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Der Tambour/Ausgabe 1978 06: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Bezirksmeisterschaften von Potsdam''' | |||
=== Brandenburger „Konzert“ begeisterte Pritzwalker === | |||
'''Hoher Leistungsstand der Spielleute des Bezirkes Potsdam''' | |||
'''1 800 Zuschauer erlebten im Pritzwalker „Stadion der Freundschaft“ eine eindrucksvolle Leistungsschau der Spielleute des Bezirkes Potsdam. Da begeisterten die Spielmannszüge von Aufbau und Stahl Brandenburg (Erwachsene und Nachwuchs) das Publikum, bekam der Fanfarenzug „Dr. Richard Sorge“ der SG Dynamo Potsdam Beifall auf offener Szene für seine mit hoher musikalischer und choreographischer Meisterschaft vorgetragene Musikschau. Die Potsdamer erhielten für ihre Darbietung den Ehrenpreis der SED-Kreisleitung Pritzwalk, den der 1. Sekretär der SED-Kreisleitung, Hans Leischer, überreichte.''' | |||
Bei den Spielmannszügen Erwachsene zeichnete sich bereits nach dem Pflichtdurchgang der souveräne Titelgewinn der Brandenburger Stahlwerker ab. So gut sich Traktor Pritzerbe, Motor Treuenbrietzen und auch Turbine Golzow vorbereitet zeigten, die Brandenburger waren nicht zu gefährden. Das Sonderklassenkollektiv von Aufbau Brandenburg kam natürlich nicht in die Wertung um den Bezirkstitel. Das brillante Spiel der Havelstädter wurde mit einem Ehrenpreis des FDGB-Kreisvorstandes gewürdigt. | |||
Dagegen vermochte der Nachwuchs von Aufbau im Pokalwettbewerb der Sonderklassen-Kollektive das Niveau des Ortsrivalen Stahl nicht zu erreichen. Hier wiederholte Stahl Brandenburg im „inner-Potsdamer Duell“ die Plazierung der DDR-Meisterschaften und verwies Traktor Pritzwalk und eben Aufbau Brandenburg auf die Plätze. Den Bezirksmeistertitel gewann Turbine Golzow. | |||
Ein weiteres Brandenburger Kollektiv, die Schalmeienkapelle von Lok, konnte sich in seinem Genre hingegen nicht behaupten und mußte Motor Rathenow den Vortritt lassen. Die Rathenower bekamen als Bezirksbeste einen Ehrenpreis des DTSB-Kreisvorstandes. | |||
'''Resultate:''' | |||
{| class="wikitable" | |||
! colspan="3" |Spielmannszüge Erwachsene | |||
|- | |||
| colspan="3" |'''Pokalsieger:''' Aufbau Brandenburg (Sonderklassen-Kollektiv) | |||
|- | |||
| colspan="3" |'''Bezirksmeister:''' Stahl Brandenburg | |||
|- | |||
! colspan="3" |Bezirksmeisterschaften | |||
|- | |||
|1. | |||
|Stahl Brandenburg | |||
|50,35 | |||
|- | |||
|2. | |||
|Traktor Pritzerbe | |||
|46,85 | |||
|- | |||
|3. | |||
|Motor Treuenbrietzen | |||
|45,50 | |||
|- | |||
|4. | |||
|Turbine Golzow | |||
|43,00 | |||
|- | |||
|5. | |||
|SG Mittenwalde | |||
|40,70 | |||
|- | |||
|6. | |||
|DEFA Babelsberg | |||
|40,00 | |||
|- | |||
|7. | |||
|TSG Pritzerbe | |||
|39,00 | |||
|- | |||
|8. | |||
|Chemie Premnitz | |||
|35,20 | |||
|- | |||
! colspan="3" |Spielmannszüge Nachwuchs | |||
|- | |||
! colspan="3" |Pokalwettbewerb der Sonderklassen-Kollektive | |||
|- | |||
|1. | |||
|Stahl Brandenburg | |||
|44,20 | |||
|- | |||
|2. | |||
|Traktor Pritzwalk | |||
|43,45 | |||
|- | |||
|4. | |||
|Aufbau Brandenburg | |||
|36,45 | |||
|- | |||
! colspan="3" |Bezirksmeisterschaften | |||
|- | |||
|1. | |||
|Turbine Golzow | |||
|34,55 | |||
|- | |||
|2. | |||
|TSG Pritzerbe | |||
|29,60 | |||
|- | |||
|3. | |||
|Motor Treuenbrietzen | |||
|29,20 | |||
|- | |||
|4. | |||
|Chemie Premnitz | |||
|27,20 | |||
|- | |||
! colspan="3" |Fanfarenzüge | |||
|- | |||
! colspan="3" |Sonderklasse | |||
|- | |||
|1. | |||
|Dynamo Potsdam | |||
|54,60 | |||
|- | |||
! colspan="3" |Schalmeienkapellen | |||
|- | |||
! colspan="3" |Sonderklasse | |||
|- | |||
|1. | |||
|Motor Rathenow | |||
| | |||
|- | |||
|2. | |||
|Lok Brandenburg | |||
| | |||
|} | |||
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Kampfrichterobleute | |||
Für alle Wettkämpfe können | |||
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| Juni 1978 | |
| Nummer: | 6/78 |
| Erschienen: | 06/1978 |
| Jahrgang: | 11 |
| Seiten: | 8 |
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Seite 1
WIR BERICHTEN VOM VI. TURN- UND SPORTTAG DES DTSB DER DDR


Turn- und Sporttag setzte Maßstäbe für die 80er Jahre
Paul Verner überbrachte Grüße des ZK der SED und seines Generalsekretärs Erich Honecker • Manfred Ewald zum Präsidenten des DTSB wiedergewählt • Richtungsweisende Entschließung
Der VI. Turn- und Sporttag des DTSB der DDR ist beendet. Er analysierte die erreichten Ergebnisse und Erfahrungen einer wichtigen Wegstrecke im Leben unserer sozialistischen Sportorganisation und beschloß die neuen höheren Aufgaben, die der DTSB bis Mitte der 80er Jahre zur Verwirklichung der Beschlüsse des IX. Parteitages der SED zu lösen hat. Die hohe Wertschätzung des DTSB als aktiver Mitgestalter unserer sozialistischen Gesellschaft kam durch die Teilnahme der Mitglieder des Politbüros des ZK der SED Paul Verner, Erich Mielke, Harry Tisch und des Kandidaten des Politbüros Egon Krenz an der Beratung der 1 100 Delegierten zum Ausdruck. Unter langanhaltendem Beifall überbrachte Paul Verner in seiner Rede die Grüße des Zentralkomitees und seines Generalsekretärs Erich Honecker. 34 Delegierte hatten zur Diskussion gesprochen. Manfred Ewald wurde einstimmig zum Präsidenten des DTSB der DDR wiedergewählt. Das Gremium beschloß die neue Entschließung, die hohe Maßstäbe für die 80er Jahre setzt.
Die Delegierten, unter ihnen die Spielleute Rolf Fräderich (Aufbau Brandenburg), Frank Mierisch (Stahl Freital), Günther Schlaefke (Dynamo Hohenschönhausen), Ursula Schollbach (Fortschritt Cottbus), Bärbel Schramm (Aufbau Elbe Magdeburg) und Karlheinz Seifert (Chemie Rodleben) wählten den neuen Bundesvorstand, für den auch Frank Mierisch ein Mandat erhielt. Dazu unseren herzlichen Glückwunsch.
In der mit stürmischem Beifall aufgenommenen Rede hatte Paul Verner festgestellt: „Eure Konferenz bestätigt eindrucksvoll, daß für die Mitglieder des DTSB die Beschlüsse des IX. Parteitages eine konkrete Anleitung zum Handeln sind.” Er wies darauf hin, daß die Jahre zwischen dem V. und VI. Turn- und Sporttag zu den erfolgreichsten in der Entwicklung von Körperkultur und Sport zählen. „Unsere sozialistische Sportorganisation ist in dieser Zeit politisch-ideologisch und organisatorisch weiter erstarkt und bewährte sich auf höhere Stufe als Initiator und Organisator des Sports in unserer Deutschen Demokratischen Republik.“
Die Delegierten sind inzwischen in ihre Heimatorte zurückgekehrt und nehmen überall an den Auswertungen des wegweisenden Turn- und Sporttages teil. „Tragt die vielfältigen Eindrücke, Anregungen und Aufgaben unserer Konferenz schnell in jede Gemeinschaft, in jedes Sportlerkollektiv, damit sie in der tagtäglichen Praxis unserer sozialistischen Sportorganisation verwirklicht werden können“, appellierte Manfred Ewald in seinem Schlußwort. Wir Spielleute lassen keine Pause eintreten und sind schon mittendrin, die zahlreichen Erkenntnisse des Turn- und Sporttages unserer Arbeit nutzbar zu machen, das höhere Tempo anzuschlagen.
Seite 2
WIR BERICHTEN VOM VI. TURN- UND SPORTTAG DES DTSB DER DDR
Auf uns Sportler wird auch künftig immer Verlaß sein
Grußadresse an das Zentralkomitee der SED
Beschlossen auf dem VI. Turn- und Sporttag des DTSB der DDR

An den
Generalsekretär des Zentralkomitees
der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands,
Genossen Erich Honecker
Lieber Genosse Erich Honecker!
Die Delegierten des VI. Turn- und Sporttages der DDR entbieten dem Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands und Ihnen persönlich, Genosse Erich Honecker, die herzlichsten Grüße der 2,8 Millionen Mitglieder unserer sozialistischen Sportorganisation.
Dank der ständigen Förderung und Unterstützung durch die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands und unseren sozialistischen Staat, dank der erreichten Ergebnisse der Werktätigen bei der Erfüllung des durch die Beschlüsse des IX. Parteitages festgelegten Programms des Wohlstandes, des Wachstums und der Stabilität haben sich Körperkultur und Sport in der Deutschen Demokratischen Republik erfolgreich entwickelt.
Unsere sozialistische Sportorganisation hat in bewährter Zusammenarbeit mit allen gesellschaftlichen Organisationen und staatlichen Institutionen, gestützt auf die schöpferische Mitarbeit ihrer Mitglieder, die vom V. Turn- und Sporttag des DTSB der DDR gestellten Ziele erfüllt. Beredtes Zeugnis dafür sind die guten Ergebnisse, die wir im Sport der Werktätigen, im Kinder- und Jugendsport und im Leistungssport erreicht haben. Immer mehr Bürger nutzen die wachsenden Möglichkeiten des Sporttreibens für ihre Gesundheit, Erholung und die Erhöhung ihrer Leistungsfähigkeit. Die sportliche Betätigung — in den Sektionen, Mannschaften, Sportgruppen des DTSB, Brigaden, in der Familie und individuell — wird in zunehmendem Maße zum Bestandteil der sozialistischen Lebensweise der Werktätigen.
Unser VI. Turn- und Sporttag hat mit großer Begeisterung und Zustimmung die Grußadresse des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands aufgenommen. Wir versichern dem Zentralkomitee der SED und Ihnen, Genosse Erich Honecker:
Unsere ganze Kraft auch zukünftig dafür einzusetzen, um zur weiteren Entwicklung der sozialistischen Revolution in der Deutschen Demokratischen Republik auf der Grundlage der Beschlüsse des IX. Parteitages der SED einen würdigen Beitrag zu leisten.
Es ist unser Anliegen, immer mehr Bürger für das regelmäßige Sporttreiben zu gewinnen und immer bessere Voraussetzungen dafür zu schaffen.
Wir stellen uns das Ziel, bis 1985
- 3,5 Millionen Bürger in unseren Reihen zu aktiver und regelmäßiger sportlicher Betätigung zu vereinen;
- in 15 000 Sportgemeinschaften, Orts- und Betriebsgruppen des DAV und Motorsportklubs des ADMV vielfältige Möglichkeiten für Sport, Spiel und Touristik zu bieten;
- immer mehr Bürger, insbesondere die Mitglieder des DTSB, dafür zu gewinnen, jährlich die Bedingungen des Sportabzeichenprogramms der DDR „Bereit zur Arbeit und zur Verteidigung der Heimat“ zu erfüllen;
- durch hohe Leistungen bei Welt- und Europameisterschaften, bei den Olympischen Winter- und Sommerspielen 1980 die DDR würdig zu vertreten.
Es ist uns Herzenssache, die Freundschaft und Zusammenarbeit mit den Sportlern der Sowijetunion und der anderen Staaten der sozialistischen Gemeinschaft noch fester und enger zu gestalten. Sozialistischer Patriotismus und proletarischer Internationalismus sind bestimmend für unseren Beitrag zur Vertiefung dieses Bruderbundes.
Unsere Initiativen sind auf den 30. Jahrestag der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik gerichtet. Alle Mitglieder des DTSB der DDR reihen sich in die große Bewegung zur Vorbereitung dieses historischen Jubiläums ein und arbeiten zielstrebig daran, mit der „Sportstafette DDR 30“ hohe Leistungen in Schule, Beruf und Sport zur allseitigen Stärkung unseres sozialistischen Vaterlandes, der Deutschen Demokratischen Republik, zu erreichen.
Fest verbunden mit der Partei der Arbeiterklasse, der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, stolz auf das in uns gesetzte Vertrauen, werden wir die Beschlüsse des VI. Turn- und Sporttages des DTSB der DDR in die Tat umsetzen und mit Leben erfüllen.
Die Delegierten des VI. Turn- und Sporttages des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR
Berlin, Mai 1978
Seite 3
WIR BERICHTEN VOM VI. TURN- UND SPORTTAG DES DTSB DER DDR
Dynamische Entwicklung des Sports in unserer Republik
Aus der Rede von Paul Verner, Mitglied des Politbüros und Sekretär des ZK der SED

Liebe Sportfreunde!
Liebe Genossinnen und Genossen!
Mit großer Freude erfüllt unsere Delegation den Auftrag, den Delegierten und Gästen des VI. Turn- und Sporttages des DTSB der DDR und durch Euch allen Mitgliedern Eurer Organisation die herzlichsten Grüße des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands und seines Generalsekretärs, unseres Freundes und Genossen Erich Honecker, zu übermitteln.
Dieser VI. Turn- und Sporttag ist ein bedeutendes Ereignis im gesellschaftlichen Leben der Deutschen Demokratischen Republik. Er findet in einer Zeit statt, in der überall in unserem Lande täglich neue Aktivitäten entstehen, um den 30. Jahrestag unserer Deutschen Demokratischen Republik würdig vorzubereiten. Eure Organisation hat mit der „Sportstafette DDR 30“ die Initiative ergriffen, um dieses herausragende Ereignis im Leben unseres Volkes mit neuen Taten in Körperkultur und Sport zu begehen.
Auf Eurer Konferenz zieht Ihr die Bilanz des bisher Erreichten, legt die Aufgaben und Ziele fest, in denen die dynamische Entwicklung von Körperkultur und Sport in unserer sozialistischen Gesellschaft zum Ausdruck kommt. So wirkt der DTSB unter Führung der Partei der Arbeiterklasse aktiv an der Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft mit. Er trägt durch seine vielseitige Tätigkeit dazu bei, die Menschen gesund zu erhalten, ihre Leistungsfähigkeit zu erhöhen, ihre allseitige Persönlichkeitsentwicklung zu fördern und ihr Leben glücklicher, inhaltsreicher und schöner zu gestalten.
Eure Konferenz bestätigt eindrucksvoll, daß für die Mitglieder des DTSB der DDR die Beschlüsse des IX. Parteitages eine konkrete Anleitung zum Handeln sind. Der DTSB der DDR besitzt mit diesen Beschlüssen ein solides Fundament und gute Voraussetzungen für das weitere Voranschreiten von Körperkultur und Sport.
Der Bericht des Bundesvorstandes des DTSB, den Genosse Manfred Ewald erstattet hat und dem unsere Delegation voll und ganz zustimmt, widerspiegelt die vielseitige und ergebnisreiche Tätigkeit unserer sozialistischen Sportorganisation. Mit berechtigtem Stolz können wir feststellen, daß die Jahre zwischen dem V. und VI. Turn- und Sporttag des DTSB der DDR zu den erfolgreichsten in der Entwicklung von Körperkultur nd Sport zählen. Unsere sozialistische Sportorganisation ist in dieser Zeit politisch-ideologisch und organisatorisch weiter erstarkt und bewährte sich auf höherer Stufe als Initiator und Organisator des Sports in unserer Deutschen Demokratischen Republik.
Zum Nutzen der gesellschaftlichen Entwicklung und zum Wohle der Menschen haben der Kinder- und Jugendsport, der Freizeit- und Erholungssport der Werktätigen sowie der Übungs-, Trainings- und Wettkampfbetrieb eine stete Aufwärtsentwicklung genommen.
Das Ansehen der DDR international erhöht
Die sich ständig erweiternden Möglichkeiten für Körperkultur und Sport in unserem Arbeiter-und-Bauern-Staat werden immer besser genutzt. Das im Vorjahr stattgefundene VI. Turn- und Sportfest und die VI. Kinder- und Jugendspartakiade waren Manifestationen der Kraft und Stärke, der Schönheit und Lebensfreude.
Im Leistungssport haben wir berechtigten Anlaß zur Freude. Die Sportlerinnen und Sportler der DDR haben mit ihren hervorragenden Leistungen bei den Olympischen Spielen in Montreal und Innsbruck die bisher größten und bedeutendsten Erfolge erringen können.
Unsere Partei, unser ganzes Volk, schätzt dieses erfolgreiche Abschneiden sowie die großartigen Leistungen unserer Nationalmannschaften bei zahlreichen Welt- und Europameisterschaften als einen gewichtigen Beitrag zur Stärkung des internationalen Anschens der DDR hoch ein. Die Sportlerinnen und Sportler der DDR haben in den Sportarenen der Welt durch ihr Auftreten und ihre Leistungen dazu beigetragen, Sympathie und Anerkennung für unseren sozialistischen Staat zu gewinnen.
Wir wissen sehr wohl zu schätzen, daß die großen Fortschritte auf allen Gebieten des Sports in erster Linie durch die unermüdliche Arbeit der Sportlerinnen und Sportler, der Übungsleiter und Trainer, der Sportwissenschaftler, Sportärzte und Sportfunktionäre errungen wurden.
Von der Tribüne des VI. Turn- und Sporttages möchten wir allen Freunden, allen Genossinnen und Genossen, die mit hohem Verantwortungsbewußtsein und großer persönlicher Einsatzbereitschaft für die Verwirklichung des humanistischen Anliegens der sozialistischen Körperkultur und des Sports tätig sind, den herzlichsten Dank und die Anerkennung unserer Partei, ihres Zentralkomitees und seines Generalsekretärs, Genossen Erich Honecker, aussprechen.
Liebe Freunde und Genossen!
Auf der eben beendeten 8. Tagung des Zentralkomitees der SED erklärte der Generalsekretär des ZK, Genosse Erich Honecker, daß wir in unserer gesamten Politik von prinzipiellen wissenschaftlich fundierten Positionen des Marxismus-Leninismus ausgehen. „Wir erbauen unsere neue Welt des Sozialis-
Fortsetzung auf Seite 4
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WIR BERICHTEN VOM VI. TURN- UND SPORTTAG DES DTSB DER DDR
Fortsetzung von Seite 3
mus nach gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, die in die Zukunft weisen, mit den großen Erfahrungen des Kampfes der Arbeiterklasse. Dabei werden wir immer eine lebensnahe, volksverbundene Politik verwirklichen.“
Unsere Partei versteht den Sinn des Sozialismus in der ständigen Steigerung des materiellen und kulturellen Lebensniveaus des Volkes auf der Grundlage der weiteren kontinuierlichen und stabilen Entwicklung der Volkswirtschaft. Bei der Realisierung unseres Programms des Wachstums, des Wohlstandes und der Stabilität leisten die Werktätigen eine große Arbeit. Der Kurs unserer Hauptaufgabe in ihrer Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik wird konsequent fortgesetzt. Er stellt heute und in Zukunft höhere Anforderungen auf allen Gebieten an uns alle, insbesondere an die Beschleunigung des wissenschaftlich-technischen Fortschritts, an die Intensivierung der gesellschaftlichen Produktion. Sie entscheiden über den Leistungszuwachs unserer Volkswirtschaft, wovon auch der Umfang der sozialpolitischen Maßnahmen bestimmt wird.
Im festen Bruderbund mit der Sowjetunion
Unterpfand unseres erfolgreichen Voranschreitens ist und bleibt der unzerstörbare Bruderbund mit der Sowjetunion und die feste Verankerung unserer Republik in der sozialistischen Staatengemeinschaft. Unsere Zusammenarbeit erstreckt sich — wenn ich mich mal so ausdrücken darf — nicht nur über die Ländergrenzen hinweg, sondern über die Grenzen unseres Erdballes hinaus. Im Rahmen des gemeinsamen Interkosmosprogramm der Länder des sozialistischen Bruderbundes bereiten sich Kosmonauten aus unserer Republik zusammen mit sowjetischen Genossen und Genossen aus anderen sozialistischen Ländern auf den Flug ins Weltall vor.
Liebe Freunde und Genossen!
Frieden und Sozialismus gehören zusammen. Deshalb treten wir in engem Bündnis mit den anderen Ländern der sozialistischen Staatengemeinschaft für die Erhaltung des Friedens, das höchste Gut der Menschheit, ein. Damit entsprechen wir den Beschlüssen des IX. Parteitages, den Interessen des ganzen Volkes, die dem Kampf für Frieden und Sicherheit, für die Fortsetzung der Entspannung neue Impulse verliehen haben. Gleichzeitig verwirklichen wir so das Hauptanliegen der Schlußakte von Helsinki.
Sozialismus gewinnt immer mehr Einfluß
Während unsere gemeinsam mit den sozialistischen Bruderländern abgestimmte Politik dazu beigetragen hat und weiter dazu beitragen wird, daß der Sozialismus in der internationalen Arena immer mehr Einfluß gewinnt, befindet sich der Kapitalismus in seiner bisher tiefsten, alle Seiten des gesellschaftlichen Lebens umfassenden Krise.
Es zeigt sich einmal mehr: Wo der Kapitalismus herrscht, werden den werktätigen Massen die Lasten dieser Krise — Massenarbeitslosigkeit, Inflation, Preissteigerungen, Mietwucher — aufgebürdet. Doch die Profite der Monopole steigen und steigen, nicht zuletzt durch das Wettrüsten, das besonders in den NATO-Staaten, vor allen Dingen in den USA und der BRD, ein bisher nie gekanntes Ausmaß erreicht hat. Der Kapitalismus erweist sich als unfähig, die elementaren Fragen unserer Zeit im Interesse der Menschen zu lösen.
Dennoch gibt es für uns keinen Grund, liebe Freunde, den Imperialismus zu unterschätzen. Er bleibt ein gefährlicher und verschlagener Feind. Gerade die jüngsten Ereignisse in Afrika machen deutlich: Obwohl der Imperialismus seine einstige Allmacht verloren hat, versucht er, den Befreiungskampf der afrikanischen und auch anderer Völker zu unterdrücken und verlorengegangene Positionen wiederzugewinnen. Früher sprachen die Kolonialherren von Zivilisation und meinten Kattun, heute reden ihre neokolonialistischen Nachfahren von Menschenrechten und meinen Uran, Kupfer und Diamanten.
In diesen Zusammenhang gehört auch die verschärfte antikommunistische Hetze, mit der die Imperialisten versuchen, ihre Aufrüstung zu rechtfertigen und von ihren Verbrechen gegen das Selbstbestimmungsrecht der Völker abzulenken. Wir haben also allen Grund, unsere konstruktive, auf Frieden und Sicherheit gerichtete Politik mit der gegenüber imperialistischen Machenschaften gebotenen Wachsamkeit zu verbinden und die Verteidigungsbereitschaft auf erforderlichem Niveau zu halten.
Liebe Freunde und Genossen!
Zusammenfassend können wir also mit Fug und Recht feststellen: Unsere innen- und außenpolitische Bilanz ist gut. Jetzt rückt immer stärker die Vorbereitung des 30. Jahrestages der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik in den Mittelpunkt unserer Tätigkeit. Die Gründung des ersten Arbeiter-und-Bauern-Staates auf deutschem Boden war ein historisches Ereignis, ein Wendepunkt in der Geschichte unseres Volkes und in der Geschichte Europas. Auf der 8. Tagung des Zentralkomitees erklärte Genosse Erich Honecker: „30 Jahre Deutsche Demokratische Republik sind ein einzigartiger Beweis für den Triumph der Ideen von Marx, Engels und Lenin auf deutschem Boden. Von Tag zu Tag wird deutlicher, daß die Deutsche Demokratische Republik ein wahrer Staat der Arbeiter und Bauern ist, der die Interessen des ganzen Volkes vertritt. In ihm haben die Arbeiterklasse und alle anderen Werktätigen zum erstenmal in der deutschen Geschichte ein wirkliches Vaterland gefunden. Hier tragen ihre tägliche Arbeit und ihre Leistungen, ihre Ideen und Initiativen zum Wohle aller reiche Früchte.“
Viele neue Initiativen und Verpflichtungen stehen im Zeichen dieses Jubiläums. In Industrie und Landwirtschaft, in allen anderen gesellschaftlichen Bereichen entfaltet sich der sozialistische Wettbewerb zu Ehren des 30. Jahrestages und zum Nutzen von uns allen.
Eure Organisation bereitet diedes Jubiläum mit der „Sportstafette DDR 30“ vor. Dabei kommt der Erziehung der Sportlerinnen und Sportler im Geiste des sozialistischen Patriotismus und proletarischen Internationalismus größte Bedeutung zu, um neue Initiativen und Taten zur allseitigen Stärkung unserer DDR zu fördern. Auf dem Wege zum 30. Jahrestag der DDR begeht der DTSB der DDR am 1. Oktober 1978 den 30. Jahrestag der Gründung der sozialistischen Sportorganisation. An diesem Tage werden die Sportgemeinschaften erneut eine Zwischenbilanz über die bei der „Sportstafette DDR 30“ erreichten Ergebnisse ziehen. Dazu wünschen wir Euch viel Erfolg.
Freizeitsport noch größeres Augenmerk
Unsere Partei sieht im Freizeit- und Erholungssport einen wichtigen Beitrag zur steten Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiter und Angestellten, der Genossenschaftsbauern und Angehörigen der Intelligenz sowie der anderen Werktätigen. Wir sind deshalb sehr daran interessiert, daß möglichst viele Werktätige Sport treiben. Durch die sozialpolitischen Maßnahmen unseres Arbeiter-und-Bauern-Staates wurden die Möglichkeiten dafür in den zurückliegenden Jahren wesentlich erweitert.
Unsere Partei hält es für erforderlich, daß insbesondere unsere sozialistische Sportorganisation ihre Rolle bei der Entfaltung des Freizeit- und Erholungssports noch stärker wahrnimmt.
Mit vollem Recht habt Ihr auf Eurer Konferenz die Rolle und Verantwortung der Sportgemeinschaften, ihrer Sektionen und Sportgruppen stärker in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt.
In der Sportstafette zum 30. Jahrestag der Gründung unserer Deutschen Demokratischen Republik stellt Ihr Euch hohe verpflichtende Aufgaben. Wir möchten, daß alle staatlichen Organe, Betriebe und Einrichtungen ihre hohe Verantwortung für Körperkultur und Sport verstehen und eine gute Zusammenarbeit mit dem DTSB gewährleisten.
Sportorganisation für neue Ziele gerüstet
Liebe Freunde und Genossen!
Der VI. Turn- und Sporttag bekräftigt eindrucksvoll, was bereits in der vorangegangenen Wahlbewegung des DTSB der DDR deutlich wurde: Unsere sozialistische Sportorganisation ist für die Durchführung der neuen anspruchsvollen Aufgaben und Ziele zur Entwicklung von Körperkultur und Sport gut gerüstet.
Das Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands wünscht Euch viel Erfolg, und seid versichert, daß die Verwirklichung des humanistischen Anliegens von Körperkultur und Sport in unserer sozialistischen Gesellschaft auch künftig die volle Unterstützung unserer Partei findet.
Vorwärts, liebe Freunde und Genossen, mit neuen Initiativen und Taten für unsere gemeinsame sozialistische Sache, dem 30. Jahrestag der Deutschen Demokratischen Republik entgegen!
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WIR BERICHTEN VOM VI. TURN- UND SPORTTAG DES DTSB DER DDR
Körperkultur und Sport sind Bestandteil unseres Lebens
Aus dem Bericht des Bundesvorstandes, den DTSB-Präsident Manfred Ewald erstattete

Mit dem VI. Turn- und Sporttag des DTSB der DDR geht für unsere sozialistische Sportorganisation eine Wahlperiode zu Ende, in der Körperkultur und Sport in der DDR unter Führung der Arbeiterklasse und ihrer Partei, der SED, einen weiteren bedeutenden Aufschwung erreichten. Diese Feststellung traf Manfred Ewald zu Beginn seines Berichts. Dann fuhr er fort: In dieser Zeit waren in Verwirklichung des vom VIII. Parteitag der SED festgelegten und vom IX. Parteitag kontinuierlich fortgesetzten Kurses der weiteren Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft in der DDR in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens große Aufgaben zu bewältigen, die einen weiteren bedeutungsvollen Wandel im Leben unseres Volkes bewirkten.
Die Bürger der DDR verstehen immer besser, daß die Politik der SED vollständig den Lebensinteressen des Volkes dient. Ihr Vertrauen in die Politik unserer Partei ist unerschütterlich, weil sie täglich sehen, daß das, was der IX. Parteitag beschloß, wirklich wird.
Im engen, brüderlichen Bündnis mit der Sowjetunion, fest eingebettet in die sozialistische Staatengemeinschaft, geht unser Volk unter Führung der Partei unbeirrbar seinen Weg.
Gegenwärtig bereitet unser Volk den 30. Jahrestag der sozialistischen DDR vor — des denkwürdigen Tages, an dem zum erstenmal auf deutschem Boden ein Arbeiter-und-Bauern-Staat entstand.
Republikgeburtstag würdig vorbereiten
Auch die Sportlerinnen und Sportler der DDR werden mit vielen guten Taten zum Geburtstag unseres sozialistischen Vaterlandes kommen. Die Mitglieder des DTSB der DDR unternehmen alle Anstrengungen, um im Wettbewerb „Sportstafette DDR 30“ hohe Leistungen zu erzielen. In den Bezirken und Sportvereinigungen, in den Kreisen, in Sportgemeinschaften und Sektionen entwickeln unsere Mitglieder vielfältige Aktivitäten, um auch auf dem Gebiet von Körperkultur und Sport entsprechend den neuen Maßstäben zur weiteren allseitigen Stärkung unserer Deutschen Demokratischen Republik beizutragen.
Auf dem V. Turn- und Sporttag des DTSB der DDR hatten wir uns gemeinsam große und anspruchsvolle Ziele zur weiteren Verbreitung von Körperkultur und Sport in der DDR gestellt. Wir waren uns darüber klar, daß die Lösung dieser Aufgaben die ganze Kraft unserer Organisation beanspruchen würde.
Mit berechtigtem Stolz können wir einschätzen, daß wir in den zurückliegenden Jahren ein beträchtliches Stück vorangekommen sind. Dabei ist der DTSB seiner Rolle als Initiator, Mobilisator und Organisator der sozialistischen Körperkultur und des Sports immer besser gerecht geworden und hat aktiv zur positiven Bilanz der gesellschaftlichen Entwicklung in der DDR beigetragen.
Aus dem Euch vorliegenden informatorischen Zahlen- und Faktenmaterial sind die Ergebnisse unserer Arbeit seit dem V. Turn- und Sporttag ersichtlich. Durch das gewissenhafte, gemeinsame Wirken aller Mitglieder unserer sozialistischen Sportorganisation und mit Hilfe der ständigen Förderung und Unterstützung der Partei der Arbeiterklasse, der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, sowie aller staatlichen Organe und gesellschaftlichen Organisationen in unserem Lande konnten wir weitere bedeutende Fortschritte in der Entwicklung von Körperkultur und Sport erreichen.
Es ist ein aufrichtiges Bedürfnis, allen Sportlerinnen und Sportlern, den Übungsleitern, Sportlehrern und Trainern, den Sportmedizinern, allen Kampf- und Schiedsrichtern sowie den Sportfunktionären und Sportjournalisten, die durch ihr unermüdliches Wirken zum Nutzen des Sports und durch ihre stete Einsatzbereitschaft den Hauptanteil an dieser guten Bilanz haben, unseren allerherzlichsten Dank auszusprechen.
Dank an die Partei für tatkräftige Hilfe
Wir wissen, daß uns all diese guten Ergebnisse ohne die ständige Unterstützung und Fürsorge unserer Partei nicht möglich gewesen wären. Deshalb gilt von hier aus unser besonderer Dank dem Zentralkomitee der SED und seinem Generalsekretär, dem Genossen Erich Honecker, den Bezirks- und Kreisleitungen und den Leitungen der Grundorganisationen der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands.
In gleicher Weise gilt unser Dank der Regierung unseres sozialistischen Staates sowie den staatlichen Organen in den Bezirken und Kreisen für die tatkräftige Hilfe und Förderung bei der Entwicklung von Körperkultur und Sport in der DDR.
Auf die Wahlen im DTSB eingehend, erklärte Manfred Ewald: Die Wahlversammlungen und Delegiertenkonferenzen gestalteten sich zu einem großen Forum der Rechenschaftslegung der gewählten Leitungen vor den Mitgliedern und vor der sportinteressierten Bevölkerung. Sie waren ein breites Forum der Aussprache über das bisher Erreichte und der Suche nach den besten Wegen zur Lösung der vielfältigen vor uns stehenden Aufgaben.
Die Ergebnisse der Wahlveranstaltungen erlauben die Feststellung: Der DTSB der DDR, als die sozialistische Sportorganisation in unserem Lande, wird auch in Zukunft unter Führung der Partei der Arbeiterklasse seine Aufgaben bei der Verwirklichung der Beschlüsse des IX. Parteitages der SED in Ehren erfüllen.
In den Wahlversammlungen und Delegiertenkonferenzen erhoben unsere Mitglieder flammenden Protest gegen die Absicht aggressiver Kreise der USA und der NATO-Führung, die
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WIR BERICHTEN VOM VI. TURN- UND SPORTTAG DES DTSB DER DDR
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Neutronenwaffe zu bauen und damit die Existenz der Menschheit zu bedrohen. Sie forderten, den Bau der Neutronenwaffe zu verbieten und wandten sich energisch gegen die reaktionären Kräfte der BRD, die diese Bombe auf westdeutschem Territorium stationieren wollen. Auch wir, als Delegierte von über 2,8 Millionen Mitgliedern unserer sozialistischen Sportorganisation, stimmen in den weltweiten Protest ein und fordern mit allem Nachdruck das endgültige und rückhaltlose Verbot der Neutronenbombe.
Auf die hohe Einsatzbereitschaft und Aktivität unserer Mitglieder können sich — das bewiesen die Wahlen — auch in Zukunft die gewählten Funktionäre der Vorstände, Leitungen und Revisionskommissionen bei der Verwirklichung der in der Entschließung gestellten Aufgaben stützen. Die Mehrzahl der Vorstände und Leitungen ist stabil, arbeitet kontinuierlich und bemüht sich mit Erfolg, eine wirkungsvolle politisch-ideologische und sportpraktische Führungstätigkeit zu sichern.
Mit diesen 400 000 gewählten Funktionären, den fast 170 000 Übungsleitern und den über 100 000 Kampf- und Schiedsrichtern verfügt unsere sozialistische Sportorganisation über mehr als 670 000 ehrenamtliche Mitarbeiter. Das ist ein großes Potential an Erfahrungen und Elan, Willen und Können, das uns die Gewähr zur Lösung der größer gewordenen Aufgaben gibt.
Um Gesundheit und Leistungsfähigkeit
Die sozialistische Körperkultur fördert den gesellschaftlichen Fortschritt durch ihren Beitrag zur Herausbildung gesunder, leistungsfähiger, lebensfroher Menschen, die mit dem Zukunftsoptimismus sozialistischer Persönlichkeiten am Aufbau des entwickelten Sozialismus mitwirken, die im Betrieb, in der Schule und bei der Landesverteidigung große Leistungen vollbringen, die sinnvoll ihre Freizeit gestalten und die Schönheiten des Lebens bewußt erleben und genießen.
In unserer gesamten Arbeit müssen wir noch stärker darauf hinarbeiten, daß alle Menschen verstehen: Gesundheit ist kein ewiges Naturgeschenk, physische Leistungsfähigkeit ist nicht speicherbar. Sie müssen in allen Lebensphasen ständig neu erworben und durch aktives Verhalten, durch gesunde Lebensführung, durch Übung und Training gefestigt werden. In den Arbeits- und Lernkollektiven sowie in den Freizeitkollektiven, aber auch in der Familie verwandeln sich entsprechende gesellschaftliche Normen in innere Motivation, in Bedürfnisse und Gewohnheiten.
Bei sportlichem Tun, bei touristischer Betätigung, bei Training und Wettkampf geht es nicht allein um die Ausbildung von Bewegungseigenschaften und Fertigkeiten. Die Freude an der körperlichen Übung, an der sportlichen Bewegung und am sportlichen Erfolg sowie das Wissen um die eigene sportliche Leistungsfähigkeit wirken psychisch stimulierend, sie bringen jedem Aktiven soziale Bestätigung und erweitern seine Erlebnisfähigkeit.
Dafür ist jede Form der sportlichen Betätigung nützlich. Am wirkungsvollsten ist regelmäßiges Üben und Trainieren in einem Sportkollektiv des DTSB sowie die aktive Teilnahme an den verschiedensten Wettkämpfen. Das verlangt von uns, unsere Arbeit so zu organisieren, daß die positiven Wirkungen sozialistischer Körperkultur auf gesundheitlichem, moralischem und erzieherischem Gebiet allen Bürgern zugute kommen.
Darum geht es, wenn wir darauf orientieren,
- den DTSB -— als Initiator, Mobilisator und Organisator von Körperkultur und Sport — weiter zu stärken und zu festigen, die Wirksamkeit der bestehenden Grundorganisationen zu erhöhen und neue Sportgemeinschaften, Sektionen und Sportgruppen zur Verbreiterung des Angebots für die Bürger der DDR zu schaffen;
- im gemeinsamen Wirken mit den staatlichen und gesellschaftlichen Kräften einer immer größeren Anzahl von Bürgern die Werte von Körperkultur und Sport zu erschließen und den Sport für alle zu ermöglichen;
- noch mehr Kinder und Jugendliche, gemeinsam mit den Organen der Volks- und Berufsausbildung, der FDJ und der Pionierorganisation „Ernst Thälmann“ für die regelmäßige sportliche Betätigung zu gewinnen, ihre Teilnahme an den verschiedenen Formen der Spartakiadebewegung zu sichern und an ihrer kommunistischen Erziehung mitzuwirken;
- die sportlichen Talente systematisch zu fördern und ihnen zu helfen, zu solchem Können zu gelangen, daß sie die DDR auch künftig bei bedeutenden internationalen Wettkampfhöhepunkten würdig repräsentieren.
Dabei tragen wir als sozialistische Massenorganisation des Sports in der DDR entsprechend der vom IX. Parteitag beschlossenen gesellschaftlichen Orientierung eine besondere und zunehmende Verantwortung, unterstrich der Redner.
Breite Möglichkeiten für den Massensport
Ich möchte noch einmal betonen: Unsere Sportgemeinschaften, die Orts- und Betriebsgruppen des DAV sowie die Motorsportklubs des ADMV bilden die Basis des DTSB der DDR. Sie tragen die Hauptverantwortung für die Organisation des Sports in ihrem jeweiligen Wirkungsbereich. Ihre Aufgaben bestehen darin, solche Bedingungen zu schaffen, daß in ihren Reihen bzw. durch die Sportgemeinschaften organisiert die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in vielfältiger Art und Weise Sport, Spiel, Wandern und Touristik ausüben können.
Sie sind in gleichem Maße für die Entwicklung des Übungs-, Trainings- und Wettkampfbetriebes und für die Entwicklung des Freizeit- und Erholungssportes zuständig.
Wir haben schon mehrmals betont, daß die Sektionen die eigentlichen Träger unserer Sportarbeit sind. Im Entschließungsentwurf orientieren wir deshalb auf die Bildung zahlreicher neuer Sektionen, weisen jedoch gleichermaßen darauf hin, daß von den Sektionen größere Anstrengungen unternommen werden müssen, um immer mehr Menschen in die regelmäßige sportliche Betätigung ihrer Sportart einzubeziehen. Dabei sind im Sinne der Breitenwirkung zwei wichtige Seiten zu beachten, erklärte Manfred Ewald:
ERSTENS müssen die Sektionen für die Sportfreunde Voraussetzungen für Übung und Training schaffen, die sich aus Freude an der persönlichen Leistung an den Wettkämpfen und Meisterschaften ihres Sportverbandes beteiligen und ihre Sportgemeinschaft auch nach außen vertreten möchten. Diese Sportlerinnen und Sportler streben nach höheren Leistungen, um mit guten sportlichen Ergebnissen den Namen ihrer Sektion und ihrer Sportgemeinschaft würdig zu vertreten. Sie sorgen mit dafür, daß sich die Werktätigen an den Leistungen erfreuen können und auch als Zuschauer auf den Sportplätzen Entspannung finden.
ZWEITENS aber müssen sie auch für jene Bürger Übungsmöglichkeiten anbieten, die noch nicht oder nicht mehr an solchen Wettkämpfen teilnehmen wollen, die aber in ihrer Sportart weiter zum Zwecke der Gesunderhaltung, der Erhaltung der körperlichen Leistungsfähigkeit oder auch wegen der Geselligkeit, der Freude an körperlicher Bewegung in der Gemeinschaft Sport ausüben wollen. Für die Leitungen aller Sektionen muß es Ehrensache sein, daß niemand aus Altersgründen die Sektion verläßt, sondern auch weiterhin in seiner Sektion entsprechend seinen Interessen, seinem persönlichen Anspruch und seiner Leistungsfähigkeit Möglichkeiten zum Üben und auch in geeigneter Form zur Teilnahme an Wettkämpfen findet.
Verantwortung der Verbände erhöht sich
Um diese umfangreichen Aufgaben zu verwirklichen, müssen auch unsere Sportverbände mit ihren Leitungen auf allen Ebenen bedeutende Initiativen auslösen. Ihre Bedeutung und Mitverantwortung wächst also ebenfalls erheblich. Zweifellos entwickelt sich die Aufgeschlossenheit für den Sport und die persönliche Betätigung in erster Linie über das Interesse an einer einzelnen Sportart. Die Menschen möchten laufen, schwimmen, ballspielen, wandern, kekeln, Gymnastik treiben, skilaufen usw. Sie möchten an stimmungsvollen und abwechslungsreichen Vergleichen und Wettbewerben teilnehmen.
Daran möchten sie Freude haben, sich dabei entspannen, neue Kräfte sammeln und sich erholen.
Es ist unsere Aufgabe, mit den Sportverbänden und deren Fachausschüssen in den Bezirken und Kreisen in Verbindung mit den Sportgemeinschaften dazu möglichst überall in Stadt und Land Bedingungen und Möglichkeiten zu schaffen.
Dies bedeutet für unsere Sportverbände eine höhere Verantwortung als bisher. Es muß betont werden, daß das grundsätzlich für alle Sportverbände zutrifft, auch wenn wir im einzelnen die örtlichen, finanziellen und materiellen Möglichkeiten nicht außer acht lassen können.
Nachdem sich Manfred Ewald ausführlich mit weiteren Aufgaben bei der Entwicklung des Volkssportes beschäftigt hatte, hob er hervor:
Wir möchten unsere ganze Organisation vor allem darauf
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WIR BERICHTEN VOM VI. TURN- UND SPORTTAG DES DTSB DER DDR
Das Präsidium

des Bundesvorstandes des DTSB der DDR, vom VI. Turn- und Sporttag gewählt. Der Bundesvorstand wählte einstimmig
Manfred Ewald
zum Präsidenten des DTSB der DDR.
Zu Vizepräsidenten wurden gewählt: Werner Berg, Siegfried Geilsdorf, Günther Heinze, Bernhard Orzechowski, Johannes Rech, Prof. Dr. Horst Röder, Franz Rydz.
Das Präsidium des DTSB der DDR: In der ersten Reihe (v. l.) Johannes Rech, Bernhard Orzechowski, Karin Büttner-Janz, Manfred Ewald, Dr. Margitta Gummel, Günther Heinze, Gunhild Hoffmeister; zweite Reihe: Willy Langheinrich, Franz Rydz, Werner Berg, Walter Herkner, Prof. Dr. Horst Röder, Erich Rochler, Hannelore Kührt; dritte Reihe: Günther Böhme, Kurt Zahn, Prof. Dr. Hans Schuster, Prof. Dr. Dr. Joachim Weiskopf, Dr.Heinz Schöbel, Siegfried Geilsdorf, Heinz Eggebrecht; vierte Reihe: Rudi Ebmeyer, Prof. Dr. Günther Stiehler, Paul Becker, Prof. Dr. Georg Wieczisk, Gerhard Grimmer, Gustav-Adolf Schur.
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orientieren, die Arbeit mit dem Sportabzeichenprogramm auf breiter Ebene zu entwickeln mit dem Ziel, schließlich zu erreichen, daß möglichst alle Mitglieder des DTSB und viele andere Bürger unseres Landes sich jährlich einmal diesem Leistungstest unterziehen.
Bewährtes Miteinander mit FDGB und FDJ
Unsere Bemühungen waren bereits in den vergangenen Jahren darauf gerichtet, bisher nicht sporttreibende Bürger zu ersten Schritten im Sport zu veranlassen und allmählich zu regelmäßigen, gesundheitsdienlichen, leistungsfördernden Formen zu führen.
Besonders wirkungsvoll erwies sich unsere Zusammenarbeit mit dem FDGB und der FDJ bei der Realisierung des „Gemeinsamen Sportprogramms“. Jährlich stieg die Zahl der Beteiligten an den Veranstaltungen dieses Programms.
So schön die Ergebnisse sind, die wir vorzuweisen haben, von unserem langfristig gestellten Ziel, die Mehrheit des Volkes — und hier geht es uns ja insbesondere um die Erwachsenen — für eine aktive sportliche Betätigung zu gewinnen, sind wir noch ein ganzes Stück entfernt. Also gilt es, beharrlich und zielstrebig weiterzuarbeiten.
Dazu sind zahlreiche bewährte Formen des Freizeit- und Erholungssports weiterzuentwickeln und auch neue Initiativen auszulösen; wobei auch hier die Verantwortung des DTSB als Initiator und Organisator des Sports sich weiter erhöht und die Bedeutung der Zusammenarbeit mit anderen Trägern des Massensports weiter wächst.
Bei der Bestimmung der nächsten Aufgaben ist zu beachten, daß es zwischen dem organisierten Üben und Trainieren sowie Wettkämpfen des DTSB und dem, was wir allgemein als Freizeit- und Erholungssport bezeichnen, keinen Gegensatz gibt, wie er manchmal auch schon konstruiert wurde. Jedem ist gut bekannt, daß sowohl das Üben und Trainieren und die vielfältigen Wettkämpfe im DTSB als auch der Brigaden- und Urlaubersport des FDGB, die sportliche Betätigung in den Jugendgruppen der FDJ und noch vieles andere der sinnvollen Freizeitgestaltung, der Erholung und Gesundheit, dem körperlichen und geistigen Wohlbefinden dient.
Ehrenamtliche Arbeit gewinnt an Bedeutung
Wir lenken die Aufmerksamkeit der Vorstände und Leitungen darauf, daß die ehrenamtliche Tätigkeit der Funktionäre, der Übungsleiter, der Kampf- und Schiedsrichter sowie der vielen Helfer des Sports weiterhin an Bedeutung gewinnt. Wir möchten an dieser Stelle noch einmal hervorheben, daß diese Tätigkeit eine wichtige und nützliche gesellschaftliche Arbeit ist. Sie dient der allseitigen Entwicklung sozialistischer Persönlichkeiten, der weiteren Ausprägung der sozialistischen Lebensweise, der Förderung der Gesundheit, der Erholung, der Lebensfreude und Leistungsfähigkeit unserer Menschen.
Wir freuen uns, daß in den vergangenen Jahren die gesellschaftliche Anerkennung der ehrenamtlichen Tätigkeit der Sportfunktionäre weiter gewachsen ist. So sind zum Beispiel in Betriebskollektivverträgen einiger Betriebe der Kreise Dessau, Gräfenhainichen und Bitterfeld ideelle und materielle Anerkennung für gute gesellschaftliche Arbeit auf dem Gebiet des Sports vorgesehen. Sportfreunde, die mit der Ehrennadel des DTSB ausgezeichnet werden, erhalten zum Beispiel aus den Prämienfonds der Betriebe eine Anerkennung.
Das ist eine gute und nachahmenswerte Sache. Wir wünschen uns, daß der Förderung und Anerkennung der ehrenamtlichen Funktionäre des Sports, ohne die das vielfältige Sporttreiben in unseren Betrieben, Schulen, Städten und Dörfern nicht denkbar ist, in Zukunft noch größere Aufmerksamkeit geschenkt und ihre Tätigkeit entsprechend gewürdigt wird.
Abschließend erklärte Manfred Ewald: Im Oktober 1979 feiern wir den 30. Jahrestag unserer sozialistischen DDR. Das ist ein denkwürdiger Feiertag in unserer Geschichte, auf den sich unser ganzes Volk mit vielen guten Taten zur weiteren Stärkung unserer Arbeiter-und-Bauern-Macht vorbereitet. Das gilt auch für die Sportlerinnen und Sportler. Der Aufruf des Bundesvorstandes des DTSB zu Ehren des 30. Jahrestages der DDR, im Rahmen der „Sportstafette DDR 30“ mit guten Leistungen auf allen Gebieten des Sports zur Geburtstagsgratulation zu kommen, hat im gesamten DTSB ein großes Echo gefunden. Das gibt uns die Gewißheit, daß wir die vor uns stehenden Aufgaben in Ehren erfüllen werden.
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Bezirksmeisterschaften von Potsdam
Brandenburger „Konzert“ begeisterte Pritzwalker
Hoher Leistungsstand der Spielleute des Bezirkes Potsdam
1 800 Zuschauer erlebten im Pritzwalker „Stadion der Freundschaft“ eine eindrucksvolle Leistungsschau der Spielleute des Bezirkes Potsdam. Da begeisterten die Spielmannszüge von Aufbau und Stahl Brandenburg (Erwachsene und Nachwuchs) das Publikum, bekam der Fanfarenzug „Dr. Richard Sorge“ der SG Dynamo Potsdam Beifall auf offener Szene für seine mit hoher musikalischer und choreographischer Meisterschaft vorgetragene Musikschau. Die Potsdamer erhielten für ihre Darbietung den Ehrenpreis der SED-Kreisleitung Pritzwalk, den der 1. Sekretär der SED-Kreisleitung, Hans Leischer, überreichte.
Bei den Spielmannszügen Erwachsene zeichnete sich bereits nach dem Pflichtdurchgang der souveräne Titelgewinn der Brandenburger Stahlwerker ab. So gut sich Traktor Pritzerbe, Motor Treuenbrietzen und auch Turbine Golzow vorbereitet zeigten, die Brandenburger waren nicht zu gefährden. Das Sonderklassenkollektiv von Aufbau Brandenburg kam natürlich nicht in die Wertung um den Bezirkstitel. Das brillante Spiel der Havelstädter wurde mit einem Ehrenpreis des FDGB-Kreisvorstandes gewürdigt.
Dagegen vermochte der Nachwuchs von Aufbau im Pokalwettbewerb der Sonderklassen-Kollektive das Niveau des Ortsrivalen Stahl nicht zu erreichen. Hier wiederholte Stahl Brandenburg im „inner-Potsdamer Duell“ die Plazierung der DDR-Meisterschaften und verwies Traktor Pritzwalk und eben Aufbau Brandenburg auf die Plätze. Den Bezirksmeistertitel gewann Turbine Golzow.
Ein weiteres Brandenburger Kollektiv, die Schalmeienkapelle von Lok, konnte sich in seinem Genre hingegen nicht behaupten und mußte Motor Rathenow den Vortritt lassen. Die Rathenower bekamen als Bezirksbeste einen Ehrenpreis des DTSB-Kreisvorstandes.
Resultate:
| Spielmannszüge Erwachsene | ||
|---|---|---|
| Pokalsieger: Aufbau Brandenburg (Sonderklassen-Kollektiv) | ||
| Bezirksmeister: Stahl Brandenburg | ||
| Bezirksmeisterschaften | ||
| 1. | Stahl Brandenburg | 50,35 |
| 2. | Traktor Pritzerbe | 46,85 |
| 3. | Motor Treuenbrietzen | 45,50 |
| 4. | Turbine Golzow | 43,00 |
| 5. | SG Mittenwalde | 40,70 |
| 6. | DEFA Babelsberg | 40,00 |
| 7. | TSG Pritzerbe | 39,00 |
| 8. | Chemie Premnitz | 35,20 |
| Spielmannszüge Nachwuchs | ||
| Pokalwettbewerb der Sonderklassen-Kollektive | ||
| 1. | Stahl Brandenburg | 44,20 |
| 2. | Traktor Pritzwalk | 43,45 |
| 4. | Aufbau Brandenburg | 36,45 |
| Bezirksmeisterschaften | ||
| 1. | Turbine Golzow | 34,55 |
| 2. | TSG Pritzerbe | 29,60 |
| 3. | Motor Treuenbrietzen | 29,20 |
| 4. | Chemie Premnitz | 27,20 |
| Fanfarenzüge | ||
| Sonderklasse | ||
| 1. | Dynamo Potsdam | 54,60 |
| Schalmeienkapellen | ||
| Sonderklasse | ||
| 1. | Motor Rathenow | |
| 2. | Lok Brandenburg | |
Wertungsprotokolle an
Kampfrichterobleute
Für alle Wettkämpfe können
die Kampfrichterobleute der Bezirke
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Sektor Spielleute
Herausgeber: Zentrale Spielleutekommission im DTSB der DDR, Berlin — Verantwortlicher Redakteur: Günther Gießler — Veröffentlicht unter der Lizenz-Nr. 698 des Presseamtes beim Vorsitzenden des Ministerrates der DDR — Satz und Druck: VEB Verlagsdruckerei Typodruck - Schaubek, Bereich Döbeln III-8-4
