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Der Tambour/Ausgabe 1980 02: Unterschied zwischen den Versionen

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=== In die ZSK nachberufen ===
==== Mario Bielig ====
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gehört seit 17 Jahren zu den Spielleuten. Der 24jährige gelernte Werkstoffprüfer spielt im Klangkörper von Dynamo Halle Flöte. Er ist Verantwortlicher für Kampfrichter und Einstufung in der Kommission Technik. Mario Bielig hat den Nachweis als Übungsleiter der Stufen I, II und III.
==== Werner Czerwinka ====
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gilt als einer der profiliertesten Stabführer. Der gebürtige Hallenser aus dem Spielmannszug der SG Dynamo leitet die Kommission Erwachsenen-Spielmannszüge,. Im April wird Werner Czerwinka 31 Jahre alt. Zwei Drittel seines bisherigen Lebens widmete er der Spielmannsmusik.
==== Erwin Dietrich ====
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gibt als Verantwortlicher für Aus- und Weiterbildung in der Kommission Technik und als Vorsitzender des BFA Leipzig der Spielleutebewegung wesentliche Impulse. Der 45jährige gehörte vor über dreißig Jahren zu den Mitbegründern des ersten Spielmannszuges unserer Republik im Mansfelder Land.
=== Kommuniqué ===
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'''der Tagung der Zentralen Spielleutekommission in Berlin'''
Die Zentrale Spielleutekommission führte am 30. Januar 1980 in Berlin die erste Beratung dieses Jahres durch.
Die Kommission beriet Schlußfolgerungen, die sich aus der 11. Tagung des ZK der SED und der 5. Tagung des DTSB-Bundesvorstandes für die Spielleute ergeben.
Es wurde ein Aufruf bestätigt, der die Aufgaben der Spielleute im sozialistischen Wettbewerb 1980 aus der 11. Tagung des ZK der SED und der 5. Tagung des DTSB-Bundesvorstandes ableitet.
Die Zentrale Spielleutekommission stimmte der Erklärung des Nationalen Olympischen Komitees der DDR zur Carterschen Boykottdrohung der Spiele der XXII. Olympiade 1980 in Moskau zu und verurteilt jeden Mißbrauch der olympischen Bewegung durch imperialistische,  spannungsfeindliche Kräfte. Alle progressiven Menschen der Erde — so wird betont — verknüpfen mit den Olympischen Spielen in Moskau ihre Hoffnungen auf die Festigung des Friedens und der Freundschaft der Sportjugend unseres Planeten.
Die ZSK nahm einen Bericht von Rolf Lorenz zur Vorbereitung des VII. Turn- und Sportfestes der DDR 1983 in Leipzig mit dem Schwerpunkt „Musikschau“ entgegen und wünschte ihn für seine Berufung und sein Wirken im zentralen Gestalterkollektiv der „Sportschau des DTSB der DDR“ beste Erfolge.
Es wurde festgelegt, zur Arbeitstagung im März eine Grundkonzeption zu inhaltlichen und organisatorischen Aufgaben des Übungsverbandes der Spielleute auszuarbeiten.
Die ZSK nahm eine Information zum Stand der Vorbereitungen der zentralen Wettkämpfe, des V. Festivals der FDJ und des Leninschen Komsomol Pfingsten in Karl-Marx-Stadt und der 18. Arbeiterfestspiele in Rostock zur Kenntnis.
Sportfreundin Ellen Regler gab einen Bericht zur Finanzarbeit 1979 und verwies darauf, daß die finanziellen Mittel effektiver und sparsamer einzusetzen und die Eigeneinnahmen weiter zu erhöhen sind.
Der BFA Erfurt wurde als bester Bezirksfachausschuß im Wettbewerb zu Ehren des 30. Jahrestages der Gründung unserer Republik ermittelt.
Die guten Erfahrungen vieler Sektionen und tausender Spielleute im sozialistischen Wettbewerb sind verstärkt auszuwerten und zum Allgemeingut aller Kollektive zu machen.
Die Zentrale Spielleutekommission beriet in Anwesenheit des verantwortlichen Redakteurs des „tambours“, Genossen Günther Gießler, den Jahresplan der 12 Ausgaben 1980.
In die ZSK wurden die Sportfreunde Mario Bielig, Mitarbeiter im Sektor Spielleute und Leiter der Arbeitsgruppen Kampfrichter und Einstufung, Werner Czerwinka, Vorsitzender der Kommission Erwachsenen-Spielmannszüge, und Erwin Dietrich, Vorsitzender des BFA Leipzig, berufen. Der Vorsitzende der ZSK sprach ihnen im Namen des DTSB-Vizepräsidenten Werner Berg viel Erfolg und Schaffensfreude in der verantwortlichen Tätigkeit aus und beglückwünschte sie zu dieser Berufung.
Sportfreund Hans Brückner übergab der ZSK eine mit viel Fleiß und Umsicht zusammengestellte Statistik aller DDR-Meisterschaften und Aufstiegsturniere der Spielmannszüge von 1967 bis zur Gegenwart.
'''ZENTRALE SPIELLEUTEKOMMISSION'''


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Version vom 15. Juli 2026, 10:07 Uhr

Dies ist die originale Wiedergabe der entsprechenden Einzel-Ausgabe von „der tambour“ zum Zweck der einfachen Durchsuchbarkeit. Aus archivarischen Gründen wurde bewusst darauf verzichtet, Wortlaute zu ändern. Für die Inhalte sind die entsprechenden Original-Autoren verantwortlich. Ansichten, Meinungen oder Aufrufe spiegeln die damaligen Gegebenheiten wider und nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers!

Die Ausgabe 02/1980 des Mitteilungsblattes der tambour erschien im Februar 1980.

Der Originaltext der 8 Seiten:

Februar 1980
Nummer: 2/80
Erschienen: Februar 1980
Jahrgang: 13
Seiten: 8
Original-Ausgabe als PDF herunterladen
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Seite 1

RAINER EIDENSCHINK, Vorsitzender der Zentralen Spielleutekommission, übergibt Egon Herrmann, dem Erfurter BFA-Vorsitzenden, die Auszeichnung „Vorbildlicher BFA Spielleute des DTSB der DDR“. Die Erfurter wurden Sieger im Wettbewerb des vergangenen Jahres.

HEUTE AUF SEITE

2 Kommuniqué der Tagung der ZSK in Berlin
3 Die „Pleißentaler“ sind weiter voll im Aufwind
4 Vom Satz des Euklid bis zum Notenschlüssel

Spielleute-Musik für unsere Olympioniken

Ein „Begrüßungsständchen“ besonderer Art brachten die Spielleute unserer in Lake Placid so erfolgreichen DDR-Olympiamannschaft, die mit neun Gold-, sieben Silber- und sieben Bronzemedaillen in die Heimat zurückkehrte. Der DDR-Meister der Fanfarenzüge, die SG Dynamo Potsdam-Stadt, und der Mädchenspielmannszug der Dresdner Verkehrsbetriebe begrüßten auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld mit zünftiger Spielleute-Musik die siegreichen Wintersportler unseres Landes.

Auf dem Empfang des DTSB und des NOK der DDR überbrachte Paul Verner, Mitglied des Politbüros und Sekretär des ZK

(Fortsetzung auf Seite 3)

Seite 2

In die ZSK nachberufen

Mario Bielig

gehört seit 17 Jahren zu den Spielleuten. Der 24jährige gelernte Werkstoffprüfer spielt im Klangkörper von Dynamo Halle Flöte. Er ist Verantwortlicher für Kampfrichter und Einstufung in der Kommission Technik. Mario Bielig hat den Nachweis als Übungsleiter der Stufen I, II und III.

Werner Czerwinka

gilt als einer der profiliertesten Stabführer. Der gebürtige Hallenser aus dem Spielmannszug der SG Dynamo leitet die Kommission Erwachsenen-Spielmannszüge,. Im April wird Werner Czerwinka 31 Jahre alt. Zwei Drittel seines bisherigen Lebens widmete er der Spielmannsmusik.

Erwin Dietrich

gibt als Verantwortlicher für Aus- und Weiterbildung in der Kommission Technik und als Vorsitzender des BFA Leipzig der Spielleutebewegung wesentliche Impulse. Der 45jährige gehörte vor über dreißig Jahren zu den Mitbegründern des ersten Spielmannszuges unserer Republik im Mansfelder Land.

Kommuniqué

der Tagung der Zentralen Spielleutekommission in Berlin

Die Zentrale Spielleutekommission führte am 30. Januar 1980 in Berlin die erste Beratung dieses Jahres durch.

Die Kommission beriet Schlußfolgerungen, die sich aus der 11. Tagung des ZK der SED und der 5. Tagung des DTSB-Bundesvorstandes für die Spielleute ergeben.

Es wurde ein Aufruf bestätigt, der die Aufgaben der Spielleute im sozialistischen Wettbewerb 1980 aus der 11. Tagung des ZK der SED und der 5. Tagung des DTSB-Bundesvorstandes ableitet.

Die Zentrale Spielleutekommission stimmte der Erklärung des Nationalen Olympischen Komitees der DDR zur Carterschen Boykottdrohung der Spiele der XXII. Olympiade 1980 in Moskau zu und verurteilt jeden Mißbrauch der olympischen Bewegung durch imperialistische, spannungsfeindliche Kräfte. Alle progressiven Menschen der Erde — so wird betont — verknüpfen mit den Olympischen Spielen in Moskau ihre Hoffnungen auf die Festigung des Friedens und der Freundschaft der Sportjugend unseres Planeten.

Die ZSK nahm einen Bericht von Rolf Lorenz zur Vorbereitung des VII. Turn- und Sportfestes der DDR 1983 in Leipzig mit dem Schwerpunkt „Musikschau“ entgegen und wünschte ihn für seine Berufung und sein Wirken im zentralen Gestalterkollektiv der „Sportschau des DTSB der DDR“ beste Erfolge.

Es wurde festgelegt, zur Arbeitstagung im März eine Grundkonzeption zu inhaltlichen und organisatorischen Aufgaben des Übungsverbandes der Spielleute auszuarbeiten.

Die ZSK nahm eine Information zum Stand der Vorbereitungen der zentralen Wettkämpfe, des V. Festivals der FDJ und des Leninschen Komsomol Pfingsten in Karl-Marx-Stadt und der 18. Arbeiterfestspiele in Rostock zur Kenntnis.

Sportfreundin Ellen Regler gab einen Bericht zur Finanzarbeit 1979 und verwies darauf, daß die finanziellen Mittel effektiver und sparsamer einzusetzen und die Eigeneinnahmen weiter zu erhöhen sind.

Der BFA Erfurt wurde als bester Bezirksfachausschuß im Wettbewerb zu Ehren des 30. Jahrestages der Gründung unserer Republik ermittelt.

Die guten Erfahrungen vieler Sektionen und tausender Spielleute im sozialistischen Wettbewerb sind verstärkt auszuwerten und zum Allgemeingut aller Kollektive zu machen.

Die Zentrale Spielleutekommission beriet in Anwesenheit des verantwortlichen Redakteurs des „tambours“, Genossen Günther Gießler, den Jahresplan der 12 Ausgaben 1980.

In die ZSK wurden die Sportfreunde Mario Bielig, Mitarbeiter im Sektor Spielleute und Leiter der Arbeitsgruppen Kampfrichter und Einstufung, Werner Czerwinka, Vorsitzender der Kommission Erwachsenen-Spielmannszüge, und Erwin Dietrich, Vorsitzender des BFA Leipzig, berufen. Der Vorsitzende der ZSK sprach ihnen im Namen des DTSB-Vizepräsidenten Werner Berg viel Erfolg und Schaffensfreude in der verantwortlichen Tätigkeit aus und beglückwünschte sie zu dieser Berufung.

Sportfreund Hans Brückner übergab der ZSK eine mit viel Fleiß und Umsicht zusammengestellte Statistik aller DDR-Meisterschaften und Aufstiegsturniere der Spielmannszüge von 1967 bis zur Gegenwart.

ZENTRALE SPIELLEUTEKOMMISSION

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