Der Tambour/Ausgabe 1975 01

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7. Jahrgang, Ausgabe Januar 1975

Scan der Original-Ausgabe als PDF

Seite 1

TAGE DER BEWÄHRUNG werden die Julitage dieses Jahres vor allem für unsere zentralen Klangkörper sein, wenn sie aktiv an der Mitgestaltung der V. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR beteiligt sind, wie 1972 während des Platzkonzertes vor dem Fernsehturm.

Allen Gratulanten ein Dankeschön

Das neue Sportjahr hat seinen Einzug gehalten. Große Aufgaben stehen vor uns allen. Sie gemeinsam in Angriff zu nehmen und zu erfüllen, kam in den überaus zahlreichen Grüßen und Glückwünschen aus allen Bezirken, Kreisen, Kollektiven und von Einzelpersonen zum Ausdruck, die uns zum Weihnachtsfest und Jahreswechsel erreichten. An dieser Stelle bedanken sich die Mitarbeiter des Sektors Spielleute des DTSB-Bundesvorstandes sowie der Zentralen Spielleutekommission für all diese herzlichen Wünsche.

Erste Vorbereitungen für die „V.“

Zu ihrer konstituierenden Beratung fand sich in diesen Tagen die Leitung der „Delegation Spielleute“ zur V. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR vom 21. bis 27. Juli 1975 in der Hauptstadt der DDR, Berlin, zusammen.

Unter Leitung des Sportfreundes Bernd Schenke werden erfahrene und junge Funktionäre gemeinsam um die Lösung der Aufgaben ringen, die gleichzeitig eine erste Bewährungsprobe für den möglichen Einsatz in der Leitung der Spielleute zum VI. Turn- und Sportfest der DDR 1977 in Leipzig bedeuten.

Zur Information in jede Hand

Die Bestellungen für das Jahresabonnement „der tambour“ waren bis 15. Dezember des zu Ende gegangenen Jahres für das laufende Sportjahr fällig. Der überwiegende Teil unserer Leser hat sein Abo rechtzeitig erneuert. Viele Sportfreunde wurden neue Abonnenten, doch es muß auch festgestellt werden, daß eine Reihe von Kollektiven noch gar nicht oder eine geringere Anzahl Zeitungen bestellt hat. Hier sollte nochmals gründlich beraten werden, ob der Weg richtig ist. Wir werden bis 31. Januar 1975 die Nachzügler berücksichtigen.

Dieses Jahr ist für die weitere Entwicklung ein besonderes Jahr

  • Miniaturschau im August in Berlin
  • Zentrale Klangkörper vor neuen Bewährungsproben
  • Wettbewerb als Mittel allseitiger Aktivierungen

In vielerlei Hinsicht bringt das gerade angebrochene Jahr große und sicher auch entscheidende Ereignisse für die Spielleutebewegung des DTSB der DDR.

Große Aufgaben und Bewährungsproben, weil neben der zentralen Spartakiade der DDR in Berlin auch die Meisterschaften in Verbindung mit gesellschaftspolitischen Höhepunkten ausgetragen werden. Entscheidend deshalb, da im August die Miniaturschau für die Sportschau zum VI. Turn- und Sportfest der DDR 1977 stattfindet und wir unseren eigenen Beitrag in Form einer Musikschau zu gestalten haben.

Beide Seiten, die direkten Veranstaltungen 1975 und die „Vorschau“ auf 1977, fordern von allen Funktionären, Übungsleitern und Kollektiven ein Höchstmaß an Einsatzbereitschaft, Lerndisziplin und Fleiß. Nur so können die Zielstellungen erreicht und in bester Qualität erfüllt werden.

Fortsetzung auf Seite 2

Letzte Meldung

Nur ein Exemplar mit Stempel

Für alle Noten (Teilpartituren), die zu Wettkämpfen gleich welcher Art und Klasse eingereicht werden müssen, gilt als Festlegung: „Es braucht nur ein Satz mit dem Stempel der AG Einstufung versehen sein. Der andere Satz (bei Erwachsenenspielmannszügen zu zentralen Wettkämpfen die drei anderen Sätze) muß allerdings eine originalgetreue Kopie des abgestempelten Satzes sein.“

Seite 2

Das Kollektiv der BSG Empor Plauen wird mit den anderen Schalmeienkapellen des zentralen Zuges zu den Mitgestaltern vieler Ereignisse in der DDR gehören, die neben der „DDR-Bestenermittlung“ in Rathenow zu den diesjährigen Höhepunkten für dieses Genrezählen.

Dieses Jahr ist für die weitere Entwicklung ein besonderes Jahr

Fortsetzung von Seite 1

Wettkämpfe in den Sektionen vorbereiten

Erstmals werden wir 1975, und das sollte sich bei positivem Ergebnis fortsetzen, die Wettkämpfe in den Bezirken und zentral bis zum Beginn der Ferienzeit abgewickelt haben. Das bringt zwar eine Konzentration auf wenige Monate mit sich, ermöglicht aber eine langfristige Vorbereitung in den Sektionen. Das bedeutet aber gleichermaßen, nicht nur die musikalisch-technische Ausbildung zu verbessern, sondern dafür zu sorgen, daß in allen Klangkörpern eine bewußte Einstellung zur Durchführung der Wettkämpfe, ihrer gesellschaftlichen Rolle erzeugt wird. Dadurch werden sie zu einem Höhepunkt unserer Tätigkeit und helfen die weiter gefaßten Probleme kontinuierlich vorbereiten.

Wettbewerb nicht nur eine Papiersache

Der Aufruf der Zentralen Spielleutekommission zur Wettbewerbsführung um den besten BFA Spielleute in Vorbereitung des VI. Turn- und Sportfestes hat bereits ein breites Echo gefunden. Verpflichtungen liegen jetzt eine ganze Reihe vor, die nun in der Praxis verwirklicht werden müssen, damit sie mobilisierend wirken.

Der 30. Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus ist das Ziel der ersten Etappe, doch das heißt nicht den Geist des Wettbewerbs mit diesem Tag zu verändern. Vielmehr steht das ganze Jahr im Zeichen dieses bedeutungsvollen und für uns alle verpflichtenden Ereignisses. Auch die Vorbereitung der Miniaturschau in den dafür vorgesehenen Kollektiven und die Gestaltung der Auftritte zur V. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR stehen unter diesem Symbol.

Der sozialistische Wettbewerb bietet eine Fülle von Möglichkeiten, Übungs- und Wettkampftätigkeit massenwirksam mit der Darlegung politisch-ideologischer Fragen zu verbinden und damit nicht nur Punkte für die Wertung zu sammeln, sondern vor allem stimulierend auf die weitere Entwicklung zu wirken.

Wenn die Abnahmekommission der Sportschau ihre Zustimmung zu den vorgesehenen Gestaltungen gegeben hat und die konkreten Festlegungen in den Übungsverbänden für die Umsetzung getroffen sind, werden wir zum Jahresende eine außerordentliche Funktionärkonferenz durchführen. Ihr Hauptinhalt wird bestimmt sein von den Aufgabenstellungen 1977, aber eine gründliche Analyse zum eben begonnenen Sportjahr wird den wichtigen Ausgangspunkt bilden, denn darin liegt unsere Grundlage.

Mit Elan und Initiativen werden wir ganz sicher neue Erfolge erreichen, die uns einen weiteren Schritt nach vorn bringen.

Bernd Schenke

NACHWUCHS-PREISAUSSCHREIBEN

Hallo, Nachwuchsspielleute gebt gut acht, „der tambour“ lesen und dann mitgemacht! Heute nun wie angekündigt, unsere Fragen zum Preisausschreiben für alle Spielleute bis 15 Jahre. Die Antworten sind auf eine Postkarte zu schreiben (nur a, b oder c) und an Rolf Lorenz, 57 Mühlhausen, Marcel-Verfaillie-Allee 52, zu schicken. Letzter Einsendetermin 25. Januar 1975 (Poststempel).

  1. Wieviel Werbeexemplare „der tambour“ gab es?
    a) 1
    b) 2
    c) 3
  2. Wann erschien das erste Werbeexemplar „der tambour“:
    a) Februar 1968
    b) September 1969
    c) Juli 1967
  3. Wieviel „tambour“-Ausgaben gab es insgesamt bis Jahresende 1974?
    a) 72
    b) 84
    c) 86
  4. Wieviel Kollektive wurden 1970 in den „Zentralen Nachwuchsspielmannszug“ berufen?
    a) 14
    b) 18
    c) 22
  5. Welches Kollektiv gewann 1970 den „Pionierpokal“?
    a) SG Dynamo Halle
    b) BSG Motor Zeitz
    c) BSG Traktor Hirschfeld
  6. Wo fand die erste „DDR-Bestenermittlung“ der Pioniere statt?
    a) Bad Dürrenberg
    b) Sondershausen
    c) Holzhausen
  7. Wer gewann diese „DDR-Bestenermittlung“?
    a) BSG Baukema Aschersleben
    b) SG Oberlichtenau
    c) BSG Medizin Mühlhausen
  8. Wieviel Kollektive des Nachwuchsbereiches wurden in den „ÜV Musikschau“ der X. Weltfestspiele berufen?
    a) 16
    b) 19
    c) 26
  9. Wie hieß die 1973 erschienene Sonderausgabe „der tambour“?
    a) Start 73
    b) Sonderausgabe „X. Weltfestspiele“
    c) technik 73
  10. Der Druckteufel hatte die Hand im Spiel, als in einem Jahr zwei Ausgaben „der tambour“ mit gleicher Monatsangabe erschienen. Wann war das?
    a) Februar 1970
    b) November 1968
    c) Juli 1973

Und nun viel Spaß und Erfolg — die Preise könnt Ihr in der Dezember-Ausgabe nachlesen.

SPORTFREUND HERBERT KLEIN

Neuer Mitarbeiter im Sektor Spielleute

Seit 1. Januar 1975 ist Sportfreund Herbert Klein politischer Mitarbeiter im DTSB-Bundesvorstand, Sektor Spielleute.

Der ehemalige Lokführer im BW Brandenburg und musikalische Leiter der Schalmeienkapelle BSG Lok Brandenburg ist der dritte hauptamtliche operativ tätige Funktionär der Spielleute des DTSB der DDR.

Neben seiner verantwortlichen Tätigkeit in Fragen der Aus- und Weiterbildung, wo er vorrangig zentrale und Bezirkslehrgänge vorbereiten und durchführen wird, ist er der „Pate“ für unsere Kommission Orchester.

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Wettkampfausschreibungen für 1975

Ausschreibung

zur „DDR-Meisterschaft“ der Nachwuchspielmannszüge im DTSB der DDR 1975

1. Veranstalter:

Zentrale Spielleutekommission beim Präsidium des DTSB der DDR.

2. Mit der Durchführung beauftragt:

Kommission Nachwuchs der Zentralen Spielleutekommission.

3. Art der Veranstaltung:

„DDR-Meisterschaft 1975“ der Nachwuchsspielmannszüge im DTSB der DDR.

4. Ort der Durchführung:

Hauptstadt der DDR, Berlin (Wettkampfplatz wird noch mitgeteilt).

5. Termin des Wettkampfes:

20. Juli 1975.

6. Beginn des Wettkampfes:

14 Uhr — Siegerehrung gegen 17 Uhr.

7. Teilnehmer:

BSG Empor Perleberg
BSG Medizin Mühlhausen
TSG Lübbenau
BSG Traktor Zabeltitz
BSG Traktor Pritzwalk
BSG Baukema Aschersleben
BSG Fortschritt Bischofswerda
SG Oberlichtenau
BSG Traktor Hasselfelde
BSG Stahl Brandenburg
BSG Stahl Hettstedt
SG Kleinröhrsdorf

8. Wertung:

Nach der gültigen WKO der Spielleute im DTSB der DDR vom 1. Januar 1974.

9. Wettkampfdurchführung:

Die Teilnahme am Wettkampf erfolgt auf der Grundlage der gültigen Klassifizierungsordnung. Jeder Zug gibt zur Stabführerbesprechung das Wettkampfbuch ab.

10. Wettkampfprogramm:

a) Pflichtmärsche:

  • Der kreuzfidele Kupferschmied
  • Schwarze Amsel
  • Geburtstagsmarsch
  • Frohe Klänge

Alle Pflichtmärsche können je nach dem Leistungsvermögen der Kollektive mehrstimmig gespielt werden. Entsprechend erfolgt die Wertung im Hauptpunkt 2.3.

b) Kürmärsche:

Entsprechend der WKO Punkt 1.6.4.

11. Termin für Abgabe der Kürnoten:

Bis 15. Mai 1975 an Sportfreund Peter Ahlborn, 4253 Helbra, Ottostraße 28.

a) Noten der nicht im Marschalbum stehenden Märsche als Teilpartitur einschicken.

b) Märsche, die im Marschalbum stehen, nur den Titel bei der Meldung angeben.

12. Startreihenfolge:

Die Auslosung erfolgt lt. WKO in der Kommission Nachwuchs.

13. Meldetermin:

Der Meldebogen ist bis 1. Juni 1975 an Sportfreund Fritz Hippe, 7705 Lauta, Karl-Marx-Straße 31, zu schicken.

14. An- und Abreise:

Dieser Punkt entfällt für Kollektive, die sich anläßlich der V. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR in Berlin befinden.

Kollektive, die eine Berufung in den „Zentralen Nachwuchsspielmannszug des DTSB der DDR“ ablehnen und nicht Teilnehmer der Spartakiade sind, haben 50 Prozent der Reisekosten (Bahn) selbst zu tragen. Ihre Anreise muß am 20. Juli 1975 bis 10 Uhr in Berlin erfolgen. Die Rückreise ist nach Wettkampfschluß anzutreten.

Kommission Nachwuchs
Lorenz, Vorsitzender

Ausschreibung

zum „Aufstiegsturnier“ der Nachwuchsspielmannszüge im DTSB der DDR 1975

1. Veranstalter:

Zentrale Spielleutekommission beim Präsidium des DTSB der DDR.

2. Mit der Durchführung beauftragt:

Kommission Nachwuchs der Zentralen Spielleutekommission.

3. Art der Veranstaltung:

„Aufstiegsturnier 1975“ der Nachwuchsspielmannszüge im DTSB der DDR.

4. Ort der Durchführung:

Hauptstadt der DDR, Berlin (Wettkampfplatz wird noch mitgeteilt).

5. Termin des Wettkampfes:

20. Juli 1975.

6. Beginn des Wettkampfes:

10 Uhr — Siegerehrung gegen 12.30 Uhr.

7. Teilnehmer:

BSG Motor Altenburg
SSG Großdrebnitz
BSG Motor Treuenbrietzen
BSG Traktor Friedland
BSG Chemie Geraberg
BSG Motor Zeitz
BSG Traktor Luisenthal
BSG Einheit Ruhland
BSG Lok Oschersleben
BSG Robotron Radeberg

8. Wertung:

Nach der gültigen WKO der Spielleute im DTSB der DDR vom 1. Januar 1974.

9. Wettkampfdurchführung:

Die Teilnahme am Wettkampf erfolgt auf der Grundlage der gültigen Klassifizierungsordnung. Jeder Zug gibt zur Stabführerbesprechung das Wettkampfbuch ab.

10. Wettkampfprogramm:

a) Pflichtmärsche:

  • Der kreuzfidele Kupferschmied
  • Schwarze Amsel
  • Geburtstagsmarsch

Alle Pflichtmärsche können je nach dem Leistungsvermögen der Kollektive mehrstimmig gespielt werden. Entsprechend erfolgt die Wertung im Hauptpunkt 2.3.

b) Kürmärsche:

Entsprechend der WKO Punkt 1.6.4.

11. Termin für Abgabe der Kürnoten:

Bis 15. Mai 1975 an Sportfreund Peter Ahlborn, 4253 Helbra, Ottostraße 28.

a) Noten der nicht im Marschalbum stehenden Märsche in Teilpartitur einschicken.

b) Märsche, die im Marschalbum stehen, nur den Titel bei der Meldung angeben.

12. Startreihenfolge:

Die Auslosung erfolgt lt. WKO in der Kommission Nachwuchs.

13. Meldetermin:

Der Meldebogen ist bis 1. Juni 1975 an Sportfreund Fritz Hippe, 7705 Lauta, Karl-Marx-Straße 31, zu schicken.

14. An- und Abreise:

Dieser Punkt entfällt für Kollektive, die sich auf Grund der erfolgten Einladung anläßlich der V. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR in Berlin befinden.

Kollektive, die diese Berufung nicht erhalten haben, haben 50 Prozent der Reisekosten (Bahn) selbst zu tragen. Ihre Anreise muß am 20. Juli 1975 bis 9 Uhr in Berlin erfolgen. Die Rückreise ist nach dem Wettkampf anzutreten.

Kommission Nachwuchs
Lorenz, Vorsitzender

Ausschreibung

zur „DDR-Meisterschaft“ der Erwachsenenspielmannszüge im DTSB der DDR 1975

1. Veranstalter:

Zentrale Spielleutekommission beim Präsidium des DTSB der DDR.

2. Mit der Durchführung beauftragt:

Kommission Spielmannszüge in Verbindung mit dem BFA Erfurt.

3. Art der Veranstaltung:

„DDR-Meisterschaft 1975“ der Erwachsenenspielmannszüge im DTSB der DDR.

4. Ort der Durchführung:

Mühlhausen — Platz am Blobach.

5. Termin des Wettkampfes:

4. bis 6. Juli 1975.

6. Beginn des Wettkampfes:

5. Juli 1975, 8 Uhr — Siegerehrung nach Abschluß des Wettkampfes.

7. Teilnehmer:

BSG Aufbau Brandenburg
SG Dynamo Halle
BSG Stahl Hettstedt
BSG Traktor Hirschfeld
BSG Motor Lauchhammer
TSG Lübbenau
BSG Traktor Luisenthal
BSG Medizin Mühlhausen
BSG Chemie Rodleben
SG Oberlichtenau
BSG Einheit Ruhland
BSG Motor Treuenbrietzen
TSG Traktor Taucha
BSG Traktor Zabeltitz
BSG Mansfeldkombinat Ziegelrode

8. Wertung:

Nach der gültigen WKO der Spielleute im DTSB der DDR vom 1. Januar 1974.

9. Wettkampfdurchführung:

Die Teilnahme am Wettkampf erfolgt auf der Grundlage der gültigen Klassifizierungsordnung. Jeder Zug gibt zur Stabführerbesprechung das Wettkampfbuch ab. Die BSG-Fahnen sind bei der Anreise im Org.-Büro abzugeben.

10. Wettkampfprogramm:

a) Pflichtmärsche:

  • Der kreuzfidele Kupferschmied
  • Schwarze Amsel
  • Geburtstagsmarsch
  • Frohe Klänge

b) Kürmärsche:

Entsprechend der WKO Punkt 1.6.4.

11. Termin der Abgabe der Kürnoten:

Bis 15. April 1975 an Sportfreund Burkhardt Sasse, 301 Magdeburg, Hardenbergstraße 11.

12. Startreihenfolge:

Die Auslosung erfolgt lt. WKO am 2. Februar 1975 zur Kommissionstagung.

13. Meldetermin:

Der Meldebogen ist bis 30. April 1975 an Sportfreund Werner Schwotzer, 1702 Treuenbrietzen, Vogelgesangstraße 23, zu schicken.

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Wettkampfausschreibungen für 1975

14. Startgebühren:

Die Startgebühren sind bis 15. Mai 1975 nach Mühlhausen auf das Konto:
4032—31—2925
bei der Sparkasse Mühlhausen mit dem Vermerk: „Startgebühr BSG ...“
zu überweisen.

15. Verpflegungsgeld:

Das Verpflegungsgeld (je Person 15 M) ist bis 15. Mai 1975 nach Mühlhausen auf das unter 14. genannte Konto mit dem Vermerk „Verpflegungsgeld der BSG ...
für     Personen“ zu überweisen.

Es sind zwei getrennte Überweisungen von 14. und 15. vorzunehmen.

16. An- und Abreise:

Die Anreise hat am 4. Juli 1975 bis 16 Uhr in Mühlhausen zu erfolgen, die Abreise kann am 6. Juli 1975 nach 13 Uhr angetreten werden.

17. Reisekosten:

Die Kollektive tragen 50 Prozent der Reisekosten (Reichsbahntarif). Die Kontonummer der entsendenden BSG ist bei der Anreise im Org.-Büro abzugeben.

Kommission Spielmannszüge

Ausschreibung

zum „Aufstiegsturnier“ der Erwachsenenspielmannszüge im DTSB der DDR 1975

1. Veranstalter:

Zentrale Spielleutekommission beim Präsidium des DTSB der DDR.

2. Mit der Durchführung beauftragt:

Kommission Spielmannszüge in Verbindung mit dem BFA Cottbus und der BSG Traktor Hirschfeld.

3. Art der Veranstaltung:

„Aufstiegsturnier 1975“ der Erwachsenenspielmannszüge im DTSB der DDR.

4. Ort der Durchführung:

Hirschfeld (Bez. Cottbus).

5. Termin des Wettkampfes:

28. bis 29. Juni 1975.

6. Beginn des Wettkampfes:

28. Juni 1975, 13 Uhr — Siegerehrung nach Abschluß des Wettkampfes.

7. Teilnehmer:

BSG Traktor Hasselfelde
BSG Lok Oschersleben
BSG Empor Perleberg
BSG Baukema Aschersleben
BSG Traktor Pritzwalk
BSG Einheit Tessin
BSG Einheit Pritzerbe
BSG Chemie Bernburg
SG Lommatzsch
BSG Lok Mühlhausen
BSG Chemie Geraberg
BSG Chemie Schönborn

8. Wertung:

Nach der gültigen WKO der Spielleute im DTSB der DDR vom 1. Januar 1974.

9. Wettkampfdurchführung:

Die Teilnahme am Wettkampf erfolgt auf der Grundlage der Klassifizierungsordnung. Jeder Zug gibt bei der Stabführerbesprechung das Wettkampfbuch ab.

10. Wettkampfprogramm:

a) Pflichtmärsche

  • Der kreuzfidele Kupferschmied
  • Schwarze Amsel
  • Geburtstagsmarsch
  • Frohe Klänge

b) Kürmärsche:

Entsprechend der WKO 1.6.4.

11. Termin der Abgabe der Kürnoten:

Bis 15. April 1975 an Sportfreund Burkhardt Sasse, 301 Magdeburg, Hardenbergstraße 11.

12. Startreihenfolge:

Die Auslosung erfolgt lt. WKO am 2. Februar 1975 zur Kommissionstagung.

13. Meldetermin:

Der Meldebogen ist bis 1. Mai 1975 an Sportfreund Werner Schwotzer, 1702 Treuenbrietzen, Vogelgesangstraße 23, zu schicken.

14. Startgebühren:

Die Startgebühren sind bis 15. Mai 1975 nach Hirschfeld auf das Konto:
2638—36—7219
bei der BHG Elsterwerda mit dem Vermerk „Startgebühren BSG ...“
zu überweisen.

15. Verpflegungsgeld:

Das Verpflegungsgeld (je Person 10 M) ist bis 15. Mai 1975 nach Hirschfeld auf das unter 14. genannte Konto mit dem Vermerk „Verpflegungsgeld der BSG ...
für     Personen“ zu überweisen.

Es sind zwei getrennte Überweisungen von 14. und 15. vorzunehmen.

16. An- und Abreise:

Die Anreise hat am 28. Juni 1975 bis 10.30 Uhr in Hirschfeld zu erfolgen. Die Abreise kann am 29. Juni 1975 ab 12 Uhr erfolgen.

17. Reisekosten:

Die Kollektive tragen 50 Prozent der Reisekosten (Reichsbahntarif).

Kommission Spielmannszüge

Ausschreibung

zur „DDR-Bestenermittlung“ der Fanfarenzüge im DTSB der DDR 1975

1. Veranstalter:

Zentrale Spielleutekommission beim Präsidium des DTSB der DDR.

2. Mit der Durchführung beauftragt:

Kommission Fanfarenzüge der Zentralen Spielleutekommission.

3. Art der Veranstaltung:

„DDR-Bestenermittlung 1975“ der Fanfarenzüge im DTSB der DDR.

4. Ort der Durchführung:

Hauptstadt der DDR, Berlin (Wettkampfplatz wird noch mitgeteilt).

5. Termin des Wettkampfes:

24. Juli 1975.

6. Beginn des Wettkampfes:

14 Uhr — Siegerehrung gegen 17 Uhr.

7. Teilnehmer:

SG Dynamo Potsdam-Stadt
SG Dynamo Berlin NW
BSG Greika Greiz
BSG Fortschritt Teichwolframsdorf
BSG Einheit Pädagogik NO Leipzig
BSG Lok Nordhausen

8. Wertung:

Nach der gültigen WKO der Spielleute im DTSB der DDR vom 1. Januar 1974.

9. Wettkampfdurchführung:

Die Teilnahme am Wettkampf erfolgt auf der Grundlage der Klassifizierungsordnung. Jeder Zug gibt zur Stabführerbesprechung das Wettkampfbuch ab.

10. Wettkampfprogramm:

a) Pflichtmärsche:

  • Spartakiademarsch
  • Sportler voran
  • Sport frei
  • Dynamomarsch
  • Frohe Klänge

b) Kürmärsche:

Entsprechend der WKO 1.12.

11. Termin der Abgabe der Kürnoten:

Bis 15. Mai 1975 an Sportfreund Horst Müller, 705 Leipzig, Gretschelstraße 7 (lt. WKO 1.6.4.).

12. Startreihenfolge:

Die Auslosung wird It. WKO am 2. Februar 1975 zur Kommissionstagung vorgenommen.

13. Meldetermin:

Der Meldebogen ist bis 31. Mai 1975 an Sportfreund Horst Müller, 705 Leipzig, Gretschelstraße 7, zu schicken.

14. Startgebühren:

Sind bei der Anreise im Org.-Büro zu entrichten.

15. An- und Abreise:

Dieser Punkt entfällt für alle Kollektive, die anläßlich der V. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR in Berlin weilen.

Kollektive, die zum Wettkampf anreisen, haben sich am 24. Juli 1975 bis 11 Uhr im Org.-Büro zu melden. Ihre Rückreise kann unmittelbar nach der Siegerehrung erfolgen.

Sie haben 50 Prozent der anfallenden Reisekosten (Reichsbahntarif) zu tragen.

Kommission Fanfarenzüge
Hartig, Vorsitzender

Ausschreibung

zum „Aufstiegsturnier“ der Fanfarenzüge im DTSB der DDR 1975

1. Veranstalter:

Zentrale Spielleutekommission beim Präsidium des DTSB der DDR.

2. Mit der Durchführung beauftragt:

Kommission Fanfarenzüge in Verbindung mit der BSG Fortschritt Hoyerswerda.

3. Art der Veranstaltung:

„Aufstiegsturnier 1975“ des DTSB der DDR, LK II.

4. Ort der Durchführung:

Hoyerswerda (Bezirk Cottbus).

5. Termin des Wettkampfes:

9. bis 10. Mai 1975.

6. Beginn des Wettkampfes:

10. Mai 1975, 8 Uhr — Siegerehrung gegen 17 Uhr.

7. Startberechtigt:

BSG Stahl Hennigsdorf
BSG Einheit Elsterberg
FZ Berlin Prenzlauer Berg
BSG Einheit Wolfersdorf
BSG Traktor Oßmannstedt
BSG Stahl Hettstedt
BSG Fortschritt Hoyerswerda
SG Dynamo Königswusterhausen

8. Wertung:

Nach der gültigen WKO für Spielleute im DTSB der DDR vom 1. Januar 1974.

9. Wettkampfdurchführung:

Die Teilnahme am Wettkampf erfolgt auf der Grundlage der gültigen Klassifizierungsordnung mit einigen Zusatzregelungen.

10. Wettkampfprogramm:

a) Pflichtmärsche:

  • Spartakiademarsch
  • Sportler voran
  • Sport frei
  • Erfurter

b) Kürmärsche:

Seite 5

Entsprechend WKO 7.5.2.

11. Termin der Abgabe der Kürnoten:

Bis 15. April 1975 an Sportfreund Horst Müller, 705 Leipzig, Gretschelstraße 7 (lt. WKO 1.6.4.).

12. Startreihenfolge:

Die Auslosung wird It. WKO am 2. Februar 1975 zur Kommissionstagung vorgenommen.

13. Meldetermin:

Der Meldebogen ist bis 31. März 1975 an Sportfreund Hans-Dieter Kjesa, 77 Hoyerswerda, Robert-Schumann-Straße 6, zu richten.

14. Startgebühren:

Sind bei der Anreise im Org.-Büro zu entrichten.

15. Verpflegungsgeld:

Das Verpflegungsgeld (je Person 10 M) ist bis 10. April 1975 nach Hoyerswerda auf das Konto 2712—38—859 bei der Sparkasse Hoyerswerda mit dem Vermerk „Verpflegungsgeld der BSG ...
     Personen“ zu überweisen.

16. An- und Abreise:

Die Anreise hat am 9. Mai 1975 bis 15 Uhr zu erfolgen. Die Abreise ist am 10. Mai 1975 nach 14 Uhr.

Kommission Fanfarenzüge
Hartig, Vorsitzender

Ausschreibung

zur „DDR-Bestenermittlung“ der Schalmeienkapellen im DTSB der DDR 1975

1. Veranstalter:

Zentrale Spielleutekommission beim Präsidium des DTSB der DDR.

2. Mit der Durchführung beauftragt:

Kommission Orchester der Zentralen Spielleutekommission.

3. Art der Veranstaltung:

„DDR-Bestenermittlung 1975“ der Schalmeienkapellen im DTSB der DDR.

4. Ort der Durchführung:

Rathenow (Bezirk Potsdam)

5. Termin des Wettkampfes:

5. bis 6. Juli 1975

6. Beginn des Wettkampfes:

5. Juli, 14 Uhr

7. Teilnehmer:

BSG Aktivist Luckenau
BSG Empor Plauen
SG Dynamo Hohenschönhausen
BSG Traktor Zinna-Welsau
BSG Lok Brandenburg
BSG Traktor Rüdersdorf
SG Neugernsdorf

8. Wertung:

Nach der gültigen WKO der Spielleute im DTSB der DDR vom 1. Januar 1974.

9. Wettkampfdurchführung:

Die Teilnahme am Wettkampf erfolgt auf der Grundlage der Klassifizierungsordnung. Jede Kapelle gibt bei der Stabführerbesprechung das Wettkampfbuch ab.

10. Wettkampfprogramm:

a) Pflichtmärsche:

  • Lied der Hundertschaften
  • Im gleichen Schritt
  • Schwarze Amsel

b) Kürmärsche:

Entsprechend der WKO 1.6.4.

11. Termin der Abgabe der Kürnoten:

Bis 15. April 1975 an Sportfreund Herbert Klein, 18 Brandenburg, Straße der Freundschaft 60.

12. Startreihenfolge:

Wird laut WKO am 2. Februar 1975 in der Kommissionstagung ausgelost.

13. Meldetermin:

Der Meldebogen ist bis 1. Mai 1975 an Sportfreund Herbert Klein, 18 Brandenburg, Straße der Freundschaft 60, zu schicken.

14. Startgebühren:

Sind bei der Anreise im Org.-Büro zu entrichten.

15. Verpflegungsgeld:

Das Verpflegungsgeld (je Person 10 M) ist bis 15. Mai 1975 nach Rathenow auf das Konto     bei der Sparkasse Rathenow mit dem Vermerk „Verpflegungsgeld der BSG ... für ... Personen“ zu überweisen.

16. An- und Abreise

Die Anreise hat am 5. Juli 1975 bis 12 Uhr zu erfolgen, die Abreise kann am 6. Juli 1975 nach 13 Uhr erfolgen.

17. Reisekosten:

Die Kollektive tragen 50 % der anfallenden Reisekosten (Reichsbahntarif).

Kommission Orchester
Schlaefke, Vorsitzender

Neue Finanzregelungen im Bereich Spielleute des DTSB der DDR ab 1.1.1975

Auf der Grundlage der neuen Finanzverordnung im DTSB der DDR ab 1. Januar 1974 machte sich auch innerhalb der Spielleutebewegung des DTSB der DDR eine Neufestlegung bestimmter Finanzregelungen notwendig.

Das Sekretariat der Zentralen Spielleutekommission beim Präsidium des DTSB der DDR hat nach eingehender Beratung dazu mit Wirkung vom 1. Januar 1975 folgenden Beschluß gefaßt:

I. Kampfrichtergelder:

Alle Sportfreundinnen und Sportfreunde, die bei Wettkämpfen als Kampfrichter eingesetzt werden und die geforderten Bedingungen erfüllen (Übungsleiternachweis, Kampfrichterausbildung), haben Anspruch auf folgende Kampfrichtergelder:

a) „DDR-Meisterschaften“ bis 20 M
b) „DDR-Bestenermittlungen“ bis 12 M
c) „Aufstiegsturniere“ bis 12 M
d) Bezirksmeisterschaften bis 15 M
(Hierbei bestimmt die Zahl der startenden Kollektive die Höhe)

Diese Festlegungen haben für alle Genres und Klassen Gültigkeit.

II. Startgebühren:

Zur teilweisen Abdeckung der Unkosten haben alle an Wettkämpfen teilnehmenden Kollektive (außer reinen Nachwuchskollektiven) Startgebühren in folgender Höhe zu zahlen:

a) Bei Bezirksmeisterschaften alle Kollektive aller Genres und Klassen 20 M
b) Bei zentralen Wettkämpfen:
  • Sonderklasse/Spielmannszüge
40 M
  • LK I/Spielmannszüge
30 M
  • LK/Schalmeien
30 M
  • LK I/Fanfaren
35 M
  • LK II/Fanfaren
25 M

Tritt ein Kollektiv, gleich welcher Klasse, nach abgegebener Meldung bei Bezirksmeisterschaften oder anderen nicht zentralen Pflichtwettkämpfen nicht an, so hat es ein Reuegeld in doppelter Höhe der Startgebühr zu entrichten.

Tritt ein Kollektiv zu zentralen Wettkämpfen, bei denen es laut Einstufung startberechtigt ist nicht an, ganz gleich ob eine Meldung vorliegt oder nicht, so hat es ein Reuegeld in doppelter Höhe der zutreffenden Startgebühr zu entrichten. Ausnahmen bilden Disqualifikationen, die sich aus den vorangegangenen Bezirksmeisterschaften laut Wettkampfordnung oder aus anderen Gründen bereits vor dem zentralen Wettkampf ergeben haben.

Bis zur Entrichtung des Reuegeldes erhält das betreffende Kollektiv eine Spielsperre für alle Wettkämpfe und Einsätze.

Nachwuchskollektive zahlen keine Startgebühren mehr. Haben aber bei Nichtantreten (analog der Erwachsenen) ebenfalls ein Reuegeld zu zahlen, daß in seiner Höhe der jeweiligen Klasse der Erwachsenen entspricht (z. B.: Sonderklassen-Nachwuchs = 80 M — LK II-Nachwuchszug = 40 M).

III. Eintrittsgelder:

Zur Abdeckung von Unkosten sind ab 1. Januar 1975 bei allen zentralen Veranstaltungen der Spielleute (außer Nachwuchsbereich) Eintrittsgelder zu erheben.

Dabei wurden folgende Eintrittspreise auf der Grundlage der Finanzanordnung festgelegt:

a) „DDR-Meisterschaften“ 2,10 M
b) „DDR-Bestenermittlungen“ 1,60 M
c) „Aufstiegsturniere“ 1,10 M

Leistungen einmal anders

Nicht überall sind unseren Spielleuten ideale Trainingsmöglichkeiten gegeben. Deshalb müssen sie zur Selbsthilfe greifen.

So auch in Lauta bei der BSG Turbine. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, allzuviel lastete auf den Schultern von Sportfreund Fritz Hippe, griff helfend der Rat der Stadt ein und unterstützte den geplanten Sportheimbau.

Noch vor seiner Fertigstellung wurde es bereits als Wahllokal genutzt und gleich als bestes seiner Art im Kreis augezeichnet.

Nach der Vollendung dient es nun schon seit einigen Monaten als Übungsraum.

Fast war die harte und Freizeit fordernde Arbeit vergessen, als die Mühen anerkannt wurden.

Das Kollektiv der Sektion Spielleute der BSG Turbine Lauta erhielt die „Ehrenurkunde des Nationalrates der Nationalen Front“ und die „Ehrenplakette „Schöner unsere Städte und Gemeinden — mach mit!“

Der Initiator und „treibende Keil”, Sportfreund Fritz Hippe, wurde als „Aktivist der sozialistischen Arbeit“ geehrt.

Eine großartige Leistung der Spielleute, einmal anders und nachahmenswert.

Rolf Lorenz

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Musikalisch der Meister stets an der Spitze

Statistiken sind ein interessantes Nachschlagewerk. Deshalb gibt es in den Kollektiven der Spielleute einen beachtlichen Zuspruch bei der Veröffentlichung von Wettkampfergebnissen, die offiziell nicht angezeigt und mitgeteilt werden.

Auch diese kleinen Unebenheiten gaben sicher den Ausschlag für eine Bewertung unter4.500 Punkten im Unterpunkt 4.2.
Nur 4.150 Punkte gab es für dieses Instrumenteübernehmen im Unterpunkt 1.2. (linkes Bild) bei der „DDR-Meisterschaft“ inTreuenbrietzen.

In „der tambour“ greifen wir aus diesem Grund in die Unterlagen der Kampfgerichte und publizieren Ausschnitte der einzelnen Unterpunkte. Die Tabellen verdeutlichen auch einige Dinge, die bei der öffentlichen Wertung nicht so klar zu Tage treten, weil sie von anderen, in den jeweiligen Hauptpunkt eingehende Wertungen „verwischt“ werden.

Schwierigkeit des Marsches
Mühlhausen 4.70
Brandenburg 3.65
Zabeltitz 3.50
Ziegelrode 3.45
Halle 3.40
Ruhland 3.35
Luisenthal 3.25
Rodleben 3.20
Oschersleben 3.10
Taucha 3.05
Hettstedt 3.00
Hasselfelde 2.95
Treuenbrietzen 2.90
Oberlichtenau 2.90
Notengerechtes Spiel der 1. Stimme
Mühlhausen 4.800
Halle 4.575
Zabeltitz 4.550
Rodleben 4.500
Ziegelrode 4.425
Oberlichtenau 4.325
Brandenburg 4.325
Luisenthal 4.275
Treuenbrietzen 4.250
Oschersleben 4.075
Hettstedt 4.050
Ruhland 4.050
Hasselfelde 3.975
Taucha 3.875
Notengerechtes mehrstimmiges Spiel
Mühlhausen 4.900
Halle 4.600
Zabeltitz 4.575
Ziegelrode 4.575
Rodleben 4.550
Treuenbrietzen 4.450
Brandenburg 4.425
Oberlichtenau 4.325
Luisenthal 4.275
Oschersleben 4.225
Ruhland 4.200
Hettstedt 4.150
Hasselfelde 4.100
Taucha 4.000
Notengerechtes Variations- und Lyraspiel
Mühlhausen 3.700
Ziegelrode 3.625
Zabeltitz 3.625
Brandenburg 3.575
Rodleben 3.500
Halle 3.500
Oberlichtenau 3.325
Hettstedt 3.175
Ruhland 3.100
Luisenthal 3.100
Hasselfelde 3.000
Oschersleben 2.950
Taucha 2.925
Treuenbrietzen 2.725
Notengerechtes Spiel der kleinen Trommel und des Schlagzeuges
Mühlhausen 4.375
Ziegelrode 4.150
Oberlichtenau 3.950
Halle 3.950
Zabeltitz 3.950
Rodleben 3.875
Ruhland 3.725
Luisenthal 3.650
Treuenbrietzen 3.425
Brandenburg 3.400
Hettstedt 3.150
Oschersleben 2.950
Hasselfelde 2.900
Taucha 2.725
Einsatz und Abriß der Märsche
Zabeltitz 4.800
Mühlhausen 4.750
Ziegelrode 4.750
Luisenthal 4.700
Oberlichtenau 4.675
Halle 4.625
Ruhland 4.550
Rodleben 4.400
Hasselfelde 4.175
Treuenbrietzen 4.175
Taucha 4.150
Brandenburg 4.100
Oschersleben 3.700
Hettstedt 3.650
Reaktion des Zuges
Rodleben 4.675
Zabeltitz 4.625
Treuenbrietzen 4.475
Halle 4.300
Ziegelrode 4.300
Luisenthal 4.250
Brandenburg 4.250
Oberlichtenau 4.250
Mühlhausen 4.200
Ruhland 4.150
Oschersleben 4.025
Hettstedt 3.875
Taucha 3.525
Hasselfelde 3.000
Richtige und saubere Stabführung
Treuenbrietzen 4.325
Zabeltitz 4.325
Ziegelrode 4.300
Rodleben 4.200
Mühlhausen 4.200
Brandenburg 4.100
Halle 4.050
Oberlichtenau 3.775
Luisenthal 3.725
Taucha 3.575
Ruhland 3.575
Hettstedt 3.550
Oschersleben 3.050
Hasselfelde 2.525
Vordermann, Seitenrichtung, Schwenkung
Mühlhausen 4.525
Zabeltitz 4.475
Luisenthal 4.400
Oberlichtenau 4.350
Brandenburg 4.350
Rodleben 4.350
Halle 4.325
Ziegelrode 4.325
Hettstedt 4.250
Ruhland 4.225
Oschersleben 4.200
Treuenbrietzen 4.200
Taucha 4.025
Hasselfelde 3.975
Haltung der Instrumente
Mühlhausen 4.750
Ruhland 4.725
Brandenburg 4.675
Rodleben 4.675
Halle 4.650
Oberlichtenau 4.600
Luisenthal 4.575
Zabeltitz 4.550
Treuenbrietzen 4.500
Ziegelrode 4.500
Oschersleben 4.450
Taucha 4.375
Hettstedt 4.300
Hasselfelde 4.275

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Sie zogen aus, um ihren Erfolg zu verteidigen

  • Eine szenische Nachbetrachtung zum Titelkampf 1974
  • Mühe aller lohnte der erneute Erfolg

Sonderklassenspielmannszug BSG Traktor Zabeltitz — Bronzemedaillengewinner der „DDR-Meisterschaften 1972“ — sein Ziel 1974 in Treuenbrietzen den Erfolg verteidigen und möglichst verbessern.

Doch mit —1.0 Punkten (Sektionsleiter und Stabführer H. Schulze hatte einen wichtigen Termin überzogen) belastet, schien das Vorhaben nicht mehr möglich.

Aber hier zeigte sich der Kollektivgeist — der „Chef“ wirkte und alle taten ihr Bestes, um die Scharte gemeinsam auszuwetzen.

So folgte der Darbietung emsiges Rechnen nach langem Warten auf die Wertung und endlich die Bestätigung — es hatte erneut zur Medaille gereicht und fast noch um einen Rang besser.

Das Versäumnis eines Einzelnen wurde zur moralischen Verpflichtung für alle und die errangen gemeinsam den Sieg.

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HERZLICH VERABSCHIEDET werden unsere Kollektive immer wieder von ihren rührigen Gastgebern, wenn sie nach erfolgreichen Wettkämpfen ihre Heimreise antreten. Auch in Treuenbrietzen mußten die Gäste da capos geben und viele Hände zum Abschied schütteln. Auf unserem Bild — der Abschied der Mühlhäuser Spielleute in der Mittagsstunde vor dem Rathaus.

Guten Traditionen folgend, führte der BFA Dresden in Zabeltitz gegen Ende des vergangenen Jahres einen Übungsleiterlehrgang durch, in dessen Verlauf 9 Sportfreunde die Stufe II und 18 die Stufe I erfolgreich abschlossen.

Bedauerlich dabei war nur die Tatsache, daß gerade die leistungsschwächeren Kollektive, wie Großdrebnitz, Verkehrsbetriebe Dresden und Oelsa keine Vertreter delegiert hatten, um ihr Niveau zu verbessern.

Allen Teilnehmern hat dieser Lehrgang neue Impulse für die weitere Arbeit verliehen und das Kollektiv des Bezirkes weiter gefestigt. Dem Sportfreund Horst Schulze soll an dieser Stelle für seine Einsatzbereitschaft bei der Vorbereitung und Durchführung des Lehrganges herzlich gedankt werden. Gottfried Hesse

Potsdam mit neuem BFA-Vorsitzenden

Nachdem der Bezirk Potsdam fast ein Jahr ohne Vorsitzenden des BFA Spielleute seine Aufgaben bewältigen mußte und dabei in seiner Tätigkeit stagnierte, hat nun Sportfreund ROLF FRÄDERICH vom Spielmannszug der BSG Aufbau Brandenburg die Leitung übernommen.

Sportfreund Fräderich, der sich vor allem durch seine Leistungen bei den X. Weltfestspielen als Hauptstabführer Anerkennung erworben hatte, ist jetzt Stabführer des „Auswahlspielmannszuges des DTSB der DDR“.

Wünschen wir ihm und seinem BFA-Kollektiv für die künftige Arbeit alles Gute.

Kommissionen und Kollektivleiter tagten

Eine außerordentliche Aktivität entwickelte sich gegen Ende des vergangenen Jahres in den Kommissionen der ZSK. Die Vertreter dieser Arbeitsgremien versammelten sich, um die nächsten Aufgaben zu beraten und konkrete Zielstellungen mit den entsprechenden Maßnahmen zu belegen.

Die durchgeführten Tagungen mit den Leitern der einzelnen Kollektive trugen wesentlich dazu bei, breiteste Kreise unmittelbar in die Vorhaben einzubeziehen und die Mitglieder der Klangkörper dafür zu begeistern.

Dabei ging es natürlich in den Kommissionen in erster Linie um die Stabilisierung der Führungs- und Leitungstätigkeit sowie die Verteilung der Hauptkomplexe auf die einzelnen Funktionäre.

Im Verlauf der Aussprachen mit den Sektionsleitern der Blas- und Fanfarenorchester sowie der Fanfarenzüge gab es eine Menge wertvoller Hinweise und Anregungen, die nun in den Arbeitsplänen der einzelnen Bereiche Berücksichtigung finden sollten.

Die Trainingslager in den kommenden Monaten bieten erste Gelegenheiten den Kollektiven zu zeigen, wieviel Wert auf kollektives Denken gelegt wird und welche Reserven in einer solchen Zusammenarbeit stecken.

kurz berichtet:

Verdientes Volkskunstkollektiv

Dem Spielmannszug der BSG EINHEIT TESSIN, der in diesem Jahr sein 50jähriges Bestehen feiert, wurde der Ehrentitel „Hervorragendes Volkskunstkollektiv der DDR“ verliehen.

Ein besonderer Dank der Mitglieder des Kollektivs gilt dem 75jährigen Sportfreund Werner Nierlich, der sich besonders um die technische Ausbildung verdient gemacht hat.

Auch die Spielleute der BSG CHEMIE RODLEBEN wurden für ihre beispielgebende Einsatzbereitschaft geehrt.

Das Kollektiv wurde „Hervorragendes Volkskunstkollektiv“ und erhielt vom DTSB-Bezirksvorstand Halle die „Ehrennadel des DTSB der DDR“ in Silber.

Der sozialistische Jugendverband würdigte die Leistungen des Spielmannszuges, der einen Nachwuchsspielmannszug mit beachtlichem Niveau in kürzester Zeit aufgebaut hatte, mit der Verleihung der „Artur-Becker-Medaille“ in Silber. Töllner/Seifert

Nachwuchskollektiv in den DTSB der DDR aufgenommen

Im Rahmen einer würdigen Feierstunde anläßlich des 30. Todestages von Werner Seelenbinder wurden in der BSG Tiefbau Frankfurt (Oder) 25 junge Spielleute in den Deutschen Turn- und Sportbund der DDR aufgenommen.

Aus den Händen der BFA-Vorsitzenden, Sportfreundin Inge Hiemer, erhielten die Mädchen und Jungen ihre Mitgliedsbücher und sind nun das jüngste Nachwuchskollektiv des Oderbezirkes.

Im Verlauf der Veranstaltung konnten noch die Sportfreunde Erich und Heinz Peech für ihre 20jährige aktive Arbeit geehrt werden.

E. Drescher

Meisterschaften von Halle verlegt

Auf der Grundlage eines begründeten Antrages hat die Zentrale Spielleutekommission einer terminlichen Verlegung der Bezirksmeisterschaften des Bezirkes Halle zugestimmt.

Danach führt der Chemiebezirk seine Titelkämpfe am 24. (Erwachsene) und 25. Mai (Nachwuchs, Schalmeien und Mädchenspielmannszüge) in Luckenau durch.


Herausgeber: Zentrale Spielleutekommission im DTSB, Berlin — Chefredakteur: Bernd Schenke — Veröffentlicht unter der Lizenz-Nr. 698 des Presseamtes beim Vorsitzenden des Ministerrates der DDR — Satz und Druck: VEB typodruck Döbeln III-8-4