Welche Informationen werden gesucht?
10 Jahre Stabführer.de
Wir feiern unsere Spielleute-Geschichte!
Gesucht werden Daten, Geschichten, Fotos, Dokumente um Teil des Spielleute-Archivs zu werden. Hilf gerne mit!
Melde dich unter info@stabfuehrer.de

Der Tambour/Ausgabe 1980 02: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Stabführer.de
 
Zeile 72: Zeile 72:


== Seite 3 ==
== Seite 3 ==
'''Stippvisite im Leipziger BFA'''
=== Die „Pleißentaler” weiter im Aufwind ===
'''Elf neue Klangkörper stießen zu den Spielleuten'''
Im Bezirk Leipzig ist einiges in Bewegung geraten, schrieben wir vor Jahresfrist. Der umsichtige BFA-Vorsitzende Erwin Dietrich hatte ein Kollektiv um sich geschart, das mit viel Elan und mühevoller Kleinarbeit verlorenes Terrain zurückerobern, den Anschluß an die Spielleutehochburgen finden wollte.
Wie war denn die Ausgangsposition nach der Saison 1978? Der einst so traditionsreiche Spielmannszug von Traktor Taucha vermochte das Abgleiten in die Mittelmäßigkeit nicht zu verhindern, auch der Fanfarenzug von Einheit Pädagogik konnte das Niveau der Sonderklasse nicht halten und stieg ab. Und auch sonst blieben Erfolgsmeldungen, klammert man einmal die brillanten Schalmeienspieler der BSG Zinna aus, sehr sparsam.
Doch schon die 79er Bezirksmeisterschaften verrieten den Aufwind, der zwischen Lumpzig und Mutzschen, Altenburg und Zinna spürbar wurde. Der Vorsitzende des DTSB-Bezirksvorstandes Werner Teichmann kümmerte sich um die Spielleute, hatte stets ein offenes Ohr für die Belange unserer Sportler. Und Horst Dämmig, sein Stellvertreter, hielt stets engen Kontakt zum Bezirksfachausschuß Spielleute. So waren die Voraussetzungen gegeben, um wieder zu einem Aktivposten in der Spielleutebewegung zu werden.
Und die Leipziger beschritten 1979 auf diesem Weg tatsächlich ein erstaunliches Stück. Allein 23 Klangkörper stellten sich zu den Bezirksmeisterschaften. Dies ist beispielhaft für alle Bezirke unserer Republik. Indes macht natürlich Masse noch keine Klasse. Doch auch in dieser Hinsicht übertraf man nicht geringe Erwartungen. Die BSG Zinna distanzierte mit deutlichem Vorsprung (2,45 Punkte) die Elite unserer Schalmeienkapellen und sicherte sich erstmals den DDR-Meistertitel. Der Fanfarenzug von Einheit Pädagogik schaffte mit nicht zu überhörenden Tönen die Rückkehr ins „Oberhaus“ dieses Genres. Sieben Kollektive des Bezirkes Leipzig stiegen 1979 in die nächsthöhere Klasse auf. Auch dies ist beispielgebend.
380 neue Mitglieder stießen im Vorjahr aus diesem Bezirk zur Spielleutebewegung, so daß Leipzig jetzt mit über 1580 aktiven Spielleuten für die Zukunft einiges verspricht. Immerhin bildete man an der Pleiße 11 neue Klangkörper, den Kollektivbestand damit auf 34 aufstockend. Welcher Bezirk hat mehr Klangkörper?
Natürlich verlangt dieser Zuwachs auch nach Übungsleitern. Die Leipziger verließen sich auch hier nicht auf andere und bildeten 1979 fast 100 Übungsleiter aus. Und dies sind die genauen Zahlen: Stufe I: Spielmannszüge 45, Fanfarenzüge 28. Stufe II: Spielmannszüge 12, Fanfarenzüge 5, Stufe III: Spielmannszüge 4. Nachholebedarf hat man zweifellos noch bei den Kampfrichtern, denn mit fünf ausgebildeten Sportfreunden kann man die Anforderungen, die an einen leistungsstarken Bezirk gestellt werden, nicht erfüllen.
„An dem vielen guten Resultaten haben die Sektionen und zahlreiche Funktionäre wie etwa Karl Nonnenmacher aus Zinna oder andere erheblichen Anteil“, urteilte BFA-Vorsitzender Erwin Dietrich. So erfüllten 1979 vier von fünf Spielleuten die Bedingungen für das Sportabzeichen. Dies spricht für die vielseitige Ausbildung zwischen Dübener Heide und Kohrener Land. 6740 Stunden leisteten die Spielleute innerhalb der volkswirtschaftlichen Masseninitiative.
Die Wertschätzung der Spielleutetätigkeit fand durch die Eintragung in das Ehrenbuch des DTSB-Bezirksvorstandes seine äußere Anerkennung innerhalb der Bezirkssportorganisation.
Dem Nachwuchs schenkt man in Leipzig besondere Aufmerksamkeit. So schuf man mit dem Pokalturnier zu Ehren Werner Seelenbinders eine zusätzliche Wettkampfgelegenheit, die für so manchen der acht teilnehmenden Klangkörper neue Erkenntnisse brachte.
Offensichtlich kann man den Leistungszuwachs der Leipziger noch lange nicht als abgeschlossen betrachten. Wie der Beschluß des Sekretariats des DTSB-Bezirksvorstandes „Zur Arbeit mit den Spielleuten des DTSB der DDR im Bezirk Leipzig“ vermuten läßt, wird zwischen Zinna und Lumpzig noch mehr in Bewegung geraten. '''G.''' '''G.'''
=== 70 Jahre alt ===
[[Datei:DerTambour1980-2-3-1.png|mini|257x257px]]
wurde am 19. Februar 1980 unser Hans Brückner, Mitglied der Zentralen Spielleutekommission.
Lieber Hans!
Herzlichen Glückwunsch zu Deinem 70. Geburtstag übermittle ich Dir im Namen der Abteilung Propaganda/Kultur und der Zentralen Spielleutekommission im Bundesvorstand des DTSB der DDR. Seit frühester Jugend gehören Dein Herz und Deine Aktivität dem Arbeitersport und der lebendigen Bewahrung und Pflege des revölutionären Liedgutes. Hingebungsvoll und zielstrebig hast Du nach der Zerschlagung des Faschismus durch die ruhmreiche Sowjetarmee bis in die Gegenwart als Spielmann, Übungsleiter, Kampfrichter und Funktionär zur Weiterentwicklung der Spielleutebewegung, insbesondere dem Genres Spielmannszüge, beigetragen.
Für die guten Erfolge Deiner langjährigen Arbeit spricht das hohe Ansehen, das Dir die Spielleute entgegenbringen. Anerkennung fanden Dein großes Können, Dein Fleiß und die viele Mühe durch Ehrungen des DTSB der DDR, so der Friedrich-Ludwig-Jahn-Medaille, der höchsten Auszeichnung unserer sozialistischen Sportorganisation.
Wir wünschen Dir, lieber Hans, von ganzem Herzen, daß Du mit der Dir eigenen Energie Deine schwere Erkrankung bald überwindest und genesen zur gewohnten Leistungsfähigkeit zurückfindest.
'''Dr. HARALD LÖBE,''' Leiter der Abteilung Propaganda/Kultur des DTSB-Bundesvorstandes
=== ... unsere Olympioniken ===
(Fortsetzung von Seite 1)
der SED, die herzlichsten Grüße und Glückwünsche des Politbüros des ZK der SED und seines Generalsekretärs Erich Honecker. Die besten Potsdamer Spielleute durften mit eindrucksvollen Fanfarensignalen die Festveranstaltung im Klubhaus der INTERFLUG feierlich eröffnen. Dies verdeutlicht die hohe Wertschätzung, die der Leistungsfähigkeit, der Ausstrahlungskraft unserer Spielleute-Musik, entgegengebracht wird.


== Seite 4 ==
== Seite 4 ==

Aktuelle Version vom 15. Juli 2026, 11:00 Uhr

Dies ist die originale Wiedergabe der entsprechenden Einzel-Ausgabe von „der tambour“ zum Zweck der einfachen Durchsuchbarkeit. Aus archivarischen Gründen wurde bewusst darauf verzichtet, Wortlaute zu ändern. Für die Inhalte sind die entsprechenden Original-Autoren verantwortlich. Ansichten, Meinungen oder Aufrufe spiegeln die damaligen Gegebenheiten wider und nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers!

Die Ausgabe 02/1980 des Mitteilungsblattes der tambour erschien im Februar 1980.

Der Originaltext der 8 Seiten:

Februar 1980
Nummer: 2/80
Erschienen: Februar 1980
Jahrgang: 13
Seiten: 8
Original-Ausgabe als PDF herunterladen
Zur Übersicht aller Ausgaben


Seite 1

RAINER EIDENSCHINK, Vorsitzender der Zentralen Spielleutekommission, übergibt Egon Herrmann, dem Erfurter BFA-Vorsitzenden, die Auszeichnung „Vorbildlicher BFA Spielleute des DTSB der DDR“. Die Erfurter wurden Sieger im Wettbewerb des vergangenen Jahres.

HEUTE AUF SEITE

2 Kommuniqué der Tagung der ZSK in Berlin
3 Die „Pleißentaler“ sind weiter voll im Aufwind
4 Vom Satz des Euklid bis zum Notenschlüssel

Spielleute-Musik für unsere Olympioniken

Ein „Begrüßungsständchen“ besonderer Art brachten die Spielleute unserer in Lake Placid so erfolgreichen DDR-Olympiamannschaft, die mit neun Gold-, sieben Silber- und sieben Bronzemedaillen in die Heimat zurückkehrte. Der DDR-Meister der Fanfarenzüge, die SG Dynamo Potsdam-Stadt, und der Mädchenspielmannszug der Dresdner Verkehrsbetriebe begrüßten auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld mit zünftiger Spielleute-Musik die siegreichen Wintersportler unseres Landes.

Auf dem Empfang des DTSB und des NOK der DDR überbrachte Paul Verner, Mitglied des Politbüros und Sekretär des ZK

(Fortsetzung auf Seite 3)

Seite 2

In die ZSK nachberufen

Mario Bielig

gehört seit 17 Jahren zu den Spielleuten. Der 24jährige gelernte Werkstoffprüfer spielt im Klangkörper von Dynamo Halle Flöte. Er ist Verantwortlicher für Kampfrichter und Einstufung in der Kommission Technik. Mario Bielig hat den Nachweis als Übungsleiter der Stufen I, II und III.

Werner Czerwinka

gilt als einer der profiliertesten Stabführer. Der gebürtige Hallenser aus dem Spielmannszug der SG Dynamo leitet die Kommission Erwachsenen-Spielmannszüge,. Im April wird Werner Czerwinka 31 Jahre alt. Zwei Drittel seines bisherigen Lebens widmete er der Spielmannsmusik.

Erwin Dietrich

gibt als Verantwortlicher für Aus- und Weiterbildung in der Kommission Technik und als Vorsitzender des BFA Leipzig der Spielleutebewegung wesentliche Impulse. Der 45jährige gehörte vor über dreißig Jahren zu den Mitbegründern des ersten Spielmannszuges unserer Republik im Mansfelder Land.

Kommuniqué

der Tagung der Zentralen Spielleutekommission in Berlin

Die Zentrale Spielleutekommission führte am 30. Januar 1980 in Berlin die erste Beratung dieses Jahres durch.

Die Kommission beriet Schlußfolgerungen, die sich aus der 11. Tagung des ZK der SED und der 5. Tagung des DTSB-Bundesvorstandes für die Spielleute ergeben.

Es wurde ein Aufruf bestätigt, der die Aufgaben der Spielleute im sozialistischen Wettbewerb 1980 aus der 11. Tagung des ZK der SED und der 5. Tagung des DTSB-Bundesvorstandes ableitet.

Die Zentrale Spielleutekommission stimmte der Erklärung des Nationalen Olympischen Komitees der DDR zur Carterschen Boykottdrohung der Spiele der XXII. Olympiade 1980 in Moskau zu und verurteilt jeden Mißbrauch der olympischen Bewegung durch imperialistische, spannungsfeindliche Kräfte. Alle progressiven Menschen der Erde — so wird betont — verknüpfen mit den Olympischen Spielen in Moskau ihre Hoffnungen auf die Festigung des Friedens und der Freundschaft der Sportjugend unseres Planeten.

Die ZSK nahm einen Bericht von Rolf Lorenz zur Vorbereitung des VII. Turn- und Sportfestes der DDR 1983 in Leipzig mit dem Schwerpunkt „Musikschau“ entgegen und wünschte ihn für seine Berufung und sein Wirken im zentralen Gestalterkollektiv der „Sportschau des DTSB der DDR“ beste Erfolge.

Es wurde festgelegt, zur Arbeitstagung im März eine Grundkonzeption zu inhaltlichen und organisatorischen Aufgaben des Übungsverbandes der Spielleute auszuarbeiten.

Die ZSK nahm eine Information zum Stand der Vorbereitungen der zentralen Wettkämpfe, des V. Festivals der FDJ und des Leninschen Komsomol Pfingsten in Karl-Marx-Stadt und der 18. Arbeiterfestspiele in Rostock zur Kenntnis.

Sportfreundin Ellen Regler gab einen Bericht zur Finanzarbeit 1979 und verwies darauf, daß die finanziellen Mittel effektiver und sparsamer einzusetzen und die Eigeneinnahmen weiter zu erhöhen sind.

Der BFA Erfurt wurde als bester Bezirksfachausschuß im Wettbewerb zu Ehren des 30. Jahrestages der Gründung unserer Republik ermittelt.

Die guten Erfahrungen vieler Sektionen und tausender Spielleute im sozialistischen Wettbewerb sind verstärkt auszuwerten und zum Allgemeingut aller Kollektive zu machen.

Die Zentrale Spielleutekommission beriet in Anwesenheit des verantwortlichen Redakteurs des „tambours“, Genossen Günther Gießler, den Jahresplan der 12 Ausgaben 1980.

In die ZSK wurden die Sportfreunde Mario Bielig, Mitarbeiter im Sektor Spielleute und Leiter der Arbeitsgruppen Kampfrichter und Einstufung, Werner Czerwinka, Vorsitzender der Kommission Erwachsenen-Spielmannszüge, und Erwin Dietrich, Vorsitzender des BFA Leipzig, berufen. Der Vorsitzende der ZSK sprach ihnen im Namen des DTSB-Vizepräsidenten Werner Berg viel Erfolg und Schaffensfreude in der verantwortlichen Tätigkeit aus und beglückwünschte sie zu dieser Berufung.

Sportfreund Hans Brückner übergab der ZSK eine mit viel Fleiß und Umsicht zusammengestellte Statistik aller DDR-Meisterschaften und Aufstiegsturniere der Spielmannszüge von 1967 bis zur Gegenwart.

ZENTRALE SPIELLEUTEKOMMISSION

Seite 3

Stippvisite im Leipziger BFA

Die „Pleißentaler” weiter im Aufwind

Elf neue Klangkörper stießen zu den Spielleuten

Im Bezirk Leipzig ist einiges in Bewegung geraten, schrieben wir vor Jahresfrist. Der umsichtige BFA-Vorsitzende Erwin Dietrich hatte ein Kollektiv um sich geschart, das mit viel Elan und mühevoller Kleinarbeit verlorenes Terrain zurückerobern, den Anschluß an die Spielleutehochburgen finden wollte.

Wie war denn die Ausgangsposition nach der Saison 1978? Der einst so traditionsreiche Spielmannszug von Traktor Taucha vermochte das Abgleiten in die Mittelmäßigkeit nicht zu verhindern, auch der Fanfarenzug von Einheit Pädagogik konnte das Niveau der Sonderklasse nicht halten und stieg ab. Und auch sonst blieben Erfolgsmeldungen, klammert man einmal die brillanten Schalmeienspieler der BSG Zinna aus, sehr sparsam.

Doch schon die 79er Bezirksmeisterschaften verrieten den Aufwind, der zwischen Lumpzig und Mutzschen, Altenburg und Zinna spürbar wurde. Der Vorsitzende des DTSB-Bezirksvorstandes Werner Teichmann kümmerte sich um die Spielleute, hatte stets ein offenes Ohr für die Belange unserer Sportler. Und Horst Dämmig, sein Stellvertreter, hielt stets engen Kontakt zum Bezirksfachausschuß Spielleute. So waren die Voraussetzungen gegeben, um wieder zu einem Aktivposten in der Spielleutebewegung zu werden.

Und die Leipziger beschritten 1979 auf diesem Weg tatsächlich ein erstaunliches Stück. Allein 23 Klangkörper stellten sich zu den Bezirksmeisterschaften. Dies ist beispielhaft für alle Bezirke unserer Republik. Indes macht natürlich Masse noch keine Klasse. Doch auch in dieser Hinsicht übertraf man nicht geringe Erwartungen. Die BSG Zinna distanzierte mit deutlichem Vorsprung (2,45 Punkte) die Elite unserer Schalmeienkapellen und sicherte sich erstmals den DDR-Meistertitel. Der Fanfarenzug von Einheit Pädagogik schaffte mit nicht zu überhörenden Tönen die Rückkehr ins „Oberhaus“ dieses Genres. Sieben Kollektive des Bezirkes Leipzig stiegen 1979 in die nächsthöhere Klasse auf. Auch dies ist beispielgebend.

380 neue Mitglieder stießen im Vorjahr aus diesem Bezirk zur Spielleutebewegung, so daß Leipzig jetzt mit über 1580 aktiven Spielleuten für die Zukunft einiges verspricht. Immerhin bildete man an der Pleiße 11 neue Klangkörper, den Kollektivbestand damit auf 34 aufstockend. Welcher Bezirk hat mehr Klangkörper?

Natürlich verlangt dieser Zuwachs auch nach Übungsleitern. Die Leipziger verließen sich auch hier nicht auf andere und bildeten 1979 fast 100 Übungsleiter aus. Und dies sind die genauen Zahlen: Stufe I: Spielmannszüge 45, Fanfarenzüge 28. Stufe II: Spielmannszüge 12, Fanfarenzüge 5, Stufe III: Spielmannszüge 4. Nachholebedarf hat man zweifellos noch bei den Kampfrichtern, denn mit fünf ausgebildeten Sportfreunden kann man die Anforderungen, die an einen leistungsstarken Bezirk gestellt werden, nicht erfüllen.

„An dem vielen guten Resultaten haben die Sektionen und zahlreiche Funktionäre wie etwa Karl Nonnenmacher aus Zinna oder andere erheblichen Anteil“, urteilte BFA-Vorsitzender Erwin Dietrich. So erfüllten 1979 vier von fünf Spielleuten die Bedingungen für das Sportabzeichen. Dies spricht für die vielseitige Ausbildung zwischen Dübener Heide und Kohrener Land. 6740 Stunden leisteten die Spielleute innerhalb der volkswirtschaftlichen Masseninitiative.

Die Wertschätzung der Spielleutetätigkeit fand durch die Eintragung in das Ehrenbuch des DTSB-Bezirksvorstandes seine äußere Anerkennung innerhalb der Bezirkssportorganisation.

Dem Nachwuchs schenkt man in Leipzig besondere Aufmerksamkeit. So schuf man mit dem Pokalturnier zu Ehren Werner Seelenbinders eine zusätzliche Wettkampfgelegenheit, die für so manchen der acht teilnehmenden Klangkörper neue Erkenntnisse brachte.

Offensichtlich kann man den Leistungszuwachs der Leipziger noch lange nicht als abgeschlossen betrachten. Wie der Beschluß des Sekretariats des DTSB-Bezirksvorstandes „Zur Arbeit mit den Spielleuten des DTSB der DDR im Bezirk Leipzig“ vermuten läßt, wird zwischen Zinna und Lumpzig noch mehr in Bewegung geraten. G. G.

70 Jahre alt

wurde am 19. Februar 1980 unser Hans Brückner, Mitglied der Zentralen Spielleutekommission.

Lieber Hans!

Herzlichen Glückwunsch zu Deinem 70. Geburtstag übermittle ich Dir im Namen der Abteilung Propaganda/Kultur und der Zentralen Spielleutekommission im Bundesvorstand des DTSB der DDR. Seit frühester Jugend gehören Dein Herz und Deine Aktivität dem Arbeitersport und der lebendigen Bewahrung und Pflege des revölutionären Liedgutes. Hingebungsvoll und zielstrebig hast Du nach der Zerschlagung des Faschismus durch die ruhmreiche Sowjetarmee bis in die Gegenwart als Spielmann, Übungsleiter, Kampfrichter und Funktionär zur Weiterentwicklung der Spielleutebewegung, insbesondere dem Genres Spielmannszüge, beigetragen.

Für die guten Erfolge Deiner langjährigen Arbeit spricht das hohe Ansehen, das Dir die Spielleute entgegenbringen. Anerkennung fanden Dein großes Können, Dein Fleiß und die viele Mühe durch Ehrungen des DTSB der DDR, so der Friedrich-Ludwig-Jahn-Medaille, der höchsten Auszeichnung unserer sozialistischen Sportorganisation.

Wir wünschen Dir, lieber Hans, von ganzem Herzen, daß Du mit der Dir eigenen Energie Deine schwere Erkrankung bald überwindest und genesen zur gewohnten Leistungsfähigkeit zurückfindest.

Dr. HARALD LÖBE, Leiter der Abteilung Propaganda/Kultur des DTSB-Bundesvorstandes

... unsere Olympioniken

(Fortsetzung von Seite 1)

der SED, die herzlichsten Grüße und Glückwünsche des Politbüros des ZK der SED und seines Generalsekretärs Erich Honecker. Die besten Potsdamer Spielleute durften mit eindrucksvollen Fanfarensignalen die Festveranstaltung im Klubhaus der INTERFLUG feierlich eröffnen. Dies verdeutlicht die hohe Wertschätzung, die der Leistungsfähigkeit, der Ausstrahlungskraft unserer Spielleute-Musik, entgegengebracht wird.

Seite 4

Seite 5

Seite 6

Seite 7

Seite 8