10 Jahre Stabführer.de
Stabführer.de wird 10 Jahre alt!
Am besten feiert man das mit neuen Informationen. Gesucht werden daher verstärkt fehlenden Daten, interessante Geschichten und alle Arten von Fotos, Dokumente usw., die es wert sind erhalten zu werden. Gern per Email an info@stabfuehrer.de

Der Tambour/Ausgabe 1978 11

Aus Stabführer.de

Dies ist die originale Wiedergabe der entsprechenden Einzel-Ausgabe von „der tambour“ zum Zweck der einfachen Durchsuchbarkeit. Aus archivarischen Gründen wurde bewusst darauf verzichtet, Wortlaute zu ändern. Für die Inhalte sind die entsprechenden Original-Autoren verantwortlich. Ansichten, Meinungen oder Aufrufe spiegeln die damaligen Gegebenheiten wider und nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers!

November/Dezember 1978
Nummer: 11/78
Erschienen: 11/1978
Jahrgang: 11
Seiten: 8
Original-Ausgabe als PDF herunterladen
Zur Übersicht aller Ausgaben


Seite 1

HEUTE AUF SEITE

2 Spielleute haben festen Platz in der Sportorganisation
3 Bodo Clauß: Am Notenblatt führt kein Weg vorbei
4 Halle unterbrach die Erfolgsserie der Mühlhausener

Beim Jugendfestival sind die Besten dabei

Wie alle Bürger unseres Landes bereiten auch wir Spielleute den 30. Jahrestag der Gründung unserer Republik mit besonderen Leistungen vor. Im Betrieb, in der Schule, in unserer Sportgemeinschaft. Und auf der Hälfte des Weges zu diesem historischen Jubiläum steht das Nationale Jugendfestival in unserer Hauptstadt. Berlin wird zu Pfingsten das große Verbandstreffen der Freien Deutschen Jugend erleben, es wird „vor aller Welt die Liebe der jungen Revolutionäre von heute zu ihrem sozialistischen Vaterland bekunden“, wie Erich Honecker, der Generalsekretär des ZK der SED und Vorsitzende des Staatsrates der DDR, erklärte. „Auf den Grundsatz unserer Politik, der Jugend volles Vertrauen entgegenzubrin-

Fortsetzung auf Seite 7

Seite 2

Spielleute haben ihren festen Platz in unserer sozialistischen Sportorganisation

Das Sekretariat des Bundesvorstandes des DTSB der DDR faßte einen Beschluß „Zur Weiterentwicklung der Spielleutebewegung des DTSB der DDR“

Der VI. Turn- und Sporttag des DTSB der DDR hat den Spielleuten den Auftrag erteilt, als Agitatoren und Propagandisten der sozialistischen Körperkultur zu wirken. Das erfordert, die guten Leistungen und Ergebnisse der Spielleute in einer größeren Breite und höheren Qualität fortzusetzen.

(1) Die Spielleute stärken mit der Neubildung von Sektionen und Klangkörpern, der Gewinnung weiterer Mitglieder im Nachwuchs- und Erwachsenenbereich, besonders bei den Spielmannszügen, den DTSB als Initiator, Mobilisator und Organisator von Körperkultur und Sport. Das Ziel besteht darin, bis 1985 17 700 Mitglieder zu aktiver und regelmäßiger sportlicher Betätigung als Spielleute zu vereinen.

(2) Die Bewahrung und Pflege der fortschrittlichen und humanistischen Traditionen im revolutionären Liedgut der Arbeiter-, Turn- und Sportbewegung ist zielstrebig weiterzuführen. Das Repertoire der Klangkörper ist breiter zu gestalten und die Entwicklung eines Teils des modernen sozialistischen Musikschaffens den gewachsenen kulturell-künstlerischen Bedürfnissen der Werktätigen und der Jugend entsprechend zu dokumentieren. Der Weg, den wir zum VI. Turn- und Sportfest beschritten haben, zur Schaffung von Titeln, die für alle Genres spielbar und von Klangkörpern unabhängig und zusammen gespielt werden können, ist zielstrebig und planmäßig fortzusetzen.

(3) Das erzieherische Wirken in den Sektionen und Klangkörpern ist weiter zu verstärken mit dem Ziel, das initiativreiche Streben der Spielleute nach höheren Leistungen im Beruf, in der Schule, beim Studium und im Sport zu fördern. Das politische Gespräch zur Politik der SED und den Grundfragen unserer Zeit ist differenziert und überzeugend zu führen. Das Auftreten der Spielleute zu allen Veranstaltungen und Wettkämpfen hat diszipliniert, in exakten Formationen und mit hoher Einsatzbereitschaft zu erfolgen.

Alle Spielleute sind dafür zu gewinnen, jährlich die Bedingungen des Sportabzeichenprogramms der DDR „Bereit zur Arbeit und zur Verteidigung der Heimat“ zu erfüllen.

(4) Mit dem Wettkampfprogramm, der Durchführung von Pokalwettkämpfen und der Teilnahme der Spielleute an den Kinder- und Jugendspartakiaden mit eigenem Wettkampf sind die Niveauunterschiede in der Beherrschung eines breiten Repertoires und der Interpretation der Titel schrittweise zu beseitigen.

Die Wettkämpfe sind verstärkt anläßlich gesellschaftlicher und sportlicher Höhepunkte durchzuführen.

(5) Die Aus- und Weiterbildung der Kampfrichter und Übungsleiter aller drei Stufen nach einem einheitlichen Programm ist weiter zu qualifizieren.

In der Stufe III sind jährlich zehn und in der Stufe II 60 Übungsleiter auszubilden.

Jährlich ist ein Wochenlehrgang zur Übungsleiter-Weiterbildung durchzuführen. Die Ausbildung der Übungsleiter der Stufe I erfolgt auf Stützpunktbasis unter Verantwortung der BFA Spielleute und der Arbeitsgruppe Aus- und Weiterbildung der Zentralen Spielleutekommission.

An den Sportschulen des DTSB sind pro Jahr insgesamt 40 Kampfrichter unter Verantwortung der Zentralen Spielleutekommission zu qualifizieren.

Zur weiteren Verbesserung der musikalischen Leistungen der Klangkörper aller Genres werden fünf zentrale Übungsleitergruppen (mit je 20 Sportfreunden) durch die Abteilung Propaganda/Kultur beim DTSB-Bundesvorstand berufen. Diese Sportfreunde nehmen an den zentralen Lagern der Spielleute teil.

In den Bezirken mit starker Spielleutekonzentration sind ebenfalls Übungsleitergruppen zu bilden.

(6) Aus den besten Klangkörpern der Spielleutebewegung wird 1979 ein „Zentrales Spielleutemusikkorps des DTSB der DDR“ durch die Abteilung Propaganda/Kultur in einer Stärke bis zu 1000 Sportfreunden berufen.

Die Genres der Spielleute werden in folgender Stärke festgelegt:

Spielmannszüge Erwachsene 200
Spielmannszüge Nachwuchs 300
Spielmannszüge Mädchen 100
Fanfarenzüge 150
Schalmeienkapellen 150
Blasorchester 100

(7) In den Bezirken mit der größten Konzentration der Spielleute werden unter Verantwortung der DTSB-Bezirksvorstände „Bezirksspielleutemusikkorps des DTSB der DDR“ schrittweise gebildet, die maximal 500 Sportfreunde umfassen sollten. Diese Entwicklung ist mit den Leitungen zuständiger Organe abzustimmen.

Zur Leitungstätigkeit

  • Das Wirken der Spielleute ist durch die Vorstände und ihre Fachausschüsse wirkungsvoll zu unterstützen. Die Zusammenarbeit mit den staatlichen Organen, Einrichtungen der Kultur und anderen gesellschaftlichen Kräften ist weiter zu verbessern mit dem Ziel, zur quantitativen und qualitativen Entwicklung der Spielleutebewegung beizutragen.
  • Die Zentrale Spielleutekommission (ZSK) unterstützt die Spielleutebewegung politisch-ideologisch und fachlich. Die BFA Spielleute werden durch die Abteilung Propaganda/Kultur fachlich angeleitet.
  • Die Tätigkeit der Kommissionen in den Genres Spielmannszüge Erwachsene und Nachwuchs, Fanfaren, Schalmeien und Blasorchester ist durch die Abteilung Propaganda/Kultur und die Zentrale Spielleutekommission so zu unterstützen, daß die Entwicklung der Genres planmäßig erfolgt und die Erfahrungen der besten Klangkörper zielstrebiger verallgemeinert werden. Die Kommissionen der Genres unterstützen besonders die niveauvolle Gestaltung des Wettkampfsystems auf zentraler Ebene und das Auftreten ihrer Kollektive zu gesellschaftlichen und sportlichen Höhepunkten.

Zum sozialistischen Wettbewerb

Die guten Erfahrungen der Grundorganisationen und Fachausschüsse des DTSB der DDR zur Gestaltung des sozialistischen Wettbewerbes und des Leistungsvergleiches sind konsequenter und schöpferischer in der Spielleutebewegung anzuwenden. Durch die Vorstände und Leitungen sind die Sektionen der Spielleute im Territorium abrechenbar in den Wettbewerb einzubeziehen.

Zur effektiven Nutzung und Erweiterung der materiellen und finanziellen Fonds

• Die den Sektionen der Spielleute durch die Sportgemeinschaften, Kreis- und Bezirksvorstände des DTSB der DDR zur Erfüllung ihrer Aufgaben zur Verfügung stehenden materiellen und finanziellen Fonds sind effektiv zu nutzen.

Zur Erhöhung der Eigeneinnahmen des DTSB ist durch die Sektionen und BFA beizutragen.

Die Werterhaltung, Rekonstruktion und der Neubau von Sporteinrichtungen im Wettbewerb „Schöner unsere Städte

Fortsetzung auf Seite 3


Herausgeber: Zentrale Spielleutekommission im DTSB der DDR, Berlin — Verantwortlicher Redakteur: Günther Gießler — Veröffentlicht unter der Lizenz-Nr. 698 des Presseamtes beim Vorsitzenden des Ministerrates der DDR — Satz und Druck: VEB Verlagsdruckerei Typodruck - Schaubek, Bereich Döbeln III-8-4

Seite 3

TAMBOUR-INTERVIEW

mit Bodo Clauß,

künstlerischer Leiter der Spielleute des DTSB der DDR

Am Notenblatt führt kein Weg vorbei

BODO CLAUSS, künstlerischer Leiter der Spielleute des DTSB.
  • Das Jahr 1978 war für die Spielleute reich an Höhepunkten. Es sei hier nur an die DDR-Meisterschaften in den einzelnen Genres oder an solche Ereignisse wie die Jahn-Ehrung in Lanz oder die Auftritte zum VI. Turn- und Sporttag gedacht. Ist der künstlerische Leiter mit dem Niveau der Spielleutemusik zufrieden gewesen?

„Zufrieden darf man wohl nie sein. Indes eine Leistungsentwicklung war unüberseh- und unüberhörbar. Freilich sollte man diese Einschätzung sehr differenziert betrachten, sind die Niveauunterschiede zwischen den einzelnen Genres und den Klangkörpern innerhalb eines Genres einfach noch zu groß.“

  • Wo sieht Bodo Clauß die größten Fortschritte?

„Vor allem in der Erweiterung des Repertoires. Eine ganze Reihe von Kollektiven schafften mit neuen rhythmischen Elementen, eigenwilligen Arrangements, eine neue Qualität der Spielleutemusik, die zeigte, wo künftig die Entwicklung unserer Musik hinzugehen hat, ohne etwa das traditionelle Liedgut der Arbeiterklasse zu vernachlässigen. Dies bewies die begeisternde Musikschau von Lanz, dies unterstrichen die Darbietungen der besten Klangkörper bei den DDR-Meisterschaften.“

  • Kann man da Beispiele nennen?

„Da möchte ich zuallererst den Fanfarenzug von Dynamo Potsdam erwähnen, der Maßstäbe setzte für alle Fanfarenzüge unseres Landes. Die Potsdamer machten mit ihrem unverwechselbaren Sound eine mitreißende Musik. Auch was die Erwachsenen-Spielmannszüge Ende Oktober in Wittenberge boten, war sehr hoffnungsvoll. Ich denke hier besonders an die ‚Ungarischen Tänze‘ von Brahms, die Dynamo Halle meisterhaft spielte, oder auch an die Neubearbeitung des Folklore-Titels ‚american patrol‘ durch die Ziegelroder.“

  • Vorhin war von noch zu großen Niveauunterschieden die Rede. Wie sind diese Schritt für Schritt abzubauen?

Fortsetzung auf Seite 7

Spielleute haben ihren festen Platz in...

Fortsetzung von Seite 2

und Gemeinden — Mach mit“ sind aktiv zu unterstützen. Die Pflege und Reparatur der Instrumente, Bekleidung und Ausrüstung ist nutzbringender zu gestalten und abzurechnen.

• Auf der Grundlage des Jugendgesetzes und anderer gesellschaftlicher Bestimmungen und Vereinbarungen sind durch die Vorstände der Sportgemeinschaften, Kreis- und Bezirksvorstände des DTSB der DDR in Zusammenarbeit mit den Sektionen und Fachausschüssen der Spielleute im Territorium Vorschläge zu unterbreiten und vertragliche Regelungen und Festlegungen mit den staatlichen Organen, Leitungen der Betriebe, Kombinate, Einrichtungen und Vorstände der Genossenschaften zu treffen, die auf die weitere Verbesserung der materiellen und finanziellen Bedingungen und die Anerkennung hervorragender Leistungen der Spielleute gerichtet sind.

Zur Öffentlichkeitsarbeit

  • Das selbständige und koordinierte Auftreten der Spielleute zu gesellschaftlichen und sportlichen Höhepunkten sowie die öffentliche Führung und Auswertung des Wettbewerbes sind durch die Vorstände und Leitungen wirkungsvoll zu unterstützen.
  • Die Popularisierung hervorragender Leistungen, vor allem bei der Mitwirkung zu zentralen Veranstaltungen und Wettkämpfen der Spielleute, durch Presse, Funk und Fernsehen ist der Bedeutung des agitatorischen und sportlichen Wirkens aktueller und breiter zu gestalten.
  • Das Mitteilungsblatt der Zentralen Spielleutekommission „der tambour“ muß ausgehend von den Beschlüssen des DTSB der DDR die guten Erfahrungen und Ergebnisse der Spielleutebewegung ansprechend widerspiegeln.
  • Auftritte und Trainingslager der Spielleute vor Höhepunkten werden geplant.

• Die Bereitstellung von Instrumenten und Kleidung für die Spielleute ist langfristig vertraglich zwischen den verantwortlichen Abteilungen des Bundesvorstandes des DTSB der DDR und dem Staatssekretariat für Körperkultur und Sport sowie den zuständigen Fachministerien festzulegen.

• Die Zentrale Spielleutekommission führt den Wettbewerb „Bester BFA Spielleute“ und „Beste Sektion Spielleute des DTSB der DDR“. Die Auswertung der Etappen ist öffentlichkeitswirksam durchzuführen. Die Anerkennung dieser Leistungen erfolgt durch die Vergabe von Urkunden, Plaketten und Wimpeln durch das Sekretariat auf Vorschlag der Abteilung Propaganda/Kultur.

Durch die Bezirksvorstände des DTSB der DDR unterstützen die Spielleute unter anderem ihren Einfluß auf die quantitative und qualitative Entwicklung aller Kollektive. Die Verstärkung der sozialistischen Erziehung und das effektive Üben ist zu erhöhen. An den Kinder- und Jugendspartakiaden der Bezirke nehmen die Spielleute, beginnend mit dem Jahr 1980, mit eigenem Wettkampf teil. Bei Kreisen mit hoher Konzentration sind ebenfalls eigene Wettkämpfe zu gestalten.

In den Bezirken sind jährlich Bezirksmeisterschaften der Spielleute durchzuführen. Der Zeitraum wird von der Abteilung Propaganda/Kultur festgelegt.

Seite 4

7. DDR-Meisterschaften der Erwachsenen-Spielmannszüge

DER NEUE MEISTER DYNAMO HALLE während seines Pflichtvortrages. Hier beim Abriß.

Dynamo Halle unterbrach erstmals Erfolgsserie der Mühlhausener

Bisher knappste Entscheidung in der Meisterschafts-Geschichte der Erwachsenen-Spielmannszüge/Dynamo Halle vor Medizin und Lok Mühlhausen/Beifall für Ziegelrode

Wittenberge erlebte nicht nur die DDR-Meisterschaften der Erwachsenen-Spielmannszüge mit dem höchsten musikalischen Niveau bisher, es sah auch die Titelkämpfe mit dem knappsten Ausgang in unserer Meisterschaftsgeschichte und brachte gleichzeitig eine Wachablösung an der Spitze dieses Genres. Seit den 1. DDR-Meisterschaften 1970 in Apolda sicherte sich Medizin Mühlhausen in ununterbrochener Folge den höchsten Titel unseres Landes. Nun mußten sich die Thüringer erstmals geschlagen geben, wenn man auch der SG Dynamo Halle mit 0,50 Punkten nur denkbar knapp unterlag. Lediglich vor acht Jahren gab es mit 0,63 Zählern eine ähnlich hauchdünne Entscheidung zwischen Medizin Mühlhausen und Motor Lauchhammer, ansonsten hatte der Meister immer mehr als einen ganzen Punkt zwischen sich und dem „Vize“ gelegt.

Dynamo Halle, schon dreimal Silbermedaillengewinner und seit 1975 stets Vizemeister, beschritt mit den „Ungarischen Tänzen“ von Johannes Brahms neue Wege in der Kürmusik und hatte Erfolg damit. Diese eigenwillige, attraktive Darbietung war der Höhepunkt im Kürprogramm des Meisters, der hier wohl die entscheidenden Zehntel geholt haben dürfte. Auch der Fatinitza-Marsch wurde nahezu perfekt dargeboten. Medizin Mühlhausen erntete indes mit dem Venitia- und Sirius-Marsch kaum weniger Beifall. Erfreulich, daß mit Lok Mühlhausen, Ziegelrode, Geraberg, Aschersleben, Zabeltitz und Aufbau Brandenburg leistungsstarke Klangkörper die beiden führenden Kollektive bedrängen.

Auffallend im Pflichtprogramm das gute Spiel der Hörner von Medizin Mühlhausen, der Lyren aus Ruhland und der kleinen Trommeln (Tambours) aus Hirschfeld.

Der langanhaltende Applaus, den MK Ziegelrode für den völlig neubearbeiteten Folklore-Titel „american patrol“ bekam, spricht für diesen Klangkörper, zeigt aber auch, was für Reserven die Unterhaltungsmusik bereithält. Hier erwächst uns Spielleuten noch ein weites Betätigungsfeld.

Das Kampfgericht

Kurt Tägener (Brandenburg), Hauptkampfrichter
Ernst Bartling (Oderberg)
Rolf Berniet (Wittenberge)
Gerald Christ (Eberswalde)
Ulf Engemann (Potsdam)
Leo Ertel (Potsdam)
Michael Freitag (Radeberg)
Michael Irrgang (Magdeburg)
Matthias Kamin (Radeberg)
Burckardt Kipp (Babelsberg)
Lothar Lier (Suhl)
Günter Markgraf (Potsdam)
Bernd Neumann (Schwedt)
Helga Neuwirth (Freital)
Erhard Rimmler (Lengefeld)
Wilfried Röglin (Schwedt)
Burckhardt Sasse (Magdeburg)
Gerhard Schulz (Golzow)
Volker Schulze (Kleinröhrsdorf)
Dieter Weise (Hettstedt)

Offizielles Endergebnis
Gesamt Pflicht Kür
1. Dynamo Halle 92,50 35,25 38,75
2. Medizin Mühlhausen 92,00 34,55 38,05
3. Lok Mühlhausen 87,45 33,95 36,50
4. MK Ziegelrode 87,20 32,65 36,65
5. Chemie Geraberg 84,80 33,15 34,35
6. Baukema Aschersleben 84,15 32,60 35,15
7. Traktor Zabeltitz 83,85 31,55 35,40
8. Aufbau Brandenburg 82,65 32,55 33,80
9. Chemie Rodleben 77,65 32,35 32,00
Einheit Ruhland 77,65 30,20 30,55
11. SG Oberlichtenau 77,60 30,20 31,10
12. Traktor Hirschfeld 77,50 30,25 30,80
13. TSG Lübbenau 76,05 30,45 30,30
14. Traktor Luisenthal 75,00 30,35 31,35
15. Traktor Taucha 63,65 25,15 26,00

Einem Einspruch der BSG Chemie Rodleben wurde stattgegeben und zwei Punkte der Strafskala zur DDR-Meisterschaft 1978 gestrichen (in der Tabelle berücksichtigt). Um Härtefälle zu vermeiden, beschloß der Sektor Spielleute, die Sonderklasse für 1979 auf 13 Kollektive zu erweitern.

Wissenswertes

Die Medaillengewinner der bisherigen DDR-Meisterschaften auf einen Blick

1970 in Apolda:

  1. Medizin Mühlhausen
  2. Motor Lauchhammer
  3. Motor Zeitz

1971 in Oschersleben:

  1. Medizin Mühlhausen
  2. Motor Lauchhammer
  3. TSG Halle-Trotha

1972 in Rostock:

  1. Medizin Mühlhausen
  2. Dynamo Halle
  3. Traktor Zabeltitz

1974 in Treuenbrietzen:

  1. Medizin Mühlhausen
  2. MK Ziegelrode
  3. Traktor Zabeltitz

1975 in Mühlhausen:

  1. Medizin Mühlhausen
  2. Dynamo Halle
  3. MK Ziegelrode

1976 in Roßlau:

  1. Medizin Mühlhausen
  2. Dynamo Halle
  3. Traktor Zabeltitz

1978 in Wittenberge:

  1. Dynamo Halle
  2. Medizin Mühlhausen
  3. Lok Mühlhausen

Seite 5

7. DDR-Meisterschaften der Erwachsenen-Spielmannszüge

Seite 6

IHR MASKOTTCHEN haben die jungen Spielleute aus Süptitz im Kreis Torgau immer dabei

Ausschreibung

zur DDR-Meisterschaft 1979 der Nachwuchs-Spielmannszüge der Sonderklasse des DTSB der DDR

1. Veranstalter:

Zentrale Spielleutekommission des DTSB der DDR

2. Mit der Durchführung beauftragt:

Kommission Nachwuchs der Zentralen Spielleutekommission

3. Art der Veranstaltung:

DDR-Meisterschaft 1979 der Nachwuchsspielmannszüge der Sonderklasse des DTSB der DDR

4. Ort der Durchführung:

Freital (Bezirk Dresden)

5. Termin des Wettkampfes:

18./19. Mai 1979

6. Beginn des Wettkampfes:

18. Mai 1979: 14.30 Uhr Beginn der Pflicht; 19 Uhr Offizielles Eröffnungszeremoniell
19. Mai 1979: 10 Uhr Beginn der Kür; 12.30 Uhr Siegerehrung; ab 14 Uhr Abreise

7. Teilnehmer:

  1. Medizin Mühlhausen
  2. Chemie PCK Schwedt
  3. Baukema Aschersleben
  4. Stahl Brandenburg
  5. Traktor Pritzwalk
  6. Chemie Geraberg
  7. Aufbau Brandenburg
  8. Dynamo Halle
  9. Empor Perleberg
  10. Stahl Freital

8. Wertung:

Nach der gültigen Wettkampfordnung der Spielmannszüge des DTSB der DDR vom 1. Januar 1978 und den durch die Kommission Technik bestätigten Ergänzungen

9. Wettkampfdurchführung:

Die Teilnahme erfolgt auf der Grundlage der gültigen Klassifizierungsordnung. Jeder Zug gibt zur Stabführerbesprechung sein Wettkampfbuch ab.

10. Wettkampfprogramm:

10.1. Pflichttitel (laut „tambour“ Nr. 7/78):
Hornmarsch:
„Frisch voran“
Flötenmärsche:
„Lustige Turner“
„Goldene Trompeten“
„Kreuzfideler Kupferschmied“
10.2. Kürtitel:
laut WKO Punkt 8.2.2. und 8.2.4.1.1. ein Kürtitel im Stand
Vortrag in freier Aufstellung

11. Termin für Abgabe der Kürnoten:

bis 1. März 1979 an Fritz Hippe, 7705 Lauta, Karl-Marx-Straße 41

12. Startreihenfolge:

Die Auslosung erfolgt im Februar 1979 und wird im „tambour“ veröffentlicht

13. Meldetermin:

Der Meldebogen ist bis 1. Februar 1979 an Rolf Lorenz, 57 Mühlhausen, Marcel-Verfaillie-Allee 52, zu senden

14. An- und Abreise:

14.1. Kollektive, die mit der Bahn anreisen (außerhalb des Bezirkes Dresden), müssen am Donnerstag, dem 17. Mai 1979, zwischen 15 und 19 Uhr Freital erreichen

14.2. Kollektive, die mit dem Bus anreisen (einschließlich der Klangkörper aus dem Bezirk Dresden), müssen bis Freitag, den 18. Mai 1979, 10 Uhr, Freital erreicht haben

14.3. Die Abreise ist für alle Kollektive am Sonnabend, dem 19. Mai 1979, ab 14 Uhr

15. Reisekosten:

50 Prozent der Gruppenermäßigung (Reichsbahntarif) werden erstattet

16. Unkostenbeitrag:

Der Unkostenbeitrag pro Sportler beträgt für Kollektive mit Anreise am 17. Mai 21,50 Mark, am 18. Mai 19,50 Mark

16.1. Termin der Einzahlung:

2. April 1979 an die Stadtsparkasse Freital (Kontonummer wird noch mitgeteilt) mit dem Hinweis „Sonderklasse/17. 5. 79“ bzw. „Sonderklasse/18. 5. 79”

Ausschreibung

zum Aufstiegsturnier 1979 zur Sonderklasse der Nachwuchs-Spielmannszüge der Leistungsklasse I des DTSB der DDR

1. Veranstalter:

Zentrale Spielleutekommission des DTSB der DDR

2. Mit der Durchführung beauftragt:

Kommission Nachwuchs der Zentralen Spielleutekommission

3. Art der Veranstaltung:

Aufstiegsturnier 1979 zur Sonderklasse der Nachwuchsspielmannszüge des DTSB der DDR, Leistungsklasse I

4. Ort der Durchführung:

Freital (Bezirk Dresden)

5. Termin des Wettkampfes:

18./19. Mai 1979

6. Beginn des Wettkampfes:

18. Mai 1979: 13 Uhr Beginn der Pflicht; 19 Uhr Offizielles Eröffnungszeremoniell
19. Mai 1979: 8 Uhr Beginn der Kür; 12.30 Uhr Siegerehrung; ab 14 Uhr Abreise

7. Teilnehmer:

  1. Stahl Hettstedt
  2. SG Kleinröhrsdorf
  3. TSG Lübbenau
  4. SG Großdrebnitz
  5. Turbine Golzow
  6. Traktor Zabeltitz
  7. Lok Mühlhausen
  8. Sachsensiedlung Mühlhausen
  9. WBK Berlin
  10. Robotron Radeberg
  11. Fortschritt Cottbus I
  12. Tiefbau Eberswalde

8. Wertung:

Nach der gültigen Wettkampfordnung der Spielmannszüge des DTSB der DDR vom 1. Januar 1978 und den durch die Kommission Technik bestätigten Ergänzungen

9. Wettkampfdurchführung:

Die Teilnahme erfolgt auf der Grundlage der gültigen Klassifizierungsordnung. Jeder Zug gibt zur Stabführerbesprechung sein Wettkampfbuch ab.

10. Wettkampfprogramm:

40.1. Pflichttitel (laut „tambour“ Nr. 7/78):
Hornmarsch:
„Frisch voran“
Flötenmärsche:
„Lustige Turner“
„Kreuzfideler Kupferschmied“
10.2. Kürtitel:
laut WKO Punkt 8.2.2. und 8.2.4.1.1. ein Kürtitel im Stand
Vortrag in freier Aufstellung

11. Termin für Abgabe der Kürnoten:

bis 1. März 1979 an Fritz Hippe, 7705 Lauta, Karl-Marx-Straße 41

12. Startreihenfolge:

Die Auslosung erfolgt im Februar 1979 und wird im „tambour“ veröffentlicht

13. Meldetermin:

Der Meldebogen ist bis 1. Februar 1979 an Rolf Lorenz, 57 Mühlhausen, Marcel-Verfaillie-Allee 52, zu senden

14. An- und Abreise:

14.1. Kollektive, die mit der Bahn anreisen (außerhalb des Bezirkes Dresden), müssen am Donnerstag, dem 17. Mai 1979, zwischen 15 und 19 Uhr Freital erreichen

14.2. Kollektive, die mit dem Bus anreisen (einschließlich der Klangkörper aus dem Bezirk Dresden), müssen bis Freitag, den 18. Mai 1979, 10 Uhr, Freital erreicht haben

14.3. Die Abreise ist für alle Kollektive am Sonnabend, dem 19. Mai 1979, ab 14 Uhr

15. Reisekosten:

50 Prozent der Gruppenermäßigung (Reichsbahntarif) werden erstattet

16. Unkostenbeitrag:

Der Unkostenbeitrag pro Sportler beträgt für Kollektive mit Anreise am 17. Mai 21,50 Mark, am 18. Mai 19,50 Mark

16.1. Termin der Einzahlung:

2. April 1979 an die Stadtsparkasse Freital (Kontonummer wird noch mitgeteilt) mit dem Hinweis „Leistungsklasse I/17. 5. 79“ bzw. „Leistungsklasse I/18. 5. 79“

Seite 7

DER SPIELMANNSZUG VON TIEFBAU EBERSWALDE wurde für seine sehr guten Leistungen 1978 zum zweiten Mal als „Hervorragendes Volkskunstkollektiv“ ausgezeichnet. Der Klangkörper, er besteht vorwiegend aus Schülern der POS „Wilhelm Pieck“ Eberswalde, erfuhr diese Ehrung bereits 1975.

Auszeichnungen an Spielleute

Uwe Klein (Dynamo Magdeburg), Vorsitzender des BFA Magdeburg, Erinnerungsmedaille „30 Jahre sozialistische Sportorganisation der DDR“

Werner Maue (Veckenstedt), Sektionsleiter, „Medaille für hervorragende Leistungen im volkskünstlerischen Schaffen“

Heinrich Hoffman (Seehausen), Leiter des Kreisspielmannszuges, „Aktivist der sozialistischen Arbeit“

Gottfried Hesse (Robotron Radeberg), Vorsitzender des BFA Dresden, „Ehrennadel des DTSB der DDR in Gold“

Günther Schüttauf (Verkehrsbetriebe Dresden), „Ehrenmedaille des DTSB der DDR“

Horst Schulze (Traktor Zabeltitz), „Ehrenmedaille des DTSB der DDR“

Manfred Taupitz (SG Oberlichtenau), „Aktivist der sozialistischen Arbeit“ und „Ehrenurkunde des Präsidenten des DTSB der DDR“

Volker Schulze (SG Kleinröhrsdorf), „Ehrenurkunde des Präsidenten des DTSB der DDR”

Manfred Schneider (SG Oberlichtenau), „Ehrenurkunde des Präsidenten des DTSB der DDR“

Am Notenbatt führt...

Fortsetzung von Seite 3

„Dies berührt ein Hauptproblem der Spielleutebewegung, die unzureichende Grundausbildung in den Sektionen. Jahrelange Versäumnisse in den Klangkörpern lassen sich nicht von heute auf morgen beseitigen. Da wurden die Titel auswendig gelernt, legte man auf Notenkenntnisse kaum wert. Und wer nun einmal die Titel nur ‚aus dem Kopf spielen‘ kann, stößt bald an die Grenzen seines musikalischen Leistungsvermögens. Dies klingt zwar hart, aber alles andere wäre Augenauswischerei. Das Niveau der Spielleutemusik steht und fällt mit Notenkenntnissen. Der einzelne Spielmann kann nicht wissen, wie lang oder kurz er einen Notenwert zu spielen hat, wenn er das Notenbild nicht beherrscht. Es ist kein Zufall, daß im Potsdamer Fanfarenzug nahezu jeder vom Notenblatt zu spielen vermag. Hier liegt das Geheimnis der Erfolge dieses Zuges und zugleich die große Reserve in unserer Spielleutebewegung.“

  • Das geplante einheitliche Ausbildungsprogramm...

„... wird uns auf alle Fälle in großer Breite voranbringen. Bernhard Bosecker hat die Fanfarenschule bereits fertig. Vor der neuen Saison sollte jeder Fanfarenzug im Besitz dieses Lehrmaterials sein. Auch die anderen Genres, ausgenommen die Blasorchester, da hier Notenkenntnisse vorhanden sind, erhalten ein Schulprogramm.“

  • Mit dem neuen Lehrmaterial allein ist aber wohl das Problem noch nicht gelöst?

„Natürlich nicht. Einmal eine Stunde pro Woche in der Sektion üben bringt nicht das erforderliche Können. Wie andere Sportler auch, muß der Spielmann bestimmte Trainingsaufgaben zuhause bewältigen. Schon 20 Minuten Heimtraining täglich scheinen mir ausreichend. Aber wie bei allen anderen Dingen im Leben, wird die Einstellung zur Sache, zur Spielleutemusik, das Entscheidende sein. Nicht unerwähnt lassen möchte ich hier, daß ein einziger falsch spielender Musikant das ganze Niveau des Zuges zerstören kann. Also erwächst auch eine moralische Verpflichtung, das in der Trainingsstunde Erlernte zuhause zu wiederholen, täglich ein wenig zu üben.“

(Das Gespräch führte GÜNTHER GIESSLER)

Beim Jugendfestival sind die Besten dabei

Fortsetzung von Seite 1

gen und hohe Verantwortung zu übertragen, antwortet die junge Generation damit, daß sie für das Gedeihen des Sozialismus ihr Bestes gibt, ihre schöpferischen Ideen und Taten.“

Ein hoher Anspruch, dem wir gerecht werden wollen. Wir Spielleute erhielten den ehrenvollen Auftrag, ein attraktives Schauprogramm zum Jugendfestival mitzugestalten. In der Vergangenheit spielten wir zu bedeutsamen gesellschaftlichen Höhepunkten zumeist Kür- oder Pflichttitel aus unserem Repertoire. Diesmal beschritten wir auch hier neue Wege und stellten ein ganz modernes Arrangement mit zwölf Titeln zusammen.

Ein Gestalterkollektiv unter der Leitung von Rolf Lorenz hat ein Programm ausgewählt, das den Mitwirkenden — und dies können nur unsere Besten sein — und dem Publikum viel Freude verspricht. Vom Schlagzeugsolo mit Orchester-Background über einen Beatmarsch für Fanfaren, Blasorchester und Spielmannszüge bis hin zu einem Trompetensolo (Bernhard Bosecker) ist für jeden Geschmack etwas dabei.

In diesem großen Schauprogramm werden bekannte Künstler der leichten Muse unseres Landes mitwirken. Einige Namen sollen hier genannt sein: Monika Hauff/Klaus-Dieter Henkler, Rolf Herricht und Hans-Joachim Preil, die Dresdner Tanzsymphoniker und viele andere namhafte DDR-Künstler.

Nachruf!

Nach langer schwerer Krankheit ging unser Sektionsleiter und langjähriges BFA-Mitglied

Werner Schwachheim

im 55. Lebensjahr von uns.

Seit 1963 leitete Werner Schwachheim unser Kollektiv. Die Erfolge des Fanfarenzuges von Lok Nordhausen sind aufs engste mit seinem Namen verbunden. Werner Schwachheim hat sich nie geschont und über fast zwei Jahrzehnte hinweg als unentbehrlicher Helfer unserer sozialistischen Sportorganisation gewirkt.

Wir werden sein Vermächtnis in Ehren zu erfüllen trachten.

Fanfarenzug BSG Lok Nordhausen

Nachruf!

Plötzlich und für uns alle noch unfaßbar verstarb unser langjähriges Sektionsmitglied

Alfred Liepke

im Alter von 60 Jahren.

Alfred Liepke gehörte zu den Mitbegründern des Spielmannszuges von Motor Barth. Er stellte stets uneigennützig den jüngeren Spielleuten seine reichen Erfahrungen und sein hohes Können zur Verfügung. Alfred Liepke hat sich bei der Ausbildung der Mitglieder unseres Nachwuchszuges verdient gemacht.

Wir werden sein Andenken immer in Ehren halten.

Spielmannszug BSG Motor Barth

Seite 8

Klassifizierungen für das Wettkampfjahr 1979

Spielmannszüge Erwachsene

Sonderklasse

SG Dynamo Halle
Medizin Mühlhausen
Lok Mühlhausen
MK Ziegelrode
Chemie Geraberg
Baukema Aschersleben
Traktor Zabeltitz
Aufbau Brandenburg
Einheit Ruhland
SG Oberlichtenau
Traktor Hasselfelde
Stahl Brandenburg
Chemie Rodleben

Leistungsklasse I

Traktor Hirschfeld
TSG Lübbenau
Traktor Luisenthal
Traktor Taucha
Empor Perleberg
Stahl Hettstedt
Einheit Pritzerbe
CMV Wittenberge
Sachsenring Zwickau
Einheit Tessin
Motor Barth
Turbine Lauta
Einheit Mutzschen
Sachsensiedlung Mühlhausen

Leistungsklasse II

Empor Dahme
Motor Stralsund
Empor Klengel-Serba
Robotron Radeberg
Motor Treuenbrietzen
Motor Lauchhammer
Chemie Apolda
Aufbau Karl-Marx-Stadt
Motor Zeitz
Chemie Bernburg
Traktor Canitz
Einheit Wurzen
SG Lommatzsch
Traktor Reichstädt
Stahl Freital
Traktor Pritzwalk
Tiefbau Eberswalde
Aufbau Magdeburg
SG Mittenwalde
Motor Altenburg

Leistungsklasse III

Motor Oderberg
VP Dresden
Fortschritt Groitzsch
SG Rothental
Chemie Schönborn
Chemie PCK Schwedt
HKZW Rübeland
Fortschritt Cottbus
Turbine Golzow
MK Benndorf
Traktor Mellingen
Motor Wolgast
KSZ Seehausen
DEFA Babelsberg
Fortschritt Heiligenstadt
Veckenstedt
Chemie Döbern
SG Süptitz
Stahl Ilsenburg
Empor Bad Langensalza
Einheit Bad Muskau
Aufbau Gernrode
SG Marbach-Schellenberg
Traktor Gehren
Tiefbau Frankfurt/Oder

Allgemeine Klasse

TSG Wismar
Einheit Parchim
Chemie Premnitz
Traktor Klöden
LVB Leipzig
Lok Zwickau
Motor Boizenburg
Dynamo Bützow Nord
Traktor Möhringen
Traktor Lübow
SSG Benndorf
POS Gößnitz
Traktor Lumpzig
Traktor Martinroda
Aktivist Haselbach
Empor Quedlinburg
Traktor Seebergen
SG Mäbendorf
Aktivist Lauchhammer
Fortschritt Geschwenda
Medizin Erfurt
Aktivist Wintersdorf
Narva Berlin
Traktor Belgern
Motor Schmölln

Spielmannszüge Nachwuchs

Sonderklasse

Medizin Mühlhausen
Chemie PCK Schwedt
Baukema Aschersleben
Stahl Brandenburg
Traktor Pritzwalk
Chemie Geraberg
Aufbau Brandenburg
Dynamo Halle
Empor Perleberg
Stahl Freital

Leistungsklasse I

Stahl Hettstedt
SG Kleinröhrsdorf
TSG Lübbenau
SG Großdrebnitz
Turbine Golzow
Traktor Zabeltitz
Lok Mühlhausen
Sachsensiedlung Mühlhausen
WBK Berlin
Robotron Radeberg
Fortschritt Cottbus I
Tiefbau Eberswalde

Leistungsklasse II

Traktor Hasselfelde
Traktor Luisenthal
Traktor Hirschfelde
Koop. Ragewitz-Dürrweitzschen
MK Ziegelrode
SG Oberlichtenau
Turbine Lauta
Chemie Rodleben
Empor Dahme
Motor Lauchhammer
Aufbau Magdeburg
Sachsenring Zwickau
SSG Barth
Einheit Mutzschen
Chemie Schönborn

Allgemeine Klasse

Einheit Ruhland
Motor Altenburg
Narva Berlin
Motor Oderberg
Traktor Mellingen
Fortschritt Heiligenstadt
CMV Veritas Wittenberge
Motor Stralsund
Veckenstedt
TSG Lübbenau II
TSG Pritzerbe
Motor Treuenbrietzen
Traktor Gehren
MK Benndorf
Empor Klengel-Serba
Chemie Premnitz
Traktor Taucha
4. POS Torgau
Einheit Tessin
Fortschritt Cottbus II
SG Lommatzsch
Traktor Reichstädt
Tiefbau Frankfurt/Oder
Einheit Wurzen
SSG Leipzig
Stahl Eisenhüttenstadt
Vatterode

Fanfarenzüge

Sonderklasse

SG Dynamo Potsdam Stadt
Stahl Hettstedt
Greika Greiz
Fortschritt Teichwolframsdorf
Einheit Elsterberg
Fortschritt Hoyerswerda
Tiefbau Berlin

Leistungsklasse

Einheit Pädagogik Leipzig
Lok Nordhausen
Traktor Oßmannstedt
Motor Werdau
Motor Hennigsdorf
Dynamo Nordwest Berlin

Bereichsklassen

Bereichsklasse Nord

BKW Lübbenau
Stahl Hennigsdorf
Medizin Bad Kösen
Einheit Zeitz
Baukombinat Eisleben
Lok Stendal
Empor Goldbeck
Medizin Markkleeberg

Bereichsklasse Süd

Einheit Woltersdorf
SG Bachra
Traktor Kutzleben
Einheit Neustadt/Orla
Reglerwerk Dresden
Wismut Aue
Glückauf Bleicherode

Schalmeienkapellen

Sonderklasse

Aktivist Luckenau
SG Zinna
Lok Brandenburg
Stahl Maxhütte
Dynamo Hohenschönhausen
Empor Plauen
SG Kleinreinsdorf

Leistungsklasse

Motor Rathenow
Dynamo Malchin
Chemie Taucha
Turbine Lauta
Traktor Naundorf
Empor Altentreptow

Bereichsklassen

Bereichsklasse Nord

Stahl Hettstedt/E
Traktor Fichtenberg/N
Stahl Hettstedt/N
SG Pretzsch
Traktor Welsleben

Bereichsklasse Süd

Traktor Rüdersdorf
SG Neugernsdorf
Traktor Großpösna
Fortschritt Falkenstein
Empor Plauen/N

Allgemeine Klasse

Traktor Fichtenberg/E
Traktor Tantow
SG Langenreichenbach
Aktivist Luckenau II
SG Kleinreinsdorf/N
Dynamo Malchin/N