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Der Tambour/Ausgabe 1977 03: Unterschied zwischen den Versionen
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Werter Genosse Manfred Ewald! | Werter Genosse Manfred Ewald! | ||
[[Datei:DerTambour1977-3-2-1.png|mini|'''ZU DEN BESTEN KLANGKÖRPERN''' der Pionierorganisation gehört der ISKRA-Fanfarenzug aus Leipzig. Foto: Hänel]] | |||
Von unserer heutigen Funktionärskonferenz in der Turnfeststadt Leipzig, an der verdienstvolle Genossen und Sportfreunde der Spielleutebewegung des DTSB der DDR und der Gastgeber-Stadtbezirke des „VI.“ teilnehmen, möchten wir Dir versichern, daß wir alles tun werden, die größte Veranstaltung in der Geschichte von Körperkultur und Sport unseres Landes aktiv mitzugestalten. | Von unserer heutigen Funktionärskonferenz in der Turnfeststadt Leipzig, an der verdienstvolle Genossen und Sportfreunde der Spielleutebewegung des DTSB der DDR und der Gastgeber-Stadtbezirke des „VI.“ teilnehmen, möchten wir Dir versichern, daß wir alles tun werden, die größte Veranstaltung in der Geschichte von Körperkultur und Sport unseres Landes aktiv mitzugestalten. | ||
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Leipzig, am 23. 4. 1977 | Leipzig, am 23. 4. 1977 | ||
==== Vereinbarungen sind mit Leben erfüllt ==== | |||
'''Aus dem Diskussionsbeitrag von Jürgen Maschner, Stadtbezirksrat für Jugendfragen, Körperkultur und Sport im Stadtbezirk Leipzig West''' | |||
Liebe Sportfreunde!<br />Liebe Genossen! | |||
Zu Eurer heutigen Funktionärskonferenz möchte ich Euch die herzlichsten Grüße des Fest- und Spartakiadekomitees des Stadtbezirk Leipzig West und der Stadt Leipzig überbringen. Es ist erfreulich berichten zu können, daß der Übungsverband Musikschau des DTSB der DDR einschließlich seiner Teilübungsverbände in unserem Stadtbezirk kein Unbekannter mehr ist. Auf der Grundlage der 1975 mit der Leitung des Übungsverbandes abgeschlossenen Vereinbarungen gestaltete sich in den vergangenen Monaten, ja Jahren, eine gute und fruchtbringende Zusammenarbeit mit Vorteilen für beide Partner. Geführt durch das Sekretariat der SED-Stadtbezirksleitung haben wir die im Vertrag festgelegten Aufgaben gemeinsam und kontinuierlich bis zum heutigen Tage erfüllt. Unvergessen sind für uns die vielen Auftritte des Teilübungsverbandes des Übungsverbandes Musikschau zu den verschiedensten gesellschaftlichen und sportlichen Höhepunkten im Stadtbezirk. | |||
Über 10 000 Bürger unseres Wohngebietes haben sich vom hohen Leistungsstand der Sportler des Übungsverbandes Musikschau überzeugt. Wir wissen, daß die Spielleute wesentlichen Anteil an der massenpolitischen Vorbereitung des „VI.“ haben und auch in den nächsten Wochen allein durch ihre Auftritte bei den verschiedensten Veranstaltungen Sportfestatmosphäre schaffen. | |||
Worauf konzentrieren wir uns zur Zeit im Stadtbezirk West? im Mittelpunkt unserer gegenwärtigen Tätigkeit steht die weitere Verbesserung der Gemeinschaftsquartiere, der Verpflegungs-, Kultur- und Sporteinrichtungen. Da ich konkret für die Sportanlagen verantwortlich bin, kann ich heute berichten, daß wir im Rahmen der volkswirtschaftlichen Masseninitiative in unserem Stadtbezirk allein 57 479 Stunden in Vorbereitung des „VI.“ bisher leisteten. Dabei wurden Werte geschaffen von 466 800 Mark. Und dies alles durch Reparaturbrigaden aus Betrieben und Einrichtungen des Stadtbezirkes West. | |||
Liebe Genossen und liebe Freunde! Wie Patenschaftsbeziehungen zwischen den Teilverbänden des Übungsverbandes Musikschau und Betriebskollektiven unseres Stadtbezirkes in der Praxis aussehen, möchte ich an einem kleinen Beispiel belegen. Die Sportlerinnen und Sportler spielten für die Werktätigen in einigen Betrieben des Stadtbezirkes. Die Kollegen waren so begeistert, daß sich daraufhin sozialistische Kollektive verpflichteten, unter anderem auch die vorgesehenen Räume für die Leitung des Übungsverbandes Musikschau zusätzlich zu renovieren. Wohlgemerkt auch das im Rahmen der volkswirtschaftlichen Masseninitiative. Dadurch konnten die Räume im Hauptgebäude des Charlottenhofs nach zweimonatiger Bauzeit fertiggestellt werden. | |||
Im Auftrag unserer daran beteiligten Kollektive möchte ich den symbolischen Schlüssel dem Leiter des Übungsverbandes Musikschau, dem Genossen Rainer Eidenschink, übergeben und wünsche seinem Kollektiv noch viel Erfolg und Tatendrang bei der weiteren Vorbereitung des „VI.“. | |||
Ich möchte im Auftrage des Stadtbezirksbürgermeisters, Heinz Nemetz, versichern, daß wir die Worte des Generalsekretärs des ZK der SED, Erich Honecker, auf der Tagung des Fest- und Spartakiadekomitees richtig verstanden haben. Der Stadtbezirk West — als Teil der Stadt Leipzig — wird die von Partei und Regierung gestellten Aufgaben bei der Vorbereitung und natürlich auch Durchführung des „VI.“ unter Führung des Sekretariats der SED-Stadtbezirksleitung verwirklichen. Das feste Versprechen kann ich hier abgeben. | |||
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Version vom 31. März 2026, 13:49 Uhr
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| Mai 1977 | |
| Nummer: | 3/77 |
| Erschienen: | 05/1977 |
| Jahrgang: | 10 |
| Seiten: | 8 |
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Seite 1

Wir berichten von der Aktivtagung des Übungsverbandes Musikschau
Wir blicken erwartungsvoll auf die erlebnisreichen Tage des Sports
Spielleute des DTSB der DDR bereiten voller Liebe, Hingabe u. Einsatzbereitschaft das „VI.“ vor

Am Sonnabend, dem 23. April 1977, im dichtgefüllten Plenarsaal des Leipziger Neuen Rathauses. Aktivtagung des Übungsverbandes Musikschau. Verdienstvolle Funktionäre der Spielleutebewegung des DTSB der DDR, die besten Übungsleiter und die Leitung des zweitgrößten Übungsverbandes des VI. Turn- und Sportfestes und der VI. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR beraten die Aufgaben, die bis zum „VI.“ in Leipzig noch zu bewältigen sind. An der sehr konstruktiven, schöpferisch-kritischen Beratung, die bewies, daß sich die Spielleute voller Optimismus, Liebe und Engagement auf das bisher größte Fest der Körperkultur und des Sports in unserem Lande vorbereiten, nahmen zahlreiche Ehrengäste teil. An der Spitze die Vizepräsidenten des DTSB der DDR Bernhard Orzechowski und Johannes Rech, der Leiter des Organisationsbüros des „VI.“, Willi Lehmann, der Leiter der Abteilung Sportschau, Hans Drewicke, die Parteisekretäre der acht Patenbetriebe unseres Übungsverbandes und die Direktoren der 14 Schulen, in denen wir unsere Gemeinschaftsquartiere haben werden.

Johannes Rech lobte in einem vielbeachteten Diskussionsbeitrag den Elan und Ideenreichtum, mit denen die Spielleute das „VI.“ vorbereiten. „Die Bezirksproben stellten unter Beweis“, sagte der DTSB-Vizepräsident, „daß der Übungsverband Musikschau gut gerüstet in die letzten Wochen vor dem großen Ereignis geht. Beispielhaft für andere Bezirke waren die Proben in Potsdam, Dresden und Halle“, stellte Johannes Rech fest. Den Übungsleitern und den anderen ehrenamtlichen Funktionären versicherte er die hohe Wertschätzung ihrer bedeutsamen gesellschaftlichen Tätigkeit. Unser Sport wäre ohne diese vielen unentbehrlichen Helfer nicht möglich.
Genosse Rech hob die Bedeutung der Spielleute für das Gelingen des Sportfestes besonders hervor. „Die Atmosphäre in Leipzig wird wesentlich von den Spielleuten mit geprägt werden“, meinte er. „Hieraus erwächst allein schon eine enorme Verantwortung. Aber auf die Spielleute war schon immer Verlaß, deshalb ist das Präsidium des DTSB-Bundesvorstandes auch diesmal überzeugt, daß der Übungsverband Musikschau seinen schwierigen Auftrag zuverlässig und in hoher musikalischer und choreographischer Qualität erfüllen wird“, äußerte Johannes Rech.
Als außerordentlich bedeutungsvoll für beide Partner wertete der DTSB-Vizepräsident die zwischen dem Übungsverband Musikschau und dem Sportfestverband der FDJ abgeschlossene Vereinbarung, die weit über das „VI.“ hinaus wirken wird.
Auf den Seiten 2 bis 8 bringen wir Auszüge aus dem Referat und einigen Diskussionsbeiträgen.
Seite 2
Wir berichten von der Aktivtagung des Übungsverbandes Musikschau
Willenserklärung
An den Präsidenten des DTSB der DDR Manfred Ewald
Werter Genosse Manfred Ewald!

Von unserer heutigen Funktionärskonferenz in der Turnfeststadt Leipzig, an der verdienstvolle Genossen und Sportfreunde der Spielleutebewegung des DTSB der DDR und der Gastgeber-Stadtbezirke des „VI.“ teilnehmen, möchten wir Dir versichern, daß wir alles tun werden, die größte Veranstaltung in der Geschichte von Körperkultur und Sport unseres Landes aktiv mitzugestalten.
Ausgehend von der jüngsten Tagung des Fest- und Spartakiadekomitees der DDR mit der bedeutsamen Rede des Generalsekretärs des ZK der SED und Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Erich Honecker, beraten wir die hohen Anforderungen für die letzte Phase der Sportfestvorbereitung.
Die politisch-ideologische Arbeit in den Kollektiven und Teilverbänden, das fleißige Üben, um Musik und Bewegung in guter Qualität darzubieten, das enge Zusammenwirken mit den Gastgebern sind die Grundlage für die weitere schöpferische Verwirklichung der Beschlüsse des IX. Parteitages der SED und sind unser Beitrag, den Beschluß des Präsidiums des DTSB der DDR zum 60. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution mit Leben zu erfüllen.
Wir konzentrieren uns darauf, daß sie mit hoher Disziplin, Einsatzbereitschaft, mit Stolz und Optimismus zu den aktiven Gestaltern des Festes gehören und so ihr Vertrauen zur Politik der SED und unserem sozialistischen Staat zum Ausdruck bringen.
Dazu nutzen wir jede Übungsstunde, besonders die Trainingslager im Mai und das zentrale Trainingslager ab 11. Juli in Leipzig.
Zur zielstrebigen Vorbereitung der Abschlußveranstaltung des VI. Turn- und Sportfestes haben wir mit den Freunden der FDJ eine Vereinbarung abgeschlossen.
Als zweitgrößter Übungsverband möchten wir dem Bundesvorstand des DTISB der DDR, dem Präsidium und Dir persönlich versprechen, mit dem Auftreten der Spielleute des DTSB der DDR zum VI. Turn- und Sportfest und der VI. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR 1977 in Leipzig einen würdigen Beitrag zum Gelingen des Festes und zur weiteren allseitigen Stärkung unserer sozialistischen Heimat zu leisten.
Sport frei!
Teilnehmer der Funktionärskonferenz des Übungsverbandes Musikschau
Leipzig, am 23. 4. 1977
Vereinbarungen sind mit Leben erfüllt
Aus dem Diskussionsbeitrag von Jürgen Maschner, Stadtbezirksrat für Jugendfragen, Körperkultur und Sport im Stadtbezirk Leipzig West
Liebe Sportfreunde!
Liebe Genossen!
Zu Eurer heutigen Funktionärskonferenz möchte ich Euch die herzlichsten Grüße des Fest- und Spartakiadekomitees des Stadtbezirk Leipzig West und der Stadt Leipzig überbringen. Es ist erfreulich berichten zu können, daß der Übungsverband Musikschau des DTSB der DDR einschließlich seiner Teilübungsverbände in unserem Stadtbezirk kein Unbekannter mehr ist. Auf der Grundlage der 1975 mit der Leitung des Übungsverbandes abgeschlossenen Vereinbarungen gestaltete sich in den vergangenen Monaten, ja Jahren, eine gute und fruchtbringende Zusammenarbeit mit Vorteilen für beide Partner. Geführt durch das Sekretariat der SED-Stadtbezirksleitung haben wir die im Vertrag festgelegten Aufgaben gemeinsam und kontinuierlich bis zum heutigen Tage erfüllt. Unvergessen sind für uns die vielen Auftritte des Teilübungsverbandes des Übungsverbandes Musikschau zu den verschiedensten gesellschaftlichen und sportlichen Höhepunkten im Stadtbezirk.
Über 10 000 Bürger unseres Wohngebietes haben sich vom hohen Leistungsstand der Sportler des Übungsverbandes Musikschau überzeugt. Wir wissen, daß die Spielleute wesentlichen Anteil an der massenpolitischen Vorbereitung des „VI.“ haben und auch in den nächsten Wochen allein durch ihre Auftritte bei den verschiedensten Veranstaltungen Sportfestatmosphäre schaffen.
Worauf konzentrieren wir uns zur Zeit im Stadtbezirk West? im Mittelpunkt unserer gegenwärtigen Tätigkeit steht die weitere Verbesserung der Gemeinschaftsquartiere, der Verpflegungs-, Kultur- und Sporteinrichtungen. Da ich konkret für die Sportanlagen verantwortlich bin, kann ich heute berichten, daß wir im Rahmen der volkswirtschaftlichen Masseninitiative in unserem Stadtbezirk allein 57 479 Stunden in Vorbereitung des „VI.“ bisher leisteten. Dabei wurden Werte geschaffen von 466 800 Mark. Und dies alles durch Reparaturbrigaden aus Betrieben und Einrichtungen des Stadtbezirkes West.
Liebe Genossen und liebe Freunde! Wie Patenschaftsbeziehungen zwischen den Teilverbänden des Übungsverbandes Musikschau und Betriebskollektiven unseres Stadtbezirkes in der Praxis aussehen, möchte ich an einem kleinen Beispiel belegen. Die Sportlerinnen und Sportler spielten für die Werktätigen in einigen Betrieben des Stadtbezirkes. Die Kollegen waren so begeistert, daß sich daraufhin sozialistische Kollektive verpflichteten, unter anderem auch die vorgesehenen Räume für die Leitung des Übungsverbandes Musikschau zusätzlich zu renovieren. Wohlgemerkt auch das im Rahmen der volkswirtschaftlichen Masseninitiative. Dadurch konnten die Räume im Hauptgebäude des Charlottenhofs nach zweimonatiger Bauzeit fertiggestellt werden.
Im Auftrag unserer daran beteiligten Kollektive möchte ich den symbolischen Schlüssel dem Leiter des Übungsverbandes Musikschau, dem Genossen Rainer Eidenschink, übergeben und wünsche seinem Kollektiv noch viel Erfolg und Tatendrang bei der weiteren Vorbereitung des „VI.“.
Ich möchte im Auftrage des Stadtbezirksbürgermeisters, Heinz Nemetz, versichern, daß wir die Worte des Generalsekretärs des ZK der SED, Erich Honecker, auf der Tagung des Fest- und Spartakiadekomitees richtig verstanden haben. Der Stadtbezirk West — als Teil der Stadt Leipzig — wird die von Partei und Regierung gestellten Aufgaben bei der Vorbereitung und natürlich auch Durchführung des „VI.“ unter Führung des Sekretariats der SED-Stadtbezirksleitung verwirklichen. Das feste Versprechen kann ich hier abgeben.
