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Der Tambour/Ausgabe 1975 02: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Heftseite 6 ===
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Er hat zu sichern, daß in allen Leitungsebenen der Spielleute eine kontinuierliche und planmäßige Arbeit erfolgt und der Charakter sowie die politische Aufgabenstellung der Spielleute im DTSB der DDR zum Ausgangspunkt aller Handlungen wird.
2.6.6. Künstlerischer Leiter
Die gesamte künstlerische Entwicklung der Spielleutebewegung des DTSB der DDR in allen Genres liegt in seinem Tätigkeitsbereich.
Das schließt die Ausbildung von verantwortlichen Übungsleitern der BFA und zentralen Klangkörpern ebenso ein wie die systematische Arbeit mit den Bezirkskorps des DTSB der DDR.
Er leitet in zentralen Trainingslagern und bei Großveranstaltungen die Einstudierungen bzw. Ausbildung und unterbreitet der ZSK geeignete Maßnahmen zur ständigen Verbesserung des künstlerischen Leistungsniveaus vor.
2.6.7. Finanzverantwortlicher
Auf Grund seiner beruflichen Qualifikation verfügt er über entsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten der Finanzverwaltung.
Zu seinen Aufgaben gehört die Unterstützung bei der Aufstellung aller Finanzpläne der zentralen Leitungen, ihrer Kontrolle und richtigen Anwendung der finanziellen Mittel.
2.6.8. Vorsitzende der Kommission
Sie leiten die Arbeit ihrer Kommissionen auf der Grundlage der bestätigten Arbeitspläne für das Jahr bzw. einen bestimmten Zeitraum.
Die Durchsetzung gefaßter Beschlüsse und die Einhaltung der Organisationsprinzipien gehören ebenso wie die kontinuierliche Entwicklung des jeweiligen Genres zu den Hauptaufgaben.
Besonderes Augenmerk ist auf die Nachwuchsarbeit, die Aus- und Weiterbildung sowie das Zusammenwirken von politischer und künstlerischer Aktivität zu legen.


=== Heftseite 7 ===
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Sie leiten die Vorsitzenden der Arbeitsgruppen an und sorgen für eine gute Verbindung zu den BFA sowie zentralen Klangkörpern ihres Genres.
2.6.9. Mitglieder der ZSK
Sie vertreten in der Regel bestimmte Bereiche der Spielleutebewegung des DTSB der DDR (BFA, Zentrale Klangkörper, Sektionen usw.).
Ihre Aufgaben in der ZSK bestehen in der Interessenvertretung dieser Bereiche bei Entscheidungen, aber auch in Hinweisen und Ideenskizzen zur Verbesserung der Führungs- und Leitungstätigkeit.


=== Heftseite 8 ===
=== Heftseite 8 ===
3. Die Kommissionen der „Zentralen Spielleutekom-


3.1.
===== 3. Die Kommissionen der „Zentralen Spielleutekommission“ =====
Zur allseitigen Verwirklichung der Beschlüsse für die Spielleutebewegung des DTSB der DDR bestehen bei der Zentralen Spielleutekommission verschiedene Unterkommissionen. Sie haben ihre Hauptaufgabe in der Spezifizierung aller Maßnahmen für die jeweiligen Genres, die Durchsetzung, Kontrolle und Unterbreitung geeigneter Vorschläge für die Verbesserung der Tätigkeit.
 
'''3.1. Struktur der Kommissionen''' (Spielmanns- und Fanfarenzüge, Orchester, Nachwuchs)
 
Die Kommissionen sind funktionsmäßig so besetzt, daß sie jederzeit in der Lage sind, ihnen übertragene Aufgaben in der erforderlichen Qualität zu erfüllen.


3.2.
# Vorsitzender
# Stellv. Vorsitzender für Kultur und Bildung
# Stellv. Vorsitzender für Organisation
# Verantwortlicher Übungsleiter
# Leiter des zentralen Klangkörpers
# Kampfrichterobmann
# Verantwortlicher für Wettkämpfe
# Verantwortlicher für Aus- und Weiterbildung


mission“ E
Die Kommissionen treten in der Regel viermal im Jahr nach den Tagungen der Zentralen Spielleutekommissionen zusammen.


Zur allseitigen Verwirklichung der Beschlüsse für die Spielleutebewegung
'''3.2. Aufgaben der Kommissionen''' (Spielmanns- und Fanfarenzüge sowie Orchester)


des DTSB der DDR bestehen bei der Zentralen
Die Arbeit der Kommissionen basiert auf den Jahresarbeitsplänen der ZSK und der Kommissionspläne. Sie ordnet sich in das Gesamtwirken innerhalb der Spielleutebewegung des DTSB der DDR ein und reicht bis in die Sektionen.


Spielleutekommission verschiedene Unterkommissionen,
Die einzelnen Aufgabengebiete sind:


Sie haben ihre Hauptaufgabe in der Spezifizierung aller Maßnahmen
* Vorbereitung und Durchführung geeigneter Maßnahmen zur politisch-ideologischen, organisatorischen und künstlerischen Qualitätssteigerung auf der Grundlage zentraler Beschlüsse,


für die jeweiligen Genres, die Durchsetzung, Kontrolle
=== Heftseite 9 ===


und Unterbreitung geeigneter Vorschläge für die Verbesserung
* eine zielstrebige Aus- und Weiterbildung von Übungsleitern und Kampfrichtern,
* eine kontinuierliche und niveauvolle Anleitung und Zusammenarbeit mit den BFA,
* Gestaltung von Wettkämpfen im zentralen Rahmen und Unterstützung in den Bezirken und Kreisen,
* regelmäßiges Zusammenwirken mit den Kollektiven der zentralen Klangkörper des jeweiligen Genres (Trainingslager, Weiterbildungslehrgänge u. a.),
* Gewinnung von Nachwuchs und Bildung neuer Kollektive.


der Tätigkeit.
3.2.1. Kommission Technik


Struktur der Kommissionen (Spielmanns- und Fanfarenzüge,
Für die Kommission Technik der ZSK ergeben sich aus der Zusammensetzung und Rolle einige grundsätzliche Aufgaben. Hauptinhalt der Tätigkeit ist die künstlerische Entwicklung der Spielleutebewegung des DTSB der DDR auf der Grundlage der bestehenden Traditionen unter Beachtung sowie Einbeziehung moderner Aspekte und Erkenntnisse. Das bedeutet eine ständige und enge Zusammenarbeit mit allen verantwortlichen Übungsleitern der einzelnen Genres, eine kontinuierliche Aus- und Weiterbildung der Bezirksübungsleiter sowie die gründliche Analyse aller zentralen Veranstaltungen und der durchgeführten Wettkämpfe in musikalisch-technischer Beziehung.


Orchester, Nachwuchs)
Die Kommission Technik verkörpert in allen zu bildenden zentralen Gestalterkollektiven den Kern und wird durch geeignete, dem Anliegen entsprechende Fachkader erweitert. Durch die Kommission Technik wird jährlich das Pflichtrepertoire für die kommende Wettkampfsaison vorgelegt, unter Berücksichtigung der bevorstehenden Großveranstaltungen.


Die Kommissionen sind funktionsmäßig so besetzt, daß sie
Zur Realisierung dieser umfangreichen Aufgaben setzt sich diese Kommission wie folgt zusammen:


jederzeit in der Lage sind, ihnen übertragene Aufgaben in der
# Vorsitzender (Künstlerischer Leiter)
# Verantwortlicher Übungsleiter der Spielmannszüge/Erwachsene
# Verantwortlicher Übungsleiter der Spielmannszüge/Nachwuchs


erforderlichen Qualität zu erfüllen.
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. Vorsitzender
<ol>
<li value="4">Verantwortlicher Übungsleiter der Spielmannszüge/Mädchen</li>
<li value="5">Verantwortlicher Übungsleiter der Fanfarenzüge</li>
<li value="6">Verantwortlicher Übungsleiter der Orchester</li>
<li value="7">Verantwortlicher Übungsleiter der Schalmeien</li>
</ol>


. Stellv. Vorsitzender für Kultur und Bildung
3.2.2. Kommission Nachwuchs


. Stellv. Vorsitzender für Organisation
Ihr obliegt die gesamte Nachwuchsarbeit im Bereich der Spielmannszüge des DTSB der DDR. Sie ist wie die Kommissionen der Genres besetzt und hat als Hauptaufgabe zu lösen:


. Verantwortlicher Übungsleiter
* die systematische Arbeit mit allen Nachwuchskollektiven, um das Leistungsniveau allseitig zu steigern und anzugleichen,
* den „Zentralen Nachwuchsspielmannszug des DTSB der DDR“ als repräsentativen Klangkörper jederzeit leistungsfähig zu gestalten und innerhalb dieses Kollektivs eine beispielgebende politisch-ideologische Arbeit zu organisieren,
* die Wettkämpfe auf jeder Ebene zu einem Erfolgserlebnis und Stimulator des Leistungsniveaus zu führen.


. Leiter des zentralen Klangkörpers
Das verlangt eine gute Abstimmung mit den Verantwortlichen für Nachwuchs in den BFA sowie eine planmäßige Durchführung von Lehrgängen für Übungsleiter dieser Kollektive, von Wochenendübungen in Stützpunkten und zentralen Trainingslagern.


. Kampfrichterobmann
3.2.3. Kommission Kampfrichter


. Verantwortlicher für Wettkämpfe
Sie zeichnet in Verbindung mit der Kommission Aus- und Weiterbildung für die Qualifizierung aller Kampfrichter verantwortlich. In ihr sind die Leiter der AG Kampfrichter der Fachbereiche vertreten.


. Verantwortlicher für Aus- und Weiterbildung
Der Einsatz der Kampfrichter zu Wettkämpfen aller Art erfolgt von dieser Kommission, die nach Abschluß einer Wettkampfsaison eine schriftliche Einschätzung des Bereiches Kampfrichter erarbeitet und Vorschläge für die kommende Saison unterbreitet.


DNA NES
Sie allein ist berechtigt, Kampfrichter für eine höhere Aufgabe oder Abstufung vorzuschlagen.


Die Kommissionen treten in der Regel viermal im Jahr nach
=== Heftseite 11 ===
3.2.4. Kommission Aus- und Weiterbildung


den Tagungen der Zentralen Spielleutekommissionen zusammen.
Die gesamte Aus- und Weiterbildung der Übungsleiter sowie Kampfrichter wird von dieser Kommission koordiniert. Auf der Grundlage des gültigen Lehrprogramms für Übungsleiter und der Kampfrichterausbildungs- und -prüfungsordnung bestätigt sie die notwendigen Lehrpläne für alle Lehrgänge und kontrolliert ihre ordnungsgemäße Durchführung.


Aufgaben der Kommissionen (Spielmanns- und Fanfarenzüge
In engster Abstimmung mit den Kommissionen aller Genres schlägt sie geeignete Kader für eine höhere Qualifikation vor bzw. überprüft ihren Einsatz nach abgeschlossenen Lehrgängen.


sowie Orchester)
Zum Abschluß eines Wettkampfjahres erarbeitet sie eine Übersicht zur Aus- und Weiterbildung innerhalb der Spielleutebewegung des DTSB der DDR und schlägt notwendige Maßnahmen für die Perspektive vor.


Die Arbeit der Kommissionen basiert auf den Jahresarbeitsplänen
In der Kommission arbeiten Vertreter aller Fachbereiche mit.


der‘ ZSK und der Kommissionspläne. Sie ordnet sich
=== Heftseite 12 ===


in das Gesamtwirken innerhalb der Spielleutebewegung des
===== 3. Die zentralen Klangkörper des DTSB der DDR =====
Um den Deutschen Turn- und Sportbund der DDR bei gesellschaftspolitischen Höhepunkten zu vertreten, verfügt die Spielleutebewegung des DTSB der DDR über zentrale Klangkörper.


DTSB der. DDR ein und reicht bis in die Sektionen.
Sie setzen sich aus den leistungsstärksten Kollektiven der einzelnen Genres zusammen und sind als Repräsentationskollektive nach entsprechenden Plänen kontinuierlich zu entwickeln.


Die einzelnen Aufgabengebiete sind:
Sie unterstehen in der Anleitung und ihrem Einsatz direkt dem Sekretariat der ZSK.


— Vorbereitung und Durchführung geeigneter Maßnahmen
Die Leiter dieser Klangkörper sind Mitglieder der einzelnen Kommissionen, in denen ihr Genre vertreten ist.


zur politisch-ideologischen, organisatorischen und künstlerischen
'''4.1. Bezeichnung der zentralen Klangkörper'''


Qualitätssteigerung auf der Grundlage zentraler
* „Auswahlspielmannszug des DTSB der DDR“
* „Zentraler Nachwuchsspielmannszug des DTSB der DDR“
* „Zentraler Mädchenspielmannszug des DTSB der DDR
* „Zentraler Fanfarenzug des DTSB der DDR“
* „Zentrales Blasorchester des DTSB der DDR“
* „Zentraler Schalmeienzug des DTSB der DDR“


Beschlüsse,
'''4.2. Struktur der zentralen Klangkörper'''


=== Heftseite 9 ===
Die zentralen Klangkörper können im Ergebnis jedes Wettkampfjahres von der Zentralen Spielleutekommission in ihrer Zusammensetzung verändert werden, wenn sie den geforderten Bedingungen nicht mehr entsprechen.
— eine zielstrebige Aus- und Weiterbildung von Übungsleitern


und Kampfrichtern,
In Abstimmung zwischen der Leitung des betreffenden zentralen Klangkörpers und der ZSK sind die Kollektive zu benennen, die ab- bzw. neuberufen werden.


eine kontinuierliche und niveauvolle Anleitung und Zusammenarbeit
Zur leitungsmäßigen Absicherung aller Aufgaben hat jeder zentrale Klangkörper eine Leitung, die nur dem Sekretariat der ZSK unterstellt ist. Sie besteht aus:


mit den BFA,
# Leiter
# Stellvertreter für Kultur und Bildung
# Stellvertreter für Organisation
# Verantwortlicher Übungsleiter
# Mitglieder (entsprechend der Struktur)


— Gestaltung von Wettkämpfen im zentralen Rahmen und
=== Heftseite 13 ===


Unterstützung in den Bezirken und Kreisen,
===== 5. Die Bezirksfachausschüsse-Spielleute =====
Zur Leitung der Spielleutebewegung in den Bezirken bestehen bei den DTSB-Bezirksvorständen BFA-Spielleute. Ihre Aufgabe besteht in der kontinuierlichen Entwicklung der Spielleutebewegung im jeweiligen Territorium. Dazu gehört:


— regelmäßiges Zusammenwirken mit den Kollektiven der
* die Durchsetzung aller zentralen Beschlüsse und Maßnahmen auf politisch-ideologischem, organisatorischem und künstlerischem Gebiet,
* die zielstrebige Aus- und Weiterbildung von Übungsleitern bis zur Stufe II, ihre Vorbereitung auf den Abschluß der Stufe III und die Aus- sowie Weiterbildung von Kampfrichtern aller Genres,
* eine planmäßige Anleitung und Zusammenarbeit mit den bestehenden KFA und Sektionen,
* Vorbereitung und Durchführung von Wettkämpfen im Territorium bei ständiger Erweiterung der Wettkampfmöglichkeiten für die Kollektive aller Genres und Klassen,
* Ausbau der Bezirkskorps der Spielleute des DTSB der DDR und qualitative Verbesserung,
* Gewinnung von geeignetem Nachwuchs und Neubildung von Klangkörpern.


zentralen Klangkörper des jeweiligen Genres (Trainin-—,
Die BFA werden einerseits durch die ZSK fachspezifisch angeleitet und zu zentralen Veranstaltungen eingesetzt, unterstehen aber in politisch-ideologischer Anleitung und Kontrolle der Aufgabenerfüllung den Stellvertretern für Kultur und Bildung der DTSB-Bezirksvorstände.


lager, Weiterbildungslehrgänge u. a.),
=== Heftseite 14 ===


— Gewinnung von Nachwuchs und Bildung neuer Kollektive,
===== 6. Die Kreisfachausschüsse-Spielleute =====
Analog der Aufgabenstellung der BFA-Spielleute ergibt sich die Tätigkeit für die KFA-Spielleute in ihrem jeweiligen Territorium. Ihre Hauptaufgabe besteht im direkten Kontakt zu den Sektionen und der Entwicklung der Spielleutebewegung des DTSB der DDR durch Neubildung von Kollektiven im Kreis.


3.2.1. Kommission Technik
Sie unterstehen in jeder Beziehung dem Stellvertretenden Vorsitzenden des DTSB-Kreisvorstandes für Kultur und Bildung, werden vom BFA fachspezifisch angeleitet und nach beiderseitiger Abstimmung eingesetzt.


Für die Kommission Technik der ZSK ergeben sich aus der
===== 7. Die Sektionen-Spielleute =====
In den Sportgemeinschaften bestehen selbständige Sektionen Spielleute, die wie alle anderen Sektionen in den Sportgemeinschaften behandelt und geführt werden. Sie erhalten ihre fachspezifische Anleitung vom BFA bzw. KFA und werden entsprechend ihrer Klassifizierung eingesetzt.


Zusammensetzung und Rolle einige grundsätzliche Aufgaben.
=== Heftseite 15 ===
NOTIZEN


Hauptinhalt der Tätigkeit ist die künstlerische Entwicklung
=== Heftseite 16 ===
NOTIZEN


der Spielleutebewegung des DTSB der DDR auf der Grundlage
== Seite 7 ==


der bestehenden Traditionen unter Beachtung sowie Einbeziehung
=== Kommission Nachwuchs berichtet: ===
'''Im Ergebnis des Sportjahres 1974 konnte durch die Zentrale Spielleutekommission beim Präsidium des DTSB der DDR eingeschätzt werden, daß die Kommission Nachwuchs der ZSK ihre gestellten Aufgaben in vorbildlicher Weise erfüllte und den Forderungen der zentralen Leitung in allen Fragen am nächsten entsprach.'''


moderner Aspekte und Erkenntnisse. Das bedeutet
'''Im Verlauf der abschließenden Tagung der ZSK wurde der Arbeitsplan der Kommission Nachwuchs beraten und bestätigt, der erneut hohe Zielstellungen zum Inhalt hat. Dieses Arbeitsdokument ist zugleich beispielgebend für die Tätigkeit aller anderen Kommissionen der ZSK, die in einigen Bereichen erheblichen Nachholebedarf zu decken haben.'''
[[Datei:DerTambour1975-2-7-1.png|mini|'''DEN „KOPF“''' des Leitungskollektivs im Nachwuchsbereich bildeten in der Vergangenheit die Sportfreunde Rolf ''Lorenz'', Paul ''Müller'' und Manfred ''Krätzig'' (v. l. n. r.), hier beider Fertigstellung der Urkunden nach Abschluß der „DDR-Meisterschaft“ 1974 in Weißwasser.]]


eine ständige und enge Zusammenarbeit mit allen verantwortlichen
==== Elf Kollektive in den »Zentralen Nachwuchsspielmannszug« berufen ====
'''Auf Vorschlag der Kommission Nachwuchs bestätigte die Zentrale Spielleutekommission die Berufung von elf Nachwuchsspielmannszügen in den „Zentralen Nachwuchsspielmannszug des DTSB der DDR“ für das Sportjahr 1975.'''


Übungsleitern der einzelnen Genres, eine kontinuierliche
'''Die Berufung wurde vom Sportfreund Rolf LORENZ, Vorsitzender der Kommission Nachwuchs, im Verlauf des Stabführerlehrganges Ende Dezember 1974 in Nordhausen vorgenommen.'''


Aus- und Weiterbildung der Bezirksübungsleiter
Folgende Kollektive erhielten eine Berufung:


sowie die gründliche Analyse aller zentralen Veranstaltungen
BSG Empor Perleberg
<br />TSG Lübbenau
<br />BSG Medizin Mühlhausen
<br />BSG Traktor Pritzwalk
<br />BSG Baukema Aschersleben
<br />BSG Fortschritt Bischofswerda
<br />BSG Stahl Brandenburg I
<br />BSG Motor Altenburg
<br />SSG Großdrebnitz
<br />BSG Traktor Luisenthal
<br />BSG Chemie Geraberg


und der durchgeführten Wettkämpfe in musikalisch-technizentra
Der Berufung liegen die Wettkampfergebnisse des vergangenen Jahres und die Bereitschaft zugrunde, auf Grund dieser Leistungen zentrale Aufgaben zu lösen.


Gestalterkollektiven den Kern und wird durch
Allen Kollektiven unseren herzlichsten Glückwunsch.


geeignete, dem Anliegen entsprechende Fachkader erweitert.
==== Erfahrene Funktionäre in verantwortungsvoller Position ====
Nach gründlicher Vorbereitung hat sich nun die Kommission Nachwuchs leitungsmäßig formiert und bewährte Sportfreunde mit konkreten Tätigkeiten beauftragt.


Durch die Kommission Technik wird jährlich das Pflichtrepertoire
Danach ergibt sich folgende Zusammensetzung:


für die kommende Wettkampfsaison vorgelegt,
'''Vorsitzender'''


unter Berücksichtigung der bevorstehenden Großveranstaltungen.
:Rolf ''Lorenz'',<br />politischer Mitarbeiter im DTSB-Bundesvorstand


Zur Realisierung dieser umfangreichen Aufgaben setzt sich
'''Stellv. K und B'''


diese Kommission wie folgt zusammen:
:Wolfgang ''Kunde'',<br />BSG Medizin Mühlhausen


1. Vorsitzender (Künstlerischer Leiter)
'''Stellv. Org.'''


2. Verantwortlicher Übungsleiter der Spielmannszüge/Erwachsene
:Paul ''Müller'',<br />TSG Lübbenau


3. Verantwortlicher Übungsleiter der. Spielmannszüge/Nachwuchs
'''Verantwortlicher Übungsleiter'''


=== Heftseite 10 ===
:Bernd ''Neumann'',<br />politischer Mitarbeiter im DTSB-KV Schwedt
4. Verantwortlicher Übungsleiter der Spielmannszüge/Mädchen


5.. Verantwortlicher Übungsleiter der Fanfarenzüge
'''Verantwortlicher für Wettkämpfe'''


6. Verantwortlicher Übungsleiter der Orchester
:Fritz ''Hippe'',<br />BSG Turbine Lauta


7. Verantwortlicher Übungsleiter der Schalmeien
'''Leiter des zentralen Zuges'''


3.2.2. Kommission Nachwuchs
:Manfred ''Krätzig'',<br />BSG Baukema Aschersleben


Ihr obliegt die gesamte Nachwuchsarbeit im Bereich der
==== Bronzemedaillengewinner startet zuerst ====
Im Verlauf der Beratung der Kommission Nachwuchs wurde die Startreihenfolge der Kollektive für die „DDR-Meisterschaft“ 1975 am 20. Juli in Berlin und das „Aufstiegsturnier“ 1975 am gleichen Tag und Ort ausgelost.


Spielmannszüge des DTSB der DDR. Sie ist wie die Kommissionen
In Anwesenheit des Sektionsleiters der BSG Empor Perleberg, Sportfreund Klaus ''Dröge'', und das ist eine lobenswerte Sache dieser Kommission, daß zu jeder Beratung Vertreter von Nachwuchskollektiven eingeladen werden, um ihre Ideen und Meinungen zu hören, vollzog sich die Auslosung, die folgende Startreihenfolge brachte:


der Genres besetzt und hat als Hauptaufgabe zu
'''Sonderklasse'''


lösen:
:TSG Lübbenau<br />BSG Traktor Zabeltitz<br />BSG Empor Perleberg<br />BSG Fortschritt Bischofswerda<br />BSG Baukema Aschersleben<br />SG Kleinröhrsdorf<br />BSG Stahl Brandenburg I<br />BSG Medizin Mühlhausen<br />BSG Traktor Pritzwalk<br />SG Oberlichtenau<br />BSG Traktor Hasselfelde<br />BSG Stahl Hettstedt


— die systematische Arbeit mit allen Nachwuchskollektiven,
'''Leistungsklasse I'''


um das Leistungsniveau allseitig zu steigern und anzugleichen,
:BSG Traktor Friedland<br />BSG Motor Treuenbrietzen<br />BSG Einheit Ruhland<br />BSG Chemie Geraberg<br />BSG Traktor Luisenthal<br />SSG Großdrebnitz<br />BSG Motor Altenburg<br />BSG Motor Zeitz<br />BSG Robotron Radeberg<br />BSG Lok Oschersleben
== Seite 8 ==
[[Datei:DerTambour1975-2-8-1.png|mini|'''SPORTFREUND EGON HERRMANN''' erhält hier anläßlich des „Aufstiegsturniers“ der LK I in Mühlhausen die „Ehrenurkunde der Spielleutebewegung“ überreicht. Auch in diesem Jahr hat er mit seinem Funktionärsstab große Aufgaben zu bewältigen. Denn der BFA Erfurt ist mit der Burchführung der „DDR-Meisterschaft“ der Sonderklassenspielmannszüge in Mühlhausen beauftragt. Na dann, viel Erolg.]]


— den „Zentralen Nachwuchsspielmannszug des DTSB der‘
=== Korrekturen an der neuen Wettkampfordnung erforderlich ===
'''Nach Veröffentlichung der neuen Wettkampfordnung der Spielleute des DTSB der DDR im Oktober/November 1974 erhielten wir einige Anfragen aus Kollektiven, die darauf hindeuteten, daß einige Aussagen nicht so verstanden wurden, wie es die Autoren beabsichtigten.'''


DDR“ als repräsentativen Klangkörper jederzeit leistungsfähig
Wir bitten deshalb alle Spielleute, die folgenden Korrekturen unbedingt in der letzten Fassung der Wettkampfordnung vorzunehmen, da sie mit ihrer Veröffentlichtung in Kraft treten.


zu gestalten und innerhalb dieses Kollektivs eine
'''Punkt 1.6.4.'''


beispielgebende politisch-ideologische Arbeit zu organisieren,
Es muß richtig in der 1. Zeile heißen: Kürmärsche, die nicht im '''Marschalbum I''' gedruckt veröffentlicht sind... und in der 19. Zeile muß es heißen: Alle Kürmärsche, die nicht im '''Marschalbum I enthalten oder nicht als zentrale Fassung bei der Kommission Spielmannszüge''' erschienen sind, müssen für...


' die .Wettkämpfe auf jeder Ebene zu einem Erfolgserlebnis
'''Punkt 1.8.2.'''


und Stimulator des Leistungsniveaus zu führen.
Es muß richtig heißen: Die Kollektive (nur Sonderklasse und Leistungsklasse I '''Nachwuchs-''' sowie '''Erwachsenenspielmannszüge,''' Leistungsklasse I Fanfarenzüge und Leistungsklasse Schalmeien) müssen im...


Das verlangt eine gute Abstimmung mit den Verantwortlichen
'''Punkt 1.9.4.'''


für Nachwuchs in den BFA sowie eine planmäßige Durchführung
Der Absatz muß richtig beginnen: '''Diese haben''' das Recht...


von Lehrgängen für Übungsleiter dieser Kollektive,
'''Punkt 2.3.7.'''


von Wochenendübungen in Stützpunkten und zentralen Trainingslagern.
Im ersten Kommandostrich muß zugefügt werden: ... Messing (gold-gelb), '''„Baß“-Bogen können verwendet werden.'''


3.2.3. Kommission Kampfrichter
'''Dafür ist der dritte Kommandostrich''' zu ''streichen''.


10
'''Punkt 4.3.6.'''


Sie zeichnet in Verbindung mit’ der Kommission Aus- und
Auf Seite 37 ist der letzte Satz zu korrigieren: ... nur in die Leistungsklasse '''II.'''


Weiterbildung für die Qualifizierung aller Kampfrichter verantwortlich.
'''Punkt 5.4.'''


In ihr sind die Leiter der AG Kampfrichter der
Im fünften Absatz ist der letzte Satz zu ergänzen: ... Zug '''dieser Klassen''' in den Bezirken...


Fachbereiche vertreten.
'''Punkt 5.5.1.'''


Der Einsatz der Kampfrichter zu Wettkämpfen aller Art erfolgt
Im fünften Absatz muß es richtig heißen: '''Danach zweimaliges Locken (Soloschlag der großen Trommel auf dem 5. Takt der zweiten Locke) und der Kürmarsch folgt in der Bewegung. Vorhandene Ritartandostellen sind dabei im Tempo 114 zu spielen.'''


von dieser Kommission, die nach Abschluß einer Wettkampfsaison
=== kurz berichtet: ===
'''SCHWEDT''' — Einen Übungsleiterlehrgang für Spielmannszüge führte der BFA Spielleute im Bezirk Frankfurt (Oder) durch.


eine schriftliche Einschätzung des Bereiches
Auf Grund guter persönlicher Vorbereitungen der Teilnehmer konnten zwei Sportfreunde den Übungsleiternachweis Stufe II und sechs der Stufe I erwerben.


Kampfrichter erarbeitet und Vorschläge für die kommende
'''SCHÖNBORN''' — Die Stabführerin '''Carola CAL''' vom Spielmannszug der BSG Chemie Schönborn ging mit Sportfreund '''Helmuth ZSCHÖRNER''' vom gleichen Kollektiv den Bund der Ehe ein. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute im weiteren gemeinsamen Leben.


Saison unterbreitet. >
'''COTTBUS''' — Aus Anlaß des 25. Jahrestages der Gründung der DDR und im Ergebnis guter Leistungen in der Erfüllung der Wettbewerbsaufgaben im Sportjahr 1974 wurde der '''BFA Spielleute Cottbus''' vom DTSB-Bezirksvorstand Cottbus mit einer '''„EHRENURKUNDE DES BEZIRKSVORSTANDES“''' ausgezeichnet. Gratulation an alle Spielleute des Energiebezirkes.


Sie allein ist berechtigt, Kampfrichter für eine höhere Aufgabe
=== «Auswahlspielmannszug« ===
'''Der neugegründete „AUSWAHLSPIELMANNSZUG“, der ursprünglich an der V. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR im Juli 1975 in Berlin teilnehmen sollte, übernimmt die Mitgestaltung der Miniaturschau für die Sportschau des DTSB der DDR im August 1975 in Berlin.'''


oder Abstufung vorzuschlagen.
'''Aus diesem Grund, und wir bitten alle Sportfreunde dieses Auswahlklangkörpers davon Kenntnis zu nehmen, entfällt die Teilnahme an der Spartakiade.'''


=== Heftseite 11 ===
'''Das Kollektiv wird vom 16. bis 30. August 1975 ein Trainingslager absolvieren und am 29. August 1975 in Berlin die Miniaturschau des „ÜV Musikschau“ gestalten.'''


=== Heftseite 12 ===
=== Terminkorrekturen ===
Auf Grund zentraler Maßnahmen wurden zwei Terminkorrekturen im Jahressportterminkalender notwendig, die wir hiermit zur Kenntnis geben möchten:


=== Heftseite 13 ===
Die vorgesehene Anleitung der Stellvertreter für Kultur und Bildung der BFA-Spielleute findet '''nicht am 17., sondern erst am 18. April''' statt. Zeit und Ort werden mit der Einladung mitgeteilt.


=== Heftseite 14 ===
Das „Aufstiegsturnier“ für Fanfarenzüge des DTSB der DDR findet '''nicht am 17./18. Mai, sondern schon am 9./10. Mai 1975''' in Hoyerswerda statt, wie es bereits in der Ausschreibung veröffentlicht wurde.


=== Heftseite 15 ===
=== Oderbezirk mit weiterem Auftrieb ===
NOTIZEN
Ein Pokalturnier von beispielgebender Durchführung führte der Bezirk Frankfurt (Oder) in Oderberg durch. Mit einem eigenen Kampfgericht und vorbildlicher Gesamtorganisation ist das ein weiterer Schritt nach vorn.


=== Heftseite 16 ===
Den Pokal erkämpfte sich die BSG MOTOR ODERBERG mit 45.8 Punkten bei den Erwachsenen und 36.9 Punkten beim Nachwuchs.
NOTIZEN


== Seite 7 ==
Weitere Ergebnisse:
{| class="wikitable"
| colspan="3" |''Erwachsene''
|-
|2.
|BSG Turbine Eberswalde
|44.70 Pkt.
|-
|3.
|SG Hohenwutzen
|35.25 Pkt.
|-
|4.
|BSG Tiefbau Frankfurt/O.
|34.70 Pkt.
|-
| colspan="3" |''Nachwuchs''
|-
|2.
|BSG Turbine Eberswalde
|36.55 Pkt.
|}
Außer Konkurrenz startend, erreichten die Kollektive BSG Motor Oderberg II 17.7 Punkte und die BSG Aufbau Biesenthal 11.85 Punkte.


== Seite 8 ==
'''Bernd Neumann'''
----Herausgeber: Zentrale Spielleutekommission im DTSB, Berlin — Chefredakteur: Bernd Schenke — Veröffentlicht unter der Lizenz-Nr. 698 des Presseamtes beim Vorsitzenden des Ministerrates der DDR — Satz und Druck: VEB typodruck Döbeln III-8-4
[[Kategorie:Der Tambour]]
[[Kategorie:Der Tambour]]

Aktuelle Version vom 26. Januar 2026, 09:38 Uhr

Dies ist die originale Wiedergabe der entsprechenden Einzel-Ausgabe von "der tambour" zum Zweck der einfachen Durchsuchbarkeit. Aus archivarischen Gründen wurde bewusst darauf verzichtet, Wortlaute zu ändern. Für die Inhalte sind die entsprechenden Original-Autoren verantwortlich. Ansichten, Meinungen oder Aufrufe spiegeln die damaligen Gegebenheiten wider und nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers!


7. Jahrgang, Ausgabe Februar 1975

Scan der Original-Ausgabe als PDF

Seite 1

„VERDIENSTPLAKETTE DES DTSB DER DDR« an Sportfreund Hans Brückner verliehen

Anläßlich seines 65. Geburtstages am 19. Februar hat das Präsidium des Bundesvorstandes des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR dem Stellvertretenden Vorsitzenden der Zentralen Spielleutekommission, unserem verehrten Sportfreund HANS BRÜCKNER, die „Verdienstplakette des DTSB der DDR“ verliehen.

Fortsetzung auf Seite 2

Mut gehört nun einmal zum Risiko

  • Erster Stabführerlehrgang im Nachwuchsbereich
  • Vorbildliche Organisation brachte den Erfolg

Als sich das Sportjahr 1974 zum Ende neigte, gingen die Jüngsten der Stabführer unserer Spielmännszüge auf Reisen. In Mühlhausen war ein Stabführerlehrgang vorbereitet worden der dazu beitragen sollte, die Klarheit und vor allem Einheitlichkeit der Stabführung im Sportjahr 1975 in den Nachwuchskollektiven durchzusetzen. Das bisherige Stiefkind mit seinen vielen individuellen Varianten mußte verschwinden.

Von den 32 eingeladenen Kollektiven der Sonderklasse, Leistungsklasse I und II sowie den Spitzenzügen der Allgemeinen Klasse reisten 27 Kinder an, 2 waren rechtzeitig entschuldigt und nur 3 Kollektive waren trotz vorheriger Zusage (Hettstedt, Hirschfeld und Geraberg) nicht erschienen.

Fortsetzung auf Seite 2

Freunschaftliche Verbindungen zu den Kollektiven

die an der „DDR-Bestenermittlung“ der Fanfarenzüge in Potsdam teilnahmen, hatten die Werktätigen der größten Betriebe des Bezirkes. Sie ließen sich nicht nehmen, im Rahmen der Siegerehrung ihre „Paten“ mit Geschenken an das Zusammensein zu erinnern. Eine freundliche Geste, die sich auch anderswo in den vergangenen Jahren erfolgreich bewährt hat.

Nachruf

Nach langer schwerer Krankheit ist der langjährige Vorsitzende der Bezirksspielleutekommission Magdeburg und Sektionsleiter der BSG Aufbau Magdeburg, unser Sportfreund und Genosse

OTTO MUHS

am 26. Januar 1975 im Alter von 69 Jahren verstorben.

Er zählte zu den ältesten Funktionären unserer Spielleutebewegung.

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

LETZTE MELDUNG

Auf Grund vielseitiger Erfordernisse macht sich eine terminliche Verlegung der Bezirksmeisterschaften des BEZIRKES GERA notwendig.

Der Wettkampf findet nun am 17. und nicht am 10. Mai 1975 statt.

Seite 2

ZUM HECHT IM KARPFENTEICH wurde das Kollektiv der BSG Lok Nordhausen im Sportjahr 1974. Gerade diesem Zug hatte man die wenigsten Chancen einer vorderen Plazierung zugetraut und die Harzer Mädchen und Jungen straften alle Lügen. Der dritte Platz bei den besten DTSB-Fanfarenzügen war ein überaus verdienter und großer Erfolg des sich überdurchschnittlich entwickelnden Kollektivs.

Fortsetzung von Seite 1

VERDIENSTPLAKETTE...

Auch der Vizepräsident des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR, Genosse Hannes Rech, hat dem Jubilar ein Glückwunschschreiben übermittelt, in dem er seine jahrelangen Verdienste würdigt und ihm weiterhin Gesundheit und Schaffenskraft wünscht.

Vom Sektor Spielleute des DTSB-Bundesvorstandes wurden im Namen aller Spielleute, vorrangig natürlich der Sportfreunde der SG Mittenwalde, dem Sportfreund Brückner herzliche Glückwünsche übermittelt. Gleichzeitig wird ihm für seine aufopferungsvolle und erfolgreiche Tätigkeit bei der Entwicklung der Spielleutebewegung des DTSB der DDR gedankt und ihm viel Erfolg in seiner verantwortungsvollen Arbeit in den Leitungen der Spielleute gewünscht.

Für seine bisherigen Verdienste wurde Sportfreund Brückner mit der „Ehrennadel des DTSB“ im Gold, der „Ehrenurkunde der Spielleute des DTSB der DDR“ und anderen staatlichen sowie gesellschaftlichen Auszeichnungen („Aktivist“, „Sozialistisches Kollektiv“) geehrt.

Fortsetzung von Seite 1

Mut gehört...

Bei bester Verpflegung, guter Unterkunft und interessanter Freizeitgestaltung (so war die Meinung der Kinder) wurde das Lager in Nordhausen zu einem vollen Erfolg. Ja, der Ort ist kein Fehler, sondern das Ergebnis einer Vielzahl unglücklicher Zufälle und Umstände, die zur Sperrung der Mühlhäuser Objekte aus gesundheitlichen Gründen führten. (Anm. der Red.: Dank unermüdlicher und vorbildlicher Einsatzbereitschaft gelang es den Verantwortlichen des Lehrganges trotz einer Zeit von nur 24 Stunden die Durchführung abzusichern. Wenn man berücksichtigt, daß das in einer anderen Stadt erfolgte, kann sich jeder ein Bild der umfangreichen Arbeit machen. Deshalb an dieser Stelle einen besonderen Dank an die Sportfreunde Lorenz, Wiedenroth, Günnel, Ahlborn und Krätzig, die auf den verschiedensten Bahnhöfen für die richtige Lenkung und Betreuung sowie an anderen Stellen tätig waren.)

Auf der Grundlage des „Ausbildungs-ABC für Spielmannszüge“ erfolgte die theoretische und praktische Ausbildung, die durch schriftliches Material wesentlich erleichtert wurde.

Gleichzeitig zu den Fragen der Stabführung vermittelten die leitenden Sportfreunde den Kindern einen Leitfaden der gesamten Ausbildungsproblematik bis hin zur Aufgabe des Stabführers als musikalischer Leiter während des Spiels und der Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen.

Hierbei gab es innerhalb der Diskussion wertvolle Anregungen und Hinweise, auf die wir in der nächsten Ausgabe näher eingehen wollen, da sie es wert sind, allseitig diskutiert zu werden. In diesem Zusammenhang erfolgen auch noch einige Einschätzungen zum Lehrgang selbst.

Rolf Lorenz

Aktuelle Informationen *** Aktuelle Informationen ***

BERLIN — Anläßlich des 15jährigen Gründungsjubiläums wurde der Traditionsschalmeienkapelle „Ernst Thälmann“ der SG DYNAMO HOHENSCHÖNHAUSEN vom Ministerium für Kultur der Titel „Hervorragendes Volkskunstkollektiv der DDR“ verliehen.

GERNRODE — Einen herzlichen Glückwunsch zum 60. Geburtstag möchten wir nachträglich nach Gernrode zum Spielmannszug der BSG Aufbau schicken.

Dort feierte Sportfreund WALTER GÄNSICKE dieses Jubiläum. Seine besonderen Verdienste neben der Tätigkeit als Stabführer im Heimatkollektiv hat Sportfreund Gänsicke in seiner Eigenschaft als Übungsleiter des Mädchenspielmannszuges der BSG Empor Quedlinburg sowie beim Aufbau des „Zentralen Mädchenspielmannszuges des DTSB der DDR“ nachzuweisen.

Wir wünschen ihm weiterhin alles Gute, Gesundheit und Schaffenskraft.

GERABERG - Als zweites Kollektiv in der Spielleutebewegung konnten die Sportfreundinnen und Sportfreunde der BSG CHEMIE GERABERG im Bezirk Suhl mit dem Titel „Sektion der vorbildlichen Arbeit in der Spielleutebewegung“ ausgezeichnet werden. Dazu unseren herzlichsten Glückwunsch. Mehr über die Erfolge der Geraberger berichten wir im März.

ROSSLAU — Seinen 50. Geburtstag feierte der Vorsitzende des BFA Halle, Sportfreund KARL-HEINZ SEIFERT. Wir wünschen ihm für die kommenden Jahre alles Gute und Schaffenskraft sowie Erfolge mit seinem Spielmannszug der BSG Chemie Rodleben.

MITTENWALDE — Goldene Hochzeit und 50jähriges Jubiläum als Spielmann konnte unser Sportfreund WILLY SCHNEIDER im Januar feiern. Der 73 Jahre alte Spielmann vom Kollektiv der SG Mittenwalde nimmt heute noch an den Übungsstunden teil.

Im Namen seines Zuges wünschen wir ihm und seiner Gattin noch viele schöne gemeinsame Jahre und beste Gesundheit.

RERIK — Die Kampfrichterobmänner der Bezirke und zentralen Kommissionen nahmen Ende 1974 in der Sportschule Rerik an einem Sonderseminar teil, das sich ausschließlich mit Problemen der Wettkampftätigkeit und der richtigen Anwendung der neuen Wettkampfordnung beschäftigte. Die umfangreichen Informationen werden sich positiv bei der Ausbildung in den Bezirken und der Abwicklung der Wettkämpfe 1975 auswirken.

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Die Seiten waren so gestaltet, dass man sie durchneiden und falten musste, um so ein kleines Heft zu erhalten. Da die Seiten dieses Heftchens aber dafür auch in einer anderen Reihenfolge aufgedruckt wurden, wird hier zur besseren Lesberkeit die Reihenfolge verwendet, die sich mit dem Falten des Heftchens korrekterweise ergeben würde.

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GESCHÄFTSORDNUNG

der Zentralen Spielleutekommission beim Präsidium des DTSB der DDR

1. Führung und Leitung der Spielleutebewegung des DTSB der DDR

1.1. Zentral

Die Spielleutebewegung des DTSB der DDR wird zentral durch die „Zentrale Spielleutekommission beim Präsidium des DTSB der DDR“ vertreten.

Sie erhält vom Sektor Spielleute der Abteilung Propaganda/Kultur des DTSB-Bundesvorstandes die politisch-ideologische, organisatorische sowie künstlerische Anleitung und ist ihm rechenschaftspflichtig.

1.2. Bezirke

In den Bezirken bestehen „Bezirksfachausschüsse Spielleute“, die den Charakter von Kommissionen tragen. Sie unterstehen dem Stellvertretenden Vorsitzenden des DTSB-Bezirksvorstandes für Kultur und Bildung und erhalten ihre fachspezifische Anleitung und Aufgabenstellung durch die Zentrale Spielleutekommission.

1.2. Kreise

In den Kreisen bestehen „Kreisfachausschüsse Spielleute“, die den Charakter von Kommissionen tragen. Sie unterstehen dem Stellvertretenden Vorsitzenden des DTSB-Kreisvorstandes für Kultur und Bildung und erhalten ihre fachspezifische Anleitung und Aufgabenstellung vom BFA-Spielleute.

1.4. Sektionen

In den Sportgemeinschaften bestehen „Sektionen Spielleute“, die den gleichen Charakter wie alle anderen Sektionen der Sportgemeinschaften tragen. Sie erhalten ihre fachspezifische Anleitung und Aufgabenstellung vom zuständigen KFA- bzw. BFA-Spielleute.

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2. Struktur der Spielleutebewegung des DTSB der DDR

2.1. Struktur der „ZENTRALEN SPIELLEUTEKOMMISSION beim Präsidium des DTSB der DDR“

Die ZSK ist funktionsmäßig mit folgenden Bereichen besetzt:

  1. Vorsitzender
  2. Stellv. Vorsitzender für Kultur und Bildung
  3. Stellv. Vorsitzender für musikalisch-technische Entwicklung
  4. Stellv. Vorsitzender für Aus- und Weiterbildung
  5. Sekretär
  6. Künstlerischer Leiter
  7. Finanzverantwortlicher
  8. Vorsitzender der Kommission Spielmannszüge
  9. Vorsitzender der Kommission Fanfarenzüge
  10. Vorsitzender der Kommission Orchester
  11. Vorsitzender der Kommission Nachwuchs
  12. 6 Mitglieder

Die ZSK tritt in der Regel jährlich viermal zusammen. Sie kontrolliert die Erfüllung der zentralen Aufgabenstellungen auf der Grundlage des Jahres- und Perspektivplanes, analysiert durchgeführte Veranstaltungen und legt die nächsten Maßnahmen für den Gesamtbereich der Spielleute des DTSB der DDR in Beschlüssen fest.

Zwischen den Tagungen der ZSK nimmt ein Sekretariat die Kontroll- und Weisungsfunktionen wahr, das in der Regel monatlich zusammenkommt.

Es wird gebildet vom:

  1. Vorsitzenden der ZSK
  2. Stellv. Vorsitzenden für Kultur und Bildung
  3. Stellv. Vorsitzenden für musikalisch-technische Entwicklung
  4. Stellv. Vorsitzenden für Aus- und Weiterbildung
  5. Sekretär
  6. Künstlerischen Leiter
  7. Vorsitzenden der Kommission Nachwuchs
  8. Leiter der Kommission Kampfrichter

Das Sekretariat trifft seine Entscheidungen auf der Grundlage der Beschlüsse der ZSK und ist auf dieser Ebene weisungsberechtigt.

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2.2. Struktur der „BEZIRKSFACHAUSSCHÜSSE-Spielleute“

Die BFA-Spielleute sind analog der Zentralen Spiclleutekommission funktionsmäßig besetzt:

  1. Vorsitzender
  2. Stellv. Vorsitzender für Kultur und Bildung
  3. Stellv. Vorsitzender für Organisation
  4. Bezirksübungsleiter
  5. Kampfrichterobmann
  6. Verantwortlicher für Nachwuchs
  7. Verantwortlicher für Spielmannszüge
  8. Verantwortlicher für Fanfarenzüge
  9. Verantwortlicher für Orchester
  10. Finanzverantwortlicher

Die BFA treten in der Regel monatlich, jedoch mindestens achtmal im Jahr zusammen. Sie kontrollieren die Erfüllung der Aufgabenstellungen und legen weitere Maßnahmen für eine kontinuierliche Entwicklung auf allen Gebieten innerhalb des Territoriums fest.

2.3 Struktur der „KREISFACHAUSSCHÜSSE-Spielleute“

Die KFA-Spielleute sind in Kreisen zu bilden, in denen mehr als drei Sektionen Spielleute bestehen. Sie nehmen die Führung und Leitung dieser Kollektive auf der Grundlage vorgegebener Kriterien des BFA und der eigenen Planung wahr.

Sie setzen sich zusammen aus:

  1. Vorsitzender
  2. Stellvertreter
  3. Verantwortlicher Übungsleiter
  4. 3 bis 5 Mitglieder

Die KFA treten in der Regel monatlich zusammen, um die Aufgabenstellung zu kontrollieren und Maßnahmen für die Entwicklung der Spielleutebewegung im Territorium, vorrangig Bildung neuer Kollektive und Gewinnung von Nachwuchs, festzulegen.

2.4. Struktur der „SEKTIONEN-Spielleute“

Die Sektionen-Spielleute in den Sportgemeinschaften unterscheiden sich nicht von den anderen Sektionen. Die Funktionsbesetzung ist ihnen angeglichen.

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2.6. Tätigkeitsmerkmale der Mitglieder der „Zentralen Spielleutekommission beim Präsidium des DTSB der DDR“

2.6.1. Vorsitzender

Er ist ehrenamtlicher Funktionär und verfügt über eine abgeschlossene Berufsausbildung und anschließende berufliche Qualifikation. Ihm obliegt in ständiger Abstimmung mit dem Sektor Spielleute des DTSB-Bundesvorstandes die Interessenvertretung der Spielleutebewegung des DTSB der DDR bei allen gegebenen Anlässen.

Seine politische und fachliche Bildung befähigen ihn, Entscheidungen mit vorzubereiten und durchsetzen zu helfen.

Als Vorsitzender der Zentralen Spielleutekommission ist er Mitglied des Sekretariats der ZSK und somit für die kontinuierliche Arbeitsweise in allen Bereichen mit verantwortlich. Auf der Grundlage gefaßter Beschlüsse ist er allen ehrenamtlichen Leitungsebenen der Spielleutebewegung des DTSB der DDR weisungsberechtigt.

2.6.2. Stellvertretender Vorsitzender für Kultur und Bildung

Die gesamte politisch-ideologische sowie geistig-kulturelle Betätigung innerhalb der Spielleutebewegung des DTSB der DDR unterliegt seiner Anleitung und Kontrolle auf der Grundlage vorhandener Beschlüsse und Pläne. Dazu gehören die Zusammenarbeit mit den Kommissionen der ZSK, mit den BFA sowie Leitungen der zentralen Klangkörper und zeitweiligen Leitungen für Trainingslager oder Delegationen der Spielleute.

Er ist ehrenamtlicher Funktionär, der zum Sekretariat der ZSK gehört und vor allem seine Tätigkeit auf die Durchsetzung der Einheit von politisch-ideologischer und fachspezifischer Arbeit bezieht.

2.6.3. Stellvertretender Vorsitzender für musikalisch-technische Entwicklung

Durch ein vielseitiges theoretisches und praktisches Können sollte er in der Lage sein, die Entwicklung der Spielleutebewegung in allen Bereichen zu koordinieien und mit den verantwortlichen Übungsleitern der einzelnen Genres Vorschläge für künftige Tendenzen zu unterbreiten.

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Er wirkt eng mit der Kommission Technik der ZSK und zeitweilig bestehenden Gestalterkollektiven zusammen, um prinzipielle Probleme der künstlerischen Entwicklung in der Spielleutebwegung des DTSB der DDR durchzusetzen.

Durch seine Mitarbeit im Sekretariat der ZSK hat er Anteil an allen Entscheidungen und kann sie entsprechend seiner fachlichen Aufgabenstellung beeinflussen.

2.6.4. Stellvertretender Vorsitzender für Aus- und Weiterbildung

Die straffe Organisierung der Aus- und Weiterbildung verlangt entsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten, die vor allem in politisch-ideologischer sowie pädagogischer Richtung liegen.

In Verbindung mit der Kommission Aus- und Weiterbildung der ZSK ist die gesamte Schulung der Übungsleiter und Kampfrichter zu koordinieren. Das trifft zu für die Tätigkeit in den Kreisen und Bezirken und endet im zentralen Bereich. Die ständige Kontrolle der Lehrgangstätigkeit, die Einhaltung des Lehrprogramms, niveauvolle Lehrpläne und Prüfungen, der geeignete Einsatz der Kader, ihre Qualifizierung und die Erfüllung der Vorgaben durch die Kommissionen bzw. BFA sind die vorrangigsten Aufgaben. In seiner Eigenschaft als Sekretariatsmitglied hat er auftretende Unzulänglichkeiten sofort mitzuteilen und Vorschläge zur Veränderung darzulegen.

2.6.5. Sekretär (Sektorenleiter)

Der Sekretär der ZSK ist als Sektorenleiter im DTSB-Bundesvorstand hauptamtlich tätig.

Ihm obliegt die gesamte Führung und Leitung der Spielleutebewegung des DTSB der DDR.

Er leitet die Arbeit im Sektor Spielleute des DTSB-Bundesvorstandes, bereitet Beschlüsse vor, kontrolliert eingeleitete Maßnahmen und führt die Beratungen der ZSK und ihres Sekretariats.

Bei Großveranstaltungen der Spielleute oder denen, wo Spielleute des DTSB der DDR beteiligt sind, ist er für die politisch-organisatorische Absicherung und Leitung verantwortlich.

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Er hat zu sichern, daß in allen Leitungsebenen der Spielleute eine kontinuierliche und planmäßige Arbeit erfolgt und der Charakter sowie die politische Aufgabenstellung der Spielleute im DTSB der DDR zum Ausgangspunkt aller Handlungen wird.

2.6.6. Künstlerischer Leiter

Die gesamte künstlerische Entwicklung der Spielleutebewegung des DTSB der DDR in allen Genres liegt in seinem Tätigkeitsbereich.

Das schließt die Ausbildung von verantwortlichen Übungsleitern der BFA und zentralen Klangkörpern ebenso ein wie die systematische Arbeit mit den Bezirkskorps des DTSB der DDR.

Er leitet in zentralen Trainingslagern und bei Großveranstaltungen die Einstudierungen bzw. Ausbildung und unterbreitet der ZSK geeignete Maßnahmen zur ständigen Verbesserung des künstlerischen Leistungsniveaus vor.

2.6.7. Finanzverantwortlicher

Auf Grund seiner beruflichen Qualifikation verfügt er über entsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten der Finanzverwaltung.

Zu seinen Aufgaben gehört die Unterstützung bei der Aufstellung aller Finanzpläne der zentralen Leitungen, ihrer Kontrolle und richtigen Anwendung der finanziellen Mittel.

2.6.8. Vorsitzende der Kommission

Sie leiten die Arbeit ihrer Kommissionen auf der Grundlage der bestätigten Arbeitspläne für das Jahr bzw. einen bestimmten Zeitraum.

Die Durchsetzung gefaßter Beschlüsse und die Einhaltung der Organisationsprinzipien gehören ebenso wie die kontinuierliche Entwicklung des jeweiligen Genres zu den Hauptaufgaben.

Besonderes Augenmerk ist auf die Nachwuchsarbeit, die Aus- und Weiterbildung sowie das Zusammenwirken von politischer und künstlerischer Aktivität zu legen.

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Sie leiten die Vorsitzenden der Arbeitsgruppen an und sorgen für eine gute Verbindung zu den BFA sowie zentralen Klangkörpern ihres Genres.

2.6.9. Mitglieder der ZSK

Sie vertreten in der Regel bestimmte Bereiche der Spielleutebewegung des DTSB der DDR (BFA, Zentrale Klangkörper, Sektionen usw.).

Ihre Aufgaben in der ZSK bestehen in der Interessenvertretung dieser Bereiche bei Entscheidungen, aber auch in Hinweisen und Ideenskizzen zur Verbesserung der Führungs- und Leitungstätigkeit.

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3. Die Kommissionen der „Zentralen Spielleutekommission“

Zur allseitigen Verwirklichung der Beschlüsse für die Spielleutebewegung des DTSB der DDR bestehen bei der Zentralen Spielleutekommission verschiedene Unterkommissionen. Sie haben ihre Hauptaufgabe in der Spezifizierung aller Maßnahmen für die jeweiligen Genres, die Durchsetzung, Kontrolle und Unterbreitung geeigneter Vorschläge für die Verbesserung der Tätigkeit.

3.1. Struktur der Kommissionen (Spielmanns- und Fanfarenzüge, Orchester, Nachwuchs)

Die Kommissionen sind funktionsmäßig so besetzt, daß sie jederzeit in der Lage sind, ihnen übertragene Aufgaben in der erforderlichen Qualität zu erfüllen.

  1. Vorsitzender
  2. Stellv. Vorsitzender für Kultur und Bildung
  3. Stellv. Vorsitzender für Organisation
  4. Verantwortlicher Übungsleiter
  5. Leiter des zentralen Klangkörpers
  6. Kampfrichterobmann
  7. Verantwortlicher für Wettkämpfe
  8. Verantwortlicher für Aus- und Weiterbildung

Die Kommissionen treten in der Regel viermal im Jahr nach den Tagungen der Zentralen Spielleutekommissionen zusammen.

3.2. Aufgaben der Kommissionen (Spielmanns- und Fanfarenzüge sowie Orchester)

Die Arbeit der Kommissionen basiert auf den Jahresarbeitsplänen der ZSK und der Kommissionspläne. Sie ordnet sich in das Gesamtwirken innerhalb der Spielleutebewegung des DTSB der DDR ein und reicht bis in die Sektionen.

Die einzelnen Aufgabengebiete sind:

  • Vorbereitung und Durchführung geeigneter Maßnahmen zur politisch-ideologischen, organisatorischen und künstlerischen Qualitätssteigerung auf der Grundlage zentraler Beschlüsse,

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  • eine zielstrebige Aus- und Weiterbildung von Übungsleitern und Kampfrichtern,
  • eine kontinuierliche und niveauvolle Anleitung und Zusammenarbeit mit den BFA,
  • Gestaltung von Wettkämpfen im zentralen Rahmen und Unterstützung in den Bezirken und Kreisen,
  • regelmäßiges Zusammenwirken mit den Kollektiven der zentralen Klangkörper des jeweiligen Genres (Trainingslager, Weiterbildungslehrgänge u. a.),
  • Gewinnung von Nachwuchs und Bildung neuer Kollektive.

3.2.1. Kommission Technik

Für die Kommission Technik der ZSK ergeben sich aus der Zusammensetzung und Rolle einige grundsätzliche Aufgaben. Hauptinhalt der Tätigkeit ist die künstlerische Entwicklung der Spielleutebewegung des DTSB der DDR auf der Grundlage der bestehenden Traditionen unter Beachtung sowie Einbeziehung moderner Aspekte und Erkenntnisse. Das bedeutet eine ständige und enge Zusammenarbeit mit allen verantwortlichen Übungsleitern der einzelnen Genres, eine kontinuierliche Aus- und Weiterbildung der Bezirksübungsleiter sowie die gründliche Analyse aller zentralen Veranstaltungen und der durchgeführten Wettkämpfe in musikalisch-technischer Beziehung.

Die Kommission Technik verkörpert in allen zu bildenden zentralen Gestalterkollektiven den Kern und wird durch geeignete, dem Anliegen entsprechende Fachkader erweitert. Durch die Kommission Technik wird jährlich das Pflichtrepertoire für die kommende Wettkampfsaison vorgelegt, unter Berücksichtigung der bevorstehenden Großveranstaltungen.

Zur Realisierung dieser umfangreichen Aufgaben setzt sich diese Kommission wie folgt zusammen:

  1. Vorsitzender (Künstlerischer Leiter)
  2. Verantwortlicher Übungsleiter der Spielmannszüge/Erwachsene
  3. Verantwortlicher Übungsleiter der Spielmannszüge/Nachwuchs

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  1. Verantwortlicher Übungsleiter der Spielmannszüge/Mädchen
  2. Verantwortlicher Übungsleiter der Fanfarenzüge
  3. Verantwortlicher Übungsleiter der Orchester
  4. Verantwortlicher Übungsleiter der Schalmeien

3.2.2. Kommission Nachwuchs

Ihr obliegt die gesamte Nachwuchsarbeit im Bereich der Spielmannszüge des DTSB der DDR. Sie ist wie die Kommissionen der Genres besetzt und hat als Hauptaufgabe zu lösen:

  • die systematische Arbeit mit allen Nachwuchskollektiven, um das Leistungsniveau allseitig zu steigern und anzugleichen,
  • den „Zentralen Nachwuchsspielmannszug des DTSB der DDR“ als repräsentativen Klangkörper jederzeit leistungsfähig zu gestalten und innerhalb dieses Kollektivs eine beispielgebende politisch-ideologische Arbeit zu organisieren,
  • die Wettkämpfe auf jeder Ebene zu einem Erfolgserlebnis und Stimulator des Leistungsniveaus zu führen.

Das verlangt eine gute Abstimmung mit den Verantwortlichen für Nachwuchs in den BFA sowie eine planmäßige Durchführung von Lehrgängen für Übungsleiter dieser Kollektive, von Wochenendübungen in Stützpunkten und zentralen Trainingslagern.

3.2.3. Kommission Kampfrichter

Sie zeichnet in Verbindung mit der Kommission Aus- und Weiterbildung für die Qualifizierung aller Kampfrichter verantwortlich. In ihr sind die Leiter der AG Kampfrichter der Fachbereiche vertreten.

Der Einsatz der Kampfrichter zu Wettkämpfen aller Art erfolgt von dieser Kommission, die nach Abschluß einer Wettkampfsaison eine schriftliche Einschätzung des Bereiches Kampfrichter erarbeitet und Vorschläge für die kommende Saison unterbreitet.

Sie allein ist berechtigt, Kampfrichter für eine höhere Aufgabe oder Abstufung vorzuschlagen.

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3.2.4. Kommission Aus- und Weiterbildung

Die gesamte Aus- und Weiterbildung der Übungsleiter sowie Kampfrichter wird von dieser Kommission koordiniert. Auf der Grundlage des gültigen Lehrprogramms für Übungsleiter und der Kampfrichterausbildungs- und -prüfungsordnung bestätigt sie die notwendigen Lehrpläne für alle Lehrgänge und kontrolliert ihre ordnungsgemäße Durchführung.

In engster Abstimmung mit den Kommissionen aller Genres schlägt sie geeignete Kader für eine höhere Qualifikation vor bzw. überprüft ihren Einsatz nach abgeschlossenen Lehrgängen.

Zum Abschluß eines Wettkampfjahres erarbeitet sie eine Übersicht zur Aus- und Weiterbildung innerhalb der Spielleutebewegung des DTSB der DDR und schlägt notwendige Maßnahmen für die Perspektive vor.

In der Kommission arbeiten Vertreter aller Fachbereiche mit.

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3. Die zentralen Klangkörper des DTSB der DDR

Um den Deutschen Turn- und Sportbund der DDR bei gesellschaftspolitischen Höhepunkten zu vertreten, verfügt die Spielleutebewegung des DTSB der DDR über zentrale Klangkörper.

Sie setzen sich aus den leistungsstärksten Kollektiven der einzelnen Genres zusammen und sind als Repräsentationskollektive nach entsprechenden Plänen kontinuierlich zu entwickeln.

Sie unterstehen in der Anleitung und ihrem Einsatz direkt dem Sekretariat der ZSK.

Die Leiter dieser Klangkörper sind Mitglieder der einzelnen Kommissionen, in denen ihr Genre vertreten ist.

4.1. Bezeichnung der zentralen Klangkörper

  • „Auswahlspielmannszug des DTSB der DDR“
  • „Zentraler Nachwuchsspielmannszug des DTSB der DDR“
  • „Zentraler Mädchenspielmannszug des DTSB der DDR
  • „Zentraler Fanfarenzug des DTSB der DDR“
  • „Zentrales Blasorchester des DTSB der DDR“
  • „Zentraler Schalmeienzug des DTSB der DDR“

4.2. Struktur der zentralen Klangkörper

Die zentralen Klangkörper können im Ergebnis jedes Wettkampfjahres von der Zentralen Spielleutekommission in ihrer Zusammensetzung verändert werden, wenn sie den geforderten Bedingungen nicht mehr entsprechen.

In Abstimmung zwischen der Leitung des betreffenden zentralen Klangkörpers und der ZSK sind die Kollektive zu benennen, die ab- bzw. neuberufen werden.

Zur leitungsmäßigen Absicherung aller Aufgaben hat jeder zentrale Klangkörper eine Leitung, die nur dem Sekretariat der ZSK unterstellt ist. Sie besteht aus:

  1. Leiter
  2. Stellvertreter für Kultur und Bildung
  3. Stellvertreter für Organisation
  4. Verantwortlicher Übungsleiter
  5. Mitglieder (entsprechend der Struktur)

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5. Die Bezirksfachausschüsse-Spielleute

Zur Leitung der Spielleutebewegung in den Bezirken bestehen bei den DTSB-Bezirksvorständen BFA-Spielleute. Ihre Aufgabe besteht in der kontinuierlichen Entwicklung der Spielleutebewegung im jeweiligen Territorium. Dazu gehört:

  • die Durchsetzung aller zentralen Beschlüsse und Maßnahmen auf politisch-ideologischem, organisatorischem und künstlerischem Gebiet,
  • die zielstrebige Aus- und Weiterbildung von Übungsleitern bis zur Stufe II, ihre Vorbereitung auf den Abschluß der Stufe III und die Aus- sowie Weiterbildung von Kampfrichtern aller Genres,
  • eine planmäßige Anleitung und Zusammenarbeit mit den bestehenden KFA und Sektionen,
  • Vorbereitung und Durchführung von Wettkämpfen im Territorium bei ständiger Erweiterung der Wettkampfmöglichkeiten für die Kollektive aller Genres und Klassen,
  • Ausbau der Bezirkskorps der Spielleute des DTSB der DDR und qualitative Verbesserung,
  • Gewinnung von geeignetem Nachwuchs und Neubildung von Klangkörpern.

Die BFA werden einerseits durch die ZSK fachspezifisch angeleitet und zu zentralen Veranstaltungen eingesetzt, unterstehen aber in politisch-ideologischer Anleitung und Kontrolle der Aufgabenerfüllung den Stellvertretern für Kultur und Bildung der DTSB-Bezirksvorstände.

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6. Die Kreisfachausschüsse-Spielleute

Analog der Aufgabenstellung der BFA-Spielleute ergibt sich die Tätigkeit für die KFA-Spielleute in ihrem jeweiligen Territorium. Ihre Hauptaufgabe besteht im direkten Kontakt zu den Sektionen und der Entwicklung der Spielleutebewegung des DTSB der DDR durch Neubildung von Kollektiven im Kreis.

Sie unterstehen in jeder Beziehung dem Stellvertretenden Vorsitzenden des DTSB-Kreisvorstandes für Kultur und Bildung, werden vom BFA fachspezifisch angeleitet und nach beiderseitiger Abstimmung eingesetzt.

7. Die Sektionen-Spielleute

In den Sportgemeinschaften bestehen selbständige Sektionen Spielleute, die wie alle anderen Sektionen in den Sportgemeinschaften behandelt und geführt werden. Sie erhalten ihre fachspezifische Anleitung vom BFA bzw. KFA und werden entsprechend ihrer Klassifizierung eingesetzt.

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NOTIZEN

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NOTIZEN

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Kommission Nachwuchs berichtet:

Im Ergebnis des Sportjahres 1974 konnte durch die Zentrale Spielleutekommission beim Präsidium des DTSB der DDR eingeschätzt werden, daß die Kommission Nachwuchs der ZSK ihre gestellten Aufgaben in vorbildlicher Weise erfüllte und den Forderungen der zentralen Leitung in allen Fragen am nächsten entsprach.

Im Verlauf der abschließenden Tagung der ZSK wurde der Arbeitsplan der Kommission Nachwuchs beraten und bestätigt, der erneut hohe Zielstellungen zum Inhalt hat. Dieses Arbeitsdokument ist zugleich beispielgebend für die Tätigkeit aller anderen Kommissionen der ZSK, die in einigen Bereichen erheblichen Nachholebedarf zu decken haben.

DEN „KOPF“ des Leitungskollektivs im Nachwuchsbereich bildeten in der Vergangenheit die Sportfreunde Rolf Lorenz, Paul Müller und Manfred Krätzig (v. l. n. r.), hier beider Fertigstellung der Urkunden nach Abschluß der „DDR-Meisterschaft“ 1974 in Weißwasser.

Elf Kollektive in den »Zentralen Nachwuchsspielmannszug« berufen

Auf Vorschlag der Kommission Nachwuchs bestätigte die Zentrale Spielleutekommission die Berufung von elf Nachwuchsspielmannszügen in den „Zentralen Nachwuchsspielmannszug des DTSB der DDR“ für das Sportjahr 1975.

Die Berufung wurde vom Sportfreund Rolf LORENZ, Vorsitzender der Kommission Nachwuchs, im Verlauf des Stabführerlehrganges Ende Dezember 1974 in Nordhausen vorgenommen.

Folgende Kollektive erhielten eine Berufung:

BSG Empor Perleberg
TSG Lübbenau
BSG Medizin Mühlhausen
BSG Traktor Pritzwalk
BSG Baukema Aschersleben
BSG Fortschritt Bischofswerda
BSG Stahl Brandenburg I
BSG Motor Altenburg
SSG Großdrebnitz
BSG Traktor Luisenthal
BSG Chemie Geraberg

Der Berufung liegen die Wettkampfergebnisse des vergangenen Jahres und die Bereitschaft zugrunde, auf Grund dieser Leistungen zentrale Aufgaben zu lösen.

Allen Kollektiven unseren herzlichsten Glückwunsch.

Erfahrene Funktionäre in verantwortungsvoller Position

Nach gründlicher Vorbereitung hat sich nun die Kommission Nachwuchs leitungsmäßig formiert und bewährte Sportfreunde mit konkreten Tätigkeiten beauftragt.

Danach ergibt sich folgende Zusammensetzung:

Vorsitzender

Rolf Lorenz,
politischer Mitarbeiter im DTSB-Bundesvorstand

Stellv. K und B

Wolfgang Kunde,
BSG Medizin Mühlhausen

Stellv. Org.

Paul Müller,
TSG Lübbenau

Verantwortlicher Übungsleiter

Bernd Neumann,
politischer Mitarbeiter im DTSB-KV Schwedt

Verantwortlicher für Wettkämpfe

Fritz Hippe,
BSG Turbine Lauta

Leiter des zentralen Zuges

Manfred Krätzig,
BSG Baukema Aschersleben

Bronzemedaillengewinner startet zuerst

Im Verlauf der Beratung der Kommission Nachwuchs wurde die Startreihenfolge der Kollektive für die „DDR-Meisterschaft“ 1975 am 20. Juli in Berlin und das „Aufstiegsturnier“ 1975 am gleichen Tag und Ort ausgelost.

In Anwesenheit des Sektionsleiters der BSG Empor Perleberg, Sportfreund Klaus Dröge, und das ist eine lobenswerte Sache dieser Kommission, daß zu jeder Beratung Vertreter von Nachwuchskollektiven eingeladen werden, um ihre Ideen und Meinungen zu hören, vollzog sich die Auslosung, die folgende Startreihenfolge brachte:

Sonderklasse

TSG Lübbenau
BSG Traktor Zabeltitz
BSG Empor Perleberg
BSG Fortschritt Bischofswerda
BSG Baukema Aschersleben
SG Kleinröhrsdorf
BSG Stahl Brandenburg I
BSG Medizin Mühlhausen
BSG Traktor Pritzwalk
SG Oberlichtenau
BSG Traktor Hasselfelde
BSG Stahl Hettstedt

Leistungsklasse I

BSG Traktor Friedland
BSG Motor Treuenbrietzen
BSG Einheit Ruhland
BSG Chemie Geraberg
BSG Traktor Luisenthal
SSG Großdrebnitz
BSG Motor Altenburg
BSG Motor Zeitz
BSG Robotron Radeberg
BSG Lok Oschersleben

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SPORTFREUND EGON HERRMANN erhält hier anläßlich des „Aufstiegsturniers“ der LK I in Mühlhausen die „Ehrenurkunde der Spielleutebewegung“ überreicht. Auch in diesem Jahr hat er mit seinem Funktionärsstab große Aufgaben zu bewältigen. Denn der BFA Erfurt ist mit der Burchführung der „DDR-Meisterschaft“ der Sonderklassenspielmannszüge in Mühlhausen beauftragt. Na dann, viel Erolg.

Korrekturen an der neuen Wettkampfordnung erforderlich

Nach Veröffentlichung der neuen Wettkampfordnung der Spielleute des DTSB der DDR im Oktober/November 1974 erhielten wir einige Anfragen aus Kollektiven, die darauf hindeuteten, daß einige Aussagen nicht so verstanden wurden, wie es die Autoren beabsichtigten.

Wir bitten deshalb alle Spielleute, die folgenden Korrekturen unbedingt in der letzten Fassung der Wettkampfordnung vorzunehmen, da sie mit ihrer Veröffentlichtung in Kraft treten.

Punkt 1.6.4.

Es muß richtig in der 1. Zeile heißen: Kürmärsche, die nicht im Marschalbum I gedruckt veröffentlicht sind... und in der 19. Zeile muß es heißen: Alle Kürmärsche, die nicht im Marschalbum I enthalten oder nicht als zentrale Fassung bei der Kommission Spielmannszüge erschienen sind, müssen für...

Punkt 1.8.2.

Es muß richtig heißen: Die Kollektive (nur Sonderklasse und Leistungsklasse I Nachwuchs- sowie Erwachsenenspielmannszüge, Leistungsklasse I Fanfarenzüge und Leistungsklasse Schalmeien) müssen im...

Punkt 1.9.4.

Der Absatz muß richtig beginnen: Diese haben das Recht...

Punkt 2.3.7.

Im ersten Kommandostrich muß zugefügt werden: ... Messing (gold-gelb), „Baß“-Bogen können verwendet werden.

Dafür ist der dritte Kommandostrich zu streichen.

Punkt 4.3.6.

Auf Seite 37 ist der letzte Satz zu korrigieren: ... nur in die Leistungsklasse II.

Punkt 5.4.

Im fünften Absatz ist der letzte Satz zu ergänzen: ... Zug dieser Klassen in den Bezirken...

Punkt 5.5.1.

Im fünften Absatz muß es richtig heißen: Danach zweimaliges Locken (Soloschlag der großen Trommel auf dem 5. Takt der zweiten Locke) und der Kürmarsch folgt in der Bewegung. Vorhandene Ritartandostellen sind dabei im Tempo 114 zu spielen.

kurz berichtet:

SCHWEDT — Einen Übungsleiterlehrgang für Spielmannszüge führte der BFA Spielleute im Bezirk Frankfurt (Oder) durch.

Auf Grund guter persönlicher Vorbereitungen der Teilnehmer konnten zwei Sportfreunde den Übungsleiternachweis Stufe II und sechs der Stufe I erwerben.

SCHÖNBORN — Die Stabführerin Carola CAL vom Spielmannszug der BSG Chemie Schönborn ging mit Sportfreund Helmuth ZSCHÖRNER vom gleichen Kollektiv den Bund der Ehe ein. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute im weiteren gemeinsamen Leben.

COTTBUS — Aus Anlaß des 25. Jahrestages der Gründung der DDR und im Ergebnis guter Leistungen in der Erfüllung der Wettbewerbsaufgaben im Sportjahr 1974 wurde der BFA Spielleute Cottbus vom DTSB-Bezirksvorstand Cottbus mit einer „EHRENURKUNDE DES BEZIRKSVORSTANDES“ ausgezeichnet. Gratulation an alle Spielleute des Energiebezirkes.

«Auswahlspielmannszug«

Der neugegründete „AUSWAHLSPIELMANNSZUG“, der ursprünglich an der V. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR im Juli 1975 in Berlin teilnehmen sollte, übernimmt die Mitgestaltung der Miniaturschau für die Sportschau des DTSB der DDR im August 1975 in Berlin.

Aus diesem Grund, und wir bitten alle Sportfreunde dieses Auswahlklangkörpers davon Kenntnis zu nehmen, entfällt die Teilnahme an der Spartakiade.

Das Kollektiv wird vom 16. bis 30. August 1975 ein Trainingslager absolvieren und am 29. August 1975 in Berlin die Miniaturschau des „ÜV Musikschau“ gestalten.

Terminkorrekturen

Auf Grund zentraler Maßnahmen wurden zwei Terminkorrekturen im Jahressportterminkalender notwendig, die wir hiermit zur Kenntnis geben möchten:

Die vorgesehene Anleitung der Stellvertreter für Kultur und Bildung der BFA-Spielleute findet nicht am 17., sondern erst am 18. April statt. Zeit und Ort werden mit der Einladung mitgeteilt.

Das „Aufstiegsturnier“ für Fanfarenzüge des DTSB der DDR findet nicht am 17./18. Mai, sondern schon am 9./10. Mai 1975 in Hoyerswerda statt, wie es bereits in der Ausschreibung veröffentlicht wurde.

Oderbezirk mit weiterem Auftrieb

Ein Pokalturnier von beispielgebender Durchführung führte der Bezirk Frankfurt (Oder) in Oderberg durch. Mit einem eigenen Kampfgericht und vorbildlicher Gesamtorganisation ist das ein weiterer Schritt nach vorn.

Den Pokal erkämpfte sich die BSG MOTOR ODERBERG mit 45.8 Punkten bei den Erwachsenen und 36.9 Punkten beim Nachwuchs.

Weitere Ergebnisse:

Erwachsene
2. BSG Turbine Eberswalde 44.70 Pkt.
3. SG Hohenwutzen 35.25 Pkt.
4. BSG Tiefbau Frankfurt/O. 34.70 Pkt.
Nachwuchs
2. BSG Turbine Eberswalde 36.55 Pkt.

Außer Konkurrenz startend, erreichten die Kollektive BSG Motor Oderberg II 17.7 Punkte und die BSG Aufbau Biesenthal 11.85 Punkte.

Bernd Neumann


Herausgeber: Zentrale Spielleutekommission im DTSB, Berlin — Chefredakteur: Bernd Schenke — Veröffentlicht unter der Lizenz-Nr. 698 des Presseamtes beim Vorsitzenden des Ministerrates der DDR — Satz und Druck: VEB typodruck Döbeln III-8-4