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Der Tambour/Ausgabe 1978 09
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| September 1978 | |
| Nummer: | 9/78 |
| Erschienen: | 09/1978 |
| Jahrgang: | 11 |
| Seiten: | 6 |
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HEUTE AUF SEITE
| 3 | Jahns Werk wird von den Spielleuten in Ehren bewahrt |
| 4 | Kommission Technik beschloß Ergänzung zur neuen WKO |
| 5 | Aus bloßer Neugier wurde schnell große Begeisterung |
Unser Beitrag in der „Sportstafette DDR 30“:
Ein Übungsleiter — sieben Spielleute
BFA Halle stellt höhere Ansprüche im Wettbewerb
In allen Klangkörpern und Kollektiven der Spielleute des DTSB der DDR ist man mittendrin in der Vorbereitung auf den 30. Jahrestag der Gründung unserer Republik im Oktober kommenden Jahres. Natürlich sind die einen mit ihren Präparationen schon weiter fortgeschritten, haben andere eine bestimmte Etappe innerhalb unseres Wettbewerbes „Sportstafette DDR 30“ noch nicht ganz erreicht. Zu denjenigen, die sich besonders engagieren, denen vor allem die Verbreiterung der Massenbasis unseres Sports immer wieder am Herzen liegt, gehören die Spielleute des Bezirkes Halle.
„Wir können uns einfach nicht von der Zeit treiben lassen, sondern müssen selbst unsere Aufgaben verantwortungsbewußt überdenken, sie ständig den neuen Anforderungen anpassen,“ urteilte Karlheinz Seifert, der Vorsitzende des BFA Halle. Karlheinz Seifert war einer unserer Delegierten des VI. Turn- und Sporttages des DTSB der DDR. Aus Berlin zurückgekehrt, beriet man im BFA sofort, wie man „die Massenwirksamkeit als Agitatoren und Propagandisten der sozialistischen Körperkultur und des Sports weiter erhöhen kann“. (Karlheinz Seifert).
Abgestimmt mit den Klangkörpern des Bezirkes beschloß der BFA praktisch ein neues Arbeitsprogramm, aus dem hier
(Fortsetzung auf Seite 2)
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BFA-Vorsitzende berieten mit Leiter des Sektors
Der Leiter des Sektors Spielleute beim DTSB-Bundesvorstand, Rainer Eidenschink, beriet vom 25. bis zum 27. August in Mühlhausen mit den Vorsitzenden der Bezirksfachausschüsse weitere Schlußfolgerungen nach dem VI. Turn- und Sporttag und Aufgaben, die in der Vorbereitung des 30. Jahrestages der Gründung unserer Republik vor den Spielleuten stehen.
Ausführlich befaßte man sich mit der Musikschau, die von 450 Spielleuten anläßlich der Friedrich-Ludwig-Jahn-Ehrung in Lanz geboten wurde. Hier hatte man mit einer neuartigen Choreographie und den für die Schalmeienkapellen geschaffenen „Concerto der Freundschaft“ Maßstäbe gesetzt, die künftig für alle Veranstaltungen dieser Art gelten. Die Funktionäre brachten ihre Anerkennung für das musikalisch sehr gut in Lanz vorgetragene Repertoire zum Ausdruck. Die Beratung beschloß in diesem Zusammenhang, die Lanzer Darbietungen gründlich auszuwerten. Eine Analyse der Vorbereitungen auf diesen Höhepunkt ergab, daß bei besserer Zusammenarbeit mit den Kollektiv-Leitern durch die Zentrale Spielleutekommission und die Bezirksfachausschüsse noch günstigere Resultate zu erzielen sind. Es sollen jährlich genresbezogene Aussprachen stattfinden.
Der BFA Erfurt legte der Beratung einen Bericht über den Stand des Wettbewerbes innerhalb der „Sportstafette DDR 30“ vor, der bestätigt wurde. Es hat sich erwiesen, daß im Bezirk Erfurt alle Sektionen in die BFA-Arbeit einbezogen werden und die Kollektive wirksame Unterstützung in der gesamten Erziehungstätigkeit und im musikalischen Wirken erhalten. Die Aussprache über Formen und Methoden der Wettbewerbsführung mündete in der Empfehlung, daß die ZSK bei der Auswertung der II. Etappe des Wettbewerbs zum 30. Jahrestag konkrete Maßnahmen beschließen sollte, wie der Erfahrungsaustausch (noch immer die billigste Investition!) und Leistungsvergleich zwischen den Bezirken und Sektionen auf kontinuierliche Weise und zielgerichtet erfolgen kann.
Kritisch befaßten sich die BFA-Vorsitzenden mit einigen Bezirken, die zur Verfügung gestellte Plätze bei Übungsleiter- und Kampfrichterlehrgängen nicht voll nutzten. Dies kostet nicht nur unser Geld, sondern bedeutet unter dem Strich verschenkte Möglichkeit zur Qualifizierung unserer Arbeit. Die Termine für die Lehrgänge des kommenden Jahres wurden bereits alle genannt, so daß sich jeder langfristig darauf vorbereiten kann und 100prozentige Teilnahmen zu garantieren sind.
Die nächste Beratung mit den BFA-Vorsitzenden findet am 1. Dezember 1978 im Bezirk Dresden statt.
Sektor Spielleute

Startreihenfolge ausgelost
Die ausgeloste Startreihenfolge für die DDR-Meisterschaften der Spielmannszüge Erwachsene, die vom 20. bis 22. 10. 78 in Wittenberge stattfinden:
- Medizin Mühlhausen
- Traktor Zabeltitz
- MK Ziegelrode
- Einheit Ruhland
- Aufbau Brandenburg
- TSG Lübbenau
- SG Dynamo Halle
- Traktor Hirschfeld
- Baukema Aschersleben
- Chemie Rodleben
- Lok Mühlhausen
- Traktor Luisenthal
- SG Oberlichtenau
- Chemie Geraberg
- Traktor Taucha
Ein Übungsleiter ...
(Fortsetzung von Seite 1)
einige wesentliche Aspekte genannt sein sollen.
- Wir wollen uns im Bezirk nicht mit dem ursprünglich geplanten Mitgliederzuwachs von etwa 300 Spielleuten zufriedengeben, sondern halten eine Zahl von 450 für möglich. Natürlich fällt uns solch eine Steigerung nicht in den Schoß, da müssen bestimmte Voraussetzungen geschaffen werden. Diese beginnen in den Sektionen, wo der Übungs- und Trainingsbetrieb einfach attraktiver, das gesamte Mitgliederleben für noch Außenstehende anziehenswerter gestaltet werden muß, und enden noch lange nicht im vorbildlichen Auftreten der Spielleute in der Öffentlichkeit. Nur so kann man die zugegebener Maßen hohe Zielstellung verwirklichen, wobei auch die natürliche Fluktuation berücksichtigt wurde. Der Bezirk Halle hätte dann über 1900 Spielleute.
- Das wöchentlich regelmäßige Üben attraktiver zu machen, heißt auch die Ausbildung weiter zu verbessern. Gegenwärtig steht bei uns für neun Spielleute ein Übungsleiter zur Verfügung. Dies kann sich durchaus sehen lassen, befriedigt uns aber trotznoch nicht. Soll die Qualität der Ausbildung auf eine höhere Stufe gestellt werden, muß man die Trainingsstunde individueller gestalten. Der Übungsleiter braucht mehr Zeit für das Üben mit dem einzelnen Spielmann. Deshalb wollen wir kurzfristig auf das Verhältnis von 7:1 kommen. Dies bedeutet, 118 neue Übungsleiter auszubilden. Wir wissen, daß wir damit die Grenzen unserer gegenwärtigen Möglichkeiten erreichen, Vertrauen aber in die Kraft und die Einsatzfreude unserer Kollektive. In bestimmten Sektionen bilden wir Stützpunkte, wo in Wochenendlehrgängen Übungsleiter der Stufe I ausgebildet werden. Außerdem schaffen wir, neben der uns an der Sportschule Weißenfels zur Verfügung stehenden Kapazität, zusätzlich Möglichkeiten, um auch Übungsleiter mit der Stufe II zu qualifizieren.
- Um umfangreicheren Wettkampfbetrieb zu ermöglichen, bilden wir mindestens 15 neue Kampfrichter aus.
- Große Aufmerksamkeit widmen wir der Verbesserung der politisch-ideologischen Arbeit in den Klangkörpern. Sozialistische Persönlichkeiten zu erziehen, setzt umfassende Kenntnisse der gesellschaftlichen Zusammenhänge voraus, verlangt pädagogisches Geschick, fordert das beispielhafte Vorleben des Leiters. In Wochenendschulungen wollen wir helfen, daß die entsprechenden Funktionäre ständig ihr Wissen erweitern können.
- Den Spielleute-Kollektiven geben wir die Anregung, die Angehörigen in allgemeine Sportstunden einzubeziehen. Hier sollte man gemeinsam die Bedingungen für das Sportabzeichen erfüllen, sich bei Ballspielen, Gymnastik, Leichtathletik oder auch beim Kegeln die nötige Spannkraft holen.
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Jahns Werk wird auch von den Spielleuten in Ehren bewahrt
Begeisternde Musikschau — ein Höhepunkt der Jahn-Ehrungen
Eindrucksvolle Festveranstaltung zum Gedenken des 200. Geburtstages von Friedrich Ludwig Jahn in Lanz bei Ludwigslust / Manfred Ewald, Rudi Hellmann und Prof. Dr. Günter Erbach herzlich begrüßt
Höhepunkt der vielfältigen Ehrungen zum 200. Geburtstag von Friedrich Ludwig Jahn (11. 8.) war eine Festveranstaltung des Präsidiums des DTSB der DDR in Lanz, dem Geburtsort des großen Patrioten, streitbaren Humanisten und Begründers des Vaterländischen Turnens. DTSB-Präsident Manfred Ewald, der Leiter der Abteilung Sport im ZK der SED, Rudi Hellmann, und der Staatssekretär für Körperkultur und Sport, Prof. Dr. Günter Erbach, standen an der Spitze herzlich begrüßter Ehrengäste, denen weitere Persönlichkeiten des gesellschaftlichen Lebens angehörten. „Friedrich Ludwig Jahns Werk gehört zu dem reichen Erbe, das im Verlauf der deutschen Turn- und Sportbewegung geschaffen wurde und dem wir uns verpflichtet fühlen,“ betonte Prof. Dr. Günter Wonneberger in seinem Festvortrag. „Wir bewahren es nicht nur, sondern wir mehren es.“ Eines der herausragenden Ereignisse der Ehrungen am Jubiläumstage war die Musikschau der Spielleute des DTSB der DDR. Gerade die Spielleute trachten nach der Erfüllung des Jahnschen Vermächtnisses und trugen eine eigens zu diesem Zwecke einstudierte Musikparade vor.

Der begeisternde Beifall bewies, daß die neuartige Musikschau beim Publikum angekommen ist und von Lanz eine Signalwirkung für Veranstaltungen ähnlicher Art ausgehen sollte. Wie sah die Musikschau aus? Stellen wir zunächst die Leitung vor. Rainer Eidenschink war Leiter des Übungsverbandes, Bodo Clauss der Chefdirigent. Das Gestalterkollektiv: Rolf Lorenz (Leiter), Hans, Brückner, Leo Ertel, Bernd Neumann und Wolfgang Schröter. Obwohl in den einzelnen Genres (Fanfaren, Schalmeien, Spielmannszüge Nachwuchs) nicht die absolute Spitze von Instrumentalisten zur Verfügung stand, konnte durch die beispielhafte Arbeit versierter Übungsleiter und der Einsatzfreude der Spielleute eine Darbietung von hohem Niveau erreicht werden. Rolf Lorenz vor allem hat es wieder einmal verstanden, eine attraktive Choreographie zu entwickeln (trotz wenig günstiger Platzverhältnisse).
Mit dem Geburtstagsständchen „Wir kommen all’ und gratulieren“ eröffneten die 450 Spielleute die Musikschau. Nennen wir die weitere Musikfolge mit dem jeweiligen Genres. Der Zentrale Nachwuchsspielmannszug „Fritz Weineck“ bot die „Lustigen Turner“ und behielt in der aufmarschierenden Blockformation den Fanfarenzug in seinen Reihen, der anschließend den „Dynamomarsch“ und den „Spartakiademarsch“ intonierte. Beifall auf offener Szene erhielt das Zentrale Schalmeienorchester mit einem eigenwillig zusammengestellten „Concerto der Freundschaft“. Dieser Klangkörper trat das erste Mal in einem Schauprogramm mit einer neuen, für ihn ungewohnten Musik auf. Herausragend hier die Rhythmusgruppe mit großer Trommel, Becken und kleiner Trommel, die eine Melodienfolge von fast zwölf Minuten auswendig lernen mußte, die von Titel zu Titel andere rhythmische Elemente aufwies.
Die „Marseillaise“, „Dem Morgenrot entgegen“, „Avanti popolo“, „Frisch voran“, „Steigermarsch“, „Jägerlatein“, „Abschiedsmelodie“ und „Rose von Chile“ gehörten zum „Concerto der Freundschaft“, das im Nonstop dargeboten wurde. Im Wechsel zwischen den Fanfaren und dem Nachwuchsspielmannszug erklang dann „Frohe Klänge“, womit man das Finale ankündigte. Die Solofanfaren brachten die Einleitung zu „Turner auf zum Streite“, mit dem der Spielmannszug die Musikschau beendete. Mit Drushba — Freundschaft“ verabschiedeten sich die Schalmeien, stellvertretend für alle Spielleute, mit einem Vorbeimarsch an den Ehrengästen.
Es ist Spielleuteart, trotz einer mit Ovationen aufgenommenen Darbietung nach weiteren Reserven zu suchen. Bei den Fanfaren liegen bestimmt im noch exakteren Staccatos (Anstoß) Möglichkeiten. Die einzelnen Stimmgruppen (1., 2., 3. Stimme usw.) könnten ausgeglichener wirken, die Notenwerte einheitlicher gehalten werden. Auch sollten die Übungsleiter das Einzelüben forcieren, um bestimmte Ansatzschwierigkeiten abzubauen.
Der Zentrale Nachwuchsspielmannszug würde bei mehr Dynamik zweifellos weiter an Ausstrahlung gewinnen. Die Tambours sind allzuoft zu stark (gegenüber große Trommel und Becken, Flöten ohnehin). Das Beachten der Notenwerte (Flöter), überhaupt das notengerechte Spiel, sollte im Ausbildungsprozeß weiter besondere Aufmerksamkeit finden.
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Kommission Technik beschloß:
Ergänzung zur Wettkampfordnung
Die Kommission Technik legte folgende Ergänzung der Wettkampfordnungen Fanfaren, Schalmeien und Spielmannszüge fest. Diese Ergänzungen sind unter Punkt 6.8.1. der Wettkampfordnung einzufügen.
(A) 6.8.1. Freigabe vor Arrangements der Kollektive und Wahrung der Urheberrechte
Arrangierte Kürtitel von Kollektiven bzw. deren Arrangeuren bleiben diesen zum persönlichen Spiel auf die Dauer von zwei Jahren vorbehalten (Kalendermonate, gerechnet vom 1. öffentlichen Spiel bei Wettkämpfen). Innerhalb dieser Zeit ist kein weiteres Kollektiv (außer der eigene Nachwuchszug) berechtigt, diese Titel im erarbeiteten Arrangement zu spielen oder eine Kopie zu fertigen. Es ist keine gesellschaftliche Institution (Kreisfachausschuß, Bezirksfachausschuß, Zentrale Spielleutekommission, Sektor Spielleute) berechtigt, diese Titel ohne Zustimmung zu fordern. Nach der genannten Zeit müssen Kürtitel unter Beachtung der hier formulierten Kriterien vergeben werden.
6.8.1.1. Ausnahmeregelung
Eine Ausnahme bildet innerhalb der zwei Jahre die vorherige
schriftliche Freigabe
durch den Arrangeur.
6.8.1.2. Vergabe an Dritte
Eine Vergabe‘ der Titel an
Dritte durch den Nachnutzer ist
nicht statthaft.
6.8.1.3. Urheberrechte und Veränderungen
bleiben
vorbehalten.
Die ., Urheberrechte
dem Arrangeur
Veränderungen sind nur mit
schriftlicher Zustimmung des
Urhebers möglich.
6.8.1.4.
Eine Freigabe von Kürtiteln
erfolgt durch persönliche Abfor-
Freigabe von Kürtiteln
derung der Kollektive vom
Arrangeur.
6.8.1.5. Entsprechender Leistungsstand
des abfordernden
Kollektivs ist Grundbedingung
Kollektive, die Kürtitel abfordern,
müssen technisch in der
Lage sein, diese in der entsprechenden
Schwierigkeit mit Perfoektion
einstudieren zu können.
Grundbedingung für die Vergabe
von Titeln mit hohem Schwierigkeitsgrad
ist eine Niveaueinschätzung
des abfordernden Kollektivs
durch den Arrangeur. Um
musikalische Veranstaltungen
von Titeln mit hohem künstlerischen
Wert zu vermeiden, hat
der Arrangeur das Recht, unter
Hinweis auf die Schwierigkeit
des Titels, diesen zu verweigern
und einem dem Niveau des Kollektivs
entsprechenden Titel anzubieten.
(B) Verstöße gegen den Punkt
6.8.1.
Verstöße gegen die Positionen
6.8.1.1. bis 6.8.1.5. werden zu allen
Wettkämpfen geahndet.
In der Fehlertabelle der Wettkampfordnungen
der _Spielmannszüge,
Fanfarenzüge und
Schalmeienkapellen erfolgt die
Ergänzung unter „Ahnung bei
Zuwiderhandlung“ — Zuordnungspunkt
in der Wettkampfordnung
Punkt 6.8.1. — „Verstöße
gegen die Wahrung der
Urheberrechte und Vergabe von
Arrangements wird mit Disqualifikation
zu dem Wettkampf
geahndet, zu dem genannte Fakten
zutreffen.“
Diese Maßnahmen bieten den
Kollektiven einen breiteren
Raum für die Auswahl eines
Kürtitels, die selbst keinen
Arrangeur in ihren Reihen besitzen.
Sie schützen natürlich auch
die‘ Mühe und -den Fleiß der
Arrangeure, um niveauvolles
Musikgut nur zielgerichtet dem
Leistungsstand des Nachnutzers
entsprechend zu vergeben. Diese
Vorlage zur ‘ „Freigabe von
Arrangements und zur Wahrung
der Urheberrechte“ wurde von
allen Mitgliedern der Kommission
Technik bestätigt und zur
Realisierung an den Sektor
Spielleute übergeben.
Laut Wettkampfordnung
Schlußbemerkung, Absatz 3,
wurde diese Ergänzung dem
Sektor vorgelegt und ist mit Wirkung
vom 1. Januar 1979 rechtskräftig.
Kommission Technik
