20. 10. — 22.10. DDR-Meisterschaften der Spielmannszüge Erwach

sene in Wittenberge

30. 10.— 3711;