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Der Tambour/Ausgabe 1979 08: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Stabführer.de
 
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== Seite 5 ==
== Seite 5 ==
=== DDR-Meisterschaften 1979 im Zahlenspiegel ===
==== HEUTE: 8. Titelkämpfe der Erwachsenen-Spielmannszüge ====
[[Datei:DerTambour1979-8-5-1.png|mini|'''RIESENGROSSER JUBEL''' beim Erwachsenen-Spielmannszug von Union Mühlhausen, als in Taucha der Sieg bei den DDR-Meisterschaften feststand. Übungsleiter Rolf Melle, der „Vater des Sieges“, wird besonders gefeiert.]]
===== Pflicht-Hauptpunkte =====
{| class="wikitable"
! colspan="3" |I. Richtiges und sauberes Spiel<br />Melodie-Instrumente
|-
|1.
|Union Mühlhausen
|8,15
|-
|2.
|Dynamo Halle
|8,10
|-
|3.
|Baukema Aschersleben
|7,55
|-
|4.
|MK Ziegelrode
|7,45
|-
|
|Chemie Geraberg
|7,45
|-
|6.
|Lok Mühlhausen
|7,40
|-
|7.
|Traktor Zabeltitz
|7,10
|-
|
|Aufbau Brandenburg
|7,10
|-
|9.
|Stahl Brandenburg
|7,00
|-
|10.
|Traktor Hasselfelde
|6,95
|-
|11.
|SG Oberlichtenau
|6,70
|-
|12.
|Chemie Rodleben
|5,95
|-
|13.
|Einheit Ruhland
|5,85
|-
! colspan="3" |II. Richtiges und sauberes Spiel<br />Rhythmus-Instrumente
|-
|1.
|Union Mühlhausen
|9,05
|-
|2.
|Dynamo Halle
|9,00
|-
|3.
|Baukema Aschersleben
|8,70
|-
|
|Lok Mühlhausen
|8,70
|-
|5.
|MK Ziegelrode
|8,65
|-
|
|Traktor Hasselfelde
|8,65
|-
|7.
|Chemie Geraberg
|8,60
|-
|8.
|Aufbau Brandenburg
|8,55
|-
|9.
|Stahl Brandenburg
|8,35
|-
|10.
|Traktor Zabeltitz
|8,30
|-
|11.
|SG Oberlichtenau
|8,20
|-
|12.
|Einheit Ruhland
|7,85
|-
|13.
|Chemie Rodleben
|7,05
|-
! colspan="3" |III. Stabführung, Vordermann, Seitenrichtung, Schwenkung
|-
|1.
|Traktor Zabeltitz
|8,65
|-
|2.
|Dynamo Halle
|8,45
|-
|3.
|Chemie Geraberg
|8,40
|-
|4.
|Baukema Achersleben
|8,30
|-
|5.
|Lok Mühlhausen
|8,20
|-
|6.
|MK Ziegelrode
|8,10
|-
|7.
|Union Mühlhausen
|8,05
|-
|8.
|Traktor Hasselfelde
|8,00
|-
|
|Chemie Rodleben
|8,00
|-
|10.
|Aufbau Brandenburg
|7,85
|-
|11.
|SG Oberlichtenau
|7,55
|-
|
|Einheit Ruhland
|7,55
|-
|13.
|Stahl Brandenburg
|6,95
|-
! colspan="3" |IV. Reaktion des Zuges<br />Bekleidung und Ausrüstung<br />Haltung der Instrumente
|-
|1.
|Union Mühlhausen
|9,15
|-
|
|Traktor Zabeltitz
|9,15
|-
|3.
|MK Ziegelrode
|8,90
|-
|4.
|Dynamo Halle
|8,85
|-
|
|Baukema Aschersleben
|8,85
|-
|6.
|Lok Mühlhausen
|8,70
|-
|7.
|Aufbau Brandenburg
|8,60
|-
|8.
|Chemie Geraberg
|8,50
|-
|9.
|SG Oberlichtenau
|8,30
|-
|10.
|Stahl Brandenburg
|8,15
|-
|11.
|Chemie Rodleben
|7,55
|-
|12.
|Einheit Ruhland
|7,35
|-
|13.
|Traktor Hasselfelde
|7,25
|}
===== Kür-Hauptpunkte =====
{| class="wikitable"
|-
! colspan="3" |I. Spiel der ersten Fiöte und der Mehrstimmigkeit
|-
|1.
|Union Mühlhauen
|9,55
|-
|2.
|Dynamo Halle
|9,35
|-
|3.
|MK Ziegelrode
|8,85
|-
|4.
|Baukema Aschersleben
|8,60
|-
|5.
|Lok Mühlhausen
|8,55
|-
|6.
|Traktor Zabeltitz
|8,45
|-
|7.
|Traktor Hasselfelde
|8,05
|-
|8.
|Aufbau Brandenburg
|7,65
|-
|9.
|Stahl Brandenburg
|7,60
|-
|10.
|SG Oberlichtenau
|7,50
|-
|11.
|Chemie Rodleben
|7,20
|-
|12.
|Einheit Ruhland
|7,10
|-
|13.
|Chemie Geraberg
|6,95
|-
! colspan="3" |II. Richtiges und sauberes Spiel<br />Variation und Lyren
|-
|1.
|Union Mühlhausen
|9,70
|-
|2.
|Dynamo Halle
|9,50
|-
|3.
|MK Ziegelrode
|9,15
|-
|4.
|Baukema Aschersleben
|8,80
|-
|5.
|Chemie Geraberg
|8,55
|-
|6.
|Lok Mühlhausen
|8,50
|-
|7.
|Stahl Brandenburg
|8,05
|-
|8.
|Einheit Ruhland
|7,75
|-
|9.
|Traktor Zabeltitz
|7,35
|-
|10.
|Traktor Hasselfelde
|6,95
|-
|
|Chemie Rodleben
|6,95
|-
|12.
|SG Oberlichtenau
|6,35
|-
|13.
|Aufbau Brandenburg
|3,80
|-
! colspan="3" |III. Richtiges und sauberes Spiel<br />Kleine Trommel
|-
|1.
|Union Mühlhausen
|9,60
|-
|2.
|Dynamo Halle
|9,45
|-
|3.
|MK Ziegelrode
|9,30
|-
|4.
|Traktor Zabeltitz
|9,20
|-
|5.
|Lok Mühlhausen
|9,05
|-
|6.
|Baukema Aschersleben
|9,00
|-
|7.
|Traktor Hasselfelde
|8,90
|-
|8.
|Chemie Geraberg
|8,80
|-
|
|Aufbau Brandenburg
|8,80
|-
|10.
|SG Oberlichtenau
|8,65
|-
|11.
|Stahl Brandenburg
|8,55
|-
|12.
|Einheit Ruhland
|8,10
|-
|13.
|Chemie Rodleben
|7,80
|-
! colspan="3" |IV. Richtiges und sauberes Spiel des Schlagzeuges<br />Haltung der Instrumente<br />Stabzeichen — Einsatz und Abriß
|-
|1.
|Union Mühlhausen
|9,75
|-
|2.
|Dynamo Halle
|9,70
|-
|3.
|MK Ziegelrode
|9,50
|-
|
|Traktor Zabeltitz
|9,50
|-
|5.
|Lok Mühlhausen
|9,40
|-
|6.
|Baukema Aschersleben
|9,25
|-
|7.
|Chemie Geraberg
|9,15
|-
|
|Stahl Brandenburg
|9,15
|-
|9.
|Traktor Hasselfelde
|9,10
|-
|10.
|Aufbau Brandenburg
|9,00
|-
|11.
|SG Oberlichtenau
|8,95
|-
|12.
|Chemie Rodleben
|8,70
|-
|13.
|Einheit Ruhland
|8,65
|}
{| class="wikitable"
! colspan="2" |Schwierigkeitsgrade — beide Kürtitel addiert
|-
|Union Mühlhausen
|9,4
|-
|Dynamo Halle
|8,6
|-
|MK Ziegelrode
|8,2
|-
|Chemie Geraberg
|8,1
|-
|Traktor Zabeltitz
|6,9
|-
|Baukema Aschersleben
|6,8
|-
|SG Oberlichtenau
|6,8
|-
|Stahl Brandenburg
|6,6
|-
|Aufbau Brandenburg
|6,4
|-
|Einheit Ruhland
|6,4
|-
|Lok Mühlhausen
|6,3
|-
|Traktor Hasselfelde
|6,2
|-
|Chemie Rodleben
|6,1
|}
'''Abzüge in der Strafskala:'''
Chemie Rodleben:<br />1,0 Punkte für Überschreitung des Termins der Verpflegungsgeldabgabe
'''Geloste Pflichtmärsche:'''
* Vereinte Kräfte
* Kreuzfideler Kupferschmied
'''KOMMISSION TECHNIK'''


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== Seite 6 ==
[[Datei:DerTambour1979-8-6-1.png|mini|'''DAS SPARTAKIADEFEUER''' wird vor der Werner-Seelenbinder-Halle übergeben. Die Ehre wurde einem Mitglied des DDR-Meisters der Schalmeienkapellen, der SG Zinna, zuteil.]]
=== Startreihenfolgen in Leipzig ausgelost ===
Bei der Beratung der Zentralen Spielleutekommission am 26. Oktober 1979 im Leipziger Sportforum wurden die Startreihenfolgen in den einzelnen Genres für die DDR-Meisterschaften 1980 und die Aufstiegsturniere zur Sonderklasse des gleichen Jahres ausgelost. Und hier die Resultate:
==== Spielmannszüge Erwachsene ====
===== DDR-Meisterschaft =====
# Baukema Aschersleben
# Chemie Geraberg
# MK Ziegelrode
# Stahl Brandenburg
# TSG Lübbenau
# Sachsensiedlung Mühlhausen
# Lok Mühlhausen
# Dynamo Halle
# Union Mühlhausen
# Traktor Hasselfelde
# SG Oberlichtenau
# Traktor Zabeltitz
===== Aufstiegsturnier zur Sonderklasse =====
# Einheit Ruhland
# Chemie Rodleben
# Aufbau Brandenburg
# CMV Wittenberge
# Traktor Hirschfeld
# Traktor Luisenthal
# Einheit Mutzschen
# Traktor Pritzwalk
# Motor Treuenbrietzen
# Stahl Hettstedt
# Stahl Freital
# Empor Klengel-Serba
# Sachsenring Zwickau
# Robotron Radeberg
# Einheit Tessin
==== Spielmannszüge Nachwuchs ====
===== DDR-Meisterschaft =====
# Union Mühlhausen
# Lok Mühlhausen
# Dynamo Halle
# Baukema Aschersleben
# Stahl Brandenburg
# Chemie PCK Schwedt
# TSG Lübbenau
# Traktor Pritzwalk
# Stahl Freital
===== Aufstiegsturnier zur Sonderklasse =====
# SG Kleinröhrsdorf
# SG Oberlichtenau
# Sachsensiedlung Mühlhausen
# Aufbau Magdeburg
# Chemie Geraberg
# Chemie Rodleben
# Tiefbau Eberswalde
# Empor Perleberg
# Stahl Hettstedt
# Robotron Radeberg
# SG Großdrebnitz
# Aufbau Brandenburg
==== Fanfarenzüge ====
===== DDR-Meisterschaft =====
# Dynamo Potsdam
# Dynamo Nordwest Berlin
# Fortschritt Hoyerswerda
# Greika Greiz
# Einheit Elsterberg
# Einheit Pädagogik Leipzig
# Stahl Hettstedt
===== Aufstiegsturnier zur Sonderklasse =====
# BKW Calau
# SG Bachra
# Motor Werdau
# Tiefbau Berlin
# Traktor Oßmannstedt
# Fortschritt Teichwolframsdorf
==== Schalmeienkapellen ====
===== DDR-Meisterschaft =====
# Stahl Maxhütte
# Empor Plauen
# Dynamo Malchin
# Motor Rathenow
# Lok Brandenburg
# SG Zinna
# SG Kleinreinsdorf
===== Aufstiegsturnier zur Sonderklasse =====
# Stahl Hettstedt
# Chemie Taucha
# Empor Altentreptow
# SG Neugersdorf
# Traktor Fichtenberg/N
# Dynamo Hohenschönhausen
=== Die Strausberger bleiben nicht allein ===
Immer mehr Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene finden zur regelmäßigen sportlichen Betätigung. Auch die Schar der Spielleute wird immer größer. Während die Spielleutebewegung des DTSB seit langem zum festen Bestandteil in anderen Bereichen der sozialistischen Sportorganisation gehört, ist sie in der Armeesportvereinigung „Vorwärts“ erst seit 1978 dabei Fuß zu fassen. In der ASV gibt es schon immer Sektionen wie Sportschießen,, Boxen, Judo, Ringen, Sportschwimmen, Fechten, Gewichtheben, Leichtathletik, Skisport, natürlich alle Ballspielsportarten u. a. Erstmals werden nun Spielleute aus dem zivilen Sektor in der Armeesportvereinigung Initiatoren, Mobilisatoren und Organisatoren von Körperkultur und Sport sein.
Der Fanfarenzug der ASV aus Strausberg, der von Major Frackowiak geleitet wird, gehört bei den Spielleuten des DTSB schon zu den Leistungsstärksten. Am 1. März dieses Jahres wurde er bekanntlich Fanfarenzug der ASV. Was heute der Fanfarenzug aus Strausberg mit seinen 130 Mitgliedern in seiner Musikschau zeigt, ist das Resultat kontinuierlicher, zielstrebiger Trainingsarbeit. Der Klangkörper besitzt jetzt eine solide Spieltechnik und ist stilistisch ausgereift, innerlich gefestigt.
Während der Strausberger Klangkörper bereits auf dem Wege zur Spitze ist, befindet sich ein zweiter Fanfarenzug der ASV im Bezirk Cottbus im Aufbau. Gemeint ist hier der Spremberg Zug. Er soll in sechs bis acht Jahren etwa 100 Mitglieder zählen und dann ein leistungsstabiler Fanfarenzug sein. Es zeigte sich erneut, wie schwierig es ist, einen Klangkörper aufzubauen. Hier wird ein ganz bestimmter Interessentenkreis benötigt, der sich erst nach und nach herausbildet. Jedes Mitglied muß die richtige Einstellung zur Sache, zum Zug und zum Musikinstrument besitzen. Die musikalischen Vorkenntnisse sind dabei nicht einmal vordergründig wichtig. Entscheidend indes ist eben die bewußte Einstellung, Disziplin und Ordnung. Der Aufbau des Zuges findet in Spremberg günstige Voraussetzungen. Im Bezirk Cottbus hat sich die Spielleutebewegung in den letzten Jahren gut entwickelt. Dies blieb auch der Armeesportvereinigung nicht verborgen.
BODO FAUSTIN, Leutnant


== Seite 7 ==
== Seite 7 ==
[[Datei:DerTambour1979-8-7-1.png|mini|'''WÄHREND DER ERÖFFNUNGS-FEIERLICHKEITEN''' der VII. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR auf dem Berliner August-Bebel-Platz. Die Schalmeien marschieren an der Ehrentribüne vorbei.]]
[[Datei:DerTambour1979-8-7-2.png|mini|476x476px|'''MIT BEGEISTERUNG''' war der Zentrale Nachwuchsspielmannszug in Berlin dabei.]]
=== Ausschreibung ===
==== zur DDR-Meisterschaft 1980 der Nachwuchs-Spielmannszüge der Sonderklasse des DTSB der DDR ====
'''1. Veranstalter:'''
Zentrale Spielleutekommission des DTSB der DDR
'''2. Mit der Durchführung beauftragt:'''
Kommission Nachwuchs der Zentralen Spielleutekommission
'''3. Art der Veranstaltung:'''
„7. DDR-Meisterschaft 1980“ der Nachwuchsspielmannszüge der Sonderklasse des DTSB der DDR
'''4. Ort der Durchführung:'''
Osterfeld bei Zeitz
'''5. Termin des Wettkampfes:'''
23. bis 26. Mai 1980
'''6 Veranstaltungsablauf:'''
23. Mai 1980:<br />Anreise bis 18 Uhr<br />Feierliche Eröffnung der DDR-Meisterschaft und des Aufstiegsturnieres im Rahmen der 750-Jahrfeier der Stadt Osterfeld
24. Mai 1980:<br />8 bis 18 Uhr Wettkampfdurchführung
25. Mai 1980:<br />9.30 Uhr Siegerehrung<br />14.00 Uhr Teilnahme am historischen Festumzug
26. Mai 1980:<br />8 Uhr Abreise
'''7. Teilnehmer in Startreihenfolge:'''
# Union Mühlhausen
# Lok Mühlhausen
# Dynamo Halle
# Baukema Aschersleben
# Stahl Brandenburg
# Chemie PCK Schwedt
# TSG Lübbenau
# Traktor Pritzwalk
# Stahl Freital
'''8. Wertung:'''
nach der gültigen Wettkampfordnung der Spielmannszüge des DTSB der DDR vom 1. Januar 1978 und den durch die Kommission Technik bestätigten Ergänzungen
'''9. Wettkampfdurchführung:'''
Die Teilnahme erfolgt auf der Grundlage der gültigen Klassifizierungsordnung. Jeder Zug gibt zur Stabführerbesprechung sein Wettkampfbuch ab.
'''10. Wettkampfprogramm:'''
10.1. Pflichtteil:
'''Hornmarsch:'''
* Frisch voran
'''Flötenmärsche:'''
* Lustige Turner
* Goldene Trompeten
* Castaldo
10.2. Kürtitel:
laut Wettkampfordnung Punkt 8.2.2. und 8.2.4.1.1. ein Kürtitel im Stand. Vortrag in freier Aufstellung
'''11. Termin für Abgabe der Kürnoten:'''
bis 1. April 1980 an Sportfreund Fritz Hippe, 7701 Uhyst, Spreegasse 2
'''12. Startreihenfolge:'''
Die Auslosung erfolgte am 26. Oktober 1979 durch die Zentrale Spielleutekommission des DTSB der DDR
'''13. Meldetermin/Kurzbiographie:'''
Der Meldebogen und die Kurzbiographie sind bis 1. Februar 1980 an Sportfreund Rolf Lorenz, 5700 Mühlhausen, Marcel-Verfaillie-Allee 52, zu senden.
'''14. An- und Abreise:'''
Anreise am 23. Mai 1980 per Bahn bis Zeitz, dort umsteigen in Richtung Osterfeld (per Bus über Autobahnabfahrt Naumburg nach Osterfeld (Autobahn Hermsdorfer Kreuz — Schkeuditzer Kreuz).
14.1 Anreisezeit:
Die Anreise muß am 23. Mai zwischen 14 und 18 Uhr abgeschlossen sein, da um 20 Uhr die Eröffnung erfolgt.
14.2. Anreisepunkt:
Kegelbahn am Volkshaus
14.3. Abreisezeit:
Die Abreise für alle Kollektive ist für Montag, den 26. Mai 1980 ab 8 Uhr festgelegt
'''15. Reisekosten:'''
50 Prozent der Gruppenermäßigung/Reichsbahntarif werden erstattet
15.1. Auszahlung der Reisekosten:
Die Reisekosten werden nach einer bestätigten ordnungsgemäßen Quartiermaterial- und Quartierrückgabe ausgezahlt
'''16. Unkostenbeitrag:'''
Der Unkostenbeitrag pro Sportfreund beträgt für neun Verpflegungseinheiten (drei Tage) 24,00 Mark
16.1. Termin der Einzahlung:
2. April 1980 / Stadtsparkasse Osterfeld
Kontonummer und Cod. wird nach Einrichtung des Kontos nachgesandt
Einsendung mit folgendem schriftlichen Vermerk auf dem Überweisungsschein versehen: „Sonderklasse / 1980“
'''17. Hinweis:'''
Durch die Unterbesetzung in der Sonderklasse steigen 1980 drei Kollektive aus der Leistungsklasse I auf und zwei aus der Sonderklasse ab.
KOMMISSION NACHWUCHS<br />LORENZ, VORSITZENDER


== Seite 8 ==
== Seite 8 ==
=== Klassifizierung für das Wettkampfjahr 1980 ===
==== Spielmannszüge Erwachsene ====
===== Sonderklasse =====
Union Mühlhausen
<br />Dynamo Halle
<br />MK Ziegelrode
<br />Baukema Aschersleben
<br />Lok Mühlhausen
<br />Traktor Zabeltitz
<br />Chemie Geraberg
<br />Stahl Brandenburg
<br />Traktor Hasselfelde
<br />SG Oberlichtenau
<br />Sachensiedlung Mühlhausen
<br />TSG Lübbenau
===== Leistungsklasse I =====
Aufbau Brandenburg
<br />Einheit Ruhland
<br />Chemie Rodleben
<br />Traktor Luisenthal
<br />Traktor Hirschfeld
<br />Stahl Hettstedt
<br />Einheit Mutzschen
<br />Sachsenring Zwickau
<br />Einheit Tessin
<br />CMV Wittenberge
<br />Traktor Pritzwalk
<br />Robotron Radeberg
<br />Motor Treuenbrietzen
<br />Empor Klengel-Serba
<br />Stahl Freital
===== Leistungsklasse II =====
Traktor Taucha
<br />Empor Perleberg
<br />Einheit Pritzerbe
<br />Turbine Lauta
<br />Motor Barth
<br />SG Mittenwalde
<br />Einheit Wurzen
<br />Motor Zeitz
<br />Aufbau Magdeburg
<br />Tiefbau Eberswalde
<br />Motor Lauchhammer
<br />Aufbau Karl-Marx-Stadt
<br />Traktor Reichstädt
<br />Empor Dahme
<br />Chemie Bernburg
<br />HKZW Rübeland
<br />Turbine Golzow
<br />Chemie PCK Schwedt
<br />DEFA Babelsberg
<br />SG Süptitz
===== Leistungsklasse III =====
Traktor Canitz
<br />SG Lommatzsch
<br />Chemie Apolda
<br />Motor Altenburg
<br />Motor Stralsund
<br />KSZ Seehausen
<br />Fortschritt Cottbus
<br />Aufbau Gernrode
<br />MK Benndorf
<br />BSG Veckenstedt
<br />Traktor Mellingen
<br />Traktor Gehren
<br />Fortschritt Heiligenstadt
<br />VB Dresden
<br />Motor Wolgast
<br />Empor Bad Langensalza
<br />Chemie Döbern
<br />Motor Oderberg
<br />Tiefbau Frankfurt/O.
<br />SG Marbach-Schellenberg
<br />Fortschritt Groitzsch
<br />Chemie Premnitz
<br />LVB Leipzig
<br />Fortschritt Oelsnitz
<br />Aktivist Haselbach
===== Allgemeine Klasse =====
Stahl Ilsenburg
<br />SG Rothental
<br />Chemie Schönborn
<br />Einheit Bad Muskau
<br />Traktor Ringleben
<br />Traktor Möhringen
<br />Traktor Lumpzig
<br />Traktor Martinroda
<br />Medizin Erfurt
<br />WBK Gera
<br />Motor Schmölln
<br />Dynamo Bützow-Nord
<br />POS Gößnitz
<br />Traktor Pansfelde
<br />Einheit Parchim
<br />Fortschritt Geschwenda
<br />Traktor Lübow
<br />Traktor Belgern
<br />Aufbau Biesenthal
<br />TSG Wismar
<br />Traktor Klöden
<br />Lok Zwickau
<br />Motor Boizenburg
<br />SSG Benndorf
<br />Empor Quedlinburg
<br />Traktor Seebergen
<br />SG Mäbendorf
<br />Aktivist Lauchhammer
<br />Aktivist Wintersdorf
<br />Narva Berlin
==== Spielmannszüge Nachwuchs ====
===== Sonderklasse =====
Union Mühlhausen
<br />Dynamo Halle
<br />Chemie PCK Schwedt
<br />Stahl Freital
<br />Traktor Pritzwalk
<br />Baukema Aschersleben
<br />Stahl Brandenburg
<br />TSG Lübbenau
<br />Lok Mühlhausen
===== Leistungsklasse I =====
SG Kleinröhrsdorf
<br />Chemie Geraberg
<br />Empor Perleberg
<br />Aufbau Brandenburg
<br />Sachsensiedlung Mühlhausen
<br />Stahl Hettstedt
<br />Tiefbau Eberswalde
<br />Robotron Radeberg
<br />SG Großdrebnitz
<br />Aufbau Magdeburg
<br />SG Oberlichtenau
<br />Chemie Rodleben
===== Leistungsklasse II =====
Traktor Zabeltitz
<br />WBK Berlin
<br />Fortschritt Cottbus
<br />Traktor Luisenthal
<br />Traktor Hasselfelde
<br />MK Ziegelrode
<br />Koop. Ragewitz-Dürrweitzschen
<br />Chemie Premnitz
<br />Motor Treuenbrietzen
<br />Fortschritt Heiligenstadt
<br />Empor Klengel-Serba
<br />Motor Altenburg
<br />4. POS Torgau
<br />TSG Lübbenau II
<br />Einheit Wurzen
===== Allgemeine Klasse =====
Sachsenring Zwickau
<br />Traktor Hirschfeld
<br />SSG Barth
<br />Chemie Schönborn
<br />Motor Lauchhammer
<br />Turbine Lauta
<br />Autotrans Berlin
<br />Einheit Tessin
<br />Einheit Ruhland
<br />Traktor Gehren
<br />CMV Wittenberge
<br />Einheit Pritzerbe
<br />SG Lommatzsch
<br />Einheit Bad Muskau
<br />VB Dresden
<br />Motor Stralsund
<br />BSG Veckenstedt
<br />Traktor Lumpzig
<br />Motor Wolgast
<br />POS „H. Duncker“ Leipzig
<br />Einheit Schmölln
<br />Aufbau Gernrode
<br />Narva Berlin
<br />Motor Oderberg
<br />MK Benndorf
<br />Traktor Taucha
<br />Fortschritt Cottbus II
<br />Traktor Reichstädt
<br />Tiefbau Frankfurt/O.
<br />Stahl Eisenhüttenstadt
<br />Traktor Mellingen
==== Fanfarenzüge ====
===== Sonderklasse =====
Dynamo Potsdam
<br />Stahl Hettstedt
<br />Pionierhaus Hoyerswerda
<br />Einheit Elsterberg
<br />Greika Greiz
<br />Einheit Pädagogik Leipzig
<br />Dynamo Nordwest Berlin
===== Leistungsklasse =====
Tiefbau Berlin
<br />Fortschritt Teichwolframsdorf
<br />Traktor Oßmannstedt
<br />Motor Werdau
<br />SG Bachra
<br />BKW Calau
===== Bereichsklasse Nord =====
ASG Vorwärts Strausberg
<br />Einheit Zeitz
<br />Motor Hennigsdorf
<br />Medizin Bad Kösen
<br />Einheit BMK Eisleben
<br />Empor Goldbeck
<br />Medizin Markkleeberg
<br />SG Rhoden
<br />Rohrleitungsbau Aschersleben
<br />Traktor Welsleben
<br />Lok Stendal
===== Bereichsklasse Süd =====
Nobas Nordhausen
<br />Einheit Woltersdorf
<br />Traktor Kutzleben
<br />Einheit Neustadt/Orla
<br />Reglerwerk Dresden
<br />Wismut Aue
<br />Glückauf Bleicherode
<br />Einheit Crimmitschau
<br />Chemie Triptis
<br />FZ Zittau
==== Schalmeienkapellen ====
===== Sonderklasse =====
SG Zinna
<br />Stahl Maxhütte
<br />Lok Brandenburg
<br />Empor Plauen
<br />SG Kleinröhrsdorf
<br />Motor Rathenow
<br />Dynamo Malchin
===== Leistungsklasse =====
Dynamo Hohenschönhausen
<br />Stahl Hettstedt
<br />Chemie Taucha
<br />Empor Altentreptow
<br />Traktor Fichtenberg/N
<br />SG Neugernsdorf
===== Bereichsklasse Nord =====
Turbine Lauta
<br />SG Pretzsch
<br />Traktor Fichtenberg/E
<br />Traktor Tantow
<br />Traktor Welsleben
<br />Traktor Großpösna
===== Bereichsklasse Süd =====
Traktor Naundorf
<br />Traktor Rüdersdorf
<br />SG Langenreichenbach
<br />Aktivist Luckenau
<br />Fortschritt Falkenstein
<br />Empor Plauen/N

Aktuelle Version vom 23. Juni 2026, 11:58 Uhr

Dies ist die originale Wiedergabe der entsprechenden Einzel-Ausgabe von „der tambour“ zum Zweck der einfachen Durchsuchbarkeit. Aus archivarischen Gründen wurde bewusst darauf verzichtet, Wortlaute zu ändern. Für die Inhalte sind die entsprechenden Original-Autoren verantwortlich. Ansichten, Meinungen oder Aufrufe spiegeln die damaligen Gegebenheiten wider und nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers!

Nummer 8/1979
Nummer: 8/79
Erschienen: August 1979
Jahrgang: 12
Seiten: 8
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HEUTE AUF SEITE

2 Kommuniqué der Tagung der ZSK in Leipzig
3 Ein Ohrenschmaus vom „Dakota“ bis zum „Bolero“
8 Klassifizierungen für das neue Wettkampfjahr

Übungsleiter im Leistungstest

Der Erwachsenen-Spielmannszug der Leistungsklasse II der BSG HKZW Rübeland nahm in diesem Jahr eine gute Entwicklung. So nutzten die Mitglieder dieses Klangkörpers ein Trainingslager, um ihre Notenkenntnisse weiter zu verbessern, da sie dies als Voraussetzung für einen weiteren Leistungsanstieg betrachten. Allein 13 Übungsleiter besitzt dieser Klangkörper gegenwärtig. Und auch sie arbeiten ständig an der Vervollkommnung ihrer Fähigkeiten. In einer Überprüfung durch den Bezirks-Übungsleiter konnten die Kenntnisse aller Rübeländer Übungsleiter als gut eingeschätzt werden. Aber die Mitglieder des Spielmannszuges begnügen sich

(Fortsetzung auf Seite 2)

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KONZENTRIERT bis in die Haarspitzen achtet dieser Beckenspieler von Lok Brandernburg auf die Zeichen seines Stabführers.

Kommuniqué

der Tagung der Zentralen Spielleutekommission in Leipzig

Die Zentrale Spielleutekommission führte am 26. Oktober 1979 eine Beratung im Leipziger Sportforum durch.

Im Verlaufe der Beratung wurde der gute Beitrag der Spielleute des DTSB der DDR in der „Sportstafette DDR 30“ gewürdigt. Erfolgreich gestalteten die Spielleute das Nationale Jugendfestival in der Hauptstadt der DDR mit, wofür dem Kollektiv der Spielleute aus den Händen des Kandidaten des Politbüros des ZK der SED und 1. Sekretär des FDJ-Zentralrates, Egon Krenz, die „Artur-Becker-Medaille“ in Gold verliehen wurde.

Weiterhin zählen zu den guten Ergebnissen die Mitgestaltung der Kinder- und Jugendspartakiade der DDR und die Fortschritte in der Durchführung der Wettkämpfe. Die Feierlichkeiten zum 30. Jahrestag der Gründung der DDR wurden mit Freude und Elan mitgestaltet.

Dennoch gilt es, Mängel in der Vorbereitung zentraler Veranstaltungen und Wettkämpfe sowie in der Teilnahme mit entsprechenden Konsequenzen auszuwerten. Dazu erfolgt eine gesonderte Veröffentlichung im Mitteilungsblatt.

Die Zentrale Spielleutekommission bestätigte den Bericht des Sportfreundes Rolf Lorenz zu den Ergebnissen der Arbeitsklausur der Kommission Technik.

Die Zentrale Spielleutekommission beschloß den Terminkalender für das Jahr 1980 und die Klasseneinteilung. Es wurde die Auslosung der Startreihenfolge zu den zentralen Wettkämpfen vorgenommen.

Die Zentrale Spielleutekommission nahm Berichte der Kommissionen Fanfaren und Spielmannszüge-Mädchen entgegen und befürwortete das Pflichtrepertoire für die Mädchenspielmannszüge. Beraten wurden Arbeitsweise und Kaderfragen der Kommission Spielmannszüge-Erwachsene.

Die Zentrale Spielleutekommission beschloß das Beauftragtensystem zur Unterstützung, Anleitung und Kontrolle der Bezirke und Kommissionen.

Zu den Maßnahmen der Zentralen Spielleutekommission erfolgen differenzierte Veröffentlichungen.

EIDENSCHINK
Vorsitzender der Zentralen Spielleutekommission

VON DEN ELSTERBERGERN HERVORRAGEND CRGANISIERT waren die diesjährigen DDR-Meisterschaften der Fanfarenzüge. Auch diese attraktiven Trachtenmädchen, die den Siegern Medaillen und Urkunden bereithielten, gehören zum guten Gesamtbild dieser liebevoll vorbereiteten Titelkämpfe.

Übungsleiter im Leistungstest

(Fortsetzung von Seite 1)

nicht nur mit der Erhöhung der Trainingsintensität auf musikalisch-technischem Gebiet, sie legen auf eine allseitige sportliche Ausbildung großen Wert. So gibt es auch keinen Rübeländer, der in diesem Jahr nicht die Bedingungen für das Sportabzeichen erfüllt hat.

Welch großes Ansehen der Klangkörper im Kreis Wernigerode genießt, bewies auch die Auszeichnung durch den Rat des Kreises, als alle Sportfreunde des Spielmannszuges ein Mandat für das Nationale Jugendfestival in unserer Hauptstadt erhielten. Daß die Rübeländer ihren Bezirksmeistertitel mit 48,65 Punkten gegen die starke Konkurrenz aus Magdeburg, Seehausen, Veckenstedt und Möhringen erfolgreich verteidigten, gehört zur guten sportlichen Bilanz ihre 79er Jahres.


Herausgeber: Bundesvorstand des DTSB der DDR, Abteilung Propaganda/Kultur, Sektor Spielleute — Verantwortlicher Redakteur: Günther Gießler — Veröffentlicht unter der Lizenz-Nr. 698 des Presseamtes beim Vorsitzenden des Ministerrates der DDR — Satz und Druck: VEB Verlagsdruckerei Typodruck • Schaubek, Bereich Döbeln III-8-4

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2. DDR-Meisterschaft der Fanfarenzüge

Erneut ein Ohrenschmaus vom »Dakota« bis zum »Bolero«

Titelverteidiger Dynamo Potsdam mit glanzvoller Kür wiederum souveräner Meister / Auch viel Lob für Hettstedt und Hoyerswerda / Durchbruch im Beherrschen der Pflicht

DEN HOHEN LEISTUNGSSTAND der Fanfarenmusik demonstrierte vor allem der Klangkörper von Dynamo Potsdam-Stadt.
DIE ÜBERRASCHUNG der DDR-Meisterschaften schuf in Elsterberg ein junger, aufstrebender Zug: Pionierhaus Hoyerswerda.

Wer im Vorjahr die erste offizielle DDR-Meisterschaft der Fanfarenzüge in Ziegelrode erleben durfte, den glanzvollen Darbietungen des Meisters aus Potsdam und der liebevollen Organisation des umsichtigen Gastgebers höchstes Lob zollte, hielt solch einen Wettkampf kaum noch für steigerungsfähig. Und doch war dies möglich, wie die zweiten Titelkämpfe in Elsterberg bewiesen. Dies betraf das Leistungsniveau insgesamt, aber auch die perfekten und idealen Wettkampfbedingungen auf dem Sportplatz an der Elsteraue. Hier gebührt den Organisatoren der BSG Einheit Elsterberg und natürlich dem Elsterberger Fanfarenzug besonderer Dank und respektvolle Anerkennung.

Natürlich setzte Titelverteidiger Potsdam erneut die Glanzlichter, vollzogen indes auch die Kollektive aus Hettstedt und Hoyerswerda bemerkenswerte Leistungssprünge. Der sichtbarste Niveauzuwachs wurde besonders im Pflichtbereich deutlich, der diesmal durchweg besser „lief“ als 1978.

Mit dem sicheren Beherrschen des Pflichtrepertoires durch alle (!) Sonderklassen-Kollektive ist endlich eine Lücke dieses Genres geschlossen wurden. Damit sind Voraussetzungen für einen weiteren Leistungsanstieg des musikalisch-technischen Niveaus geschaffen, wird auch ein wirkungsvolleres Auftreten bei Großveranstaltungen möglich.

Musikalischer Höhepunkt der Titelkämpfe war natürlich der Kürdurchgang. Der alte und neue Meister, die SG Dynamo Potsdam-Stadt, führte ein 18-minütiges Programm vor, das die begeisterten Zuschauer mit Beifall auf offener Szene bedachten. Die Potsdamer hatten mit 13 Titeln und zahlreichen effektvollen Elementen eine regelrechte Kürschau vorgetragen, die in musikalischer und choreographischer Hinsicht gegenwärtig wohl einzigartig ist. Neben den bereits bekannten Titeln wie „Dakota“, „Festmarsch“ und dem „Beat-Marsch“, verblüffte vor allem der „Bolero“, eine neue Komposition Bernhard Boseckers.

Mit diesem Titel stießen die Potsdamer in neue Regionen der Fanfarenmusik vor und setzten sich damit selbst die Maßstäbe für die Zukunft. Und dann erreichten die 97 Dynamo-Sportler eine weitere Barriere: 90 Punkte — dies schaffte noch kein Fanfarenzug bisher. Im Vorjahr hatte der Klangkörper 84,60 Punkte erhalten. Stahl Hettstedt steigerte sich gegenüber 1978 um sage und schreibe 18,58 Punkte. Damit wurde dieser Klangkörper erneut Vizemeister. Um noch ein wenig beim Zahlenspiel zu verweilen, die Hettstedter lagen im Vorjahr mit 25,13 Punkten nahezu deklassierend gegenüber Potsdam zurück. Jetzt rückte man bis auf 11,95 Zähler an den Meister heran. Auch dies unterstreicht den Leistungsananstieg, zumal man ähnliche Rechnungen mit den anderen Kollektiven anstellen kann (außer Teichwolframsdorf und Tiefbau Berlin).

Zu den erfreulichsten Überraschungen gehörten die Darbietungen der beiden Neulinge Pionierhaus Hoyerswerda und Einheit Elsterberg. Beide belegten mit bemerkenswerten Punktzahlen (73,55 bzw. 72,35) die Plätze drei und vier. Greika Greiz, im Vorjahr mit 52,60 Punkten immerhin Meisterschaftsdritter, verbesserte sich zwar um 8,45 Punkte, doch genügte dies eben in diesem Jahr „nur“ zum fünften Rang.

Die 3. DDR-Meisterschaften finden am 17. Mai 1980 beim zweifachen Vizemeister Stahl Hettstedt statt.

Und hier die Resultate des 79er Titelkampfes:

1. Dynamo Potsdam-Stadt 90,00
2. Stahl Hettstedt 78,05
3. Pionierh. Hoyerswerda 73,55
4. Einheit Elsterberg 72,35
5. Greika Greiz 61,05
6. Tiefbau Berlin 54,15
7. Teichwolframsdorf 46,80

Absteiger: Tiefbau Berlin und Fortschritt Teichwolframsdorf

LEO ERTEL
Vorsitzender der Kommission Fanfaren

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Aufstiegsturnier zur Sonderklasse der Fanfarenzüge

Die Leipziger schafften auf Anhieb die Rückkehr

Einheit Pädagogik Leipzig NO auf dem Wege zur ehemaligen Leistungsstärke / Mit den Leipzigern gelangte Dynamo Berlin NW in die Sonderklasse / Keiner stieg ab

ER IST WIEDER „DA“, der Fanfarenzug von Einheit Pädagogik Leipzig. Souverän dominierten die Messestädter im Aufstiegsturnier zur Sonderklasse. Hier bei den diesjährigen Leipziger Bezirksmeisterschaften in Wurzen.

Der Leipziger Stadtbezirk Süd, mit über 100 000 Einwohnern größter der sieben Stadtbezirke der Messemetropole, war innerhalb seines Kreissportfestes der Werktätigen Gastgeber des Aufstiegsturnieres 1979 zur Sonderklasse der Fanfarenzüge. Leider erlebte man auf dem Sportplatz an der Teichstraße, eines der Leipziger Volkssportzentren, ein arg reduziertes Teilnehmerfeld. Da die Fanfarenzüge von Motor Hennigsdorf und Lok Nordhausen disqualifiziert werden mußten, waren nur vier Klangkörper angereist. Hinzu kam, daß die Klangkörper von Traktor Oßmannstedt und Motor Werdau durch das bedauerliche Ableben ihrer Kollektivleiter nicht wie gewohnt auf den Wettkampf vorbereitet sein konnten. So waren mit Einheit Pädagogik Leipzig Nordost und Dynamo Berlin Nordwest die Aufstiegsfavoriten von vornherein gegeben.

Und die beiden Züge erfüllten schließlich auch die in sie gesetzten Erwartungen. Besonders die Leipziger, sie erhielten als einziges Kollektiv keine Abzüge in der Strafskala, schafften mit bemerkenswerten Leistungen auf Anhieb die Rückkehr in die Sonderklasse.

Dieses Lob schließt allerdings nur die Kürleistungen ein, während bei den Pflichtvorträgen bei allen Kollektiven erhebliche Abstriche zu machen sind. An der erfreulichen „Wiedergeburt“ des Fanfarenzuges von Einheit Pädagogik vermochte dies freilich nichts zu ändern. Die Leipziger haben ihr Leistungstief endgültig überwunden und sind im Begriff, zur ehemaligen musikalischen Stärke zurückzufinden. Immerhin war dieser Zug seit 1970 allein viermal die Nummer zwei bei den Bestenermittlungen unserer Republik. Einmal belegte man den dritten und einmal den vierten Platz. Dies kann sich schon sehen lassen. So sieht man dem Auftreten in der Sonderklasse 1980 mit gespannter Aufmerksamkeit entgegen. Einheit Pädagogik erreichte im Abstiegsjahr 48,60 Punkte. Jetzt ist man bereits wieder an der 60er-Grenze (59,41) angelangt.

Absteigen wird in diesem Jahr kein Kollektiv der Leistungsklasse. Dies gibt den Oßmannstedtern und Werdauern Gelegenheit, den schmerzlichen Verlust ihrer Kollektivleiter zu überwinden und zur früheren Leistungsstärke zurückzufinden. Man darf dieses Aufstiegsturnier nicht zu den Akten legen, ohne die fleißige Arbeit von Helga und Erwin Dietrich aus Leipzig zu würdigen. Beide haben an der Vorbereitung und auch reibungslosen Durchführung des Turniers hervorragenden Anteil.

Resultate:

1. Einheit Pädagogik Leipzig NO 59,41
2. Dynamo Berlin NW 46,38
3. Traktor Oßmannstedt 31,73
4. Motor Werdau 19,20

Aufsteiger: Einheit Pädagogik Leipzig Nordost und die SG Dynamo Berlin Nordwest.

LEO ERTEL, Vorsitzender der Kommission Fanfaren

Jubiläumsklänge am Rande des Spreewalds

Anfang September feierte ein Spielmannszug sein 20jähriges Bestehen, der sich in diesen zwei Jahrzehnten nicht nur prächtig entwickelte, sondern auch der Spielleutebewegung insgesamt viele Impulse gab: der Spielmannszug der TSG Lübbenau. Die Kraftwerksstadt, auch als das Tor zum Spreewald bekannt, kannte bis zu jenem Septembertag vor zwanzig Jahren keine Spielleutemusik. So mußte Friedrich Hollmeyer, der 1959 die Spielleutesektion zunächst mit einem Fanfarenzug ins Leben rief, im wahrsten Sinne des Wortes Spielleute-Neuland erschließen. Er tat dies mit großem Engagement und wie man heute sehen kann, mit eben solchem Erfolg.

Und er hatte zahlreiche Freunde und Helfer, die ihm mit Rat und Tat zur Verfügung standen. Da halfen vor allem Sportler aus Lauchhammer den Lübbenauern beim Laufen lernen. Auch die Namen von Willi Stegmann, Siegfried Remuß, Rudolf Busse, Uwe und Peter Jurischka sowie die Sportfreunde Erber und Ulbrich sind eng mit dem Spielleuteaufschwung in Lübbenau verbunden.

Seit knapp zehn Jahren arbeiten die Lübbenauer intensiv an der Erweiterung der Spielleutebasis nicht nur im Kreis Calau, sondern im gesamten Bezirk Cottbus. Inzwischen gibt es an allen Lübbenauer Oberschulen sehr gut wirkende Arbeitsgemeinschaften der Spielleute, die den Nachwuchs kontinuierlich entwickeln. Die Lübbenauer waren es, die bei der Bildung des Cottbuser Mädchenspielmannszuges entscheidende Hilfe leisteten. Auch der Fanfarenzug des BKW/Jugend entstand durch die Spielleute der TSG Lübbenau. Gegenwärtig sind die Lübbenauer im Gemeindeverband Staupitz des Kreises Lübben dabei, einen Spielmannszug auftrittsreif zu formieren.

Die Lübbenauer haben sich um die Spielleutebewegung verdient gemacht.

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DDR-Meisterschaften 1979 im Zahlenspiegel

HEUTE: 8. Titelkämpfe der Erwachsenen-Spielmannszüge

RIESENGROSSER JUBEL beim Erwachsenen-Spielmannszug von Union Mühlhausen, als in Taucha der Sieg bei den DDR-Meisterschaften feststand. Übungsleiter Rolf Melle, der „Vater des Sieges“, wird besonders gefeiert.
Pflicht-Hauptpunkte
I. Richtiges und sauberes Spiel
Melodie-Instrumente
1. Union Mühlhausen 8,15
2. Dynamo Halle 8,10
3. Baukema Aschersleben 7,55
4. MK Ziegelrode 7,45
Chemie Geraberg 7,45
6. Lok Mühlhausen 7,40
7. Traktor Zabeltitz 7,10
Aufbau Brandenburg 7,10
9. Stahl Brandenburg 7,00
10. Traktor Hasselfelde 6,95
11. SG Oberlichtenau 6,70
12. Chemie Rodleben 5,95
13. Einheit Ruhland 5,85
II. Richtiges und sauberes Spiel
Rhythmus-Instrumente
1. Union Mühlhausen 9,05
2. Dynamo Halle 9,00
3. Baukema Aschersleben 8,70
Lok Mühlhausen 8,70
5. MK Ziegelrode 8,65
Traktor Hasselfelde 8,65
7. Chemie Geraberg 8,60
8. Aufbau Brandenburg 8,55
9. Stahl Brandenburg 8,35
10. Traktor Zabeltitz 8,30
11. SG Oberlichtenau 8,20
12. Einheit Ruhland 7,85
13. Chemie Rodleben 7,05
III. Stabführung, Vordermann, Seitenrichtung, Schwenkung
1. Traktor Zabeltitz 8,65
2. Dynamo Halle 8,45
3. Chemie Geraberg 8,40
4. Baukema Achersleben 8,30
5. Lok Mühlhausen 8,20
6. MK Ziegelrode 8,10
7. Union Mühlhausen 8,05
8. Traktor Hasselfelde 8,00
Chemie Rodleben 8,00
10. Aufbau Brandenburg 7,85
11. SG Oberlichtenau 7,55
Einheit Ruhland 7,55
13. Stahl Brandenburg 6,95
IV. Reaktion des Zuges
Bekleidung und Ausrüstung
Haltung der Instrumente
1. Union Mühlhausen 9,15
Traktor Zabeltitz 9,15
3. MK Ziegelrode 8,90
4. Dynamo Halle 8,85
Baukema Aschersleben 8,85
6. Lok Mühlhausen 8,70
7. Aufbau Brandenburg 8,60
8. Chemie Geraberg 8,50
9. SG Oberlichtenau 8,30
10. Stahl Brandenburg 8,15
11. Chemie Rodleben 7,55
12. Einheit Ruhland 7,35
13. Traktor Hasselfelde 7,25
Kür-Hauptpunkte
I. Spiel der ersten Fiöte und der Mehrstimmigkeit
1. Union Mühlhauen 9,55
2. Dynamo Halle 9,35
3. MK Ziegelrode 8,85
4. Baukema Aschersleben 8,60
5. Lok Mühlhausen 8,55
6. Traktor Zabeltitz 8,45
7. Traktor Hasselfelde 8,05
8. Aufbau Brandenburg 7,65
9. Stahl Brandenburg 7,60
10. SG Oberlichtenau 7,50
11. Chemie Rodleben 7,20
12. Einheit Ruhland 7,10
13. Chemie Geraberg 6,95
II. Richtiges und sauberes Spiel
Variation und Lyren
1. Union Mühlhausen 9,70
2. Dynamo Halle 9,50
3. MK Ziegelrode 9,15
4. Baukema Aschersleben 8,80
5. Chemie Geraberg 8,55
6. Lok Mühlhausen 8,50
7. Stahl Brandenburg 8,05
8. Einheit Ruhland 7,75
9. Traktor Zabeltitz 7,35
10. Traktor Hasselfelde 6,95
Chemie Rodleben 6,95
12. SG Oberlichtenau 6,35
13. Aufbau Brandenburg 3,80
III. Richtiges und sauberes Spiel
Kleine Trommel
1. Union Mühlhausen 9,60
2. Dynamo Halle 9,45
3. MK Ziegelrode 9,30
4. Traktor Zabeltitz 9,20
5. Lok Mühlhausen 9,05
6. Baukema Aschersleben 9,00
7. Traktor Hasselfelde 8,90
8. Chemie Geraberg 8,80
Aufbau Brandenburg 8,80
10. SG Oberlichtenau 8,65
11. Stahl Brandenburg 8,55
12. Einheit Ruhland 8,10
13. Chemie Rodleben 7,80
IV. Richtiges und sauberes Spiel des Schlagzeuges
Haltung der Instrumente
Stabzeichen — Einsatz und Abriß
1. Union Mühlhausen 9,75
2. Dynamo Halle 9,70
3. MK Ziegelrode 9,50
Traktor Zabeltitz 9,50
5. Lok Mühlhausen 9,40
6. Baukema Aschersleben 9,25
7. Chemie Geraberg 9,15
Stahl Brandenburg 9,15
9. Traktor Hasselfelde 9,10
10. Aufbau Brandenburg 9,00
11. SG Oberlichtenau 8,95
12. Chemie Rodleben 8,70
13. Einheit Ruhland 8,65
Schwierigkeitsgrade — beide Kürtitel addiert
Union Mühlhausen 9,4
Dynamo Halle 8,6
MK Ziegelrode 8,2
Chemie Geraberg 8,1
Traktor Zabeltitz 6,9
Baukema Aschersleben 6,8
SG Oberlichtenau 6,8
Stahl Brandenburg 6,6
Aufbau Brandenburg 6,4
Einheit Ruhland 6,4
Lok Mühlhausen 6,3
Traktor Hasselfelde 6,2
Chemie Rodleben 6,1

Abzüge in der Strafskala:

Chemie Rodleben:
1,0 Punkte für Überschreitung des Termins der Verpflegungsgeldabgabe

Geloste Pflichtmärsche:

  • Vereinte Kräfte
  • Kreuzfideler Kupferschmied

KOMMISSION TECHNIK

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DAS SPARTAKIADEFEUER wird vor der Werner-Seelenbinder-Halle übergeben. Die Ehre wurde einem Mitglied des DDR-Meisters der Schalmeienkapellen, der SG Zinna, zuteil.

Startreihenfolgen in Leipzig ausgelost

Bei der Beratung der Zentralen Spielleutekommission am 26. Oktober 1979 im Leipziger Sportforum wurden die Startreihenfolgen in den einzelnen Genres für die DDR-Meisterschaften 1980 und die Aufstiegsturniere zur Sonderklasse des gleichen Jahres ausgelost. Und hier die Resultate:

Spielmannszüge Erwachsene

DDR-Meisterschaft
  1. Baukema Aschersleben
  2. Chemie Geraberg
  3. MK Ziegelrode
  4. Stahl Brandenburg
  5. TSG Lübbenau
  6. Sachsensiedlung Mühlhausen
  7. Lok Mühlhausen
  8. Dynamo Halle
  9. Union Mühlhausen
  10. Traktor Hasselfelde
  11. SG Oberlichtenau
  12. Traktor Zabeltitz
Aufstiegsturnier zur Sonderklasse
  1. Einheit Ruhland
  2. Chemie Rodleben
  3. Aufbau Brandenburg
  4. CMV Wittenberge
  5. Traktor Hirschfeld
  6. Traktor Luisenthal
  7. Einheit Mutzschen
  8. Traktor Pritzwalk
  9. Motor Treuenbrietzen
  10. Stahl Hettstedt
  11. Stahl Freital
  12. Empor Klengel-Serba
  13. Sachsenring Zwickau
  14. Robotron Radeberg
  15. Einheit Tessin

Spielmannszüge Nachwuchs

DDR-Meisterschaft
  1. Union Mühlhausen
  2. Lok Mühlhausen
  3. Dynamo Halle
  4. Baukema Aschersleben
  5. Stahl Brandenburg
  6. Chemie PCK Schwedt
  7. TSG Lübbenau
  8. Traktor Pritzwalk
  9. Stahl Freital
Aufstiegsturnier zur Sonderklasse
  1. SG Kleinröhrsdorf
  2. SG Oberlichtenau
  3. Sachsensiedlung Mühlhausen
  4. Aufbau Magdeburg
  5. Chemie Geraberg
  6. Chemie Rodleben
  7. Tiefbau Eberswalde
  8. Empor Perleberg
  9. Stahl Hettstedt
  10. Robotron Radeberg
  11. SG Großdrebnitz
  12. Aufbau Brandenburg

Fanfarenzüge

DDR-Meisterschaft
  1. Dynamo Potsdam
  2. Dynamo Nordwest Berlin
  3. Fortschritt Hoyerswerda
  4. Greika Greiz
  5. Einheit Elsterberg
  6. Einheit Pädagogik Leipzig
  7. Stahl Hettstedt
Aufstiegsturnier zur Sonderklasse
  1. BKW Calau
  2. SG Bachra
  3. Motor Werdau
  4. Tiefbau Berlin
  5. Traktor Oßmannstedt
  6. Fortschritt Teichwolframsdorf

Schalmeienkapellen

DDR-Meisterschaft
  1. Stahl Maxhütte
  2. Empor Plauen
  3. Dynamo Malchin
  4. Motor Rathenow
  5. Lok Brandenburg
  6. SG Zinna
  7. SG Kleinreinsdorf
Aufstiegsturnier zur Sonderklasse
  1. Stahl Hettstedt
  2. Chemie Taucha
  3. Empor Altentreptow
  4. SG Neugersdorf
  5. Traktor Fichtenberg/N
  6. Dynamo Hohenschönhausen

Die Strausberger bleiben nicht allein

Immer mehr Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene finden zur regelmäßigen sportlichen Betätigung. Auch die Schar der Spielleute wird immer größer. Während die Spielleutebewegung des DTSB seit langem zum festen Bestandteil in anderen Bereichen der sozialistischen Sportorganisation gehört, ist sie in der Armeesportvereinigung „Vorwärts“ erst seit 1978 dabei Fuß zu fassen. In der ASV gibt es schon immer Sektionen wie Sportschießen,, Boxen, Judo, Ringen, Sportschwimmen, Fechten, Gewichtheben, Leichtathletik, Skisport, natürlich alle Ballspielsportarten u. a. Erstmals werden nun Spielleute aus dem zivilen Sektor in der Armeesportvereinigung Initiatoren, Mobilisatoren und Organisatoren von Körperkultur und Sport sein.

Der Fanfarenzug der ASV aus Strausberg, der von Major Frackowiak geleitet wird, gehört bei den Spielleuten des DTSB schon zu den Leistungsstärksten. Am 1. März dieses Jahres wurde er bekanntlich Fanfarenzug der ASV. Was heute der Fanfarenzug aus Strausberg mit seinen 130 Mitgliedern in seiner Musikschau zeigt, ist das Resultat kontinuierlicher, zielstrebiger Trainingsarbeit. Der Klangkörper besitzt jetzt eine solide Spieltechnik und ist stilistisch ausgereift, innerlich gefestigt.

Während der Strausberger Klangkörper bereits auf dem Wege zur Spitze ist, befindet sich ein zweiter Fanfarenzug der ASV im Bezirk Cottbus im Aufbau. Gemeint ist hier der Spremberg Zug. Er soll in sechs bis acht Jahren etwa 100 Mitglieder zählen und dann ein leistungsstabiler Fanfarenzug sein. Es zeigte sich erneut, wie schwierig es ist, einen Klangkörper aufzubauen. Hier wird ein ganz bestimmter Interessentenkreis benötigt, der sich erst nach und nach herausbildet. Jedes Mitglied muß die richtige Einstellung zur Sache, zum Zug und zum Musikinstrument besitzen. Die musikalischen Vorkenntnisse sind dabei nicht einmal vordergründig wichtig. Entscheidend indes ist eben die bewußte Einstellung, Disziplin und Ordnung. Der Aufbau des Zuges findet in Spremberg günstige Voraussetzungen. Im Bezirk Cottbus hat sich die Spielleutebewegung in den letzten Jahren gut entwickelt. Dies blieb auch der Armeesportvereinigung nicht verborgen.

BODO FAUSTIN, Leutnant

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WÄHREND DER ERÖFFNUNGS-FEIERLICHKEITEN der VII. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR auf dem Berliner August-Bebel-Platz. Die Schalmeien marschieren an der Ehrentribüne vorbei.
MIT BEGEISTERUNG war der Zentrale Nachwuchsspielmannszug in Berlin dabei.

Ausschreibung

zur DDR-Meisterschaft 1980 der Nachwuchs-Spielmannszüge der Sonderklasse des DTSB der DDR

1. Veranstalter:

Zentrale Spielleutekommission des DTSB der DDR

2. Mit der Durchführung beauftragt:

Kommission Nachwuchs der Zentralen Spielleutekommission

3. Art der Veranstaltung:

„7. DDR-Meisterschaft 1980“ der Nachwuchsspielmannszüge der Sonderklasse des DTSB der DDR

4. Ort der Durchführung:

Osterfeld bei Zeitz

5. Termin des Wettkampfes:

23. bis 26. Mai 1980

6 Veranstaltungsablauf:

23. Mai 1980:
Anreise bis 18 Uhr
Feierliche Eröffnung der DDR-Meisterschaft und des Aufstiegsturnieres im Rahmen der 750-Jahrfeier der Stadt Osterfeld

24. Mai 1980:
8 bis 18 Uhr Wettkampfdurchführung

25. Mai 1980:
9.30 Uhr Siegerehrung
14.00 Uhr Teilnahme am historischen Festumzug

26. Mai 1980:
8 Uhr Abreise

7. Teilnehmer in Startreihenfolge:

  1. Union Mühlhausen
  2. Lok Mühlhausen
  3. Dynamo Halle
  4. Baukema Aschersleben
  5. Stahl Brandenburg
  6. Chemie PCK Schwedt
  7. TSG Lübbenau
  8. Traktor Pritzwalk
  9. Stahl Freital

8. Wertung:

nach der gültigen Wettkampfordnung der Spielmannszüge des DTSB der DDR vom 1. Januar 1978 und den durch die Kommission Technik bestätigten Ergänzungen

9. Wettkampfdurchführung:

Die Teilnahme erfolgt auf der Grundlage der gültigen Klassifizierungsordnung. Jeder Zug gibt zur Stabführerbesprechung sein Wettkampfbuch ab.

10. Wettkampfprogramm:

10.1. Pflichtteil:

Hornmarsch:

  • Frisch voran

Flötenmärsche:

  • Lustige Turner
  • Goldene Trompeten
  • Castaldo

10.2. Kürtitel:

laut Wettkampfordnung Punkt 8.2.2. und 8.2.4.1.1. ein Kürtitel im Stand. Vortrag in freier Aufstellung

11. Termin für Abgabe der Kürnoten:

bis 1. April 1980 an Sportfreund Fritz Hippe, 7701 Uhyst, Spreegasse 2

12. Startreihenfolge:

Die Auslosung erfolgte am 26. Oktober 1979 durch die Zentrale Spielleutekommission des DTSB der DDR

13. Meldetermin/Kurzbiographie:

Der Meldebogen und die Kurzbiographie sind bis 1. Februar 1980 an Sportfreund Rolf Lorenz, 5700 Mühlhausen, Marcel-Verfaillie-Allee 52, zu senden.

14. An- und Abreise:

Anreise am 23. Mai 1980 per Bahn bis Zeitz, dort umsteigen in Richtung Osterfeld (per Bus über Autobahnabfahrt Naumburg nach Osterfeld (Autobahn Hermsdorfer Kreuz — Schkeuditzer Kreuz).

14.1 Anreisezeit:

Die Anreise muß am 23. Mai zwischen 14 und 18 Uhr abgeschlossen sein, da um 20 Uhr die Eröffnung erfolgt.

14.2. Anreisepunkt:

Kegelbahn am Volkshaus

14.3. Abreisezeit:

Die Abreise für alle Kollektive ist für Montag, den 26. Mai 1980 ab 8 Uhr festgelegt

15. Reisekosten:

50 Prozent der Gruppenermäßigung/Reichsbahntarif werden erstattet

15.1. Auszahlung der Reisekosten:

Die Reisekosten werden nach einer bestätigten ordnungsgemäßen Quartiermaterial- und Quartierrückgabe ausgezahlt

16. Unkostenbeitrag:

Der Unkostenbeitrag pro Sportfreund beträgt für neun Verpflegungseinheiten (drei Tage) 24,00 Mark

16.1. Termin der Einzahlung:

2. April 1980 / Stadtsparkasse Osterfeld

Kontonummer und Cod. wird nach Einrichtung des Kontos nachgesandt

Einsendung mit folgendem schriftlichen Vermerk auf dem Überweisungsschein versehen: „Sonderklasse / 1980“

17. Hinweis:

Durch die Unterbesetzung in der Sonderklasse steigen 1980 drei Kollektive aus der Leistungsklasse I auf und zwei aus der Sonderklasse ab.

KOMMISSION NACHWUCHS
LORENZ, VORSITZENDER

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Klassifizierung für das Wettkampfjahr 1980

Spielmannszüge Erwachsene

Sonderklasse

Union Mühlhausen
Dynamo Halle
MK Ziegelrode
Baukema Aschersleben
Lok Mühlhausen
Traktor Zabeltitz
Chemie Geraberg
Stahl Brandenburg
Traktor Hasselfelde
SG Oberlichtenau
Sachensiedlung Mühlhausen
TSG Lübbenau

Leistungsklasse I

Aufbau Brandenburg
Einheit Ruhland
Chemie Rodleben
Traktor Luisenthal
Traktor Hirschfeld
Stahl Hettstedt
Einheit Mutzschen
Sachsenring Zwickau
Einheit Tessin
CMV Wittenberge
Traktor Pritzwalk
Robotron Radeberg
Motor Treuenbrietzen
Empor Klengel-Serba
Stahl Freital

Leistungsklasse II

Traktor Taucha
Empor Perleberg
Einheit Pritzerbe
Turbine Lauta
Motor Barth
SG Mittenwalde
Einheit Wurzen
Motor Zeitz
Aufbau Magdeburg
Tiefbau Eberswalde
Motor Lauchhammer
Aufbau Karl-Marx-Stadt
Traktor Reichstädt
Empor Dahme
Chemie Bernburg
HKZW Rübeland
Turbine Golzow
Chemie PCK Schwedt
DEFA Babelsberg
SG Süptitz

Leistungsklasse III

Traktor Canitz
SG Lommatzsch
Chemie Apolda
Motor Altenburg
Motor Stralsund
KSZ Seehausen
Fortschritt Cottbus
Aufbau Gernrode
MK Benndorf
BSG Veckenstedt
Traktor Mellingen
Traktor Gehren
Fortschritt Heiligenstadt
VB Dresden
Motor Wolgast
Empor Bad Langensalza
Chemie Döbern
Motor Oderberg
Tiefbau Frankfurt/O.
SG Marbach-Schellenberg
Fortschritt Groitzsch
Chemie Premnitz
LVB Leipzig
Fortschritt Oelsnitz
Aktivist Haselbach

Allgemeine Klasse

Stahl Ilsenburg
SG Rothental
Chemie Schönborn
Einheit Bad Muskau
Traktor Ringleben
Traktor Möhringen
Traktor Lumpzig
Traktor Martinroda
Medizin Erfurt
WBK Gera
Motor Schmölln
Dynamo Bützow-Nord
POS Gößnitz
Traktor Pansfelde
Einheit Parchim
Fortschritt Geschwenda
Traktor Lübow
Traktor Belgern
Aufbau Biesenthal
TSG Wismar
Traktor Klöden
Lok Zwickau
Motor Boizenburg
SSG Benndorf
Empor Quedlinburg
Traktor Seebergen
SG Mäbendorf
Aktivist Lauchhammer
Aktivist Wintersdorf
Narva Berlin

Spielmannszüge Nachwuchs

Sonderklasse

Union Mühlhausen
Dynamo Halle
Chemie PCK Schwedt
Stahl Freital
Traktor Pritzwalk
Baukema Aschersleben
Stahl Brandenburg
TSG Lübbenau
Lok Mühlhausen

Leistungsklasse I

SG Kleinröhrsdorf
Chemie Geraberg
Empor Perleberg
Aufbau Brandenburg
Sachsensiedlung Mühlhausen
Stahl Hettstedt
Tiefbau Eberswalde
Robotron Radeberg
SG Großdrebnitz
Aufbau Magdeburg
SG Oberlichtenau
Chemie Rodleben

Leistungsklasse II

Traktor Zabeltitz
WBK Berlin
Fortschritt Cottbus
Traktor Luisenthal
Traktor Hasselfelde
MK Ziegelrode
Koop. Ragewitz-Dürrweitzschen
Chemie Premnitz
Motor Treuenbrietzen
Fortschritt Heiligenstadt
Empor Klengel-Serba
Motor Altenburg
4. POS Torgau
TSG Lübbenau II
Einheit Wurzen

Allgemeine Klasse

Sachsenring Zwickau
Traktor Hirschfeld
SSG Barth
Chemie Schönborn
Motor Lauchhammer
Turbine Lauta
Autotrans Berlin
Einheit Tessin
Einheit Ruhland
Traktor Gehren
CMV Wittenberge
Einheit Pritzerbe
SG Lommatzsch
Einheit Bad Muskau
VB Dresden
Motor Stralsund
BSG Veckenstedt
Traktor Lumpzig
Motor Wolgast
POS „H. Duncker“ Leipzig
Einheit Schmölln
Aufbau Gernrode
Narva Berlin
Motor Oderberg
MK Benndorf
Traktor Taucha
Fortschritt Cottbus II
Traktor Reichstädt
Tiefbau Frankfurt/O.
Stahl Eisenhüttenstadt
Traktor Mellingen

Fanfarenzüge

Sonderklasse

Dynamo Potsdam
Stahl Hettstedt
Pionierhaus Hoyerswerda
Einheit Elsterberg
Greika Greiz
Einheit Pädagogik Leipzig
Dynamo Nordwest Berlin

Leistungsklasse

Tiefbau Berlin
Fortschritt Teichwolframsdorf
Traktor Oßmannstedt
Motor Werdau
SG Bachra
BKW Calau

Bereichsklasse Nord

ASG Vorwärts Strausberg
Einheit Zeitz
Motor Hennigsdorf
Medizin Bad Kösen
Einheit BMK Eisleben
Empor Goldbeck
Medizin Markkleeberg
SG Rhoden
Rohrleitungsbau Aschersleben
Traktor Welsleben
Lok Stendal

Bereichsklasse Süd

Nobas Nordhausen
Einheit Woltersdorf
Traktor Kutzleben
Einheit Neustadt/Orla
Reglerwerk Dresden
Wismut Aue
Glückauf Bleicherode
Einheit Crimmitschau
Chemie Triptis
FZ Zittau

Schalmeienkapellen

Sonderklasse

SG Zinna
Stahl Maxhütte
Lok Brandenburg
Empor Plauen
SG Kleinröhrsdorf
Motor Rathenow
Dynamo Malchin

Leistungsklasse

Dynamo Hohenschönhausen
Stahl Hettstedt
Chemie Taucha
Empor Altentreptow
Traktor Fichtenberg/N
SG Neugernsdorf

Bereichsklasse Nord

Turbine Lauta
SG Pretzsch
Traktor Fichtenberg/E
Traktor Tantow
Traktor Welsleben
Traktor Großpösna

Bereichsklasse Süd

Traktor Naundorf
Traktor Rüdersdorf
SG Langenreichenbach
Aktivist Luckenau
Fortschritt Falkenstein
Empor Plauen/N