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Der Tambour/Ausgabe 1977 01: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Auswertung des Wettbewerbes, 4. Etappe''' | |||
=== Erfurt wurde Etappensieger Halle aber weiter vorn Viele neue Übungsleiter === | |||
'''Wann holen Frankfurt/Oder, Karl-Marx-Stadt und Magdeburg ihre Rückstände auf?''' | |||
Die Vorbereitung auf das „VI.“ führte zu einem spürbaren Aufschwung im sozialistischen Wettbewerb der Spielleutevereinigung im DTSB der DDR. Die im letzten Jahr gestellten Aufgaben konnten in allen Positionen erfüllt werden. Auch die Ziele in den ersten beiden Monaten des Turnfestjahres konnten wir realisieren, wenn freilich mit unterschiedlicher Qualität in den verschiedenen Bezirken. Vorbildlich arbeiteten die Bezirksfachausschüsse Cottbus, Dresden, Erfurt und Halle. Die Erfurter vollzogen zweifellos den größten Sprung in ihrer Entwicklung. Vermochten sie in der 3. Etappe des Wettbewerbes lediglich den siebenten Platz zu belegen, wurden sie gar Sieger des 4. Wettbewerbsabschnittes. In der Gesamtwertung führt noch Halle. Doch ist hier noch alles offen. Die letzte Etappe begann im Januar und wird im Juli mit Beginn des Zentralen Trainingslagers in Leipzig abgeschlossen. | |||
'''Aktueller Stand im Wettbewerb der Bezirksfachausschüsse''' | |||
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! colspan="2" |Platzierung<br /> | |||
!<br />1. Etappe | |||
!<br />2. Etappe | |||
!<br />3. Etappe | |||
!<br />4. Etappe | |||
!Gesamt-<br />punkte | |||
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|'''1.''' | |||
|'''1.''' | |||
|'''5.''' | |||
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|'''2.''' | |||
|'''Dresden''' | |||
|'''4.''' | |||
|'''5.''' | |||
|'''2.''' | |||
|'''3.''' | |||
|'''25''' | |||
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|'''3.''' | |||
|'''Cottbus''' | |||
|'''1.''' | |||
|'''3.''' | |||
|'''4.''' | |||
|'''9.''' | |||
|'''22''' | |||
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|'''4.''' | |||
|'''Potsdam''' | |||
|'''—''' | |||
|'''8.''' | |||
|'''3.''' | |||
|'''4.''' | |||
|'''18''' | |||
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|'''5.''' | |||
|'''Erfurt''' | |||
|'''—''' | |||
|'''—''' | |||
|'''7.''' | |||
|'''1.''' | |||
|'''15''' | |||
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|'''6.''' | |||
|'''Suhl''' | |||
|'''—''' | |||
|'''4.''' | |||
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|'''2.''' | |||
|'''14''' | |||
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|'''7.''' | |||
|'''Schwerin''' | |||
|'''—''' | |||
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|'''8.''' | |||
|'''—''' | |||
|'''14''' | |||
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|'''8.''' | |||
|'''Berlin''' | |||
|'''—''' | |||
|'''—''' | |||
|'''5.''' | |||
|'''8.''' | |||
|'''10''' | |||
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|'''9.''' | |||
|'''Rostock''' | |||
|'''—''' | |||
|'''7.''' | |||
|'''6.''' | |||
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|'''10.''' | |||
|'''Gera''' | |||
|'''2.''' | |||
|'''6.''' | |||
|'''12.''' | |||
|'''—''' | |||
|'''9''' | |||
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|'''11.''' | |||
|'''Leipzig''' | |||
|'''—''' | |||
|'''—''' | |||
|'''9.''' | |||
|'''7.''' | |||
|'''7''' | |||
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|'''Magdeburg''' | |||
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|'''9.''' | |||
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|'''6.''' | |||
|'''6''' | |||
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|'''Karl-Marx-Stadt''' | |||
|'''3.''' | |||
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Was für konkrete Ergebnisse konnten erzielt werden? | |||
* 1289 neue Mitglieder stießen zur Spielleutevereinigung. Damit erhöhte sich unsere Mitgliederstärke um 13,9 Prozent. | |||
* 431 Sportlerinnen und Sportler qualifizierten sich zum Übungsleiter der Stufe I. | |||
* 185 Übungsleiter erwarben die Stufe II, 30 die Stufe III. | |||
* Dies führte zu einer wesentlichen Verbesserung in der gesamten Ausbildung, da jetzt auf 17 Sportler ein Übungsleiter kommt. Bisher war das Verhältnis 22 : 1. | |||
* 149 Sportlerinnen und Sportler schlossen die Ausbildung zum Kampfrichter ab. | |||
* Im vergangenen Jahr überwiesen die Mitglieder der Spielleutevereinigung 49 611 Mark auf das Konto zur Eigenfinanzierung des „VI.“. | |||
* 40 074 Stunden leisteten wir im Rahmen der volkswirtschaftlichen Masseninitiative. Hier wurde ein Wert von 126 885 M geschaffen. | |||
* Der Bezirk Cottbus steht mit 7320 Stunden und einem erzielten Wert von 81 650 Mark an der Spitze. | |||
Trotz dieser vielen erfreulichen Resultate im Wettbewerb gibt es auch einige Dinge, mit denen man nicht zufrieden sein kann. In den Bezirken Schwerin, Frankfurt/Oder, Gera und Rostock wurde vor allem in der 4. Etappe der Wettbewerb nicht ausgewertet. Hier besteht Nachholebedarf. Schließlich wollen wir keinen Bezirk in unserer guten Gesamtentwicklung zurücklassen. | |||
Wo liegen die Schwerpunkte in der abschließenden Wettbewerbsetappe? | |||
* Im Vordergrund steht natürlich die umfassende Vorbereitung auf das VI. Turn- und Sportfest und die VI. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR. Dies erfordert die regelmäßige Teilnahme an den Übungsstunden und Mitgliederversammlungen. | |||
* Um den Anforderungen des „VI.“ auch konditionell gewachsen zu sein, verbessern wir unsere körperliche Bereitschaft. Alle beteiligen sich am „Start mit Bronze“ und erfüllen die Bedingungen des Sportabzeichens „Bereit zur Arbeit und zur Verteidigung des Friedens“. | |||
* In den FDJ-Gruppen beteiligen sich die Jugendlichen an den Prüfungen für das Abzeichen für gutes Wissen. | |||
* Gewissenhafte Vorbereitung der Stützpunktproben und Bezirksmeisterschaften. Alle Kollektive nehmen an den Titelkämpfen des Bezirkes teil. | |||
* Optimale Ausbildung und Weiterbildung der Übungsleiter und Kampfrichter. | |||
Erfurt hat den anderen Bezirken den „Fehdehandschuh“ hingeworfen. Hoffentlich nehmen ihn alle auf. | |||
'''Sektor Spielleute,''' Wettbewerbskommission | |||
=== An jedem Sonntag eine zusätzliche Übungsstunde === | |||
Fortsetzung von Seite 1 | |||
Ab sofort erhöhen sie die Übungsstunden, um sich noch gewissenhafter auf die Tage in Leipzig vorbereiten zu können. | |||
Bisher trainierten die Hallenser wöchentlich drei Stunden. Jetzt kommen sie in diesem Zeitraum zu fünf Übungsstunden zusammen. Dies bedeutet, daß sie sich an jedem Sonntagvormittag zu einer Stunde zusätzlich treffen. Durch eine systematische Zusammenarbeit mit ihrer Patenschule wollen die Fanfarenspieler der Händelstadt den Nachwuchszug erweitern. Bislang hat er eine Stärke von 25 jungen Sportlern. In kürzester Zeit soll diese auf 35 erhöht werden. Dynamo Halle hält schon seit langem engen Kontakt zur Patenschule, kümmert sich ständig um die Lernergebnisse und die Disziplin der Schüler, erwartet aber auch, daß die Pioniere und Mitglieder der FDJ im Dynamo-Dreß den anderen Schülern der Schule Vorbild in der gesellschaftlichen Arbeit sind. | |||
=== Der richtige Rhythmus klingt am Zwinger === | |||
Der zentrale Mädchenspielmannszug des Bezirkes Dresden gehört zu den Besten seines Genres in unserer Republik. Und dies ist gewiß nicht zufällig. Am Zwinger leistet man seit Jahren eine hervorragende Arbeit, verfehlt dieser ZMS nicht seine Ausstrahlungskraft. Erst im vergangenen Jahr baten wieder 106 junge Mädchen um Aufnahme in den Dresdner Klangkörper. Jetzt verfügt er über 669 Mitglieder. Für diese jungen Sportlerinnen stehen 79 Übungsleiter zur Verfügung. Allein 1976 stellten sich wiederum 28 Sportlerinnen für diese verantwortungsvolle Aufgabe zur Verfügung. 25 von ihnen vermochten sich inzwischen zu qualifizieren. | |||
Nicht ohne Stolz verweisen die sympathischen Dresdnerinnen auf 3637 Stunden, die sie im Rahmen der volkswirtschaftlichen Masseninitiative auf ihrem Sportfestkonto haben. Bei ihnen versteht es sich fast von selbst, daß sie über das normale Trainingspensum hinaus zusätzliche Übungsstunden bewältigen. | |||
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[[Datei:DerTambour1977-1-3-1.png|mini|'''AUF DEM CHARLOTTENHOF,''' dem Sportplatz der BSG Empor Lindenau, trainierten die Spielmannszüge während ihres Winterlagersim Vormonat in Leipzig. Foto: Woldt | |||
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=== „tambour“-Interview === | |||
'''mit RAINER EIDENSCHINK, Leiter des Übungsverbandes Musikschau''' | |||
==== Die Bezirksproben – Zäsur vor Leipzig ==== | |||
* '''Rainer Eidenschink, im Februar überprüften in Leipzig die einzelnen Übungsverbände ihren Leistungsstand, fünf Monate vor dem VI. Turn- und Sportfest und der VI. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR. Kann man ein kleines Fazit ziehen? Wie ist das Niveau in den Klangkörpern?''' | |||
„Es entspricht durchaus jenen Anforderungen, die man in der gegenwärtigen Vorbereitungsphase auf die Julitage in der Turnfeststadt stellen muß. Man spürte auf Schritt und Tritt, daß sich unsere Spielleute mit viel Fleiß, Energie und persönlichem Engagement vorbereiten. Es machte allen großen Spaß, jeder war mit Lust und Liebe dabei. Die Sportlerinnen und Sportler reduzieren ihre Präparationen auf das Fest nicht etwa nur auf das formale Erlernen des Repertoires, sondern betrachten die Vorbereitung als politische Aufgabe. Man weiß um die hohe Verantwortung, die jeder einzelne besitzt. Schließlich prägt die Musikschau die massenpolitische Aussagekraft der Sportschau wesentlich mit, würden mittelmäßige Leistungen der Spielleute die Ausstrahlung, die Wirksamkeit der Sportschau erheblich beeinträchtigen.“ | |||
* '''Viel Wert wird auf eine allseitige athletische Ausbildung gelegt?''' | |||
„Und das aus gutem Grund. Davon einmal abgesehen, daß körperliche Betätigung, regelmäßiges Sporttreiben ohnehin zur gesunden Lebensweise, also auch zum engen Bestandteil des Trainingsprogramms der Spielleute gehören. Aber das „VI.“ wird vom Niveau, von der Bedeutung her, mit seinen Vorgängern in keiner Weise vergleichbar sein. Da ist man mit Althergebrachtem, mit routiniertem Herangehen an die Probleme, den Aufgaben mit Sicherheit nicht gewachsen. Die geistigen und körperlichen Anforderungen auch an die Spielleute werden sehr hoch sein. Deshalb muß sich jetzt die nötige Kondition geholt werden.“ | |||
* '''Womit?''' | |||
„Es bleibt natürlich den Übungsleitern überlassen, wie ideen- und abwechslungsreich sie die Trainingsstunden gestalten. Aber das regelmäßige Meilenlaufen und das Erfüllen der Bedingungen für das bronzene Sportabzeichen gehören zum Standardprogramm.“ | |||
* '''Der „Start mit Bronze“ ist ja so manchem schwerer gefallen, als er dachte...''' | |||
„Nicht wenige unterschätzten die Bedingungen, dachten, sie könnten sie aus dem Ärmel schütteln. Aber jetzt wird daauf trainiert, werden die Bedingungen auch mehrmals erfüllt.“ | |||
* '''Wie geht es jetzt unmittelbar nach dem Leipziger Trainingslager weiter?''' | |||
„In den Vorbereitungen auf das „VI.“ gibt es mit den Bezirksproben eine gewisse Zäsur. Am 19. März beginnen wir in Rostock diese bedeutsame Überprüfung des Leistungsstandes, bevor wir am 16. April in Gera die Bezirksproben abschließen. Hier erhalten wir bestimmt neue Erkenntnisse, erfahren was noch zu tun ist, wo wir wenige Monate vor dem Fest stehen.“ | |||
* '''Den Bezirksproben folgen die Bezirksmeisterschaften.''' | |||
„Diese Titelkämpfe, die einen weiteren Einschnitt auf unserem Weg nach Leipzig darstellen, finden im Mai bzw. Juni statt.“ | |||
* '''Der Übungsverband Osttribüne führt am 24. April im Zentralstadion einen Generalappell durch. Gibt es Ähnliches auch bei den Spielleuten?''' | |||
„Wenn damit gemeint ist, ob alle 4500 Spielleute, die am VI. Turn- und Sportfest der DDR mitwirken, zum jetzigen Zeitpunkt zusammenkommen, muß ich dies verneinen. Wir haben eine andere Form der Vorbereitung, die ganz auf die Spezifika der Spielleute zugeschnitten ist. Wir kommen alle am 11. Juli nach Leipzig. Da beherrscht jede Gruppe das Repertoire perfekt, sind dann in den letzten zwei Wochen die Bewegungsabläufe zu koordinieren.“ | |||
* '''Während des Trainingslagers in Leipzig klagten einige Kollektive über noch fehlendes Notenmaterial.''' | |||
„Diese Sportfreunde kann ich beruhigen. In den nächsten Wochen wird der Notenbedarf voll gedeckt sein.“ | |||
* '''Und das Instrumentenproblem. Wie sieht es hier aus?''' | |||
„Auch diese Sorgen kennen wir. Das Problem kann sicher nicht von heute auf morgen gelöst, wohl aber schrittweise geklärt werden. So ist es uns gelungen, durch einen Berliner Betrieb die Reparaturkapazität zu erhöhen.“ | |||
* '''Es gibt aber auch Spielleute, die sich gegenseitig unterstützen.''' | |||
„Ja. Die BSG Traktor Teichwolframsdorf beispielsweise half der BSG Greika Greiz mit Fanfaren aus. Wir halten dies für einen nachahmenswerten Weg.“ | |||
* '''Kann man zum Abschluß vielleicht einige Kollektive nennen, die sich in der Festvorbereitung besonders hervortaten?''' | |||
„Bevor ich dies tue, möchte ich allen gesellschaftlichen Kräften danken, die uns vorbildlich unterstützten. Ich denke da vor allem an die SED-Stadtbezirksleitungen und Räte der Stadtbezirke in Leipzig West, Südwest und Nordost und an die Betriebe in diesen Territorien. Die besten Leistungen zum Fest soll unser Dank sein. An Kollektiven möchte ich die Fanfarenzüge von Dynamo Potsdam und Einheit Pädagogik Leipzig, das Schalmeienorchester von Aktivist Luckenau, die Spielmannszüge von Dynamo Halle, Traktor Zabeltitz und Stahl Brandenburg sowie das Fanfarenorchester von Lok Mitte Leipzig nennen. Aber auch andere, die hier nicht genannt werden konnten, verdienen unseren Respekt, unsere Anerkennung.“ | |||
=== Günther Gießler === | |||
[[Datei:DerTambour1977-1-3-2.png|mini|306x306px]] | |||
wurde mit Wirkung vom 15. Februar 1977 als verantwortlicher Redakteur des „tambour“ eingesetzt. Der 39jährige Diplomjournalist ist Redakteur der „Leipziger Volkszeitung“. Er gehört seit 1965 der Partei der Arbeiterklasse an. Wir bitten, Genossen Gießler in seiner verantwortungsvollen Tätigkeit für den „tambour“ jede Unterstützung zu gewähren. | |||
'''SEKTOR SPIELLEUTE''' | |||
== Seite 4 == | == Seite 4 == | ||
Aktuelle Version vom 23. März 2026, 14:58 Uhr
Dies ist die originale Wiedergabe der entsprechenden Einzel-Ausgabe von "der tambour" zum Zweck der einfachen Durchsuchbarkeit. Aus archivarischen Gründen wurde bewusst darauf verzichtet, Wortlaute zu ändern. Für die Inhalte sind die entsprechenden Original-Autoren verantwortlich. Ansichten, Meinungen oder Aufrufe spiegeln die damaligen Gegebenheiten wider und nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers!
| März 1977 | |
| Nummer: | 1/77 |
| Erschienen: | 03/1977 |
| Jahrgang: | 10 |
| Scan der Original-Ausgabe als PDF | |
Seite 1
HEUTE AUF SEITE
| 3 | „tambour“-Interview: Die Bezirksproben — Zäsur vor Leipzig |
| 4 | Informationen zu den bevorstehenden Bezirksmeisterschaften |
| 7 | Effektvolle Harmonie von Sport und Musik aus der Turnfeststadt |
FZ Hoyerswerda mit 160 Turnfestmeilen
Sport wird im zentralen Fanfarenzug Hoyerswerda groß geschrieben. 32 Mitglieder dieses Klangkörpers aus dem Bezirk Cottbus bekamen als Auszeichnung für beispielhafte Einsatzbereitschaft eine Wintersportfahrt ins Osterzgebirge. Wie zu Hause im Gelände am Knappensee wollten die Sportler auch in Geising auf ihre Meilenläufe nicht verzichten. Jeder legte an einem Tag gleich fünf Turnfestmeilen zurück. Es sollen nicht die letzten gewesen sein.
Nonnenwiese wird zentraler Übungsplatz
Die Nonnenwiese, ein riesiges Areal unmittelbar am Kulturpark „Clara Zetkin“ in der Leipziger Weltvorstadt, wird zentraler Übungsplatz der Musikschau während des „VI.“. Im Stadion der Freundschaft des Stadtbezirkes Südwest entsteht ein Regieturm, der Trainingsstunden für Teilverbände der Musikschau effektiver gestaltet. Insgesamt beziehen 2152 Sportlerinnen und Sportler unseres Übungsverbandes in diesem Leipziger Stadtbezirk ihr Quartier.
Neues „Gewand“ für die Musiker
In der Gastgeberstadt des „VI.“ bereitet sich seit langem alles auf den Empfang der Teilnehmer am bisher größten nationalen Fest des Sports vor. Auch die Schulen, in denen die 4500 Mitwirkenden der Musikschau ihre Gemeinschaftsquartiere haben werden, legen ein neues „Gewand“ an. So sind bereits jetzt in der 48. Polytechnischen Oberschule in Leipzig-Schleußig alle Zimmer renoviert. Im Mai kommen die Maler nochmals, um das Schulhaus vom Keller bis zum Boden „Sportfestrein“ zu machen. Auch die Klempner ziehen ein. Sie werden neue sanitäre Einrichtungen installieren. Die „48.“ ist keineswegs eine Ausnahme. An sämtlichen Schulen wird alles auf Hochglanz gebracht.

Fanfarenzug von Dynamo Halle ruft zum Wettbewerb auf
An jedem Sonntag eine zusätzliche Übungsstunde
Beste Vorbereitung auf das „VI.“ — ein Beitrag der Hallenser Sportler zum 60. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution
Am 5. Februar felerte der Fanfarenzug der SG Dynamo Halle sein 15jähriges Bestehen. Seit langem schon gehören die Sportler aus der Saalestadt zu den führenden Klangkörpern unserer Republik. In der Feierstunde ihres Jubiläums beschlossen die Fanfarenspieler ihr Wettbewerbsprogramm zu überarbeiten, sich neue Ziele zu stellen, die ganz auf das VI. Turn- und Sportfest und die VI. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR sowie den 60. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution ausgerichtet sind. Die Hallenser rufen alle Spielleute auf, sich ihrem Wettbewerb anzuschließen. Und dies ist ihr Programm:
Jedes Mitglied des Fanfarenzuges der SG Dynamo Halle stellte sich einen persönlich-schöpferischen Plan auf, in dem alle Aufgaben konkret abrechenbar fixiert sind. Regelmäßig legen die Sportler Rechenschaft vor der Sektionsleitung über den Erfüllungsstand ihres Planes ab. Die Dynamo-Akteure beschlossen, daß alle für die Musikschau des „VI.“ berufenen Sportler die Prüfungen für das Abzeichen für gutes Wissen ablegen und die Bedingungen des bronzenen Sportabzeichens „Bereit zur Arbeit und zur Verteidigung des Friedens“ erfüllen.
Fortsetzung auf Seite 2
Seite 2
Auswertung des Wettbewerbes, 4. Etappe
Erfurt wurde Etappensieger Halle aber weiter vorn Viele neue Übungsleiter
Wann holen Frankfurt/Oder, Karl-Marx-Stadt und Magdeburg ihre Rückstände auf?
Die Vorbereitung auf das „VI.“ führte zu einem spürbaren Aufschwung im sozialistischen Wettbewerb der Spielleutevereinigung im DTSB der DDR. Die im letzten Jahr gestellten Aufgaben konnten in allen Positionen erfüllt werden. Auch die Ziele in den ersten beiden Monaten des Turnfestjahres konnten wir realisieren, wenn freilich mit unterschiedlicher Qualität in den verschiedenen Bezirken. Vorbildlich arbeiteten die Bezirksfachausschüsse Cottbus, Dresden, Erfurt und Halle. Die Erfurter vollzogen zweifellos den größten Sprung in ihrer Entwicklung. Vermochten sie in der 3. Etappe des Wettbewerbes lediglich den siebenten Platz zu belegen, wurden sie gar Sieger des 4. Wettbewerbsabschnittes. In der Gesamtwertung führt noch Halle. Doch ist hier noch alles offen. Die letzte Etappe begann im Januar und wird im Juli mit Beginn des Zentralen Trainingslagers in Leipzig abgeschlossen.
Aktueller Stand im Wettbewerb der Bezirksfachausschüsse
| Platzierung |
1. Etappe |
2. Etappe |
3. Etappe |
4. Etappe |
Gesamt- punkte | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Halle | — | 1. | 1. | 5. | 26 |
| 2. | Dresden | 4. | 5. | 2. | 3. | 25 |
| 3. | Cottbus | 1. | 3. | 4. | 9. | 22 |
| 4. | Potsdam | — | 8. | 3. | 4. | 18 |
| 5. | Erfurt | — | — | 7. | 1. | 15 |
| 6. | Suhl | — | 4. | — | 2. | 14 |
| 7. | Schwerin | — | 1. | 8. | — | 14 |
| 8. | Berlin | — | — | 5. | 8. | 10 |
| 9. | Rostock | — | 7. | 6. | — | 10 |
| 10. | Gera | 2. | 6. | 12. | — | 9 |
| 11. | Leipzig | — | — | 9. | 7. | 7 |
| 12. | Magdeburg | 5. | 9. | — | 6. | 6 |
| 13. | Karl-Marx-Stadt | 3. | — | 11. | — | 5 |
| 14. | Frankfurt/Oder | — | — | 10. | — | 3 |
Was für konkrete Ergebnisse konnten erzielt werden?
- 1289 neue Mitglieder stießen zur Spielleutevereinigung. Damit erhöhte sich unsere Mitgliederstärke um 13,9 Prozent.
- 431 Sportlerinnen und Sportler qualifizierten sich zum Übungsleiter der Stufe I.
- 185 Übungsleiter erwarben die Stufe II, 30 die Stufe III.
- Dies führte zu einer wesentlichen Verbesserung in der gesamten Ausbildung, da jetzt auf 17 Sportler ein Übungsleiter kommt. Bisher war das Verhältnis 22 : 1.
- 149 Sportlerinnen und Sportler schlossen die Ausbildung zum Kampfrichter ab.
- Im vergangenen Jahr überwiesen die Mitglieder der Spielleutevereinigung 49 611 Mark auf das Konto zur Eigenfinanzierung des „VI.“.
- 40 074 Stunden leisteten wir im Rahmen der volkswirtschaftlichen Masseninitiative. Hier wurde ein Wert von 126 885 M geschaffen.
- Der Bezirk Cottbus steht mit 7320 Stunden und einem erzielten Wert von 81 650 Mark an der Spitze.
Trotz dieser vielen erfreulichen Resultate im Wettbewerb gibt es auch einige Dinge, mit denen man nicht zufrieden sein kann. In den Bezirken Schwerin, Frankfurt/Oder, Gera und Rostock wurde vor allem in der 4. Etappe der Wettbewerb nicht ausgewertet. Hier besteht Nachholebedarf. Schließlich wollen wir keinen Bezirk in unserer guten Gesamtentwicklung zurücklassen.
Wo liegen die Schwerpunkte in der abschließenden Wettbewerbsetappe?
- Im Vordergrund steht natürlich die umfassende Vorbereitung auf das VI. Turn- und Sportfest und die VI. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR. Dies erfordert die regelmäßige Teilnahme an den Übungsstunden und Mitgliederversammlungen.
- Um den Anforderungen des „VI.“ auch konditionell gewachsen zu sein, verbessern wir unsere körperliche Bereitschaft. Alle beteiligen sich am „Start mit Bronze“ und erfüllen die Bedingungen des Sportabzeichens „Bereit zur Arbeit und zur Verteidigung des Friedens“.
- In den FDJ-Gruppen beteiligen sich die Jugendlichen an den Prüfungen für das Abzeichen für gutes Wissen.
- Gewissenhafte Vorbereitung der Stützpunktproben und Bezirksmeisterschaften. Alle Kollektive nehmen an den Titelkämpfen des Bezirkes teil.
- Optimale Ausbildung und Weiterbildung der Übungsleiter und Kampfrichter.
Erfurt hat den anderen Bezirken den „Fehdehandschuh“ hingeworfen. Hoffentlich nehmen ihn alle auf.
Sektor Spielleute, Wettbewerbskommission
An jedem Sonntag eine zusätzliche Übungsstunde
Fortsetzung von Seite 1
Ab sofort erhöhen sie die Übungsstunden, um sich noch gewissenhafter auf die Tage in Leipzig vorbereiten zu können.
Bisher trainierten die Hallenser wöchentlich drei Stunden. Jetzt kommen sie in diesem Zeitraum zu fünf Übungsstunden zusammen. Dies bedeutet, daß sie sich an jedem Sonntagvormittag zu einer Stunde zusätzlich treffen. Durch eine systematische Zusammenarbeit mit ihrer Patenschule wollen die Fanfarenspieler der Händelstadt den Nachwuchszug erweitern. Bislang hat er eine Stärke von 25 jungen Sportlern. In kürzester Zeit soll diese auf 35 erhöht werden. Dynamo Halle hält schon seit langem engen Kontakt zur Patenschule, kümmert sich ständig um die Lernergebnisse und die Disziplin der Schüler, erwartet aber auch, daß die Pioniere und Mitglieder der FDJ im Dynamo-Dreß den anderen Schülern der Schule Vorbild in der gesellschaftlichen Arbeit sind.
Der richtige Rhythmus klingt am Zwinger
Der zentrale Mädchenspielmannszug des Bezirkes Dresden gehört zu den Besten seines Genres in unserer Republik. Und dies ist gewiß nicht zufällig. Am Zwinger leistet man seit Jahren eine hervorragende Arbeit, verfehlt dieser ZMS nicht seine Ausstrahlungskraft. Erst im vergangenen Jahr baten wieder 106 junge Mädchen um Aufnahme in den Dresdner Klangkörper. Jetzt verfügt er über 669 Mitglieder. Für diese jungen Sportlerinnen stehen 79 Übungsleiter zur Verfügung. Allein 1976 stellten sich wiederum 28 Sportlerinnen für diese verantwortungsvolle Aufgabe zur Verfügung. 25 von ihnen vermochten sich inzwischen zu qualifizieren.
Nicht ohne Stolz verweisen die sympathischen Dresdnerinnen auf 3637 Stunden, die sie im Rahmen der volkswirtschaftlichen Masseninitiative auf ihrem Sportfestkonto haben. Bei ihnen versteht es sich fast von selbst, daß sie über das normale Trainingspensum hinaus zusätzliche Übungsstunden bewältigen.
Seite 3

„tambour“-Interview
mit RAINER EIDENSCHINK, Leiter des Übungsverbandes Musikschau
Die Bezirksproben – Zäsur vor Leipzig
- Rainer Eidenschink, im Februar überprüften in Leipzig die einzelnen Übungsverbände ihren Leistungsstand, fünf Monate vor dem VI. Turn- und Sportfest und der VI. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR. Kann man ein kleines Fazit ziehen? Wie ist das Niveau in den Klangkörpern?
„Es entspricht durchaus jenen Anforderungen, die man in der gegenwärtigen Vorbereitungsphase auf die Julitage in der Turnfeststadt stellen muß. Man spürte auf Schritt und Tritt, daß sich unsere Spielleute mit viel Fleiß, Energie und persönlichem Engagement vorbereiten. Es machte allen großen Spaß, jeder war mit Lust und Liebe dabei. Die Sportlerinnen und Sportler reduzieren ihre Präparationen auf das Fest nicht etwa nur auf das formale Erlernen des Repertoires, sondern betrachten die Vorbereitung als politische Aufgabe. Man weiß um die hohe Verantwortung, die jeder einzelne besitzt. Schließlich prägt die Musikschau die massenpolitische Aussagekraft der Sportschau wesentlich mit, würden mittelmäßige Leistungen der Spielleute die Ausstrahlung, die Wirksamkeit der Sportschau erheblich beeinträchtigen.“
- Viel Wert wird auf eine allseitige athletische Ausbildung gelegt?
„Und das aus gutem Grund. Davon einmal abgesehen, daß körperliche Betätigung, regelmäßiges Sporttreiben ohnehin zur gesunden Lebensweise, also auch zum engen Bestandteil des Trainingsprogramms der Spielleute gehören. Aber das „VI.“ wird vom Niveau, von der Bedeutung her, mit seinen Vorgängern in keiner Weise vergleichbar sein. Da ist man mit Althergebrachtem, mit routiniertem Herangehen an die Probleme, den Aufgaben mit Sicherheit nicht gewachsen. Die geistigen und körperlichen Anforderungen auch an die Spielleute werden sehr hoch sein. Deshalb muß sich jetzt die nötige Kondition geholt werden.“
- Womit?
„Es bleibt natürlich den Übungsleitern überlassen, wie ideen- und abwechslungsreich sie die Trainingsstunden gestalten. Aber das regelmäßige Meilenlaufen und das Erfüllen der Bedingungen für das bronzene Sportabzeichen gehören zum Standardprogramm.“
- Der „Start mit Bronze“ ist ja so manchem schwerer gefallen, als er dachte...
„Nicht wenige unterschätzten die Bedingungen, dachten, sie könnten sie aus dem Ärmel schütteln. Aber jetzt wird daauf trainiert, werden die Bedingungen auch mehrmals erfüllt.“
- Wie geht es jetzt unmittelbar nach dem Leipziger Trainingslager weiter?
„In den Vorbereitungen auf das „VI.“ gibt es mit den Bezirksproben eine gewisse Zäsur. Am 19. März beginnen wir in Rostock diese bedeutsame Überprüfung des Leistungsstandes, bevor wir am 16. April in Gera die Bezirksproben abschließen. Hier erhalten wir bestimmt neue Erkenntnisse, erfahren was noch zu tun ist, wo wir wenige Monate vor dem Fest stehen.“
- Den Bezirksproben folgen die Bezirksmeisterschaften.
„Diese Titelkämpfe, die einen weiteren Einschnitt auf unserem Weg nach Leipzig darstellen, finden im Mai bzw. Juni statt.“
- Der Übungsverband Osttribüne führt am 24. April im Zentralstadion einen Generalappell durch. Gibt es Ähnliches auch bei den Spielleuten?
„Wenn damit gemeint ist, ob alle 4500 Spielleute, die am VI. Turn- und Sportfest der DDR mitwirken, zum jetzigen Zeitpunkt zusammenkommen, muß ich dies verneinen. Wir haben eine andere Form der Vorbereitung, die ganz auf die Spezifika der Spielleute zugeschnitten ist. Wir kommen alle am 11. Juli nach Leipzig. Da beherrscht jede Gruppe das Repertoire perfekt, sind dann in den letzten zwei Wochen die Bewegungsabläufe zu koordinieren.“
- Während des Trainingslagers in Leipzig klagten einige Kollektive über noch fehlendes Notenmaterial.
„Diese Sportfreunde kann ich beruhigen. In den nächsten Wochen wird der Notenbedarf voll gedeckt sein.“
- Und das Instrumentenproblem. Wie sieht es hier aus?
„Auch diese Sorgen kennen wir. Das Problem kann sicher nicht von heute auf morgen gelöst, wohl aber schrittweise geklärt werden. So ist es uns gelungen, durch einen Berliner Betrieb die Reparaturkapazität zu erhöhen.“
- Es gibt aber auch Spielleute, die sich gegenseitig unterstützen.
„Ja. Die BSG Traktor Teichwolframsdorf beispielsweise half der BSG Greika Greiz mit Fanfaren aus. Wir halten dies für einen nachahmenswerten Weg.“
- Kann man zum Abschluß vielleicht einige Kollektive nennen, die sich in der Festvorbereitung besonders hervortaten?
„Bevor ich dies tue, möchte ich allen gesellschaftlichen Kräften danken, die uns vorbildlich unterstützten. Ich denke da vor allem an die SED-Stadtbezirksleitungen und Räte der Stadtbezirke in Leipzig West, Südwest und Nordost und an die Betriebe in diesen Territorien. Die besten Leistungen zum Fest soll unser Dank sein. An Kollektiven möchte ich die Fanfarenzüge von Dynamo Potsdam und Einheit Pädagogik Leipzig, das Schalmeienorchester von Aktivist Luckenau, die Spielmannszüge von Dynamo Halle, Traktor Zabeltitz und Stahl Brandenburg sowie das Fanfarenorchester von Lok Mitte Leipzig nennen. Aber auch andere, die hier nicht genannt werden konnten, verdienen unseren Respekt, unsere Anerkennung.“
Günther Gießler

wurde mit Wirkung vom 15. Februar 1977 als verantwortlicher Redakteur des „tambour“ eingesetzt. Der 39jährige Diplomjournalist ist Redakteur der „Leipziger Volkszeitung“. Er gehört seit 1965 der Partei der Arbeiterklasse an. Wir bitten, Genossen Gießler in seiner verantwortungsvollen Tätigkeit für den „tambour“ jede Unterstützung zu gewähren.
SEKTOR SPIELLEUTE
