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Der Tambour/Ausgabe 1978 11: Unterschied zwischen den Versionen
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Der VI. Turn- und Sporttag des DTSB der DDR hat den Spielleuten den Auftrag erteilt, als Agitatoren und Propagandisten der sozialistischen Körperkultur zu wirken. Das erfordert, die guten Leistungen und Ergebnisse der Spielleute in einer größeren Breite und höheren Qualität fortzusetzen. | Der VI. Turn- und Sporttag des DTSB der DDR hat den Spielleuten den Auftrag erteilt, als Agitatoren und Propagandisten der sozialistischen Körperkultur zu wirken. Das erfordert, die guten Leistungen und Ergebnisse der Spielleute in einer größeren Breite und höheren Qualität fortzusetzen. | ||
'''(1)''' Die Spielleute stärken mit der Neubildung von Sektionen und Klangkörpern, der Gewinnung weiterer Mitglieder im Nachwuchs- und Erwachsenenbereich, besonders bei den Spielmannszügen, den DTSB als Initiator, Mobilisator und Organisator von Körperkultur und Sport. Das Ziel besteht darin, bis 1985 17 700 Mitglieder zu aktiver und regelmäßiger sportlicher Betätigung als Spielleute zu vereinen. | |||
der | '''(2)''' Die Bewahrung und Pflege der fortschrittlichen und humanistischen Traditionen im revolutionären Liedgut der Arbeiter-, Turn- und Sportbewegung ist zielstrebig weiterzuführen. Das Repertoire der Klangkörper ist breiter zu gestalten und die Entwicklung eines Teils des modernen sozialistischen Musikschaffens den gewachsenen kulturell-künstlerischen Bedürfnissen der Werktätigen und der Jugend entsprechend zu dokumentieren. Der Weg, den wir zum VI. Turn- und Sportfest beschritten haben, zur Schaffung von Titeln, die für alle Genres spielbar und von Klangkörpern unabhängig und zusammen gespielt werden können, ist zielstrebig und planmäßig fortzusetzen. | ||
'''(3)''' Das erzieherische Wirken in den Sektionen und Klangkörpern ist weiter zu verstärken mit dem Ziel, das initiativreiche Streben der Spielleute nach höheren Leistungen im Beruf, in der Schule, beim Studium und im Sport zu fördern. Das politische Gespräch zur Politik der SED und den Grundfragen unserer Zeit ist differenziert und überzeugend zu führen. Das Auftreten der Spielleute zu allen Veranstaltungen und Wettkämpfen hat diszipliniert, in exakten Formationen und mit hoher Einsatzbereitschaft zu erfolgen. | |||
Alle Spielleute sind dafür zu gewinnen, jährlich die Bedingungen des Sportabzeichenprogramms der DDR „Bereit zur Arbeit und zur Verteidigung der Heimat“ zu erfüllen. | |||
'''(4)''' Mit dem Wettkampfprogramm, der Durchführung von Pokalwettkämpfen und der Teilnahme der Spielleute an den Kinder- und Jugendspartakiaden mit eigenem Wettkampf sind die Niveauunterschiede in der Beherrschung eines breiten Repertoires und der Interpretation der Titel schrittweise zu beseitigen. | |||
Die Wettkämpfe sind verstärkt anläßlich gesellschaftlicher und sportlicher Höhepunkte durchzuführen. | |||
'''(5)''' Die Aus- und Weiterbildung der Kampfrichter und Übungsleiter aller drei Stufen nach einem einheitlichen Programm ist weiter zu qualifizieren. | |||
Übungsleiter auszubilden. | In der Stufe III sind jährlich zehn und in der Stufe II 60 Übungsleiter auszubilden. | ||
Jährlich ist ein Wochenlehrgang | Jährlich ist ein Wochenlehrgang zur Übungsleiter-Weiterbildung durchzuführen. Die Ausbildung der Übungsleiter der Stufe I erfolgt auf Stützpunktbasis unter Verantwortung der BFA Spielleute und der Arbeitsgruppe Aus- und Weiterbildung der Zentralen Spielleutekommission. | ||
An den Sportschulen des DTSB sind pro Jahr insgesamt 40 Kampfrichter unter Verantwortung der Zentralen Spielleutekommission zu qualifizieren. | |||
Zur weiteren Verbesserung der musikalischen Leistungen der Klangkörper aller Genres werden fünf zentrale Übungsleitergruppen (mit je 20 Sportfreunden) durch die Abteilung Propaganda/Kultur beim DTSB-Bundesvorstand berufen. Diese Sportfreunde nehmen an den zentralen Lagern der Spielleute teil. | |||
In den Bezirken mit starker Spielleutekonzentration sind ebenfalls Übungsleitergruppen zu bilden. | |||
'''(6)''' Aus den besten Klangkörpern der Spielleutebewegung wird 1979 ein „Zentrales Spielleutemusikkorps des DTSB der DDR“ durch die Abteilung Propaganda/Kultur in einer Stärke bis zu 1000 Sportfreunden berufen. | |||
unter Verantwortung der | Die Genres der Spielleute werden in folgender Stärke festgelegt: | ||
{| | |||
| Spielmannszüge Erwachsene || 200 | |||
|- | |||
|Spielmannszüge Nachwuchs | |||
|300 | |||
|- | |||
|Spielmannszüge Mädchen | |||
|100 | |||
|- | |||
|Fanfarenzüge | |||
|150 | |||
|- | |||
|Schalmeienkapellen | |||
|150 | |||
|- | |||
|Blasorchester | |||
|100 | |||
|} | |||
'''(7)''' In den Bezirken mit der größten Konzentration der Spielleute werden unter Verantwortung der DTSB-Bezirksvorstände „Bezirksspielleutemusikkorps des DTSB der DDR“ schrittweise gebildet, die maximal 500 Sportfreunde umfassen sollten. Diese Entwicklung ist mit den Leitungen zuständiger Organe abzustimmen. | |||
'''Zur Leitungstätigkeit''' | |||
* Das Wirken der Spielleute ist durch die Vorstände und ihre Fachausschüsse wirkungsvoll zu unterstützen. Die Zusammenarbeit mit den staatlichen Organen, Einrichtungen der Kultur und anderen gesellschaftlichen Kräften ist weiter zu verbessern mit dem Ziel, zur quantitativen und qualitativen Entwicklung der Spielleutebewegung beizutragen. | |||
* Die Zentrale Spielleutekommission (ZSK) unterstützt die Spielleutebewegung politisch-ideologisch und fachlich. Die BFA Spielleute werden durch die Abteilung Propaganda/Kultur fachlich angeleitet. | |||
* Die Tätigkeit der Kommissionen in den Genres Spielmannszüge Erwachsene und Nachwuchs, Fanfaren, Schalmeien und Blasorchester ist durch die Abteilung Propaganda/Kultur und die Zentrale Spielleutekommission so zu unterstützen, daß die Entwicklung der Genres planmäßig erfolgt und die Erfahrungen der besten Klangkörper zielstrebiger verallgemeinert werden. Die Kommissionen der Genres unterstützen besonders die niveauvolle Gestaltung des Wettkampfsystems auf zentraler Ebene und das Auftreten ihrer Kollektive zu gesellschaftlichen und sportlichen Höhepunkten. | |||
'''Zum sozialistischen Wettbewerb''' | |||
Die guten Erfahrungen der Grundorganisationen und Fachausschüsse des DTSB der DDR zur Gestaltung des sozialistischen Wettbewerbes und des Leistungsvergleiches sind konsequenter und schöpferischer in der Spielleutebewegung anzuwenden. Durch die Vorstände und Leitungen sind die Sektionen der Spielleute im Territorium abrechenbar in den Wettbewerb einzubeziehen. | |||
'''Zur effektiven Nutzung und Erweiterung der materiellen und finanziellen Fonds''' | |||
• Die den Sektionen der Spielleute durch die Sportgemeinschaften, Kreis- und Bezirksvorstände des DTSB der DDR zur Erfüllung ihrer Aufgaben zur Verfügung stehenden materiellen und finanziellen Fonds sind effektiv zu nutzen. | |||
der | Zur Erhöhung der Eigeneinnahmen des DTSB ist durch die Sektionen und BFA beizutragen. | ||
Die Werterhaltung, Rekonstruktion und der Neubau von Sporteinrichtungen im Wettbewerb „Schöner unsere Städte | |||
Fortsetzung auf Seite 3 | |||
----Herausgeber: Zentrale Spielleutekommission im DTSB der DDR, Berlin — Verantwortlicher Redakteur: Günther Gießler — Veröffentlicht unter der Lizenz-Nr. 698 des Presseamtes beim Vorsitzenden des Ministerrates der DDR — Satz und Druck: VEB Verlagsdruckerei Typodruck - Schaubek, Bereich Döbeln III-8-4 | |||
== Seite 3 == | |||
=== TAMBOUR-INTERVIEW === | |||
'''mit Bodo Clauß,''' | |||
'''künstlerischer Leiter der Spielleute des DTSB der DDR''' | |||
==== Am Notenblatt führt kein Weg vorbei ==== | |||
[[Datei:DerTambour1978-11-3-1.png|mini|'''BODO CLAUSS,''' künstlerischer Leiter der Spielleute des DTSB.]] | |||
* '''Das Jahr 1978 war für die Spielleute reich an Höhepunkten. Es sei hier nur an die DDR-Meisterschaften in den einzelnen Genres oder an solche Ereignisse wie die Jahn-Ehrung in Lanz oder die Auftritte zum VI. Turn- und Sporttag gedacht. Ist der künstlerische Leiter mit dem Niveau der Spielleutemusik zufrieden gewesen?''' | |||
„Zufrieden darf man wohl nie sein. Indes eine Leistungsentwicklung war unüberseh- und unüberhörbar. Freilich sollte man diese Einschätzung sehr differenziert betrachten, sind die Niveauunterschiede zwischen den einzelnen Genres und den Klangkörpern innerhalb eines Genres einfach noch zu groß.“ | |||
* '''Wo sieht Bodo Clauß die größten Fortschritte?''' | |||
„Vor allem in der Erweiterung des Repertoires. Eine ganze Reihe von Kollektiven schafften mit neuen rhythmischen Elementen, eigenwilligen Arrangements, eine neue Qualität der Spielleutemusik, die zeigte, wo künftig die Entwicklung unserer Musik hinzugehen hat, ohne etwa das traditionelle Liedgut der Arbeiterklasse zu vernachlässigen. Dies bewies die begeisternde Musikschau von Lanz, dies unterstrichen die Darbietungen der besten Klangkörper bei den DDR-Meisterschaften.“ | |||
* '''Kann man da Beispiele nennen?''' | |||
„Da möchte ich zuallererst den Fanfarenzug von Dynamo Potsdam erwähnen, der Maßstäbe setzte für alle Fanfarenzüge unseres Landes. Die Potsdamer machten mit ihrem unverwechselbaren Sound eine mitreißende Musik. Auch was die Erwachsenen-Spielmannszüge Ende Oktober in Wittenberge boten, war sehr hoffnungsvoll. Ich denke hier besonders an die ‚Ungarischen Tänze‘ von Brahms, die Dynamo Halle meisterhaft spielte, oder auch an die Neubearbeitung des Folklore-Titels ‚american patrol‘ durch die Ziegelroder.“ | |||
* '''Vorhin war von noch zu großen Niveauunterschieden die Rede. Wie sind diese Schritt für Schritt abzubauen?''' | |||
Fortsetzung auf Seite 7 | |||
=== Spielleute haben ihren festen Platz in... === | |||
Fortsetzung von Seite 2 | |||
und Gemeinden — Mach mit“ | |||
sind aktiv zu unterstützen. Die | |||
Pflege und Reparatur der Instrumente, | |||
Bekleidung und Ausrüstung | |||
ist nutzbringender zu | |||
gestalten und abzurechnen. | |||
® Auf der Grundlage des Jugendgesetzes. | |||
und anderer: -gesellschaftlicher | |||
Bestimmungen | |||
und Vereinbarungen sind durch | |||
die Vorstände der Sportgemeinschaften, | |||
Kreis- und Bezirksvorstände. | |||
des DTSB. der DDR in | |||
Zusammenarbeit mit den. Sektionen | |||
und Fachausschüssen der | |||
Spielleute im Territorium Vorschläge | |||
zu unterbreiten und vertragliche | |||
Regelungen und Festlegungen | |||
mit den staatlichen Organen, | |||
Leitungen. der; Betriebe, | |||
Kombinate, Einrichtungen und | |||
Vorstände der Genossenschaften | |||
zu treffen, die auf die weitere | |||
Verbesserung der materiellen | |||
und finanziellen Bedingungen | |||
und die Anerkennung hervorragender | |||
Leistungen der Spielleute | |||
gerichtet sind. | |||
Zur Öffentlichkeitsarbeit | |||
— Das selbständige und koordinierte | |||
Auftreten der Spielleute | |||
zu gesellschaftlichen und sportlichen | |||
Höhepunkten sowie die | |||
öffentliche Führung und Auswertung | |||
des Wettbewerbes sind | |||
durch die Vorstände und Leitungen | |||
wirkungsvoll zu unterstützen. | |||
—-- Die Popularisierung hervorragender | |||
Leistungen, vor allem | |||
bei der Mitwirkung zu zentralen | |||
Veranstaltungen und Wettkämpfen | |||
der Spielleute, durch Presse, | |||
Funk und Fernsehen ist der Bedeutung | |||
des agitatorischen und | |||
sportlichen Wirkens aktueller | |||
und breiter. zu ‚gestalten. | |||
— Das Mitteilungsblatt — der | |||
Zentralen Spielleutekommission | |||
„der tambour“ muß ausgehend | |||
von den. Beschlüssen des. DTSB | |||
der DDR die guten Erfahrungen | |||
und Ergebnisse‘ der Spielleutebewegung | |||
ansprechend widerspiegeln. | |||
— Auftritte und Trainingslager | |||
der Spielleute vor Höhepunkten | |||
werden geplant. | |||
® Die Bereitstellung von Instrumenten | |||
und Kleidung für | |||
die Spielleute ist langfristig vertraglich | |||
zwischen den verantwortlichen | |||
Abteilungen des Bundesvorstandes | |||
des DTSB der | des DTSB der | ||
DDR“ durch die Abteilung Propaganda/ | DDR und dem Staatssekretariat | ||
für Körperkultur und Sport sowie | |||
den zuständigen Fachministerien | |||
festzulegen. | |||
® Die Zentrale Spielleutekommission | |||
führt den Wettbewerb | |||
„Bester BFA = Spielleute“ und | |||
„Beste Sektion Spielleute des | |||
DTSB._der DDR“. Die Auswertung | |||
der Etappen ist öffentlichkeitswirksam | |||
durchzuführen. Die | |||
Anerkennung dieser Leistungen | |||
erfolgt durch die Vergabe von | |||
Urkunden, Plaketten und Wimpeln | |||
durch das Sekretariat auf | |||
Vorschlag der Abteilung Propaganda/ | |||
Kultur. | |||
Durch die Bezirksvorstände | |||
des DTSB der DDR unterstützen | |||
die Spielleute unter anderem | |||
ihren Einfluß auf die quantitative | |||
und qualitative Entwicklung | |||
aller Kollektive. Die Verstärkung | |||
der sozialistischen Erziehung und | |||
das effektive Üben ist zu erhöhen. | |||
An den Kinder- und Jugendspartakiaden | |||
der Bezirke nehmen | |||
die Spielleute, beginnend | |||
mit dem Jahr 1980, mit eigenem | |||
Wettkampf teil. Bei Kreisen mit | |||
hoher Konzentration sind ebenfalls | |||
eigene Wettkämpfe zu gestalten. | |||
In den Bezirken | In den Bezirken sind jährlich | ||
Bezirksmeisterschaften der Spielleute | |||
durchzuführen. Der Zeitraum | |||
der | wird von der Abteilung | ||
Propaganda/Kultur festgelegt. | |||
== Seite 4 == | |||
7. DDR-Meisterschaften der Erwachsenen-Spielmannszüge | |||
DER NEUE MEISTER DYNAMO HALLE während seines Pflichtvortrages. Hier beim Abriß. | |||
Dynamo Halle unterbrach erstmals | |||
Erfolgsserie der Mühlhausener | |||
Bisher knappste Entscheidung in der Meisterschafts-Geschichte der Erwachsenen-Spielmannszüge/ | |||
Dynamo Halle vor Medizin und Lok Mühlhausen /Beifall für Ziegelrode | |||
Wittenberge erlebte nicht nur | |||
die DDR-Meisterschaften der Erwachsenen- | |||
Spielmannszüge mit | |||
dem höchsten musikalischen Niyeau. | |||
bisher, es sah auch: ;die | |||
mit den | Titelkämpfe mit dem knappsten | ||
Ausgang in unserer Meisterschaftsgeschichte | |||
und brachte | |||
gleichzeitig eine Wachablösung | |||
an: der Spitze“ dieses: Genres: | |||
Seit den 1. DDR-Meisterschaften | |||
1970 in Apolda sicherte sich Medizin | |||
Mühlhausen in ununterbrochener | |||
Folge den höchsten | |||
Titel unseres Landes. Nun mußten | |||
sich die Thüringer erstmals | |||
geschlagen geben, wenn man | |||
auch der SG Dynamo Halle mit | |||
0,50 Punkten nur denkbar knapp | |||
unterlag. Lediglich vor acht Jah- | |||
Offizielles Endergebnis | |||
Gesamt Pflicht Kür | |||
1. Dynamo Halle 92,50 35,25 38,75 | |||
2. Medizin Mühlhausen 92,00 34,55 38,05 | |||
3. Lok Mühlhausen 87,45 33,95 36,50 | |||
4. MK Ziegelrode 87,20 32,65 36,65 | |||
5. Chemie Geraberg 84,80 33,15 34,35 | |||
6. Baukema Aschersleben 84,15 32,60 35,15 | |||
7. Traktor Zabeltitz 83,85 31,55 35,40 | |||
8. Aufbau Brandenburg 82,65 32,55 33,80 | |||
9. Chemie Rodleben 77,65 32,35 32,00 | |||
Einheit Ruhland 77,65 30,20 30,55 | |||
11. SG Oberlichtenau 77,60 30,20 31,10 | |||
12. Traktor Hirschfeld 77,50 30,25 30,80 | |||
13. TSG Lübbenau 76,05 30,45 30,30 | |||
14. Traktor Luisenthal 75,00 30,35 31,35 | |||
15. Traktor Taucha 63,65 25,15 26,00 | |||
Einem Einspruch der BSG Chemie Rodleben wurde stattgegeben | |||
und zwei Punkte der Strafskala zur DDR-Meisterschaft 1978 gestrichen | |||
(in der Tabelle berücksichtigt). Um Härtefälle zu vermeiden, | |||
beschloß der Sektor Spielleute, die Sonderklasse für 1979 auf 13 Kollektive | |||
zu erweitern. | |||
ren gab es mit 0,63 Zählern eine | |||
ähnlich hauchdünne FEntscheidung | |||
zwischen Medizin Mühlhausen | |||
und Motor Lauchhammer, | |||
ansonsten hatte der Meister | |||
immer mehr als einen ganzen | |||
Punkt zwischen sich und dem | |||
„Vize“ gelegt. | |||
Dynamo Halle, schon dreimal | |||
Silbermedaillengewinner. und seit | |||
1975 stets Vizemeister, beschritt | |||
mit. den „Ungarischen Tänzen“ | |||
von. Johannes Brahms: neue | |||
Wege in der Kürmusik und hatte | |||
Erfolg damit. Diese eigenwillige, | |||
attraktive Darbietung war der | |||
Höhepunkt im Kürprogramm | |||
des Meisters; der hier wohl die | |||
entscheidenden Zehntel geholt | |||
haben dürfte. Auch der . Fatinitza- | |||
Marsch wurde nahezu perfekt | |||
dargeboten. Medizin Mühlhausen | |||
erntete” indes‘ mit "dem | |||
Venitia- und Sirius-Marsch kaum | |||
weniger Beifall. Erfreulich, daß | |||
mit Lok Mühlhausen, Ziegelrode, | |||
Geraberg, Aschersleben, Zabeltitz | |||
und Aufbau Brandenburg | |||
leistungsstarke Klangkörper die | |||
beiden führenden Kollektive bedrängen. | |||
Auffallend im Pflichtprogramm | |||
das‘ gute -Spiel.der Hörner von | |||
Medizin Mühlhausen, der Lyren | |||
und | aus Ruhländ und der kleinen | ||
Trommeln (Tambours) aus | |||
Hirschfeld. | |||
Der langanhaltende Applaus, | |||
den MK Ziegelrode für den völlig | |||
neubearbeiteten Folklore- | |||
Titel „american ;patrol“ bekam; | |||
spricht für diesen Klangkörper, | |||
zeigt aber auch, was für Reserven | |||
die Unterhaltungsmusik bereithält. | |||
Hier erwächst uns Spielleuten | |||
noch ein weites Betätigungsfeld. | |||
Das Kampfgericht | |||
Kurt Tägener (Brandenburg), | |||
Hauptkampfrichter | |||
Ernst Bartling (Oderberg) | |||
Rolf Berniet (Wittenberge) | |||
Gerald Christ (Eberswalde) | |||
Ulf Engemann (Potsdam) | |||
Leo Ertel (Potsdam) | |||
Michael Freitag (Radeberg) | |||
Michael Irrgang (Magdeburg) | |||
Matthias Kamin (Radeberg) | |||
Burckardt Kipp (Babelsberg; | |||
Lothar -Lier- (Suhl) | |||
Günter Markgraf (Potsdam) | |||
Bernd Neumann (Schwedt) | |||
Helga Neuwirth (Freital) | |||
Erhard Rimmler (Lengefeld) | |||
Wilfried Röglin (Schwedt) | |||
Burckhardt Sasse (Magdeburg) | |||
Gerhard Schulz (Golzow) | |||
Volker Schulze (Kleinröhrsdorf) | |||
Dieter Weise (Hettstedt) | |||
Wissenswertes | |||
Die Medaillengewinner der | |||
bisherigen DDR-Meisterschaften | |||
auf einen Blick | |||
1970 in Apolda: | |||
1. Medizin Mühlhausen | |||
2. Motor Lauchhammer | |||
3. Motor Zeitz | |||
1971 in Oschersleben: | |||
1. Medizin Mühlhausen | |||
2. Motor Lauchhammer | |||
3. TSG Halle-Trotha | |||
1972 in Rostock: | |||
1. Medizin Mühlhausen | |||
2. Dynamo Halle | |||
3. Traktor Zabeltitz | |||
1974 in Treuenbrietzen: | |||
1. Medizin Mühlhausen | |||
2.MK Ziegelrode | |||
3. Traktor Zabeltitz | |||
1975 in Mühlhausen: | |||
1. Medizin Mühlhausen | |||
2. Dynamo Halle | |||
3. MK Ziegelrode | |||
1976 in Roßlau: | |||
1. Medizin Mühlhausen | |||
2. Dynamo Halle | |||
3. Traktor Zabeltitz | |||
1978 in Wittenberge: | |||
1. Dynamo Halle | |||
2. Medizin Mühlhausen | |||
3. Lok Mühlhausen | |||
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7. DDR-Meisterschaften der Erwachsenen-Spielmannszüge | |||
== Seite 6 == | == Seite 6 == | ||
Ausschreibung | |||
zur DDR-Meisterschaft 1979 der Nachwuchs-Spielmannszüge | |||
der Sonderklasse des DTSB der DDR | |||
1. Veranstalter: | |||
Zentrale Spielleutekommission | |||
des DTSB der. DDR | |||
2. Mit der Durchführung beauftragt: | |||
Kommission Nachwuchs der Zentralen | |||
Spielleutekommission | |||
3. Art der Veranstaltung: | |||
DDR-Meisterschaft 1979 der | |||
Nachwuchsspielmannszüge der | |||
Sonderklasse des DTSB der DDR | |||
4. Ort der Durchführung: | |||
Freital (Bezirk Dresden) | |||
5. Termin des Wettkampfes: | |||
18./19. Mai 1979 | |||
6. Beginn des Wettkampfes: | |||
18. Mai 1979: 14.30 Uhr Beginn | |||
der Pflicht; 19 Uhr Offizielles | |||
Eröffnungszeremoniell | |||
19. Mai 1979: 10 Uhr Beginn der | |||
Kür; 12.30 Uhr Siegerehrung; | |||
ab 14 Uhr Abreise | |||
7. Teilnehmer: | |||
. Medizin Mühlhausen | |||
„Chemie PCK Schwedt | |||
Baukema Aschersleben | |||
Stahl Brandenburg | |||
Traktor Pritzwalk | |||
Chemie Geraberg | |||
Aufbau Brandenburg | |||
Dynamo Halle | |||
Empor Perleberg | |||
„Stahl Freital | |||
8. Wertung: | |||
Nach der gültigen Wettkampfordnung | |||
der Spielmannszüge des | |||
DTSB der -DDR vom 1. Januar | |||
1978 und den durch die Kommis- | |||
SONS NS >> | |||
sion Technik bestätigten Ergänzungen | |||
9. Wettkampfdurchführung: | |||
Die Teilnahme erfolgt auf der | |||
Grundlage der gültigen Klassifizierungsordnung. | |||
Jeder Zug | |||
gibt zur Stabführerbesprechung | |||
sein Wettkampfbuch ab. | |||
10. Wettkampfprogramm: | |||
10.1. Pflichttitel | |||
(laut „tambour“ Nr. 7/78): | |||
Hornmarsch: | |||
„Frisch voran“ | |||
Flötenmärsche : | |||
„Lustige Turner“ | |||
„Goldene Trompeten“ | |||
„Kreuzfideler Kupferschmied“ | |||
10.2. Kürtitel: | |||
laut WKO Punkt 8.2.2. und | |||
8.2.4.1.1. ein Kürtitel im Stand | |||
Vortrag in freier Aufstellung | |||
11. Termin für Abgabe der Kürnoten: | |||
bis 1. März 1979 an Fritz Hippe, | |||
7705 Lauta, Karl-Marx-Straße 41 | |||
12. Startreihenfolge: | |||
Die Auslosung. erfolgt im Februar | |||
1979 und wird im „tambour“ | |||
veröffentlicht | |||
13. Meldetermin: | |||
Der Meldebogen-ist bis. 1... Februar | |||
1979 “an „Rolf: Lorenz, | |||
57 Mühlhausen, Marcel-Verfaillie- | |||
Allee 52, zu senden | |||
14. An- und Abreise: | |||
14.1. Kollektive, die“ mit der | |||
Bahn anreisen (außerhalb des | |||
Bezirkes Dresden), müssen am | |||
Donnerstag, dem 17. Mai 1979, | |||
Kreis Torgau immer dabei. | |||
zwischen 15:und 19_Uhr Freital | |||
erreichen | |||
14.2. Kollektive, die=mit- dem | |||
Bus anreisen (einschließlich der | |||
Klangkörper aus dem Bezirk | |||
Dresden), “müssen. bis, Freitag, | |||
den 18. Mai 1979, 10 Uhr, Freital | |||
erreicht haben | |||
14.3. Die Abreise ist für alle Kollektive | |||
am Sonnabend, dem | |||
19. Mai 1979, ab 14 Uhr | |||
15. Reisekosten: | |||
50 Prozent der Gruppenermäßi- | |||
IHR MASKOTTCHEN haben die jungen Spielleute aus Süptitz im | |||
gung (Reichsbahntarif) werden | |||
erstattet | |||
16. Unkostenbeitrag: | |||
Der Unkostenbeitrag pro Sportler | |||
beträgt für. Kollektive mit | |||
Anreise am 17. Mai 21,50 Mark, | |||
am 18. Mai 19,50 Mark | |||
16.1. Termin der Einzahlung: | |||
2. April 1979 an die Stadtsparkasse | |||
Freital: (Kontonummer | |||
wird noch mitgeteilt) mit dem | |||
Hinweis „Sonderklasse/17. 5. 79“ | |||
bzw. „Sonderklasse/18.. 5.79” | |||
Ausschreibung | |||
zum Aufstiegsturnier 1979 zur Sonderklasse der Nachwuchs- | |||
Spielmannszüge der | |||
der DDR | |||
1. Veranstalter: | |||
Zentrale Spielleutekommission | |||
des DTSB der DDR | |||
2. Mit der Durchführung beauftragt: | |||
Kommission Nachwuchs der Zentralen | |||
Spielleutekommission | |||
3. Art der Veranstaltung: | |||
Aufstiegsturnier 1979 zur Sonderklasse | |||
der Nachwuchsspielmannszüge | |||
des DTSB der DDR, | |||
Leistungsklasse I | |||
4. Ort der Durchführung: | |||
Freital (Bezirk Dresden) | |||
5. Termin des Wettkampfes: | |||
18./19. Mai 1979 | |||
6. Beginn des Wettkampfes: | |||
18. Mai 1979: 13 Uhr Beginn der | |||
Pflicht; 19 Uhr Offizielles - Eröffnungszeremoniell | |||
19. Mai 1979: 8 Uhr Beginn der | |||
Kür; 12.30: Uhr “Siegerehrung; | |||
Leistungsklasse I des DTSB | |||
ab 14 Uhr Abreise | |||
7. Teilnehmer: | |||
„Stahl Hettstedt | |||
SG Kleinröhrsdorf | |||
TSG Lübbenau | |||
SG Großdrebnitz | |||
Turbine Golzow | |||
„Traktor Zabeltitz | |||
Lok Mühlhausen | |||
Sachsensiedlung Mühlhausen | |||
. WBK Berlin | |||
. Robotron Radeberg | |||
„Fortschritt Cottbus I | |||
. Tiefbau Eberswalde | |||
Pan DEOOHNDUAUNE | |||
8. Wertung: | |||
Nach der gültigen Wettkampfordnung | |||
der Spielmannszüge des | |||
DPTSB der DDR vom 1. Januar | |||
1978 und den durch die Kommission | |||
Technik bestätigten Ergänzungen | |||
9. Wettkampfdurchführung: | |||
Die Teilnahme erfolgt auf der | |||
Grundlage der gültigen Klassifizierungsordnung.. | |||
Jeder. Zug | |||
gibt zur Stabführerbesprechung | |||
sein Wettkampfbuch ab. | |||
10. Wettkampfprogramm: | |||
40.1. Pflichttitel | |||
(laut „tambour“ Nr. 7/78): | |||
Hornmarsch: | |||
„Frisch voran“ | |||
Flötenmärsche : | |||
„Eustige Turner“ | |||
„Kreuzfideler Kupferschmied“ | |||
10.2. Kürtitel: | |||
Jaut ; WKO. Punkt 8.2.2. und | |||
- HIER FEHLT WAS - | |||
Vortrag in freier Aufstellung | |||
11. Termin für Abgabe der Kürnoten: | |||
bis 1. März 1979 an Fritz Hippe, | |||
7705 Lauta, Karl-Marx-Straße 41 | |||
12. Startreihenfolge: | |||
Die Auslosung erfolgt -im _Februar | |||
1979 ‚und wird im „tambour“ | |||
veröffentlicht | |||
13. Meldetermin: | |||
Der “Meldebogen: ist -bis:1. Februar: | |||
1979. an Rolf Lorenz, | |||
57 Mühlhausen, Marcel-Verfaillie- | |||
Allee 52, zu senden | |||
14. An- und Abreise: | |||
44.1. Kollektive,.- die. mit der | |||
Bahn anreisen (außerhalb des | |||
Bezirkes Dresden), müssen am | |||
Donnerstag, dem 17. Mai 1979, | |||
zwischen 15 und 19 Uhr F7 “+ | |||
erreichen | |||
14.2. Kollektive; die: mit dem | |||
Bus anreisen (einschließlich der | |||
Klangkörper aus dem Bezirk | |||
Dresden), müssen bis. Treitag, | |||
den 18. Mai 1979, 10 Uhr, Freital | |||
erreicht haben | |||
14.3. Die Abreise ist für alle Kollektive | |||
am Sonnabend, dem | |||
19. Mai 1979, ab 14 Uhr | |||
15. Reisekosten: | |||
50 Prozent der Gruppenermäßigung | |||
(Reichsbahntarif) werden | |||
erstattet | |||
16. Unkostenbeitrag: | |||
Der Unkostenbeitrag pro Sport- | |||
Jer‘ beträgt für Kollektive mit | |||
Anreise am 17. Mai 21,50 Mark, | |||
am 18. Mai 19,50 Mark | |||
16.1. Termin der Einzahlung: | |||
2. April 1979 an die Stadtsparkasse | |||
Freital (Kontonummer | |||
wird noch mitgeteilt) mit dem | |||
Hinweis „Leistungsklasse 1/17. 5. | |||
79“ bzw. „Leistungsklasse 1/18. 5. | |||
Z9! | |||
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Version vom 7. Mai 2026, 14:59 Uhr
Dies ist die originale Wiedergabe der entsprechenden Einzel-Ausgabe von „der tambour“ zum Zweck der einfachen Durchsuchbarkeit. Aus archivarischen Gründen wurde bewusst darauf verzichtet, Wortlaute zu ändern. Für die Inhalte sind die entsprechenden Original-Autoren verantwortlich. Ansichten, Meinungen oder Aufrufe spiegeln die damaligen Gegebenheiten wider und nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers!
| November/Dezember 1978 | |
| Nummer: | 11/78 |
| Erschienen: | 11/1978 |
| Jahrgang: | 11 |
| Seiten: | 8 |
| Zur Übersicht aller Ausgaben | |
Seite 1

HEUTE AUF SEITE
| 2 | Spielleute haben festen Platz in der Sportorganisation |
| 3 | Bodo Clauß: Am Notenblatt führt kein Weg vorbei |
| 4 | Halle unterbrach die Erfolgsserie der Mühlhausener |
Beim Jugendfestival sind die Besten dabei
Wie alle Bürger unseres Landes bereiten auch wir Spielleute den 30. Jahrestag der Gründung unserer Republik mit besonderen Leistungen vor. Im Betrieb, in der Schule, in unserer Sportgemeinschaft. Und auf der Hälfte des Weges zu diesem historischen Jubiläum steht das Nationale Jugendfestival in unserer Hauptstadt. Berlin wird zu Pfingsten das große Verbandstreffen der Freien Deutschen Jugend erleben, es wird „vor aller Welt die Liebe der jungen Revolutionäre von heute zu ihrem sozialistischen Vaterland bekunden“, wie Erich Honecker, der Generalsekretär des ZK der SED und Vorsitzende des Staatsrates der DDR, erklärte. „Auf den Grundsatz unserer Politik, der Jugend volles Vertrauen entgegenzubrin-
Fortsetzung auf Seite 7
Seite 2
Spielleute haben ihren festen Platz in unserer sozialistischen Sportorganisation
Das Sekretariat des Bundesvorstandes des DTSB der DDR faßte einen Beschluß „Zur Weiterentwicklung der Spielleutebewegung des DTSB der DDR“
Der VI. Turn- und Sporttag des DTSB der DDR hat den Spielleuten den Auftrag erteilt, als Agitatoren und Propagandisten der sozialistischen Körperkultur zu wirken. Das erfordert, die guten Leistungen und Ergebnisse der Spielleute in einer größeren Breite und höheren Qualität fortzusetzen.
(1) Die Spielleute stärken mit der Neubildung von Sektionen und Klangkörpern, der Gewinnung weiterer Mitglieder im Nachwuchs- und Erwachsenenbereich, besonders bei den Spielmannszügen, den DTSB als Initiator, Mobilisator und Organisator von Körperkultur und Sport. Das Ziel besteht darin, bis 1985 17 700 Mitglieder zu aktiver und regelmäßiger sportlicher Betätigung als Spielleute zu vereinen.
(2) Die Bewahrung und Pflege der fortschrittlichen und humanistischen Traditionen im revolutionären Liedgut der Arbeiter-, Turn- und Sportbewegung ist zielstrebig weiterzuführen. Das Repertoire der Klangkörper ist breiter zu gestalten und die Entwicklung eines Teils des modernen sozialistischen Musikschaffens den gewachsenen kulturell-künstlerischen Bedürfnissen der Werktätigen und der Jugend entsprechend zu dokumentieren. Der Weg, den wir zum VI. Turn- und Sportfest beschritten haben, zur Schaffung von Titeln, die für alle Genres spielbar und von Klangkörpern unabhängig und zusammen gespielt werden können, ist zielstrebig und planmäßig fortzusetzen.
(3) Das erzieherische Wirken in den Sektionen und Klangkörpern ist weiter zu verstärken mit dem Ziel, das initiativreiche Streben der Spielleute nach höheren Leistungen im Beruf, in der Schule, beim Studium und im Sport zu fördern. Das politische Gespräch zur Politik der SED und den Grundfragen unserer Zeit ist differenziert und überzeugend zu führen. Das Auftreten der Spielleute zu allen Veranstaltungen und Wettkämpfen hat diszipliniert, in exakten Formationen und mit hoher Einsatzbereitschaft zu erfolgen.
Alle Spielleute sind dafür zu gewinnen, jährlich die Bedingungen des Sportabzeichenprogramms der DDR „Bereit zur Arbeit und zur Verteidigung der Heimat“ zu erfüllen.
(4) Mit dem Wettkampfprogramm, der Durchführung von Pokalwettkämpfen und der Teilnahme der Spielleute an den Kinder- und Jugendspartakiaden mit eigenem Wettkampf sind die Niveauunterschiede in der Beherrschung eines breiten Repertoires und der Interpretation der Titel schrittweise zu beseitigen.
Die Wettkämpfe sind verstärkt anläßlich gesellschaftlicher und sportlicher Höhepunkte durchzuführen.
(5) Die Aus- und Weiterbildung der Kampfrichter und Übungsleiter aller drei Stufen nach einem einheitlichen Programm ist weiter zu qualifizieren.
In der Stufe III sind jährlich zehn und in der Stufe II 60 Übungsleiter auszubilden.
Jährlich ist ein Wochenlehrgang zur Übungsleiter-Weiterbildung durchzuführen. Die Ausbildung der Übungsleiter der Stufe I erfolgt auf Stützpunktbasis unter Verantwortung der BFA Spielleute und der Arbeitsgruppe Aus- und Weiterbildung der Zentralen Spielleutekommission.
An den Sportschulen des DTSB sind pro Jahr insgesamt 40 Kampfrichter unter Verantwortung der Zentralen Spielleutekommission zu qualifizieren.
Zur weiteren Verbesserung der musikalischen Leistungen der Klangkörper aller Genres werden fünf zentrale Übungsleitergruppen (mit je 20 Sportfreunden) durch die Abteilung Propaganda/Kultur beim DTSB-Bundesvorstand berufen. Diese Sportfreunde nehmen an den zentralen Lagern der Spielleute teil.
In den Bezirken mit starker Spielleutekonzentration sind ebenfalls Übungsleitergruppen zu bilden.
(6) Aus den besten Klangkörpern der Spielleutebewegung wird 1979 ein „Zentrales Spielleutemusikkorps des DTSB der DDR“ durch die Abteilung Propaganda/Kultur in einer Stärke bis zu 1000 Sportfreunden berufen.
Die Genres der Spielleute werden in folgender Stärke festgelegt:
| Spielmannszüge Erwachsene | 200 |
| Spielmannszüge Nachwuchs | 300 |
| Spielmannszüge Mädchen | 100 |
| Fanfarenzüge | 150 |
| Schalmeienkapellen | 150 |
| Blasorchester | 100 |
(7) In den Bezirken mit der größten Konzentration der Spielleute werden unter Verantwortung der DTSB-Bezirksvorstände „Bezirksspielleutemusikkorps des DTSB der DDR“ schrittweise gebildet, die maximal 500 Sportfreunde umfassen sollten. Diese Entwicklung ist mit den Leitungen zuständiger Organe abzustimmen.
Zur Leitungstätigkeit
- Das Wirken der Spielleute ist durch die Vorstände und ihre Fachausschüsse wirkungsvoll zu unterstützen. Die Zusammenarbeit mit den staatlichen Organen, Einrichtungen der Kultur und anderen gesellschaftlichen Kräften ist weiter zu verbessern mit dem Ziel, zur quantitativen und qualitativen Entwicklung der Spielleutebewegung beizutragen.
- Die Zentrale Spielleutekommission (ZSK) unterstützt die Spielleutebewegung politisch-ideologisch und fachlich. Die BFA Spielleute werden durch die Abteilung Propaganda/Kultur fachlich angeleitet.
- Die Tätigkeit der Kommissionen in den Genres Spielmannszüge Erwachsene und Nachwuchs, Fanfaren, Schalmeien und Blasorchester ist durch die Abteilung Propaganda/Kultur und die Zentrale Spielleutekommission so zu unterstützen, daß die Entwicklung der Genres planmäßig erfolgt und die Erfahrungen der besten Klangkörper zielstrebiger verallgemeinert werden. Die Kommissionen der Genres unterstützen besonders die niveauvolle Gestaltung des Wettkampfsystems auf zentraler Ebene und das Auftreten ihrer Kollektive zu gesellschaftlichen und sportlichen Höhepunkten.
Zum sozialistischen Wettbewerb
Die guten Erfahrungen der Grundorganisationen und Fachausschüsse des DTSB der DDR zur Gestaltung des sozialistischen Wettbewerbes und des Leistungsvergleiches sind konsequenter und schöpferischer in der Spielleutebewegung anzuwenden. Durch die Vorstände und Leitungen sind die Sektionen der Spielleute im Territorium abrechenbar in den Wettbewerb einzubeziehen.
Zur effektiven Nutzung und Erweiterung der materiellen und finanziellen Fonds
• Die den Sektionen der Spielleute durch die Sportgemeinschaften, Kreis- und Bezirksvorstände des DTSB der DDR zur Erfüllung ihrer Aufgaben zur Verfügung stehenden materiellen und finanziellen Fonds sind effektiv zu nutzen.
Zur Erhöhung der Eigeneinnahmen des DTSB ist durch die Sektionen und BFA beizutragen.
Die Werterhaltung, Rekonstruktion und der Neubau von Sporteinrichtungen im Wettbewerb „Schöner unsere Städte
Fortsetzung auf Seite 3
Herausgeber: Zentrale Spielleutekommission im DTSB der DDR, Berlin — Verantwortlicher Redakteur: Günther Gießler — Veröffentlicht unter der Lizenz-Nr. 698 des Presseamtes beim Vorsitzenden des Ministerrates der DDR — Satz und Druck: VEB Verlagsdruckerei Typodruck - Schaubek, Bereich Döbeln III-8-4
Seite 3
TAMBOUR-INTERVIEW
mit Bodo Clauß,
künstlerischer Leiter der Spielleute des DTSB der DDR
Am Notenblatt führt kein Weg vorbei

- Das Jahr 1978 war für die Spielleute reich an Höhepunkten. Es sei hier nur an die DDR-Meisterschaften in den einzelnen Genres oder an solche Ereignisse wie die Jahn-Ehrung in Lanz oder die Auftritte zum VI. Turn- und Sporttag gedacht. Ist der künstlerische Leiter mit dem Niveau der Spielleutemusik zufrieden gewesen?
„Zufrieden darf man wohl nie sein. Indes eine Leistungsentwicklung war unüberseh- und unüberhörbar. Freilich sollte man diese Einschätzung sehr differenziert betrachten, sind die Niveauunterschiede zwischen den einzelnen Genres und den Klangkörpern innerhalb eines Genres einfach noch zu groß.“
- Wo sieht Bodo Clauß die größten Fortschritte?
„Vor allem in der Erweiterung des Repertoires. Eine ganze Reihe von Kollektiven schafften mit neuen rhythmischen Elementen, eigenwilligen Arrangements, eine neue Qualität der Spielleutemusik, die zeigte, wo künftig die Entwicklung unserer Musik hinzugehen hat, ohne etwa das traditionelle Liedgut der Arbeiterklasse zu vernachlässigen. Dies bewies die begeisternde Musikschau von Lanz, dies unterstrichen die Darbietungen der besten Klangkörper bei den DDR-Meisterschaften.“
- Kann man da Beispiele nennen?
„Da möchte ich zuallererst den Fanfarenzug von Dynamo Potsdam erwähnen, der Maßstäbe setzte für alle Fanfarenzüge unseres Landes. Die Potsdamer machten mit ihrem unverwechselbaren Sound eine mitreißende Musik. Auch was die Erwachsenen-Spielmannszüge Ende Oktober in Wittenberge boten, war sehr hoffnungsvoll. Ich denke hier besonders an die ‚Ungarischen Tänze‘ von Brahms, die Dynamo Halle meisterhaft spielte, oder auch an die Neubearbeitung des Folklore-Titels ‚american patrol‘ durch die Ziegelroder.“
- Vorhin war von noch zu großen Niveauunterschieden die Rede. Wie sind diese Schritt für Schritt abzubauen?
Fortsetzung auf Seite 7
Spielleute haben ihren festen Platz in...
Fortsetzung von Seite 2
und Gemeinden — Mach mit“
sind aktiv zu unterstützen. Die
Pflege und Reparatur der Instrumente,
Bekleidung und Ausrüstung
ist nutzbringender zu
gestalten und abzurechnen.
® Auf der Grundlage des Jugendgesetzes.
und anderer: -gesellschaftlicher
Bestimmungen
und Vereinbarungen sind durch
die Vorstände der Sportgemeinschaften,
Kreis- und Bezirksvorstände.
des DTSB. der DDR in
Zusammenarbeit mit den. Sektionen
und Fachausschüssen der
Spielleute im Territorium Vorschläge
zu unterbreiten und vertragliche
Regelungen und Festlegungen
mit den staatlichen Organen,
Leitungen. der; Betriebe,
Kombinate, Einrichtungen und
Vorstände der Genossenschaften
zu treffen, die auf die weitere
Verbesserung der materiellen
und finanziellen Bedingungen
und die Anerkennung hervorragender
Leistungen der Spielleute
gerichtet sind.
Zur Öffentlichkeitsarbeit
— Das selbständige und koordinierte
Auftreten der Spielleute
zu gesellschaftlichen und sportlichen
Höhepunkten sowie die
öffentliche Führung und Auswertung
des Wettbewerbes sind
durch die Vorstände und Leitungen
wirkungsvoll zu unterstützen.
—-- Die Popularisierung hervorragender
Leistungen, vor allem
bei der Mitwirkung zu zentralen
Veranstaltungen und Wettkämpfen
der Spielleute, durch Presse,
Funk und Fernsehen ist der Bedeutung
des agitatorischen und
sportlichen Wirkens aktueller
und breiter. zu ‚gestalten.
— Das Mitteilungsblatt — der
Zentralen Spielleutekommission
„der tambour“ muß ausgehend
von den. Beschlüssen des. DTSB
der DDR die guten Erfahrungen
und Ergebnisse‘ der Spielleutebewegung
ansprechend widerspiegeln.
— Auftritte und Trainingslager
der Spielleute vor Höhepunkten
werden geplant.
® Die Bereitstellung von Instrumenten
und Kleidung für
die Spielleute ist langfristig vertraglich
zwischen den verantwortlichen
Abteilungen des Bundesvorstandes
des DTSB der
DDR und dem Staatssekretariat
für Körperkultur und Sport sowie
den zuständigen Fachministerien
festzulegen.
® Die Zentrale Spielleutekommission
führt den Wettbewerb
„Bester BFA = Spielleute“ und
„Beste Sektion Spielleute des
DTSB._der DDR“. Die Auswertung
der Etappen ist öffentlichkeitswirksam
durchzuführen. Die
Anerkennung dieser Leistungen
erfolgt durch die Vergabe von
Urkunden, Plaketten und Wimpeln
durch das Sekretariat auf
Vorschlag der Abteilung Propaganda/
Kultur.
Durch die Bezirksvorstände
des DTSB der DDR unterstützen
die Spielleute unter anderem
ihren Einfluß auf die quantitative
und qualitative Entwicklung
aller Kollektive. Die Verstärkung
der sozialistischen Erziehung und
das effektive Üben ist zu erhöhen.
An den Kinder- und Jugendspartakiaden
der Bezirke nehmen
die Spielleute, beginnend
mit dem Jahr 1980, mit eigenem
Wettkampf teil. Bei Kreisen mit
hoher Konzentration sind ebenfalls
eigene Wettkämpfe zu gestalten.
In den Bezirken sind jährlich
Bezirksmeisterschaften der Spielleute
durchzuführen. Der Zeitraum
wird von der Abteilung
Propaganda/Kultur festgelegt.
Seite 4
7. DDR-Meisterschaften der Erwachsenen-Spielmannszüge
DER NEUE MEISTER DYNAMO HALLE während seines Pflichtvortrages. Hier beim Abriß.
Dynamo Halle unterbrach erstmals
Erfolgsserie der Mühlhausener
Bisher knappste Entscheidung in der Meisterschafts-Geschichte der Erwachsenen-Spielmannszüge/
Dynamo Halle vor Medizin und Lok Mühlhausen /Beifall für Ziegelrode
Wittenberge erlebte nicht nur
die DDR-Meisterschaften der Erwachsenen-
Spielmannszüge mit
dem höchsten musikalischen Niyeau.
bisher, es sah auch: ;die
Titelkämpfe mit dem knappsten
Ausgang in unserer Meisterschaftsgeschichte
und brachte
gleichzeitig eine Wachablösung
an: der Spitze“ dieses: Genres:
Seit den 1. DDR-Meisterschaften
1970 in Apolda sicherte sich Medizin
Mühlhausen in ununterbrochener
Folge den höchsten
Titel unseres Landes. Nun mußten
sich die Thüringer erstmals
geschlagen geben, wenn man
auch der SG Dynamo Halle mit
0,50 Punkten nur denkbar knapp
unterlag. Lediglich vor acht Jah-
Offizielles Endergebnis
Gesamt Pflicht Kür
1. Dynamo Halle 92,50 35,25 38,75
2. Medizin Mühlhausen 92,00 34,55 38,05
3. Lok Mühlhausen 87,45 33,95 36,50
4. MK Ziegelrode 87,20 32,65 36,65
5. Chemie Geraberg 84,80 33,15 34,35
6. Baukema Aschersleben 84,15 32,60 35,15
7. Traktor Zabeltitz 83,85 31,55 35,40
8. Aufbau Brandenburg 82,65 32,55 33,80
9. Chemie Rodleben 77,65 32,35 32,00
Einheit Ruhland 77,65 30,20 30,55
11. SG Oberlichtenau 77,60 30,20 31,10
12. Traktor Hirschfeld 77,50 30,25 30,80
13. TSG Lübbenau 76,05 30,45 30,30
14. Traktor Luisenthal 75,00 30,35 31,35
15. Traktor Taucha 63,65 25,15 26,00
Einem Einspruch der BSG Chemie Rodleben wurde stattgegeben
und zwei Punkte der Strafskala zur DDR-Meisterschaft 1978 gestrichen
(in der Tabelle berücksichtigt). Um Härtefälle zu vermeiden,
beschloß der Sektor Spielleute, die Sonderklasse für 1979 auf 13 Kollektive
zu erweitern.
ren gab es mit 0,63 Zählern eine
ähnlich hauchdünne FEntscheidung
zwischen Medizin Mühlhausen
und Motor Lauchhammer,
ansonsten hatte der Meister
immer mehr als einen ganzen
Punkt zwischen sich und dem
„Vize“ gelegt.
Dynamo Halle, schon dreimal
Silbermedaillengewinner. und seit
1975 stets Vizemeister, beschritt
mit. den „Ungarischen Tänzen“
von. Johannes Brahms: neue
Wege in der Kürmusik und hatte
Erfolg damit. Diese eigenwillige,
attraktive Darbietung war der
Höhepunkt im Kürprogramm
des Meisters; der hier wohl die
entscheidenden Zehntel geholt
haben dürfte. Auch der . Fatinitza-
Marsch wurde nahezu perfekt
dargeboten. Medizin Mühlhausen
erntete” indes‘ mit "dem
Venitia- und Sirius-Marsch kaum
weniger Beifall. Erfreulich, daß
mit Lok Mühlhausen, Ziegelrode,
Geraberg, Aschersleben, Zabeltitz
und Aufbau Brandenburg
leistungsstarke Klangkörper die
beiden führenden Kollektive bedrängen.
Auffallend im Pflichtprogramm
das‘ gute -Spiel.der Hörner von
Medizin Mühlhausen, der Lyren
aus Ruhländ und der kleinen
Trommeln (Tambours) aus
Hirschfeld.
Der langanhaltende Applaus,
den MK Ziegelrode für den völlig
neubearbeiteten Folklore-
Titel „american ;patrol“ bekam;
spricht für diesen Klangkörper,
zeigt aber auch, was für Reserven
die Unterhaltungsmusik bereithält.
Hier erwächst uns Spielleuten
noch ein weites Betätigungsfeld.
Das Kampfgericht
Kurt Tägener (Brandenburg),
Hauptkampfrichter
Ernst Bartling (Oderberg)
Rolf Berniet (Wittenberge)
Gerald Christ (Eberswalde)
Ulf Engemann (Potsdam)
Leo Ertel (Potsdam)
Michael Freitag (Radeberg)
Michael Irrgang (Magdeburg)
Matthias Kamin (Radeberg)
Burckardt Kipp (Babelsberg;
Lothar -Lier- (Suhl)
Günter Markgraf (Potsdam)
Bernd Neumann (Schwedt)
Helga Neuwirth (Freital)
Erhard Rimmler (Lengefeld)
Wilfried Röglin (Schwedt)
Burckhardt Sasse (Magdeburg)
Gerhard Schulz (Golzow)
Volker Schulze (Kleinröhrsdorf)
Dieter Weise (Hettstedt)
Wissenswertes
Die Medaillengewinner der
bisherigen DDR-Meisterschaften
auf einen Blick
1970 in Apolda:
1. Medizin Mühlhausen
2. Motor Lauchhammer
3. Motor Zeitz
1971 in Oschersleben:
1. Medizin Mühlhausen
2. Motor Lauchhammer
3. TSG Halle-Trotha
1972 in Rostock:
1. Medizin Mühlhausen
2. Dynamo Halle
3. Traktor Zabeltitz
1974 in Treuenbrietzen:
1. Medizin Mühlhausen
2.MK Ziegelrode
3. Traktor Zabeltitz
1975 in Mühlhausen:
1. Medizin Mühlhausen
2. Dynamo Halle
3. MK Ziegelrode
1976 in Roßlau:
1. Medizin Mühlhausen
2. Dynamo Halle
3. Traktor Zabeltitz
1978 in Wittenberge:
1. Dynamo Halle
2. Medizin Mühlhausen
3. Lok Mühlhausen
Seite 5
7. DDR-Meisterschaften der Erwachsenen-Spielmannszüge
Seite 6
Ausschreibung
zur DDR-Meisterschaft 1979 der Nachwuchs-Spielmannszüge
der Sonderklasse des DTSB der DDR
1. Veranstalter:
Zentrale Spielleutekommission
des DTSB der. DDR
2. Mit der Durchführung beauftragt:
Kommission Nachwuchs der Zentralen
Spielleutekommission
3. Art der Veranstaltung:
DDR-Meisterschaft 1979 der
Nachwuchsspielmannszüge der
Sonderklasse des DTSB der DDR
4. Ort der Durchführung:
Freital (Bezirk Dresden)
5. Termin des Wettkampfes:
18./19. Mai 1979
6. Beginn des Wettkampfes:
18. Mai 1979: 14.30 Uhr Beginn
der Pflicht; 19 Uhr Offizielles
Eröffnungszeremoniell
19. Mai 1979: 10 Uhr Beginn der
Kür; 12.30 Uhr Siegerehrung;
ab 14 Uhr Abreise
7. Teilnehmer:
. Medizin Mühlhausen
„Chemie PCK Schwedt
Baukema Aschersleben
Stahl Brandenburg
Traktor Pritzwalk
Chemie Geraberg
Aufbau Brandenburg
Dynamo Halle
Empor Perleberg
„Stahl Freital
8. Wertung:
Nach der gültigen Wettkampfordnung
der Spielmannszüge des
DTSB der -DDR vom 1. Januar
1978 und den durch die Kommis-
SONS NS >>
sion Technik bestätigten Ergänzungen
9. Wettkampfdurchführung:
Die Teilnahme erfolgt auf der
Grundlage der gültigen Klassifizierungsordnung.
Jeder Zug
gibt zur Stabführerbesprechung
sein Wettkampfbuch ab.
10. Wettkampfprogramm:
10.1. Pflichttitel
(laut „tambour“ Nr. 7/78):
Hornmarsch:
„Frisch voran“
Flötenmärsche :
„Lustige Turner“
„Goldene Trompeten“
„Kreuzfideler Kupferschmied“
10.2. Kürtitel:
laut WKO Punkt 8.2.2. und
8.2.4.1.1. ein Kürtitel im Stand
Vortrag in freier Aufstellung
11. Termin für Abgabe der Kürnoten:
bis 1. März 1979 an Fritz Hippe,
7705 Lauta, Karl-Marx-Straße 41
12. Startreihenfolge:
Die Auslosung. erfolgt im Februar
1979 und wird im „tambour“
veröffentlicht
13. Meldetermin:
Der Meldebogen-ist bis. 1... Februar
1979 “an „Rolf: Lorenz,
57 Mühlhausen, Marcel-Verfaillie-
Allee 52, zu senden
14. An- und Abreise:
14.1. Kollektive, die“ mit der
Bahn anreisen (außerhalb des
Bezirkes Dresden), müssen am
Donnerstag, dem 17. Mai 1979,
Kreis Torgau immer dabei.
zwischen 15:und 19_Uhr Freital
erreichen
14.2. Kollektive, die=mit- dem
Bus anreisen (einschließlich der
Klangkörper aus dem Bezirk
Dresden), “müssen. bis, Freitag,
den 18. Mai 1979, 10 Uhr, Freital
erreicht haben
14.3. Die Abreise ist für alle Kollektive
am Sonnabend, dem
19. Mai 1979, ab 14 Uhr
15. Reisekosten:
50 Prozent der Gruppenermäßi-
IHR MASKOTTCHEN haben die jungen Spielleute aus Süptitz im
gung (Reichsbahntarif) werden
erstattet
16. Unkostenbeitrag:
Der Unkostenbeitrag pro Sportler
beträgt für. Kollektive mit
Anreise am 17. Mai 21,50 Mark,
am 18. Mai 19,50 Mark
16.1. Termin der Einzahlung:
2. April 1979 an die Stadtsparkasse
Freital: (Kontonummer
wird noch mitgeteilt) mit dem
Hinweis „Sonderklasse/17. 5. 79“
bzw. „Sonderklasse/18.. 5.79”
Ausschreibung
zum Aufstiegsturnier 1979 zur Sonderklasse der Nachwuchs-
Spielmannszüge der
der DDR
1. Veranstalter:
Zentrale Spielleutekommission
des DTSB der DDR
2. Mit der Durchführung beauftragt:
Kommission Nachwuchs der Zentralen
Spielleutekommission
3. Art der Veranstaltung:
Aufstiegsturnier 1979 zur Sonderklasse
der Nachwuchsspielmannszüge
des DTSB der DDR,
Leistungsklasse I
4. Ort der Durchführung:
Freital (Bezirk Dresden)
5. Termin des Wettkampfes:
18./19. Mai 1979
6. Beginn des Wettkampfes:
18. Mai 1979: 13 Uhr Beginn der
Pflicht; 19 Uhr Offizielles - Eröffnungszeremoniell
19. Mai 1979: 8 Uhr Beginn der
Kür; 12.30: Uhr “Siegerehrung;
Leistungsklasse I des DTSB
ab 14 Uhr Abreise
7. Teilnehmer:
„Stahl Hettstedt
SG Kleinröhrsdorf
TSG Lübbenau
SG Großdrebnitz
Turbine Golzow
„Traktor Zabeltitz
Lok Mühlhausen
Sachsensiedlung Mühlhausen
. WBK Berlin
. Robotron Radeberg
„Fortschritt Cottbus I
. Tiefbau Eberswalde
Pan DEOOHNDUAUNE
8. Wertung:
Nach der gültigen Wettkampfordnung
der Spielmannszüge des
DPTSB der DDR vom 1. Januar
1978 und den durch die Kommission
Technik bestätigten Ergänzungen
9. Wettkampfdurchführung:
Die Teilnahme erfolgt auf der
Grundlage der gültigen Klassifizierungsordnung..
Jeder. Zug
gibt zur Stabführerbesprechung
sein Wettkampfbuch ab.
10. Wettkampfprogramm:
40.1. Pflichttitel
(laut „tambour“ Nr. 7/78):
Hornmarsch:
„Frisch voran“
Flötenmärsche :
„Eustige Turner“
„Kreuzfideler Kupferschmied“
10.2. Kürtitel:
Jaut ; WKO. Punkt 8.2.2. und
- HIER FEHLT WAS -
Vortrag in freier Aufstellung
11. Termin für Abgabe der Kürnoten:
bis 1. März 1979 an Fritz Hippe,
7705 Lauta, Karl-Marx-Straße 41
12. Startreihenfolge:
Die Auslosung erfolgt -im _Februar
1979 ‚und wird im „tambour“
veröffentlicht
13. Meldetermin:
Der “Meldebogen: ist -bis:1. Februar:
1979. an Rolf Lorenz,
57 Mühlhausen, Marcel-Verfaillie-
Allee 52, zu senden
14. An- und Abreise:
44.1. Kollektive,.- die. mit der
Bahn anreisen (außerhalb des
Bezirkes Dresden), müssen am
Donnerstag, dem 17. Mai 1979,
zwischen 15 und 19 Uhr F7 “+
erreichen
14.2. Kollektive; die: mit dem
Bus anreisen (einschließlich der
Klangkörper aus dem Bezirk
Dresden), müssen bis. Treitag,
den 18. Mai 1979, 10 Uhr, Freital
erreicht haben
14.3. Die Abreise ist für alle Kollektive
am Sonnabend, dem
19. Mai 1979, ab 14 Uhr
15. Reisekosten:
50 Prozent der Gruppenermäßigung
(Reichsbahntarif) werden
erstattet
16. Unkostenbeitrag:
Der Unkostenbeitrag pro Sport-
Jer‘ beträgt für Kollektive mit
Anreise am 17. Mai 21,50 Mark,
am 18. Mai 19,50 Mark
16.1. Termin der Einzahlung:
2. April 1979 an die Stadtsparkasse
Freital (Kontonummer
wird noch mitgeteilt) mit dem
Hinweis „Leistungsklasse 1/17. 5.
79“ bzw. „Leistungsklasse 1/18. 5.
Z9!
