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Der Tambour/Ausgabe 1978 11: Unterschied zwischen den Versionen

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Der VI. Turn- und Sporttag des DTSB der DDR hat den Spielleuten den Auftrag erteilt, als Agitatoren und Propagandisten der sozialistischen Körperkultur zu wirken. Das erfordert, die guten Leistungen und Ergebnisse der Spielleute in einer größeren Breite und höheren Qualität fortzusetzen.
Der VI. Turn- und Sporttag des DTSB der DDR hat den Spielleuten den Auftrag erteilt, als Agitatoren und Propagandisten der sozialistischen Körperkultur zu wirken. Das erfordert, die guten Leistungen und Ergebnisse der Spielleute in einer größeren Breite und höheren Qualität fortzusetzen.


# Die Spielleute stärken mit der Neubildung von Sektionen und Klangkörpern, der Gewinnung weiterer Mitglieder im Nachwuchs- und Erwachsenenbereich, besonders bei den Spielmannszügen, den DTSB als Initiator, Mobilisator und Organisator von Körperkultur und Sport. Das Ziel besteht darin, bis 1985 17 700 Mitglieder zu aktiver und regelmäßiger sportlicher Betätigung als Spielleute zu vereinen.
'''(1)''' Die Spielleute stärken mit der Neubildung von Sektionen und Klangkörpern, der Gewinnung weiterer Mitglieder im Nachwuchs- und Erwachsenenbereich, besonders bei den Spielmannszügen, den DTSB als Initiator, Mobilisator und Organisator von Körperkultur und Sport. Das Ziel besteht darin, bis 1985 17 700 Mitglieder zu aktiver und regelmäßiger sportlicher Betätigung als Spielleute zu vereinen.
# Die Bewahrung und Pflege der fortschrittlichen und humanistischen Traditionen im revolutionären Liedgut der Arbeiter-, Turn- und Sportbewegung ist zielstrebig weiterzuführen. Das Repertoire der Klangkörper ist breiter zu gestalten und die Entwicklung eines Teils des modernen sozialistischen Musikschaffens den gewachsenen kulturell-künstlerischen Bedürfnissen der Werktätigen und der Jugend entsprechend zu dokumentieren. Der Weg, den wir zum VI. Turn- und Sportfest beschritten haben, zur Schaffung von Titeln, die für alle Genres spielbar und von Klangkörpern unabhängig und zusammen gespielt werden können, ist zielstrebig und planmäßig fortzusetzen.
# Das erzieherische Wirken in den Sektionen und Klangkörpern ist weiter zu verstärken mit dem Ziel, das initiativreiche Streben der Spielleute nach höheren Leistungen im Beruf, in der Schule, beim Studium und im Sport zu fördern. Das politische Gespräch zur Politik der SED und den Grundfragen unserer Zeit ist differenziert und überzeugend zu führen. Das Auftreten der Spielleute zu allen Veranstaltungen und Wettkämpfen hat diszipliniert, in exakten Formationen und mit hoher Einsatzbereitschaft zu erfolgen. Alle Spielleute sind dafür zu gewinnen, jährlich die Bedingungen des Sportabzeichenprogramms der DDR „Bereit zur Arbeit und zur Verteidigung der Heimat“ zu erfüllen.
# Mit dem Wettkampfprogramm, der Durchführung von Pokalwettkämpfen und der Teilnahme der Spielleute an den Kinder- und Jugendspartakiaden mit eigenem Wettkampf sind die Niveauunterschiede in der Beherrschung eines breiten Repertoires und der Interpretation der Titel schrittweise zu beseitigen. Die Wettkämpfe sind verstärkt anläßlich gesellschaftlicher und sportlicher Höhepunkte durchzuführen.
# Die Aus- und Weiterbildung


der Kampfrichter und
'''(2)''' Die Bewahrung und Pflege der fortschrittlichen und humanistischen Traditionen im revolutionären Liedgut der Arbeiter-, Turn- und Sportbewegung ist zielstrebig weiterzuführen. Das Repertoire der Klangkörper ist breiter zu gestalten und die Entwicklung eines Teils des modernen sozialistischen Musikschaffens den gewachsenen kulturell-künstlerischen Bedürfnissen der Werktätigen und der Jugend entsprechend zu dokumentieren. Der Weg, den wir zum VI. Turn- und Sportfest beschritten haben, zur Schaffung von Titeln, die für alle Genres spielbar und von Klangkörpern unabhängig und zusammen gespielt werden können, ist zielstrebig und planmäßig fortzusetzen.


Übungsleiter aller drei Stufen
'''(3)''' Das erzieherische Wirken in den Sektionen und Klangkörpern ist weiter zu verstärken mit dem Ziel, das initiativreiche Streben der Spielleute nach höheren Leistungen im Beruf, in der Schule, beim Studium und im Sport zu fördern. Das politische Gespräch zur Politik der SED und den Grundfragen unserer Zeit ist differenziert und überzeugend zu führen. Das Auftreten der Spielleute zu allen Veranstaltungen und Wettkämpfen hat diszipliniert, in exakten Formationen und mit hoher Einsatzbereitschaft zu erfolgen.


nach einem. einheitlichen Programm
Alle Spielleute sind dafür zu gewinnen, jährlich die Bedingungen des Sportabzeichenprogramms der DDR „Bereit zur Arbeit und zur Verteidigung der Heimat“ zu erfüllen.


ist weiter zu qualifizieren.
'''(4)''' Mit dem Wettkampfprogramm, der Durchführung von Pokalwettkämpfen und der Teilnahme der Spielleute an den Kinder- und Jugendspartakiaden mit eigenem Wettkampf sind die Niveauunterschiede in der Beherrschung eines breiten Repertoires und der Interpretation der Titel schrittweise zu beseitigen.


In der Stufe III sind jährlich
Die Wettkämpfe sind verstärkt anläßlich gesellschaftlicher und sportlicher Höhepunkte durchzuführen.


zehn und in der Stufe II 60
'''(5)''' Die Aus- und Weiterbildung der Kampfrichter und Übungsleiter aller drei Stufen nach einem einheitlichen Programm ist weiter zu qualifizieren.


Übungsleiter auszubilden.
In der Stufe III sind jährlich zehn und in der Stufe II 60 Übungsleiter auszubilden.


Jährlich ist ein Wochenlehrgang
Jährlich ist ein Wochenlehrgang zur Übungsleiter-Weiterbildung durchzuführen. Die Ausbildung der Übungsleiter der Stufe I erfolgt auf  Stützpunktbasis unter Verantwortung der BFA Spielleute und der Arbeitsgruppe Aus- und Weiterbildung der Zentralen Spielleutekommission.


zur Übungsleiter-Weiterbildung
An den Sportschulen des DTSB sind pro Jahr insgesamt 40 Kampfrichter unter Verantwortung der Zentralen Spielleutekommission zu qualifizieren.


durchzuführen. Die Ausbildung
Zur weiteren Verbesserung der musikalischen Leistungen der Klangkörper aller Genres werden fünf zentrale Übungsleitergruppen (mit je 20 Sportfreunden) durch die Abteilung Propaganda/Kultur beim DTSB-Bundesvorstand berufen. Diese Sportfreunde nehmen an den zentralen Lagern der Spielleute teil.


der Übungsleiter der
In den Bezirken mit starker Spielleutekonzentration sind ebenfalls Übungsleitergruppen zu bilden.


Stufe I erfolgt auf Stützpunktbasis
'''(6)''' Aus den besten Klangkörpern der Spielleutebewegung wird 1979 ein „Zentrales Spielleutemusikkorps des DTSB der DDR“ durch die Abteilung Propaganda/Kultur in einer Stärke bis zu 1000 Sportfreunden berufen.


unter Verantwortung der
Die Genres der Spielleute werden in folgender Stärke festgelegt:
{|
| Spielmannszüge Erwachsene || 200
|-
|Spielmannszüge Nachwuchs
|300
|-
|Spielmannszüge Mädchen
|100
|-
|Fanfarenzüge
|150
|-
|Schalmeienkapellen
|150
|-
|Blasorchester
|100
|}
'''(7)''' In den Bezirken mit der größten Konzentration der Spielleute werden unter Verantwortung der DTSB-Bezirksvorstände „Bezirksspielleutemusikkorps des DTSB der DDR“ schrittweise gebildet, die maximal 500 Sportfreunde umfassen sollten. Diese Entwicklung ist mit den Leitungen zuständiger Organe abzustimmen.


BFA Spielleute und der Arbeitsgruppe
'''Zur Leitungstätigkeit'''


Aus- und Weiterbildung
* Das Wirken der Spielleute ist durch die Vorstände und ihre Fachausschüsse wirkungsvoll zu unterstützen. Die Zusammenarbeit mit den staatlichen Organen, Einrichtungen der Kultur und anderen gesellschaftlichen Kräften ist weiter zu verbessern mit dem Ziel, zur quantitativen und qualitativen Entwicklung der Spielleutebewegung beizutragen.
* Die Zentrale Spielleutekommission (ZSK) unterstützt die Spielleutebewegung politisch-ideologisch und fachlich. Die BFA Spielleute werden durch die Abteilung Propaganda/Kultur fachlich angeleitet.
* Die Tätigkeit der Kommissionen in den Genres Spielmannszüge Erwachsene und Nachwuchs, Fanfaren, Schalmeien und Blasorchester ist durch die Abteilung Propaganda/Kultur und die Zentrale Spielleutekommission so zu unterstützen, daß die Entwicklung der Genres planmäßig erfolgt und die Erfahrungen der besten Klangkörper zielstrebiger verallgemeinert werden. Die Kommissionen der Genres unterstützen besonders die niveauvolle Gestaltung des Wettkampfsystems auf zentraler Ebene und das Auftreten ihrer Kollektive zu gesellschaftlichen und sportlichen Höhepunkten.


der Zentralen Spielleutekommission.
'''Zum sozialistischen Wettbewerb'''


An den Sportschulen des DTSB
Die guten Erfahrungen der Grundorganisationen und Fachausschüsse des DTSB der DDR zur Gestaltung des sozialistischen Wettbewerbes und des Leistungsvergleiches sind konsequenter und schöpferischer in der Spielleutebewegung anzuwenden. Durch die Vorstände und Leitungen sind die Sektionen der Spielleute im Territorium abrechenbar in den Wettbewerb einzubeziehen.


sind pro Jahr insgesamt 40
'''Zur effektiven Nutzung und Erweiterung der materiellen und finanziellen Fonds'''


Kampfrichter unter Verantwortung
• Die den Sektionen der Spielleute durch die Sportgemeinschaften, Kreis- und Bezirksvorstände des DTSB der DDR zur Erfüllung ihrer Aufgaben zur Verfügung stehenden materiellen und finanziellen Fonds sind effektiv zu nutzen.


der Zentralen Spielleutekommission
Zur Erhöhung der Eigeneinnahmen des DTSB ist durch die Sektionen und BFA beizutragen.


zu qualifizieren.
Die Werterhaltung, Rekonstruktion und der Neubau von Sporteinrichtungen im Wettbewerb „Schöner unsere Städte


Sc N En
Fortsetzung auf Seite 3
----Herausgeber: Zentrale Spielleutekommission im DTSB der DDR, Berlin — Verantwortlicher Redakteur: Günther Gießler — Veröffentlicht unter der Lizenz-Nr. 698 des Presseamtes beim Vorsitzenden des Ministerrates der DDR — Satz und Druck: VEB Verlagsdruckerei Typodruck - Schaubek, Bereich Döbeln III-8-4
== Seite 3 ==
 
=== TAMBOUR-INTERVIEW ===
'''mit Bodo Clauß,'''
 
'''künstlerischer Leiter der Spielleute des DTSB der DDR'''
 
==== Am Notenblatt führt kein Weg vorbei ====
[[Datei:DerTambour1978-11-3-1.png|mini|'''BODO CLAUSS,''' künstlerischer Leiter der Spielleute des DTSB.]]
 
* '''Das Jahr 1978 war für die Spielleute reich an Höhepunkten. Es sei hier nur an die DDR-Meisterschaften in den einzelnen Genres oder an solche Ereignisse wie die Jahn-Ehrung in Lanz oder die Auftritte zum VI. Turn- und Sporttag gedacht. Ist der künstlerische Leiter mit dem Niveau der Spielleutemusik zufrieden gewesen?'''
 
„Zufrieden darf man wohl nie sein. Indes eine Leistungsentwicklung war unüberseh- und unüberhörbar. Freilich sollte man diese Einschätzung sehr differenziert betrachten, sind die Niveauunterschiede zwischen den einzelnen Genres und den Klangkörpern innerhalb eines Genres einfach noch zu groß.“
 
* '''Wo sieht Bodo Clauß die größten Fortschritte?'''
 
„Vor allem in der Erweiterung des Repertoires. Eine ganze Reihe von Kollektiven schafften mit neuen rhythmischen Elementen, eigenwilligen Arrangements, eine neue Qualität der Spielleutemusik, die zeigte, wo künftig die Entwicklung unserer Musik hinzugehen hat, ohne etwa das traditionelle Liedgut der Arbeiterklasse zu vernachlässigen. Dies bewies die begeisternde Musikschau von Lanz, dies unterstrichen die Darbietungen der besten Klangkörper bei den DDR-Meisterschaften.“
 
* '''Kann man da Beispiele nennen?'''
 
„Da möchte ich zuallererst den Fanfarenzug von Dynamo Potsdam erwähnen, der Maßstäbe setzte für alle Fanfarenzüge unseres Landes. Die Potsdamer machten mit ihrem unverwechselbaren Sound eine mitreißende Musik. Auch was die Erwachsenen-Spielmannszüge Ende Oktober in Wittenberge boten, war sehr hoffnungsvoll. Ich denke hier besonders an die ‚Ungarischen Tänze‘ von Brahms, die Dynamo Halle meisterhaft spielte, oder auch an die Neubearbeitung des Folklore-Titels ‚american patrol‘ durch die Ziegelroder.“
 
* '''Vorhin war von noch zu großen Niveauunterschieden die Rede. Wie sind diese Schritt für Schritt abzubauen?'''
 
Fortsetzung auf Seite 7
 
=== Spielleute haben ihren festen Platz in... ===
Fortsetzung von Seite 2
 
und Gemeinden — Mach mit“
 
sind aktiv zu unterstützen. Die
 
Pflege und Reparatur der Instrumente,
 
Bekleidung und Ausrüstung
 
ist nutzbringender zu
 
gestalten und abzurechnen.
 
® Auf der Grundlage des Jugendgesetzes.
 
und anderer: -gesellschaftlicher
 
Bestimmungen
 
und Vereinbarungen sind durch
 
die Vorstände der Sportgemeinschaften,
 
Kreis- und Bezirksvorstände.
 
des DTSB. der DDR in
 
Zusammenarbeit mit den. Sektionen
 
und Fachausschüssen der
 
Spielleute im Territorium Vorschläge
 
zu unterbreiten und vertragliche
 
Regelungen und Festlegungen
 
mit den staatlichen Organen,
 
Leitungen. der; Betriebe,
 
Kombinate, Einrichtungen und
 
Vorstände der Genossenschaften
 
zu treffen, die auf die weitere
 
Verbesserung der materiellen
 
und finanziellen Bedingungen
 
und die Anerkennung hervorragender
 
Leistungen der Spielleute
 
gerichtet sind.
 
Zur Öffentlichkeitsarbeit
 
— Das selbständige und koordinierte
 
Auftreten der Spielleute
 
zu gesellschaftlichen und sportlichen
 
Höhepunkten sowie die
 
öffentliche Führung und Auswertung
 
des Wettbewerbes sind
 
durch die Vorstände und Leitungen
 
wirkungsvoll zu unterstützen.
 
—-- Die Popularisierung hervorragender
 
Leistungen, vor allem
 
bei der Mitwirkung zu zentralen
 
Veranstaltungen und Wettkämpfen


Zur weiteren Verbesserung der
der Spielleute, durch Presse,


musikalischen Leistungen der
Funk und Fernsehen ist der Bedeutung


Klangkörper aller Genres werden
des agitatorischen und


fünf zentrale Übungsleitergruppen.
sportlichen Wirkens aktueller


(mit je 20 Sportfreunden)
und breiter. zu ‚gestalten.


durch die Abteilung Propaganda/
— Das Mitteilungsblatt — der


Kultur beim DTSB-Bundesvorstand
Zentralen Spielleutekommission


berufen. =-Diese = Sport:
„der tambour“ muß ausgehend


freunde nehmen an den zentra-
von den. Beschlüssen des. DTSB


Jen Lagern der Spielleute teil.
der DDR die guten Erfahrungen


In den Bezirken mit starker
und Ergebnisse‘ der Spielleutebewegung


Spielleutekonzentration sind
ansprechend widerspiegeln.


ebenfalls Übungsleitergruppen
— Auftritte und Trainingslager


zu bilden.
der Spielleute vor Höhepunkten


(6) Aus den besten Klangkörpern
werden geplant.


der Spielleutebewegung
® Die Bereitstellung von Instrumenten


wird 1979 ein „Zentrales Spielleutemusikkorps
und Kleidung für
 
die Spielleute ist langfristig vertraglich
 
zwischen den verantwortlichen
 
Abteilungen des Bundesvorstandes


des DTSB der
des DTSB der


DDR“ durch die Abteilung Propaganda/
DDR und dem Staatssekretariat
 
für Körperkultur und Sport sowie
 
den zuständigen Fachministerien
 
festzulegen.
 
® Die Zentrale Spielleutekommission
 
führt den Wettbewerb
 
„Bester BFA = Spielleute“ und
 
„Beste Sektion Spielleute des
 
DTSB._der DDR“. Die Auswertung
 
der Etappen ist öffentlichkeitswirksam
 
durchzuführen. Die
 
Anerkennung dieser Leistungen
 
erfolgt durch die Vergabe von
 
Urkunden, Plaketten und Wimpeln
 
durch das Sekretariat auf
 
Vorschlag der Abteilung Propaganda/
 
Kultur.
 
Durch die Bezirksvorstände
 
des DTSB der DDR unterstützen
 
die Spielleute unter anderem
 
ihren Einfluß auf die quantitative


Kultur in einer Stärke
und qualitative Entwicklung


bis zu 1000 Sportfreunden berufen.
aller Kollektive. Die Verstärkung


Die Genres der Spielleute werden
der sozialistischen Erziehung und


in folgender Stärke festgelegt:
das effektive Üben ist zu erhöhen.


Spielmannszüge
An den Kinder- und Jugendspartakiaden


Erwachsene 200
der Bezirke nehmen


Spielmannszüge Nachwuchs 300
die Spielleute, beginnend


Spielmannszüge Mädchen 100
mit dem Jahr 1980, mit eigenem


Fanfarenzüge 150
Wettkampf teil. Bei Kreisen mit


Schalmeienkapellen 150
hoher Konzentration sind ebenfalls


Blasorchester 100
eigene Wettkämpfe zu gestalten.


In den Bezirken mit der
In den Bezirken sind jährlich


größten Konzentration der
Bezirksmeisterschaften der Spielleute


Spielleute werden unter Verantwortung
durchzuführen. Der Zeitraum


der DTSB-Bezirksvorstände
wird von der Abteilung


„Bezirksspielleutemusikkorps
Propaganda/Kultur festgelegt.


des -DTSB.- der DDR"
== Seite 4 ==
7. DDR-Meisterschaften der Erwachsenen-Spielmannszüge


schrittweise gebildet, die maximal
DER NEUE MEISTER DYNAMO HALLE während seines Pflichtvortrages. Hier beim Abriß.


500 Sportfreunde umfassen
Dynamo Halle unterbrach erstmals


sollten.- Diese Entwicklung ist
Erfolgsserie der Mühlhausener


mit den Leitungen zuständiger
Bisher knappste Entscheidung in der Meisterschafts-Geschichte der Erwachsenen-Spielmannszüge/


Organe abzustimmen.
Dynamo Halle vor Medizin und Lok Mühlhausen /Beifall für Ziegelrode


Zur Leitungstätigkeit
Wittenberge erlebte nicht nur


— Das Wirken. der Spielleute
die DDR-Meisterschaften der Erwachsenen-


ist durch die Vorstände und ihre
Spielmannszüge mit


Fachausschüsse wirkungsvoll zu
dem höchsten musikalischen Niyeau.


unterstützen. Die Zusammenarbeit
bisher, es sah auch: ;die


mit den staatlichen Organen,
Titelkämpfe mit dem knappsten
 
Ausgang in unserer Meisterschaftsgeschichte
 
und brachte
 
gleichzeitig eine Wachablösung
 
an: der Spitze“ dieses: Genres:
 
Seit den 1. DDR-Meisterschaften
 
1970 in Apolda sicherte sich Medizin
 
Mühlhausen in ununterbrochener
 
Folge den höchsten
 
Titel unseres Landes. Nun mußten
 
sich die Thüringer erstmals
 
geschlagen geben, wenn man
 
auch der SG Dynamo Halle mit
 
0,50 Punkten nur denkbar knapp
 
unterlag. Lediglich vor acht Jah-
 
Offizielles Endergebnis
 
Gesamt Pflicht Kür
 
1. Dynamo Halle 92,50 35,25 38,75
 
2. Medizin Mühlhausen 92,00 34,55 38,05
 
3. Lok Mühlhausen 87,45 33,95 36,50
 
4. MK Ziegelrode 87,20 32,65 36,65
 
5. Chemie Geraberg 84,80 33,15 34,35
 
6. Baukema Aschersleben 84,15 32,60 35,15
 
7. Traktor Zabeltitz 83,85 31,55 35,40
 
8. Aufbau Brandenburg 82,65 32,55 33,80
 
9. Chemie Rodleben 77,65 32,35 32,00
 
Einheit Ruhland 77,65 30,20 30,55
 
11. SG Oberlichtenau 77,60 30,20 31,10
 
12. Traktor Hirschfeld 77,50 30,25 30,80
 
13. TSG Lübbenau 76,05 30,45 30,30
 
14. Traktor Luisenthal 75,00 30,35 31,35
 
15. Traktor Taucha 63,65 25,15 26,00
 
Einem Einspruch der BSG Chemie Rodleben wurde stattgegeben
 
und zwei Punkte der Strafskala zur DDR-Meisterschaft 1978 gestrichen
 
(in der Tabelle berücksichtigt). Um Härtefälle zu vermeiden,
 
beschloß der Sektor Spielleute, die Sonderklasse für 1979 auf 13 Kollektive
 
zu erweitern.
 
ren gab es mit 0,63 Zählern eine
 
ähnlich hauchdünne FEntscheidung
 
zwischen Medizin Mühlhausen
 
und Motor Lauchhammer,
 
ansonsten hatte der Meister
 
immer mehr als einen ganzen
 
Punkt zwischen sich und dem
 
„Vize“ gelegt.
 
Dynamo Halle, schon dreimal
 
Silbermedaillengewinner. und seit
 
1975 stets Vizemeister, beschritt
 
mit. den „Ungarischen Tänzen“
 
von. Johannes Brahms: neue
 
Wege in der Kürmusik und hatte
 
Erfolg damit. Diese eigenwillige,
 
attraktive Darbietung war der
 
Höhepunkt im Kürprogramm
 
des Meisters; der hier wohl die
 
entscheidenden Zehntel geholt
 
haben dürfte. Auch der . Fatinitza-
 
Marsch wurde nahezu perfekt
 
dargeboten. Medizin Mühlhausen
 
erntete” indes‘ mit "dem
 
Venitia- und Sirius-Marsch kaum
 
weniger Beifall. Erfreulich, daß
 
mit Lok Mühlhausen, Ziegelrode,
 
Geraberg, Aschersleben, Zabeltitz
 
und Aufbau Brandenburg
 
leistungsstarke Klangkörper die
 
beiden führenden Kollektive bedrängen.
 
Auffallend im Pflichtprogramm
 
das‘ gute -Spiel.der Hörner von


Einrichtungen der Kultur
Medizin Mühlhausen, der Lyren


und anderen gesellschaftlichen
aus Ruhländ und der kleinen


Kräften ist weiter zu verbessern
Trommeln (Tambours) aus


mit dem Ziel, zur quantitativen
Hirschfeld.


und qualitativen Entwicklung
Der langanhaltende Applaus,


der Spielleutebewegung beizutragen.
den MK Ziegelrode für den völlig


— Die Zentrale Spielleutekommission
neubearbeiteten Folklore-


(ZSK) unterstützt die
Titel „american ;patrol“ bekam;


Spielleutebewegung politischideologisch
spricht für diesen Klangkörper,


und fachlich. Die
zeigt aber auch, was für Reserven


BFA Spielleute werden durch
die Unterhaltungsmusik bereithält.


die Abteilung Propaganda/Kultur
Hier erwächst uns Spielleuten


fachlich angeleitet.
noch ein weites Betätigungsfeld.


— Die Tätigkeit der Kommissionen
Das Kampfgericht


in den Genres S—Aelmannszüge
Kurt Tägener (Brandenburg),


Erwachsene d
Hauptkampfrichter


Nachwuchs, Fanfaren, Scualmeien
Ernst Bartling (Oderberg)


und Blasorchester ist
Rolf Berniet (Wittenberge)


durch die Abteilung Propaganda/
Gerald Christ (Eberswalde)


Kultur und die Zentrale Spielleutekommission
Ulf Engemann (Potsdam)


so zu unterstützen,
Leo Ertel (Potsdam)


daß die Entwicklung der
Michael Freitag (Radeberg)


Genres planmäßig erfolgt und
Michael Irrgang (Magdeburg)


die Erfahrungen der besten
Matthias Kamin (Radeberg)


Klangkörper zielstrebiger verallgemeinert
Burckardt Kipp (Babelsberg;


werden. Die Kommissionen
Lothar -Lier- (Suhl)


der Genres unterstützen
Günter Markgraf (Potsdam)


besonders die niveauvolle Gestaltung
Bernd Neumann (Schwedt)


des Wettkampfsystems
Helga Neuwirth (Freital)


auf zentraler Ebene und das
Erhard Rimmler (Lengefeld)


Auftreten ihrer Kollektive zu g8€-
Wilfried Röglin (Schwedt)


sellschaftlichen und sportlichen
Burckhardt Sasse (Magdeburg)


Höhepunkten.
Gerhard Schulz (Golzow)


Zum sozialistischen Wettbewerb
Volker Schulze (Kleinröhrsdorf)


Die guten Erfahrungen der
Dieter Weise (Hettstedt)


Grundorganisationen und Fachausschüsse
Wissenswertes


des DTSB‘ der DDR
Die Medaillengewinner der


zur Gestaltung des sozialistischen
bisherigen DDR-Meisterschaften


Wettbewerbes und des Leistungsvergleiches
auf einen Blick


sind konsequenter
1970 in Apolda:


und schöpferischer in/ ‚%r
1. Medizin Mühlhausen


Spielleutebewegung anzu WE... A.
2. Motor Lauchhammer


Durch die Vorstände und Leitungen
3. Motor Zeitz


sind die Sektionen der
1971 in Oschersleben:


Spielleute im Territorium abrechenbar
1. Medizin Mühlhausen


in den Wettbewerb einzubeziehen.
2. Motor Lauchhammer


Zur effektiven Nutzung und Erweiterung
3. TSG Halle-Trotha


der materiellen und
1972 in Rostock:


finanziellen Fonds
1. Medizin Mühlhausen


®@® Die den Sektionen der Spielleute
2. Dynamo Halle


durch die Sportgemelnschaften,
3. Traktor Zabeltitz


Kreis- und Bezirksvorstände
1974 in Treuenbrietzen:


des DTSB der DDR zur
1. Medizin Mühlhausen


Erfüllung ihrer Aufgaben zur
2.MK Ziegelrode


Verfügung stehenden materiellen
3. Traktor Zabeltitz


und finanziellen Fonds sind
1975 in Mühlhausen:


effektiv zu nutzen.
1. Medizin Mühlhausen


Zur Erhöhung der Eigeneinnahmen
2. Dynamo Halle


des DTSB ist durch die
3. MK Ziegelrode


Sektionen und BFA beizutragen.
1976 in Roßlau:


Die Werterhaltung, Rekonstruktion
1. Medizin Mühlhausen


und der Neubau von
2. Dynamo Halle


Sporteinrichtungen im Wettbewerb
3. Traktor Zabeltitz


„Schöner unsere Städte
1978 in Wittenberge:


Fortsetzung auf Seite 3
1. Dynamo Halle
----Herausgeber: Zentrale Spielleutekommission im DTSB der DDR, Berlin — Verantwortlicher Redakteur: Günther Gießler — Veröffentlicht unter der Lizenz-Nr. 698 des Presseamtes beim Vorsitzenden des Ministerrates der DDR — Satz und Druck: VEB Verlagsdruckerei Typodruck - Schaubek, Bereich Döbeln II-8-4


== Seite 3 ==
2. Medizin Mühlhausen


== Seite 4 ==
3. Lok Mühlhausen


== Seite 5 ==
== Seite 5 ==
7. DDR-Meisterschaften der Erwachsenen-Spielmannszüge


== Seite 6 ==
== Seite 6 ==
Ausschreibung
zur DDR-Meisterschaft 1979 der Nachwuchs-Spielmannszüge
der Sonderklasse des DTSB der DDR
1. Veranstalter:
Zentrale Spielleutekommission
des DTSB der. DDR
2. Mit der Durchführung beauftragt:
Kommission Nachwuchs der Zentralen
Spielleutekommission
3. Art der Veranstaltung:
DDR-Meisterschaft 1979 der
Nachwuchsspielmannszüge der
Sonderklasse des DTSB der DDR
4. Ort der Durchführung:
Freital (Bezirk Dresden)
5. Termin des Wettkampfes:
18./19. Mai 1979
6. Beginn des Wettkampfes:
18. Mai 1979: 14.30 Uhr Beginn
der Pflicht; 19 Uhr Offizielles
Eröffnungszeremoniell
19. Mai 1979: 10 Uhr Beginn der
Kür; 12.30 Uhr Siegerehrung;
ab 14 Uhr Abreise
7. Teilnehmer:
. Medizin Mühlhausen
„Chemie PCK Schwedt
Baukema Aschersleben
Stahl Brandenburg
Traktor Pritzwalk
Chemie Geraberg
Aufbau Brandenburg
Dynamo Halle
Empor Perleberg
„Stahl Freital
8. Wertung:
Nach der gültigen Wettkampfordnung
der Spielmannszüge des
DTSB der -DDR vom 1. Januar
1978 und den durch die Kommis-
SONS NS >>
sion Technik bestätigten Ergänzungen
9. Wettkampfdurchführung:
Die Teilnahme erfolgt auf der
Grundlage der gültigen Klassifizierungsordnung.
Jeder Zug
gibt zur Stabführerbesprechung
sein Wettkampfbuch ab.
10. Wettkampfprogramm:
10.1. Pflichttitel
(laut „tambour“ Nr. 7/78):
Hornmarsch:
„Frisch voran“
Flötenmärsche :
„Lustige Turner“
„Goldene Trompeten“
„Kreuzfideler Kupferschmied“
10.2. Kürtitel:
laut WKO Punkt 8.2.2. und
8.2.4.1.1. ein Kürtitel im Stand
Vortrag in freier Aufstellung
11. Termin für Abgabe der Kürnoten:
bis 1. März 1979 an Fritz Hippe,
7705 Lauta, Karl-Marx-Straße 41
12. Startreihenfolge:
Die Auslosung. erfolgt im Februar
1979 und wird im „tambour“
veröffentlicht
13. Meldetermin:
Der Meldebogen-ist bis. 1... Februar
1979 “an „Rolf: Lorenz,
57 Mühlhausen, Marcel-Verfaillie-
Allee 52, zu senden
14. An- und Abreise:
14.1. Kollektive, die“ mit der
Bahn anreisen (außerhalb des
Bezirkes Dresden), müssen am
Donnerstag, dem 17. Mai 1979,
Kreis Torgau immer dabei.
zwischen 15:und 19_Uhr Freital
erreichen
14.2. Kollektive, die=mit- dem
Bus anreisen (einschließlich der
Klangkörper aus dem Bezirk
Dresden), “müssen. bis, Freitag,
den 18. Mai 1979, 10 Uhr, Freital
erreicht haben
14.3. Die Abreise ist für alle Kollektive
am Sonnabend, dem
19. Mai 1979, ab 14 Uhr
15. Reisekosten:
50 Prozent der Gruppenermäßi-
IHR MASKOTTCHEN haben die jungen Spielleute aus Süptitz im
gung (Reichsbahntarif) werden
erstattet
16. Unkostenbeitrag:
Der Unkostenbeitrag pro Sportler
beträgt für. Kollektive mit
Anreise am 17. Mai 21,50 Mark,
am 18. Mai 19,50 Mark
16.1. Termin der Einzahlung:
2. April 1979 an die Stadtsparkasse
Freital: (Kontonummer
wird noch mitgeteilt) mit dem
Hinweis „Sonderklasse/17. 5. 79“
bzw. „Sonderklasse/18.. 5.79”
Ausschreibung
zum Aufstiegsturnier 1979 zur Sonderklasse der Nachwuchs-
Spielmannszüge der
der DDR
1. Veranstalter:
Zentrale Spielleutekommission
des DTSB der DDR
2. Mit der Durchführung beauftragt:
Kommission Nachwuchs der Zentralen
Spielleutekommission
3. Art der Veranstaltung:
Aufstiegsturnier 1979 zur Sonderklasse
der Nachwuchsspielmannszüge
des DTSB der DDR,
Leistungsklasse I
4. Ort der Durchführung:
Freital (Bezirk Dresden)
5. Termin des Wettkampfes:
18./19. Mai 1979
6. Beginn des Wettkampfes:
18. Mai 1979: 13 Uhr Beginn der
Pflicht; 19 Uhr Offizielles - Eröffnungszeremoniell
19. Mai 1979: 8 Uhr Beginn der
Kür; 12.30: Uhr “Siegerehrung;
Leistungsklasse I des DTSB
ab 14 Uhr Abreise
7. Teilnehmer:
„Stahl Hettstedt
SG Kleinröhrsdorf
TSG Lübbenau
SG Großdrebnitz
Turbine Golzow
„Traktor Zabeltitz
Lok Mühlhausen
Sachsensiedlung Mühlhausen
. WBK Berlin
. Robotron Radeberg
„Fortschritt Cottbus I
. Tiefbau Eberswalde
Pan DEOOHNDUAUNE
8. Wertung:
Nach der gültigen Wettkampfordnung
der Spielmannszüge des
DPTSB der DDR vom 1. Januar
1978 und den durch die Kommission
Technik bestätigten Ergänzungen
9. Wettkampfdurchführung:
Die Teilnahme erfolgt auf der
Grundlage der gültigen Klassifizierungsordnung..
Jeder. Zug
gibt zur Stabführerbesprechung
sein Wettkampfbuch ab.
10. Wettkampfprogramm:
40.1. Pflichttitel
(laut „tambour“ Nr. 7/78):
Hornmarsch:
„Frisch voran“
Flötenmärsche :
„Eustige Turner“
„Kreuzfideler Kupferschmied“
10.2. Kürtitel:
Jaut ; WKO. Punkt 8.2.2. und
- HIER FEHLT WAS -
Vortrag in freier Aufstellung
11. Termin für Abgabe der Kürnoten:
bis 1. März 1979 an Fritz Hippe,
7705 Lauta, Karl-Marx-Straße 41
12. Startreihenfolge:
Die Auslosung erfolgt -im _Februar
1979 ‚und wird im „tambour“
veröffentlicht
13. Meldetermin:
Der “Meldebogen: ist -bis:1. Februar:
1979. an Rolf Lorenz,
57 Mühlhausen, Marcel-Verfaillie-
Allee 52, zu senden
14. An- und Abreise:
44.1. Kollektive,.- die. mit der
Bahn anreisen (außerhalb des
Bezirkes Dresden), müssen am
Donnerstag, dem 17. Mai 1979,
zwischen 15 und 19 Uhr F7 “+
erreichen
14.2. Kollektive; die: mit dem
Bus anreisen (einschließlich der
Klangkörper aus dem Bezirk
Dresden), müssen bis. Treitag,
den 18. Mai 1979, 10 Uhr, Freital
erreicht haben
14.3. Die Abreise ist für alle Kollektive
am Sonnabend, dem
19. Mai 1979, ab 14 Uhr
15. Reisekosten:
50 Prozent der Gruppenermäßigung
(Reichsbahntarif) werden
erstattet
16. Unkostenbeitrag:
Der Unkostenbeitrag pro Sport-
Jer‘ beträgt für Kollektive mit
Anreise am 17. Mai 21,50 Mark,
am 18. Mai 19,50 Mark
16.1. Termin der Einzahlung:
2. April 1979 an die Stadtsparkasse
Freital (Kontonummer
wird noch mitgeteilt) mit dem
Hinweis „Leistungsklasse 1/17. 5.
79“ bzw. „Leistungsklasse 1/18. 5.
Z9!


== Seite 7 ==
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== Seite 8 ==
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Version vom 7. Mai 2026, 14:59 Uhr

Dies ist die originale Wiedergabe der entsprechenden Einzel-Ausgabe von „der tambour“ zum Zweck der einfachen Durchsuchbarkeit. Aus archivarischen Gründen wurde bewusst darauf verzichtet, Wortlaute zu ändern. Für die Inhalte sind die entsprechenden Original-Autoren verantwortlich. Ansichten, Meinungen oder Aufrufe spiegeln die damaligen Gegebenheiten wider und nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers!

November/Dezember 1978
Nummer: 11/78
Erschienen: 11/1978
Jahrgang: 11
Seiten: 8
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Seite 1

HEUTE AUF SEITE

2 Spielleute haben festen Platz in der Sportorganisation
3 Bodo Clauß: Am Notenblatt führt kein Weg vorbei
4 Halle unterbrach die Erfolgsserie der Mühlhausener

Beim Jugendfestival sind die Besten dabei

Wie alle Bürger unseres Landes bereiten auch wir Spielleute den 30. Jahrestag der Gründung unserer Republik mit besonderen Leistungen vor. Im Betrieb, in der Schule, in unserer Sportgemeinschaft. Und auf der Hälfte des Weges zu diesem historischen Jubiläum steht das Nationale Jugendfestival in unserer Hauptstadt. Berlin wird zu Pfingsten das große Verbandstreffen der Freien Deutschen Jugend erleben, es wird „vor aller Welt die Liebe der jungen Revolutionäre von heute zu ihrem sozialistischen Vaterland bekunden“, wie Erich Honecker, der Generalsekretär des ZK der SED und Vorsitzende des Staatsrates der DDR, erklärte. „Auf den Grundsatz unserer Politik, der Jugend volles Vertrauen entgegenzubrin-

Fortsetzung auf Seite 7

Seite 2

Spielleute haben ihren festen Platz in unserer sozialistischen Sportorganisation

Das Sekretariat des Bundesvorstandes des DTSB der DDR faßte einen Beschluß „Zur Weiterentwicklung der Spielleutebewegung des DTSB der DDR“

Der VI. Turn- und Sporttag des DTSB der DDR hat den Spielleuten den Auftrag erteilt, als Agitatoren und Propagandisten der sozialistischen Körperkultur zu wirken. Das erfordert, die guten Leistungen und Ergebnisse der Spielleute in einer größeren Breite und höheren Qualität fortzusetzen.

(1) Die Spielleute stärken mit der Neubildung von Sektionen und Klangkörpern, der Gewinnung weiterer Mitglieder im Nachwuchs- und Erwachsenenbereich, besonders bei den Spielmannszügen, den DTSB als Initiator, Mobilisator und Organisator von Körperkultur und Sport. Das Ziel besteht darin, bis 1985 17 700 Mitglieder zu aktiver und regelmäßiger sportlicher Betätigung als Spielleute zu vereinen.

(2) Die Bewahrung und Pflege der fortschrittlichen und humanistischen Traditionen im revolutionären Liedgut der Arbeiter-, Turn- und Sportbewegung ist zielstrebig weiterzuführen. Das Repertoire der Klangkörper ist breiter zu gestalten und die Entwicklung eines Teils des modernen sozialistischen Musikschaffens den gewachsenen kulturell-künstlerischen Bedürfnissen der Werktätigen und der Jugend entsprechend zu dokumentieren. Der Weg, den wir zum VI. Turn- und Sportfest beschritten haben, zur Schaffung von Titeln, die für alle Genres spielbar und von Klangkörpern unabhängig und zusammen gespielt werden können, ist zielstrebig und planmäßig fortzusetzen.

(3) Das erzieherische Wirken in den Sektionen und Klangkörpern ist weiter zu verstärken mit dem Ziel, das initiativreiche Streben der Spielleute nach höheren Leistungen im Beruf, in der Schule, beim Studium und im Sport zu fördern. Das politische Gespräch zur Politik der SED und den Grundfragen unserer Zeit ist differenziert und überzeugend zu führen. Das Auftreten der Spielleute zu allen Veranstaltungen und Wettkämpfen hat diszipliniert, in exakten Formationen und mit hoher Einsatzbereitschaft zu erfolgen.

Alle Spielleute sind dafür zu gewinnen, jährlich die Bedingungen des Sportabzeichenprogramms der DDR „Bereit zur Arbeit und zur Verteidigung der Heimat“ zu erfüllen.

(4) Mit dem Wettkampfprogramm, der Durchführung von Pokalwettkämpfen und der Teilnahme der Spielleute an den Kinder- und Jugendspartakiaden mit eigenem Wettkampf sind die Niveauunterschiede in der Beherrschung eines breiten Repertoires und der Interpretation der Titel schrittweise zu beseitigen.

Die Wettkämpfe sind verstärkt anläßlich gesellschaftlicher und sportlicher Höhepunkte durchzuführen.

(5) Die Aus- und Weiterbildung der Kampfrichter und Übungsleiter aller drei Stufen nach einem einheitlichen Programm ist weiter zu qualifizieren.

In der Stufe III sind jährlich zehn und in der Stufe II 60 Übungsleiter auszubilden.

Jährlich ist ein Wochenlehrgang zur Übungsleiter-Weiterbildung durchzuführen. Die Ausbildung der Übungsleiter der Stufe I erfolgt auf Stützpunktbasis unter Verantwortung der BFA Spielleute und der Arbeitsgruppe Aus- und Weiterbildung der Zentralen Spielleutekommission.

An den Sportschulen des DTSB sind pro Jahr insgesamt 40 Kampfrichter unter Verantwortung der Zentralen Spielleutekommission zu qualifizieren.

Zur weiteren Verbesserung der musikalischen Leistungen der Klangkörper aller Genres werden fünf zentrale Übungsleitergruppen (mit je 20 Sportfreunden) durch die Abteilung Propaganda/Kultur beim DTSB-Bundesvorstand berufen. Diese Sportfreunde nehmen an den zentralen Lagern der Spielleute teil.

In den Bezirken mit starker Spielleutekonzentration sind ebenfalls Übungsleitergruppen zu bilden.

(6) Aus den besten Klangkörpern der Spielleutebewegung wird 1979 ein „Zentrales Spielleutemusikkorps des DTSB der DDR“ durch die Abteilung Propaganda/Kultur in einer Stärke bis zu 1000 Sportfreunden berufen.

Die Genres der Spielleute werden in folgender Stärke festgelegt:

Spielmannszüge Erwachsene 200
Spielmannszüge Nachwuchs 300
Spielmannszüge Mädchen 100
Fanfarenzüge 150
Schalmeienkapellen 150
Blasorchester 100

(7) In den Bezirken mit der größten Konzentration der Spielleute werden unter Verantwortung der DTSB-Bezirksvorstände „Bezirksspielleutemusikkorps des DTSB der DDR“ schrittweise gebildet, die maximal 500 Sportfreunde umfassen sollten. Diese Entwicklung ist mit den Leitungen zuständiger Organe abzustimmen.

Zur Leitungstätigkeit

  • Das Wirken der Spielleute ist durch die Vorstände und ihre Fachausschüsse wirkungsvoll zu unterstützen. Die Zusammenarbeit mit den staatlichen Organen, Einrichtungen der Kultur und anderen gesellschaftlichen Kräften ist weiter zu verbessern mit dem Ziel, zur quantitativen und qualitativen Entwicklung der Spielleutebewegung beizutragen.
  • Die Zentrale Spielleutekommission (ZSK) unterstützt die Spielleutebewegung politisch-ideologisch und fachlich. Die BFA Spielleute werden durch die Abteilung Propaganda/Kultur fachlich angeleitet.
  • Die Tätigkeit der Kommissionen in den Genres Spielmannszüge Erwachsene und Nachwuchs, Fanfaren, Schalmeien und Blasorchester ist durch die Abteilung Propaganda/Kultur und die Zentrale Spielleutekommission so zu unterstützen, daß die Entwicklung der Genres planmäßig erfolgt und die Erfahrungen der besten Klangkörper zielstrebiger verallgemeinert werden. Die Kommissionen der Genres unterstützen besonders die niveauvolle Gestaltung des Wettkampfsystems auf zentraler Ebene und das Auftreten ihrer Kollektive zu gesellschaftlichen und sportlichen Höhepunkten.

Zum sozialistischen Wettbewerb

Die guten Erfahrungen der Grundorganisationen und Fachausschüsse des DTSB der DDR zur Gestaltung des sozialistischen Wettbewerbes und des Leistungsvergleiches sind konsequenter und schöpferischer in der Spielleutebewegung anzuwenden. Durch die Vorstände und Leitungen sind die Sektionen der Spielleute im Territorium abrechenbar in den Wettbewerb einzubeziehen.

Zur effektiven Nutzung und Erweiterung der materiellen und finanziellen Fonds

• Die den Sektionen der Spielleute durch die Sportgemeinschaften, Kreis- und Bezirksvorstände des DTSB der DDR zur Erfüllung ihrer Aufgaben zur Verfügung stehenden materiellen und finanziellen Fonds sind effektiv zu nutzen.

Zur Erhöhung der Eigeneinnahmen des DTSB ist durch die Sektionen und BFA beizutragen.

Die Werterhaltung, Rekonstruktion und der Neubau von Sporteinrichtungen im Wettbewerb „Schöner unsere Städte

Fortsetzung auf Seite 3


Herausgeber: Zentrale Spielleutekommission im DTSB der DDR, Berlin — Verantwortlicher Redakteur: Günther Gießler — Veröffentlicht unter der Lizenz-Nr. 698 des Presseamtes beim Vorsitzenden des Ministerrates der DDR — Satz und Druck: VEB Verlagsdruckerei Typodruck - Schaubek, Bereich Döbeln III-8-4

Seite 3

TAMBOUR-INTERVIEW

mit Bodo Clauß,

künstlerischer Leiter der Spielleute des DTSB der DDR

Am Notenblatt führt kein Weg vorbei

BODO CLAUSS, künstlerischer Leiter der Spielleute des DTSB.
  • Das Jahr 1978 war für die Spielleute reich an Höhepunkten. Es sei hier nur an die DDR-Meisterschaften in den einzelnen Genres oder an solche Ereignisse wie die Jahn-Ehrung in Lanz oder die Auftritte zum VI. Turn- und Sporttag gedacht. Ist der künstlerische Leiter mit dem Niveau der Spielleutemusik zufrieden gewesen?

„Zufrieden darf man wohl nie sein. Indes eine Leistungsentwicklung war unüberseh- und unüberhörbar. Freilich sollte man diese Einschätzung sehr differenziert betrachten, sind die Niveauunterschiede zwischen den einzelnen Genres und den Klangkörpern innerhalb eines Genres einfach noch zu groß.“

  • Wo sieht Bodo Clauß die größten Fortschritte?

„Vor allem in der Erweiterung des Repertoires. Eine ganze Reihe von Kollektiven schafften mit neuen rhythmischen Elementen, eigenwilligen Arrangements, eine neue Qualität der Spielleutemusik, die zeigte, wo künftig die Entwicklung unserer Musik hinzugehen hat, ohne etwa das traditionelle Liedgut der Arbeiterklasse zu vernachlässigen. Dies bewies die begeisternde Musikschau von Lanz, dies unterstrichen die Darbietungen der besten Klangkörper bei den DDR-Meisterschaften.“

  • Kann man da Beispiele nennen?

„Da möchte ich zuallererst den Fanfarenzug von Dynamo Potsdam erwähnen, der Maßstäbe setzte für alle Fanfarenzüge unseres Landes. Die Potsdamer machten mit ihrem unverwechselbaren Sound eine mitreißende Musik. Auch was die Erwachsenen-Spielmannszüge Ende Oktober in Wittenberge boten, war sehr hoffnungsvoll. Ich denke hier besonders an die ‚Ungarischen Tänze‘ von Brahms, die Dynamo Halle meisterhaft spielte, oder auch an die Neubearbeitung des Folklore-Titels ‚american patrol‘ durch die Ziegelroder.“

  • Vorhin war von noch zu großen Niveauunterschieden die Rede. Wie sind diese Schritt für Schritt abzubauen?

Fortsetzung auf Seite 7

Spielleute haben ihren festen Platz in...

Fortsetzung von Seite 2

und Gemeinden — Mach mit“

sind aktiv zu unterstützen. Die

Pflege und Reparatur der Instrumente,

Bekleidung und Ausrüstung

ist nutzbringender zu

gestalten und abzurechnen.

® Auf der Grundlage des Jugendgesetzes.

und anderer: -gesellschaftlicher

Bestimmungen

und Vereinbarungen sind durch

die Vorstände der Sportgemeinschaften,

Kreis- und Bezirksvorstände.

des DTSB. der DDR in

Zusammenarbeit mit den. Sektionen

und Fachausschüssen der

Spielleute im Territorium Vorschläge

zu unterbreiten und vertragliche

Regelungen und Festlegungen

mit den staatlichen Organen,

Leitungen. der; Betriebe,

Kombinate, Einrichtungen und

Vorstände der Genossenschaften

zu treffen, die auf die weitere

Verbesserung der materiellen

und finanziellen Bedingungen

und die Anerkennung hervorragender

Leistungen der Spielleute

gerichtet sind.

Zur Öffentlichkeitsarbeit

— Das selbständige und koordinierte

Auftreten der Spielleute

zu gesellschaftlichen und sportlichen

Höhepunkten sowie die

öffentliche Führung und Auswertung

des Wettbewerbes sind

durch die Vorstände und Leitungen

wirkungsvoll zu unterstützen.

—-- Die Popularisierung hervorragender

Leistungen, vor allem

bei der Mitwirkung zu zentralen

Veranstaltungen und Wettkämpfen

der Spielleute, durch Presse,

Funk und Fernsehen ist der Bedeutung

des agitatorischen und

sportlichen Wirkens aktueller

und breiter. zu ‚gestalten.

— Das Mitteilungsblatt — der

Zentralen Spielleutekommission

„der tambour“ muß ausgehend

von den. Beschlüssen des. DTSB

der DDR die guten Erfahrungen

und Ergebnisse‘ der Spielleutebewegung

ansprechend widerspiegeln.

— Auftritte und Trainingslager

der Spielleute vor Höhepunkten

werden geplant.

® Die Bereitstellung von Instrumenten

und Kleidung für

die Spielleute ist langfristig vertraglich

zwischen den verantwortlichen

Abteilungen des Bundesvorstandes

des DTSB der

DDR und dem Staatssekretariat

für Körperkultur und Sport sowie

den zuständigen Fachministerien

festzulegen.

® Die Zentrale Spielleutekommission

führt den Wettbewerb

„Bester BFA = Spielleute“ und

„Beste Sektion Spielleute des

DTSB._der DDR“. Die Auswertung

der Etappen ist öffentlichkeitswirksam

durchzuführen. Die

Anerkennung dieser Leistungen

erfolgt durch die Vergabe von

Urkunden, Plaketten und Wimpeln

durch das Sekretariat auf

Vorschlag der Abteilung Propaganda/

Kultur.

Durch die Bezirksvorstände

des DTSB der DDR unterstützen

die Spielleute unter anderem

ihren Einfluß auf die quantitative

und qualitative Entwicklung

aller Kollektive. Die Verstärkung

der sozialistischen Erziehung und

das effektive Üben ist zu erhöhen.

An den Kinder- und Jugendspartakiaden

der Bezirke nehmen

die Spielleute, beginnend

mit dem Jahr 1980, mit eigenem

Wettkampf teil. Bei Kreisen mit

hoher Konzentration sind ebenfalls

eigene Wettkämpfe zu gestalten.

In den Bezirken sind jährlich

Bezirksmeisterschaften der Spielleute

durchzuführen. Der Zeitraum

wird von der Abteilung

Propaganda/Kultur festgelegt.

Seite 4

7. DDR-Meisterschaften der Erwachsenen-Spielmannszüge

DER NEUE MEISTER DYNAMO HALLE während seines Pflichtvortrages. Hier beim Abriß.

Dynamo Halle unterbrach erstmals

Erfolgsserie der Mühlhausener

Bisher knappste Entscheidung in der Meisterschafts-Geschichte der Erwachsenen-Spielmannszüge/

Dynamo Halle vor Medizin und Lok Mühlhausen /Beifall für Ziegelrode

Wittenberge erlebte nicht nur

die DDR-Meisterschaften der Erwachsenen-

Spielmannszüge mit

dem höchsten musikalischen Niyeau.

bisher, es sah auch: ;die

Titelkämpfe mit dem knappsten

Ausgang in unserer Meisterschaftsgeschichte

und brachte

gleichzeitig eine Wachablösung

an: der Spitze“ dieses: Genres:

Seit den 1. DDR-Meisterschaften

1970 in Apolda sicherte sich Medizin

Mühlhausen in ununterbrochener

Folge den höchsten

Titel unseres Landes. Nun mußten

sich die Thüringer erstmals

geschlagen geben, wenn man

auch der SG Dynamo Halle mit

0,50 Punkten nur denkbar knapp

unterlag. Lediglich vor acht Jah-

Offizielles Endergebnis

Gesamt Pflicht Kür

1. Dynamo Halle 92,50 35,25 38,75

2. Medizin Mühlhausen 92,00 34,55 38,05

3. Lok Mühlhausen 87,45 33,95 36,50

4. MK Ziegelrode 87,20 32,65 36,65

5. Chemie Geraberg 84,80 33,15 34,35

6. Baukema Aschersleben 84,15 32,60 35,15

7. Traktor Zabeltitz 83,85 31,55 35,40

8. Aufbau Brandenburg 82,65 32,55 33,80

9. Chemie Rodleben 77,65 32,35 32,00

Einheit Ruhland 77,65 30,20 30,55

11. SG Oberlichtenau 77,60 30,20 31,10

12. Traktor Hirschfeld 77,50 30,25 30,80

13. TSG Lübbenau 76,05 30,45 30,30

14. Traktor Luisenthal 75,00 30,35 31,35

15. Traktor Taucha 63,65 25,15 26,00

Einem Einspruch der BSG Chemie Rodleben wurde stattgegeben

und zwei Punkte der Strafskala zur DDR-Meisterschaft 1978 gestrichen

(in der Tabelle berücksichtigt). Um Härtefälle zu vermeiden,

beschloß der Sektor Spielleute, die Sonderklasse für 1979 auf 13 Kollektive

zu erweitern.

ren gab es mit 0,63 Zählern eine

ähnlich hauchdünne FEntscheidung

zwischen Medizin Mühlhausen

und Motor Lauchhammer,

ansonsten hatte der Meister

immer mehr als einen ganzen

Punkt zwischen sich und dem

„Vize“ gelegt.

Dynamo Halle, schon dreimal

Silbermedaillengewinner. und seit

1975 stets Vizemeister, beschritt

mit. den „Ungarischen Tänzen“

von. Johannes Brahms: neue

Wege in der Kürmusik und hatte

Erfolg damit. Diese eigenwillige,

attraktive Darbietung war der

Höhepunkt im Kürprogramm

des Meisters; der hier wohl die

entscheidenden Zehntel geholt

haben dürfte. Auch der . Fatinitza-

Marsch wurde nahezu perfekt

dargeboten. Medizin Mühlhausen

erntete” indes‘ mit "dem

Venitia- und Sirius-Marsch kaum

weniger Beifall. Erfreulich, daß

mit Lok Mühlhausen, Ziegelrode,

Geraberg, Aschersleben, Zabeltitz

und Aufbau Brandenburg

leistungsstarke Klangkörper die

beiden führenden Kollektive bedrängen.

Auffallend im Pflichtprogramm

das‘ gute -Spiel.der Hörner von

Medizin Mühlhausen, der Lyren

aus Ruhländ und der kleinen

Trommeln (Tambours) aus

Hirschfeld.

Der langanhaltende Applaus,

den MK Ziegelrode für den völlig

neubearbeiteten Folklore-

Titel „american ;patrol“ bekam;

spricht für diesen Klangkörper,

zeigt aber auch, was für Reserven

die Unterhaltungsmusik bereithält.

Hier erwächst uns Spielleuten

noch ein weites Betätigungsfeld.

Das Kampfgericht

Kurt Tägener (Brandenburg),

Hauptkampfrichter

Ernst Bartling (Oderberg)

Rolf Berniet (Wittenberge)

Gerald Christ (Eberswalde)

Ulf Engemann (Potsdam)

Leo Ertel (Potsdam)

Michael Freitag (Radeberg)

Michael Irrgang (Magdeburg)

Matthias Kamin (Radeberg)

Burckardt Kipp (Babelsberg;

Lothar -Lier- (Suhl)

Günter Markgraf (Potsdam)

Bernd Neumann (Schwedt)

Helga Neuwirth (Freital)

Erhard Rimmler (Lengefeld)

Wilfried Röglin (Schwedt)

Burckhardt Sasse (Magdeburg)

Gerhard Schulz (Golzow)

Volker Schulze (Kleinröhrsdorf)

Dieter Weise (Hettstedt)

Wissenswertes

Die Medaillengewinner der

bisherigen DDR-Meisterschaften

auf einen Blick

1970 in Apolda:

1. Medizin Mühlhausen

2. Motor Lauchhammer

3. Motor Zeitz

1971 in Oschersleben:

1. Medizin Mühlhausen

2. Motor Lauchhammer

3. TSG Halle-Trotha

1972 in Rostock:

1. Medizin Mühlhausen

2. Dynamo Halle

3. Traktor Zabeltitz

1974 in Treuenbrietzen:

1. Medizin Mühlhausen

2.MK Ziegelrode

3. Traktor Zabeltitz

1975 in Mühlhausen:

1. Medizin Mühlhausen

2. Dynamo Halle

3. MK Ziegelrode

1976 in Roßlau:

1. Medizin Mühlhausen

2. Dynamo Halle

3. Traktor Zabeltitz

1978 in Wittenberge:

1. Dynamo Halle

2. Medizin Mühlhausen

3. Lok Mühlhausen

Seite 5

7. DDR-Meisterschaften der Erwachsenen-Spielmannszüge

Seite 6

Ausschreibung

zur DDR-Meisterschaft 1979 der Nachwuchs-Spielmannszüge

der Sonderklasse des DTSB der DDR

1. Veranstalter:

Zentrale Spielleutekommission

des DTSB der. DDR

2. Mit der Durchführung beauftragt:

Kommission Nachwuchs der Zentralen

Spielleutekommission

3. Art der Veranstaltung:

DDR-Meisterschaft 1979 der

Nachwuchsspielmannszüge der

Sonderklasse des DTSB der DDR

4. Ort der Durchführung:

Freital (Bezirk Dresden)

5. Termin des Wettkampfes:

18./19. Mai 1979

6. Beginn des Wettkampfes:

18. Mai 1979: 14.30 Uhr Beginn

der Pflicht; 19 Uhr Offizielles

Eröffnungszeremoniell

19. Mai 1979: 10 Uhr Beginn der

Kür; 12.30 Uhr Siegerehrung;

ab 14 Uhr Abreise

7. Teilnehmer:

. Medizin Mühlhausen

„Chemie PCK Schwedt

Baukema Aschersleben

Stahl Brandenburg

Traktor Pritzwalk

Chemie Geraberg

Aufbau Brandenburg

Dynamo Halle

Empor Perleberg

„Stahl Freital

8. Wertung:

Nach der gültigen Wettkampfordnung

der Spielmannszüge des

DTSB der -DDR vom 1. Januar

1978 und den durch die Kommis-

SONS NS >>

sion Technik bestätigten Ergänzungen

9. Wettkampfdurchführung:

Die Teilnahme erfolgt auf der

Grundlage der gültigen Klassifizierungsordnung.

Jeder Zug

gibt zur Stabführerbesprechung

sein Wettkampfbuch ab.

10. Wettkampfprogramm:

10.1. Pflichttitel

(laut „tambour“ Nr. 7/78):

Hornmarsch:

„Frisch voran“

Flötenmärsche :

„Lustige Turner“

„Goldene Trompeten“

„Kreuzfideler Kupferschmied“

10.2. Kürtitel:

laut WKO Punkt 8.2.2. und

8.2.4.1.1. ein Kürtitel im Stand

Vortrag in freier Aufstellung

11. Termin für Abgabe der Kürnoten:

bis 1. März 1979 an Fritz Hippe,

7705 Lauta, Karl-Marx-Straße 41

12. Startreihenfolge:

Die Auslosung. erfolgt im Februar

1979 und wird im „tambour“

veröffentlicht

13. Meldetermin:

Der Meldebogen-ist bis. 1... Februar

1979 “an „Rolf: Lorenz,

57 Mühlhausen, Marcel-Verfaillie-

Allee 52, zu senden

14. An- und Abreise:

14.1. Kollektive, die“ mit der

Bahn anreisen (außerhalb des

Bezirkes Dresden), müssen am

Donnerstag, dem 17. Mai 1979,

Kreis Torgau immer dabei.

zwischen 15:und 19_Uhr Freital

erreichen

14.2. Kollektive, die=mit- dem

Bus anreisen (einschließlich der

Klangkörper aus dem Bezirk

Dresden), “müssen. bis, Freitag,

den 18. Mai 1979, 10 Uhr, Freital

erreicht haben

14.3. Die Abreise ist für alle Kollektive

am Sonnabend, dem

19. Mai 1979, ab 14 Uhr

15. Reisekosten:

50 Prozent der Gruppenermäßi-

IHR MASKOTTCHEN haben die jungen Spielleute aus Süptitz im

gung (Reichsbahntarif) werden

erstattet

16. Unkostenbeitrag:

Der Unkostenbeitrag pro Sportler

beträgt für. Kollektive mit

Anreise am 17. Mai 21,50 Mark,

am 18. Mai 19,50 Mark

16.1. Termin der Einzahlung:

2. April 1979 an die Stadtsparkasse

Freital: (Kontonummer

wird noch mitgeteilt) mit dem

Hinweis „Sonderklasse/17. 5. 79“

bzw. „Sonderklasse/18.. 5.79”

Ausschreibung

zum Aufstiegsturnier 1979 zur Sonderklasse der Nachwuchs-

Spielmannszüge der

der DDR

1. Veranstalter:

Zentrale Spielleutekommission

des DTSB der DDR

2. Mit der Durchführung beauftragt:

Kommission Nachwuchs der Zentralen

Spielleutekommission

3. Art der Veranstaltung:

Aufstiegsturnier 1979 zur Sonderklasse

der Nachwuchsspielmannszüge

des DTSB der DDR,

Leistungsklasse I

4. Ort der Durchführung:

Freital (Bezirk Dresden)

5. Termin des Wettkampfes:

18./19. Mai 1979

6. Beginn des Wettkampfes:

18. Mai 1979: 13 Uhr Beginn der

Pflicht; 19 Uhr Offizielles - Eröffnungszeremoniell

19. Mai 1979: 8 Uhr Beginn der

Kür; 12.30: Uhr “Siegerehrung;

Leistungsklasse I des DTSB

ab 14 Uhr Abreise

7. Teilnehmer:

„Stahl Hettstedt

SG Kleinröhrsdorf

TSG Lübbenau

SG Großdrebnitz

Turbine Golzow

„Traktor Zabeltitz

Lok Mühlhausen

Sachsensiedlung Mühlhausen

. WBK Berlin

. Robotron Radeberg

„Fortschritt Cottbus I

. Tiefbau Eberswalde

Pan DEOOHNDUAUNE

8. Wertung:

Nach der gültigen Wettkampfordnung

der Spielmannszüge des

DPTSB der DDR vom 1. Januar

1978 und den durch die Kommission

Technik bestätigten Ergänzungen

9. Wettkampfdurchführung:

Die Teilnahme erfolgt auf der

Grundlage der gültigen Klassifizierungsordnung..

Jeder. Zug

gibt zur Stabführerbesprechung

sein Wettkampfbuch ab.

10. Wettkampfprogramm:

40.1. Pflichttitel

(laut „tambour“ Nr. 7/78):

Hornmarsch:

„Frisch voran“

Flötenmärsche :

„Eustige Turner“

„Kreuzfideler Kupferschmied“

10.2. Kürtitel:

Jaut ; WKO. Punkt 8.2.2. und

- HIER FEHLT WAS -

Vortrag in freier Aufstellung

11. Termin für Abgabe der Kürnoten:

bis 1. März 1979 an Fritz Hippe,

7705 Lauta, Karl-Marx-Straße 41

12. Startreihenfolge:

Die Auslosung erfolgt -im _Februar

1979 ‚und wird im „tambour“

veröffentlicht

13. Meldetermin:

Der “Meldebogen: ist -bis:1. Februar:

1979. an Rolf Lorenz,

57 Mühlhausen, Marcel-Verfaillie-

Allee 52, zu senden

14. An- und Abreise:

44.1. Kollektive,.- die. mit der

Bahn anreisen (außerhalb des

Bezirkes Dresden), müssen am

Donnerstag, dem 17. Mai 1979,

zwischen 15 und 19 Uhr F7 “+

erreichen

14.2. Kollektive; die: mit dem

Bus anreisen (einschließlich der

Klangkörper aus dem Bezirk

Dresden), müssen bis. Treitag,

den 18. Mai 1979, 10 Uhr, Freital

erreicht haben

14.3. Die Abreise ist für alle Kollektive

am Sonnabend, dem

19. Mai 1979, ab 14 Uhr

15. Reisekosten:

50 Prozent der Gruppenermäßigung

(Reichsbahntarif) werden

erstattet

16. Unkostenbeitrag:

Der Unkostenbeitrag pro Sport-

Jer‘ beträgt für Kollektive mit

Anreise am 17. Mai 21,50 Mark,

am 18. Mai 19,50 Mark

16.1. Termin der Einzahlung:

2. April 1979 an die Stadtsparkasse

Freital (Kontonummer

wird noch mitgeteilt) mit dem

Hinweis „Leistungsklasse 1/17. 5.

79“ bzw. „Leistungsklasse 1/18. 5.

Z9!

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