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Der Tambour/Ausgabe 1979 04

Aus Stabführer.de

Dies ist die originale Wiedergabe der entsprechenden Einzel-Ausgabe von „der tambour“ zum Zweck der einfachen Durchsuchbarkeit. Aus archivarischen Gründen wurde bewusst darauf verzichtet, Wortlaute zu ändern. Für die Inhalte sind die entsprechenden Original-Autoren verantwortlich. Ansichten, Meinungen oder Aufrufe spiegeln die damaligen Gegebenheiten wider und nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers!

April 1979
Nummer: 4/79
Erschienen: 04/1979
Jahrgang: 12
Seiten: 8
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Seite 1

HEUTE AUF SEITE

2 Strausberger Zug verstärkt unsere Reihen
3 In „Sportstafette“: Spielleute-Energie im Energie-Bezirk
4 Aus dem Programm des Nationalen Jugendfestivals

Übungsleiter-Kollektiv bei Chemie Schwedt

Die Übungsleiter der BSG Chemie Schwedt berieten im März über die weiteren Aufgaben bei der Entwicklung der Spielleutebewegung in Schwedt. Alle neun aktiven Übungsleiter (von 14 Sportfreunden, die im Besitz des Übungsleiterausweises sind) der Sektion Spielleute nahmen an der Beratung teil. Kritisch schätzte man die bisherige Arbeit der Übungsleiter und das gesamte Niveau der Ausbildung ein. Dabei suchte man auch jene Ursachen, die zu den noch immer vorhandenen Leistungsunterschieden zwischen den älteren, erfahrenen Sportfreunden und den jüngeren Übungsleitern bestehen. Sicherlich ist diese Diskrepanz etwas durchaus Normales. Trotzdem beschloß man Maßnahmen, die zur Verringerung dieser Leistungsunterschiede führen sollen und das Niveau der Ausbildung und damit auch das musikalisch-technische Können der Spielmannszüge weiter verbessern. Und dies sind einige der Maßnahmen:

  • Bildung eines Übungsleiter-Kollektivs unter Leitung Wolfgang Schreibers.
  • Erreichen des Höchststandes in der musikalisch-technischen Ausbildung des Nachwuchs-Spielmannszuges der Sonderklasse bis zu den DDR-Meisterschaften 1979.
  • Festigung und weiterer Ausbau des Erwachsenen-Klangkörpers, mit dem Ziel, Erreichen der Leistungsklasse II zu den Bezirksmeisterschaften 1979.
  • Heranführen der fortgeschrittenen Gruppen an das Niveau des Nachwuchses und erste Teilnahme als zweiter Nachwuchszug an den Wettkämpfen des Bezirkes 1979.
  • Neuwerbungen und Ausbildung der Anfängergruppen im Pflichtprogramm bis zu den Bezirksmeisterschaften 1979.

Mit diesen Maßnahmen hofft die Sektionsleitung, die musikalische Qualität entscheidend zu verbessern sowie die Mitgliederstärke von 105 Aktiven zu stabilisieren. Repräsentative Auftritte im Stadtkreis Schwedt, mit einem zahlenmäßig großen Kollektiv, sind eine weitere Forderung. Fünf unserer jungen Übungsleiter nahmen im Februar in Leipzig erstmals am Trainingslager des Nachwuchses innerhalb der zentralen Übungsleitergruppe teil. Zwei Schwedter Spielleute gehören der zentralen Übungsleitergruppe an. Zur künftigen Mitarbeit auf zentraler Ebene erklärten sich alle Übungsleiter bereit.

BERND NEUMANN, Technischer Leiter

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Strausberger Fanfarenzug verstärkt die Spielleutereihen

Erfahrener, leistungsstarker Klangkörper stieß zum DTSB der DDR

Mit dem Fanfarenzug der ASG Vorwärts Strausberg stieß vor wenigen Tagen ein seit Jahren bewährtes Kollektiv zu den Spielleuten des DTSB. Auf ihrer Gründungsversammlung am 8. April 1979 gaben die jungen Spielleute dieses Versprechen ab:

Wir, die Mitglieder der Sektion Spielleute der ASG Vorwärts Strausberg, verpflichten uns, als junge Bürger der Deutschen Demokratischen Republik unsere ganze Kraft für die weitere Verwirklichung der Beschlüsse des IX. Parteitages der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands einzusetzen und in der Schule, im Beruf und im Sport stets nach hohen Leistungen zu streben.

Wir werden all unsere Kraft einsetzen und fair im sportlichen Wettkampf um den Sieg kämpfen zum Ruhme des Sports und zur Stärkung unserer sozialistischen Heimat, der Deutschen Demokratischen Republik.

Die gute Tradition, die unser Kollektiv besitzt, die enge Zusammenarbeit mit der Nationalen Volksarmee und der sozialistischen Sportorganisation unserer Republik, werden wir mit neuen Taten bereichern.

Dazu verpflichten wir uns und bitten gleichzeitig, um den Ehrennamen „Artur Becker“ kämpfen zu dürfen. Sein Kampf für die Sache der Arbeiterklasse, für den internationalen Arbeitersport und für die Arbeiterjugend soll für uns Vorbild und zugleich Verpflichtung sein.

Fanfarenzug der ASG Vorwärts Strausberg

WIR GRATULIEREN

Horst Plötner (11. 5. 26), Kampfrichterobmann im Bezirksfachausschuß Gera, zum 53. Geburtstag

Rolf Frädrich (16. 5. 39), Vorsitzender des Bezirksfachausschusses Potsdam, zum 40. Geburtstag

Erich Rous (17. 5. 28), Mitglied der Zentralen Spielleutekommission, zum 51. Geburtstag

Leo Ertel (22. 5. 51), Mitglied der Zentralen Spielleutekommission und Vorsitzender der Kommission Fanfaren, zum 28. Geburtstag

Karl-Heinz Hustedt (26. 5. 27), Stellvertreter für Kultur und Bildung des Bezirksfachausschusses Magdeburg, zum 52. Geburtstag

... und wünschen ihnen weiterhin beste Gesundheit, Schaffenskraft und Wohlergehen sowie noch viele vergnügliche Jahre im Kreise der Spielleute.

Das Festival kann beginnen — wir sind bereit!

Mit 600 Mitwirkenden beteiligen sich die Spielleute des DTSB der DDR an der großen Schwimmschau zum Nationalen Jugendfestival. Und diese Kollektive erhielten die ehrenvolle Berufung:

Spielmannszüge (350 Teilnehmer): Dynamo Halle, Medizin Mühlhausen, Lok Mühlhausen, MK Ziegelrode, Chemie Geraberg, Traktor Zabeltitz, SG Oberlichtenau, Baukema Aschersleben, Aufbau Brandenburg, Einheit Ruhland, Stahl Brandenburg, Traktor Hasselfelde, TSG Lübbenau.

Fanfarenzüge (150 Teilnehmer): SG Dynamo Potsdam-Stadt, Stahl Hettstedt, Einheit Elsterberg, Tiefbau Berlin, Fortschritt Teichwolframsdorf, Greika Greiz.

Blasorchester (100 Teilnehmer): Fortschritt Adorf, Dresden, Kraftfuttermischwerk Ketzin, SG Ottendorf, Motor Netzschkau.

Für die große Musik- und Tanzschau der FDJ erhielten folgende Schalmeienkapellen des DTSB der DDR Berufungen (245 Teilnehmer): SG Zinna, Stahl Maxhütte, Empor Plauen, SG Kleinreinsdorf, Motor Rathenow, Aktivist Luckenau, Traktor Großpösna.

Der Übungsverband Spielleute wird am Donnerstag, dem 31. Mai 1979, in Berlin anreisen. Die Schwimmschau findet insgesamt viermal statt. Am 31. Mai, 20 Uhr, Generalprobe; am 1. Juni, 22 Uhr, Premiere und dann noch am 2. und 3. Juni, jeweils 20 Uhr.

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IHRE ERFAHRUNGEN tauschten die Spielleute auch in den Pausen der Ende Januar in Leipzig durchgeführten Funktionärskonferenz aus. Hier sind die beiden Mitglieder der Zentralen Spielleutekommission Bodo Clauß (rechts) und Leo Ertel (Mitte) in einer Gesprächsrunde.

Cottbuser Initiativen in der „Sportstafette DDR 30“

Spielleute-Energie im Energie-Bezirk

Von FRIEDRICH HOLLMEYER, BFA Cottbus

Wie überall in der Republik bereiten sich auch die 1500 Spielleute des Energiebezirkes Cottbus auf das Jubiläum unseres sozialistischen Staates vor. In der „Sportstafette DDR 30“ sehen wir jenes Betätigungsfeld, das uns in der Spielleutebewegung weiter voran bringt, das uns ein gewichtiges Geschenk für den Geburtstagstisch am 7. Oktober erarbeiten läßt.

Der Beschluß des Sekretariats des DTSB der DDR zur „Weiterentwicklung der Spielleutebewegung des DTSB der DDR“ vom 17. 10. 1978 ist bei all unseren Überlegungen der Maßstab. Die Erfüllung jener Aufgaben wird den vollen Einsatz jedes einzelnen Spielmannes bedürfen.

Seit der Neuwahl des BFA Spielleute im Bezirk Cottbus gehen wir zielstrebig daran, unsere Arbeit kontinuierlich und langfristig zu planen, die gebildeten Kommissionen wirkungsvoll einzusetzen und den Wettbewerb zum festen Bestandteil unserer Führungs- und Leitungstätigkeit zu machen. Meine Aufgabe im BFA als Stellvertreter für Kultur und Bildung und als Mitarbeiter des DTSB-Bezirksvorstandes sehe ich vor allem in der Einbeziehung aller Spielleute-Sektionen unseres Bezirkes in die „Sportstafette DDR 30“.

Dort, wo stabile Sektionsleitungen bestehen, gab es auch entsprechend gute Arbeitsresultate. Man spürte, daß der Wettbewerb als wichtige Leitungsaufgabe und nicht als „zusätzliche Tätigkeit“ betrachtet wird. Indes unverständlich sind mir jene Leitungen, die den Wettbewerb nur formal führen und dadurch ihrem Auftrag nicht gerecht werden können. Politisch-ideologische Unklarheiten sind hier stets die Ursachen.

Jede Sektion kann und muß ihren Anteil leisten. Wir werden keinen zurücklassen. Die Erfahrungen der Besten, wie die des Fanfarenzuges aus Hoyerswerda, des Spielmannszuges der TSG Lübbenau, von Einheit Ruhland oder Motor Lauchhammer, machen wir jenen Sektionen zugänglich, die sich im Neuaufbau bzw. in der Stabilisierungsphase befinden. Gut beraten sind die Sektionsleitungen, die sich einen ständigen Überblick über die Planerfüllung der BSG verschaffen, ihre Anteile daran genau kennen und sich innerhalb des Wettbewerbes der BSG mit anderen Sektionen messen.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit ist und bleibt eine höhere Qualität der Leitungstätigkeit. Diszipliniertes Planen aller Aufgaben, Erhöhung des Trainingsniveaus und das Schaffen attraktiver Wettkampf- und Auftrittsmöglichkeiten, die ständige Erweiterung der organisiert unseren Sport treibenden Mädchen und Jungen sind zwangsläufig Resultate der oben erhobenen Forderung. Die kameradschaftliche Zusammenarbeit mit polytechnischen Oberschulen und ihren Schulsportgemeinschaften, mit Betriebsberufsschulen, dem sozialistischen Jugendverband und der Pionierorganisation gehören natürlich dazu.

Viele Sektionen schufen sich in den vergangenen Jahren eigene Sportlerheime oder Traditionskabinette. Wir meinen, daß diese Räumlichkeiten noch mehr und sinnvoller genutzt werden sollten. Hier könnten Zentren der Entspannung entstehen, wirkliche Heimstätten für die Spielleute.

Warum stellen wir an jeden Spielmann hohe Anforderungen? Weil wir wissen, daß nur über die schöpferische Mitarbeit aller Mitglieder unserer Klangkörper, über das bewußte Streben eines jeden einzelnen nach höheren Leistungen im Beruf, in der Schule, beim Studium und im Sport in musikalisch-technischer Hinsicht ein Qualitätszuwachs möglich ist.

Wir haben in Cottbus keine ungünstigen Voraussetzungen, da wir spüren, daß unsere Arbeit anerkannt wird, daß die Spielleute hohes Ansehen genießen. So gibt es auch keine BFA-Tagung, an der wir nicht Genossen Graßmann, den Stellvertreter des Vorsitzenden des DTSB-Bezirksvorstandes, begrüßen können. Sein Herz schlägt für die Spielleute. In den Kollektiven spürt man diese Wertschätzung der eigenen Arbeit. Entsprechend hoch ist die Einsatzfreude bei unseren Mitgliedern ausgeprägt.

Innerhalb der „Sportstafette DDR 30“ konzentrieren wir uns auf die volle Realisierung des Beschlusses zur Weiterentwicklung der Spielleutebewegung. Dem Mitgliederzuwachs, der Verbesserung des Trainings- und Wettkampfbetriebes, der Ausbildung von Übungsleitern und Kampfrichtern, aber auch der Erfüllung der Bedingungen des Sportabzeichens durch alle Spielleute und der Meilenbewegung schenken wir große Aufmerksamkeit. Als ein Kampfziel betrachten wir die Bildung eines Bezirksmusikkorps der Spielleute des DTSB der DDR bis 1981.

Keine leichte Aufgabe, da gegenwärtig in unserem Bezirk noch kein Blasorchester existiert.

Noch einige Gedanken zum Wettbewerb. Wir haben für alle Sektionen gleiche, meßbare Kriterien geschaffen. Die Bezirkszielstellungen sind im BFA-Wettbewerbsprogramm genannt und im Jahressportplan ausgewiesen. Daraus entwickelten die Sektionen ihre eigenen Wettbewerbsziele. Zu den einzelnen Etappen erhalten die Sektionen Auswertungsbogen, die alle abrechenbaren Kriterien enthalten. Wir haben bewußt auf ein Punktsystem verzichtet, um keine formale Punktehascherei aufkommen zu lassen. Der BFA macht sich die Arbeit und vergleicht zwischen allen Sektionen die entsprechenden Kriterien nach ganz bestimmten Grundsätzen. So bleiben die unterschiedlich vorhandenen Möglichkeiten ebensowenig unberücksichtigt wie Entwicklungstendenzen entsprechend ausgewertet werden.

Die Zentrale Spielleutekommission sollte für alle Bezirksfachausschüsse Wettbewerbskriterien entwickeln, um die „Sportstafette“ auf eine noch breitere Basis zu stellen. Dies brächte uns bestimmt noch schneller voran, würde neue Initiativen auslösen und der Spielleutebewegung weitere Impulse verleihen.

Dank dem Klangkörper aus Hoyerswerda

Sozialistische Hilfe bei der Ausbildung von Übungsleitern leistet der Fanfarenzug der SG Pionierhaus Hoyerswerda gegenüber dem Fanfarenzug des BSG Reglerwerk Dresden. Die Übungsleiterausbildung erfolgt in Wochenendlehrgängen. Die Dresdner danken ihren Freunden aus Hoyerswerda für diese uneigennützige Unterstützung zum Wohle der Spielleutebewegung.

ALFRED DOMASCHK

Seiten 4 & 5

Aus dem Programm des Nationalen Jugendfestivals zu Pfingsten in Berlin

Donnerstag, 31. Mai 1979

Rechenschaftslegung vor dem Politbüro des ZK der SED

über die bisherige Verwirklichung des „FDJ-Aufgebotes DDR 30“ und Verleihung der ersten 100 Roten Ehrenbanner der SED mit den Bildnissen von Ernst Thälmann und Wilhelm Pieck an Grundorganisationen der FDJ durch den Generalsekretär des ZK der SED und Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Erich Honecker.

Stadion der Weltjugend, 15 Uhr: Musik- und Tanzschau „Ein bunter Blumenstrauß für unsere Republik (Öffentliche Generalprobe)

Freitag, 1. Juni 1979

Appell der FDJ zur Eröffnung des Nationalen Jugendfestivals der DDR
Marx-Engels-Platz, 21 Uhr

Meetings der Bezirksorganisationen zur Verleihung weiterer Roter Ehrenbanner der SED an Grundorganisationen der FDJ an revolutionären Gedenkstätten Berlins

Tag der Jugendbrigaden

Gespräche mit Ministern der DDR

Kulturelle Veranstaltungen

Bebelplatzkonzerte der FDJ
Nach dem Eröffnungsappell
Singeveranstaltung „Lieder sind Brüder der Revolution“

Palast der Republik (1. bis 3. 6.)
Hauptfoyer
10 Uhr; Lieder im Palast
Jugendtreff
10 Uhr; Berlin-Diskothek
Bowlingzentrum
10 Uhr; Sport und Musik

Klub der Kulturschaffenden „Johannes R. Becher“
15 Uhr; Gespräche und Begegnungen im Klub (Künstler im Gespräch mit Festivalteilnehmern)

Klubgaststätte „Lichtenberger Wappen“ / Schwimmhalle Lichtenberg
ab 15 Uhr: Veranstaltungen im Festival-Disko-Treff

Deutsche Staatsoper (Apollosaal)
16 Uhr: Konzert „Meisterwerk der Jungen Talente“

Friedrichstadtpalast
19 Uhr: „Heitere Premiere — Festivalsonderausgabe“

Werner-Seelenbinder-Halle
22 Uhr: „Rund“ — „Festival-Revue Nr. 1 „Vorn ist das Licht“

Programme auf Bühnen und Podien

Bühne I auf dem Alexanderplatz
14 Uhr: Programm mit dem Wartburg-Ensemble des VEB Automobilwerk Eisenach
17 Uhr: Ensembleprogramm „Herzschlag unseres Jahrhunderts“ mit dem Moldauischen Gesangs- und Tanzensemble „Shok“
22.30 Uhr: Estradenprogramm „Frieden allen Völkern der Welt“ mit dem Ensemble „Solidarität“ der Karl-Marx-Universität Leipzig

Bühne II auf dem Alexanderplatz
14.30 Uhr: Estradenprogramm „Freunde singen, tanzen und musizieren“ mit dem Jugendensemble „Gulder“, UdSSR
17 Uhr: Estradenprogramm „Revolution und Pachanga“ mit dem Staatlichen Tanzensemble der DDR, dem Chor der PH Potsdam und der Song-Gruppe Leipzig
22.30 Uhr: Estradenprogramm „Seid gegrüßt, Freunde“, Mitwirkende: Orchester Gustav Brom, CSSR; Gruppe „Wir“; Holger Biege; Pavel Novak; Ballett Arabeska, VR Polen

Bühne III, Alexanderstraße/Dircksenstraße
Ensembleprogramm „Drushba — Freundschaft“ mit dem Zentralen Tanz- und Gesangsensemble der GSSD
16.30.Uhr: „... und wir lieben die Heimat, die schöne...“
Programm mit dem Volkskunstensemble „Joliot Curie“
22.30 Uhr: Estradenprogramm „Das war ein Tag“, Mitwirkende: Tanz- und Schauorchester Rostock, Peter und Paul, Gruppe Kreis, Jiri Korn und Gruppe

Podium III, Karl-Marx-Allee, Jugendmodezentrum
22.30 Uhr: Programm mit dem Volkskunstensemble „Doina“, SR Rumänien

Podium IV, Restaurant „Warschau“
22.30 Uhr: „Regenbogenbunt“ — Estraden-Revue des Robotron-Ensembles Dresden

Podium V, Karl-Marx-Allee, U-Bahnstation Marchlewskistraße
22.30 Uhr: Programm mit dem Folkloreensemble „Pirin“, VR Bulgarien

Podium VI, Monbijou-Park
16 Uhr: Programm mit dem Jugendensemble der VVB Spielwarenindustrie Sonneberg
18 Uhr: Programm mit dem Volkskunstensemble „Schleife“
22.30 Uhr: Estradenprogramm des Bezirkes Suhl

Bühne VIII, Tierpark
10 Uhr: „Das ist unser Jahr“.
Eine Pionierrevue mit dem Zentralen Pionierensemble des Pionierhauses „Juri Gagarin“ Karl-Marx-Stadt
14.30 Uhr: Programm mit dem Ensemble „Laine“, UdSSR

Sportveranstaltungen

Stadion der Weltjugend
16 Uhr: Fußball-Länderspiel DDR — Rumänien

Dynamo-Sporthalle im Sportforum
18 Uhr: Nationales Schauturnen/Leistungsgymnastik

Karl-Friedrich-Friesen-Stadion
22.00 Uhr: Schwimmschauveranstaltung „Sport frei dem Nationalen Jugendfestival der DDR“

Hans-Zoschke-Stadion
Wettkämpfe zur Ermittlung des Fußball-Festivalsiegers

Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark
Wettkämpfe zur Ermittlung des Volleyball-Festivalsiegers

Spielhallen des 1. FC Union
Wettkämpfe zur Ermittlung des Tischtennis-Festivalsiegers

Volkssportzentren
Wettkämpfe zum Erwerb des „Volkssportwimpels“ (1. 6. ab 14 Uhr, 2. 6. ab 10 Uhr und am 3. 6. ab 13 Uhr):
Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark (Prenzlauer Berg)
Monbijoupark (Mitte)
Kissingen-Sportplatz (Pankow)
Stadion Buschallee (Weißensee)
Stadion „1. Mai“ (Lichtenberg)
Sportplatz Zachartstraße (Lichtenberg)
Paul-Zobel-Sportanlagen (Köpenick)
Lasker-Sportplatz (Friedrichshain)
Willi-Sänger-Sportanlagen (Treptow)

Sonnabend, 2. Juni 1979

Jugendforen zu aktuellen Fragen des internationalen Geschehens und der Entwicklung der DDR
Forum mit jungen Abgeordneten
Plenarsaal der Volkskammer
Musik- und Tanzschau

„Ein bunter Blumenstrauß für unsere Republik“
Stadion der Weltjugend, 15 Uhr

Zentrale Ehrungen

Ehrenmal für die im Kampf um die Befreiung vom Faschismus gefallenen Sowjetsoldaten, Treptower Park, 10 Uhr
Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde, 9 Uhr
Mahnmal für die Opfer des Faschismus und Militarismus Unter den Linden, 9 Uhr
Denkmal des gemeinsamen Kampfes polnischer Soldaten und deutscher Antifaschisten im Volkspark Friedrichshain, 9.30 Uhr

Kulturelle Veranstaltungen

Bebelatzkonzerte der FDJ
14 Uhr: Chorkonzert der Kinder- und Jugendchöre „Seid gegrüßt, laßt Euch empfangen“ mit dem Kinderchor des sowjetischen Rundfunks und Fernsehens, Rundfunkkinderchor Leipzig und Berlin, Rundfunkjugendchor Wernigerode
22 Uhr: Festival-Gala-Abend mit dem Großen Rundfunkorchester Berlin, Rundfunkchor Berlin, Chor und Tanztheater der Komischen Oper, dem Staatlichen Tanzensemble und Solisten des Berliner Ensemble
10 Uhr: Treffen von Vertretern der Theaterjugendklubs mit der Schauspielaufführung Jugendprojekt I „Die Anfänge“
20 Uhr: Theatertreff

Klubgaststätte „Lichtenberger Wappen“, Schwimmhalle Lichtenberg
10 Uhr: Veranstaltungen im Festival-Disko-Treff

Friedrichstadtpalast
15 und 20 Uhr: „Heitere Premiere“

Werner-Seelenbinder-Halle
13 Uhr: „Rund“-Festival-Revue Nr. 2, „Musik der Meister von morgen“
17 Uhr: „Rund“-Festival Revue Nr. 3, „Das Podium“ (Politisch-Aktuelles in Wort und Musik)
21 Uhr: „Rund“-Festival-Revue Nr. 4, „Hallo Leute — Treffpunkt, rund“ (Internationale Revue)

Programme auf Bühnen und Podien

Bühne I am Alexanderplatz
10 Uhr: Estradenprogramm „Dem Morgenrot entgegen“
13.30 Uhr: Populäres Musikprogramm „Die Notenbude“, Mitwirkende: Gruppe „electra“, Uschi Brüning und Gruppe, Magdi Body und Gruppe, UVR
17 Uhr: Ensembleprogramm „Herzschlag unseres Jahrhunderts“ mit dem Moldauischen Tanz- und Gesangsensemble „Shok“
20 Uhr: Unterhaltungsprogramm „Halle, junge Leute“
22 Uhr: Unterhaltungsprogramm „Revue-Rhythmus“

Bühne II am Alexanderplatz
10 Uhr: Ensembleprogramm „Wir brauchen den Frieden wie die Blume das Licht“
13 Uhr: Ensembleprogramm „Freunde singen, tanzen und musizieren“ mit dem Jugendensemble „Gulder“, UdSSR
15.30 Uhr: Konzert „DDR-Jazz heute“
19.30 Uhr: Unterhaltungsprogramm „Musik international“, Mitwirkende: Tanz- und Schauorchester Rostock, Ursula Szipinska und Gruppe (VR Polen), Vaclav Neckar und Bazillen (CSSR), Sergej Moroz (UdSSR), Gruppe „Transit“

Bühne III, Alexanderplatz/Dircksenstraße
10.30 Uhr: Programm des Tanzensembles der SDAG Wismut
13 Uhr: Dixielandkonzert, Mitwirkende: Traditional-Jazz-Studio Prag; Jenaer Dixieland-Stompers
15.30 Uhr: Konzent mit der Gruppe „Wir“
18 Uhr: Unterhaltungsprogramm „Das macht Laune“
20 Uhr: Estrade „Parkplatzmelodien“

Bühne IV, Karl-Marx-Allee
13 Uhr: Programm mit dem Ensemble des Eisenhüttenkombinates Ost
15 Uhr: Programm mit dem Ensemble „Laine“, UdSSR
17 Uhr: Programm mit dem Folkloreensemble „Pirin“, VR Bulgarien
19 Uhr: „Wir im Rhythmus unserer Zeit“

Podium III, Karl-Marx-Allee, Jugendmodezentrum
11 und 14 Uhr: Konzert mit der Gruppe „Set“ und Wolfs-Disko
20.30 Uhr: Programm mit dem Ensemble „Rajko“, UVR

Podium IV, Restaurant „Warschau“
15 Uhr: Programm mit dem Volkskunstensemble „Theodor Neubauer“
19 Uhr: Programm mit dem Volkskunstensemble „Doina“, SR Rumänien

Podium V, U-Bahn-Station Marchalewskistraße
10 Uhr: Konzert der Mädchenband „Femini“
16 Uhr: Konzert mit der Gruppe Jürgen Kerth

Bühne VIII, Tierpark
10 Uhr: Konzert mit Jugendblasorchestern
11 Uhr: Konzert mit dem Chor des Pionierpalastes Dresden und den Dresdner Tanzsinfonikern
14 Uhr: Auftritt des Tanzensembles der DDR
16 Uhr: Programm mit dem Ensemble „Doina“, SR Rumänien

Bühne X, Plänterwald
14 Uhr: Programm mit dem Ensemble der Leuna-Werke
19 Uhr: Konzert mit der Eckhard-Sander-Formation und der Manfred-Schubert-Formation

Sportveranstaltungen

9 Uhr: überall Lauf der Festivalmeile

Dynamo-Eissporthalle
15 und 19 Uhr: Internationales Schaulaufen

Karl-Friedrich-Friesen-Stadion
20-Uhr: Schwimmschau-Veranstaltung „Sport frei dem Nationalen Jugendfestival der DDR“

Sonntag, 3. Juni 1979

Kampfdemonstration der FDJ

Karl-Marx-Allee, 10 Uhr
Musik- und Tanzschau

„Ein bunter Blumenstrauß für unsere Republik“

Stadion der Weltjugend, 16 Uhr
Großflugschau des Nationalen Jugendfestivals der DDR
Rüdnitz/Kreis Bernau, 15 Uhr

23 Uhr: Höhenfeuerwerk zum Abschluß des „Nationalen Jugendfestivals der DDR“

Kulturelle Veranstaltungen

Bebelplatzkonzerte der FDJ
Konzert des FDJ-Sinfonieorchesters der Musikhochschulen der DDR mit Werken von Gerster, Händel und Beethoven
16 Uhr: Öffentliche Generalprobe
21 Uhr: Premiere

Kongreßhalle am Alexanderplatz
19 Uhr: Presseball „Wir tanzen mit der Jungen Welt“ (Auszeichnung der 30 besten Sportler der 30jährigen Geschichte der DDR)

Haus der DSF
19 Uhr: Filmball der Jugend

Palast der Republik
19 Uhr: Tanz im Palast

Friedrichstadtpalast
15 Uhr: Konzert des Poznaner Knabenchores und des Moskauer Kinderchores
20 Uhr: Programm des Moldauischen Gesangs- und Tanzensembles „Shok“

Deutsche Staatsoper (Apollosaal)
14 Uhr: Premiere Konzert „Meisterwerk der jungen Talente“

Werner-Seelenbinder-Halle
12 Uhr: „Rund“ (Öffentliche Generalprobe)
16 Uhr: „Rund“-Festival-Revue Nr. 5
22 Uhr: „Rund“-Festival-Revue Nr. 6

Programme auf Bühnen und Podien

Bühne I am Alexanderplatz
13 Uhr: Ensembleprogramm „Drushba — Freundschaft“ mit dem Zentralen Gesangs- und Tanzensemble der GSSD Wünsdorf und dem Erich-Weinert-Ensemble der NVA
16.30 Uhr: Unterhaltungsprogramm „Rhythmus 30“, Mitwirkende: Tanz- und Schauorchester Rostock; Farah Maria und Gruppe (Kuba); Petra Janu und Gruppe (CSSR); Gruppe „Drei“
20.30 Uhr: Unterhaltungsprogramm „Unser Lied für Euch, ein Gruß“, Mitwirkende: Orchester Gustav Brom (CSSR); Hans-Jürgen Beyer; Michael Hansen und die Nancies; Miri Ungar und Gruppe (SFRJ); Jiri Korn und Gruppe (CSSR)

Bühne II am Alexanderplatz
14.30 Uhr: Nonstop „Fest der Jugend“, u. a, mit dem Orchester Lothar Stuckhardt; mit Hans-Jürgen Beyer; Vaclav Neckar und Bazillen (CSSR); Sound G. M.

Bühne III, Alexanderstraße/Dircksenstraße
13.30 Uhr: Jugendtanzmusik „Festival im Rhythmus“

Bühne IV, Karl-Marx-Allee
14 Uhr: Konzert mit den Gruppen „Set“, „Metropol“ und „Drei“
16 Uhr: „Musik-Express“ mit Fontana; Sascha Tom; Andreas Holm; Thomas Lück; Chris Wallasch; Peter Zahl u. a.
17.30 Uhr: Estrade „Cocktail internatioral“ mit dem Tanzorchester Fips Fleischer; Peter Parleur; Bernd Besser; Anna Jantar; Magdi Body; Peter und Paul; Gitte und Klaus Röder; „Starkstromfunken“; „Die Baltus“; TV 1880 u. a.
22.30 Uhr: Tanz nonstop

Außerdem laufen Programme auf allen anderen Bühnen und Podien

Sportveranstaltungen

Dynamo-Eissporthalle
15 und 19 Uhr: Internationales Schaulaufen

Karl-Friedrich-Friesen-Stadion
20 Uhr: Schwimmschau-Veranstaltung „Sport frei dem Nationalen Jugendfestival der DDR“

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SIE GEHÖREN ZU DEN STÜTZEN des bewährten Spielmannszuges von LVB Leipzig: Kurt Neumann, Heinrich Sandmann und Kurt Kellner (von links).

Ausschreibung

für die Karl-Marx-Städter Bezirksmeisterschaften 1979 der Spielleute des DTSB der DDR und der Bereichsmeisterschaft Süd der Fanfarenzüge

1. Veranstalter:

BFA Spielleute Karl-Marx-Stadt

2. Mit der Durchführung beauftragt:

DTSB-Kreisvorstand Plauen, BSG Empor Plauen

3. Teilnehmer:

alle Erwachsenen- und Nachwuchsspielmannszüge, Schalmeienkapellen, Fanfarenzüge und Blasorchester des DTSB der DDR im Bezirk Karl-Marx-Stadt bzw. die Fanfarenzüge der Bereichsklasse Süd

4. Ort der Durchführung:

Plauen, Altmarkt

5. Wettkampftermin:

16. Juni 1979, ab 10 Uhr

6. Anreise:

Anreise erfolgt am 16. 6. bis 8.30 hr in der Kaufmännischen Berufsschule I Plauen, Seminarstraße

7. Wettkampfbedingungen:

gemäß Wettkampfordnung der Spielleute des DTSB der DDR vom 1. 1. 1978

8. Termine:

a) Meldebogen:
bis 15. 4. 1979 an Hans Ullmann, 9503 Zwickau, Windmühlenweg 11
b) Verpflegungsgeld:
drei Mark pro Teilnehmer bis 30. 4. 1979 auf das Konto Nr. 5821-31-69
Konstant 100/286100 der Stadt- und Kreissparkasse Plauen
c) Einreichung der Noten:
wenn erforderlich laut Wettkampfordnung in Teilpartitur zweifach bis 15. 4. an Hans Ullmann

HANS ULLMANN, BFA-Vorsitzender

Ausschreibung

für die Erfurter Bezirksmeisterschaften 1979 der Spielleute des DTSB der DDR

1. Veranstalter:

DTSB-Bezirksvorstand, BFA Spielleute

2. Mit der Durchführung beauftragt:

BSG Fortschritt Heiligenstadt

3. Art der Veranstaltung:

Bezirksmeisterschaften der Spielleute des DTSB der DDR

4. Ort der Durchführung:

Heiligenstadt, Stadion Gesundbrunnen

5. Wettkampftermin:

10. Juni 1979

6. Beginn des Wettkampfes:

10. Juni 1979, 10 Uhr
6a) Anreise:
Anreise erfolgt am 10. 6. 1979, bis 8 Uhr

7. Teilnehmer:

alle im DTSB der DDR organisierten Spielleute-Kollektive des Bezirkes Erfurt

8. Wertung:

nach der gültigen Wettkampfordnung für Spielmannszüge und Fanfarenzüge des DTSB der DDR vom 1. 1. 1978 und den durch die Kommission Technik bestätigten Ergänzungen

9. Wettkampfdurchführung:

Teilnahme erfolgt auf der Grundlage der gültigen Klassifizierungsordnung

10. Wettkampfprogramm:

laut „tambour“ Nr. 7/78

11. Melde- und Abgabetermine:

Kürnoten, Meldebogen, Kurzbiographie und Namen des Sektionsleiters sowie Stabführers bis 15. 4. 1979 an Egon Herrmann, 57 Mühlhausen, Hinter der Thälmannstraße 16

12. Startreihenfolge:

Auslosung laut Wettkampfordnung

13. Verpflegungsgeld:

Pro Teilnehmer drei Mark. Einzuzahlen bis 15. 4. 1979 auf das Konto des BFA Erfurt, Konto-Nr. 4032-31-2925 mit dem Vermerk „Verpflegungsgeld der BSG . . . für . . . Sportler“

14. Reisekosten:

50 Prozent werden nach Reichsbahntarif für Sportfahrten zurückerstattet

EGON HERRMANN, BFA-Vorsitzender

Ausschreibung

für die Suhler Bezirksmeisterschaften 1979 der Spielleute des DTSB der DDR

1. Veranstalter:

BFA Spielleute Suhl

2. Mit der Durchführung beauftragt

BSG Schwarzbach in Zusammenarbeit mit dem DTSB-Kreisvorstand Meiningen

3. Teilnehmer:

alle im DTSB der DDR organisierten Spielleute-Kollektive des Bezirkes Suhl

4. Ort der Durchführung:

Schwarzbach (Kreis Meiningen), Sportplatz

5. Wettkampftermin:

9. Juni 1979, von 13 bis 16 Uhr

6. Anreise:

Anreise erfolgt am 9. 6. 1979 bis 11 Uhr im Kindergarten Schwarzbach

7. Abreise:

9. 6. 1979 ab 18 Uhr

8. Wettkampfprogramm:

Die Kollektive starten nach den aus der Wettkampfordnung und den im „tambour“ veröffentlichten Qualifizierungsbedingungen ihrer jeweiligen Klasse

9. Termine:

Kürnoten, Meldebogen und Kurzbiographie bis 1. 5. 1979 an Reinhard Schramm, 63 Ilmenau, Gabelsberger Straße 30.
Pro Teilnehmer ist bis 1. 5. 1979 ein Unkostenbeitrag von 3,50 M auf das Konto Nr. 4762-33-1191 der Kreissparkasse Ilmenau einzuzahlen

10. Anmerkung:

Konkrete Mitteilungen über den Ablauf der Veranstaltung gehen den Kollektiven bis zum 10. 5. 1979 vom BFA zu.

REINHARD SCHRAMM, BFA-Vorsitzender


Herausgeber: Bundesvorstand des DTSB der DDR, Abteilung Propaganda/Kultur, Sektor Spielleute — Verantwortlicher Redakteur: Günther Gießler — Veröffentlicht unter der Lizenz-Nr. 698 des Presseamtes beim Vorsitzenden des Ministerrates der DDR — Satz und Druck: VEB Verlagsdruckerei Typodruck — Schaubek, Bereich Döbeln III-8-4

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Hinweis der Kommission Technik

Die Kommission Technik weist auf folgende Regelung der Klassifizierung der Sonderklasse und Leistungsklasse I der Spielmannszüge Erwachsene im Wettkampfjahr 1979 hin: Die BSG Chemie Rodleben wurde bekanntlich auf Grund eines Protestes als 13. Kollektiv in die Sonderklasse aufgenommen. Dies bedeutet entsprechend der Klasseneinteilung laut WKO 1979:

  • Abstieg von drei Kollektiven aus der Sonderklasse in die Leistungsklasse I
  • Aufstieg (laut Wettkampfordnung, Punkt 12) von zwei Kollektiven aus der Leistungsklasse I in die Sonderklasse.

ROLF LORENZ, Kommission Technik

Terminplan Mai 1979

5. 5. — 6. 5. Beratung ZSK und Anleitung der Vorsitzenden der BFA und der Kommissionen Leipzig
12. 5. — 13. 5. Bezirksmeisterschaften Halle Gernrode
12. 5. — 13. 5. Aufstiegsturnier Spielmannszüge Erwachsene Wolmirstedt
18. 5. — 19. 5. DDR-Meisterschaft und Aufstiegsturnier Spielmannszüge Nachwuchs Freital
20. 5. Bezirksmeisterschaften Gera und Bereichsmeisterschaften Süd der Schalmeienkapellen Elsterberg
26. 5. — 27. 5. Bezirksmeisterschaften Berlin und Bereichsmeisterschaften Nord der Schalmeienkapellen und Fanfarenzüge Berlin
26. 5. — 31. 5. Vorbereitungslager Nationales Jugendfestival (Gesamtdelegation) Rerik

Ausschreibung

für die Berliner Bezirksmeisterschaften 1979 der Spielleute des DTSB der DDR

1. Veranstalter:

BFA Spielleute Berlin

2. Mit der Durchführung beauftragt:

Kreisorganisation Weißensee des DTSB, BSG Tiefbau Berlin

3. Teilnehmer:

alle im DTSB der DDR organisierten Spielleute-Kollektive von Berlin

4. Ort der Durchführung:

Sportstätte Weißensee, 112 Berlin, Klement-Gottwald-Allee 127

5. Wettkampftermin:

26./27. Mai 1979

6. Anreise:

Anreise erfolgt am 26. 5., bis 10 Uhr

7. Abreise:

nach Abschluß der Wettkämpfe

8. Wettkampfbedingungen:

gemäß der Wettkampfordnung des DTSB der DDR vom 1. 1. 1978

9. Termine:

a) Meldebogen:
bis 30. 4. 1979 an den DTSB-Bezirksvorstand Berlin, Abteilung Propaganda/Kultur/Internationale Arbeit, 101 Berlin, Gertraudenstraße 10/12
b) Verpflegungsgeld:
zwei Mark pro Teilnehmer auf das Konto Nr. 6652-37-3197 der Stadt- und Kreissparkasse Berlin
c) Einreichung der Noten:
bis 30. 4. 1979 an DTSB-Bezirksvorstand, Abteilung Propaganda/Kultur/Internationale Arbeit.
Pflichtmärsche entsprechend der Klasseneinteilung (siehe „tambour“ Nr. 8/78), Kürmärsche entsprechend der gültigen Wettkampfordnung

10. Fahrtkostenrückerstattung:

Rückerstattung erfolgt nur auf Sammelschein der Deutschen Reichsbahn, 2. Klasse, für Sportfahrten

11. Kurzbiographie:

Modalitäten wie bei Meldebogen unter Punkt 9a)

BFA Spielleute Berlin

DREI GENERATIONEN von Spielleuten unserer sozialistischen Sportbewegung trafen sich in Perleberg. Die Mitglieder des Nachwuchsspielmannszuges von Empor/Oberschule II Perleberg hörten mit Respekt, wie die „Alten“ 1953 in Perleberg den ersten Spielmannszug gründeten. Von den Spielleuteaktivisten von einst waren der 83jährige Fritz Neumann, der 76jährige Alfred Schmielau und der vergleichsweise mit 52 Jahren noch junge Günter Kirsten dabei (sitzend von links).

Der Sport in unserem Leben

Die Vorbereitung der Olympischen Spiele 1980 und des 30. Jahrestages der Republik nehmen im Jahresprogramm des Sportverlages der DDR breiten Raum ein. Insgesamt sind für dieses Jahr 60 Titel angekündigt, davon 30 Erstauflagen. Zu den interessantesten Neuerscheinungen gehört eine Sammlung von Berichten, Gedichten, Erzählungen und Zeichnungen von Schülern und Jugendlichen zum Thema Sport unter dem Titel „Mein Ball soll springen“.

Das originelle Buch, das als Ergebnis eines Preisausschreibens entstanden ist, widerspiegelt 30 Jahre DDR im Sporttreiben der Jugend. Unter Verantwortung des DDR-Sportverlages wird mit dem Bildband „Sport in unserem Leben“ eine Zwischenbilanz zum Stand der Sportentwicklung in den sozialistischen Ländern gezogen. Acht Verlage sind an dem Gemeinschaftswerk beteiligt, 13 Länder werden in der Übersicht berücksichtigt. In sechs Sprachen soll es nach Informationen von Verlagsdirektor Horst Schubert im Sommer dieses Jahres auf den Markt kommen.

Olympia 1980 in Moskau gewidmet ist der Text-Bildband „Aufstieg“, der unter der Federführung des sowjetischen Verlages „Körperkultur und Sport“ entsteht. In der Gemeinschaftsausgabe der Sportverlage sozialistischer Länder wurden mit den Sommerspielen 1948 beginnend Ergebnisse, Erfolge, biographische Angaben, Pressestimmen und Episoden zusammengetragen. Dieses interessante, mit Bilddokumenten angereicherte Nachschlagewerk wird ebenfalls in sechs Sprachen angeboten. Klaus Ullrich und der Österreicher Kurt Castka sind die Autoren der Edition „Olympisches Moskau“, in der die UdSSR-Metropole in Reportagen und Interviews als Zentrum des Sowjetsports vorgestellt und über Vorhaben für 1980 berichtet wird.

Zu weiteren interessanten Neuerscheinungen des DDR-Sportverlages gehört der achte Band der Reihe „Erlebt — erzählt“, diesmal mit dem Untertitel „Von Bärbel Eckert bis Nikolai Andrianow“.

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